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paul1: Venlafaxin absetzen

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Bahari
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Bahari »

simonb hat geschrieben: 04.01.2021 19:44
Off Topic
Hallo Bahari, was sind denn Ohrwürmer :D

Meinst du, dass du zb Hits aus dem Radio immer wieder nachsummst???

LG Simon
Naja ein klassischer Ohrwurm.. Musik die ständig
im Kopf läuft... richtig nervig...man singt innerlich ständig mit, kein Scherz...

Vg Bahari
Vorgeschichte & Absetzverlauf
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Aktuell Absetzverlauf Paroxetin
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24.12.2020 36mg - 10% v. 40mg~ Müdigkeit, Schwindel, Alpträume, nächtliches Schwitzen, immer noch Ohrwürmer und Gedankenwirrwarr (vermutlich noch Venlafaxin Entzug)
06.01 2021 30mg
07.01.2021 30mg ~ s.o. + Stimmungsschwankungen
08.01.2021 30mg
Sabs
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Sabs »

Hi,
Puuuh ich kenne diese ohrwürmer auch - manchmal wiederhole ich auch unzählige Male satzfetzen im Kopf, das ist echt sehr anstrengend.
Dachte immer, das gehört halt zu mir, aber mittlerweile lese ich das hier so oft, dass ich mich frage ob es nicht eher mit venlafaxin zu tun hat.

Ich habe übrigens 11 Jahre venlafaxin genommen, anfangs half es mir sehr - aber ich wurde dick, faul und war ständig körperlich krank.
Der Entzug ist sehr hart, aber möglich - bin bald auf 0 :-)
Es geht also schon, vor allem wenn man langsam macht.

Gruß Sabs
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Jamie
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen, :)

zum Thema Ohrwürmer habe ich bei Bahari auch einen kleinen Beitrag verfasst
viewtopic.php?p=396115#p396115

Hallo Sarah,
willkommen im Forum :)

Ist nicht so schlimm, wenn du mal die Netiquette vergisst - offensichtlich hast du großen Niederschreib- und Austauschbedarf ;) und da kann man das schon mal vergessen; aber generell legen wir Wert auf diese freundlichen Gesten und ich bin mir sicher, du wirst es dir irgendwann merken.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass du nach Absenden eines Beitrags 60min Zeit hast, diesen noch abzuändern / zu editieren. Das ist das Symbol mit dem Stift.
Das heißt du kannst dann auch ggf. noch das Hallo und die Grüße einfügen ;).

Die Funktion ist aber nicht dazu gedacht, nachträglich große Teile rauszulöschen oder abzuändern, dies bitte nur im absoluten Notfall, aber ich nutze sie öfters um noch einen Satz zu ergänzen oder entdeckte Rechtschreibfehler zu korrigieren.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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paul1
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Jamie hat geschrieben: 05.01.2021 08:31 Guten Morgen, :)

zum Thema Ohrwürmer habe ich bei Bahari auch einen kleinen Beitrag verfasst
viewtopic.php?p=396115#p396115

Hallo Sarah,
willkommen im Forum :)

Ist nicht so schlimm, wenn du mal die Netiquette vergisst - offensichtlich hast du großen Niederschreib- und Austauschbedarf ;) und da kann man das schon mal vergessen; aber generell legen wir Wert auf diese freundlichen Gesten und ich bin mir sicher, du wirst es dir irgendwann merken.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass du nach Absenden eines Beitrags 60min Zeit hast, diesen noch abzuändern / zu editieren. Das ist das Symbol mit dem Stift.
Das heißt du kannst dann auch ggf. noch das Hallo und die Grüße einfügen ;).

Die Funktion ist aber nicht dazu gedacht, nachträglich große Teile rauszulöschen oder abzuändern, dies bitte nur im absoluten Notfall, aber ich nutze sie öfters um noch einen Satz zu ergänzen oder entdeckte Rechtschreibfehler zu korrigieren.

