Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
Hans83
Beiträge: 2
Registriert: 23.12.2020 23:19
Danksagung erhalten: 3 Mal

Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Hans83 »

Hallo

Vorgeschichte:
Mein Name ist Hans, ich bin 37 und langsam ratlos.
Seit 18Monaten nehme ich Trazodon, in verschiedenen Dosierungen, von 25-75mg.
Derzeit bin ich bei 25mg, laut Aussage eines Arztes ist die geringste Dosis für Erwachsene 50mg.

Ich brauche das Zeug nicht mehr, eigentlich hätte ich es nie gebraucht und im Nachhinein bin ich überrascht wie leicht man solche Mittel verschrieben bekommt.

Kurz zur Vorgeschichte, im März 2019 ist ein sehr wichtiger Mensch für mich gestorben, ich musste zusehen wie er zwei Stunden vor unserem Haus reanimiert wurde, leider (in Anbetracht der Spätfolgen sage ich jetzt Gott sei Dank) waren diese Versuche erfolglos.
Es kamen noch einige andere Dinge dazu, tja, und dann hat es mich aus den Fugen meines mir bekannten Lebens geworfen.

Was die ersten Symptome waren kann ich nicht mehr sagen, Schlaflosigkeit mit Unruhe oder Herzstolpern, auf jeden Fall bin ich damals zu meinem Hausarzt der mit Trittico verschrieben hat.
Und dann gab es einen Auslöser der alles ins rollen gebracht hat, späten Abends, nach einem erfolgreichen Arbeitstag hab ich mir ein ziemlich gehaltvolles Abendessen gegönnt (Schachtelwirt).
Ein Ereignis muss ich noch erwähnen, ich hab an jenem besagten Tag eine volle Ladung Kältemittel von Klimaanlagen abbekommen...
Um 5Uhr morgens bin ich wach geworden und meine Pumpe war auf 180 und mir ging es richtig beschissen, eine Stunde zuvor bin ich wegen Luftnot wach geworden, konnte dann aber wieder kurz einschlafen.

Ich bin dann auf jeden Fall morgens ins Krankenhaus und hab meine Beschwerden geschildert, wurde komplett untersucht und mit der Diagnose Kaliummangel wieder nach Hause geschickt.

Solche "Anfälle" hatte ich in der ersten Zeit der Einnahme drei mal, zum Schluss konnte ich wegen Angespanntheit weder schlafen noch essen, das war eine echt beschissene Zeit.
Seither war ich bei 40 oder mehr Fachärzten, ich hab mich auch selbst in die Psychiatrie eingeliefert, hab das sinkende Schiff aber nach drei Tagen verlassen - da drinnen kann es, trotz aller Bemühungen der Angestellten, gar nicht besser werden.

Ich hab dann nach langer Suche etwas gefunden das mit zu der Zeit sehr geholfen hat, eine Art Gesundheitsgut, nicht ganz billig, aber dort hab ich zwei stationäre Rehas gemacht.
Das hat mir geholfen, habe dort aber zu dem Trazodon noch Cipralex verschrieben bekommen.

Naja, nach der Reha ging es mir wieder besser, ich konnte das Cipralex sogar ohne Probleme erfolgreich ausschleichen, das nehme ich jetzt schon knapp 9 Monate nicht mehr.

wesentlicher Teil

Ab Juni diesen Jahres geht es mir immer schlechter,
ich bin ständig müde, schlafen funktioniert sehr schlecht (ab 18Uhr bekomme ich bis in die Nacht immer einen Energieschub)
hab Bauchschmerzen genau zwischen Brustbein und Nabel, (nach dem Essen besser, außer ich esse Brot oder son Zeug)
oft Gelenks und Muskelschmerzen,
einen grauenhaften Tinnitus,
vertrage immer schlechter diverse Lebensmittel,
hab stechende Schmerzen beim pinkeln und beim Sex,
oft das Gefühl mein Kreislauf fährt in Ruhe schon am oberen Limit
morgens Schüttelfrost

bilde ich mir das ein? - NEIN
alle Symptome spiegeln sich im Körper wieder, meine Nahrungsmittelunverträglichkeitswerte steigen ständig, sowohl Lymphen, als auch die Schilddrüse und die Prostata sind vergrößert, mein CRP Werte sind regelmäßig erhöht usw.

Das ist also keine Einbildung.

