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Liebe ADFDler,

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Hanna84: Doxepin absetzen

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Hanna84
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Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von Hanna84 »

Hallo,
nach über einem Jahr mit Doxepin, möchte ich nun allmählich davon wegkommen.
Vorgeschichte:
Ich hatte von 2004-2016 Opipramol genommen, wegen einer Angst- und Panikstörung. Absetzen hat abgesehen von heftigen Schlafstörungen super geklappt.
Dann passierte 2019 etwas extrem traumatisches, und meine Angststörung, inzwischen laut Psychotherapeutin auch posttraumatische Belastungsstörung kam mit voller Heftigkeit zurück. Ich bekam Doxepin 50 mg verschrieben, bei Bedarf bis 3 mal täglich.
Etwa 6 Monate habe ich 50mg genommen, bin dann irgendwann ohne Probleme auf 25.
Nach einer Weile auf 12,5 mg - da klappte schlafen aber so gar nicht mehr und ich bin wieder auf 25. Meine Psychotherapie läuft prima, und ich möchte gern ganz weg von den Antidepressiva.
Vor 14 Tagen habe ich also wieder halbiert auf 12,5 mg.
Schlafen klappt wider Erwarten prima, dafür habe ich jetzt ein paar andere Baustellen.
Allen voran Anfälle von Herzstolpern, an guten Tagen Tagen 5 Attacken, an schlechten auch mal 20. Und nicht nur ein Polterschlag, eher auch mal 10-15 Sekunden poltern, normal, normal und nochmal poltern usw.
EKG wurde 2 mal geschrieben, wo natürlich außer einer Extrasystole, die ich gar nicht gefühlt habe, alles unauffällig war.
Puls und Blutdruck waren zu hoch, aber ich messe auch zu Hause und da sind die Werte immer in Ordnung.

Ansonsten habe ich noch öfters Durchfall/Übelkeit und kaum Appetit. Ist jetzt nicht dramatisch, unter 25mg hab ich viel zu viel gegessen und dass diese Polster jetzt schwinden, ist absolut in Ordnung.

Nun meine Frage, kennt das mit dem Herzstolpern jemand und ist damit zu rechnen, dass das wieder verschwindet? Ich habe ja jede Menge Ängste, aber eine Herzneurose wäre mir neu :whistle:
Und wie gehe ich weiter vor, wann kann ich ganz aufhören? Ich schätze mal, ich sollte zumindest bei der Dosis bleiben, bis das Stolpern weg ist, oder? Die nette Ärztin gestern meinte, kann auch sein dass das bleibt. :bad-mood:

Und würdet ihr von 12,5 auf null gehen oder lieber nochmal 10 mg verschreiben lassen und dann über 5mg gehen? Meine Ärztin meint, bei der niedrigen Dosis kein Thema es direkt abzusetzen, aber das sieht mein Körper ja offenbar anders :party:

Für einen Rat oder Aufmunterung wäre ich sehr dankbar. :)
Zuletzt geändert von Towanda am 25.11.2020 18:30, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Username berichtigt
10/19 Doxepin 50 mg wegen Postraumatischer Belastungsstörung/Angststörung verschrieben bekommen
05/20 reduziert auf 25 mg - keine Probleme
07/20 reduziert auf 12,5 mg - Schlaflosigkeit daher zurück auf
07/20 25 mg
11/20 reduziert auf 12,5 mg - Herzstolperattacken, Übelkeit, Durchfall, nach weglassen von Baldrian keine Probleme mehr
simonb
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Re: Doxepin absetzen

Beitrag von simonb »

Hallo Hannah :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße Simon
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Mit dem Entzug ist es wie mit dem pupsen, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Kimeta
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Re: Hannah: Doxepin absetzen

Beitrag von Kimeta »

Liebe Hanna,

Herzstolpern kenne ich auch, ich habe es allerdings noch nicht mit dem Absetzen von Doxepin in Verbindung gebracht. Besonders wenn ich mich hinlege, ist das manchmal sehr nervig. Hier im Forum habe ich schon gelesen, dass es eine Nebenwirkung von Doxepin ist bzw. als solche betrachtet wird. Du kannst ja mal über die Suche (oben rechts) recherchieren, was andere darüber geschrieben und welche Konsequenzen sie gezogen haben.

Wenn Du die von Simon verlinkten Infos bereits gelesen hast, weißt Du inzwischen, dass wir ein langsames Absetzen empfehlen, Faustregel: pro Absetzschritt 10% von der letzten Dosis abziehen und bis zum nächsten Schritt 4-6 Wochen warten. Du hast Doxepin zwar nicht so lange genommen, aber aufgrund Deiner langen Einnahmezeit von Opipramol wäre ich erstmal sehr vorsichtig. Außerdem hast Du Deine letzte Reduktion schon zum zweiten Mal nicht so gut vertragen. Ich würde deshalb nicht von 12,5 mg auf 0 gehen, sondern mich erstmal stabilisieren, ev. sogar wieder etwas hochgehen. Anschließend kannst Du in kleineren Schritten abdosieren.

Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, was die Lieferbarkeit von Doxepin betrifft, es gab hier Berichte über zeitweise oder dauerhafte Liefereinschränkungen. Ich selbst hatte früher 5 mg Dragees sowie Tropfen von 2 und 0,5 mg pro Tropfen, mit denen man ganz gut dosieren kann. Falls es das alles nicht mehr gibt, kannst Du ev. Tabletten in Wasser auflösen und Dir damit kleinere Mengen herstellen. Das Teilen von Tabletten kann zu ungenau sein, dazu und zum Herstellen von allen möglichen Dosierungen findest Du viele Informationen bei den von Simon verlinkten Infos.

