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Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

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Majamaus
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Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebes Forum,

ich lese schon einige Zeit mit und schlage die Hände über den Kopf zusammen. Ich bin selbst betroffen und habe Jahre gebraucht, um von den Psycho-Medikamente weg zu kommen.

Warum ich überhaupt das Zeug genommen habe? Weil ich den Ärzten vertraut habe. Das war ganz fatal. Aber nicht nur im Bereich von Antidepressiva, Neuroleptika, Psychopharmaka sollte man aufpassen. Es geht um die ganze Brandbreite von Medikamenten, die man dauerhaft nehmen soll. Das ist in meinen Augen vollkommener Unfug. Denn unterm Strich wird nicht richtig diagnostiziert. Ich bin mir sicher, dass hier und in vielen anderen Foren jede Menge Menschen sind, denen eine falsch positive Diagnose mit Kraken-Armen hinterher läuft.

Meine Probleme habe ich bekommen, weil ich nichts anderes habe als ein zu kurzes Bein. 5 mm - mehr war das nicht. Dazu eine Blockade im Lendenwirbelbereich und eine Blockade im Brustwirbelbereich. Und schwups - ist es passiert. Daraus wurden 20 Jahren Quälerei.

Ich denke auch viel an die Menschen, die Hashimoto, Morbus Basedow, Bluthochdruck, Diabetes etc haben "SOLLEN". Wenn man dann fragt, wer die Diagnose gestellt hat, fliegt man weg. Wenn ein Hausarzt ein Hashimoto so mir nix dir nix diagnostiziert, soll er seine Approbation abgeben. Das war jetzt nur ein Beispiel.

Wie ticken Medikamente? Genauso wie Lebensmittel. Wer sich schlecht ernährt oder seinen körperlichen Ansprüchen im Bereich der Lebensmittel nicht gerecht wird, bekommt eine Schräglage. Und wenn man in Lebensmittellabore geht, hängt da an der Wand ein großes Plakat mit dem Periodensystem der Elemente. Auf diesem Plakat sehen wir alles an Elemente auf der Erde und wer genau hinsieht, sieht den menschlichen Körper.

Medikamente haben alle eine chemische Strukturformel. Ebenso wie wir als Mensch. Mit den Medikamenten, wird unsere körperliche Struktur verändert. Es ist wie ein Fadengewirr. Wenn man an einem Faden zieht, bewegt sich irgendwo war. Ich denke da so an Marionetten.

Jedes Medikament ist ein Puppenspieler, der an den Fäden zieht. Diese Fäden ziehen an euren zellularen Körperachsen. Siehe Periodensystem der Elemente.

Ich bin einem Forumsmitglied gefolgt und habe mich auch damit beschäftigt.

Was echt blöd ist - Ärzte können da wirklich nicht helfen. Denn sie lernen auf der Uni nur eine Diagnose bis zum Rezept zu erstellen. Dann ist Schluss.

Ihr selbst seit dann gefragt. Leben aufrollen, alles eintragen was mal war. Dazu gehören:

- schwere Stürze als Kind
. wie seit ihr zur Welt gekommen, fragt Eure Mütter wenn es sie noch gibt
- Sportarten, die ihr dauerhaft betrieben habt
- Unfälle
- Operationen
- habt ihr euch mal irgendwann so richtig heftig erschreckt
- habe mir mal so lachen müssen, dass ihr keine Luft bekommen habt
- könnt ihr bestimmte Dinge absolut nicht, die andere als vollkommen normal betrachten

und und und und

Das sind alles nur kleine Beispiele, was so passieren kann und was eine Schräglage bringt. Aber auch Schräglagen ebnen sich. Nur fragt nicht den Arzt oder Apotheker. Die haben davon keinen blassen Schimmer, dass ihr euch vielleicht mal als Kind so derbe auf den Po gesetzt habt oder ihr mit ner Saugglocke aus dem Bauch Eurer Mütter geholt wurdet.

Wenn ihr selbst wissen wollt, was bei Euch in der Schräglage ist, geht zu einem Labor und lasst Eure Vitamine, Mineralen und Spurenelemente bestimmen - soweit es geht. Krankenkassen zahlen das leider nicht.

Klein Anfangen:
Folsäure
B12
B6
B1

Das reicht im ersten Step.

Stuhlprobe abgeben und auf Parasiten untersuchen lassen.

Großes Blutbild machen lassen.

Eisen - ganz wichtig - Eisen, Transferrin, Ferritin


Auf der Seite der deutschen Aidshilfe kann man nachlesen, wie man Blutwerte liest und interpretiert. Auf dem Periodensystem der Elemente könnt ihr die Vitamine, Spurenelemente und Mineralien finden.

Beispiel:

Vitamin B3 und B1 gehören zum Schwefel
Vitamin B2 und B6 gehören zum Phosphat

Phosphat und Schwefel sind die großen Partner in Bezug auf unsere Schräglagen.


Eisen ist unsere Mitte. Am Eisen muss alles vorbei. Wenn da was nicht stimmt - stimmt nichts. Und Medikamente krallen sich das Eisen. Wie es sich anfühlt, wenn wir unsere Mitte verlieren, kennen wir hier nur zu gut. Jedoch hat man deswegen nicht gleich ein psychisches Problem.


Und nun schaut Euch einmal das Periodensystem der Elemente an nebst Erdrotations-Richtung. Worte wie Polarität oder Erdanziehungskraft sind wichtig. Warum stehen wir auf zwei Beinen und kippen nicht um. Da findet man Antworten. Und es ist wirklich interessant.

Ihr werdet erkennen, dass alles Ausschleichen nichts bringt, wenn ihr die Schräglagen, die die Medis in uns veranstaltet haben nicht abfängt. Und vorsichtig: Ein Hoher B6-Wert heisst nicht gleich eine HPU zu haben. Medikamente verschieben uns unsere zellularen Körperachsen. Wenn wir Wäsche auf eine Leine aufhängen, und eine Klammer lösen, fällt das Wäschestück auf den Boden. Wenn man das nicht will, muss man eine zusätzliche Klammer setzen - in Form von bestimmten Mikronährstoffen. Welche das sind, ist der Job eines jeden selbst. Da kann Euch keiner Helfen. Und ... Mikronährstoff ist nicht gleich Mikronährstoff. Die Bindungspartner sind wichtig.

