Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 23332
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 13102 Mal
Danksagung erhalten: 8170 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von padma »

hallo Annazen, :)

möglicherweise würde ein leichte Reduktion helfen. Das ist allerdings auch heikel, weil wir es nicht sicher wissen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Annazen,

es ist jedenfalls gut das du jetzt diese Informationen hast. Ich denke nicht, das es wieder so lange dauernd wird!
Vielleicht hilft es dir jetzt den möglichen Grund dafür zu kennen.

Kannst du nochmal deine Dosiermethode hier kurz erklären? Vielleicht findet sich ja noch das ein oder andere um genauer zu dosieren.


Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Danke padma und Niemalsland für eure Antworten.

Eine Reduktion ist mir zu unsicher und es geht mir gerade zu schlecht.

Ich dosiere meine Tropfen (NL und Trimipramin) mit einer 0,1 mg Laborwaage und kontrolliere mit einer zweiten Waage also hier kann es nicht falsch sein. Der einziger Grund kann nur der Flaschenwechsel sein.

Gibt es eigentlich ein Zusammenhang zwischen Medikamenteneinahme und essen ? Ich nehme die um 18 h und esse gegen 19/20 h.

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Annazen,

auch zu der Einnahme bei Mahlzeiten müsstest du mal im Beipackzettel oder Online nachschauen, da müsstest du etwas dazu finden.

Deine Laborwaage ist sicher sehr genau. Ich würde allerdings dann nur mit einer Waage arbeiten. 2 Ergebnisse von unterschiedlichen Waagen würden mich verrückt machen. Das bringt meiner Meinung nach nur mehr Unsicherheiten rein.
Bei SA wurde das mal ungefähr so erklärt. "Es kann immer sein das eine Waage nicht das genaue Ergebnis anzeigt. Arbeitet man aber immer mit der gleichen Methode, unter denselben Bedingungen und derselben Waage, wird diese immer gleich ungenau sein. Damit ist das "falsche" Ergebnis im Endeffekt egal, man nimmt trotzdem immer die gleiche Dosis."


Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Ich habe fast immer 2 gleiche Ergebnisse gehabt. Ich kontrolliere um besser schlafen zu können.
Mein Entzugsverlauf hat mich so traumatisierte dass ich jetzt eine riesige Angst habe wieder was falsches zu machen. Deswegen die 2 Waagen...

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Annazen,

was auch immer für dich einigermaßen klappt, ist auch richtig. Jeder macht sich ja andere Gedanken, nur zu viele sollten es nicht sein. :P

Wir werden es schon schaffen!


Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Danke, ich wünsche dir viele Kraft für deinen Entzug
Das brauchen wir alle hier...

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
simonb
Teamunterstützung
Beiträge: 1200
Registriert: 12.04.2018 21:40
Hat sich bedankt: 917 Mal
Danksagung erhalten: 668 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von simonb »

Hallo Annazen :)
Annazen hat geschrieben: 21.02.2021 20:22 Ich habe fast immer 2 gleiche Ergebnisse gehabt. Ich kontrolliere um besser schlafen zu können.
Mein Entzugsverlauf hat mich so traumatisierte dass ich jetzt eine riesige Angst habe wieder was falsches zu machen. Deswegen die 2 Waagen...

LG, Annazen
Das kann ich gut verstehen, das war bei mir lange auch so, das wird sich aber bestimmt wieder beruhigen, wenn der Entzug wieder gut verläuft.
LG Simon
► Text zeigen
Mit dem Entzug ist es wie mit dem pupsen, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Hallo Simon,

also du kennst diese Spielerei mit Wiegen. Furchtbar und anstrengend. Ich muss auch dann immer zu Hause um 18 h sein um meine Tropfen wiegen zu können. Als ich meinem Psychiater erzählt habe hat es gelacht und fans es lächerlich.
Muss du auch so wiegen ?
Und ja wenn mann im Entzug monatelang steckt ist es fast ein Obsession geworden dieses Wiegen...

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 5711
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 4252 Mal
Danksagung erhalten: 2844 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Straycat »

Hallo Annazen,

ich ärgere mich immer sehr, wenn ich lese, dass Ärzte das genaue und individuelle Dosieren belächeln. Meine Neurologin hat es auch belächelt, dass ich Kügelchen aus einer Kapsel auszähle.

Ich empfinde das als Schlag ins Gesicht für jeden Betroffenen. Zuerst werden uns Medikamente verschrieben, die entgegen vieler Aussagen von Ärzten sehr wohl körperliche Abhängigkeit mit sich bringen. Dann ist man gezwungen selbst fein abgestimmte Dosierungen herzustellen, weil die Pharmaindustrie diese Medikamente unzureichend in unterschiedlichen kleinen Dosierungen anbietet. Und zu guter Letzt wird man dafür dann von den Ärzten belächelt. Das finde ich einfach nur unfair :frust:

Lass dich nicht von deinem Arzt beirren und gehe weiter so vor, wie es für dich gut ist.

