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hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

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hope98
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hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Hallo liebe Mitglieder,
ich bin neu hier im Forum.
Habe mich heute angemeldet, weil ich eine Frage habe zum Thema Wiedereindosierung von Neuroleptika.
Ich habe im Forum bisher nichts spezielles über das Wiedereindosieren von Amisulprid gefunden, daher hoffe ich, es ist in Ordnung, dass ich einen neuen Beitrag erstellt habe.

Ich habe die letzten 1.5 Jahre Amisulprid eingenommen.
Ich nehme auch noch Sertralin. Beides, um die Symptome meiner Zwangsstörung (+Depression) zu lindern.

Ich habe Mitte September 2020 angefangen, Amisulprid abzusetzen, weil ich nicht mehr mit den Nebenwirkungen leben wollte und es ohne Psychopharmaka schaffen wollte.
Ich habe 100 mg genommen und war bereits im November bei 0 mg. Ich habe nichts gespürt während dem Absetzen. Das Sertralin habe ich ab Oktober in Absprache mit meinem Psychiater auch noch reduziert, innerhalb von 2.5 Monaten von 100 mg auf 33 mg.
Jetzt weiß ich, das war beides viel zu schnell und gefährlich.
Bitte seid rücksichtsvoll mit mir...

Bis November ging es mir super, dann hat alles angefangen.
Ich hatte viele körperliche Symptome (mittlerweile - nach 2 Monaten- verschwunden) und bis zum heutigen Tag wieder die altbekannten Zwänge (Zwangsgedanken, Kontrollzwänge, Grübelzwang).

Mit dem Sertralin bin ich bis heute bei 33 mg stehen geblieben, da ich die körperlichen Symptome vom November dem Sertralin Entzug zugeordnet habe.

Ich denke schon, dass meine Grunderkrankung zurück ist und, dass die psychische Symptomatik nicht dem Entzug zuzuschreiben ist sondern der Zwangsstörung. Jedoch sind auch neue Zwänge dazugekommen seit ein paar Wochen und Zwangsgedanken, die ein Psychiater auch für Wahnvorstellungen halten könnte. Das war sonst nie der Fall, meine Zwangsgedanken haben sich immer anders angefühlt. Diese Art Gedanken hatte ich vor dem Absetzen noch nie.

Jedenfalls ging es mir aufgrund von Panikattacken vor 13 Tagen (am 02.01.21) so schlecht, dass ich wieder angefangen habe, 25 mg Amisulprid zu nehmen.
Ich konnte nicht anders.
Jetzt sind zwei Wochen vergangen und ich spüre noch keine deutliche Besserung der Symptomatik. Ich habe zwar fast keine Panikattacken mehr und schlafe dadurch besser, aber Zwangsgedanken und Kontrollzwänge habe ich tagsüber nach wie vor sehr, sehr oft.

Meint ihr, ich sollte das Amisulprid auf 50 mg hochdosieren oder noch 1 Woche warten bis drei Wochen vergangen sind? Es stellt sich auch die Frage, ob 25 mg überhaupt wirksam sind bei aufdringlichen Gedanken...
Vielen Dank schonmal und
Liebe Grüße
Eva
Zuletzt geändert von Jamie am 16.01.2021 07:24, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt, Titel ergänzt
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
Seit Anfang Februar leichte Besserung der Zwangssymptomatik
05.02.2021: Wechsel von 30mg Amisulprid auf 50mg Quetiapin retard ohne Ausschleichen (zusätzlich 40 mg Sertralin) auf Empfehlung meiner Fachärztin
Ab 07.02.2021: Herzrasen, Panik, Depersonalisation, kein Appetit, Weinerlichkeit, Benommenheit, Verschlimmerung der Zwangssymptomatik
13.02.2021: Wechsel von 50mg Quetiapin auf 50 mg Amisulprid
bis heute: 40 mg Sertralin + 50mg Amisulprid, nach wie vor sehr viele Zwangsgedanken, Grübelzwänge und Kontrollhandlungen
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid

Beitrag von Jamie »

Hallo hope98,

willkommen im Forum :)

Du hast innerhalb eines Viertel Jahrs einen heftigen Doppelentzug von gleich zwei Substanzen durchgeführt, mit viel zu großen Schritten und dann eben noch zwei Präparate gleichzeitig.
Und natürlich schimpfen wir nicht mit dir, wie kommst du denn darauf? :hug:

Leider war das Vorgehen halt wirklich sehr ungünstig.
Zum einen darf man nie gleichzeitig zwei Psychopharmaka (PP) reduzieren, weil man sonst nicht weiß, woher die Probleme kommen, wenn sie denn kommen (wie jetzt bei dir der Fall) und zum anderen waren halt sowohl die Absetzschritte als auch die Zeit dazwischen viel zu kurz.