Mein Rat ist: stabilisieren, dann vorsichtig weiter abdosieren.

Meine Aufmunterung ist: Gut, dass Du auf Deinen Körper hörst, und nicht auf Deine Ärztin :wink: . Gut, dass Du hierher gefunden hast. Gut, dass Du Dich gekümmert und ein EKG gemacht hast. Das sind alles sehr gute Voraussetzungen, das Absetzen zu schaffen :) . Es braucht schlimmstenfalls etwas Geduld.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 10.01.2021: 1,275 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Hanna84
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Re: Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von Hanna84 »

Vielen Dank für deine Antwort :)
Ich werde es auf jeden Fall gemächlich angehen lassen. Vorgestern Abend habe ich gelesen, dass man Baldrian nicht mit Antidepressiva kombinieren soll. Ich hatte - seit ich reduziert habe - abends eine recht hochdosierte Baldriantablette zum schlafen genommen. Die habe ich dann vorgestern weggelassen und siehe da - seitdem nicht ein einziger Stolperer.
Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das des Rätsels Lösung ist.
Es gibt auf jeden Fall 10 mg auch als Tabletten, das werde ich demnächst mal mit meiner Ärztin bequatschen. :)
10/19 Doxepin 50 mg wegen Postraumatischer Belastungsstörung/Angststörung verschrieben bekommen
05/20 reduziert auf 25 mg - keine Probleme
07/20 reduziert auf 12,5 mg - Schlaflosigkeit daher zurück auf
07/20 25 mg
11/20 reduziert auf 12,5 mg - Herzstolperattacken, Übelkeit, Durchfall, nach weglassen von Baldrian keine Probleme mehr
Jamie
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Re: Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von Jamie »

Liebe Hanna84, :)

hast du einen Link zum Baldrian?
Mir ist das neu, dass man es nicht mit AD kombinieren soll.
Ich wäre sehr interessiert, das nachzulesen. Herzlichen Dank. :)

Es wäre ja gut, wenn du mit dem Baldrian den "Störenfried" identifiziert hättest.
Übrigens: Doxepin gibt es auch in Tropfenform.

Ich wünsche dir alles Gute und willkommen im Forum :)
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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loewe55
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Re: Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Hanna,

das würde mich auch interessieren, denn ich nehme auch Baldrian, oft auch hoch dosiert. Das wurde mir sogar vom Apotheker empfohlen und der weiß, dass ich AD nehme.

Mir wäre das auch völlig neu. Ich weiß das nur vom Johanniskraut.

Viele Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen.
Juni 2016, Besserung
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
Hanna84
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Re: Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von Hanna84 »

Danke für den lieben Empfang :)
Ich hatte mehrere Seiten gefunden, wo steht man soll es nicht mit Benzos kombinieren, und die eine Hier https://www.lebepur.com/magazin/baldria ... problemen/ wo generell von Antidepressiva die Rede ist. Ich weiß nun nicht, wie seriös diese Quelle ist, aber bei mir scheint das tatsächlich der Grund zu sein. Ich habe heute einen strammen Spaziergang gemacht, bin zu Hause rumgewuselt und mehrmals Treppe hoch und wieder runter, und immer noch nicht eine Extrasystole, geschweige denn ganze Salven.
Ich habe mich die letzten 14 Tage kaum getraut, mich zu bewegen, weil selbst der Gang zur Toilette zu heftigen Stolpereien geführt hat. :?
Gefunden hatte ich Herzstolpern auch noch als generelle Nebenwirkung von Baldrian bei Sanego, was mich erst dazu brachte, die Recherche etwas auszudehnen. Übelkeit und Durchfall sind übrigens auch weg, ich glaube Baldrian und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr :lol:
Geschlafen habe ich jetzt beide Nächte ohne Baldrian auch gut, ich glaube bei der jetzigen Dosis kann ich mich erstmal kurz einrichten, mir gehts gerade wirklich gut.
10/19 Doxepin 50 mg wegen Postraumatischer Belastungsstörung/Angststörung verschrieben bekommen
05/20 reduziert auf 25 mg - keine Probleme
07/20 reduziert auf 12,5 mg - Schlaflosigkeit daher zurück auf
07/20 25 mg
11/20 reduziert auf 12,5 mg - Herzstolperattacken, Übelkeit, Durchfall, nach weglassen von Baldrian keine Probleme mehr
Mobu
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Re: Hanna84: Doxepin absetzen

Beitrag von Mobu »

Hallo Hanna84,

willkommen im Forum. Auch ich bin eine von den wenigen die Doxepin ausschleichen.
Das Problem mit Herzstolpern hatte ich auch sehr heftig bei 50 mg . Das war und ist der Grund warum ich es ausschleichen muss. Jetzt bei 30 mg kommt es nur noch vereinzelt. 2x Langzeit EKG war jetzt unauffällig.

Baldrian nehme ich erst seid kurzen und es bekommt mir gut.

Doxepin hat als häufige Nebenwirkung Herzstolpern und Herzrasen.

Bin froh, dass es noch jemanden im Forum gibt der Doxepin ausschleicht. 🙋🏼‍♀️

LG Mobu
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