Und jetzt zu meinen Fragen: (vorweg, über ärztlichen Rat bin ich hinaus**)
Kennt das jemand so?
Kann es sein dass dieses Medikament mir solche Probleme bereitet?
Kann es sein dass die Dosierung so klein ist dass ich in einer Dauerabsetzschleife gefangen bin?
Kann es sein dass ich Trazodon einfach nicht vertrage?
Kennt jemand eine Arzt oder jemanden der sich damit auskennt an den ich mich wenden kann?

**
Wo ich auch hin gehe, fang ich mit meiner kompletten Vorgeschichte an kommt es mir so vor als würde ich schon in einer gewissen Ecke stehen, wenn ich das nicht mache bekommt man stets irgendwelche Psychopharmakon verschrieben, egal gegen was, hast du Schlafprobleme, nimm SSRI, helfen die nicht verschreib ich dir Benzos, bei Unruhe gibts Pillen, bei Magenschmerzen gibts SSRI´s, bei allem wird dir sowas verschrieben.
Ist das normal?
Wieso sagt keiner zu mir "Herr B., versuchen wir es einmal mit natürlichen Mitteln, das dauert zwar, sie müssten evtl. sogar beruflich zurück stecken und sich eine Auszeit nehmen, aber das kostet kaum etwas und es gibt viel weniger mögliche Nebenwirkungen, außerdem sind die Erfolgsaussichten größer.
Ich komm mir vor wie eine Milchkuh, die um jeden Preis auf den Beinen gehalten und abgemolken werden muß!

Der schräg geschriebene Teil wird ab jetzt umgesetzt, ich bin für jeden Rat und Kontakte diesbezüglich sehr dankbar.

Schöne Grüße und schöne Feiertage
Zuletzt geändert von Straycat am 27.12.2020 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Juni 2019, 50mg Trittico nach traumatischem Ereignis wegen Schlafstörung und massiven Kreislaufproblemen
Juli 2019, 50mg Trittico und 10mg Cipralex
Ständige ärztliche Kontrolle, körperliche Ursachenforschung, bis heute nicht geklärte körperliche Veränderungen, vorwiegend am Drüsengewebe
Dezember 2019, Absetzen von Cipralex, Reduzierung von Trittico auf 25mg
Mitte 2020, wegen Schlafproblemen bekomme ich Halcion als Notfallmedikament, welches ich bis November regelmäßig nutze
Jetzt, nach wie vor unerklärliche körperliche Symptome, ob Absetzerscheinung oder sonst was, deshalb binnich hier
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 5229
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 3805 Mal
Danksagung erhalten: 2558 Mal

Re: Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Straycat »

Hallo Hans,

willkommen im ADFD.

Die Symptome, die du beschreibst, können NW des Trazodon oder auch noch Absetzsymptome des Escitalopram (Cipralex) sein.
In welchen Schritten hast du das Escitalopram abgesetzt?
Nimm das bitte auch noch in deine Signatur auf - wie man die anlegt und was da hinein gehört findest du unten im Begrüßungstext verlinkt.

Leider ist es so, dass sich die wenigsten Ärzte mit dem Absetzen ausreichend auskennen. Meiner Erfahrung nach ist es am besten, man liest sich selbst gut in die Thematik ein und "nimmt das Heft selbst in die Hand".

Lies dich am besten mal etwas in unsere Grundlagen ein. Da findest du schon viele wichtige Infos.

Hier noch unser Begrüßungstext:

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 20324
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 7765 Mal
Danksagung erhalten: 10324 Mal

Re: Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Jamie »

Hallo Hans83, :)

Ab Juni diesen Jahres geht es mir immer schlechter,
ich bin ständig müde, schlafen funktioniert sehr schlecht (ab 18Uhr bekomme ich bis in die Nacht immer einen Energieschub)
hab Bauchschmerzen genau zwischen Brustbein und Nabel, (nach dem Essen besser, außer ich esse Brot oder son Zeug)
oft Gelenks und Muskelschmerzen,
einen grauenhaften Tinnitus,
vertrage immer schlechter diverse Lebensmittel,
hab stechende Schmerzen beim pinkeln und beim Sex,
oft das Gefühl mein Kreislauf fährt in Ruhe schon am oberen Limit
morgens Schüttelfrost

bilde ich mir das ein? - NEIN
alle Symptome spiegeln sich im Körper wieder, meine Nahrungsmittelunverträglichkeitswerte steigen ständig, sowohl Lymphen, als auch die Schilddrüse und die Prostata sind vergrößert, mein CRP Werte sind regelmäßig erhöht usw.

