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... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Ich bin in DE. bei Dresden.

Das Jogging ging bis etwa Mai und dann war ich plötzlich so kraftlos und auch antriebslos, dass ich einfach nicht mehr "aus der Suppe" kam. Der Chemiecocktail dürfte das verursacht haben und ich habe es bis jetzt nicht wieder groß hinbekommen. Obwohl: noch zur Zeit bei der Kur hatte ich trotz Entzug plötzlich mehr Kraft und konnte wieder besser laufen/ rennen und auch Treppensteigen ging besser. Dann sackte aber die Kondition wieder schlagartig ab.

L.G. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Aquila65
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Doxepin als Tavorersatz wenn noch Escitalopram im Spiel ist?

Beitrag von Aquila65 »

Liebes Forum,

ich habe ja seit etwa 9 Wochen keine Tavor mehr angerührt und habe schwere Entzugsprobleme, die zwar nicht ständig sind aber gerade mal wieder dieses Wochenende mich wahnsinnig verrückt machen. Nun hatte ich ja zur Kur von dem Arzt dort das Doxepin als Tavorersatz angeboten bekommen, was ich aber nicht nehmen wollte, wegen der Nebenwirkungen und den 3 mg Escitalopram, die ich noch tgl. nehme. Da im Wecheslwirkungscheck sich Doxepin und Escitalopram nicht als verträglich (klar!) erweisen, weiß ich nun nicht, ob ich das Doxepin doch nehmen könnte um den Tavorhorror zu entschärfen und gleichzeitig das Escitalopram loszuwerden.

Vielleicht könnt Ihr mir irgendwie helfen.

Viele Grüße. Thorsten
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20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
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30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
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ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
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Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
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Clarissa
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Re: Doxepin als Tavorersatz wenn noch Escitalopram im Spiel ist?

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Thorsten.

Ich muß leider sagen, daß mir das Doxepin als Benzoersatz überhaupt nicht getaugt hat. Es wirkt ja auch über ganz andere Rezeptoren. Ich hatte nur unschöne Nebenwirkungen.

Ich habe außerdem zwei Bekannte im realen Leben, die mit Doxepin im Benzoentzug ebenfalls keinerlei Erleichterunng hatten und es rasch wieder absetzten.

VG von Clarissa
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Murmeline
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt. Bitte schreib immer hier weiter, damit dein Verlauf mit allen Fragen zusammenbleibt. Danke!
Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Danke Murmeline, geht klar.

@ Clarissa: das klingt eben auch nicht so gut und ich hatte auch so meine Bedenken, als der Kurarzt mir das geben wollte. Ich will ja möglichst ohne alles mit dem Entzug klarkommen, aber heute habe ich solche Probleme wieder wie seit einer Woche nicht mehr.

Das Herz macht was es will und die Beine krampfen. Außerdem Unruhe zum ausflippen...

VG. Thorsten
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27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
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30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
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April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
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ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie »

Hallo Aquila, :)

eine Kombination aus SSRI und TZA ist nur im Niedrigdosisbereich möglich, ohne gefährlich zu werden.
Bei 3mg Escitalopram und niedriger TZA Dosis wäre die Serotoninsyndrom-Wahrscheinlichkeit eher gering, aber nicht komplett auszuschließen.

Ich kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen, du musst selbst abwägen, ob du in einem Zustand bist, der Interventionen notwendig macht.
Inwieweit hast du denn schon einmal geprüft, ob das Escitalopram evtl. mit an deinen Symptomen (nebst dem Benzonachentzug natürlich) beteiligt sein könnte?
Das hat ja auch aufputschende Nebenwirkungen.

Ich wäre an deiner Stelle zurückhaltend und würde noch mal beobachten.
Ein sehr schlimmer Tag fühlt sich bei mieser Grundstimmung prinzipiell unerträglich an und jeder kann verstehen, dass man da hoffnungslos und verzweifelt wird, aber möglicherweise wird es heute oder morgen auch schon wieder besser (?) :hug:

Viele Grüße
Jamie
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Clarissa »

Lieber Thorsten.