Gruß

Majamaus :party2:
Zuletzt geändert von padma am 24.01.2021 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt
Viele Jahre ein Neuroleptikum wegen Spannungsstau in der Leber bekommen, was jedoch als Depression gewertet wurde. Das Neuroleptikum hat die Symptome wohl beseitigt, was jedoch keine Depressionen waren.

Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

Es wurde dann herumgepatscht mit Fluoxetin, Trimipramin, Doxepin, Prometazin, Zolidem, Diazepem, etc - alles nicht vertragen.

Seit ca. vier Jahren medikamentenfrei. Leider mit erheblicher Verschlechterung im Gegensatz zu vor der ersten Einnahme in der Vergangenheit

Inzwischen mit Nahrungsergänzungsmittel unter Berücksichtigung der Bindungspartner den Zustand damit sehr verbessert.
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von padma »

hallo Majamaus, :)

ich habe deinen thread hierher geschoben, er war in der falschen Rubrik.

Dies ist jetzt dein persönlicher thread, hier kannst du über deine Erfahrungen mit PP und dem Absetzen berichten.
Erstellst du bitte noch eine Signatur?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Sonne27 »

Hallo Majamaus,

Ein toller informativer Beitrag, wo du recht hast ~ hast du recht. Leider wird in der heutigen Zeit viel viel zu schnell der Rezeptblock gezügt, ist ja auch das kleinere Übel.

Liebe Grüße 🌞
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Majamaus
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebe Sonne,

ja, das mit dem Rezeptblock ist in der Tat ein schäbiges Übel. Spekulativ-Medizin eben. Hellseherei????? Ich glaube den Studiengang gibt es auf der Uni definitiv nicht.

Soeben war ich bei einem Orthopäden. Auf dem ersten Blick sagte er mir, dass meine Beine vollkommen gleich lang sind. Auch das Becken ist gerade. Jedoch ist der obere Rücken rund und der andere Fuß sei ein Knick-Senk-Fuß.Ich werde in zwei Wochen durchgemessen. Es gibt eine 3D-Messung meines Körperbaus. Dann habe ich Gewissheit, was das nicht in Ordnung ist. Ich kann für mich klar sagen, dass man mir mit einem Neuroleptikum den Rücken richtig kaputt gemacht hat. Es hat mir die Körperlängsachse nach vorne gedrückt und die Wirbelsäule mitgezogen.

Der Orthopäde sagte mir, dass durch die 3D-Messung aller Parameter ein Gesamtbild erstellt werden kann. Nur alleine ein Röntgen-Bild von der Wirbelsäule oder meinen Füßen zu machen, wäre vollkommener Unfug. Und wer hätte es gedacht - natürlich zahlt die Krankenkasse NICHT!!!!!! Kostet 94 Euro. Das ist es mir aber wert, um die Schwachpunkte zu finden.

Als ich vor vielen Jahren das Neuroleptikum bekommen habe, bin ich am zweiten Tag nach Beginn der Medikamteneinnahme vor Rückenschmerzen schreiend in die Notaufnahme gerannt. Als ich meinen Arzt damit dann konfrontiert habe, hat er es abgewiegelt. Er war es dann auch, der die angebliche Beinlängendifferenz festgestellt hat. Ich bin damit zum Orthopäden und auch er stellt die Beinlängendifferenz fest. Das war als ich bereits 3 Jahre das Neuroleptikum bekommen habe. Jetzt, wo es schon seit gut 4 Jahren raus ist, ist die Beinlängendifferenz auf einmal nicht mehr da????? Meinen Sportunfall zu Schulzeiten, wobei mein linker Fuß ramponiert und operiert wurde, wurde überhaupt nicht mit in Betracht gezogen. Ganz schön arm! Oder?

Das hat schwer was mit Kinesiologie zutun. Ein Blick auf zellularen Körperachsen spricht Bände. Man muss es nur verstehen und klar für sich erkennen, dass Strom nicht wirklich aus der Steckdose kommt und dass Batterien nicht auf Bäumen wachsen und Milch aus einem Kuheuter und nicht aus dem Kühlregal kommt.

Gruß Majamaus :party2:
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Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

Es wurde dann herumgepatscht mit Fluoxetin, Trimipramin, Doxepin, Prometazin, Zolidem, Diazepem, etc - alles nicht vertragen.

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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebes Forum,

ich habe mich noch einmal intensiver mit dem Thema Schulunfall befasst. So wie es aussieht, könnte es eine Unterbrechung des Ladungsabbaus zwischen Fußballen und Fersen gekommen sein. Ursächlich der vor über 20 Jahren verletzte Fuß, der operiert wurde. Ich muss mal sehen, ob das ein Neurologe oder wer auch immer messen kann. Klar - wenn ich anstelle von 4 Gleichgewichtspunkten nicht wissend nur 3 Gleichgewichtspunkte habe - sprich wie ein Pirat mit Holzbein - sollte es Gleichgewichtsstörungen geben, die dann zu Schwindel, Übelkeit etc führen. Seekrank sozusagen.

Und wenn Ärzte dann mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen, kann es schonmal zu einer falsch positiven Diagnose kommen.

Ich melde mich, wenn ich mehr darüber weiß. Guck Euch auf jeden Fall mal Euren Knochenbau an. Ebenso die Verbindungen von Sympathikus und Parasympathikus. Ist Hashimoto wirklich ein Hashimoto etc. Hinterfragen was das Zeug hält. Denn wer angeblich ein Psychisches Problem hat, hinterher aber ein Hashimoto hat - auch das könnte sowas wie eine Verlegenheitsdiagnose sein, nur weil die SD-Werte ein wenig aus dem Lot sind.

Ich habe 8 Stunden am Tag komplett andere Blutwerte als die restlichen 16 Stunden. Blut wird aber nur vormittags abgenommen. Also ab ins Labor. Wenn dann Differenzen vorhanden sind, recherchieren recherchieren recherchieren.