Alles Gute,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Hallo Cat,

ja ich finde es furchtbar. Was ich alles schon mit Psychiatern erlebt habe (hatte was im Thema : Reaktion von Fachmenschen geschrieben, weiss nicht wie ich es aufrufen kann)...
Die verschreiben Medikament aber nicht wissen wie man es korrekt reduzieren kann. Und dann ignorieren was man sagt und sogar belächeln.
Das gleiche wenn man über Mikroredktion spricht, die meinten dass es nur Quatsch ist und dass es nicht wahr sein kann dass man die spürt.
Die haben noch nie solche Medikamente genommen und wissen auch nicht was man dann spürt. Sorry aber jeder kennt sein Körper besser als alle Ärzte...

LG, Anne
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Annazen hat geschrieben: 22.02.2021 09:59
Die verschreiben Medikament aber nicht wissen wie man es korrekt reduzieren kann. Und dann ignorieren was man sagt und sogar belächeln.
Das gleiche wenn man über Mikroredktion spricht, die meinten dass es nur Quatsch ist und dass es nicht wahr sein kann dass man die spürt.
Die haben noch nie solche Medikamente genommen und wissen auch nicht was man dann spürt. Sorry aber jeder kennt sein Körper besser als alle Ärzte...
Hallo Annazen,

das sieht der Berufsverband der Psychiater in Großbritannien etwas anders als dein Psychiater, die empfehlen nämlich ausdrücklich Mikroreduktionen nach wenigen Monaten einnahme.

Du kannst diese offizielle Patientenninformation vom Royal College of Psychiatrists gerne mal deinem Psychiater zum lesen geben, da steht das alles drin (siehe viewtopic.php?p=401827#p401827).

Vielleicht hört er ja lieber auf seine Berufskollegen als auf seine Patienten und sichert dir mehr Unterstützung zu.

Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Hallo Niemandsland,

Danke für deine Antwort und die Dokumente.

Ich hatte für den letzen Termin das Dokument über Antidepressiva was ich im Forum gefunden habe und ausgedrückt habe ihm gegeben. Er war schon sauer und meinte er hat schon so viele Patienten beim Absetzen begleitet...
Mal schauen was er nächstes Mal darüber sagt... Dieses werde ich ihm auch geben.

LG Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Anny_Tolkien
Beiträge: 54
Registriert: 27.10.2020 14:23
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Liebe Annazen,

ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass der Arzt die Dokumente liest und doch noch Verständnis zeigt.
Ebenso wünsche ich dir, dass es dir ganz bald wieder besser geht.

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
- 20. September 2020 - 30. September: Doxepin 50 mg
- seit September 2018 - 30. September 2020 täglich Trimipramin 50 mg (bis auf die Zeit, in der ich Doxepin eingenommen habe)
- 30. September 2020 - 23. Oktober 2020: Trimipramin 75 mg
- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
- 06. Januar 2021 und 07. Januar 2021: 62,5 mg Trimipramin
- seit 08. Januar 2021 wieder 75 mg Trimipramin

- seit ca. Mitte November 2020: Melatonin 1mg
- seit Juli 2020: Baclofen 10 mg zur Nacht
Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Annazen,

habe auch schon die Erfahrung machen müssen, das Informationen die aus "Online-Foren" kommen ("Da kann ja jeder schreiben was er will.")
, nicht akzeptiert werden.
In dem Link findest du deshalb ein offizielles Dokument des Berufsverbandes für Psychiater in Großbritannien (Royal College of Psychiatrists)
in englisch und deutsch, wie du magst.

Hoffentlich reagiert er da anders.

Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Danke Anny für deine liebe Worte.
Wie geht es dir mit der Zeit ? kannst du wieder besser schlafen ?

Danke Niemandsland,
ja stimmt wenn es von anderen Psychiater kommt wird es wahrscheinlich was anderes sein...

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Anny_Tolkien
Beiträge: 54
Registriert: 27.10.2020 14:23
Hat sich bedankt: 45 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Anny_Tolkien »

Liebe Annazen,

nichts zu danken, immer wieder gerne.

Mir geht es momentan ganz gut. Ich konnte mich auf den 75mg Trimipramin ganz gut stabilisieren. Bin heute trotz genug Schlaf sehr müde, aber das kenne ich, diese Erschöpfung kommt von meiner Multiplen Sklerose. Das habe ich öfter.
Toi,toi,toi, kann ich momentan ganz gut schlafen. Manchmal sogar 10 Stunden.
Wie geht es dir mit dem Schlafen zur Zeit?

