Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von Herbstwind »

Hallo padma,

wie finden andere User dann die neuen Beiträge? So denkt man doch, es würde lediglich um meine Vorstellung gehen.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Susanne1978
Beiträge: 1230
Registriert: 23.12.2018 19:51
Hat sich bedankt: 65 Mal
Danksagung erhalten: 299 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Herbstwind, andere User finden deine neue Beiträge, indem sie sich im Forum einloggen und dein Thread dann auftaucht unter "Neue Beiträge". Allerdings ist es ja jedem selbst überlassen in deinem Thread zu lesen bzw. zu schreiben....
LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg
01.04.2021. /. 10%=40,5 mg
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 23784
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 13573 Mal
Danksagung erhalten: 8494 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von padma »

hallo Herbstwind, :)

wir können deinen Titel ändern. "Vorstellung" ist wirklich nicht mehr passend. Wie soll dein thread denn heissen?
Wie sähe eigentlich die rechtliche Lage aus, wenn ich nochmals ein Antidepressivum einnehmen würde und dann wieder etwas Schlimmes passiert? Könnte ich mich vorher absichern, dass ich dann nicht juristisch verurteilt werden dürfte?
Und auch nicht zwangsweise in der Psychiatrie untergebracht werden würde?
Das beste wäre, wenn du eine psychiatrische Patientenverfügung verfasst, und rein schreibst, welche Medikamente du keinesfalls nehmen möchtest.

Ich habe jetzt nicht im Kopf, was dir passiert ist. Wenn es einen schwerwiegenden Vorfall gab, wäre es gut, dir ärztlich bescheinigen zu lassen, dass du bestimmte Substanzen keinesfalls nehmen darfst.
Offenbar kann ich das Thema nicht vergessen. Das macht mir sehr zu schaffen. Ich will doch einfach nur wieder fröhlich sein, so, wie vor der Einnahme. Besteht überhaupt noch eine Hoffnung darauf?
Das hört sich nach einem Trauma an. Eine Traumatherapie könnte da ein Ansatz sein.
Wie entsteht eigentlich Suizidalität durch Medikamente? Es betrifft ja nicht nur Antidepressiva, sondern auch Antibiotika und einige andere.

Wodurch entsteht sowas, was passiert da im Gehirn?
Das weiss niemand. Es ist nicht wirklich erforscht, was da im Gehirn vor sich geht. Viele Psychiater meinen, die Suizidalität wäre dann die Grunderkrankung, die durch die Antriebssteigerung "durch" käme, bis die antidepressive Wirkung einsetzt.
Allerdings ist es so, dass PP auch bei psychisch völlig gesunden Menschen Suizidalität auslösen können. Also kann das nicht der Grund sein.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von Herbstwind »

Hallo padma :-)
padma hat geschrieben: 08.03.2021 18:26"Vorstellung" ist wirklich nicht mehr passend. Wie soll dein thread denn heissen?
Vielleicht "Meine Erfahrungen mit Antidepressiva"?
padma hat geschrieben: 08.03.2021 18:26Das beste wäre, wenn du eine psychiatrische Patientenverfügung verfasst, und rein schreibst, welche Medikamente du keinesfalls nehmen möchtest.
Das Problem ist ja, dass ich darüber nachdenke, sie wieder zu nehmen, weil ich unter Anhedonie leide und hoffe, dass das endlich besser wird. Diese Anhedonie besteht seit dem Absetzen der Antidepressiva, also seit 2004. Während hatte ich diesen medikamenteninduzierten Zustand, der noch schlimmer war. Heißt also, ich bin seit dem Jahr 2001 nie wieder richtig glücklich gewesen! Davor war ich es.

Zwar gibt es auch Leute, die mir sagen, dass man im Erwachsenalter nicht mehr so glücklich ist wie vorher (ich war 2001 18 Jahre alt), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mein jetziger Zustand normal ist.
Jedenfalls leide ich darunter.

Ich werde keine ADs mehr nehmen, weil der Zustand darunter das Schlimmste war, was ich je erlebt habe.

