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paul1: Venlafaxin absetzen

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paul1
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paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Hallo ihr lieben ,
Ich bin sonst nur am lesen da es mir echt schlecht geht!

Ich habe einen Fehler gemacht und wohl zu viel abgesetzt !
Von 37,5mg auf 25mg also eine Kugel weg gelassen und mein Körper und Kopf kommen damit nicht klar ich habe fast nur Wellen und bin sehr verzweifelt !

Ich habe mir selber einen Schock verpasst denn ich habe jetzt alles fast 4 Monate ausgehalten weil ich immer gelesen habe das geht weg ! Und habe in der Zeit massive Muskel Zuckungen und Zusammenbrüche erlebt und Wutausbrüche und und und ! Die Gedanken kommen nun ständig hoch was es natürlich nicht besser macht !

Vor 3 Tagen bin ich wie ich hier gelesen habe bisschen hoch gegangen mit der Kügelchen Methode !
Ich hab Angst das es nie mehr aufhört !

Ich hab Wut aus das Medikament das hat mich verändert und erst die ganzen Ängste gemacht und beim früherer absetzen hat mein Arzt mir immer eingeredet das ich schwer krank bin ! Wollte das nie glauben und habe immer wieder alleine weiter abgesetzt weil mein Herz mir gesagt hat das dieses Medikament nicht gut ist für mich ! Von 75mg auf 37,5 habe ich es hin bekommen mit meiner Familie aber jetzt geht nichts mehr 😪 !

Ich hatte ständig Dauerangst unter dem Medikament die aber unlogisch war und ich immer wusste da stimmt was nicht aber mir hat keiner geglaubt ! Aber habe hier zum Glück gelesen das die Medikamente auch die Angst machen können !

Sorry für den wirren Text aber mir geht es nicht so gut !
Sobald es mir besser geht , erstelle ich eine Signatur 🤗
Danke fürs lesen und aufbauen vielleicht....
Zuletzt geändert von Jamie am 04.01.2021 13:16, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt, Titel ergänzt
Sabs
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Sabs »

Hi Paul,
Du warst zu schnell mit der Reduktion, deshalb hast du nun leider die Symptome.
Du kannst natürlich absetzen, aber eben langsamer.
Wie viel mg nimmst du nun und seit wann?
Dein Körper wird sich wieder regulieren, dann solltest du deutlich langsamer vorgehen.

Liebe Grüße Sabs
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Jamie
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo paul1 :)

willkommen im Forum.

Wann etwa fand die Reduktion von 37,5 auf 25mg statt?
Und wann genau bist du wieder hoch gegangen (Datum) und auf welcher konkreten Dosis bist du nun, war das am 01.01.2021?

In höheren Dosisbereichen (wobei 75mg nicht superhoch ist, aber dein Körper war es eben die ganze Zeit gewöhnt) klappen größere Reduktionsschritte manchmal noch, weil das was mit der Serotonintransporterbelegung hat. Will heißen: in den niedrigen Dosierungen sind SSRI und SNRI besonders potent, deswegen hat vermutlich der Schritt von 37,5mg auf 25mg auch nicht mehr geklappt.

Manchmal fängt sich der Körper dann doch, aber 4 Monate sind eine lange Zeit und dann hätte ich vermutlich ähnlich wie du gehandelt und auch noch mal probiert aufzudosieren.
Nur darf man dann auch nicht gleich zu viel aufdosieren, deswegen frage ich explizit nach der Dosis.

Du schreibst, du hast mittlerweile die Kügelchenmethode verwendet. Dann gehe ich davon aus, dass du nun das Präparat gewechselt hast und eines hast, wo nicht wenige Plättchen, sondern viele Kügelchen drin sind?

SSRI und SNRI sollen anregend und antriebsteigernd wirken (wenn sie das denn tun).
Das Problem dabei: Sie pushen und putschen auch, machen nervös und unruhig und schießen das ZNS hoch, sodass sich dann dazu oft auch Ängstlichkeit einstellt, die nicht rational ist. Das kommt davon, weil der Körper künstlich so angetrieben wird.