Viele Grüße
Jamie
Guten Morgen :-)

Oh ja ich habe sehr starken Austauschbedarf :-) und bin verzweifelt was ein Medikament alles machen kann.
Ja ich gebe mir Mühe das ich das lerne :-) habe auch gerade eine Signatur erstellt. Seit dem Absetzen kann ich kaum klar denken finde das sehr peinlich deswegen habe ich mich die ganze Zeit nicht getraut zu schreiben.

Auf dem Weg würde ich dann gerne auch noch was Fragen :-)
bin ja jetzt wieder ein paar mg hoch gegangen und es wird ein wenig besser aber ich bemerke auch das diese MUSS Gedanken und das nicht zur Ruhe kommen wieder schlimmer werden.
Ich möchte so gerne von Venlafaxin runter kommen da mir das Medikament nicht gut tut aber irgendwie schafft mein Körper/Kopf das nicht :-(
Ich habe keine andere Wahl als das hochdosierten zu ertragen und dann in ein paar Wochen wieder zu versuchen runter zu gehen oder ?
In mir wehrt sich alles gegen das Medikament und bekomme immer mehr Angst das ich das im Körper habe :-( Wie kann ich damit umgehen ?
Habe beim runtersetzen immer mal wieder kleine Momente wo ich lachen und strahlen kann und das hatte ich unter V. nie habe auch das Gefühl das ich unter V. nie richtig mitbekommen habe was los ist um mich herum und nur gereizt war. Ich bin sehr sensibel und merke leider auch alles was bei mir los ist. Ich hatte Jahre lang das Gefühl es stimmt was nicht mit meinem Denken aber die Ärztin meinte ne ne ist alles ok das kann nicht V. sein.

Danke fürs lesen und das ihr so liebe Menschen seid !! Das tut gut fühle mich so alleine.

ganz liebe Grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

loewe55 hat geschrieben: 04.01.2021 15:56 Hallo Paul1,

nach mehreren Jahren mit Venlafaxin und Ausschleichversuchen seit 2017 kann ich viele deiner Beschwerden nachvollziehen.

Bis 37,5 konnte ich auch weitgehend gut abdosieren, aber darunter fingen die Beschwerden an. Allerdings nehme ich noch Pregabalin und kann nicht genau sagen, von welchem Medikament das Ganze nun kommt.

Aber Ängste (vor nicht realen Dingen, manchmal nur vor einer Vorstellung) sind seit langem meine Begleiter. Ständig unter Strom, aber nur innerlich, dabei aber im Handeln gehemmt („kann alles nicht mehr“).

Das sind richtig „schöne“ Entzugssymptome, da bist du in guter Gesellschaft. Frag mal hier nach, was ein Entzugshirn einem alles vorgaukelt.

Setz dich auf keinen Fall unter Druck! Was willst du denn ändern? Du bist auch nicht schuld daran, dass du zu den sensiblen Menschen gehörst. Das halte ich übrigens für etwas sehr Wertvolles, aber dadurch haben wir es halt meist etwas schwerer im Leben. Und wie man sieht, vertragen wir diese Hammer- Medikamente nicht! Aber wer weiß das vorher schon...

Gib dir und deinem Körper Zeit. Der Körper weiß, wie er heilt und man muss ihn das tun lassen.

Ich wünsche dir schnelle Besserung und einen guten Austausch hier.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi

gestern war ein sehr wirrer Tag heute geht es bisschen besser also möchte ich noch mal anständig Antworten :-)

Danke für deine Worte, wie ich lese bist du auch sensibel und hast auch so Probleme mit dem absetzen :-( ?

Wie hast du das hin bekommen ? Meine sensible Art war Jahre unterdrückt wegen dem Medikament und nun kommt der Entzug , meine sensible Art und meine Hormone die auch massive Auswirkungen haben auf das absetzen ... und das alles überfordert mich :-(

Habe gelesen das es normal ist das beim Entzug die Hormone so massiv reagieren, hast du auch Erfahrungen damit ? Und wenn ja kann man die Pille nehmen um das bisschen zu reduzieren ? Hab großen Austauschbedarf :-( hoffe ich nerve nicht

Danke fürs lesen :-)

ganz liebe Grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
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Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Sabs hat geschrieben: 05.01.2021 01:24 Hi,
Puuuh ich kenne diese ohrwürmer auch - manchmal wiederhole ich auch unzählige Male satzfetzen im Kopf, das ist echt sehr anstrengend.
Dachte immer, das gehört halt zu mir, aber mittlerweile lese ich das hier so oft, dass ich mich frage ob es nicht eher mit venlafaxin zu tun hat.

