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Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

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Anny_Tolkien
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Liebe Anne,
Ich habe zu Hause entzogen. Meine Eltern haben mich unterstützt und so manches Mal von den Symptomen etwas abgelenkt.
Nein, meine letzte Reduzierung hat leider nicht geklappt. Ich denke, dass mein Nervensystem noch gereizt ist vom dem Benzoentzug. Habe auch immer noch Probleme mit dem Schlafen.
Hattest du im Entzug auch Schlafstörungen, weil du das Trimipramin bekommen hast?

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
- 20. September 2020 - 30. September: Doxepin 50 mg
- seit September 2018 - 30. September 2020 täglich Trimipramin 50 mg (bis auf die Zeit, in der ich Doxepin eingenommen habe)
- 30. September 2020 - 23. Oktober 2020: Trimipramin 75 mg
- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
- 06. Januar 2021 und 07. Januar 2021: 62,5 mg Trimipramin
- seit 08. Januar 2021 wieder 75 mg Trimipramin

- seit ca. Mitte November 2020: Melatonin 1mg
- seit Juli 2020: Baclofen 10 mg zur Nacht
Annazen
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

so ein Benzoentzug wie ich hatte hätte ich nicht 'draußen' machen können. Ich habe damals nicht mehr gewusst wo rechts und links war. Die Treppen könnte nicht mehr benutzen weil ich keine Körperkoodination mehr hatte usw.

Schön dass du den Benzoentzug geschafft hast und durchgezogen hast. Und seine Gefühle wieder zu spüren.Ich hatte 3 Monate pause mit Entzüge dieser Sommer und jeden war ich so froh dass ich endlich dieses sch.. Medikament nicht mehr nehme.

Ja genau und dass habe ich bei mir auch gemerkt dass mein ZNS von dem Benzoentzug total irritiert ist. Ich glaube dass dauert auch ewig bis es sich normalisiert. Deswegen hast du die Reduktion nicht vertragen. Ich hatte auch ganz wenig mein Trimipramin reduziert (2 mg) und es war ganz schlimm, ähnliche Symptome als bei dem Benzoentzug gehabt.

Seit 20 J habe ich Einschlafstörung deswegen damals die Benzos und jetzt das Trimipramin und mein Neuroleptikum. Mit den beiden schlafe ich sehr gut. Allerdings wenn ich eine Reduzierung mache schlafe ich sehr schlecht, bin oft Nachts war und ab 6 h. morgen kann ich nicht mehr schlafen. Aber 2-3 Wochen nach Reduktion ist wieder besser.

liebe Grüße, Anne
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Annazen
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

hallo an alle,

heute ist wieder ein sehr schlechter tag. ich habe an der Medikation nichts geändert und troztdem sind wieder alle entzugsymptome wider da und sehr intensiv. Ich verstehe es nicht. ich bin auch immer hoffnugsloser weil es mir jetzt seit 5 Monaten schlecht geht und ich habe sehr viele angst dass ich mich nie wieder normal fühlen werde.

hat jemand eine Idee warum man sich so plötzlich wieder ein tag schlecht fühlt ß

liebe grüße, Annalen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
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AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
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- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Anny_Tolkien
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Liebe Anne,

ich kenne das auch sehr gut. Am einen Tag fühle ich mich besser, ich schlafe für Wochen ziemlich gut und auf einmal sind einzelne Symptome wieder da, oder auch mehrere gleichzeitig.
Die Erklärung hierzu ist, dass das zentrale Nervensystem nicht linear heilt, sondern immer mal wieder nachjustiert, sich dabei eventuell etwas vertut mit den Botenstoffen im Gehirn. So kann es leider sein, dass man sich an einem Tag gut fühlt und an anderen Tagen wieder sehr schlecht.
Ich lese zur Zeit das Blog einer Amerikanerin, die lange Jahre Benzo abhängig war und auch Jahre gebraucht um zu heilen. Was ich bei ihr besonders gut finde ist, dass sie immer wieder betont, dass jedes Nervensystem heilt.
Also werden wohl auch wir irgendwann wieder heilen.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht.

Liebe Grüße,
Anny
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- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
- 20. September 2020 - 30. September: Doxepin 50 mg
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- 30. September 2020 - 23. Oktober 2020: Trimipramin 75 mg
- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
- 06. Januar 2021 und 07. Januar 2021: 62,5 mg Trimipramin
- seit 08. Januar 2021 wieder 75 mg Trimipramin

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Annazen
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Danke Anny für deine Liebe und Hoffnungsvolle Wörter.

