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Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

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Journalist2
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Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Journalist2 »

Hallo, ich recherchiere zur Behandlungmöglichkeiten von COVID 19 mit bereits zugelassener Medikamenten. Nach Studien an Zellkulturen soll Fluoxetin (Prozac) die Vermehrung der Viren hemmen können.[1][2] Zu Fluvoxamin gab es bereits eine kleine klinische Studie.[3]

Meine Frage: Ist hier jemand bekannt, der Fluoxetin (Prozac) oder Fluvoxamin einnimmt und schwer an COVID 19 erkrankt ist?



[1] In-vitro-Studie; Antidepressivum wirkt antiviral – aber nur gegen Coronaviren
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... en-118640/

[3] Fluoxetin (Prozac) soll nach der vorklinischen Forschung von Münsteraner Wissenschaftlern die Weiterverbreitung von Sars-CoV-2-Viren im Körper effektiv unterbinden.
https://www.n-tv.de/wissen/Prozac-wirkt ... 20075.html

[3] Fluvoxamin könnte gemäß einer klinischen Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis, Missouri Covid-19-Patienten
vor schwerem Krankheitsverlauf schützen.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/antidep ... obal-de-DE
Zuletzt geändert von padma am 22.01.2021 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen und Wirkstoffnamen ergänzt
basic searcher
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von basic searcher »

Hallo Journalist?,

ist das Dein Ernst?

Wir sind hier ein Absetzforum, d.h. wir wollen uns der schädlichen Nebenwirkungen von AD und Konsorten entledigen. Fluoxetin u.ä. wird bereits für diverse -auch off label- "Erkrankungen" eingesetzt. Reicht der pharma-Industrie dies noch nicht?

Fluoxetin und Corona

basic-searcher
:!: Meine Signatur ist noch "Baustelle" - bin im protahierten Entzug -

psych. Diagnosen (kumulativ und bestehend):
1995 Epilepsie
1999 Depression
2002 schwere Depression / generalisierte Angststörung / Panikstörung
2005 v.a. kPtBS
2006 PtBS v. Phänotyp Borderline; Derealisation, Depersonalisation, Dissoziative Störung, Amnesie f. große Teile d. Lebens, Alexithymie

Medikation: 1999-2020
02/99 - 07/99 Mirtazapin -kalt entzogen, auf ärztliche Anweisung... 3 Wochen später Crash: schwer depressiv, stark suizidal
07/99 - ...... Citalopram
02/01 - 10/14 Venlafaxin 335mg -mehrmals abgesetzt; zuletzt 10/14 innerhalb 2 Wochen...
(Entzugssymptome: bettlägerig, nicht essen können, Verzweiflung, Schlaflosigkeit, nur noch atmen können, 20kg abgenommen, 24h-Angst -inkl."Körperangst"-, zittern, frieren, schwitzen, Übelkeit, suizidal, massive körperliche Schwäche, "Brainzapps", innere Unruhe)
08/15 - 07/17 Venlafaxin 150mg -nicht ausgeschlichen, nur ersetzt-
07/17 - 10/17 Milnacipran 25mg -zu schnell entzogen-
(Entzugssymptome: s.o. -mit mittlerweile größeren Fenstern; immer nur in Relation zu dem, wie es im Verlauf war;

aktuelle Medikation
1996- lfd. Valproinsäure 900 mg
1999- lfd. Lorazepam 3 mg
2004- lfd. Metoprolol 25 mg
2005- lfd. Pantoprazol 20 mg
Sabs
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Sabs »

Hi,
Das ist ja furchtbar!
Ich glaube ich hätte lieber corona, als den AD-Entzug - aber die Probanden wissen natürlich nicht, dass es AD-Entzüge überhaupt gibt.
Vielleicht wäre es oka, bei ganz alten covid-erkrankten, die dann das AD bis zur ihrem Tod nehmen könnten.
Ich schätze ein AD-Entzug könnte einen sehr alten Menschen auch töten, aber covid ist akuter.
Also dann halt AD für immer.
Bei jüngeren Menschen, nehme ich die Idee AD gegen Corona in meine Hitliste der 'bescheuersten Ideen die ich seit langem gehört habe' auf.

Gruß Sabs
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AlphaDog1991
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von AlphaDog1991 »

Tachchen Journalist2,

ähm..., really ? :rotfl:

Wie mein Vorredner basic searcher bereits geschrieben hat ist dies ein Forum wo Menschen von diesem Müll runter kommen wollen und nicht wegen eines Virus damit weiter machen wollen bzw. erst damit anfangen Medikamente in dieser Richtung zu nehmen.

Mein Tipp wäre deine Studien woanders zu machen und die Menschen in diesem Forum damit in Ruhe zu lassen da jeder schon genug mit sich selbst zu tun hat!

