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MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

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MartinaB
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Padma,

ja, ich glaube, dass ich nach der Tablette 11 Stunden Schlaf brauche, sonst kann ich in der Früh einfach nicht aus dem Bett.

Ich habe dir eine Privatnachricht geschrieben, damit ist auch das Thema Schwangerschaft für mich abgeschlossen. Ich habe sogar mit Krankenhaus telefoniert, sie sorgen sich schon gut um das Baby.

Lg Martina
MartinaB

Ausgangssymptome: seit November 2018. Depressionen, Panickatacken, Stimmenhören, Druck in Brustkorb
Diagnose: Paranoide Schizofrenie, November 2018
Medikation:
125 mg Clozapin, 25 mg Sertralin , 25 mg Levomepromazin.
Erwünschte Wirkung: Nur positive Stimmen
November 2018-März 2020

3 mg Haloperidol, 12,5 mg Levomepromazin, 1 mg Biperidenhydrochlorid
März 2020-Mai 2020
Nebenwirkung: Meine Stimmung und Stimmenhören haben sich verschlechtert, weil ich drauf gekommen bin, dass ich die Medikamente nicht einfach absetzen kann. Ich habe unerfüllten Kinderwunsch.
Starke motorische Unruhe, ich konnte nicht mal beim Tisch sitzen bleiben.

150 mg Trazodonhydrochlorid und 10 mg Olanzapin , 12,5 mg Levomepromazin ( absetzen von 3 mg Haloperidol und 12,5 mg Levomepromazin)
Mai 2020-Juni 2020
Nebenwirkungen: Entzugserscheinungen vom Absetzen

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Juni 2020 ( nur 2 Wochen)
Nebenwirkungen: motorische Unruhe

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Jamie
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von Jamie »

Hallo Martina, :)

deinem offensichtlichen Wunsch das Thema Medikamente und Schwangerschaft nicht weiter zu behandeln, komme ich nach (ich kenne auch nicht den Inhalt der PN an padma), aber ich möchte noch einmal dringlich appellieren, dich wenigstens vorher gut zu informieren.
Denn die Betreuung eines Neugeborenen ist das eine, aber das andere ist deine Schwangerschaft und die fetale Entwicklung.

Selbst embrytox (das Schwangerenbetreuungsprogramm der Charité Berlin für Frauen, die starke Medikamente nehmen müssen), welches uns hier im Forum oft zu nachlässig erscheint, hält Nonzian für nicht wirklich sicher und schlägt Alternativen vor.
Lass dich von Ärzten und Gynäkologen und Neonatalmedizinern bitte gut beraten.

https://www.embryotox.de/arzneimittel/d ... epromazin/

Du kannst dich dort auch telefonisch beraten lassen.

Startseite https://www.embryotox.de/


Ales Gute
Jamie
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MartinaB
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Jamie,

das habe ich schon gemacht. Ich habe sogar Reprotox geschrieben und sie haben mir geantwortet, dass es unproblematisch ist. Ich habe auch mit Psychiatern darüber gesprochen, sie haben unterschiedliche Meinungen. 2 von 3 haben mir gesagt, dass ich es in der Schwangerschaft einnehmen darf. Der 3. hat mir Kaltentzug empfohlen und Wechsel zu Olanzapin. Den Versuch habe ich schon hinter mir. Wegen Entzugserscheinungen musste ich Levomepromazin von 25 mg auf 37,5 mg aufhöhen.
Ich habe mir auch verschiedene Studie über Levomepromazin angeschaut. Bei einer stand leicht erhöhtes Risiko und bei anderer 0,4% Risiko von Fehlbildungen.

Ich verstehe, dass ihr euch Sorgen macht. Ich mache mir sie auch. Leben ist kein Wunschkonzert. Jetzt will ich aber wirklich nichts mehr davon lesen, es macht mich nur noch mehr fertig.

