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paul1: Venlafaxin absetzen

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Bahari
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Bahari »

paul1 hat geschrieben: 06.01.2021 12:22
loewe55 hat geschrieben: 06.01.2021 12:10 Hallo Sarah,

das halte ich für völlig normal und es geht mir ja auch so.
Das fühlt sich schon wie zwanghaftes Denken an, immer muss ich an die Angst denken. Es ist so erleichternd, wenn es dann mal weg ist.

Abends wird es meistens besser und ich fühle mich halbwegs gut. Und dann kommt die Nacht, die auch gut ist und am nächsten Morgen grüßt das Murmeltier...

Wie Sabs schreibt, mache ich auch sehr viel über das Atmen, das beeinflusst nachweislich unsere Gehirnwellen und den Parasympathikus.

An den Angstgedanken kann man wohl auch arbeiten, aber irgendwie sind sie bei mir immer wieder da.
Und manchmal ist von einer Minute zur anderen alles weg. Oder umgekehrt.

Du siehst, du bist nicht alleine mit dem Schlamassel.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

ja du sprichst mir von der Seele es ist wie ein Zwang das man immer an die Angst denken oder drüber reden muss . Ich frag mich nur lösen das die Medikamente aus ?

Vorher 5 Jahren als ich die Panik hatte wegen dem raus gehen da war das nichts so und habe das mit einer Therapie super hinbekommen.
Nur seit ich Venlafaxin nehme und immer wieder absetze sind die Gedanken immer da und hören nicht auf :-(

Danke :-)

liebe grüße Sarah (erleichtert das sie sich endlich austauschen kann)
Hallo Sarah,

ich antworte mal auch:) Als ich mit Venlafaxin begann, ein paar Wochen später kamen auch immer vermehrte Angstsymptome.
Hatte sogar Angst an einem Fluss vorbei zu gehen, weil mir Horrorbilder in den Kopf kamen. Ich dachte zuerst immer, es wäre meine Krankheit..
aber das hatte bei mir alles nicht so angefangen, sondern tatsächlich mit Venla verstärkt.. Ich glaube stark daran, dass es die Medikamenteneinnahme bzw. das Absetzen auch verursacht.. Ich hoffe das es irgendwann mal komplett weggeht.. Genauso das mit den Satzfetzen, die immer wieder hängenbleiben oder sich immer wieder aufzwingen oder irgendwelche Schilder die in einem Kopf hängen bleiben .. also alles sehr komisch.. Ich ordne das mittlerweile als Zwangsgedanken ausgelöst durch Venlafaxin ein.. ich kann es mir nicht anders erklären..

Viel Kraft wünsche ich dir auch!

LG
Bahari
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24.12.2020 36mg - 10% v. 40mg~ Müdigkeit, Schwindel, Alpträume, nächtliches Schwitzen, immer noch Ohrwürmer und Gedankenwirrwarr (vermutlich noch Venlafaxin Entzug)
06.01 2021 30mg
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Bahari hat geschrieben: 06.01.2021 15:41
paul1 hat geschrieben: 06.01.2021 12:22
loewe55 hat geschrieben: 06.01.2021 12:10 Hallo Sarah,

das halte ich für völlig normal und es geht mir ja auch so.
Das fühlt sich schon wie zwanghaftes Denken an, immer muss ich an die Angst denken. Es ist so erleichternd, wenn es dann mal weg ist.

Abends wird es meistens besser und ich fühle mich halbwegs gut. Und dann kommt die Nacht, die auch gut ist und am nächsten Morgen grüßt das Murmeltier...

Wie Sabs schreibt, mache ich auch sehr viel über das Atmen, das beeinflusst nachweislich unsere Gehirnwellen und den Parasympathikus.

An den Angstgedanken kann man wohl auch arbeiten, aber irgendwie sind sie bei mir immer wieder da.
Und manchmal ist von einer Minute zur anderen alles weg. Oder umgekehrt.

Du siehst, du bist nicht alleine mit dem Schlamassel.

Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,

ja du sprichst mir von der Seele es ist wie ein Zwang das man immer an die Angst denken oder drüber reden muss . Ich frag mich nur lösen das die Medikamente aus ?