Gruß
♪♫ April 2020 ↬ Mirtazapin für Schlafprobleme mitbekommen ♫♪

♪♫ Einnahmedauer ↬ 1 Woche 7,5mg ♫♪

♪♫ Unverträglichkeit sofort und zeitverzögert ↬ Brennende und Kribbelnde Beine, Muskelzuckungen, Gleichgewichtsprobleme, Brennen auf der Brust ♫♪

♪♫ Ende Mai 2020 ↬ 2 Tage Citalopram 5mg mit Ergebnis ↬ Serotonin-Syndrom und Symptome ↬ Brennende Schmerzen auf dem ganzen Körper sowie extremer Unruhe und Todesangst ♫♪

♪♫ Juni 2020 ↬ Mirtazapin 4 Wochen 22,5mg mit erneuter Unverträglichkeit ab Woche 1,5 mit allen Symptomen der Unverträglichkeit wieder und Benommenheit, Lustlosigkeit, Abwesenheit, Benebelt und dazu einseitiger
einschießender Schmerz und Nackenlähmung die sich über das Gesicht streckt ♫♪

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padma
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von padma »

hallo Journalist, :)

willkommen im ADFD.
Meine Frage: Ist hier jemand bekannt, der Fluoxetin (Prozac) oder Fluvoxamin einnimmt und schwer an COVID 19 erkrankt ist?
Es sind hier nur eine Handvoll Mitglieder, die derzeit Fluoxetin nehmen, bzw. genauer gesagt ausschleichen. Fluvoxamin nimmt soweit ich weiss, derzeit kein aktives Mitglied.

Es hat daher keinerlei Aussagewert, wenn von den wenigen hier, niemand an Covid 19 erkrankt ist. Mir ist nicht so wirklich klar, was das Anliegen deiner Recherche ist.

Grundsätzlich sehe ich es so, dass es natürlich ein grosser Segen wäre, wenn ein wirksames Medikament bei Covid 19 gefunden würde.
Was die Forschung an AD anbelangt, teile ich allerdings die Bedenken meiner Voschreiber. Nach all den unlauteren, um nicht zu sagen kriminellen, Methoden, mit denen z.B. Fluoxetin auf den Markt gedrückt wurde, ist die Motivation der Pharmafirmen schon sehr fragwürdig.

Der AD Markt stagniert, es gibt keine wirklichen Innovationen, keine neuen Marktzulassungen und es spricht sich mehr rum, wie problematisch diese Substanzen sind. Was läge da näher, als eine neue Indikation und damit ein neues Einnahmepotential für diese Substanzen zu erschliessen?

Zumal das ja ein gängiges Vorgehen ist, notfalls wird ja für ein an sich wirkungsloses Mittel eigens eine neue Diagnose erfunden (z.B. Flibanserin viewtopic.php?f=15&t=9822&hilit=Viagra+ ... r+die+Frau)

Recherchierst du auch, inwiewit die an den Studien beteiligten Wissenschaftler Verbindungen zur Pharmaindustrie haben? Das wäre sehr interessant.

Ich finde es grundsätzlich aber gut, dass du auch in einem psychopharmakakritischen Forum, wie dem ADFD nachfragst. Es ist ein relevantes Thema und m.M.n. ist es wichtig, solche Dinge zu diskutieren.
Daher die Bitte an alle Schreiber*innen sich um einen sachlichen Tonfall zu bemühen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Susanne1978
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Susanne1978 »

AlphaDog1991 hat geschrieben: 23.01.2021 13:22
Mein Tipp wäre deine Studien woanders zu machen und die Menschen in diesem Forum damit in Ruhe zu lassen da jeder schon genug mit sich selbst zu tun hat!
Hallo AlphaDog, der Journalist hat höflich gefragt, und darauf kann man auch höflich antworten.

Wer mit unserem Problem nicht vertraut ist, kann nicht wissen was wir teilweise durchmachen.

Daher finde ich es immer wichtig jemanden auf eine ernst gemeinte Frage auch eine ernst gemeinteund vernünftige Antwort zu geben.

Lg Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg

Seit 07.01.21 täglich 5 mg Amlodipin
Oliver
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Oliver »

Hallo,
Susanne1978 hat geschrieben: 23.01.2021 15:25 Daher finde ich es immer wichtig jemanden auf eine ernst gemeinte Frage auch eine ernst gemeinteund vernünftige Antwort zu geben.
Das sehe ich im Prinzip genau so, aber man könnte von einem Journalisten eventuell auch erwarten, ein wenig zu recherchieren, was das für eine Art Gemeinschaft ist, wo man seine Frage stellt.

@Journalist2: in meiner Signatur sind ein paar lesenswerte Artikel zum Hintergrund dieses Forums, was Dir die nicht so begeisterten Reaktionen auf Deine Anfrage erhellen könnte.
padma hat geschrieben: 23.01.2021 14:12 Recherchierst du auch, inwiewit die an den Studien beteiligten Wissenschaftler Verbindungen zur Pharmaindustrie haben? Das wäre sehr interessant.
Da schließe ich mich an. Das wäre sehr interessant.