Liebe Grüße,
Anny
Diagnose: PTBS mit Angststörung und rezidivierenden depressiven Episoden, Multiple Sklerose

- seit September 2014 immer wieder Alkohol getrunken, teilweise monatelang jeden Abend, dann wieder "kalt" entzogen, bis zuletzt im März 2020
- oft auch Benzos zum Alkohol eingenommen, wahrscheinlich Alkoholentzug mit Benzos gedeckelt
- am 2. September 2020 und 7. September 2020 nochmal exzessiv Alkohol getrunken und Benzos dazu eingenommen
- von Juli 2017 bis 13.9.2020: unregelmäßiger Benzodiazepinkonsum, zwischen 5 und 10 mg Diazepam
- von März 2020 bis 13.9.2020: regelmäßiger Konsum von Bromazepam 6mg oder Diazepam 5-10 mg täglich
-13.September 2020 kalt abgesetzt
- 14.September 2020 - 18. September 2020: Doxepin 50mg
- 19. September 2020: Trimipramin 75 mg
- 20. September 2020 - 30. September: Doxepin 50 mg
- seit September 2018 - 30. September 2020 täglich Trimipramin 50 mg (bis auf die Zeit, in der ich Doxepin eingenommen habe)
- 30. September 2020 - 23. Oktober 2020: Trimipramin 75 mg
- 23. Oktober 2020 - 02. November 2020: Trimipramin 50 mg
- 03. November 2020 - heute: 75 mg Trimipramin
- 06. Januar 2021 und 07. Januar 2021: 62,5 mg Trimipramin
- seit 08. Januar 2021 wieder 75 mg Trimipramin

- seit ca. Mitte November 2020: Melatonin 1mg
- seit Juli 2020: Baclofen 10 mg zur Nacht
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Ah schön dass es sich verbessert hat. Ich glaube dein Körper hat Stabilisierung gebraucht und beruhigt sich wenn die Dosierung gleich bleibt.

Bei mir ist der Schlaf immer schlecht wenn ich was ändern. Und auch dieser zu blöde Flaschenwechsel hat mein Schlaf total durcheinander gebracht. Aber ich weiß in 2-3 Wochen wird es mit dem Schlaf besser sein.

Liebe Grüße, Anne
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Niemandsland
Beiträge: 157
Registriert: 07.05.2020 02:30
Wohnort: Niemandsland
Hat sich bedankt: 222 Mal
Danksagung erhalten: 224 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Niemandsland »

Annazen hat geschrieben: 22.02.2021 09:59 Hallo Cat,

ja ich finde es furchtbar. Was ich alles schon mit Psychiatern erlebt habe (hatte was im Thema : Reaktion von Fachmenschen geschrieben, weiss nicht wie ich es aufrufen kann)...
Die verschreiben Medikament aber nicht wissen wie man es korrekt reduzieren kann. Und dann ignorieren was man sagt und sogar belächeln.
Das gleiche wenn man über Mikroredktion spricht, die meinten dass es nur Quatsch ist und dass es nicht wahr sein kann dass man die spürt.
Die haben noch nie solche Medikamente genommen und wissen auch nicht was man dann spürt. Sorry aber jeder kennt sein Körper besser als alle Ärzte...

LG, Anne
Hallo Anne,

mir ist eben noch was dazu eingefallen...
Ich würde versuchen mit dem Arzt so ruhig wie möglich die ausgedruckten Patienteninformationen zu besprechen.
Vielleicht Argumente wie:

"Es gibt sicher viele Patienten die diese großen Schritte vertragen, ich selbst merke sie leider sehr. In diesen Behandlungsempfehlung wird geraten, sehr vorsichtig und langsam vorzugehen, um die größten Chancen auf ein symptomarmes und erfolgreichen Absetzen zu haben."

"Hier ist beschrieben, dass man 5 % - 10 % Reduktionen anwenden soll, wenn man große Schwierigkeiten hat und die hier gelisteten Symptome bekommt. Ich möchte diesen hier vorgeschlagenen Weg gerne versuchen, denn die Symptome behindern mich sehr stark im Alltag. Dazu suche ich ihre Unterstützung."

"Diese Symptome fühlen sich sehr nach Absetzsymptomen an, in meiner Grunderkrankung kamen diese nie vor. Hier wird empfohlen, noch kleinere Reduktionen und längere Wartezeiten einzuhalten. Das sollte insgesamt in einem Tempo geschehen, mit dem ich mich wohlfühle. Ich denke da stimmen sie mir doch zu."

Liebe Grüße

Niemandsland
► Text zeigen
"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Annazen
Beiträge: 67
Registriert: 14.01.2021 13:32
Hat sich bedankt: 24 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Annazen: Hilfe bei Reduzierung von NL (Cyamemazine)

Beitrag von Annazen »

Hallo Niemandsland,

du hast bestimmt recht. Ich hatte mich bei den letzen Termine ziemlich aufgeregt weil er ignoriere was ich sage und sagt mir immer dass es nicht sein kann und das alles Psychosomatik ist.
Vielleicht anderes formuliert bringt was anderes...