Vorher 5 Jahren als ich die Panik hatte wegen dem raus gehen da war das nichts so und habe das mit einer Therapie super hinbekommen.
Nur seit ich Venlafaxin nehme und immer wieder absetze sind die Gedanken immer da und hören nicht auf :-(

Danke :-)

liebe grüße Sarah (erleichtert das sie sich endlich austauschen kann)
Hallo Sarah,

ich antworte mal auch:) Als ich mit Venlafaxin begann, ein paar Wochen später kamen auch immer vermehrte Angstsymptome.
Hatte sogar Angst an einem Fluss vorbei zu gehen, weil mir Horrorbilder in den Kopf kamen. Ich dachte zuerst immer, es wäre meine Krankheit..
aber das hatte bei mir alles nicht so angefangen, sondern tatsächlich mit Venla verstärkt.. Ich glaube stark daran, dass es die Medikamenteneinnahme bzw. das Absetzen auch verursacht.. Ich hoffe das es irgendwann mal komplett weggeht.. Genauso das mit den Satzfetzen, die immer wieder hängenbleiben oder sich immer wieder aufzwingen oder irgendwelche Schilder die in einem Kopf hängen bleiben .. also alles sehr komisch.. Ich ordne das mittlerweile als Zwangsgedanken ausgelöst durch Venlafaxin ein.. ich kann es mir nicht anders erklären..

Viel Kraft wünsche ich dir auch!

LG
Bahari
Guten Morgen bahari,

Das freut mich das du auch antwortest !

Es ist traurig das du das auch hast aber es tut gut zu lesen und bestärkt mich das ich recht habe das dieses Medikament sowas alles auslöst.

Ich finde schlimm das Medikamente sowas machen und man dann alleine damit ist, aber zum Glück habe ich jetzt euch 🤗

Für mich ist es so schlimm das Medikament jeden Tag zu nehmen obwohl ich weiß das es mir nicht gut tut aber es gibt wohl keine andere Möglichkeit als es langsam zu machen ?! Meine Ärztin meine ich soll es weg lassen und atisol Tropfen nehmen das traue ich mich aber nicht denn ich reagiere so heftig auf das absetzen von V. ! Hast du vielleicht Erfahrungen damit ?

Ganz liebe grüße und Kraft 🥰
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
Bahari
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Bahari »

paul1 hat geschrieben: 07.01.2021 08:26
Bahari hat geschrieben: 06.01.2021 15:41
paul1 hat geschrieben: 06.01.2021 12:22
loewe55 hat geschrieben: 06.01.2021 12:10 Hallo Sarah,

das halte ich für völlig normal und es geht mir ja auch so.
Das fühlt sich schon wie zwanghaftes Denken an, immer muss ich an die Angst denken. Es ist so erleichternd, wenn es dann mal weg ist.

Abends wird es meistens besser und ich fühle mich halbwegs gut. Und dann kommt die Nacht, die auch gut ist und am nächsten Morgen grüßt das Murmeltier...

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Liebe Grüße
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ja du sprichst mir von der Seele es ist wie ein Zwang das man immer an die Angst denken oder drüber reden muss . Ich frag mich nur lösen das die Medikamente aus ?

Vorher 5 Jahren als ich die Panik hatte wegen dem raus gehen da war das nichts so und habe das mit einer Therapie super hinbekommen.
Nur seit ich Venlafaxin nehme und immer wieder absetze sind die Gedanken immer da und hören nicht auf :-(

Danke :-)

liebe grüße Sarah (erleichtert das sie sich endlich austauschen kann)
Hallo Sarah,

ich antworte mal auch:) Als ich mit Venlafaxin begann, ein paar Wochen später kamen auch immer vermehrte Angstsymptome.
Hatte sogar Angst an einem Fluss vorbei zu gehen, weil mir Horrorbilder in den Kopf kamen. Ich dachte zuerst immer, es wäre meine Krankheit..
aber das hatte bei mir alles nicht so angefangen, sondern tatsächlich mit Venla verstärkt.. Ich glaube stark daran, dass es die Medikamenteneinnahme bzw. das Absetzen auch verursacht.. Ich hoffe das es irgendwann mal komplett weggeht.. Genauso das mit den Satzfetzen, die immer wieder hängenbleiben oder sich immer wieder aufzwingen oder irgendwelche Schilder die in einem Kopf hängen bleiben .. also alles sehr komisch.. Ich ordne das mittlerweile als Zwangsgedanken ausgelöst durch Venlafaxin ein.. ich kann es mir nicht anders erklären..