Da Psychopharmaka nicht heilen, sondern nur deckeln können, ist es nicht verwunderlich, dass du wieder mit deinen alten Themen (Zwangsgedanken, Kontrollzwang etc) zu tun hast.
Dass sie sich aber verschlimmert haben und auch neu / anders anfühlen, spricht für Entzug.
Das ist nämlich ein klassisches Indiz.

Die Wiedereinnahme von Amisulprid war richtig, die Frage ist, was mit der Dosis ist.
Und das bringt mich zum Sertralin, denn dieses Präparat darf man nicht hinten runterfallen lassen; ein SSRI-Entzug kann ebenfalls Zwangsgedanken verstärken.

Es ist jetzt sehr genau zu überlegen, was man tut.
Die Wiedereinnahme von 25mg Amisulprid mag noch nicht den durchschlagenden Erfolg haben, aber eine Linderung von Angstzuständen und damit besserer Schlaf ist bereits ein Erfolg, auch wenn es sich für dich nicht so anfühlt. Wenn du das aufdosierst, dann würde ich nicht höher als 35mg gehen. Auch Aufdosierungen sind Stress für´s ZNS.
Oder aber man lässt das Amisulprid ruhen und schaut jetzt mal nach dem Sertralin.
33mg sind sehr krumm, drittelst du eine 100mg-Tablette oder wie kommst du zu der Dosis?
Evtl. könnte man da hoch auf 40mg gehen und schauen, ob das etwas an deinem befinden ändert.

Vielleicht meldet sich ja auch noch der ein- oder andere versierte Hase dazu :)

Und noch eine Frage: Was hast du gegen deine Erkrankung unternommen außer Medikamente?
Wie ich schon schrieb, können PP nicht heilen, sie unterdrücken nur.
Jede psych. Störung hat Ursachen und die sind in den allermeisten Fällen in deiner Biographie / Lebensumstände / Kindheit etc. begründet. Es bedarf therapeutischer Begleitung, um an diese wunden Themen ranzugehen.

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Towanda »

Hallo hope98,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid

Beitrag von hope98 »

Vielen Dank Jamie für die schnelle Antwort!

Du hast schon Recht, das Sertralin sollte man nicht hinten runterfallen lassen, jedoch habe ich damals während der Einnahme erst ab 100 mg eine deutliche Besserung der Symptomatik gespürt. Ich habe den Eindruck, dass das Amisulprid mir viel besser hilft bei den Zwangsgedanken. Es stellt sich die Frage, wie ich die 40 mg vom Sertralin erreiche, denn ich habe nur 100 mg Tabletten zuhause. Bisher habe ich die Tabletten in drei geteilt.

Zu deiner Frage: ja, ich habe schon etwas gegen meine Krankheit unternommen. Zwei Verhaltenstherapien und ein Aufenthalt in einer Tagklinik. Mehr oder weniger erfolglos. Ich stehe jetzt erneut auf der Warteliste für eine Verhaltenstherapie. Ich hoffe, ich kriege bald einen Platz!
Liebe Grüße
Eva
Jamie hat geschrieben: 16.01.2021 07:23 Hallo hope98,

willkommen im Forum :)

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Da Psychopharmaka nicht heilen, sondern nur deckeln können, ist es nicht verwunderlich, dass du wieder mit deinen alten Themen (Zwangsgedanken, Kontrollzwang etc) zu tun hast.
Dass sie sich aber verschlimmert haben und auch neu / anders anfühlen, spricht für Entzug.
Das ist nämlich ein klassisches Indiz.