Lg Martina
MartinaB

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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Liebes Team,

habt ihr vielleicht für mich einen Tipp, wie ich mir beim Abmessen von Tropfen helfen könnte ? Wenn ich sie senktrecht halte, dann tropfen sie zu schnell. Ich habe gelesen, dass man einen leeren Becher nehmen kann, ich bevorzuge aber das Tropfen auf einen Kaffeelöffel. Da muss ich kein Wasser dazu geben und das macht mich sicherer. Gibt es vielleicht auch Pipeten zum Abdosieren oder kann man so nur Mililiter abmessen? 1 Tropfen sollte 2 mg Wirkstoff beinhalten.

Danke
Lg Martina
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Jamie,

eine Frage zu Tropfen. Hydrochlorid ist wasserlöslich, bedeutet es, dass er sich sofort im Wasser auflöst? Einfach nur mit Löffel verquilern und fertig? Muss man dann beim Einziehen mit Spritze keinen Strudel erzeugen?
Als Entzugserscheinungen kommen oft Schlafstörungen vor. Ist es bei Neuroleptika mit sedierender Wirkung öfter als bei anderen Neuroleptika? Wenn man sie komplet absetzt, kann man viele Wochen nicht schlafen. Auch wenn man sie langsam reduziert,
wird bei der Tablette irgendwann nicht genug Stoff, um sedierend zu wirken. Kann man dann ab dem Augenblick nicht mehr schlafen? Wie ist es dann mit den Schlafstörungen,wenn man sie langsam reduziert? Sind dann die Schlafstörungen vielleicht nicht so masiv? Oder schläft man dann auch 1 Woche nicht? Man kann vielleicht weiter nur um 0,2 mg reduzieren , vielleicht kommen dann keine Schlafstörungen? Ich kriege gerade Panik. Ich habe das Gefühl, dass ich das Zeug nie los werde. Mir geht es nach dem Umstieg zu Wasserlösemethode immer noch nicht gut. Vielleicht soll ich die Medikamente wirklich erst später vor dem Schlaf einnehmen, es könnte meinen Schlaf verbessern. Der Nachteil ist, dass ich dann vor 10 Uhr nicht aus dem Bett komme. Na ja, es muss auch nichts bringen, ich habe es schon früh bei Entzugserscheinungen ausprobiert, dann habe ich noch später eingeschlafen, bei "2. Welle" vom Medikament. Ich kann mir nicht helfen. :cry:

Danke
Lg Martina
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo,

ich habe noch ein Problem. Die Tropfen, die ich jetzt seit 2 Wochen einnehme, werden nicht mehr produziert. Das bedeutet, dass ich wieder die Firma wechseln muss. Ich weiss nicht, wann ich es am besten machen soll. Erst wenn ich mich stabilisiere oder gleich? Vielleicht wird es mir danach nicht gut gehen.

Danke
Lg Martina
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von padma »

hallo Martina, :)

da du die Tropfen erst seit 2 Wochen nimmst, würde ich möglichst bald auf das neue Präparat wechseln. Vielleicht hat das ja auch eine bessere Tropfflasche.
Hydrochlorid ist wasserlöslich, bedeutet es, dass er sich sofort im Wasser auflöst? Einfach nur mit Löffel verquilern und fertig? Muss man dann beim Einziehen mit Spritze keinen Strudel erzeugen?
Wenn du ganze Tropfen nimmst, reicht umrühren und das ganze Glas auszutrinken. Wenn du einen Tropfen teilst, wäre es besser mit einer Spritze, die passende Menge aus einem Strudel aufzuziehen
Als Entzugserscheinungen kommen oft Schlafstörungen vor. Ist es bei Neuroleptika mit sedierender Wirkung öfter als bei anderen Neuroleptika?
Ich würde von der Logik her sagen, ja, dass die Häufigkeit von Schlafstörungen dann höher ist. Es fehlt dir ja dann die Substanz, die schlafanstossend wirkt, der Körper muss sich erst lernen, wieder selbst in den Schlaf zu kommen.