Viel Kraft wünsche ich dir auch!

LG
Bahari
Guten Morgen bahari,

Das freut mich das du auch antwortest !

Es ist traurig das du das auch hast aber es tut gut zu lesen und bestärkt mich das ich recht habe das dieses Medikament sowas alles auslöst.

Ich finde schlimm das Medikamente sowas machen und man dann alleine damit ist, aber zum Glück habe ich jetzt euch 🤗

Für mich ist es so schlimm das Medikament jeden Tag zu nehmen obwohl ich weiß das es mir nicht gut tut aber es gibt wohl keine andere Möglichkeit als es langsam zu machen ?! Meine Ärztin meine ich soll es weg lassen und atisol Tropfen nehmen das traue ich mich aber nicht denn ich reagiere so heftig auf das absetzen von V. ! Hast du vielleicht Erfahrungen damit ?

Ganz liebe grüße und Kraft 🥰
Hallo Sarah,

Ja also das Absetzen von Venlafaxin ist ziemlich heftig.. ich habe es damals abrupt abgesetzt, weil ich gewechselt habe. Wenn du es kannst, solltest du tatsächlich es langsam angehen... das Zeug ist einfach krass.. ich hatte heftige Entzugssymptome...denke ich habs immer noch, leider...

Hänge ja selbst noch an Paroxetin.. und das mache ich auch langsam, weil ich meinen Körper bzw. mein Gehirn nicht noch mehr überreizen will...

Lg Bahari
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Venlafaxin Angst vor dem Medikament

Beitrag von paul1 »

Hallo ihr Lieben,

Ich habe ja zu viel venlafaxin abgesetzt und in den 4 Monaten schlimme Sachen erlebt.

Nun habe ich ein wenig hochdosiert und merke eine leichte Besserung körperlich aber ich habe jeden Morgen so Angst die Tabletten zu nehmen und hab Angst das dieser Wirkstoff in meinem Körper ist und so was anrichten kann.

Ich würde V am liebsten nicht mehr nehmen aber geht nicht denn ich reagiere zu stark. Aber wie gehe ich damit um das ich was nehmen muss was so Auswirkungen hat ?

Kennt ihr das und könnt mir vielleicht einen Tipp geben 🤗

Die Angst von Entzug da kann ich mich langsam beruhigen aber die Angst vor dem Medikament nicht denn die Sachen sind ja alle passiert.

Ich hab noch eine Frage wegen den Kügelchen von V. soll ich da ein neues Thema erstellen oder wo finde ich da was ?

Ganz liebe Grüße und danke fürs lesen 🤗🤗

Sarah
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Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas »

Hallo Sarah :) ,
Beiträge wurden zusammengeführt - bitte hier in deinem Thread weiterschreiben, sonst geht der Zusammenhang verloren.

Liebe Grüße, Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Annanas hat geschrieben: 07.01.2021 10:10 Hallo Sarah :) ,
Beiträge wurden zusammengeführt - bitte hier in deinem Thread weiterschreiben, sonst geht der Zusammenhang verloren.

Liebe Grüße, Anna
Hallo Anna,

ok danke :-) hast du das gemacht mit dem zusammenführen oder muss ich noch was machen damit das gelesen wird ? :-)

Danke Sarah
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas »

Liebe Sarah :) , nein, du mußt nichts mehr machen - wenn du o jetzt ich, geschrieben haben, rutscht der Thread wieder nach oben u Jeder, der möchte, kann reinschauen.

Liebe Grüße von Anna
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Annanas hat geschrieben: 07.01.2021 11:39 Liebe Sarah :) , nein, du mußt nichts mehr machen - wenn du o jetzt ich, geschrieben haben, rutscht der Thread wieder nach oben u Jeder, der möchte, kann reinschauen.

Liebe Grüße von Anna
Hallo Anna,

danke :-)
Ich hab gelesen du musstest am Rolator wegen V. absetzen. Darf ich fragen wie alt du bist ?

LG Sarah
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas »

Liebe Sarah :)
paul1 hat geschrieben: 07.01.2021 12:19 Ich hab gelesen du musstest am Rolator wegen V. absetzen. Darf ich fragen wie alt du bist ?
Ja, darfst du - bin 57 - gefühlt dzt 100 :cry: .