Dennoch mache ich öfters solche Gedankenspiele, was wäre, wenn mir ein AD gegen diese Anhedonie helfen könnte. Weil das so für mich kein richtiges Leben ist.
Ein anderer Grund ist, dass ich mir dadurch erhoffe, das Unheimliche was ich durch die ADs erlebt habe, nochmals durchzuleben, dann aber verarbeiten zu können.
So ist es nämlich so, dass ich die medikamenteninduzierte Psychose nicht richtig verarbeiten konnte und sie mir immer noch Angst macht. Außerdem will ich das verstehen, was hinter der Psychose stand, falls da überhaupt was hinter stand. Also mit anderen Worten: Ich möchte nochmals eine Bewusstseinsveränderung haben, um eventuelle tiefere Erkenntnisse zu bekommen. Ich will endlich mit diesem Horrortrip, den ich darunter hatte, abschließen. Man sagt ja bei Drogenkonsum, dass das Setting und die psychische Verfassung wichtig ist. Gilt das auch für Antidepressiva?

Ich habe auch den Wunsch, dass die ADs gut wirken würden, damit ich den schrecken über diese Medikamentengruppe verlieren würde.


Mir ist die Angst aber zu groß, dass nochmal sowas passiert. Zumal sich die Berichte häufen, in denen geschrieben steht, dass diese Nebenwirkungen nicht nur junge Menschen treffen können.

Dazu kommt noch die Möglichkeit, wieder unkontrolliert verrückte Dinge tun zu müssen und damit jemanden zu schaden.


Eigentlich müsste man mich davor schützen, dass ich nochmals solche Medikamente einnehme. Aber es passiert das Gegenteil.
Verschiedene Ärzte (nicht nur Psychiater) haben mich schon öfters versucht zu einer erneuten Einnahme zu drängen, vor allem wegen meiner Körpersymptome.
Manchmal kommt bei mir der Wunsch auf, dass sie dann sehen würden, wie schlimm solche Medikamente bei mir wirken und dass sie mir dann endlich glauben würden, aber das wird nicht passieren. Eher würde ich noch weitere psychiatrische Diagnosen bekommen und wenn es dumm läuft, daraufhin sogar noch eine Behandlung mit Neuroleptika.

Also, ich sehe selbst, dass diese Idee ziemlich schwachsinnig ist.
Ich denke halt oft in diesen Kategorien "Was wäre, wenn es gut gegangen wäre" und will die Wahrheit (meine Vergangenheit) nicht wahrhaben.
padma hat geschrieben: 08.03.2021 18:26 Ich habe jetzt nicht im Kopf, was dir passiert ist. Wenn es einen schwerwiegenden Vorfall gab, wäre es gut, dir ärztlich bescheinigen zu lassen, dass du bestimmte Substanzen keinesfalls nehmen darfst.
Ich war wegen eines Suizidversuches im Straßenverkehr im Maßregevollzug. Ich bin durch Antidepressiva suizidal geworden.
padma hat geschrieben: 08.03.2021 18:26Das hört sich nach einem Trauma an. Eine Traumatherapie könnte da ein Ansatz sein.
Ja, ich fühle mich auch traumatisiert. Vor allem durch die Wirkung der Medikamente, aber auch dadurch, dass ich als Kind jahrelang trotz chronischer körperlicher Erschöpfung und Müdigkeit gezwungen wurde, zur Schule zu gehen. Als es nicht besser wurde, wurde ich von meinem Umfeld immer schlechter behandelt. Auch von Ärzten und Psychologen.
Mit meinen Eltern hatte ich große Probleme, vor allem wegen der Fehlbehandlungen und weil sie mich gegen meinen Willen als Kind in die Psychiatrie gebracht haben.

Außerdem habe ich in einer Klinik etwas komisches erlebt, was mir aber wahrscheinlich kaum jemand glauben würde.
padma hat geschrieben: 08.03.2021 18:26Allerdings ist es so, dass PP auch bei psychisch völlig gesunden Menschen Suizidalität auslösen können. Also kann das nicht der Grund sein.
Ich vermute, dass es beide Möglichkeiten gibt, Ärzte und auch manche Betroffene aber die zweite Möglichkeit abstreiten. Bei mir war es definitiv die zweite Möglichkeit, mir ging es vorher psychisch gut.