Wenn man langsam reduziert, gibt man den Körper die Möglichkeit, sich schrittweise daran zu gewöhnen. Die Hoffnung dabei ist, dass die Schlafprobleme dadurch milder ausfallen. Dennoch kommt es auch bei langsamem Ausschleichen oft zu Schlafstörungen.

Es ist immer alles individuell, wie lange, wie schwer etc., darauf gibt es keine allgemeingültige Aussagen.

Ein Punkt ist auch, ob man schon vor der Einnahme Schlafprobleme hatte. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass im Entzug wieder welche auftreten.
. Mir geht es nach dem Umstieg zu Wasserlösemethode immer noch nicht gut. Vielleicht soll ich die Medikamente wirklich erst später vor dem Schlaf einnehmen, es könnte meinen Schlaf verbessern. Der Nachteil ist, dass ich dann vor 10 Uhr nicht aus dem Bett komme.
Da bliebe nur früher zu Bett zu gehen und das NL erst kurz vor zuvor zu nehmen. Wenn du 11 Stunden schläfst, könntest du wenn du um 22.00 zu Bett gehst, um 9.00 Uhr aufstehen. Einen "normalen" Schlaf/Tagesrhythmus wirst du bei 11 Stunden Schlaf nicht hinbekommen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Padma,

ich wollte nur fragen, ob ich den Tropfen vor dem Aufziehen auch im Wasser zerfallen lassen soll, also vor dem Aufziehen ein paar Minuten drinnen lassen, so wie bei Tabletten. Oder ist Hydrochlorid sofort wasserlöslich ?

Danke
Lg Martina
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

Hydrochlorid-Wirkstoffe in Tropfenform sind sofort wasserlöslich.
Tropfe die gewünschte Menge Levomepromazin in Wasser, rühre einmal kurz um und dann trinken / ab in den Magen (oder was du sonst damit anstellen magst).

Tropfen sind ja bereits vorgelöst in einem Lösungsmedium; das ist oft Wasser, manchmal Ethanol und gelegentlich auch andere Flüssigkeiten, denen oft Propylenglycol zugesetzt.
Da gibt es ziemlich viele Rezeptur-Möglichkeiten.

Auf jeden Fall muss dein Magen die Löse-Arbeit nicht vornehmen, weil sie bereits gelöst sind.
Darum wirken Tropfen in der Regel auch schneller als Tabletten.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Jamie,

am 22.12.2020 werden es 4 Wochen von meinem Umsteigen zur Wasserlösemethode. Mein Schlaf hat sich nach 2 Wochen verbessert. Ich möchte versuchen weiter zu reduzieren. Ich weiss nicht, wie ich es am besten machen soll. Einfach um 10 % zu reduzieren und dann warten, wie sich es weiter entwickelt? Wenn Entzugserscheinungen kommen, dann dabei bleiben oder aufdosieren? Es kann nämlich auch sein, dass ich nach 2 Wochen gleich reagieren werde. Vielleicht kann ich nur in Minischritten reduzieren.

Danke Lg Martina
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April 2020, sofort auf 12,5 mg, dafür als Ersatz 1 mg Biperidenhydrochlorid

1 mg Biperidenhydrochlorid
Sofort auf 0
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3 mg Haloperidol, 25 mg Levomepromazin
Mai 2020, Haloperidol auf 0, Levomepromazin auf 12,5 mg

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Juni 2020
Schwere Entzugserscheinungen, 6 Wochen lang

37,5 mg Levomepromazin
Sofort auf 25 mg
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Schwere Entzugserscheinungen, Aufdosieren auf 31 mg, dann im Oktober 2020 auf 33,5 mg

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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von padma »

hallo Martina, :)

ich würde noch ein wenig warten mit dem Reduzieren. Du hattest dieses Jahr soviele Entzüge/Wechsel mit schweren Entzugssymptomen, da wäre es gut, deinem ZNS eine Ruhepause zu gönnen. Das erhöht auch die Chance, die folgende Reduktionen besser zu verkraften.