Ich habe übrigens 11 Jahre venlafaxin genommen, anfangs half es mir sehr - aber ich wurde dick, faul und war ständig körperlich krank.
Der Entzug ist sehr hart, aber möglich - bin bald auf 0 :-)
Es geht also schon, vor allem wenn man langsam macht.

Gruß Sabs
Hallo Sabs,

mich freut es sehr für dich, dass du bald auf 0 bist und es geschafft hast :-)
das gibt mir auch ein besseres Gefühl da ich momentan sehr Verzweifelt bin.

Ich denke du machst das mit den Kügelchen ? Und hast nicht den Fehler gemacht wie ich 12,5 mg von 37,5mg weg zu nehmen ?

Vielleicht hast du ja noch ein paar Tipps für mich :-)? Momentan kann ich nicht raus und frag mich wann das endlich alles aufhört :-(

Ich hoffe das ich mich bisschen fange weil ich ja wieder hochdosiert habe aber der Schritt ist dann natürlich immer noch sehr hoch. Vielleicht muss ich noch mal hoch oder wie sind deine Erfahrungen ?

ganz liebe Grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Sarah,

du nervst keinesfalls! Dazu ist das Forum doch da.

Zum Thema Hormone und Pille kann ich leider nichts beitragen, da ich bereits 65 bin und zumindest dieses Problem nicht mehr habe!

Aber wenn du hier mal rumliest, viele haben gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer gemacht. Meine Nichte ist auch gerade dabei, das auszuprobieren (allerdings ohne PP). Mach dich vielleicht dazu mal schlau.

Ansonsten - wie schafft man das alles???? Das würde einen Roman füllen, was ich alles probiert habe. 🤣

Richtig effektiv und deutlich geholfen hat mir lediglich zum Schlafen Melatonin, Baldrian und tagsüber Neurexan. Der Rest geht nur über Aushalten, Akzeptieren, Ablenken, viel Spazierengehen, Meditieren.

Meine Hauptsymptome sind ja Angst und Unruhe, schon seit Jahren. Ich hole mir immer wieder Motivation durch Austausch oder nur Lesen bei denen, die ebenfalls unter diesen Dingen leiden und schon jahrelang im Entzug stecken. Und natürlich Erfolgsberichte, die sind mir immer wichtig, wenn ich meine Verzweiflungswellen habe.

Andere haben Depressionen, schlimme Schmerzen, Schwindel und solche Dinge, ich eben Unruhe und Angst.

Ich habe ein gutes Umfeld, das diese Dinge akzeptiert. Meine Familie weiß Bescheid und mein Mann fährt dann eben auch alleine zum Einkaufen, wenn es mal wieder so schlimm ist. Den Haushalt schaffe ich gut und arbeiten muss ich GsD nicht mehr!

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen, Besserung im Juni
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
14.01.21: Venla 25,3 mg (-2K) / 10.01.21 Prega 12,5 mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Sabs »

Hi :-)
Puuh, ich habe vieles - aus unwissheit und Unvermögen der Ärzte - falsch gemacht.
Hatte lange 37,5mg,bis dahin konnte ich in riesen Schritten problemlos reduzieren - dann bin ich auf 0 und es ging mir unerträglich, fürchterlich schlecht!
Habe dann versucht wieder einzudosieren, aber es wurde dadurch viel schlimmer.
Also ist meine Erfahrung, dass aufdosieren nicht hilft, sondern abwarten.
Aber das ist bei jedem anders..
Mir hilft meditation, tulsitee und passionsblume.
Außerdem ist Bewegung gut und Ablenkung, wenn es denn geht..
Ich kann dir nur sagen, dass es definitiv besser wird, aber es kann dauern..