LG Anna
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Jamie
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Sarah, :)

stelle deine Fragen zu den Kügelchen einfach hier in diesem deinen Thread.
Wir möchten, dass jeder hier nur einen Hauptthread hat, weil sonst wird es schrecklich unübersichtlich.
Sollten wir wirklich mal der Meinung sein, ein Beitrag ist woanders besser aufgehoben, trennen wir ab und verschieben es oder wir verlinken dir einen Artikel, den wir als relevant für dich erachten.
Nun habe ich ein wenig hochdosiert und merke eine leichte Besserung körperlich aber ich habe jeden Morgen so Angst die Tabletten zu nehmen und hab Angst das dieser Wirkstoff in meinem Körper ist und so was anrichten kann.

Ich würde V am liebsten nicht mehr nehmen aber geht nicht denn ich reagiere zu stark. Aber wie gehe ich damit um das ich was nehmen muss was so Auswirkungen hat ?

Kennt ihr das und könnt mir vielleicht einen Tipp geben 🤗
Den Teil mit der Angst an sich kann dir leider keiner abnehmen.
Es liegt daran, dass sehr viele von uns mit diesen Medikamenten zum Teil schlimme Erfahrungen gemacht haben, die man zusammenfassend nur als traumatisch bezeichnen kann.
Und ein Trauma hat nun mal die Eigenschaft, unglaublich angstbesetzt zu sein, weswegen es oft auch aus Eigenschutz verdrängt wird.
Es ist ein erster Schritt sich klar zu werden, dass man in Bezug auf die Medikamenteneinnahme traumatisiert wurde, denn dann versteht man seine Reaktionen besser und kann eher Akzeptanz entwickeln.

Was ich dir aber sagen kann - das Gehirn ist neuroplastisch.
Es lebt jetzt schon weine Weile mit dem Venlafaxin, hat sich entsprechend umgebaut und remodelliert, aber es ist auch in der Lage alles rückgängig zu machen, erneut wieder umzubauen und sogar neue Verknüpfungen zu entwickeln.
Bleibende Schäden sind nicht zu erwarten, aber ein langer, möglicherweise steiniger Weg.

Alles Gute
Jamie :)
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Annanas hat geschrieben: 07.01.2021 12:54 Liebe Sarah :)
paul1 hat geschrieben: 07.01.2021 12:19 Ich hab gelesen du musstest am Rolator wegen V. absetzen. Darf ich fragen wie alt du bist ?
Ja, darfst du - bin 57 - gefühlt dzt 100 :cry: .

LG Anna
Hallo Anna

Das ist ja nicht alt ! Schlimm dieses Medikament!

Sarah
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(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

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01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
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Lasea zur Beruhigung bei venlafaxin

Beitrag von paul1 »

Hallo ihr lieben,

Lasea darf ich doch nehmen wenn ich venlafaxin ausschleiche oder ?

Hab gelesen man kann lasea nehmen aber habe auch einen Text gefunden da steht man soll kein Lasea nehmen ?! Jetzt bin ich unsicher 🤪

Danke für eure Hilfe

Ganz liebe Grüße Sarah
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(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
Wutausbrüche, Weinen
Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

01.01.20201 von 25mg auf ca 27,5 -28 mg (Kügelchen) hochdosiert

Schmerzen werden bisschen besser aber der Rest ist noch da aber bisschen milder
Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Sarah,

Habe deinen letzten Beitrag hier hinzugefügt.

Bitte schreibe immer nur in deinem Thread weiter, wenn die Frage dich betrifft. Jeder Benutzer hat hier seinen eigenen Thread, ansonsten wird es zu unübersichtlich mit zu vielen Threads :)
Danke!

Liebe Grüße,
Cat
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Sarah,

was im Entzug vertragen wird ist sehr individuell. Manche vertragen gar nichts, andere können einzelne Mittel nehmen und profitieren davon.

Du kannst es nur testen mit einer sehr kleinen Menge, wie es bei Dir wirkt, kann Dir niemand vorhersagen.

Grüße, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Straycat hat geschrieben: 13.01.2021 15:22 Hallo Sarah,

Habe deinen letzten Beitrag hier hinzugefügt.

Bitte schreibe immer nur in deinem Thread weiter, wenn die Frage dich betrifft. Jeder Benutzer hat hier seinen eigenen Thread, ansonsten wird es zu unübersichtlich mit zu vielen Threads :)
Danke!