Gruß
Oliver
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Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.

Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von AlphaDog1991 »

Susanne1978 hat geschrieben: 23.01.2021 15:25
AlphaDog1991 hat geschrieben: 23.01.2021 13:22
Mein Tipp wäre deine Studien woanders zu machen und die Menschen in diesem Forum damit in Ruhe zu lassen da jeder schon genug mit sich selbst zu tun hat!
Hallo AlphaDog, der Journalist hat höflich gefragt, und darauf kann man auch höflich antworten.

Wer mit unserem Problem nicht vertraut ist, kann nicht wissen was wir teilweise durchmachen.

Daher finde ich es immer wichtig jemanden auf eine ernst gemeinte Frage auch eine ernst gemeinteund vernünftige Antwort zu geben.

Lg Susanne
Hallöchen Susanne,

Ein Tipp zu geben seine Studien woanders lieber zu machen als in diesem Forum halte ich für mehr wie freundlich...denn die Menschen im Forum habe wirklich andere Sorgen derzeit.

Da er herausgefunden hat wie man einen Beitrag verfassen kann im Forum gehe ich auch davon aus das er sich mit der Leidensgeschichte von dem einen oder anderen bereits vertraut hat....

Die Befürchtung die ich sehe ist das es durch das Absetzen von diesen Medikamenten eh schon genug Menschen in unserem Forum sind die sehr sensibel auf den Entzug eh schon reagieren und wenn dann noch was mit Covid und ADs helfen möglicherweise dagegen lesen was soll denn aus diesen menschen noch werden?

Verzweifelt wird dann möglicherweise ADs weiterhin genommen oder genau wegen diesem Punkt erst genommen.

Liebe Grüße
Tony
Zuletzt geändert von AlphaDog1991 am 24.01.2021 02:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Jamie
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Jamie »

Hallo,

die Entscheidungshoheit, welche Beiträge wir freigeben, liegt beim Team.
Es gibt auch derer, die ihr nicht kennt, die wir nicht freigeben.

Niemand muss mit dem User Journalist2 kooperieren, wenn er nicht möchte; ja nicht einmal dieser Thread hier muss gelesen werden.

Es wurde ja ganz konkret gefragt, ob es hier Einnehmende von Fluoxetin / Fluvoxamin gibt, die einen schweren Covid19 Verlauf hatten.
An dieser Frage ist erst einmal nichts Ehrenrühriges, wenngleich man - wie bereits angemerkt - schon fragen kann, inwiefern User Journalist2 hat Fingerspitzengefühl walten lassen, dies gerade hier bei uns zu fragen, denn offensichtlich hat er sich wenig oder nicht mit unserer Ausrichtung vertraut gemacht.

Das passiert uns aber hier mehrfach im Monat, dass sich Leute anmelden, die nicht die Pflichttexte lesen und uns dann fragen, ob wir Venlafaxin oder Citalopram für das bessere AD halten.

Die Probleme dahinter sehen wir alle, auch das Team.
Nichtsdestotrotz sind wir hier ein offenes, freundliches und transparentes Forum.
Auch deplatzierte Fragen werden nicht mit einem Shitstorm beantwortet.
Und dass wir eure Kritik annehmen und drüber nachdenken, gehört auch dazu.

Mal schauen, ob Journalis2 sich überhaupt noch meldet.

Grüße
Jamie
Herbstwind
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Herbstwind »

Hallo Jornalist2,

ich persönlich fand die Wirkung von Fluvoxamin und ähnlichen Mitteln das Schlimmste, was mir je passiert ist. Die Medikamente wollten mich in den Suizid treiben.
Ich würde sie dann nicht nehmen.

Ich fände es schlimm, wenn jemand, der durch Corona geschwächt ist, solche Medikamente bekommen würde, weil er dann möglicherweise zu schwach wäre, dem Umfeld seine Nebenwirkungen bemerkbar zu machen.

Liebe Grüße, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert mit 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis
Jamie
Moderatorenteam
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Registriert: 04.02.2013 22:37
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Re: Journalist2: Helfen Antidepressiva (Fluoxetin/Fluvoxamin) gegen Corona?

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

Journalist2 hat sich am 22.1. angemeldet und war an diesem Tag auch zum letzen Mal online.
Es steht daher zu vermuten, dass hier kein weiteres größeres Interesse besteht, den Dingen sachlich auf die Spur zu kommen.

Wir werden im Team entscheiden, ob wir den Thread versanden lassen oder in den unsichtbaren Bereich verschieben.
Er ist auf jeden Fall die Aufregung nicht wert, denke ich ;).

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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