LG Majamaus :pillowtalk:
Viele Jahre ein Neuroleptikum wegen Spannungsstau in der Leber bekommen, was jedoch als Depression gewertet wurde. Das Neuroleptikum hat die Symptome wohl beseitigt, was jedoch keine Depressionen waren.

Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebes Forum,

ich muss mal ein wenig Dampf ablassen. Ich habe heute den Unfallbericht der Schulversicherung bekommen. Ich habe mir alles genau durchgelesen. Habe mir die Uhrzeiten angesehen etc. Innerlich gab es eine Zeitreise. Inzwischen klingeln bei mir im Stundentakt die Alarmglocken. Und je mehr sie klingeln, desto mehr komme ich zu dem Schluss: "Was da abgeht und abgegangen ist, ist pervers!"

Ich habe den Schulunfall. Der Sportlehrer denkt, ich würde Fiole schieben und übertreiben und sprüht mir lediglich Eisspray auf den Fuß. Ich humpel zum Bus. Der Bus kommt in der City am ZOB an. Ich komme kaum aus dem Bus. Ich rufe mit meinen paar Kröten in der Tasche von eine Telefonzelle meine Eltern an. Die restlichen Kröten "prelle" ich mir zusammen, damit ich einen Krankenwagen holen kann. Die Feuerwehr sieht es aber nicht als notwendig an, mich ins Krankenhaus zu fahren. Ich soll laufen, ich bin ja noch jung. Ich humpelt zum Krankenhaus. Unterwegs treffe ich eine Freundin, die mir die Tasche abnimmt. Ich muss geschätzt 1 km mit meine kaputten Fuß ins Krankenhaus laufen. Im Krankenhaus dann wohl schnelle Reaktionen. Der Fuß kommt in den Röntgenschraubstock. Das tat richtig böse weh. Ich war vollkommen fertig. Ich komme aus dem Röntgenraum, vor mir steht meine Schwester und lacht mich aus "Röntgen tut doch nicht weh, hör bloß auf zu brüllen!"

Während der OP oder danach oder vielleicht auch auf dem Weg in KH ist da im Fuß noch mehr kaputt gegangen. Mein großer Zeh hat keinen Kontakt mehr zum Boden. Ich spüre ihn, aber er gehört nicht mehr zu mir. Nur in engen Schuhen klappt das. Seit dem Unfall sind mir bis heute irre viele Dinge eingefallen, die sich nun erklären. Und auch hier kann ich nur sagen "pervers" von Seiten der Ärzte.

Die Einrede, dass ich Gaga bin hielt die Ärzte sogar davon ab, mal genauer auf den Anamnese-Bogen zu schauen. Warum wird man nach Operationen gefragt, die man nicht mit in die Kalkulation hinein nimmt? Nein, man stellt mich auf die Beine und jagt mich durch die Felder. Mir wird dabei speiübel. Muss mich übergeben. Mir tut das Bein weh, ich sage das auch. Es brennt wie Feuer - nein, alles Psyche und wieder in die Laufschuhe gezwungen worden.

Ich verliere über meinen kaputten Fuß meine Körperspannung, weil ich den Fuß extrem fest auf den Boden drücke. Denn der große Zeh kann das nicht mehr. Wenn ich laufe, ziehe ich den großen Zeh hoch und kralle die drei mittleren Zehen zusammen, um Halt und Balance zu haben.

Und was machen die Mediziner? Sie achten gar nicht auf den Vermerk mit dem Fuß und raten komplett kontraproduktiv und werfen mich mit Antidepressiva zu und wundern sich, warum die nicht wirken. Ganz viele Dinge, die eindeutiger nicht sein können, überhört man. Auch die Tatsache, dass mein Luftaustausch nicht so ganz funktioniert. Sowas passiert bei Differenzen im Bereich beider Lungenflügel. Nee, alles Psyche?!?!

Inzwischen gestaltet sich mein Leben so und das ist so richtig pervers:

Ich werde von der Familie verspottet und werde komplett abgeschoben. Mit Menschen, die nicht ganz gesund sind - auch wenn es nur ein Defekt ist, den man sicherlich irgendwie regulieren kann - wollen gesunde Menschen nichts zutun haben. Denn ich stehe ja für niemanden nicht mehr wirklich zur Verfügung - kann also von denen nicht gebraucht werden. Die Differenz zwischen brauchen und gebrauchen ist da vollkommen unbekannt.

Freunde hat man keine mehr, denn die dröhnen unentwegt auf einen ein, dass man nicht ganz dicht ist. Die kommen mit Tipps bzw. Vorwürfen und Maßregelungen, was man alles so falsch macht wie ein Maschinengewehr um die Ecke. Setzt man sich zur Wehr, waren es die längste Zeit Freunde. Es wird einem sogar nachgesagt, die Geschichte mit dem Fuß erfunden zu haben. Klar, denn dann kann man ja keine unklugen und ungefragten Lebenmaßregelungen mehr loswerden. Machtspielchen beendet. Peng - Ende. Wieder einer weniger. Es wird sich mir gegenüber von der Seite alles heraus genommen, aber ich darf mich nicht adäquat wehren, ohne die Konsequenzen zu spüren.

Heute habe ich meiner Mutter alles aufgezeichnet. Schon fein säuberlich auf großen Blättern, wie ein Körper in Bezug auf die Energieübertragungen vom Bein bis hoch zum Kopf funktioniert. Ich habe es auf grooooßem Format gedruckt und ihr gegeben. Doch drei Stunden nach der Übergabe, hat sie den Zettel gesucht - in einer kleinen Handtasche. Ich habe gedacht ich spinne. Habe ihr dann das Format verraten. Kommt dann die Antwort: "Ach, das habe ich mit den Zeitungen weg geworfen!" Die Drucks im Copy-Shop waren richtig teuer und ich habe sehr viel Arbeit gehabt. Als ich ihr sagte, sie solle in der Altpapiertonne nach dem Geld sehen, was sie gerade weg geworfen hat, hat sie abgewiegelt. Sie kann sich an so ziemlich alles erinnern. Doch an Details, wie das damals war, kann sie sich auf einmal nicht mehr erinnern. Erzählt mir aber die Namen der Ärzte im Krankenhaus, an die sich so gar keiner mehr erinnern konnte. Mein Vater spricht nicht mehr mit mir, meine Schwester verspottet mich, als ich sie bevor es raus kam dass es wohl der Fuß ist, in Bezug auf familiäre Parallelen frage.

