Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Klaudia: Angehörige

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Liebe Jamie,

ich danke dir herzlich für deine ausgiebige und informative Antwort!

Das mit dem Herzen werden wir beobachten. Heute morgen war der Puls 88, heute nachmittag 53. Ob es richtige Attacken gibt, konnte mein Sohn mir erstmal so nicht beantworten. Er hat einen Pulsmesser, der auch recht genau ist, an seiner Uhr. Danke auch für den Tipp mit dem Foto.

Die Arkathesie ist nach wie vor das größte Problem. Jetzt, in der dritten Woche nach dem Absetzen des Olanzapins, bewegt es sich im Rahmen von 9 (beim Spaziergang) bis 9,5-10 (beim Liegen). Sonst geht sowieso nichts. Auf einer Skala von 1 bis 10.

Gegen die Verstopfung hat er heute morgen einen Teelöffel (zum antesten) Flohsamenschalen mit viel Flüssigkeit genommen. Das hat auch gewirkt, also ein Erfolg.

Hinzugekommen sind nun Ohrenschmerzen und ein dumpfes Gefühl im Ohr :cry:. Hier gibt es jetzt den Versuch mit einem Zwiebelsäckchen. Ich schiebe das auf NW des Risperidons.

Der Schlaf wird wieder schlechter. Er hat jetzt die Einnahme des Quetiapins eine halbe Stunde nach hinten verschoben, um zu sehen, ob er dann erst etwas später (als 3 Uhr nachts) wieder wach wird.

Ich muss leider sagen, dass mein Sohn vorher so gut wie nie krank war. Er hat noch nicht einmal eine Kopfschmerztablette genommen.

Ich habe größten Respekt vor meinem Sohn, wie er Tag für Tag versucht, mit diesem Zustand zurecht zu kommen. Wenn ich daran denke, wie vertrauensvoll er anfänglich den Ärzten gegenüber war, macht mich das einfach nur traurig, wenn ich ihn jetzt sehe.

Es nicht so leicht, die Hoffnung nicht zu verlieren.

Einen lieben Gruß
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
Sabs
Beiträge: 812
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 26 Mal
Danksagung erhalten: 279 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Sabs »

Hi Klaudia,
Es wird wieder besser, ihr schafft das.
Die flohsamenschalen kann er ruhig jeden Tag nehmen :-)
Liebe Grüße Sabs
► Text zeigen
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Hallo an Alle!

Leider wird das Befinden meines Sohnes täglich schlechter :(

Das liegt wohl ganz wesentlich daran, dass er nachts nun so gut wie garnicht mehr schläft. Die wenigen Schlaf Phasen sind ganz dünn oder von schlimmen Träumen begleitet.

Tagsüber liegt er fast nur noch und spricht so gut wie garnicht mehr.

Ich bin gerade sehr hoffnungslos, was eine Stabilisierung unter dieser Medikation anbelangt. Auch was ich hier im Forum an schlimmen Verläufen nach dem Absetzen von Olanzapin gelesen habe, lässt mich eher negativ auf die Zukunft schauen.

Oder bin ich da vlt. zu ungeduldig?

Mit Grüßen
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 5229
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3805 Mal
Danksagung erhalten: 2558 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Straycat »

Hallo Klaudia,

Ich denke, ihr werdet da noch etwas Geduld brauchen. Das Olanzapin wurde vor weniger als 1 Monat abgesetzt und auch sonst sehr sehr viel probiert und geändert. Das ZNS braucht seine Zeit, um wieder ins Lot zu kommen. Das quälende ist, dass man es nicht vorhersagen kann, wie lange :(

Ich wünsche euch viel Kraft!
Liebe Grüße, Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
lionel
Beiträge: 92
Registriert: 18.03.2018 11:10
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von lionel »

Hallo Klaudia,

zwar sollte Lorazepam so wenig wie möglich genommen werden, allerdings wird man von vereinzelten Einnahmen auch nicht abhängig. Wenn er gerade fast keinen Dchlaf bekommt uns so unter Unruhe leidet, könnte er eine Tablette nehmen. Ein paar Stunden Pause sind meines Erachtens sehr wichtig um die nächsten Tage und Wochen durchhalten zu können.

Grüße,
lionel
Anfang 2017:
Angstzustände, Schlafstörungen, Depression, Panikattacken.
März 2017:
Von meiner Psychiaterin verschrieben und genommen ab 10. März:
15mg Praxiten (Benzo) 2mal
25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

9.7.18: Lyrica 100-0-150 (25mg am Vm reduziert)

10.10.18: Lyrica 100-0-125 (25mg am Abend weniger)

28.12.18: Lyrica 100-0-100 (25mg am Abend weniger)

April und Mai 2019: Unruhe und funktional neurologische "Anfälle" mehrmals wöchentlich. Ab Ende April nehme ich ca. 3mal die Woche Oxazepam 15 mg.