Liebe Grüße,
Cat
Hallo cat,

Ok das habe ich nicht verstanden mit dem Thread das man nur einen hat ! Das tut mir leid !

Kannst du mir denn was dazu sagen ? 🤗
Danke

Lg Sarah
Zuletzt geändert von Straycat am 13.01.2021 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
Leichte Depressionen weil ich 8 Jahre mit einem Narzissten zusammen war


Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

ganze viele unterschiedliche Symptome :
Gedankenrasen, Wirr, kaum Konzentration ,Panik, Unruhe, ständige Angst, Magendarm, massive Schmerzen am Körper , massive Muskelzuckungen , Alpträume, Emotionen nicht zu regulieren, und irgendwie läuft die Verarbeitung nicht der Emotionen und Gedanken
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Towanda hat geschrieben: 13.01.2021 15:37 Hallo Sarah,

was im Entzug vertragen wird ist sehr individuell. Manche vertragen gar nichts, andere können einzelne Mittel nehmen und profitieren davon.

Du kannst es nur testen mit einer sehr kleinen Menge, wie es bei Dir wirkt, kann Dir niemand vorhersagen.

Grüße, Towanda
Hallo towanda,

Ok danke aber es ist nicht schlimm oder ? Denn Johanniskraut kann ja gefährlich werden wenn ich das richtig verstanden habe ....

Danke für deine Hilfe 🤗

Lg Sarah
Ich nehme seit ca. 2005 Venlafaxin retard
Kurze zeit 150mg
Dann 75 mg
Bin dann ab ca 2007 jedes Jahr um 12,5mg runter gegangen
(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Jamie hat geschrieben: 07.01.2021 13:13 Hallo Sarah, :)

stelle deine Fragen zu den Kügelchen einfach hier in diesem deinen Thread.
Wir möchten, dass jeder hier nur einen Hauptthread hat, weil sonst wird es schrecklich unübersichtlich.
Sollten wir wirklich mal der Meinung sein, ein Beitrag ist woanders besser aufgehoben, trennen wir ab und verschieben es oder wir verlinken dir einen Artikel, den wir als relevant für dich erachten.
Nun habe ich ein wenig hochdosiert und merke eine leichte Besserung körperlich aber ich habe jeden Morgen so Angst die Tabletten zu nehmen und hab Angst das dieser Wirkstoff in meinem Körper ist und so was anrichten kann.

Ich würde V am liebsten nicht mehr nehmen aber geht nicht denn ich reagiere zu stark. Aber wie gehe ich damit um das ich was nehmen muss was so Auswirkungen hat ?

Kennt ihr das und könnt mir vielleicht einen Tipp geben 🤗
Den Teil mit der Angst an sich kann dir leider keiner abnehmen.
Es liegt daran, dass sehr viele von uns mit diesen Medikamenten zum Teil schlimme Erfahrungen gemacht haben, die man zusammenfassend nur als traumatisch bezeichnen kann.
Und ein Trauma hat nun mal die Eigenschaft, unglaublich angstbesetzt zu sein, weswegen es oft auch aus Eigenschutz verdrängt wird.
Es ist ein erster Schritt sich klar zu werden, dass man in Bezug auf die Medikamenteneinnahme traumatisiert wurde, denn dann versteht man seine Reaktionen besser und kann eher Akzeptanz entwickeln.

Was ich dir aber sagen kann - das Gehirn ist neuroplastisch.
Es lebt jetzt schon weine Weile mit dem Venlafaxin, hat sich entsprechend umgebaut und remodelliert, aber es ist auch in der Lage alles rückgängig zu machen, erneut wieder umzubauen und sogar neue Verknüpfungen zu entwickeln.
Bleibende Schäden sind nicht zu erwarten, aber ein langer, möglicherweise steiniger Weg.

Alles Gute
Jamie :)
Hallo Jamie,

Ich warte auf Antwort und sehe gerade das ich schon eine seit Tagen habe 🤪 irgendwie bekomme ich keine Benachrichtigung!

Tut mir leid das ich jetzt erst antworte!

Danke für deine Antwort, ja es ist ein Trauma da hast du recht und deswegen ist die Angst auch ständig bei einem.