Na ja ich dachte immer jeden Tag wird besser aber ist leider nicht der Fall. Wenn man ein Tag hat wenn man sich besser fühlt denkt man / ah endlich. Und wenn man am nächsten Tag sich wieder schlechter fühlt denk man dass es doch nie wieder besser gehen wird.
Ich weiß mit der Zeit wird alles besser aber es gibt viele Momente wenn man keine Geduld mehr hat und man will sich nur normal wieder fühlen.

Guten Nacht an alle.... VG
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Straycat »

Liebe Anne,

ich weiß nicht, ob du schon über diesen Beitrag gestolpert bist, aber hier wird das Wellen-Fenster-Muster im Entzug recht gut beschrieben:
viewtopic.php?f=50&t=15887
Mir hat das Lesen dieses Beitrags damals sehr geholfen, da ich damit dann eine andere Erwartungshaltung bekommen habe. Ich wusste dann, dass es sich durchaus nicht stetig besser anfühlen kann und dennoch Heilung stattfindet.

Liebe Grüße,
Cat
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Liebe Cat,

Danke für deine Antwort und den Beitrag.
Das lese ich zum ersten Mal. Es war mir nicht bekannt dass es Wellen und Fenster gibt. Eine Frage : gibt es die auch wenn man noch Medikamente nimmt ? Ich bin erst bei der Reduktion....
Es ist sehr schwierig wenn man nur bei der Reduktion ist. Ich habe immer das Gefühl dass es nie eine Ende geben wird. Mit meinen zwei Medikamenten werde ich bestimmt 3 und 4 Jahre brauchen. Und ich hoffe nicht dass ich jetzt noch 5 Jahre brauchen werde um mich normaler zu fühlen.

Heute geht es mir noch schlechter als gestern : Grippengefühl, frieren/schwitzen, Kopfschmerzen, Muskelkater (ich habe heute schon ein Coronaabstrich gemacht...), Schwindel, total durch den Wind, Juckreiz, die ganze Haut brennt usw. Was ich in dem Beitrag gelesen habe ist leider sehr ähnlich als meine Symptome... Eine Grippe wäre mir noch lieber.

Ich mache mir extrem viel Sorge weil ich jetzt seit monaten nicht mehr arbeiten kann und wurde so gerne wieder arbeiten können. Ich habe eine neue Stelle in April 2021. Aber was soll ich machen wenn ich solche Wellen habe ? In diesem Zustand schaffe ich gar nichts, liege nur noch und arbeiten ist undenkbar. Ich möchte nicht schon wieder ein Job absagen weil es mir immer noch schlecht geht. Ich müsste schon 2 stellen letzte absagen wegen Entzugsprobleme. Eigentlich alles was ich geplant habe die letzte Monate müsste ich immer alles absagen. Das macht mich richtig fertig nicht zu wissen wie man sich am nächsten Tag fühle wird...

Ich denke die ganze Zeit alles wäre nicht so schlimm gewesen wenn jemanden gut beraten über Entzug hätte.

Liebe Grüße, Anne
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- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Straycat »

Liebe Anne,

ja, diese Wellen und Fenster gibt es schon während der Reduktion, also nicht erst ab 0mg, sondern bereits vorher.
Du kannst es dir so vorstellen, dass dein Gehirn einige Umstellungen vornimmt, wenn du ein PP einnimmst. Wenn du die Dosis dann reduzierst, muss das Gehirn diese Umstellungen quasi rückgängig machen (Remodulation). Und genau diese Umstellung bewirkt dann häufig die Absetzsymptome.
Und diese Symptome kommen eben typischerweise in Wellen.

Arbeit und Wellen ist immer ein schwieriges Thema. An sich ist Stressreduktion sehr häufig das beste, was man während einer Welle tun kann, aber leider ist das nicht immer und nicht bei jedem so einfach umzusetzen - vor allem wenn man täglich einen Job zu erledigen hat, der häufig eben Stress mit sich bringt.
Mir hilft es, wenn ich merke, dass sich gerade eine Welle anbahnt, dass ich zumindest verschiebbare Aufgaben und Termine verlege, so dass ich möglichst wenig Stress und Druck während einer Welle habe. Wenn es gar nicht anders geht, habe ich mich auch schon krank gemeldet.

Leider sind Entzug und die Vorstellungen unserer Leistungsgesellschaft (und auch die Notwendigkeit des Geldverdienens) nicht immer sehr leicht vereinbar.