Ganz ehrlich, so langsam aber sicher werde ich wirklich Gaga, denn das hält man im Kopf nicht aus. Ich kann nicht dafür, dass ich als Schülerin beim Basketball im Sportunterricht in eine Karambolage gekommen bin. Ich bin seit Jahren nur noch alleine, seit Corona erst recht. Ich bin seit 14 Monaten alleine ohne soziale Kontakte.

Hier ein Aufruf an alle Eltern:

"Eure Kinder müssen nicht Eure Erwartungen erfüllen, vor allem nicht dann, wenn man den Kindern die Erwartungen nicht einmal mitteilt. Die Jüngsten in der Familie werden auch einmal erwachsen und dürfen eine eigene Meinung haben. Falsche Loyalität von den Kindern zu erzwingen, erinnert mich ein wenig an Nordkorea. Auch müssen Eure Kinder nicht das Familienbild wahren, indem sie Dinge tun müssen, die sich noch wollen und somit als Aushängeschild benutzt werden. Eure Kinder benehmen sich gut und haben sich immer gut benommen. Wenn man das im Alter von rund 40 vor die Ohren bekommt, dass man sich als Kind nur und ausschließlich daneben benommen hat, frage ich mich, warum ich in meiner Heimatstadt NICHT bekannt bin, wie ein bunter Hund. Ebenso können Eure Kinder alleine entscheiden, welchen Beruf sie erlernen oder zu welcher Schule die gehen oder wo sie arbeiten oder wo und wie sie wohnen. Sie tun das ausschließlich für sich selbst und nicht für andere. Es ist wichtig, dass Kinder glücklich sind. Das wird auch immer von Eltern so unterschrieben. Aber mit dem, was da zum Teil abgezogen wird, macht man einen Menschen unglücklich. Und dazu gehören AUCH Eure Kinder."

Mama, Papa und der Rest der Familie und viele meiner Freunde - wenn ich Euch zur Last falle, dann sollte Euer Rücken auch so breit sein, dass ihr mir das ehrlich sagen könnt. Mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen ist wahrlich feige. Und einen kranken Menschen, der nichts anderes getan hat als mit Eifer und Ehrgeiz sein Abitur zu machen zu verspotten, um die Gründe für die Schräglage herauszufinden - das ist wirklich pervers und ihr seit es nicht mehr wert, mich als Eure Tochter, Schwester, Tante, Freundin zu haben! Ich bin doch nur beim Ballspielen unglücklich hingefallen! Aber mit meiner Abiturnote, die ich mir durch eine gute Sportnote damals sehr verbessert habe, seit ihr überall hausieren gegangen. Und meine Schwester - tja, die latscht überall hin und erzählt von ihrer kleinen Schwester. Dort kann man als kleine Schwester gar nicht mehr körperlich in Erscheinung treten. Denn wenn man das macht kommt gleich der Spruch "oh, Dich habe ich mir aber anders vorgestellt!" Wie denn: "Ja eher so hilflos und klein!" Achso, mit Zahnspange und blonden gelockten Zöpfen und Kniestrümpfen! - Ui, die Gesichter sprachen Bände! Noch peinlicher geht es nicht - aber für beide Seiten!

Und wenn mich demnächst eine mir fast fremde Person anspricht, wie es mir ginge und dabei sagte "ja Du hast ja so mit der Psyche hat Deine Tante gesagt", werde ich wohl oder übel sagen "ach, das hat sie nicht so gemeint, das liegt daran, dass ihr Mann impotent ist. Das macht eben unzufrieden!" :frust:

Liebe Grüße

Majamaus
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Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

Es wurde dann herumgepatscht mit Fluoxetin, Trimipramin, Doxepin, Prometazin, Zolidem, Diazepem, etc - alles nicht vertragen.

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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von padma »

hallo Majamaus, :)

du hast es ja wohl als Kind wirklich nicht leicht gehabt und bist auch noch immer vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. Das tut mir leid. :(

Wenn ich dich richtig verstehe, bist du jetzt dabei deine Geschichte aufzuarbeiten und besser zu verstehen. Ein solcher Verarbeitungsprozess kann heilsam sein.

Paralell würde ich mich bemühen, das "Hier und Jetzt" nicht aus den Augen zu verlieren und zu schauen, was jetzt für dich hilfreich ist und was für Perspektiven es gibt.

Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern, aber auf die Gegenwart und die Zukunft hast du einen gewissen Einfluß.

Du nutzt deinen thread hier ja als eine Art Tagebuch um deine Erfahrungen, Gefühle und Gedanken festzuhalten und zu teilen. Das ist völlig in Ordnung, das machen einige Foris so.

Du wirst allerdings wahrscheinlich nicht regelmässig Antworten dazu bekommen, da der Schwerpunkt des Forums ja auf dem aktuellen Absetzprozess liegt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Hallo Padma,

vielen lieben Dank für Deine Aufmerksamkeit. Ich musste einfach mal richtig Dampf ablassen. Den Wänden das zu erzählen macht so langsam aber sicher keinen Spaß mehr. Ich weiß, dass das Forum eher dafür gedacht ist, wie man schlußendlich von dem Zeug wieder weg kommt. Doch ich glaube der Bericht stärkt sicherlich auch viele, den Ärzten und auch dem Umfeld einmal die Stirn zu bieten. Man muss sich da einfach durchsetzen und NEIN sagen. Obgleich es wirklich schwierig geworden ist, einem Arzt klar zu machen, keine F-Diagnose zu haben. Man hört es immer und Immer wieder - egal von wem oder was - F-Diagnosen scheint es mit Mengenrabatt zu geben. Eine Arzthelferin bei meinem Gynäkologen ist irgendwann deswegen vom Allgemeinmediziner weg gegangen, weil sie das mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte.