Es ist mehr als verständlich, daß Du nach einem Ausweg suchst.
Ich fürchte jedoch, das Doxepin wird die geschilderten Beschwerden nicht lindern.
Wie Jamie sehe ich nicht das Problem in der Kombi mit 3 mg Escitalopram, sondern darin, daß es nicht helfen wird und Du Dein System möglicherweise noch mehr reizt.
Aber entscheiden mußt Du und nur "Versuch macht kluch".

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Clarissa und Jamie,

ich danke Euch beiden sehr herzlich für die Stellungnahme zu meinem Problem. Ja, ich werde es sein lassen mit dem Doxepin, denn ich bin auch der Meinung damit nichts Grundlegendes verbessern zu können, denn ich habe furchtbare Angst vor den Nebenwirkungen und auch Wechselwirkungen, zum einen mit dem Escitalopram als auch noch den Entzugserscheinungen vom Tavor.
Ja, es waren zwei grauenvolle Tage, vor allem gestern von früh bis spät! In so einer Situation greift man gern nach jedem Strohhalm. Aber Ihr habt recht, wenn ihr sagt, dass es dann noch mehr Probleme geben würde...

Das Escitalopram macht bei mir immer kurz nach der Einnahme Herzstolpern, habe es gerade erst wieder erlebt. Von daher vermute ich auch, dass es die Entzugserscheinungen noch zusätzlich anheizt! Ich weiß nicht, ob ich die 2-3 mg einfach weglassen kann, ohne mir weiterhin Schaden zuzufügen???

In meiner Verzeiflung hatte ich gestern Abend eine viertel Melperon 25 mg genommen mit dem Resultat, dass ich zwar das Beinekrampfen etwas dämpfen konnte und müde wurde, aber die Nase schwoll an und eine furchtbare Mundtrockenheit war sofort da. Das Herz holperte weiter...

Heute früh hatte ich erst einmal Ruhe mit allen Problemen im Körper! Aber heute Nacht 1 Uhr bin ich wieder einmal klatschnass aufgewacht. Alles schwamm... Wahrscheinlich hatte sich der Körper heftig gegen die Melperon gewehrt... :vomit: Momentan sitze ich erst einmal auf der Couch und habe gefrühstückt. Zu irgend etwas kann ich mich momentan nicht aufraffen, weil ich zu schwach bin.

So viel erst mal zum heutigen Stand.
LG. Thorsten
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30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
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2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
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ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Jamie
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie »

Hallo Thorsten, :)

du gehörst m. Er. an ein EKG und ein Langzeit-EKG.
Das normale EKG alleine wird nicht ausreichen, nur für den Schnellbefund (auch wichtig) und um nach der QTc-Zeit zu schauen.
Das Langzeit-EKG dürfte da aufschlussreicher sein.

Escitalopram kann Herzrhythmusstörungen auslösen, übrigens eine sehr bekannte Nebenwirkung.
Das ist jetzt kein Notfall, aber ich würde schon noch schauen, dass du die Woche mal zum Arzt kommst.

Wenn das EKG verändert sein sollte, gehört das Escitalopram ausgeschlichen und ja, 3mg muss man ausschleichen.
Nur in Notfällen sofort absetzen (der Arzt wird anhand des EKGs beurteilen können, ob dies nötig ist).

Die von dir geschilderten NW beim Melperon sind typisch. Ich hatte die gleichen bei 4mg bereits (auch zugeschwollene Nase, Mundtrockenheit und dann noch Herzrasen - nein danke!).
Dein ZNS scheint sehr empfindlich zu sein, ich würde wirklich sehr aufpassen mit weiteren Medikamenten.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen Jamie,

ich hatte bereits voriges Jahr im Herbst ein Langzeit- EKG über 24 Stunden und sollte aufschreiben was ich in der Zeit alles so gemacht habe. Nach dem Auswerten hieß es "keine Auffälligkeiten". Ja, damals hatte ich Citalopram und jetzt Escitalopram und ich habe gerade wieder meine Tropfen genommen und kann darauf warten, dass das Herzstolpern/ hart schlagen los geht... Also, ich denke das Zeug muss jetzt so schnell wie möglich weg. Ich werde jetzt auf 2 Tropfen reduzieren? Und ja, mein ZNS ist wschl. hyperaktiv. Das ist mein Dauerproblem.