Gruß Sabs
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paul1
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Sabs hat geschrieben: 05.01.2021 22:11 Hi :-)
Puuh, ich habe vieles - aus unwissheit und Unvermögen der Ärzte - falsch gemacht.
Hatte lange 37,5mg,bis dahin konnte ich in riesen Schritten problemlos reduzieren - dann bin ich auf 0 und es ging mir unerträglich, fürchterlich schlecht!
Habe dann versucht wieder einzudosieren, aber es wurde dadurch viel schlimmer.
Also ist meine Erfahrung, dass aufdosieren nicht hilft, sondern abwarten.
Aber das ist bei jedem anders..
Mir hilft meditation, tulsitee und passionsblume.
Außerdem ist Bewegung gut und Ablenkung, wenn es denn geht..
Ich kann dir nur sagen, dass es definitiv besser wird, aber es kann dauern..

Gruß Sabs
Morgen Sabs,

danke für die Antwort.
Ja so geht es mir auch ich habe sehr viel falsch gemacht und nun habe ich Angst vor dem Medikament und dem Absetzen entwickelt durch die ganzen schlechten Erfahrungen und wie komm ich da raus ? Die Angst begleitet mich den ganzen Tag :-(

Ich trinke auch sehr viel Melissentee und Passionstee.

Das freut mich sehr zu hören aber wird es auch besser wenn man so wie ich Angst hat vor dem was alles mit einem passiert bei so einem Medikament ? Hattest du das auch oder bin ich da alleine ?

liebe grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

loewe55 hat geschrieben: 05.01.2021 15:18 Hallo Sarah,

du nervst keinesfalls! Dazu ist das Forum doch da.

Zum Thema Hormone und Pille kann ich leider nichts beitragen, da ich bereits 65 bin und zumindest dieses Problem nicht mehr habe!

Aber wenn du hier mal rumliest, viele haben gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer gemacht. Meine Nichte ist auch gerade dabei, das auszuprobieren (allerdings ohne PP). Mach dich vielleicht dazu mal schlau.

Ansonsten - wie schafft man das alles???? Das würde einen Roman füllen, was ich alles probiert habe. 🤣

Richtig effektiv und deutlich geholfen hat mir lediglich zum Schlafen Melatonin, Baldrian und tagsüber Neurexan. Der Rest geht nur über Aushalten, Akzeptieren, Ablenken, viel Spazierengehen, Meditieren.

Meine Hauptsymptome sind ja Angst und Unruhe, schon seit Jahren. Ich hole mir immer wieder Motivation durch Austausch oder nur Lesen bei denen, die ebenfalls unter diesen Dingen leiden und schon jahrelang im Entzug stecken. Und natürlich Erfolgsberichte, die sind mir immer wichtig, wenn ich meine Verzweiflungswellen habe.

Andere haben Depressionen, schlimme Schmerzen, Schwindel und solche Dinge, ich eben Unruhe und Angst.

Ich habe ein gutes Umfeld, das diese Dinge akzeptiert. Meine Familie weiß Bescheid und mein Mann fährt dann eben auch alleine zum Einkaufen, wenn es mal wieder so schlimm ist. Den Haushalt schaffe ich gut und arbeiten muss ich GsD nicht mehr!

Liebe Grüße
Gabi
Morgen Gabi,

danke für deine Antwort .

Ok das wusste ich nicht wie alt du bist ;-) ich habe bald einen Termin beim Frauenarzt und mal schauen was Sie dazu sagt .

Mir macht es so Angst das ein Medikament so Sachen anrichten kann und die Angst ist immer da und da weiß ich nicht wie ich da raus kommen soll,ich habe das Gefühl das hindert mich daran gesund zu werden. Oder haben alle Angst beim beim Absetzten ich habe das Gefühl ich wäre alleine damit .

Das freut mich das du so ein tolles Umfeld hast und so viel Hilfe :-) das gibt sehr viel Kraft und Halt :-)

Ich habe auch sehr viel Hilfe zum Glück aber ich bin erst 35 und möchte nicht die nächsten 30 Jahre Entzug haben :-(

Danke fürs Antworten und das ich nicht nerve :-)

liebe Grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Sarah,

wenn Du Dich hier in den Threads der anderen ein wenig einliest, wirst Du feststellen, daß sehr viele Angst haben im Entzug, Du bist damit keineswegs alleine.