Die Wiedereinnahme von Amisulprid war richtig, die Frage ist, was mit der Dosis ist.
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Es ist jetzt sehr genau zu überlegen, was man tut.
Die Wiedereinnahme von 25mg Amisulprid mag noch nicht den durchschlagenden Erfolg haben, aber eine Linderung von Angstzuständen und damit besserer Schlaf ist bereits ein Erfolg, auch wenn es sich für dich nicht so anfühlt. Wenn du das aufdosierst, dann würde ich nicht höher als 35mg gehen. Auch Aufdosierungen sind Stress für´s ZNS.
Oder aber man lässt das Amisulprid ruhen und schaut jetzt mal nach dem Sertralin.
33mg sind sehr krumm, drittelst du eine 100mg-Tablette oder wie kommst du zu der Dosis?
Evtl. könnte man da hoch auf 40mg gehen und schauen, ob das etwas an deinem befinden ändert.

Vielleicht meldet sich ja auch noch der ein- oder andere versierte Hase dazu :)

Und noch eine Frage: Was hast du gegen deine Erkrankung unternommen außer Medikamente?
Wie ich schon schrieb, können PP nicht heilen, sie unterdrücken nur.
Jede psych. Störung hat Ursachen und die sind in den allermeisten Fällen in deiner Biographie / Lebensumstände / Kindheit etc. begründet. Es bedarf therapeutischer Begleitung, um an diese wunden Themen ranzugehen.

Viele Grüße
Jamie
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
Seit Anfang Februar leichte Besserung der Zwangssymptomatik
05.02.2021: Wechsel von 30mg Amisulprid auf 50mg Quetiapin retard ohne Ausschleichen (zusätzlich 40 mg Sertralin) auf Empfehlung meiner Fachärztin
Ab 07.02.2021: Herzrasen, Panik, Depersonalisation, kein Appetit, Weinerlichkeit, Benommenheit, Verschlimmerung der Zwangssymptomatik
13.02.2021: Wechsel von 50mg Quetiapin auf 50 mg Amisulprid
bis heute: 40 mg Sertralin + 50mg Amisulprid, nach wie vor sehr viele Zwangsgedanken, Grübelzwänge und Kontrollhandlungen
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Jamie »

Hallo hope, :)

Gut zu lesen, dass du therap. Hilfe hattest und auch wieder suchst.
Manche Themen sind leider schwierig und brauchen lange in der Aufarbeitung.

Das Dritteln einer 100mg Tablette (Sertralin) ist nicht sonderlich genau. Eigentlich glaube ich nicht, dass du jeden Tag 33,33mg Sertralin damit bekommst, vermutlich schwankt das zwischen 30-35mg.
Du musst wissen, dass schwankende Dosierungen einem gereizten ZNS überhaupt nicht verträglich sind und darum sollte man sicherstellen, jeden Tag immer eine konstante Dosis zu haben.

Man kann diese Dosierungen hin bekommen, auch beim Amisulprid, indem man die Tablette in Wasser auflöst (Wasserlösemethode).
Diese ist in den von Towanda verlinkten Basisinfos mit aufgeführt.

Wenn du dir so sicher bist, dass vor allem das Amisulprid wirksam ist, dann macht es natürlich Sinn sein Augenmerk darauf zu legen.
Auch Amisulprid kann man durch Auflösen zu jeder gewünschten Dosis verarbeiten, oder eben mit einer Feinwaage. Nimmst du Tabletten oder die Solian Lösung? Mit der Lösung sollte man auch jede dir genehme Dosis ziemlich genau hinkriegen, notfalls auch wieder, indem man die Lösung in Wasser gibt und dann einen Dreisatz aufstellt.

Eventuell wäre es sinnvoll, noch einmal eine weitere Aufdosierung vorzunehmen, aber bloß nicht gleich hoch auf 50mg, lege lieber Zwischenschritte ein.

Viele Grüße
Jamie
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Quetiapin Nebenwirkungen

Beitrag von hope98 »