Dann würde ich es zunächst mit einer 5 % Reduktion versuchen. Wenn das gut klappt, kannst du dann beim nächsten mal 10 % reduzieren. So kannst du dich vorsichtig rantasten. Das ist besser, als einen zu grossen Schritt zu machen und dann wieder aufzudosieren.

liebe Grüsse,
padma
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MartinaB
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Padma,

was heißt " noch ein bisschen warten" ? Ich nehme an, so 14 Tage ?
Ich glaube, dass ich das Medikament nicht mal später in so großen Schritten ,wie 5 % ist, reduzieren kann. Ich habe gedacht, dass ich jetzt oder späterstens nach 14 Tagen nur um 0,7 mg ( bei 33,2 mg Wirkstoff) reduziere....

Danke
Lg

Martina
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März 2020-Mai 2020
Nebenwirkung: Meine Stimmung und Stimmenhören haben sich verschlechtert, weil ich drauf gekommen bin, dass ich die Medikamente nicht einfach absetzen kann. Ich habe unerfüllten Kinderwunsch.
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Nebenwirkungen: motorische Unruhe

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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von padma »

hallo Martina, :)

ja, 2 Wochen abwarten wäre nicht schlecht. Jetzt vor Weihnachten fände ich sowieso ungünstig, da auch Positives, also Eustress" triggern kann. Selbst so kleine Reduktionen spüren manche Betroffene.

Erstmal vorsichtig rantasten und dann kannst du im Verlauf sehen, was möglich ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Padma,

Ich habe eine Frage : Wann handelt es sich um Kaltentzug? Wenn ich mit max 10 % Methode jede 4-6 Woche reduziere, dann gerate ich nicht in Kaltentzug?

Danke Lg Martina
MartinaB

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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von Straycat »

Hallo Martina,

ich bin zwar nicht padma :), aber antworte hier mal ;-)

Ein Kaltentzug wäre es, wenn man den Wirkstoff von heute auf morgen ohne Reduktionsschritte einfach weglässt.
Allerdings kann ein sehr großschrittiges Reduzieren zu ähnlichen Symptomen führen, wie sie ein Kaltentzug bewirkt.

Bei Reduktionen von maximal 10% alle 4-6 Wochen wäre es jedenfalls kein Kaltentzug, sondern ein kleinschrittiges Ausschleichen.
Eine Garantie, dass dann keine Absetzsymptome auftreten, gibt es leider nicht. Aber erfahrungsgemäß minimiert man durch dieses kleinschrittige Reduzieren die Gefahr für Absetzsymptome oder kann zumindest die Heftigkeit der Absetzsymptome lindern.
Wie sich der Entzug äußert, welche Symptome man hat und in welchen Schritten man reduzieren kann, ist immer individuell unterschiedlich. Deshalb gibt es da keine "Patentlösung". Aber die Absetzschritte von maximal 10% und die Abstände von mindestens 4-6 Wochen bekommen vielen Betroffenen deutlich besser, als ein schnelleres Vorgehen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von MartinaB »

Hallo Cat,

ich habe noch eine Frage zu Tropfen : Meine Tropfenflasche hat den Ausfluss in der Mitte, deshalb sollte ich sie senkrecht halten. Da die Tropfen aber manchmal zu schnell draußfallen, halte ich sie manchmal schief. Die Tropfen sind trotzdem manchmal gleich groß, wie beim senkrechten Halten. Manchmal aber, wenn ich die Flasche senkrecht halte, kommen größere Tropfen drauß. Es passiert dann, wenn der Tropfen nicht abfallen will. Er " verzögert " sich. Ist dann mehr Wirkstoff drinnen, als 2 mg, wie sein sollte? Oder haben die kleineren Tropfen weniger Wirkstoff drinnen?

Danke Lg Martina
MartinaB

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Re: MartinaB: Absetzen von Levomepromazin

Beitrag von Straycat »

Hallo Martina,

ich habe selbst keine Erfahrung mit PP in Tropfenform.
Aber ich habe dazu etwas in unseren FAQ zur Medikamenteneinnahme gefunden: viewtopic.php?p=314216#p314216

Liebe Grüße,
Cat
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