Im Begrüßungstext findest Du einen Link zum Thread "Was finde ich wo im Forum". Da gibt es unter "A" zwei Threads, die sich mit dem Thema Angst beschäftigen und auch viele Tips, was man dagegen tun kann.

Viele Grüße, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Sabs »

Hey liebes,
Angst, sowohl durch die chemische Veränderung im entzug als auch zukunftsangst ist wohl eins der häufigsten Symptome, da kann ich dich soweit beruhigen, dass du zumindest nicht alleine damit bist!
Ich hatte ständig massive Todesangst und manchmal habe ich auch jetzt noch Angst.
Vielleicht liest du mal in anderen threats (auch in meinem), dann bemerkst du schnell, dass Angst ein großes Thema ist.
Ich versuche die Angst wegzuatmen und sage mir immer wieder, dass keiner weiß was die Zukunft bringt und man es durch Angst auch nicht ändern kann. Das hilft.

Liebe Grüße Sabs
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Sarah,
hallo Sabs,

ja das Problem mit der Angst...
Mich begleitet sie permanent während des Entzuges, immer so eine Dauerangst im Hintergrund. Aber wenn sie mal weg ist, geht es mir richtig gut, denn alle anderen Symptome sind dann auch weg bzw. interessieren mich nicht.

Ich hoffe, dass das mit sinkender Dosis auch mal weniger wird.

Da wirklich viele damit zu tun haben, weiß ich, dass ich nicht unnormal bin. Es ist nur so anstrengend.

Liebe Grüße
Gabi
12/2015 PA und Angst - 30 mg Mirta,
Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen, Besserung im Juni
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
14.01.21: Venla 25,3 mg (-2K) / 10.01.21 Prega 12,5 mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

loewe55 hat geschrieben: 06.01.2021 11:44 Hallo Sarah,
hallo Sabs,

ja das Problem mit der Angst...
Mich begleitet sie permanent während des Entzuges, immer so eine Dauerangst im Hintergrund. Aber wenn sie mal weg ist, geht es mir richtig gut, denn alle anderen Symptome sind dann auch weg bzw. interessieren mich nicht.

Ich hoffe, dass das mit sinkender Dosis auch mal weniger wird.

Da wirklich viele damit zu tun haben, weiß ich, dass ich nicht unnormal bin. Es ist nur so anstrengend.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

das freut mich das du das so super hin bekommst und dir die Angst dann egal ist :-)

Ich habe momentan so viele Wellen und Körperliche Probleme weil ich zu viel weg gelassen habe .... und wenn ich dann mal paar Minuten oder eine Stunde keine Welle habe dann denke ich aber daran wann die nächste Welle kommen kann.

Das finde ich so blöd an mir oder ist es auch normal wenn man so viele Wellen hat das man dann ständig daran denkt ? Und es erst besser wird wenn die Wellen weniger werden ?

Danke für deine Antworten das tut sehr gut :-)

ganz liebe grüße Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
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Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Towanda hat geschrieben: 06.01.2021 10:19 Hallo Sarah,

wenn Du Dich hier in den Threads der anderen ein wenig einliest, wirst Du feststellen, daß sehr viele Angst haben im Entzug, Du bist damit keineswegs alleine.

Im Begrüßungstext findest Du einen Link zum Thread "Was finde ich wo im Forum". Da gibt es unter "A" zwei Threads, die sich mit dem Thema Angst beschäftigen und auch viele Tips, was man dagegen tun kann.

Viele Grüße, Towanda
Hallo Towanda

wenn ich gute Momente haben versuche ich immer mal wieder was zu lesen :-)
Danke dann schaue ich da mal nach :-)

Hab das gerade schon gefragt bei Gabi : ist es normal wenn man so viele Wellen hat das man dann in den kleinen Momenten der Fenster wieder an die nächste Welle denkt ? Oder bin ich das alleine ?