Meine Kindheit war schon ok. Da kann ich mich nicht beschweren. Erst als es vor einigen Jahren dann richtig los ging und ich komplett von den Medis weg gekommen bin, bin ich überall angeeckt und es mir so bescheiden wie nie im Leben ging. Man war es eben nicht gewohnt, dass ich Paroli biete. Denn immerhin wurde ich vor 20 Jahren fälschlicher Weise mit einem Neuroleptikum behandelt, was alles nur noch verschlimmert hat. Aber niemand hat mir zugehört oder auch einfach mal genauer nachgehakt. Ja, und man war einfach "willig" vor allen und jedem, weil einem einfach auch viel egal wurde durch das Zeug, was man mehr oder weniger im guten Glauben genommen hat. Auch die Selbstzweifel haben einen immer wieder aufgefressen. Alle haben scheinbar alles richtig gemacht, nur ich war vollkommen verkehrt? Und glaube mal nicht, dass man mir eine Kritik gegenüber anderer gestattet hat. Ich musste mir das jedoch alles bieten lassen. Verzerrte Wahrnehmung eben.

Eines möchte ich jedoch los werden. Die Psycho-Therapie-Schiene war zwar zu Teil wirklich müßig. Irgendwann war ich auch Therapie-Müde. Doch viele Erkenntnisse, die mich wohl wie einen nassen Aufnehmer trafen, sind schon hanebüchen aber auch heilsam. Nur ob man sowas immer wissen will - die Unbefangenheit ist damit auf jeden Fall vorbei. Doch es ist super, wenn man den Menschen hinter die Stirn gucken kann und weiß, was dann als nächstes kommt. Eben Klassiker der Psycho-Trick-Kiste und wahrscheinlich das ganze Leben lang einstudiert. Man ist damit ja immer durchgekommen. Und dann kommt Maja und sagt "so nicht"! Lustig aber dennoch traurig was viele meinen, wie blöd man ist oder was sie alles anstellen und versuchen, um sauber aus einer Situation heraus zu kommen. Der Weg über Leichen pflastert sich da wie von alleine.

Ich habe noch einen guten Tipp aus kennenden Reihen bekommen: Auf keinen Fall zu einem D-Arzt in Wohnortnähe aufsuchen. Ruhig einige viele Kilometer fahren. Denn wer zu einem D-Arzt geht, der sowas aufklären soll - da sollte der D-Arzt auf keinen Fall irgendwelche näheren Kontakte zu den hiesigen Ärzten und Krankenhäusern haben. Der Spruch mit der Krähe fällt mir gerade dazu ein ;-) Und mich von meinem Umfeld weiterhin verspotten zu lassen - naja, wenn die mal Hilfe brauchen werde ich nicht spotten, jedoch sicherlich einen passenden Spruch bis dahin finden und dann das in Überschallgeschwindigkeit das Weite suchen. :sports:

Denn die Sprüche "Ah, das meinst Du nur" - "Du bist aber auch immer so...." - "Du musst mal...." - Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Oder noch besser: "Wer weiß wie du dich verhalten hast, dass die anderen so reagieren..." - Also mal ganz ehrlich, mit solchen Sprüchen hilft man einem Hilfe- und Ratsuchenden auf keinen Fall!

Bei der Rekonstruktion in Bezug auf meinen Fuß: Vom Zeh bis hin zum Übergang zum Unterschenkel fließt was nicht. Klebe ich einen Kupferdraht an den großen Zeh und verbinde diesen mit dem Unterschenkel, bewegt sich der Spann, ich merke es aber nicht. Die Vermutung ist eine zu eng gebundene Gipsschiene oder die Drainage, die genau auf der zellularen Gelenkachse saß und mit dem engen Verband praktisch den Fuß abgesperrt hat.

Jetzt weiß ich, warum ich auf einmal nicht mehr richtig Rad fahren konnte und viele Dinge im Bereich der körperlichen Geschicklichkeit nicht mehr funktionieren. Immer dann, wenn die Zusammenarbeit von Armen und Beinen gefordert ist. Ich muss mich für viele Dinge hinsetzen, ansonsten können das die Hände nicht. Sobald ich stehe und an irgendwas herumfingere, muss ich mich hinsetzen. Klappt sonst nicht. Dann werde ich immer angeguckt wie ne Kuh wenns donnert. Schräg mit der Schulter an der Wand gelehnt einen Faden in ein Nadelöhr packen sieht schon irre aus. :rotfl: Mit dem Wissen von heute könnte ich wirklich herrlich lachen, wenn das nochmal passiert und denken "ihr könnt mich doch mal! Besser so als gar nicht. :haha:

LG Maja

Walken mit Stöcken - auch so eine Sache - bei mir werden aus den Stöcken dann übergroße Korkenzieher mit der Garantie, den Boden zu küssen. :o

Ich werde jetzt übrigens jedes Krankenhaus etc abklappern, in dem mal irgendwann Untersuchungen etc gemacht wurde und die Unterlagen anfordern, bevor die weg sind. Ein ganz heißer Tipp - nehmt IMMER Eure Diagnosen, Laborwerte etc mit und sichert dieses doppelt und dreifach. :sports:
Zuletzt geändert von Majamaus am 05.02.2021 22:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

Es wurde dann herumgepatscht mit Fluoxetin, Trimipramin, Doxepin, Prometazin, Zolidem, Diazepem, etc - alles nicht vertragen.

Seit ca. vier Jahren medikamentenfrei. Leider mit erheblicher Verschlechterung im Gegensatz zu vor der ersten Einnahme in der Vergangenheit

Inzwischen mit Nahrungsergänzungsmittel unter Berücksichtigung der Bindungspartner den Zustand damit sehr verbessert.
Majamaus
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Ich mache gerade meine Schublade auf und nicht trifft fast der Schlag. Ich finde meinen Brustgurt meiner super teuren Pulsuhr, den ich immer beim Walken getragen habe. Da ist eine Lithium-Batterie drin. In dem Fühler ist der Plus-Pol so, dass er zum Herzen zeigt. Die Energie fließt immer zum Minus - so habe ich das in der 9. Klasse in Physik und Chemie gelernt. Direkt am Herzen!?!? Mir wird gerade richtig übel. Denn der Brustgurt war die wärmste Empfehlung eines Halbgottes in Weiß, der wusste, dass Neuroleptika und Ausdauersport nicht wirklich Freunde sind. Das war ein Kardiologe, der es hätte besser wissen MÜSSEN! LITHIUM ist immerhin ein überaus potentes Mittel, wenn alle anderen Psycho-Medis nicht mehr greifen. Und der Orthopäde, der mir die tollen super duper Einlagen für meine Laufschuhe verschrieben hatte - er hätte es wirklich nicht übersehen können, dass da ne Narbe ist und der Fuß eigentlich vollkommen verdreht ist.

