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hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von Straycat »

Hallo Knopi,

ich finde es auch mitunter sehr beruhigend, dass man nachlesen kann, dass andere mit gleichen Symptomen kämpfen und dass es quasi "normal" ist, was das Absetzen alles an Symptomen produzieren kann. So habe ich gleich weniger Angst an einer unerkannten Krankheit zu leiden.

Zum Thema Wärmeflaschen: Da kann ich mich bei Jamie :) und dir gleich anschließen. Ich friere auch überdurchschnittlich viel und oft, seit ich absetze - also quasi die letzten 4,5 Jahre :whistle:
Da mir das Wasser kochen und Wärmeflaschen befüllen usw. irgendwann zu viel wurde, habe ich mir ein elektrisches Heizkissen gekauft. Der Vorteil ist, ich muss nicht extra Wasser aufkochen und es kann nicht auslaufen ;-)
Ich kann es sehr empfehlen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von hugounderna1954 »

Hallo Ihr Lieben

Hab mal wieder einige Fragen, auf die ich keine richtige Antwort weiß.
Die Nebenwirkungen von AD's oder allen anderen Medikamenten können die nur am Anfang der
Einnahme vorkommen oder auch wenn man die z.B. schon lange nimmt?
Ich hatte z.B. überhaupt keine Probleme als ich mit Citalopram begann. (nicht im positiven
und auch nicht im negativen Sinn)
Nach ca 5,5 Jahren bin ich dann zum HNO-Arzt weil ich ständig am schniefen war (und bin, worüber sich meine Familie beklagte),da hatte ich plötzlich eine chronische Nebenhöhlenentzündung, obwohl in meinem Leben höchstens 3 Mal eine solche diagnostiziert wurde (bei welcher ich auch Schmerzen hatte).
Ebenso habe ich seit 2017 ziemlich häufig fürchterliches Ohrenrauschen, sodass ich den Fernseher dann bestimmt 2 Stärken lauter stellen muss sonst hör ich fast nix.


Das war die Frage zu mir. Wenn jemand dazu was weiß würde ich mich freuen eine Antwort zu bekommen

Die nächste Frage: Ich kümmere mich um eine 92 jährige stark sehbehinderte Dame die vor 1 Jahr noch 13 Medis täglich nehmen musste. In Absprache mit dem Hausarzt reduzierten wir dann auf 8
täglich (im August 2020 wurden dann noch Lyrica 25mg und Pantoprazol 40mg kalt (in Absprache mit HA) auf meinen Wunsch hin abgesetzt.
Lt Ihrer Aussage ist sie immer ziemlich benebelt und hat Schwankschwindel, was aber alle Ihrem Alter zuschreiben.
Sie nimmt jetzt noch Levodopa Benserazid 100mg/25mg wegen Ihrer restless legs (was mir aber noch nie aufgefallen ist)
Falls der HA damit einverstanden ist (sie natürlich auch) kann man das Levodopa wohl auf 50mg/12,5mg reduzieren oder muss das auch noch langsamer ausgeschlichen werden????

Wenn das zu viele Fragen auf einmal sind wäre ich auch mit wöchentlichen Antworten zufrieden.

Ganz liebe Grüße
Knopi
mit den smileys krieg ich nicht hin, sollte vielleicht die traurigen mal versuchen, die freundlichen wollen bei mir nicht
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Seit 10/2019 Schwindel bes. bei schnellen Augenbewegungen, Sinusitis,Husten verschleimt,
Appetitlosigeit, Übelkeit, Raynauld-Syndrom, Morgens bis zum frühem Nachmittag zu nichts zu gebrauchen, Entzündungen im Rachen, Im August sind auch noch 3 Zahnimplantate rausgefallen, obwohl die 2019 noch ganz fest saßen, Belastbarkeit "0" (in allen Belangen)
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von Straycat »