Manchmal schaffe ich es auch mich abzulenken aber eher selten wegen dem körperlichen, habe ja leider zu viel abgesetzt und habe so schlimme Muskelzuckungen das ich dann sofort liegen muss und das macht natürlich Angst alleine raus zu gehen !

Ich bin froh das ihr da seid :-) Sarah
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Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
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Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Wutausbrüche, Weinen
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Sarah,

das halte ich für völlig normal und es geht mir ja auch so.
Das fühlt sich schon wie zwanghaftes Denken an, immer muss ich an die Angst denken. Es ist so erleichternd, wenn es dann mal weg ist.

Abends wird es meistens besser und ich fühle mich halbwegs gut. Und dann kommt die Nacht, die auch gut ist und am nächsten Morgen grüßt das Murmeltier...

Wie Sabs schreibt, mache ich auch sehr viel über das Atmen, das beeinflusst nachweislich unsere Gehirnwellen und den Parasympathikus.

An den Angstgedanken kann man wohl auch arbeiten, aber irgendwie sind sie bei mir immer wieder da.
Und manchmal ist von einer Minute zur anderen alles weg. Oder umgekehrt.

Du siehst, du bist nicht alleine mit dem Schlamassel.

Liebe Grüße
Gabi
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Mai 2016 7 wo. stat., Wechsel auf Cita und Prega
Schlaflosigkeit u. Körperbrennen, Besserung im Juni
August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
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03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
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26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Sabs hat geschrieben: 06.01.2021 11:06 Hey liebes,
Angst, sowohl durch die chemische Veränderung im entzug als auch zukunftsangst ist wohl eins der häufigsten Symptome, da kann ich dich soweit beruhigen, dass du zumindest nicht alleine damit bist!
Ich hatte ständig massive Todesangst und manchmal habe ich auch jetzt noch Angst.
Vielleicht liest du mal in anderen threats (auch in meinem), dann bemerkst du schnell, dass Angst ein großes Thema ist.
Ich versuche die Angst wegzuatmen und sage mir immer wieder, dass keiner weiß was die Zukunft bringt und man es durch Angst auch nicht ändern kann. Das hilft.

Liebe Grüße Sabs
Hallo Sabs,

das versuche ich auch mit dem atmen und sage mir dann immer das mir nichts passieren kann :-)
aber da die Angst da den ganzen Tag mal mehr und mal weniger da ist , ist es sehr schwer und ich verfalle dann immer wieder in den Gedanken.

Ich meditiere sehr viel aber seid ich vor paar tagen wieder bisschen hoch dosiert habe klappt das alles nicht mehr.

Denn seit der Einnahme von Venlafaxin fing das mit der Angst so massiv an und egal was ich gemacht habe sie bliebt, deswegen ist es mir auch so wichtig das Medikament weg zu bekommen in der Hoffnung das dann die Dauerangst weg geht....

Ganz liebe Grüße Sarah
Danke es tut sehr gut sich auszutauschen war die ganze Zeit alleine
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

loewe55 hat geschrieben: 06.01.2021 12:10 Hallo Sarah,

das halte ich für völlig normal und es geht mir ja auch so.
Das fühlt sich schon wie zwanghaftes Denken an, immer muss ich an die Angst denken. Es ist so erleichternd, wenn es dann mal weg ist.

Abends wird es meistens besser und ich fühle mich halbwegs gut. Und dann kommt die Nacht, die auch gut ist und am nächsten Morgen grüßt das Murmeltier...

Wie Sabs schreibt, mache ich auch sehr viel über das Atmen, das beeinflusst nachweislich unsere Gehirnwellen und den Parasympathikus.

An den Angstgedanken kann man wohl auch arbeiten, aber irgendwie sind sie bei mir immer wieder da.
Und manchmal ist von einer Minute zur anderen alles weg. Oder umgekehrt.

Du siehst, du bist nicht alleine mit dem Schlamassel.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

ja du sprichst mir von der Seele es ist wie ein Zwang das man immer an die Angst denken oder drüber reden muss . Ich frag mich nur lösen das die Medikamente aus ?