Hallo liebe Mitglieder,

ich hatte ja schon einmal hier etwas geteilt.
Inzwischen nehme ich seit drei Tagen Quetiapin retard 50 mg, welches ich von meiner Psychiaterin verschrieben bekommen habe (für Zwangsstörung).
Bis vor drei Tagen nahm ich noch 30 mg Amisulprid und 40 mg Sertralin.
Im Dezember nahm ich gar kein Antipsychotikum, weil ich das Amisulprid ausgeschlichen hatte - jedoch zu schnell.
Dann habe ich das Amisulprid wieder eingeschlichen -weil es mir zu schlecht ging- erst wieder 25 mg, dann 30 mg.
Jetzt nehme ich 50 mg Quetiapin und 40 mg Sertralin.
Mir geht es heute sehr schlecht, habe Panikzustände inklusive Herzrasen und das Gefühl als könnte ich nicht mehr klar denken.
Ich habe übermorgen ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Stadt und es kann gut sein, dass das alles deswegen ist. Dazu kommt, dass ich die nächsten Tage wahrscheinlich meine Periode kriege. Aber es könnte auch sein dass ich das Quetiapin nicht vertrage.
Was meint ihr dazu?
Soll ich wieder auf Amisulprid wechseln? Amisulprid hat mir früher nämlich sehr geholfen gegen Ängste und Zwangsgedanken.
Wenn ihr der Meinung seid, ich sollte die Einnahme von Quetiapin abbrechen, wieviel mg Amisulprid soll ich dann einnehmen (da ich ja die letzten drei Tage 50 mg Quetiapin genommen habe)?
Ich hoffe sehr, irgendjemand kann mir helfen...
Liebe Grüße
Eva
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
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05.02.2021: Wechsel von 30mg Amisulprid auf 50mg Quetiapin retard ohne Ausschleichen (zusätzlich 40 mg Sertralin) auf Empfehlung meiner Fachärztin
Ab 07.02.2021: Herzrasen, Panik, Depersonalisation, kein Appetit, Weinerlichkeit, Benommenheit, Verschlimmerung der Zwangssymptomatik
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Straycat »

Hallo Hope,

Ich habe deinen Beitrag deinem Thread hinzugefügt. Bitte schreibe immer nur in deinem Thread weiter und eröffne keine neuen, wenn es um dich und dein Absetzthema geht.
Danke!


Liebe Grüße,
Cat
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Straycat »

Hallo Eva,

zunächst ist es einmal wichtig, dass du dir eine Signatur anlegst. Ich blicke ehrlich gesagt jetzt nicht mehr durch, was du genommen hast, wie lange und in welcher Dosis und wann die Änderungen waren.
Wie du eine Signatur anlegst und was da hineingehört, hat dir Towanda :) oben im Begrüßungstext verlinkt.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Hallo Cat,

danke für den Hinweis.
Ich habe mir jetzt eine Signatur angelegt.

Liebe Grüße
Eva
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Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Irgendjemand der etwas dazu sagen kann??
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Ab 07.02.2021: Herzrasen, Panik, Depersonalisation, kein Appetit, Weinerlichkeit, Benommenheit, Verschlimmerung der Zwangssymptomatik
13.02.2021: Wechsel von 50mg Quetiapin auf 50 mg Amisulprid
bis heute: 40 mg Sertralin + 50mg Amisulprid, nach wie vor sehr viele Zwangsgedanken, Grübelzwänge und Kontrollhandlungen
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Towanda »

Hallo Eva,

was ist den mit dem Amisulprid geschehen? Wurde das Anfang Februar einfach kalt abgesetzt? Es wäre wichtig, daß Du das in Deiner Signatur genauer schreibst.

Viele Grüße, Towanda
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Jamie »

Hallo hope, :)

das ist ja völlig chaotisch bei dir (kein Vorwurf) :o .
Aber danke noch mal fürs Nachfragen, somit geht das nicht unter.
Es wird sich jemand bei dir melden, selber muss ich auch erst mal über diese Konstellation nachdenken.

Wie geht es dir denn heute? Du schriebst ja, du bist evtl. so nervös wegen dem Vorstellungsgespräch?
Ist die Nervosität geblieben? Wie sind die Symptome? Ist was besser / schlechter geworden?
Wie lief das Gespräch?