Lieben Gruß zurück, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Sabs
Beiträge: 972
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 381 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von Sabs »

Hi :-)
Verzeih mir, aber deine gedankenspiele sind äußerst wirr.
Wenn es dir mit psychopharmaka schrecklich ging, wird ein erneuter horrortrip - ausgelöst durch PP, sicher nicht dabei helfen den vorherigen zu verarbeiten.
Viele Menschen nehmen aufgrund von Anhedonie, Antidepressiva - ich glaube aber es gibt andere, nebenwirkungslose und anhaltende Möglichkeiten, um sich glücklicher zu fühlen zB. : Musiktherapie, Sport, Natur, Tiere, Mediation, Kunst - probiere mal verschiedenes aus, vielleicht findest du was passendes.

Zu der Aussage; "als Erwachsener ist man halt weniger glücklich" - das sehe ich nicht so.
Ja, man ist vielleicht desillusionierter und erlebte Enttäuschungen und den Ernst des Lebens, und doch kann man Glücksmomente erleben.
Als Kind ist vielleicht bei vielen (bei uns wohl eher nicht) einiges rosarot und unbeschwert - als Erwachsener gibt es Höhen und Tiefen, aber ich würde mich nicht mit einer dauerhaften Anhedonie zufrieden geben wollen!
Beschäftige dich mal mit Buddhismus und Achtsamkeit, das hat mir viel gebracht.
Ich würde dir auch eine Psychotherapie empfehlen, in welcher du all deine wirren Gedanken durchsprechen kannst :-)

Alles Gute
► Text zeigen
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Vorstellung

Beitrag von Herbstwind »

Hallo sabs :-)

ja, ich finde sie auch wirr. Aber irgendwie auch nachvollziehbar. Denn ich denke öfters, dass man eine bestimmte geistige Reife haben muss, um Psychosen deuten zu können.
Damals hatte ich die Reife wohl noch nicht und vor allem wusste ich ja nicht, dass ich psychotisch werden würde und konnte mich dementsprechend nicht darauf vorbereiten.

Sport mache ich, aber das hilft nicht richtig. Ich darf mich aufgrund meiner Erschöpfungskrankheit auch nicht mehr überanstrengen, denn das verschlechtert meine Verfassung jedesmal. Ich bewege mich aber viel.
Ansonsten erstelle ich am Handy nicht selbstgemachte Grußkarten.

Alles, was ich mache, um fröhlicher zu werden, fühlt sich so an, als ob ich mir selbst was vormache.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Sabs
Beiträge: 972
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 381 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Sabs »

Hey,
Musik und Tiere sind noch große Helfer für mich.
Vielleicht wäre das noch was für dich.

Liebe Grüße Sabs
► Text zeigen
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Mit Tiere ist es schwierig, weil mir meine Mutter und eine Psychiaterin mal zu Unrecht eine Zoophilie angedichtet haben. Und vor allem, weil ich damals nicht arbeiten gegangen bin, aber trotzdem noch Reiten gegangen bin und daher auf Antidepressiva eingestellt worden bin.

Musik höre ich viel.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Levande
Beiträge: 154
Registriert: 19.08.2019 09:49
Hat sich bedankt: 77 Mal
Danksagung erhalten: 57 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Levande »

Hallo Herbstwind,

ich sehe es wie Padma, dass Dir eine Traumatherapie vielleicht helfen könnte. Traumatherapien kann man ja auch ambulant machen.
Bezüglich der Verarbeitung Deiner Psychoseinhalte: Es gibt Therapeuten, die meist vorher in der Soteria gearbeitet haben, die helfen Psychoseinhalte zu verarbeiten und den Sinn dahinter zu verstehen. Sie sind schwierig zu finden, aber es gibt sie.