Sagt mal ihr lieben Gesundheits-Politiker am grünen Tisch, wollt Ihr Euer Volk umbringen? Boah nee is klar! :zombie:
Viele Jahre ein Neuroleptikum wegen Spannungsstau in der Leber bekommen, was jedoch als Depression gewertet wurde. Das Neuroleptikum hat die Symptome wohl beseitigt, was jedoch keine Depressionen waren.

Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Bittchen »

Liebe Maja,

es ist zu verstehen, wie sehr du über deine Vergangenheit frustriert bist.

Auch deine berechtigte Kritik an deinen Behandlern, deiner Familie, das ist sehr gut nachzuvollziehen und auch sehr

traurig.

Da ist nach meinem Erachten sehr viel falsch gelaufen bei dir, nach deinem Unfall.

Aber du kannst jetzt nichts mehr daran ändern, " ES IST VORBEI ".

Nimm die Wut aus deinem Herzen ,sonst wirst du keinen Frieden finden.

Du kannst andere Menschen nicht ändern, nur dich selbst.

Nur HEUTE kannst dein Leben leben ,so wie es für dich am Besten scheint.

Du bist schon sehr weit gekommen, keine PP mehr, das kannst für dich, als sehr starke positive Leistung verbuchen .

Aller Widerständen zum Trotz, bist du deinen Weg gegangen und bist frei, alle Achtung von mir.

Deine Erlebnisse werden dich weiter begleiten, sie haben dich geprägt.

So einfach vergessen geht da nicht, aber du kannst akzeptieren ,dass es jetzt so ist .

Du wirst meine Antworten auch von guten Therapeuten schon oft gehört haben.

Lasse los ,das ist die einzige Möglichkeit Zufriedenheit zu erlangen.

Das weiß ich aus eigener Erfahrung sehr gut, denn das Leben ist leider nicht immer gerecht.

Alles Gute für dich.

Liebe Grüße

Brigitte
► Text zeigen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Majamaus
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebe Brigitte,

Deine Worte rühren mich ungemein. Vielen lieben Dank dafür! Ja, und es ist richtig, die Wut muss raus, sonst zerfrisst es einen. Und auch ja - es geschieht nur das im Leben, was man zulässt. Nur traurig, dass einem alle den Rücken kehren, wenn man mal was nicht zulässt und das bei vollkommen banalen Dingen. Eben die verzerrte Wahrnehmung.

Ich bin ja nicht wirklich eine Klangschalen-Tante. Aber dennoch glaube ich inzwischen schon Hilfe von oben bekommen zu haben. Ich habe mir vielen Jahren einmal von einer Frau, die es ähnlich ging, wie es uns geht, eine Aennagramm machen lassen. Da stand dann drin "Hilfe von oben". Wieder ja - das kann ich so bestätigen. Die Hilfe kam von meinem Onkel, dem kleinen Bruder meines Vaters und der große Bruders meines anderen Onkels. Er hieß Hans und ist leider nur 1,5 Jahre alt geworden. Ein Gen-Defekt, der durch unsere Familie kraucht, hat ihn nicht Leben lassen wollen. Es gibt keine Bilder von dem Kind, kein Andenken, nichts. Mein Vater kann sich nicht mehr an ihn erinnern, man hat das Kind damals beim Nazi-REgime vor der Umwelt versteckt und verschwiegen. Es gab noch recht lange das Grab dieses Jungen. Als Kind stand ich immer davor und habe mir vorstellt, wie Hans - genannt Hänschen -wohl war. Ich habe mir vorgestellt, welchen Strampelanzug er wohl trägt und welchen Teddy er auf dem Arm hat. :bettzeit: Ich glaube ich habe damals wirklich Kontakt zu ihm aufgenommen. Mich haben die anderen Gräber nicht interessiert - aber das Grab von Hänschen. Ich wollte da immer hin. Es macht mir so den Eindruck, als wenn er in mir weiter lebt und mir nun hilft. Denn der Gen-Defekt, den ich habe, wurde bei mir durch die Natur wunderbar kompensiert. Und da er ein Opfer der gesellschaftlichen Ignoranz war, hat mich die Natur so zusammen gebastelt, dass ich nicht mit einem Neuralrohrdefekt zur Welt kam und klar eine Chance hatte. Nach dem Unfall hat man dann wohl kräftig nachgeholfen. Soviel spooky Dinger kamen da zusammen. Echt gänsehautverdächtig.

Da die Ignoranz von dem Teil der Familie mit dem großen Löffel gegessen wurde, kann es nur das Hänschen gewesen sein, was mir geholfen hatte. Denn er wollte noch nicht mit mir spielen. Und wenn ich mir eines bewahrt habe, dann das Kind in mir, was mit dem dritten Augen sehen kann.

Brigitte, richtig ist - man kann andere Menschen nicht ändern und das darf man auch nicht. Man kann nur hoffen, dass bei diesen Menschen etwas geschehen wird, worüber sie nachdenken werden. Meine Schwester ist auf dem besten Weg dabei, dass es ihr in rund 2 - 3 Jahren ebenso bescheiden gehen wird, wie mir. Ich werde ihr sicherlich nicht meine Hilfe verweigern, wenn sie mich drum bittet. Doch eines werde ich definitiv machen: ihr absolut NICHTS auf dem Silbertablett servieren. Wer an der falschen Stelle spottet, sollte den Kopf dann einfach mal anstrengen. Dann wird man merken, wie schlimm Ignoranz sein kann und wie wichtig es ist, wenn einem geholfen wird. Und da muss ich gut auf mich aufpassen, damit ich da nicht wieder nur "verbraucht" werde. :zombie:

LG
Maja
Viele Jahre ein Neuroleptikum wegen Spannungsstau in der Leber bekommen, was jedoch als Depression gewertet wurde. Das Neuroleptikum hat die Symptome wohl beseitigt, was jedoch keine Depressionen waren.

Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

Bei erster Einnahme vom Neuroleptikum Probleme in der Brustwirbelsäule bekommen, wurde jedoch nicht ernst genommen.

Es wurde dann herumgepatscht mit Fluoxetin, Trimipramin, Doxepin, Prometazin, Zolidem, Diazepem, etc - alles nicht vertragen.

Seit ca. vier Jahren medikamentenfrei. Leider mit erheblicher Verschlechterung im Gegensatz zu vor der ersten Einnahme in der Vergangenheit

Inzwischen mit Nahrungsergänzungsmittel unter Berücksichtigung der Bindungspartner den Zustand damit sehr verbessert.
Majamaus
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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebes Forum,

eigentlich wollte ich ja darüber schreiben, wie Medis ticken und was passieren kann, wenn man diese langfristig einnimmt. Ich fange jetzt mal bei dem Neuroleptikum an, was ich bekommen habe. Fluspirilen als Depotspritze.

Fluspirilen hält Eisen zurück. Heisst, es lässt es nur stockend in die Zelle. Man hat sehr viel Eisen. Alles was zuviel ist, wird in der Darmschleimhaut abgelegt. Wenn man wenig Eisen verbraucht, seine Essgewohnheiten jedoch nicht verändert (woher soll man das auch wissen, wenn Ärzte das nicht einmal wissen), sammelt sich auch ne Menge Zink und Kupfer an. Denn es wird ja auch nicht gebraucht. Es landet erstmal in der Darmschleimhaut. Zink fällt jedoch nach und nach raus und Kupfer wird zusammen mit Zink heraus geschleust. Ebenso werden Citrate das Kupfer raus.

Lässt man das Fluspirilen dann weg, wird der Körper förmlich überschwemmt mit Eisen. Und soooo schnell, dass man nicht wirklich nachkommt, mit Kupfer und Zink. Ebenso fliegt in Windeseile dann das Mangan und auch Chrom raus. Uns geht es dann eigentlich viel viel schlechter, als mit den Symptomen die man hatte, als man das Zeug bekam.

Ich setze jedoch noch einen oben drauf und die Ärzteschaft nebst Heilpraktiker und Therapeuten standen in dem nichts nach:

Ich habe das nicht wirklich gut funktionierende Bein durch den Unfall aus der Jugendzeit. Es ist für mich sehr sehr anstrengend, dieses Bein zu bewegen bzw. mich damit überhaupt gerade zu halten. Ich merke davon jedoch erstmal nichts. Denn als der Unfall geschah, war ich noch in der Pubertät. Ich war wohl schon von außen eine Frau, aber von innen noch lange nicht. Das hat sich quasi "heraus gewachsen". Innerlich zumindest. Deshalb gab es erstmal keine Probleme. Jedoch wurde ich da eher zum Bewegungs- und Koordinationskasper. Wenn andere ihren Körper super koordinieren konnten, bekam ich den berühmten Knoten und den Beinen und auch in den Armen.

Dieses Bein erzeugte fortan jede Menge Laktat. Dieses Laktat hat sich dann mit meinem Eisen komplexiert und wanderte durch meinen Körper. Und jedes Mal, wenn es mich auf die Matte gehauen hat, war da zuviel Laktat im Spiel. Nichts Psyche! Laktaaaaaaat! :frust:

Und immer, wenn man mal ein wenig Schnupfen hatte, wurde man gleich mit einem Fluorchinolen zugeschmissen. Das macht es nicht besser. Denn das frisst ebenso wie das Imap noch die guten linksdrehenden Milchsäurebakterien weg. Denn diese sollten eigentlich die Bioverfügbarkeit vom Eisen optimieren und nicht die D-(-)-Milchsäurebakterien. Denn aus den letztgenannten entsteht Laktat.

Man kämpft nicht mit dem O2, sondern mit dem CO2. Und da gehen Therapeuten und vor allem auch die Hobbypsychologen hin und raten mir eine Konfrontationstherapie. Die Hobbypsychologen allem voran, denn die waren ja ab und zu dann auch dabei, wenn ich auf der Matte lag. Ich habe das immer abgelehnt. Ich wurde sogar laut beschimpft. Ich konnte ja niemanden rauswerfen, denn ich habe ja kein Wort mehr heraus bekommen, so hing ich in der Horizontalen. Der Körper hat dann 1,5 Stunden Gas gegeben und das Zeug raus geworfen. Also mal komplett das Gegenteil von einer Panikattacke. Geglaubt wurde mir wie immer nicht, dass ich das nicht für Panikattacken halte. Wenn ich da aufgestanden wäre - au weil - ich wäre sofort wieder umgekippt - dann aber richtig.

Und um dem ganzen noch die Krönung zu verleihen, rät man mir zum Ausdauersport. Ging super. Jedoch kam da noch mehr Laktat und immer mehr und ganz viel Eisen, was ich mit dem Zeug verbunden hat und mir durch den Körper gejagt ist. Und das wurde immer schlimmer, anstatt besser.

L-Milchsäurebakterien mögen so gar keine Wärme. Lange Wannenbäder, Wärmeflasch auf Bäuchen, Saunagänge - nicht wirklich doll. Denn wer wenig Speck auf den Rippen hat, hat mal schnell nen zu warmen Dünndarm. Fieber macht es nicht besser und Antibiotika oben drauf schon gar nicht. Vor allem Fluorchinolene.