Ich war unter SSRI (Sertralin) bis auf Ausnahme meiner erlebten Traumata mit Todesangst der ängstlichste, zerrüttetetste, panischste, nervöseste, zittrigste und aus meiner inneren Balance gefallene Mensch ever!
Unter SSRI und dann nochmals im Entzug. Nie war ich so "unnormal" wie damals und ich weiß genau, es kam von dem verfluc*hten Sertralin!

Jetzt hoffe ich erst mal, dass du dich etwas fangen kannst. :hug:
Das kann eine gewisse Weile dauern. Wie gesagt und gefragt -auf was hast du aufdosiert?
Die Kügelchen tust du auch alle wieder in die Kapsel zurück und verschließt sie und schluckst sie dann (nachdem du dir die Dosis zubereitet hast, die du wolltest)?

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Paul,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Hallo ihr lieben danke für die Antworten !
Also ich habe am 21.09 runter dosiert !
Und genau am 01.01 bin ich dann von 25mg auf ca 27,5 -28 mg hoch gegangen ! Gibt ja immer eine Abweichung mit den Kugeln ! Genau neuer Hersteller mit kleinen Kügelchen die hatte ich zum Glück noch zu Hause ! Das zählen und berechnen hat mein Mann übernommen da ich zu nervös und unruhig bin !

Ja genau ich war auf venlafaxin immer nervös und hektisch und unruhig und unter Dauerstrom bin nie runter gekommen ! Und mir wurde gesagt das wäre meine Angst !
Ich habe auch das Gefühl das jetzt wo ich runter gegangen bin erst Sachen verarbeiten kann und wirklich wahrnehme ! Kann das sein ? Obwohl es mir so schlecht geht kann ich lachen und auch mal strahlen und habe auch plötzlich Fenstern mit positiven Gedanken die ich die letzten Jahre nie unter venlafaxin hatte ! Kann so was sein ?
Ich glaube immer mehr das mir das Medikament nicht gut tut aber bin alleine damit !

Problem ist ich hab richtig Angst vor den Medikamenten entwickelt ...

Danke das ihr da seit !!!
Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
paul1
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Ich hätte nie gedacht das ein Medikament so Auswirkungen hat ! Ich habe das Gefühl die ganzen Emotionen und Gedanken laufen nicht richtig und können nicht verarbeitet werden !! Oder die Emotionen sind so seltsame Bilder im Kopf ! Und ich gebe mir die Schuld weil ich sehr sensibel bin ! Und ich denke ich achte immer zu sehr auf allem ! Aber wenn ich mich zwingen will was zu machen klappt es einfach nicht der ganze Körper reagiert so massiv mit Krämpfen !!
Sorry muss Mal alles raus lassen 😪
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Ich hab noch was auf dem Herzen ! Ich habe halt diese massive Angst wegen allem das kann ich mir dann erklären das sie einfach unrealistisch ist und vom absetzen ! Aber die Angst das es nie aufhört und die Angst nie mehr davon weg zu kommen und normal zu leben ist ja echt und damit komme ich nicht klar 😪 und setzt mich so unter Druck das ich was ändern muss !
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in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Paul1,

nach mehreren Jahren mit Venlafaxin und Ausschleichversuchen seit 2017 kann ich viele deiner Beschwerden nachvollziehen.

Bis 37,5 konnte ich auch weitgehend gut abdosieren, aber darunter fingen die Beschwerden an. Allerdings nehme ich noch Pregabalin und kann nicht genau sagen, von welchem Medikament das Ganze nun kommt.

Aber Ängste (vor nicht realen Dingen, manchmal nur vor einer Vorstellung) sind seit langem meine Begleiter. Ständig unter Strom, aber nur innerlich, dabei aber im Handeln gehemmt („kann alles nicht mehr“).

Das sind richtig „schöne“ Entzugssymptome, da bist du in guter Gesellschaft. Frag mal hier nach, was ein Entzugshirn einem alles vorgaukelt.

Setz dich auf keinen Fall unter Druck! Was willst du denn ändern? Du bist auch nicht schuld daran, dass du zu den sensiblen Menschen gehörst. Das halte ich übrigens für etwas sehr Wertvolles, aber dadurch haben wir es halt meist etwas schwerer im Leben. Und wie man sieht, vertragen wir diese Hammer- Medikamente nicht! Aber wer weiß das vorher schon...