Ansonsten, der gestrige Tag verlief relativ unspektakulär, kein Vergleich zum Wochenende. Heute sieht es aber auch schon wieder anders aus. Das Bein ist wieder aktiv und die innere Unruhe macht was sie will. Außerdem Tinnitus wie immer und jede Menge Akne. Habe ich in letzter Zeit wieder vermehrt. Außerdem blöde Gedanken die immer mal Angst machen. Ich versuche dann erst mal an die Luft zu gehen. Habe ich gestern Nachmittag dann auch gemacht. Mal sehen wie die Kraft in den Beinen ist.

Liebe Grüße. Thorsten
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30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
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30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
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April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
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2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
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01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
simonb
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von simonb »

Hallo Torsten,

Ich würde es an deiner Stelle aktuell untersuchen lassen, Esci/Citalopram gehen aufs Herz, allerdings meist nur ab höheren Dosierungen.
Eine Reduktion von 3 auf 2 Tropfen wären 33% der Gesamtdosis, das würde ich nur machen, wenn ich wirklich schwerwiegende NW hätte,
bzw Probleme mit dem Herzen, die untersucht wurden. Aber entscheiden tust du das alleine...

Lg Simon
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Simon,

Die NW vom Escitalopram sind insofern "nervig", als dass sich das mit dem Tavorentzug irgendwie aufschaukelt, so meine Vermutung. Denn wenn ich die Dosis früh nehme, geht es kurz danach gleich los. Unabhängig davon, dass auch der Tavorentzug mir zeitweise Herzprobleme macht. Und wenn dann alles gleichzeitig auftritt... Dazu diese Unruhe im ganzen Körper und die blöden Gedanken, die auch noch ab und zu auftreten und mich dann so richtig kirre machen. Ich werde in der nächsten Zeit mal 2-2,5 Tropfen nur noch nehmen und sehen was dann passiert.

L.G. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
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Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Guten Morgen,

ich brauche mal Eure Hilfe! Ich habe heute früh starkes Herzrasen und stolpern seit ich aufgestanden bin. Versuche das nun mit Baldriantinktur zu dämpfen. Nun habe ich auch gelesen, dass Wein trinken gegen Benzoentzug helfen soll, weil der Alkohol genau an den gleichen GABA- Rezeptor wie Tavor angreift und deshalb 100% kreuztolerant sei. Nun will ich natürlich in kein Alkoholproblem geraten und frage Euch, ob das ein gangbarer Weg sein könnte. Hintergrund ist die Aussage des neulich schon mal hier zitierten Arztes, dass Benzoabhängige generell mit Alk- Abhängigen gemeinsam im Entzug auf Sation behandelt werden.

Liebe Grüße. Thorsten
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15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
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22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
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Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Clarissa
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Thorsten.

Ich hab das in meiner Verzweiflung auch mal versucht: Alkohol im Benzoentzug. Bei mir hat es (zum Glück !) überhaupt nicht geklappt. Im Gegenteil, mich hat Alkohol im Benzoentzug getriggert, ich konnte lange überhaupt keinen Alkohol trinken.

Meine Bekannte aus dem RL ist umgekehrt über Alkohol an Benzos geraten und hat seither ein großes Problem am Hals.

Ja, ich wurde auch auf einer Alkoholentzugsstation "entgiftet". Den Alkoholpatienten ging es nach wenigen Tagen wieder recht gut und dieser Anspruch wurde dann eben auch an mich gestellt, was fürchterlich war. Krasse Fehleinschätzung.