Hallo Knopi,
hugounderna1954 hat geschrieben: 20.01.2021 14:16 Die Nebenwirkungen von AD's oder allen anderen Medikamenten können die nur am Anfang der
Einnahme vorkommen oder auch wenn man die z.B. schon lange nimmt?
Ja, das ist durchaus möglich.
Ich hatte anfangs zB auch kaum NW vom Escitalopram (maximal leichte Mundtrockenheit und mehr Appetit), aber so nach 2-3 Jahren haben sie angefangen. Ich begann immer mehr zu schlafen, zuletzt dann bis zu 16 Std täglich, meine Libido war nicht mehr existent usw.
Also bei mir kamen die NW schleichend und wurden über die 10 Jahre Einnahme dann stetig mehr.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von hugounderna1954 »

Danke Cat
jetz bin ich wieder etwas schläuer, hilft mir ungemein, denn soweit hab ich nicht gedacht in meinem zeitweiligen Nebelkopf
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von padma »

hallo Knopi, :)

Falls der HA damit einverstanden ist (sie natürlich auch) kann man das Levodopa wohl auf 50mg/12,5mg reduzieren oder muss das auch noch langsamer ausgeschlichen werden????
Levopoda wirkt ja auf das ZNS. Bzgl. Entzugssymptome habe ich folgendes gefunden:
Nach langjähriger Behandlung mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Levodopa enthalten, kann ein plötzliches Absetzen von Levodopa/Benserazid-ratiopharm® zu Entzugserscheinungen führen (sogenanntes malignes Levodopa-Entzugssyndrom). Dabei können sehr hohes Fieber, Muskelsteife und seelische Auffälligkeiten auftreten. In schweren Fällen kann es auch zur Ausscheidung von Muskeleiweiß im Urin (Myoglobinurie), zur Auflösung von Muskelfasern (Rhabdomyolyse), zu akutem Nierenversagen oder zu einer vollständigen Bewegungsstarre kommen.
Diese Zustände sind lebensbedrohlich. Verständigen Sie in solch einem Fall sofort den nächst erreichbaren Arzt!
https://www.ratiopharm.de/produkte/deta ... 51598.html

Die Tabletten sind wohl teilbar, daher würde ich möglichst kleinschrittger reduzieren.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von hugounderna1954 »

Danke Padma
ich glaube davor hab ich Angst, weil ich zwar die Tabletten wöchentlich für sie mache, aber sie nicht unter "Kontrolle"
habe. Ich hatte so etwas auch schon gelesen, und wollte von Euch Spezi's hören was Ihr dazu meint.
ich habe aber auch gelesen, dass Levodopa nach 5 Jahren seine Wirkung verliert. (aber wahrscheinlich somit nicht die
Abetzsymtome gleichzeitig mit. Wäre ja auch zu schön um wahr zu sein)

vielen lieben Dank nochma,l bis bald
Knopi
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Re: hugounderna1954: Citalopram abgesetzt, Entzug da

Beitrag von hugounderna1954 »

Hallo an Alle die es interessiert

wollte mich mal wieder melden, nachdem ich gestern einen sehr guten Tag hatte und die letzte Woche ja auch noch versucht habe gute Ratschläge zu erteilen.
Ich bin jetzt 17 Monate nach „ NULL“
Freitag war ich ne Katastrophe ging gar nichts nur Schwindel und eben die Sachen die uns bei unserem Entzug immer wieder begleiten und nicht von uns weichen wollen.
Den einen Tag halbwegs, den anderen schlecht, mal einen gut.
Genug gejammert
Vielleicht hilft es noch jemandem oder geteiltes Leid halbes Leid,
Meine Kinder leben in der Karibik und ich bin froh, dass sie nicht kommen können, weil ich ihnen nicht das geben kann was ich möchte. So war ich nie und möchte auch, dass die mich nicht so erleben.
Für die Mütter, denen es jetzt auch so schlecht geht, ich versteh Euch, man will an die Kinder alles vermitteln was man weiß, ihnen Sicherheit geben, Spaß, Vertrauen etc., aber wie soll man dass schaffen?
Wünsche allen noch einen schönen Valentinstag
Ich ziehe mich jetzt zurück und warte auf außerirdische Befehle, die mir aber bestimmt auch nicht weiter helfen werden, also warte ich auf Morgen
und warte auf die Geduld die ja mal wieder fällig ist
lg Knopi
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