Gib dir und deinem Körper Zeit. Der Körper weiß, wie er heilt und man muss ihn das tun lassen.

Ich wünsche dir schnelle Besserung und einen guten Austausch hier.

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen, Besserung im Juni
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
14.01.21: Venla 25,3 mg (-2K) / 10.01.21 Prega 12,5 mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Sarah,

magst Du noch schreiben, wegen was Du Venlafaxin verschrieben bekommen hast? Hast Du therapeutische Begleitung? Das wäre wichtig, um zu lernen, mit den Ängsten umzugehen.

Im Begrüßungstext (bitte sehr gründlich durchlesen, er enthält sehr wichtige Basisinformationen) findest Du einen Link zu "Was finde ich wo im Forum". Dort unter A findest Du zwei Threads zum Thema Angst und was Du selber dagegen tun kannst.

Viele Grüße, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Hallo Gabi und towando ,
Bin noch unsicher wie ich hier richtig antworte bzw .jedem einzelne ! Sorry !

Danke Gabi was du geschrieben hast! Ich kenne niemanden persönlich der so was hat und Ärzte glauben einen ja nicht ! Genau diese unrealistische Angst ständig ist sie da und das hektische und unruhige seit Jahren und hab immer gemerkt das was nicht stimmt mit dem Medikament aber davon weg zu kommen klappt ja nicht so leicht dabei wäre es mein Traum !
Ich hab gelesen es können kein Schäden bleiben aber die Angst ist leider da .. aber liegt bestimmt am Entzug weil dadurch alles so schlimm ist ! Und leider macht der Entzug es so das man denkt man hätte das alles außer ich hab ein Fenster dann muss ich selber lachen aber wenn ich drinnen stecke ist vorbei ! Habt ihr das auch ?

So ich hatte Panik Attacken wegen meiner chronischen Durchfall Erkrankung also das ich kein Klo finde ...deswegen war ich dann in Behandlung und hab eine Therapie gemacht und bin super klar gekommen ! Ich war aber sehr lange mit einem Narzissten zusammen und bin da nicht weg gekommen und mein damaliger Therapeut hat mir nicht geholfen und so meine meine Ärztin ach nehmen sie mal venlafaxin dann schaffen sie das schon ! Naja und ich war unwissend und habe das zeig einfach genommen !

Habe jetzt eine neue Therapeutin die mir hilft alles zu verarbeiten und auch sagt ich wäre zu sensibel für so ein Medikament hätte ich nie nehmen dürfen !
Nur leider hat sie keine Ahnung vom absetzen und da es so massiv ist und ich kaum auf die Wohnung komme weil ich so schlapp und co bin machen wir ein paar Wochen Pause mit der Therapie! Sie sagt das bringt nichts der Kopf ist noch zu wirr und ich kann das alles nicht ordentlich verarbeiten weil die Emotionen so seltsam sind !
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Was ich nur so komisch finde unter 37,5 mg war ich mal total aufgeputscht und mal total unten immer ein hin und her ! Kann sowas alles ein Medikament auslösen ? Ich bin so fassungslos und kann das alles nicht glauben !
Es fühlt sich an als hätte man sich verloren ! Und die Ärzte sagen ein Medikament kann keinen Charakter ändern !
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

paul1 hat geschrieben: 04.01.2021 16:25 Und leider macht der Entzug es so das man denkt man hätte das alles außer ich hab ein Fenster dann muss ich selber lachen aber wenn ich drinnen stecke ist vorbei ! Habt ihr das auch ?
Hallo Sarah,

das kennen wohl alle hier :)

Ich schreibe ein Befindlichkeitstagebuch, jeden Tag in kurzen Stichpunkten wie es mir geht in verschiedenen Farben für gut, mittel und schlecht. So kann ich in schlechten Zeiten nachlesen, daß das alles schon mal da war und wieder verging und auch über die guten Zeiten kann ich nachlesen, das hilft beim erinnern.