Ich verstehe Deine Signatur nicht so ganz. Nimmst Du noch das Carbamazepin? Das kann auch zur Anhedonie führen. Die wird aber oft mit der Reduktion weniger.

LG Levande

Edit. Carbamazepin hinzugefügt.
[
► Text zeigen
-27.11.2019 Agomelatin 0 mg
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Hallo Levande,

ja, ich nehme noch Carbamazepin aber nur noch 300 mg am Tag. Ich setze es gerade ab.
Ich habe es aber schonmal reduziert und da ging es mir nicht besser!

Das mit dem aufarbeiten der Psychoseinhalte hört sich interessant an.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Levande
Beiträge: 154
Registriert: 19.08.2019 09:49
Hat sich bedankt: 77 Mal
Danksagung erhalten: 57 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Levande »

Haĺlo Herbstwind,

ich bin mir nicht sicher, ob das Buch etwas für Dich ist: Hartwig Hansen( Hg.), Der Sinn meiner Psychosen - 20 Männer und Frauen berichten, Paranus Verlag

So weit ich ich weiß, hat da niemand eine medikamenteninduzierte Psychose, aber allen hat geholfen den tieferen Sinn zu finden.

LG Levande
[
► Text zeigen
-27.11.2019 Agomelatin 0 mg
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Der tiefere Sinn scheint bei mir gewesen zu sein, dass ich mich umbringen muss! Das macht mich fertig!
Mein Gehirn war durch die Medikamente durcheinander geraten.

Ich hatte später, nach den Antodepressiva, übrigens einen über Jahre andauernden psychoseähnlichen Zustand und den habe ich ganz anders erlebt, als den medikamenteninduzierten Zustand. Da konnte ich nach einer gewissen Zeit den Sinn dahinter entdecken und somit etwas aus meinem Leben aufarbeiten.

Dieser medikamenteninduzierte Zustand war also keine typische Psychose, sondern eher sowas wie ein Bad Trip bei einem Drogenrausch.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Sabs
Beiträge: 972
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 381 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Sabs »

Hey,
Wenn das eher ein bad trip war, dann würde ich dem Inhalt nicht so viel Gewicht beimessen, aber in einer traumatherapie das schreckliche Erlebnis im allg aufarbeiten.

Gruß Sabs
► Text zeigen
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 23784
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 13573 Mal
Danksagung erhalten: 8494 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von padma »

hallo Herbstwind, :)
Der tiefere Sinn scheint bei mir gewesen zu sein, dass ich mich umbringen muss! Das macht mich fertig!
Das ist kein tieferer Sinn! Das ist Bestandteil dieser schlimmen Erfahrung.
Dieser medikamenteninduzierte Zustand war also keine typische Psychose, sondern eher sowas wie ein Bad Trip bei einem Drogenrausch.
Das kann man dann wohl so sagen.
Bitte nimm niemals wieder AD ein auch wenn sie eine merkwürdige Anziehung auf dich auszuüben scheinen. Auch das ist ja ähnlich wie bei Drogen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Levande
Beiträge: 154
Registriert: 19.08.2019 09:49
Hat sich bedankt: 77 Mal
Danksagung erhalten: 57 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Levande »

Hallo Herbstwind,

bei einem Medikament, hatte ich auch das Gefühl, dass mich etwas steuert und ich Ag*resisonen in verschiedene Richtungen bekam. Ich hatte das Gefühl das bin nicht mehr ich. Glücklicherweise konnte ich das Medikament sofort absetzen und der Spuk war schnell vorbei. Sinn machte das auf keinen Fall. Bad Trip trifft es wohl.