Was mir auch hilft, ist, nicht gegen die Wellen anzukämpfen. Sie kommen einfach und sie gehen auch wieder. Wenn ich mich anstrenge und versuche sie "wegzubekommen" erzeugt das bei mir auch immer viel Druck und letztlich schädlichen Stress.
Aber dass das nicht immer einfach umzusetzen ist, weiß ich auch aus Erfahrung :(

Ich hoffe sehr, die Welle, die dich derzeit quält, ebbt bald wieder ab und du hast wieder bessere Zeiten, die dir neue Kraft geben.
Entzug ist leider eine echte Geduldprobe :(

Alles Gute :hug:
Cat
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Annazen
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

hallo alle hier,

ich habe mich heute mit meiner Mama gestritten. sie weiss alles über die situation. und hat mich immer sehr gut unterstützt.
sie sagte dass es so weiter mit mir nicht mehr geht, dass ich dringend eine Lösung finden muss um wieder gesund zu sein, dass ich bald wieder arbeiten soll. sie versteht nicht wenn ich sage dass ich es will aber nicht im meinem zustand geht. mein Vater meint dass es mirso schlecht geht weil ich Medikament nehme und dass ich alles plötzlich absetzen muss und werde dann wieder topfit sein.... Sie hat mir auch erzählt wie es für meine Eltern schwierig ist mich immer so zu sehen.

Wie reagiert eure Familie / Freude wenn es euch so schlecht geht ? Verstehen sie die situation und warum es euch schlecht geht ?

liebe Grüße, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von padma »

liebe Anne, :)

für Angehörige ist es oft sehr schwer, diese Problematik nachzuvollziehen.
Vielleicht könntest du ihnen diesen Text für Angehörige zum Lesen geben viewtopic.php?f=35&t=12279

Vielleicht kannst du ihnen auch sagen, dass du verstehst, dass es auch für sie schwer ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

guten morgen,

danke Palma für deine Nachricht, ich habe den Text meinen Eltern weitergeleitet.

Es geht mir seit Mittwoch zunehmend schlecht. Ich bin so erschöpft dass ich nur noch im Bett liege. Mein Köper funktioniert nicht mehr und ich fühle mich nicht mehr in meinem Körper. ich bin nur noch am zweifeln, total hoffnungslos und ich weiss nicht mehr was ich machen kann. Aber so geht es nicht mehr. Ich bin von der Situation total deprimiert und weine nur noch den ganzen Tag. Ich kriege auch wieder sehr viel Panikattaken weil ich so eine Angst von dieser Situation habe. Mein Ganzkörper tut mir nur noch weh. Und es ist mir so schwindlig dass ich wenn ich stehe mich an den Wände halten muss. Ich halte es nicht mehr aus.
Ich würde gerne nochmal mein Neuroleptikum erhöhen. Vielleicht die Dosierung die ich im August habe, mit der es mir gut ging. Die letzte 2 Erhöhungen haben leider gar keine Besserung gebracht. Ich weiss man braucht Geduld mit Entzug aber ich kann einfach nicht mehr warten und in diesem Zustand bleiben. Diese ganze Situation dauert jetzt seit Ende August....

Was könnt ihr mir empfehlen ?

LG, Annazen
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- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
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- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
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- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
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- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von padma »

hallo Anna, :)

es tut mir leid, dass sich dein Befinden weiter verschlechtert hat. :hug:

Es ist schwer zu sagen, woher das jetzt genau kommt. Vermutlich ist es eine Mischung aus dem zu schnellen Benzoentzug, dem zu schnellen Tercianentzug und den Dosisschwankungen.

Es ist daher nicht gesagt, dass eine Erhöhung von Tercian greift. Wenn du es versuchen möchtest, würde ich nur leicht erhöhen, z.B. auf 4,4 mg. Zu schnelles Erhöhen kann die Symptome verstärken. Daher würde ich jetzt nicht direkt auf die Augustdosis (7,5 mg ?) zurück gehen.