Das ist also keine Einbildung.
Der Großteil deiner Symptome können Absetzsymptome und / oder zusätzlich Nebenwirkungen sein, aber einige Einschränkungen sehe ich.

Bei der Sache mit Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Urinieren bin ich mir nicht sicher, ob das vom Absetzen kommt, zumal du über eine vergrößerte Prostata schreibst.
Hat sich das ein Urologe angeschaut?
Es gibt eine Reihe funktionelle Beschwerden des Urogenitaltrakts bei den Absetzsymptomen, dies gilt aber nicht für eine nachweislich vergrößerte Prostata. Da muss mal ein Arzt das Organische checken.

Gleiches gilt für die Schilddrüse. Wir wissen, dass AD massiv die SD-Werte durcheinanderschmeißen können (Überfunktion, Unterfunktion)- sie greifen massiv ins endokrine System ein - zu geschwollenen Lymphknoten und vergrößerter Schilddrüse führen sie aber normalerweise nicht.
Die geschwollenen Lymphknoten sind ein Zeichen, dass dein Körper versucht eine Infektion abzuwehren, dafür spricht auch der erhöhte CRP.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass deinen Körper das Dosis-Rauf-und-Runter und der Entzug so angestrengt hat und dein Immunsystem so beansprucht hat, dass bereits latent vorhandene Probleme nun wirklich ausbrachen und ausbrechen, weil du langsam substanzmäßig auf dem Zahnfleisch kriechst.

Für typisch absetzbedingt halte ich das Muntersein zu unmöglichen Zeitpunkren, den morgendlichen Schüttelfrost, die Muskel- und Gelenksschmerzen, den Tinnitus, der am Limit fahrende Kreislauf und die massiven und zunehmenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Hast du schon raus bekommen, auf was du reagierst?
Unbedingt im Auge haben solltest du Histamin, wir haben zahlreiche User, die während des Entzugs eine sog. Histaminintoleranz (HIT) entwickelt haben.
Es geht ihnen meist besser, wenn sie histaminreiche Nahrung meiden.

Mich würde interessieren - was sagen denn die Ärzte zu den erhöhten CRP-Werten, der vergrößerten Prostata und Schilddrüse und den Schmerzen beim Sex / Urinieren?
Das kann ja wohl wirklich schlecht alles "psychisch" sein :whistle: (Ironie)

Und jetzt zu meinen Fragen: (vorweg, über ärztlichen Rat bin ich hinaus**)
Kennt das jemand so?
Kann es sein dass dieses Medikament mir solche Probleme bereitet?
Kann es sein dass die Dosierung so klein ist dass ich in einer Dauerabsetzschleife gefangen bin?
Kann es sein dass ich Trazodon einfach nicht vertrage?
Kennt jemand eine Arzt oder jemanden der sich damit auskennt an den ich mich wenden kann?
Eins und zwei der Fragen - ja, kennen wir, die Einschränkungen schrieb ich dir eben oben.
Hier die Liste unserer Absetzsymptome, die sehr umfangreich sind, und die wir über Jahre gesammelt haben:
viewtopic.php?f=18&t=12534

Frage 3) Es wäre wichtig dich auf einer Dosis zu fangen bzw. diese festzulegen, nichts mehr zu ändern und dann langsam abzudosieren.
Offensichtlich bekommt dir das Medikament nicht richtig und du hast unerklärliche Symptome.
Sollten dies Nebenwirkungen sein, sollte es besser werden, wenn du absetzt.
Das schließt Frage 4 mit ein - es gibt Menschen, die Psychopharmaka nicht vertragen, sogar die meisten. Merkt man ja dann über die Nebenwirkungen. Nur ist es so, dass wenn es jemandem sehr schlecht geht und dem ein AD dann "hilft", der viel eher bereit ist NW in Kauf zu nehmen als jemand, der etwas nimmt, was ihm nicht richtig hilft und von dem er auch noch NW bekommt!

Ich vermute mal, dass du aus einer Mischung von "wirkt nicht richtig", "hat Nebenwirkungen (NW)" und "macht auch noch zusätzlich Absetzsymptome" leidest.

Zur letzten Frage.
Diese Ärzte gibt es sehr selten, wir haben intern nur eine mini-Liste von Ärzten, die zumindest "aufgeschlossen" für die Thematik sind - ohne Gewähr, versteht sich.
Du kannst Oliver oder Murmeline eine PN schreiben mit deinem Wohnort bzw. nächst größerer Ortschaft und Bundesland, dann gucken wir (dem Rest der Teams bitte nicht, wir sind zZt nur sehr schwach und unregelmäßig besetzt).