Man bekommt diesen Eisen-Laktat-Komplex jedoch nur ganz ganz schwer wieder raus. Das funktioniert mit Antibiotika oder mit Zeolith gemischt mit Bentonit. Ja, Antibiotika - aber herkömmliches AB! Aber sowas würde wenn nur ein Arzt raten. Also Finger weg! Vit C ginge auch noch, würde aber das Eisen-Laktat-Zeug noch potenter machen. Jod geht auch noch. Nur steht auch bei sowas der Schilddrüse keine Jod mehr zur Verfügung, weil es zur Entgiftung genutzt wird. Und weil man mit sowas auch nicht gut schläft, bekommt man von Ärzten noch schön Psychopharmaka oben drauf. Na danke!

Heilpraktiker sanieren dann meinen Darm, schicken mich aber in einem Atemzug in die Sauna und in die Badewanne. Basenbäder, mind. 30 Minuten. Wow, wieder einen warmen Bauch. Leberwickel werden geraten. Und wieder einen warmen Bauch. Bei all dem Nonsens gibt man mir Probiotika, die eigentlich gar nicht wirken können. Vor allem aber sagt mir niemand, wie man die tollen neuen Bakterien füttert!!!! Ich hatte damals keine Ahnung davon. Und Milchzucker habe ich so gut wie nie zu mir genommen. Ich esse meistens nur Hartkäse, trinke kaum Milch oder esse auch kaum Milchschokolade. Und dann bekommt man noch eins vor die Omme von HP's, weil da drin ja sooooviel Phosphat ist und man sollte besser seinen Pudding mit Sahne und Wasser kochen. Da ist weniger Phosphat drin - aber auch kein Milchzucker!!!!! Für alle Laktose-Intoleranten: Laktulose kann das ebenso gut wie Milchzucker!

Seit ich regelmäßig Zeolith gemischt mit Bentonit zu mir nehme geht es mir so nach und nach besser. Ich gehe derzeit wie folgt vor:

Zeo und Bento
Silizium
Collagen (tierisch, selbst ausgekochte Knochen)
Jogurt mit Milchzucker
auch mal wieder etwas Schoko essen (au lecker)
die Wärmflasche in Rente geschickt
Vitamin C (immer ein wenig Vit-C-Pulver auf die Fingerkuppe, als wenn man Brause lutscht)
Jod - ganz kleine Portionen, nur Krümel über den Tag verteilt, salzig essen, sonst kommt das Jod nicht an
bloß kein Magnesium nehmen, das macht das Eisen-Laktat-Zeug nur noch mobiler
Mangan nehmen, jeden zweiten Tag 1 Kapsel
Eisen - jeden Morgen 1/4 Kapsel (denn das steht dem Körper dann auch zur Verfügung)
erstmal auf keinen Fall Ausdauersport
den Bauch halten, denn soviel gutes war ein Schock für meinen Dünndarm, das kommt jetzt ein Senf raus, unglaublich, wenn es mir zu viel wird, kommt ne Ladung Salzwasser drauf, dann ist erstmal Ruhe
aktives B12 sublingual
Folat als Methyfolat
B2
Chrom
Zink nach Bedarf
B-Komplex selbst zusammen gestellt
Vit E

Ich mache das jetzt seit 2 Wochen. Die Laktobakterien habe ich erstmal ausgesetzt. Das mache ich ca. jeden dritten Tag. Ich merke aber, wenn ich fermentierte Lebensmittel esse. Dann zwickt der Darm. Ich habe keine Laktose-Intoleranz, wurde bereits ausgeschlossen. Wahrscheinlich ein Herzheimer, der es in sich hat. Klar, der Dünndarm kennt sowas Gutes auch nicht.

Jo ihr lieben Mediziner mit Eurem rosa Zettel - das war ein Lapsus erster Güte. Und Ihr lieben Heilpraktiker - besser sein lassen, wenn man kontraproduktiv behandelt. Aber so sichert es einem auch die Einnahmen.

Es ist wirklich wichtig für Euch zu wissen, was Eure Medis, die ihr bekommen hat an Spurenelemente, Mineralien und Vitaminen so "weghauen". Wie man das wieder auffüllt ist nicht so leicht. Dazu was im nächsten Beitrag von mir.

LG

Majamaus

:pillowtalk:

PS - Mit Protonenpumpenhemmer passiert ähnliches!!!!
Viele Jahre ein Neuroleptikum wegen Spannungsstau in der Leber bekommen, was jedoch als Depression gewertet wurde. Das Neuroleptikum hat die Symptome wohl beseitigt, was jedoch keine Depressionen waren.

Auslöser: mehrere orthopädische Blockaden, davon ein Knickfuß der nicht zu übersehen war. So wurde die Leber durch die kinesiologischen Körperachsen "gequetscht". Der Spannungsabbau im Blut ist dann über die Niere erfolgt. Leber liegt auf Niere auf. Der Knickfuß liegt an der Fußinnenseite im gerade Zustand nicht auf dem Boden auf. Differenz von fast 1,5 cm. Ursächlich wohl eine Verletzung am Sprunggelenk in der Schulzeit. Meldung an Unfallkasse ist erfolgt. Jetzt abwarten!

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Re: Majamaus: Wie Medikamente ticken und was da so passiert

Beitrag von Majamaus »

Liebes Forum,

ich habe noch einmal weiter geforscht. Laktat entsteht dann, wenn Sauerstoff fehlt und die die Energiegewinnung ohne Sauerstoff erfolgt. Es entsteht Lactat.

Ich war jedoch voll mit Eisen, was nicht zur Verfügung stand. Ich denke wenn das Eisen zur Verfügung gestanden hätte, wäre auch genug Sauerstoff unterwegs gewesen.

Also vorsichtig beim Ausdauersport mit Präparaten im Bauch, welche das Eisen zurück halten. Das geht in die Hose! Aber richtig.

Durch das Laktat wird eine Menge an ATP produziert. Das merke ich auch. Ich werde die innere Energie gar nicht los. Das fühlt sich fürchterlich an. Man hat Energie, kann diese aber nicht nutzen. Und man kann auch nicht den ganzen Tag wie verrückt durch die Gegend rennen, um das alles abzubauen. Denn die Unruhe in einem ist fürchterlich. Geht jedoch weg, wenn ich Eisen nehme, was mir dann auch zur Verfügung steht.

LG Majamaus
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