Ich weiss, es ist sehr schwer die Geduld aufzubringen, aber alles andere ist riskant.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Guten morgen alle,

liebe Parma danke für deine Nachricht.
Ich versuche bis Donnertag auszuhalten dann wäre es 14 tage nach der letzen Aufdosierung.

liebe grüße, Annazen
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- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

guten Morgen alle,

ich habe es nicht mehr ausgehalten und habe gestern mein NL von 4,2 auf 4,7 erhöht. Heute ist die Hölle : Panikattaken alle 2 Minuten, extrem Angstzustand. Ich habe das Gefühl dass ich verrückt werde und so nicht eine Stunde länger bleiben kann.
Warum ???? Soll ich wieder auf 4,2 runtergehen, da ging es mir auch schlecht aber anderes schlecht.
Furchtbare Situation : mit weniger geht es mir schlecht, mit mehr auch.
Was kann ich machen ?

liebe Grüße, Annazen
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- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Straycat »

Hallo Annazen,

es ist wirklich fies, wenn man so in der Klemme steckt und jeder Schritt (in die eine oder andere Richtung) Symptome auslöst :(
Aber leider bringt hier meist wirklich nur viel Geduld etwas. Man will zwar schnell etwas ändern, damit sich die Situation bessert, aber genau diese schnellen Änderungen sind oft erst recht für eine weitere Irritation des ZNS verantwortlich.

Ich würde an deiner Stelle die Dosis nun beibehalten, möglichst Stress vermeiden und dir viel Ruhe gönnen. Ich weiß, das kann unfassbar schwer sein, aber meiner Erfahrung nach ist es das einzige, das das ZNS wieder zur Ruhe kommen lässt.

Es wird wieder besser werden, ganz bestimmt! :hug: Aber es kann leider einige Zeit dauern!

Könntest du die Dosisänderung bitte noch in deine Signatur aufnehmen? Es ist wichtig, dass die Signatur immer aktuell bleibt. Danke!

Alles Gute,
Cat
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

hallo Cat,

danke für deine Antwort. Soll ich dann wieder die 4,2 mg nehmen ? Ich habe nur gestern Abend 4,7 eingenommen.
Wäre es dann schlimm wenn ich ein Mal eine andere Dosierung eingenommen habe?

LG Annazen
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- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
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- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Straycat »

Hallo Annazen,

einmal eine höhere Dosis einzunehmen hat wohl idR nicht allzu viel Auswirkungen. Generell geht man davon aus, dass es ca. 4 Tage dauert, bis eine veränderte Dosis quasi im Gehirn "ankommt". Aber es kann natürlich auch vorkommen, dass jemand, der besonders sensibel reagiert, auch eine einmalige höhere Dosis spürt. Aber das wird wohl eher selten der Fall sein.

Ob eine Erhöhung der Dosis derzeit generell sinnvoll ist, kann ich schwer beurteilen. Wie padma :) schon schrieb, kann man schwer sagen, woher die Symptome genau kommen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Danke Cat,

ja ich bin extrem sensible seit dem Benzoentzug deswegen reagiere ich sofort an jede Änderung.
Dann werde ich heute Abend wieder 4,2 nehmen. Ich hoffe dass die einmal Änderung keine neue Welle jetzt auslöst...

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

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Annazen
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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Hallo alle,

ich wollte kurz mal berichten was ich jetzt für Erfahrung gemacht habe mit Aufdosierung :

- am 7.01.2021 : aufdosiert von 5 % : vom 10 bis 17.01 habe ich wieder alle 2 Minuten heftige Pannikattaken gehabt. Deswegen habe ich .
- am 14.01 wieder von 5 % aufdosiert.
- am 20.01 hat eine heftige Entzugswelle wieder angefangen deswegen hatte meine Ärztin mich empfohlen auf 10 % zu erhöhen. Das habe ich
- am 27.01 gemacht : Am 28.01 direkt am aufwachen ging es wieder los mit schrecklichen Panikattaken. Deswegen bin ich am 29.01 wieder zu der alten Dosierung gegangen.
- am 30.01 waren die Panikattaken wieder weg....

Kömischerweise haben die Aufdosierung bei mir nur Symptome wieder ausgelöst. Ich frage mich immer noch ob die Welle vom 20.01 nicht die Konsequenz von der Aufdosierung war, wie so eine 'Paradoxe Reaktion'....

Hat jemand auch schon so ein Phänomen erlebt ?


liebe Grüsse, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

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Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von padma »

hallo Annazen, :)
Ich frage mich immer noch ob die Welle vom 20.01 nicht die Konsequenz von der Aufdosierung war, wie so eine 'Paradoxe Reaktion'....
auch eine Höherdosierung ist Stress für das ZNS, es kann sein, dass du darauf mit Panikattacken reagierst.

Ich würde jetzt erstmal auf den 4,2 mg bleiben ud schauen, ob du dich darauf stabilisieren kannst. Da in dem Anpassungsprozess Symptome auftreten können, würde ich jetzt möglichst auch bei erneut auftretenden Panikattcken die Dosis weiter halten.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
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