Juni und Juli 2019: Für beide Monate nur insgesamt 45mg Oxazepam.

02.08.19: Sertralin 25mg (25mg weniger)

30.9-8.10.19: mehrmalige funktional neurologische "Anfälle" + 1×7,5mg Oxazepam.

6.12.2019: Reduzierung der Abenddosis Lyrica auf 75mg (um 25mg weniger)

11.4.2020: Reduktion Vormittagsdosis von Lyrica auf 75mg (um 25mg weniger)

08.06.20: Reduktion der Abenddosis Lyrica auf 50mg (um 25mg weniger)

Aktuell

Sertralin 25mg und Lyrica 75-0-50mg

Bedarfsmedikation: 7,5mg Praxiten (Oxazepam)

Nahrungsergänzungsmittel
Mönchspfeffer 20mg/Tag, Magnesium 150mg/Tag
Vitamin D3 2000 I.E./Tag + Vitamin K2
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Hallo Zusammen!

Alles Gute, vorallem Genesung, für 2021 wünsche ich!

Meinem Sohn geht es weiterhin extremst schlecht. Ich werde am Montag versuchen einen Notfall Termin bei einem ortsansässigen Psychiater für ihn zu bekommen.

Nun meine Überlegung:
Das Olanzapin ist ja 3 x kalt abgesetzt worden. Letztmals am 03.12.20. Könnte es Sinn machen, hier doch nochmal eine Eindosierung zu versuchen?
Falls ja, als drittes NL?
Wenn ja, in welcher Dosierung?

Es wäre lieb, wenn ihr mir eure Einschätzung geben würdet.

Danke!

Liebe Grüße
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
wiesengelb
Beiträge: 37
Registriert: 16.02.2019 21:09
Hat sich bedankt: 27 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von wiesengelb »

Liebe Klaudia

Das Wichtigste fände ich einen kompetenten Psychiater zu suchen der Zeit hat deinen Sohn zu betreuen.
Die Psychose ist erst ein halbes Jahr her.
Ich würde nicht selber herumdoktern.
Hast du Möglichkeit dich irgendwo zu informieren wo es einen guten Psychiater hat, der sich mit euch auf den Weg macht?

Liebe Grüsse
Wiesengelb
Zuletzt geändert von wiesengelb am 02.01.2021 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
Mutter eines 2017 erkrankten jungen Erwachsenen.
Absetzen von NL Frühling 2019 gelungen.
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Liebe Franziska,

...ja, vielleicht hast du recht...

Mein Sohn hatte im September schon einen Termin am 04.01.21 mit einem Psychiater an seinem Studienort gemacht. Der wurde ihm empfohlen und hat auch gute Bewertungen bei google... Das sind 1,5 Stunden Fahrtzeit für eine Strecke von hier. Das schafft er psychisch überhaupt nicht (also noch nicht einmal als Beifahrer), so dass der Termin wohl abgesagt werden muss.

Dann hatte er sich einen Psychiater an meinem Wohnort ausgesucht. Da kann er wohl am Montag vorbei kommen, um einen Termin zu machen. Dieser wurde ihm von einem Mitpatienten empfohlen. Dieser Arzt ist wohl schon älter. Ich bin daher skeptisch, weil ich mir vorstelle, er ist deswegen auch nicht kritisch mit Medikamenten. Aber ich weiß es natürlich nicht und irre mich. Naja, ich habe auch alles Vertrauen in Psychiater verloren.

Ansonsten gibt es leider keine weiteren Empfehlungen hier im Umkreis :(.

Danke dir für deine Nachricht!

Liebe Grüße
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
simonb
Teamunterstützung
Beiträge: 1088
Registriert: 12.04.2018 21:40
Hat sich bedankt: 749 Mal
Danksagung erhalten: 603 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von simonb »

Hallo Klaudia :)

Ohne Psychiater könnt ihr doch gar nichts machen.
Ihr braucht eine medizinisch therapeutische Begleitung,
alleine um an Rezepte zu kommen.

Auch für eine Wiedereindosierung braucht ihr einen Psychiater. Das Quetiapin nimmt er jetzt auch schon
4 Wochen, das ist wohl ungefähr die Zeit nach der das Präparat in den Gehirnstoffwechsel eingebaut wird.