Grüße
Jamie
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Hallo Jamie,

mir ging es die letzten Tage gar nicht gut.
Hatte oft das Gefühl, das bin nicht ich, die gerade etwas sagt oder schreibt. Gestern wäre ich fast ohnmächtig geworden, weil ich mich selbst nicht mehr gespürt habe. Dieses Gefühl möchte ich nie wieder erleben.
Dazu kommen aggressive Zwangsgedanken, die während diesem Gefühl des „Neben- sich- Stehens“ schlimmer werden. Ich fühle mich schuldig und glaube ich werde eingesperrt, weil ich etwas Schlimmes gemacht habe. Gestern konnte ich mich kaum beruhigen und ich musste aus dem Nichts anfangen zu weinen.
Ich bin bis jetzt bei 50 mg Quetiapin geblieben, weil ich immer noch hoffe, dass es irgendwann anfängt zu wirken und die Gedanken ordnet.
Jetzt gerade habe ich wieder einen Tinnitus. Ich habe die Hoffnung, irgendwann wieder so zu leben wie vor einem Jahr mit ursprünglicher Medikation, fast schon aufgegeben.
Liebe Grüße
Eva
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Jamie »

Hallo hope, :)

ich finde es nicht einfach etwas zu deinem Zustand zu sagen, aber offensichtlich hat sich Einiges weiter verschlechtert, seitdem du gewechselt hast.
Ich habe das jetzt so verstanden, dass du Amisulprid getauscht hast gegen Quetiapin.
Das Sertralin blieb gleich.

Also ich befürchte fast, dass das Quetiapin bei dir nicht so wirkt, wie es soll.
Es kann natürlich auch sein, dass du jetzt auch noch Absetzsymptome vom Amisulprid hast, denn Medikamentenwechsel können nicht komplett das abfedern, was man vorher nahm - dazu werden ja auch die Rezeptoren zu unterschiedlich tangiert.
Wenn du hier mal die beiden Wirkstoffe vergleichst siehst du, wie unterschiedlich sie sind

https://psychiatrietogo.de/2017/11/10/d ... roleptika/

Inwieweit man jetzt noch zuwarten soll, dass sich das bessert und Quetiapin "wirkt", ist fraglich.
Das hängt von dir und deinem Leidensvermögen ab.
Da du das mit deiner Ärztin ausgetüftelt hast, wäre es vermutlich sinnvoll, auch da noch mal Rücksprache zu halten, aber ich will meinen ein Wechsel zurück zum Amispulprid käme wohl in die engere Auswahl.
Es ist einfach die Frage ob du zurück wechseln willst und wenn ja, wann?
Wochenende noch abwarten und am Montag Ärztin anrufen oder vorher schon was ändern?

Viele Grüße
Jamie
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Hallo Jamie,
mir geht es heute nicht besser.
Es fühlt sich so an als wäre ich total benebelt.
Meine Zwänge sind richtig stark, ich glaube, dieses Gefühl nicht richtig da zu sein triggert extrem. Ich fühle mich als würde ich keine Kontrolle mehr über meinen Körper haben- wie ein Zombie. Ich habe Angst.
Das Quetiapin retard habe ich gestern erst um 23:30 genommen. Vielleicht deswegen die starke Sedierung heute, ich weiß es nicht. Jedenfalls kann es nicht so weiter gehen.
Es ist jetzt acht Tage her seit der ersten Einnahme.
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von padma »

hallo Hope, :)

wenn es so nicht geht, wäre es gut jetzt möglichst bald zurückzuwechseln. Ich würde allerdings nicht gleich wieder auf 30 mg Amisulorid gehen, sondern zunächst vielleicht auf 15 mg und dann ggfs. anpassen.

Hat sich deine Ärztin heute dazu geäussert?

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Nebel im Kopf mit kognitiven Einschränkungen

Beitrag von hope98 »