Gruß, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

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Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Towanda hat geschrieben: 04.01.2021 16:45
paul1 hat geschrieben: 04.01.2021 16:25 Und leider macht der Entzug es so das man denkt man hätte das alles außer ich hab ein Fenster dann muss ich selber lachen aber wenn ich drinnen stecke ist vorbei ! Habt ihr das auch ?
Hallo Sarah,

das kennen wohl alle hier :)

Ich schreibe ein Befindlichkeitstagebuch, jeden Tag in kurzen Stichpunkten wie es mir geht in verschiedenen Farben für gut, mittel und schlecht. So kann ich in schlechten Zeiten nachlesen, daß das alles schon mal da war und wieder verging und auch über die guten Zeiten kann ich nachlesen, das hilft beim erinnern.

Gruß, Towanda
Danke dann werde ich das auch mal machen ! Denn werde panisch und denke ich muss ja nur noch in Therapie weil ich alles habe : Panik Angst Trauma weil so starke Erinnerungen kommen und und und und ...

Aber habt ihr das auch ? Ich bekomme wie einen Kontrollwahn weil ich irgendwie was machen möchte gegen den Entzug und dann ist der Wahn weg und dann wieder da ! Und momentan habe ich fast nur Wellen das ich in den Fenstern schon daran denke wann die nächste kommt anstatt abzuschalten... kennt ihr das auch ?
Danke bin so froh das ich endlich schreibe !
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Bahari »

Hallo Sarah,

ich habe selber auch Venlafaxin für ca. 3 Monate eingenommen. Es hat zwar etwas stimmungsaufhellend gewirkt aber für was für einen Preis... totale Unruhe ständig unter Strom, hatte permanent Heulkrämpfe nach der Einnahme und Ohrwürmer... das Zeug ist ganz übel... um davon weg zu kommen bin ich auf das nächste Übel Paroxetin umgestiegen, was ich auch widerum langsam absetze... hab leider keine guten Erfahrungen mit Venlafaxin gemacht.. hab dadurch Zwangsgedanken bekommen, die ich nie davor hatte... ganz übles Zeug.. ich wollte nur davon weg.. bin jetzt seit über 4 Monaten auf 0 aber habe immer noch Entzugssymptome.. man schafft das, aber Geduld und Aushaltevermögen...
Durch die ganzen PPs sind meine Emotionen so pöatt gedrückt und bin einfach nicht mehr ich... daher muss es weg... auch wenns geholfen hat..
Ich wünsche dir viel Kraft!!

LG Bahari
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06.01 2021 30mg
07.01.2021 30mg ~ s.o. + Stimmungsschwankungen
08.01.2021 30mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Bahari hat geschrieben: 04.01.2021 17:57 Hallo Sarah,

ich habe selber auch Venlafaxin für ca. 3 Monate eingenommen. Es hat zwar etwas stimmungsaufhellend gewirkt aber für was für einen Preis... totale Unruhe ständig unter Strom, hatte permanent Heulkrämpfe nach der Einnahme und Ohrwürmer... das Zeug ist ganz übel... um davon weg zu kommen bin ich auf das nächste Übel Paroxetin umgestiegen, was ich auch widerum langsam absetze... hab leider keine guten Erfahrungen mit Venlafaxin gemacht.. hab dadurch Zwangsgedanken bekommen, die ich nie davor hatte... ganz übles Zeug.. ich wollte nur davon weg.. bin jetzt seit über 4 Monaten auf 0 aber habe immer noch Entzugssymptome.. man schafft das, aber Geduld und Aushaltevermögen...
Durch die ganzen PPs sind meine Emotionen so pöatt gedrückt und bin einfach nicht mehr ich... daher muss es weg... auch wenns geholfen hat..
Ich wünsche dir viel Kraft!!

LG Bahari
Krass also bin ich nicht alleine ! Ich hab auch ständige Zwangsgedanken und durch venlafaxin und beim absetzen ganz schlimmen Kontrollwahn hatte das alles vorher nicht aber bin leider erst sehr spät drauf gekommen versuche seit 4 Jahren davon weg zu kommen ! Habe immer gemerkt das was nicht stimmt mit mir aber weil mir keiner geglaubt hat bin ich unsicher geworden und habe mir den ganzen Nebenwirkungen gelebt ! Kennst du auch dieses entfremdungsgefühl ? Habe jetzt erst gelesen das man das beim nehmen hat und beim absetzen und mein Arzt meine ne ne sie sind krank deswegen fühlen sie sich fremd 😪😪😪
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Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Sarah,

es wäre wirklich gut, wenn Du Dich mit den Informationen im Begrüßungstext befassen würdest, da gibt es jede Menge Informationen und Hilfen für Dich.