Ich habe erst wieder zu Stabilität gefunden, nachdem ich die Finger von allen psychoaktiven Substanzen gelassen habe.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa.
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Clarissa,

das mit der Entgiftung auf der Station zusammen mit den Alkis habe ich auch erlebt und ich habe nach 2 Tagen schleunigst die Flucht ergriffen, weil die mich glatt unter ihresgleichen eingestuft hatten... Kann man absolut nicht miteinander vergleichen und ist eine Riesensauerei.

Also lasse ich es doch lieber mit dem Weintrinken sein und muss es anderweitig aussitzen. Ist mir auch völlig zuwider gleich früh Wein zu trinken. Bislang habe ich das mit meiner Frau immer nur zu besonderen Anlässen gemacht und dann frühestens am Mittag... Der Arzt sprach ja auch von einer NOT-Maßnahme um Diazepam zu ersetzen. Damit habe ich ja auch gar nicht erst angefangen.

Momentan stolpert das Herz auch wieder, aber nicht mehr so stark wie heute früh und da hatte ich das Escitalopram noch gar nicht genommen. Es gibt jetzt immer in Abständen von paar Minuten zwei kleine Schläge und einen großen. Das etwa 10-12 Mal und dann ist wieder paar Minuten normal.

Danke und viele Grüße. Thorsten
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15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Thorsten,
Aquila65 hat geschrieben: 25.11.2020 14:04
das mit der Entgiftung auf der Station zusammen mit den Alkis habe ich auch erlebt und ich habe nach 2 Tagen schleunigst die Flucht ergriffen, weil die mich glatt unter ihresgleichen eingestuft hatten... Kann man absolut nicht miteinander vergleichen und ist eine Riesensauerei.
Du schreibst, Du warst schon mal auf einer Entgiftungsstation. Zum Benzoentzug?
Ich find es übrigens nicht gut, von alkoholkranken Menschen als "Alkis" zu reden. Sie haben ein Suchtproblem. Das haben, bzw. hatten wir, die wir Benzos geschluckt haben, aber auch.
Sucht ist schlimm. Egal welche und hinter einer Sucht liegen immer ernstzunehmende Probleme. Niemand wirft sich irgendwas "just for fun" ein. Wenn unser Leben absolut erfüllt, ohne Leere, Ängste, Traumatas oder Krankheiten wäre, wären wir alle glücklich und zufrieden und bräuchten keinerlei PPs, Benzos, Drogen, Alkohol, etc.
Ich persönlich glaube auch, dass es Alkoholabhängige sehr schwer haben, ihre Sucht zu überwinden. Ihren Suchtstoff gibt es in jedem Supermarkt und an der Tankstelle zu kaufen. Ich habe deshalb viel Respekt vor Menschen, die ihrer Alkoholsucht täglich die Stirn bieten, denn sie müssen ihrer Versuchung immer widerstehen. Hut ab vor so viel Kraft, Mut und Willensstärke.
Aquila65 hat geschrieben: 25.11.2020 14:04 Also lasse ich es doch lieber mit dem Weintrinken sein und muss es anderweitig aussitzen. Ist mir auch völlig zuwider gleich früh Wein zu trinken. Bislang habe ich das mit meiner Frau immer nur zu besonderen Anlässen gemacht und dann frühestens am Mittag... Der Arzt sprach ja auch von einer NOT-Maßnahme um Diazepam zu ersetzen. Damit habe ich ja auch gar nicht erst angefangen.
Ich bin platt. Der Arzt empfiehlt Alkohol zur Deckelung eines Benzoentzuges?
Das ist schlicht und einfach Suchtverlagerung.
Seine zweifelhafte Empfehlung würde ich der Krankenkasse melden.

Ich hoffe, Du hast aktuell begleitende psychotherapeutische Unterstützung. Entzug bedeutet in meinen Augen ja nicht nur, dass man seinem Körper zum Zeitpunkt X ein Medikament entzieht, sondern dass man in der Therapie oder durch eine geänderte Lebensweise lernt, wieder ohne diese Krücke durchs Leben zu laufen. Ähnlich einem Beinbruch. Der heilt auch und schon während die Knochen zusammenwachsen bekommt man Physiotherapie, damit man das Bein auch wieder ordentlich belasten kann.