Das Risperidon nimmt er schon länger.
Eine Wiedereindosierung empfehlen wir hier nicht länger als ca 6 Wochen nach Absetzen, danach steigt das Risiko für Unverträglichkeiten.

Du merkst ev worauf ich hinauswill?
Wenn man das Olanzapin wiedereindosieren will,
sollte man das innert 2 Wochen tun.

Das Quetiapin muss man dann wahrscheinlich ausschleichen, denn sonst hat er 3 NL- das ist schädlich.

Nach einer Einnahme von um die 4 Wochen, könnte man das Quetiapin wahrscheinlich noch etwas zügiger ausschleichen, später schwierig!

Das Olanzapin würde ich ggf dann nur mit einer Dosierung von ca 0,5 mg wiedereindosieren, da der Kaltentzug schon ca 4 Wochen her ist.

Der Arzt würde das wahrscheinlich nur mitmachen, wenn man argumentiert : Quetiapin ausschleichen, und Olanzapin einschleichen.

Das Risperidon würde in diesem Gedankenspiel bleiben.

Er würde dann wahrscheinlich eine höhere Dosis Olanzapin verordnen, die uU zu hoch ist. Aber ihr könntet euch daraus selber eine kleinere Dosis herstellen

Und dann hiesse es, der Sache Zeit zu geben.

Oder dein Sohn versucht sich weiter auf der aktuellen Medikation zu stabilisieren.

Ihr solltet euch jetzt überlegen, wie ihr weiter vorgehen wollt. Ihr braucht unbedingt einen guten empathischen Arzt, sonst habt ihr keine Optionen.

Eins ist in jedem Fall klar, ihr braucht viel Zeit und einen langen Atem.

LG Simon
► Text zeigen
Mit dem Entzug ist es wie mit dem pupsen, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Kahlan
Beiträge: 98
Registriert: 23.02.2020 16:50
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Kahlan »

Hallo liebe Klaudia,

Erstmal möchte ich dir sagen das es mit sehr leid tut was die Ärzte mit deinem Sohn gemacht haben. Ähnlich ging es mir letztes Jahr. Ständig wurden Medikamente getauscht und mein ZNS hat irgendwann komplett überreagiert. 3 Monate hat es bei mir gedauert bis sich das einigermaßen wieder eingependelt hatte. Ich hatte sehr schlimme Absetzsymptome und dachte auch oft ich drehe durch. Ich bekam damals in dem Medikamentendurcheinander auch zeitweise quetiapin und ich kann mich erinnern das ich sehr schlimme Alpträume davon hatte und es entsprechend schnell wieder abgesetzt hatte. Desweiteren kann ich auch durch den ständigen Entzug und Eindosierungen von massiven Schlafproblemen berichten. Ich war grundsätzlich immer um 4 Uhr hellwach. Irgendwann wurde das aber auch besser und ist jetzt ganz verschwunden. Ich wünsche deinem Sohn ganz viel Kraft und dir natürlich auch.

Viele Grüße
Kahlan
Diagnose: Depression mit Angst und Panikstörung
2019: stationärer 8 wöchiger Klinikaufenthalt
Medikation:
Aktuell: Risperidon 0,5mg / 0 / 0 / 0,5mg seit 04/2019
Venlafaxin 37,5 retard seit 09/2019 -abgesetzt 17.01.2020
davor diverse andere AD's seit 04/2019
25.02.2020 Paroxetin 10mg

22.02.2020 : Risperdal 0.375mg / 0 / 0 / 0,375mg reduzierungsversuch
23.02.2020 : Risperdal 0.5 mg / 0 / 0 / 0.5 mg wieder normal dosiert
25.02.2020 Paroxetin begonnen und am 07.03.2020 wegen paradoxe Nebenwirkungen abgesetzt
12.03.2020 quetiapin in der Klinik bekommen wegen angstzuständen
21.03.2020 quetiapin durch opipramol ausgetauscht als dauermedikation
04.04.2020 opipramol wegen heftigen Nebenwirkungen abgesetzt lt. Arzt
09.04.2020 Passionsblume 2 x tägl. & Omega 3 Fischöl & CBD Öl
Bin 3 Monate durch die Hölle gegangen mit sämtlichen Absetzsymptomen die man sich nur vorstellen kann:
Zittern, Kreislauf Probleme, Angst u. Panik, Gefühl durch zu drehen, Kribbeln in den Beinen, Herzrasen, Schwindel, Benommenheit, konnte nicht mehr sitzen, Druck im Kopf, Sehstörungen.
Nach den 4 Monaten wurde es allmählich besser. Leichter Schwindel und Benommenheit sind geblieben. Seit dem bin ich auch bei einem neuen Neurologen der sich sehr viel Zeit für mich nimmt. Er geht davon aus das mein noch letztes Medikament Risperdal für den Schwindel verantwortlich ist. Daher begleitet er mich nun beim weiteren absetzen.
Derzeitige Medikation: Risperdal 0.5 mg / 0 / 0 / 0,5 mg