Vorher 5 Jahren als ich die Panik hatte wegen dem raus gehen da war das nichts so und habe das mit einer Therapie super hinbekommen.
Nur seit ich Venlafaxin nehme und immer wieder absetze sind die Gedanken immer da und hören nicht auf :-(

Danke :-)

liebe grüße Sarah (erleichtert das sie sich endlich austauschen kann)
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
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Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 »

Hallo Sarah,

ich habe in den vergangenen Jahren vor allen möglichen Dingen Angst gehabt: vor dem Rausgehen, vor dem Kochen, vor dem Autofahren, vor dem Duschen, sogar davor, meinen Laptop hochzufahren oder in ein anderes Zimmer zu gehen. Natürlich weiß ich, dass ich nicht wirklich Angst vor diesen Dingen habe, sondern dass einfach jeder Gedanke angstbesetzt ist und damit jeder nächste Schritt bedrohlich erscheint.

Ich habe mich auch oft gefragt, ob es Nebenwirkungen sind oder Entzug. Wahrscheinlich beides.

Ich freue mich auch über den Austausch. Ein gegenseitiges Mutmachen ist sehr wichtig und auch mit der Sinn dieses Forums.

Ich habe gelesen, dass du auch Schmerzen hast. Ich habe massive Schulter- und Oberarmschmerzen, vor allem nachts, dass ich mich kaum drehen kann. Aber tagsüber sind sie kaum zu spüren. Komisch ist das alles, ist eben Entzug.

Liebe Grüße
Gabi
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August 2016 5 Wo.Tagesklinik, Stabilisierung
Wirkverlust Cita, Venla ab Jan.2017
Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100, 2017 August Venla 100 mg, September 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg, 2018 Januar 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg, massive Ängste, finde das Forum, 16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg , Juni 2018 leichte Besserung, 12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg, 24.08.18 es geht mir besser, Angst aushaltbar, / 29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, 10.05.19: Prega auf 155 mg: Dieses Mal auch körperl. Symptome wie Brain zaps, Nacken-/Muskelschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung,
24.06.19: Prega 145 /16.07.19: Prega 137/12.08.19: Prega 125 / 05.09.19: Prega 123/ 16.09.19: Prega 120 26.09.19: Prega 118/06.10.19: Prega 115 mg 27.10.19: Prega 110 - Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, ZG fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Weiter in dem Tempo abdosiert
30.11.2020: Venla bei 26,5 mg ————-Prega bei 18 mg
07.12.2020: Venla auf 26,2 mg (-1K) Prega auf 16,5
18.12.2020: Jahresziel bei Prega erreicht: 15 mg!
Seit Mitte November keine NEM mehr
31.12.20: Venla 25,9 mg (-1K) / 04.01.21 Prega 14 mg
14.01.21: Venla 25,3 mg (-2K) / 10.01.21 Prega 12,5 mg
paul1
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Hallo Gabi ,

Ja genau das habe ich auch vorm duschen ,kochen, Fernseher...... und immer was anderes mal so mal so !
Problem ist Ich weis nicht wie ich mit umgehen soll die Angst ist ja künstlich und geht nicht weg !

Vor den Medikament hatte ich Panik beim raus gehen wegen Durchfall , da habe ich in der Therapie gelernt mich zu beruhigen und dann ging es mir wieder gut und die Panik war weg !

Aber jetzt beruhige ich mich und die geht nicht weg und mein Therapeut meinte ich würde die Angst nicht zulassen und das wäre mein Problem wieso die nicht weg geht !

Aber die Angst ist ja immer da wie du sagt bei jeder Handlung ! Wie gehst du damit um ? Beruhigst du dich ?
Mich macht es wütend weil ich so machtlos bin und mich für zu dumm halte mit der Angst umzugehen!

Ja ich habe auch sehr massive Schmerzen seit dem absetzen bei mir ist es Tages abhängig mal nichts und mal Tage lang massiv dann kann ich auch kaum im Bett liegen !

Was ein bisschen Linderung bringt sind Wärmepflaster die klebe ich ständig auf meinen Rücken 🤣
Vielleicht nur Einbildung weil es ja vom Entzug kommt aber bisschen tut es gut 🤗🤗

Schön das wir schreiben danke ☺️

Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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