Hallo ihr Lieben,
ich nehme seit 5 Tagen wieder 50 mg Amisulprid nach einem gescheiterten Absetzversuch im Winter 2020.
Zusätzlich nehme ich 40 mg Sertralin.
Jeden Tag zurzeit fühle ich mich benebelt und dieses Gefühl geht nicht mehr weg irgendwie...den ersten Nebel im Kopf hatte ich im Dezember (nach dem Essen meistens), bis Januar war er da. Ende Januar ging es mir dann besser zwischenzeitlich und das benebelte Gefühl war fast verschwunden.
Seit zwei Wochen ist es wieder besonders schlimm, dazu kommt dass ich einfache Dinge nicht mehr verstehe wie früher und ich mich schlecht konzentrieren kann (das war im Januar auch so). Ausserdem habe ich seit meiner ersten Derealisation, die im November 2020 auftrat, immer wieder mit diesem Phänomen zu kämpfen. Zwei Monate davor hatte ich meine Medikamente abgesetzt und reduziert (siehe Signatur).
Weiß jemand, ob der Nebel und die kognitiven Einschränkungen entzugsbedingt sind?
Und wird er gewöhnlich schlimmer bei einer Aufdosierung/ Wiedereindosierung eines Medikaments?
Werde ich jemals wieder einen normalen IQ erreichen?
Es macht mir große Angst.
Liebe Grüße
Zuletzt geändert von hope98 am 18.02.2021 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
Mitte 2019: 100mg Sertralin + 50 mg Amisulprid
Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
Ab September 2020: Reduzierung beider Substanzen
Reduzierung von Amisulprid ab Mitte September in 25 mg Schritten, innerhalb von zwei Monaten auf 0
Reduzierung von Sertralin ab Ende September von 100 auf 75 mg, dann auf 50 mg innerhalb von 4 Wochen
Ab Ende Oktober: Wechsel zwischen 50 und 25 mg Sertralin (1.Tag 50mg, 2.Tag 25mg)
Ende Oktober: Tinnitus, Hörsturz
Anfang November: Derealisation (Umwelt kam mir unreal vor), Muskelschmerzen in den Beinen, Muskelzuckungen
Ende November: Herzrasen, Zwangsgedanken, Panikattacken, kein Appetit
Ab 9. Dezember 2020: 33 mg Sertralin (Tablette durch 3 geteilt, um auf eine konstante Dosis zu kommen)
Anfang Dezember: Durchfall, hoher Blutdruck, Herzrasen, Unruhe
03.01.2021: Wiedereinschleichen von 25 mg Amisulprid aufgrund von starker Verschlechterung der Gefühlslage (Panikattacken durch Zwangsgedanken)
Keine spürbare Verbesserung der Zwangsgedanken nach 2.5 Wochen Einnahme
20.01.2021: Dosiserhöhung Sertralin auf 40 mg (+7)
26.01.2021: Dosiserhöhung Amisulprid auf 30 mg (+5)
Seit Anfang Februar leichte Besserung der Zwangssymptomatik
05.02.2021: Wechsel von 30mg Amisulprid auf 50mg Quetiapin retard ohne Ausschleichen (zusätzlich 40 mg Sertralin) auf Empfehlung meiner Fachärztin
Ab 07.02.2021: Herzrasen, Panik, Depersonalisation, kein Appetit, Weinerlichkeit, Benommenheit, Verschlimmerung der Zwangssymptomatik
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von Straycat »

Hallo Hope,

Einschränkungen in der Konzentrationsfähigkeit und "Gehirnnebel" (im Englischen auch als "Brain Fog" bezeichnet) tritt bei vielen Betroffenen im Entzug auf. Wenn du die Begriffe oben rechts in die Suchfunktion eingibst, findest du auch einige Treffer.
Die Symptome sind auch in unserer Absetzsymptomliste aufgeführt und es dürften einige darunter leiden.
Aber keine Sorge, deshalb ist nicht dein IQ vermindert!

Im Entzug ist man einfach auch sehr schnell überfordert mich vielen Einflüssen und kleinen Konzentrationsherausforderungen. Bei manchen wirkt sich das auch auf die Ausformulierung von Gedanken aus und sie können dann während stärkerer Symptomwellen ihre Gedanken nicht vernünftig in Text umwandeln. Mir selbst geht es auch häufig so.

Wenn es möglich ist, versuche dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Ich weiß, man will einfach wieder "funktionieren", aber das ist manchmal einfach in dem Moment nicht so einfach möglich. Es braucht viel Zeit, damit das ZNS wieder hinterherkommt mit all den Änderungen. Gib dir diese Zeit!

Wärst du so nett und nimmst den Wechsel zurück zu Amisulprid auch in deine Signatur auf? Da steht das noch nicht.
Danke! :)

Alles Gute,
Cat
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Re: hope98: Wiedereindosierung Amisulprid (Sertralin?)

Beitrag von hope98 »

Hallo Cat ☺️

Glaubst du denn, das pendelt sich wieder ein je länger ich das Amisulprid nehme?
Und warum hat eine Dosiserhöhung früher (vor dem Absetzen) bei mir nie so einen Nebel im Kopf ausgelöst und jetzt schon?

Liebe Grüße
Eva
Anfang 2019: 100 mg Sertralin
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Anfang 2020: 100 mg Sertralin + 100 mg Amisulprid
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