Leider hilft einen da kein Therapeut bzw. meine nicht denn die kennen sich ja alle nicht aus und man ist alleine mit dem Trauma und Angst ! Bin dankbar über deine Antwort🤗

Hast du einen Tipp wie ich damit umgehen kann mich selber beruhigen kann ? Das wäre sehr lieb 🤗

Danke und dir auch alles gute 🤗
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


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Alte Erinnerungen vom Absetzen sind wieder hoch gekommen und auch so kommen alles alte Sachen hoch die keinen Sinn ergeben

Immer mal wieder kurze Fenster wo ich merke wie gut es mir geht das ich runter gesetzt habe da diese MUSS Gedanken weg sind

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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Sarah,

Kein Problem wegen des Threads :)

Lasea wirkt nicht wie Johanniskraut, also nicht wie ein synthetisches AD. Viele Betroffene vertragen es gut im Entzug. Aber wie Towanda :) schon schrieb, ist das von einem zum anderen unterschiedlich. Deshalb ist es ratsam jedes NEM erstmal nur in geringer Dosis anzutesten und zu schauen, ob man es grundsätzlich verträgt.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von paul1 »

Straycat hat geschrieben: 13.01.2021 17:01 Hallo Sarah,

Kein Problem wegen des Threads :)

Lasea wirkt nicht wie Johanniskraut, also nicht wie ein synthetisches AD. Viele Betroffene vertragen es gut im Entzug. Aber wie Towanda :) schon schrieb, ist das von einem zum anderen unterschiedlich. Deshalb ist es ratsam jedes NEM erstmal nur in geringer Dosis anzutesten und zu schauen, ob man es grundsätzlich verträgt.

Liebe Grüße,
Cat
Hallo cat,

Ok dann teste ich das mal mit einer Kapsel 🤗 vielen Dank für deine Antwort.

Seit den Erfahrungen mit venlafaxin habe ich Angst vor jeder Art von Tabletten 🥺

Ich lese du hast auch venlafaxin abgesetzt 🤗🤗

Hattest du auch diese ständige Angst bzw. Wie so seltsame Angstschübe ?
Und das man so neben sich ist im Gehirn? Kann es nicht richtig erklären und dieses Entfremdungsgefühl ?

Sorry wenn ich so viel frage aber es tut gut sich auszutauschen.

Hab gestern wieder einen verpasst bekommen von meiner Therapeutin die meinte: also nach 4 Monaten noch Probleme das kann ja nicht sein, dauert ja beim Drogenentzug auch nicht so lange und ob ich nicht doch mehr Probleme hätte.

Danke und ganz liebe grüße 🤗
Zuletzt geändert von Towanda am 13.01.2021 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
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(aber ohne Hilfe da mein Therapeut sich nicht aus kannte und falsche Ratschläge gegeben hat)
Habe immer gemerkt das mir das Medikament nicht gut tut und mich massiv verändert aber war immer unsicher weil mir keiner geglaubt hat .

Hatte Panikattacken wenn ich draußen keine Toilette gefunden habe (chronische Darmerkrankung)
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Ca 2006 von 150mg auf 75 mg ganz schlimme Probleme wusste aber nicht was das ist mein Therapeut meinte das wäre ich und hat ständig eine andere Diagnose gestellt bis es mir besser ging und er meinte sie haben ja nichts mehr außer die Panik (Toilette) .
in der Zeit habe ich mir durch Meditieren geholfen und meinen Glauben das ich nicht so krank bin sondern das Medikament das ausgelöst hat


21.09.2020 Ven. Von 37,5 auf 25 mg

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Aber sehr unruhig und MUSS Gedanken sind wieder sehr stark und die
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Re: paul1: Venlafaxin absetzen

Beitrag von padma »

hallo Sarah, :)
Ich warte auf Antwort und sehe gerade das ich schon eine seit Tagen habe 🤪 irgendwie bekomme ich keine Benachrichtigung!
Um eine Benachrichtigung zu bekommen, musst du hier unter dem Antwortfeld auf das Schraubenziehersymbol gehen und das Thema abonieren.
Ausserdem musst du in deinem Persönlichen Bereich unter "Persönliche Einstellungen" - "Benachrichtigungen einstellen", einstellen, wie du informiert werden möchtest.
Und das man so neben sich ist im Gehirn? Kann es nicht richtig erklären und dieses Entfremdungsgefühl ?
Schau mal unter "Was finde ich wo im Forum" viewtopic.php?f=66&t=16653 unter "Derealisation/ Depersonalisation" , da gibt es einen thread zu.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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