Wie hast Du die letzten Tage überstanden? Ich hoffe, es ging Dir einigermaßen gut. :hug:

Viele Grüße
Finchen
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Aquila65
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Finchen,

ich habe das Wort "Alkis" sicher etwas salopp so daher gesagt. O.k. ist nicht in Ordnung und Du hast ja auch die Sache richtig erklärt. Ich war dort nur 2 Tage und habe das erste Mal in so einer Einrichtung erleben (müssen) was da so abgeht. Ich hatte mich ja letztlich selbst "eingewiesen", da mein Hausarzt gesehen hatte, dass meine Beine in der Sprechstunde zitterten und er mir das nahegelegt hatte. Letztlich war ich dann von dem Milleu dort schockiert... Auch von dem Auftreten der Ärzte und Schwestern, die mit den Leuten umgegangen sind als wären sie entmündigt, einschließlich mich. Ich war mal Vorgesetzter von rund 20 Leuten und muss mich dort runterputzen lassen?...
Dort wäre ich noch schlimmer rausgekommen als ich rein bin, denn die wollten mir ja nach Melperon was ich in der Notaufnahme bekommen hatte, Quetieapin aufdrängen, da man der Meinung war, dass ich schizophren und bipolar wäre! Dass das nur von dem Benozzeug gekommen ist, hat keinen interessiert und deswegen habe ich mich entschieden dort die Fliege zu machen. Von langsam Ausschleichen des Escitalopram war ohnehin keine Rede. Immer druff mit dem nächsten Zeug...Nee Leute, so nicht!!

Das mit dem Alkohol zur Deckelung des Benzoentzuges hatte der Arzt nur als Notmaßnahme empfohlen. Es ging nicht um mich, sondern um Jemanden, der das Diazepam nicht mehr bewilligt bekam und nun ein Problem hatte...

Übrigens habe ich gerade heute wieder zwei Bekannte getroffen, die auch regelmäßig 1 mg Tavor "zum Schlafen" schon seit über einem Jahr nehmen! Die jeweiligen Ärzte verschreiben das Zeug jedes Mal ohne sich einen Kopf zu machen, bzw. die Leute aufzuklären!! Das kann so nicht weitergehen! Nun werde ich den beiden das Ashton Manual ans Herz legen, um noch etwas zu retten, damit es den beiden nicht genauso ergeht wie unsereins.

Ich bin in keinerlei psychotherapeutischen Behandlung, weil ich einfach nichts finde und ich kann nicht noch 50 km in die nächste große Stadt fahren um dort was zu suchen. Das geht einfach nicht. Ich muss sehen wie ich das selbst gestemmt bekomme. Ich wäre froh, aber alleine die Wartezeiten hier überhaupt was zu bekommen, sind gelinde gesagt für´n A... Ich habe ja noch in absehbarer Zeit einen Umzug in eine andere Stadt zu stemmen, wodurch wieder andere Herausforderungen entstehen werden. Momentan schaffe ich das noch nicht. Ich habe jeden Vormittag erst mal mit mir klar zu kommen. Gehe dann meist erst mal an die Luft. Ich kann einfach noch nicht an etwas lange dran bleiben. Die Konzentration und Kraft. Ich laufe wie ein alter Mann.

Ja, wie ist es mir in den letzten Tagen ergangen? Der Montag war sehr schlimm, genau wie das Wochenende ab Sonnabend Mittag. Der Dienstag ging ab Mittag etwas besser, aber ich hatte immer wieder große Probleme vor allem mit der Motorik und dem Denken. Immer so ein elender Film im Kopf aus Angst, Lustlosigkeit und kurzen Attacken von totaler Leere. Ging aber auch genauso schnell wieder weg. Gestern und heute geht es ganz gut, aber sehr schnell kraftlos auf den Beinen. Bin trotzdem viel draußen gewesen und gelaufen. Leider fehlt nun ab heute die Sonne...