absetzen derzeit:
seit 04.09.20 : 0.25 mg / 0 / 0 / 0.5 mg
Diese Reduktion war gut auszuhalten, mit etwas verstärktem Schwindel und ein paar Tagen wo ich mich nicht so gut gefühlt habe. Nach 4 Wochen war dann alles wieder normal wie vor der Reduktion.

seit 06.10.20 : 0,25 mg / 0 / 0 / 0,25 mg
seit 30.11.20 : 0 / 0 / 0 / 0,25 mg
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Hallo und lieben Dank für eure Nachrichten!

Jetzt hat mein Sohn gestern 1 mg Tavor genommen und ist wohl etwas zur Ruhe gekommen. Das ist natürlich keine Dauerlösung. Pipamperon (Bedarf) als Schlafmedikament finde ich allerdings auch höchst bedenklich.

Mein Sohn nimmt seine beiden Medikamente um 18.30 h. Das Risperidon hat ja auch Schlafstörungen als häufige Nebenwirkung. Wir versuchen jetzt mal den Einnahmezeitpunkt täglich um 1 Stunde nach vorne zu verlegen. Vlt. bringt es ja was.

Zusätzlich ist angedacht, abends einen Schlaftee zu probieren.

Liebe Grüße
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3925
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 439 Mal
Danksagung erhalten: 1997 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Towanda »

Hallo Klaudia,

muß er die Medikamente zwangsläufig zusammen einnehmen?

Wenn nicht, wäre es gut, nur bei einem Medikament den Einnahmezeitpunkt zu verändern - so kann man besser feststellen, was was bewirkt.

Grüße, Towanda
► Text zeigen

02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Sabs
Beiträge: 812
Registriert: 10.01.2020 09:42
Hat sich bedankt: 26 Mal
Danksagung erhalten: 279 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Sabs »

Hi :-)
Meine Gedanken zu einem neuen psychiater:
Ja, ihr braucht einen facharzt zur Verschreibung der medis, aber Entscheidungen bzgl der Medikation würde ich von nun an selbst treffen, da die Ärzte keine Ahnung haben, wie man mit entzugssymptomen umgeht.
Schade, dass dein Sohn das Quentiapin nun schon so lange nimmt, es wäre vielleicht gut gewesen es abzusetzen, da es scheinbar nicht hilft.
Habt ihr noch olanzapin? Vielleicht testet ihr eine Eindosierung in Minidosis.

Gruß Sabs
► Text zeigen
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Liebe Towanda,

erstmal Gratulation zu deiner 0 :party2:

Ich hatte in deinem Threat gelesen, dass du auch Gaba-Tee genutzt hast. Weißt du, ob man den Tee auch zusätzlich zu NL nehmen darf?

Ich weiß nicht, ob er die Medikamente zusammen nehmen muss. Ich dachte auch nur das Risperidon vorzuverlegen. Ich weiß aber auch nicht, ob das dann problematisch mit dem Beta-Blocker ist. Quetiapin soll er weiterhin abends nehmen.

Danke für deine Antwort!

Liebe Grüße
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
Klaudia
Beiträge: 28
Registriert: 05.12.2020 09:54
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 66 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Klaudia »

Liebe Sabs, liebe Alle!

...verstehe, wichtig ist der Facharzt...

drückt mal die Daumen, dass wir morgen was erreichen können.

Liebe Grüße
Klaudia
► Text zeigen
Aktuelle Medikation:
Risperidon 0-0-2-0
Quetiapin retard 0-0-200-0
Beta-Blocker Bisoprolol 5-0-0-0
NEMs: Passionsblumentee, Flohsamenschalen
Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 3925
Registriert: 16.01.2018 18:23
Wohnort: Bayern
Hat sich bedankt: 439 Mal
Danksagung erhalten: 1997 Mal

Re: Klaudia: Angehörige

Beitrag von Towanda »

Hallo Karin,

ich kenne mich mit Neuroleptika nicht aus, aber die Suchfunktion spuckt folgendes aus: search.php?keywords=gaba&terms=all&auth ... bmit=Suche

Viele Grüße, Towanda
► Text zeigen

02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Antworten