LG Levande
[
► Text zeigen
-27.11.2019 Agomelatin 0 mg
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Hallo zusammen! :-)
padma hat geschrieben: 11.03.2021 19:01Das ist kein tieferer Sinn! Das ist Bestandteil dieser schlimmen Erfahrung.
Ich grübel seitdem immer darüber nach, ob ich mich unbewusst hasse und umbringen will, es nur nicht merke.
Ich wurde als Kind misshandelt (indem man mich trotz starker Erschöpfung gezwungen hat zur Schule zu gehen) und von Gleichaltrigen gemobbt und später ist noch was anderes vorgefallen. Trotz allem ging es mir psychisch gut.
Aber vielleicht gibt es mir in Wirklichkeit schlecht?
padma hat geschrieben: 11.03.2021 19:01Bitte nimm niemals wieder AD ein auch wenn sie eine merkwürdige Anziehung auf dich auszuüben scheinen.
Das sagt mir mein Verstand auch. Aber ich habe immer die Hoffnung, dass sie ein anderes Mal positiv wirken könnten.
Die Gefahr ist aber extrem hoch.

Wie soll ich Ärzte davon überzeugen, das sie gefährlich für mich sind? Die meisten glauben mir das nämlich nicht. Es sind nicht nur Psychiater, die mir ADs andrehen wollen, sondern auch ein Schmerzmediziner.
Ich leide unter seltsamen Körperbeschwerden ohne Ursache/Diagnose und ein Teil der Ärzte sagt mir, dass dagegen Antidepressive helfen würden, egal ob die Ursache psychische oder physische ist.

Levande hat geschrieben: 11.03.2021 19:07bei einem Medikament, hatte ich auch das Gefühl, dass mich etwas steuert und ich Ag*resisonen in verschiedene Richtungen bekam. Ich hatte das Gefühl das bin nicht mehr ich. Glücklicherweise konnte ich das Medikament sofort absetzen und der Spuk war schnell vorbei.
Bei mir war es Inhalt meines medikamenteninduzierten Wahns, dass ich das Medikament nicht absetzen durfte. Zudem wurde mir vorher immer gesagt, dass ich ein Antidepressivum bräuchte. Man sagte mir immer wieder, dass ich nicht richtig sei und ein AD meine Fehler ausgleichen würde. Dass es ohne nicht gehen würde.
Das konnte ich dann auch nicht mehr hinterfragen.

Hätte ich das erste AD gleich abgesetzt, nachdem ich Suizidgedanken bemerkt habe, wäre es nicht so schlimm ausgegangen. Ich wäre zwar trotzdem geschockt gewesen, aber es wäre zu keinen Suizidversuchen gekommen.

Wie fühlt sich denn normalerweise die erwünschte Wirkung von einem AD an?


Liebe Grüße zurück, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Sabs
Beiträge: 972
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 381 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Sabs »

Hey,
Sicher nicht, dass man Suizidgedanken hat!
Die gewünschte Wirkung wäre je nach Medikament beruhigend oder antriebssteigernd und eben anti-depressiv.
Ob antidepressiva überhaupt wirken ist sehr umstritten und wenn ja, dann zumindest nicht dauerhaft.
Wenn du als Kind trotzdem glücklich wärst - ist das doch gut und muss auch nicht hinterfragt oder widerlegt werden.

Da du sehr durcheinander auf mich wirkst und vieles aufzuarbeiten hast, halte ich Psychotherapie für die sinnvollste Lösung.

Gruß Sabs
► Text zeigen
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Hallo sabs,

was wäre denn konkret eine antidepressive Wirkung? Vor allem, wenn man zum Zeitpunkt der Einnahme nicht depressiv war?

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Sabs
Beiträge: 972
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 381 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Sabs »

Hey,
Naja das Gegenteil von depressiv?!
Also normal bis gut gelaunt. Antrieb was zu unternehmen, halbwegs zufrieden..
Sowas halt ;-)

Gruß Sabs
► Text zeigen
Herbstwind
Beiträge: 78
Registriert: 02.12.2020 19:38
Hat sich bedankt: 43 Mal
Danksagung erhalten: 47 Mal

Re: Herbstwind: Meine Erfahrungen mit Antidepressiva

Beitrag von Herbstwind »

Hallo!

Ich weiß ja nicht, wie sich Depressionen anfühlen, deshalb habe ich gefragt.

Also keine übertriebenen Wahrnehmungen, so wie ich sie hatte?

(Irgendwie kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass Antidepressiva positiv wirken können.)

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag
Antworten