So schleppe ich mich von einen Tag zum anderen, aber es geht schon irgendwie weiter. Es geht ja auch irgendwie voran, zwei Schritte vor, drei zurück...

L.G. Thorsten
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15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Liebes Forum,

die letzten Tage waren nicht so toll, eigentlich so wie fast immer in der letzten Zeit, früh sehr heftig und nachmittags gegen Abend beruhigte es sich endlich. Heute rüh war es mal wirklich ruhig und ich hatte auch keine blöden Gedanken. Ich hatte richtig geistig Elan und kein Gummiband gegen das ich ankämpfen muss.

Ich habe allerdings wieder mit der Einnahme der Escitalopram- Tropfen meine Herzprobleme bekommen. Kann ich drauf warten... Nun habe ich durch Zufall auch gerade etwas bei "FB" gefunden, was mir zu denken gibt: https://m.apotheke-adhoc.de/nc/nachrich ... W9UR6-oxyc

Das dürfte einige hier und vielleicht auch mich betreffen, weil ich ja mit 2 Tropfen eigentlich nur eine Minidosis noch nehme. Aber gerade wenn eine Flasche fast leer ist, wird es schwer die Tropfen noch ordentlich zu dosieren. Deswegen habe ich den Rest immer drin gelassen und weggeschmissen.

Wie denk ihr darüber? Könnte wirklich verdammt viel ausmachen, wenn die von 40% Abweichung schreiben.

LG. und einen schönen 1. Advent.
Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
Towanda
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Towanda »

Hallo Aquila,

ich glaube, da hast Du was falsch verstanden. Die 40 % Abweichung bezieht sich auf die Anzahl der Tropfen pro ml bei den einzelnen Herstellern.

Ich zitiere aus Deinem Link:
Die Standarddosis von zehn Milligramm ist bei den unterschiedlichen Herstellern in einer abweichenden Tropfenanzahl enthalten – hier lohnt sich der Blick in den Beipackzettel. Denn möglich sind zehn Milligramm in 20 oder 28 Tropfen. Dies entspricht einem Unterschied von 40 Prozent. Ein weiteres Beispiel ist der Wirkstoff Levomepromazin. Original und Generikum haben zwar den gleichen Wirkstoffgehalt pro Milliliter, jedoch entsprechen 40 Tropfen beim Original (Neurocil) einen Milliliter und beim Generikum ergeben 20 Tropfen einen Milliliter.
Beachten muss man aber trotzdem den Beipackzettel, da steht drin, ob man die Flasche senkrecht oder schräg halten muss, je nachdem welcher Tropfeinsatz verwendet wird. Das war hier schon öfter Thema.

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Aquila65: Probleme nach dem Absetzen von Lorazepam/ Escitalopram ausschleichen

Beitrag von Aquila65 »

Hallo Towanda,

ja gut, habe ich wohl falsch verstanden bezog sich auf die Gesamtmenge, aber trotzdem kommen mir die Tropfen oft recht unterschiedlich groß vor. Beim Escitalopram muss man ja die Flasche wohl senkrecht halten und dann passiert oft erst mal gar nichts. Es tropft einfach nicht los. Wenn man dann nochmal nachhilft, kann man Glück haben, dass es dann mal einen Tropfen gibt, der erst mal zu klein ist. Den kann man dann getrost erst mal vergessen und wegtun. Mit der Feinwaage tu ich mich etwas schwer. Habe sowieso keine da. Wo bekommt man sowas überhaupt? Die Preise dafür dürften auch nicht ohne sein.