Viele Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
Hans83
Beiträge: 2
Registriert: 23.12.2020 23:19
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Hans83 »

Besten Dank für die Rückmeldungen. Ich bin langsam an resignieren, über die Feiertage war ich zwei mal bei einer neuen jungen Ärztin, ich hab ihr vorweg meine Lage erklärt und recht deutlich klar gemacht, dass ich über die „Stressvermeidung, Probiotika und Entspannungsphase“ weit hinaus bin.

Ich brauche jetzt endlich Wege in eine konkrete Richtung.

Was kam dabei heraus? Ein Rezept für Nahrungsergänzungsmittel.

Histamin ist definitiv negativ, zur Prostata kann mir keiner etwas sagen, ausser dass sie vergrößert ist, zu den anderen Drüsen auch nicht.

Damit hab ich mich bis jetzt immer zufrieden gegeben.
Vielleicht ist das ja auch das Problem und ich muss mal auf den Tisch hauen.

Ich melde mich auf jeden Fall wieder
Liebe Grüße aus der Steiermark
Hans
Juni 2019, 50mg Trittico nach traumatischem Ereignis wegen Schlafstörung und massiven Kreislaufproblemen
Juli 2019, 50mg Trittico und 10mg Cipralex
Ständige ärztliche Kontrolle, körperliche Ursachenforschung, bis heute nicht geklärte körperliche Veränderungen, vorwiegend am Drüsengewebe
Dezember 2019, Absetzen von Cipralex, Reduzierung von Trittico auf 25mg
Mitte 2020, wegen Schlafproblemen bekomme ich Halcion als Notfallmedikament, welches ich bis November regelmäßig nutze
Jetzt, nach wie vor unerklärliche körperliche Symptome, ob Absetzerscheinung oder sonst was, deshalb binnich hier
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 20324
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 7765 Mal
Danksagung erhalten: 10324 Mal

Re: Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen Hans, :)

darf man nach dem Alter fragen?
Hatte dein Vater Probleme mit der Prostata?
Eine vergrößerte Prostata hat oft eine erbliche Komponente; natürlich nicht ausschließlich, aber auch nicht zu unterschätzen.
Und mit zunehmendem Alter vergrößert sich die Prostata bei vielen Männern.

Solltest du jung sein (Hans83 - ist das ein Hinweis auf das Geburtsjahr?), wäre das aber kein Argumentationsgrund.

Für die Prostata ist der Urologe als Facharzt zuständig.
Lass dich bitte dorthin überweisen, falls noch nicht geschehen.
Das wäre immerhin das konkreteste Thema, das du mal angehen könntest.
Schmerzen beim Sex finde ich auch nicht normal, das sollte man dem Urologen auch mitteilen.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
Hans83
Beiträge: 2
Registriert: 23.12.2020 23:19
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Hans83: Absetzsymptome oder doch was anderes? (Trazodon)

Beitrag von Hans83 »

Hallo
Ja, das ist mein Geburtsjahr, die Signatur hab ich nun auch endlich geschafft.
Beim Urologen war ich schon, er vermutet eine Entzündung als Ursache und bis auf engmaschige Kontrollen sowie Kontrolle des PSA Wertes sieht er keinen Handlungsbedarf.

Ich werde da trotzdem nach hacken.

Und eine zweite Spur hat sich auch gerade aufgetan, etwas was ich bisweilen komplett ausser Augens gelassen habe.

Meine Brustwirbelsäule hat mir schon mal Beschwerden dieser Art gemacht, damals Magen Darm und Herz Kreislaufprobleme.
Mal schaun, einen Versuch ist es wert
Juni 2019, 50mg Trittico nach traumatischem Ereignis wegen Schlafstörung und massiven Kreislaufproblemen
Juli 2019, 50mg Trittico und 10mg Cipralex
Ständige ärztliche Kontrolle, körperliche Ursachenforschung, bis heute nicht geklärte körperliche Veränderungen, vorwiegend am Drüsengewebe
Dezember 2019, Absetzen von Cipralex, Reduzierung von Trittico auf 25mg
Mitte 2020, wegen Schlafproblemen bekomme ich Halcion als Notfallmedikament, welches ich bis November regelmäßig nutze
Jetzt, nach wie vor unerklärliche körperliche Symptome, ob Absetzerscheinung oder sonst was, deshalb binnich hier
Antworten