Wie ist deine Erfahrung mit Feinwaage ? Kann man einfach so eine Tablette feilen ? Ist der Wirkstoff homogen in einer Tablette ?

LG, Annazen
VE : Einschlafstörung und Depressive Episoden noch nie mit AD behandelt. Vor dem Benzoentzug noch nie Angsstörung oder Panikattaken, mit dem stationären brutalen Benzoentzug gekommen. 1998-2020 : regelmäßiger Konsum Alkohol, Zolpidem und Partydrogen. Seit 1.01.2020 abstinent für Alkohol und Drogen.
- 1998-06.2017 und 12.2017-31.01.2020 : Bromazepam täglich zum Schlafen. Am Anfang 3 mg, am Ende 10 mg. ambulante Benzoentgiftung 01 bis 06.2017 ohne Entzugssymptome
- 2008 bis jetzt : Tercian = Cyamemazin (2008 bis 06.2020 : 10 mg ) : NL niedrigdosiert häufig als Schlafmittel in Frankreich verordnet
- 21.01.2020-31.01.2020 : stationäre Entgiftung von Benzodiazepin in 9 Tage ! und Tercian (plötzlich abgesetzt am Tag der Aufnahme !) : die Hölle, die Schlimmste Zeit meines Lebens. Mir wurde von allen Ärzten vesprochen dass ich 2 Wochen nach der Entgiftung topfit sein werde und wieder arbeiten können werde. 13 Monate später kann ich immer noch nicht meine Wohnung verlassen...
- 21.01.2020 bis heute : Trimipramin 75 mg wurde mir in der Psychiatrie gegeben um den Benzoentzug zu unterstützen. Ich habe sie bekommen als Schlafmittel und nicht als AD. Da wäre die Dosierung viel höher. Es wurde mir auch in der Psychiatrie versprochen dass das Absetzen vom Trimipramin keine Entzugssymptome auslöst......

AD-Entzug : Trimipramin :
- 21.01.2020 : Trimipramin 75 mg angefangen
- 11.02.2020 : Trimipramin : 69 mg wegen Nebenwirkung
- 18.05.2020 : trimipramin 66 mg
- 10.06.2020 bis heute : trimipramin 63,13 mg

NL-Entzug : Tercian (Cyamemazin):
http://cdn.neiglobal.com/content/pg/liv ... mazine.pdf
- 25.02.2020 : Wiedereinnahme von Tercian (ca. 10 mg ich hatte es grob mit der Spritze dosiert deswegen kenne ich die genau Dosierung nicht)
- 28.06.2020 : Reduktion Tercian auf 8,5 mg (-15%) :Entzugsymptomen erträglich
- 28.07 : Reduktion Tercian auf 7,5 mg(-11,7%): Entzugsymptomen erträglich
- 28.08 : Reduktion Tercian auf 6,5 mg (13,3 %) weil keine Info von meinem Psychiater bekommen wie man ein Neuroleptikum reduziert. Sehr heftige Entzugsymptome mit Absetzpsychose (ich hatte noch nie vorher eine Psychose)
- 4.09 : Reduktion Tercian auf 5,5 mg (-15,4%) weil ich nicht gewusst habe dass ich mind. 4 Wochen warten soll. Unerträgliche Entzugsymptomen mit Absetzpsychose
- 22.09 : Erhöhung auf ca. 6 mg (+9%)
- 19.10 : ungewollte Reduktion 4,5 mg (-25%) (Problem mit der Spritze). Verschlimmerung den Symptomen
- 23.11.20 : ungewollte Reduktion 3,75 mg (-17,7%) (Problem mit der Spritze) : heftigeren Entzug gehabt, nochmal Absetzpsychose
- 5.01.21 : heftige Entzugswelle
- 07.01 : Erhöhung 5 % : 4,03 mg -> 10.01 wieder Panikattaken, am 17.01 weg
- 14.01 : Erhöhung 5 % : 4,26 mg -> 20.01 wieder Entzugswelle
- 27.01 : Erhöhung 4,78 mg (10,7 %) nach Arztempfehlung. Am nächster Tag -> Panikattacken und extrem Angstzustand:
- 28.01 : wieder 4,26 mg. Am 29.01 Panikattaken weg
- 19.02.21 : NL-Flaschenwechsel (die Haltbarkeit war überschritten) -> seitdem geht es mir wieder sehr schlecht (Angstzustand, heftige Panikattaken)

Ich bin Französin und mein Deutsch ist nicht perfekt, also Bitte Entschuldigung für die Grammatikfehler....
Antworten