VG. Thorsten
August 2018 Diagnose PTBS durch Hausarzt festgestellt - Mirtazapin 15 mg zum besseren schlafen
3.7.19 Diagnose Depressionen mittl. Grades durch Psych. - Citalopram 10 mg
4.8.19 Totalausfall, Notaufnahme - Venlafaxin 34,5 mg, dann 75 mg und erstmals Tavor 1,0 mg plus Citalopram!
15.8.19 Serotoninsyndrom, Notaufnahme Venla sofort abgesetzt
21.8.19 Escitalopram 20 mg bis 10 Tropfen, Tavor bleibt bei Bedarf
27.11.19 Operation Großzehengelenk unter Teilnarkose
2.11.19 schwere Depressionen nach OP mit Wellen und Fenstern, massive Schlafstörungen - Escitalopram, Mirta, Tavor
30.12.19 Escitalopram durch Opipramol ersetzt, Mirta und Tavor bleibt bei Bedarf
Jan./ Feb. 20 starke Erregung mit Opipramol, Tavor früh, Wellen und Fenster
30.3.20 Absetzen Opi, Ersatz durch Laif 900, Tavor abgesetzt, Mirta bei Bedarf
20.4.20 starker Tinnitus (hält teilweise bis heute an)
April / Mai 20 Spritzenkur (8 Spritzen alle 3 Tage) Medivitan (Vitamin B-Komplex) Schlaf wird besser
22.5. starker Drehschwindel, kann kaum noch stehen - Notaufnahme - Röntgen, MRT, CT, alles ohne Befund
28.5. Laif 900 abgesetzt
2.6. Escitalopram 20 mg wieder angesetzt mit 1 Tr/ 1mg tgl.
23.6. erneuter Zusammenbruch - 2 Tage Bett, danach langsame Erholung
29.6. Escitalopram 8 Tropfen tgl., mehr geht nicht, da ich bald abhebe. Herzrasen, starke Stimmungsschwankungen, Tavor wieder früh zur Deckelung 0,5 / 1,0
30.6. Reduzierung Escitalopram auf 5 Tropfen
11.7. Escitalopram auf 3 Tropfen / 3 mg bis heute, Tavor 0,5 bei Bedarf früh
17.7. Versuch Mirta ganz abzusetzen 3,5 mg - Krümel - Staubkörnchen
27.8. Mirta ganz weg - starke Gefühlsschwankungen zwischen stark aufgeregt und lethargisch
14.9. 2x Tavor 0,5
15.9. 1x Tavor Expidet 1,0 zur Nacht durch Kurklinik. DAS WAR DIE LETZTE TAVOR! bleiben nur noch die 3 Escitalopram-Tropfen tgl. (lt. Arzt wäre diese Dosis nur Placebo)
ab 17.9. Beginn starke Absetzerscheinungen Tavor bis heute mit Wellen und Fenster
ab 18.9. Melperon 25 mg bei Bedarf. Habe bislang nur 4 Tabletten genommen. Versuche mit Baldriantropfen und Lavendeldragees klar zu kommen. Früh/ Vormittags ist es am schlimmsten. Starke Unruhe innerlich und Beine krampfen, auch wieder Brechreiz mit Schreikrämpfen
01.11. wenige Beeinträchtigungen, "nur" Beine zittern/ krampfen, Herzstolpern
02.-04.11. wieder sehr unterschiedliche Symptome, vor allem aber bleibt das Zittern / Krampfen im rechten Bein und teilweise Herzstolpern, große innere Unruhe über den Tag und blöde Gedanken schnell abwechselnd, Schlaf ist viel besser geworden aber durch Schwitzen nachts unterbrochen. Ab dem späten Nachmittag wird alles besser und ruhiger.
Nehme weiter Escitalopram 3 Tr. /3 mg aber gesplittet auf früh und mittags (Versuch)
ab 05.11.20 schrittweise Besserung der Symptome, aber nach wie vor starke Wellen. Brechreiz seit 10.11. wieder verstärkt bei kleinster Anstrengung, vor allem früh/ vormittags, sehr schnelle Ermüdung auf den Beinen, Schwindel, Beine zucken nach wie vor stark und auch Angstgefühle, keine Konzentration
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