Neben vielem anderen gibt es dort unsere Regel zur Nettiquette, das bedeutet, die Beiträge mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden. Wir sind ein freundliches Forum und legen da viel Wert darauf. :)

Viele Grüße, Towanda
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Bahari »

paul1 hat geschrieben: 04.01.2021 18:16
Bahari hat geschrieben: 04.01.2021 17:57 Hallo Sarah,

ich habe selber auch Venlafaxin für ca. 3 Monate eingenommen. Es hat zwar etwas stimmungsaufhellend gewirkt aber für was für einen Preis... totale Unruhe ständig unter Strom, hatte permanent Heulkrämpfe nach der Einnahme und Ohrwürmer... das Zeug ist ganz übel... um davon weg zu kommen bin ich auf das nächste Übel Paroxetin umgestiegen, was ich auch widerum langsam absetze... hab leider keine guten Erfahrungen mit Venlafaxin gemacht.. hab dadurch Zwangsgedanken bekommen, die ich nie davor hatte... ganz übles Zeug.. ich wollte nur davon weg.. bin jetzt seit über 4 Monaten auf 0 aber habe immer noch Entzugssymptome.. man schafft das, aber Geduld und Aushaltevermögen...
Durch die ganzen PPs sind meine Emotionen so pöatt gedrückt und bin einfach nicht mehr ich... daher muss es weg... auch wenns geholfen hat..
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LG Bahari
Krass also bin ich nicht alleine ! Ich hab auch ständige Zwangsgedanken und durch venlafaxin und beim absetzen ganz schlimmen Kontrollwahn hatte das alles vorher nicht aber bin leider erst sehr spät drauf gekommen versuche seit 4 Jahren davon weg zu kommen ! Habe immer gemerkt das was nicht stimmt mit mir aber weil mir keiner geglaubt hat bin ich unsicher geworden und habe mir den ganzen Nebenwirkungen gelebt ! Kennst du auch dieses entfremdungsgefühl ? Habe jetzt erst gelesen das man das beim nehmen hat und beim absetzen und mein Arzt meine ne ne sie sind krank deswegen fühlen sie sich fremd 😪😪😪
Hallo Sarah,

Ja die Zwangsgedanken haben Sich bei mir mit Venlafaxin entwickelt, ebenso ein Entfremdungsgefühl beim Absetzen. Hatte auch oft das Gefühl als sei vieles Irreal... also ganz komisch.. ich hatte krasse Sinnlosigkeitsgedanken..das kam vom zu schnellen Absetzen, daher muss man wirklich sehr langsam absetzen... da ich halt extreme NW hatte, wollte ich so schnell wie möglich davon loskommen.
Durch Venlafaxin und eigentlich verstärkt beim Absetzen hab ich einen Gedankenwirrwarr bekommen, also innerliche Selbstdialoge, Ohrwürmer und alles was dazu gehört...
VG Bahari
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von simonb »

Off Topic
Hallo Bahari, was sind denn Ohrwürmer :D

Meinst du, dass du zb Hits aus dem Radio immer wieder nachsummst???

LG Simon
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Mit dem Entzug ist es wie mit dem pupsen, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Towanda hat geschrieben: 04.01.2021 18:56 Hallo Sarah,

es wäre wirklich gut, wenn Du Dich mit den Informationen im Begrüßungstext befassen würdest, da gibt es jede Menge Informationen und Hilfen für Dich.

Neben vielem anderen gibt es dort unsere Regel zur Nettiquette, das bedeutet, die Beiträge mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden. Wir sind ein freundliches Forum und legen da viel Wert darauf. :)

Viele Grüße, Towanda
Hallo Towanda

Das werde ich natürlich machen🤗 kann mich leider momentan nicht so lange konzentrieren bzw. Kann mir nur die Hälfte merken aber werde es morgen versuchen. Möchte nicht unfreundlich rüberkommen😪 und bin auch ein freundlicher Mensch so wie ihr alle 🤗!
Zuletzt geändert von Towanda am 04.01.2021 20:40, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
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Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Schon wieder vergessen ....🥺

Ganz liebe Grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
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