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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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krasiva
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von krasiva »

Hallo Achterbahn,

wenn du mit Olanzapin Kaltentzug gemacht hast, bitte ich dich (trotz der Nebenwirkungen) das so schnell wie möglich rückgängig zu machen.
Begründung: unwissend habe ich das 3 x gemacht und 3 x Absetzpsychose "einkassiert". Das wünsche ich keinem.

Ganz herzliche Grüße und alles Gute,

krasiva :)
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Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Liebe Foris

hatte Schweißausbrüche heute aber hab mich insgesamt energetischer gefühlt und endlich mal ohne Fressattacken. Aber werde wieder die 12,5 mg nehmen. So ist es auch mit meinem Arzt besprochen... seufz!

Liebe Grüße
Achterbahn
Feb. - April 2014 paranoide Schizophrenie
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Okt. bis Dez. 2020 stationär F20.2 Katatonie Schizophrenie, komplexe PTBS, Abhängigkeitssyndrom Sedativa und Hypnotika (Tavor), Suizidalität
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täglich : 12,5 mg Olanzapin, 2 mg Risperdal, bis 2 GABA-Sticks, 400 mg Magnesium
Bedarf : bis 10 mg Olanzapin, bis 50 mg Melperon
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Dez. 2020 ... 15 mg Olanzapin, 2 mg Risperidon, 0,5 mg Tavor
01.01.21 ...0,4 mg Tavor
11.01.21...0,3 mg Tavor
21.01.21...0,2 mg Tavor und 12,5 mg Olanzapin (wegen Milchfluss red., Starke Stimmungsschwankungen, Depersonalisation, Derealisationen, Angst, Schlafstörungen)
31.01.21...0,1 mg Tavor (DP/DR,Unruhe, Angst, Milch(Stau)
12.02.21 1 mg Notfalltavor
25.02.21 0 Tavor, GABA-Pulver 2 X täglich 1/2 Stick á 375 mg
26.02.21 0 Olanzapin
27.02.21 zurück auf 12,5 mg Olanzapin (depressiv) Ängste, Milch
16.3. stationär (katastrophale Anstzustände!) 2 mg Tavor
17.3. 1 mg Tavor
18.3. ab jetzt wieder ohne Tavor, Bedarf 5 mg Olanzapin, fest abends 15 mg Ola
20.3. 1 mg Tavor
31.3. 1.Impfung gegen COVID-19 mit BioNtech (Kopfschmerzen, Muskelkater in Armen und Beinen)
9.4. 12,5 mg Olanzapin (Übelkeit, Reizüberflutung, Unruhe)
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

So ihr Lieben!

Die erste Woche mit Tavor-Null ist geschafft. Hatte gerade heute Nacht heftig Angst. Das kommt dann so plötzlich und ich brauchte länger mich zu beruhigen ...

und hab noch einmal GABA genommenen und Atemübungen versucht.

Meine eine Brust ist auch wieder leicht entzündet von dem Milchfluss. Es nervt so. Weiß nicht wann ich das Ola dann jetzt weiter reduzieren kann? Vielleicht ab April vorsichtig auf 11,5 mg gehen?

War dann morgens auf der Waage und hab seit Klinik im Dez. 8 kg zugenommen. So langsam werden mir meine Sachen zu eng und zu klein. Möchte jetzt versuchen mein Gewicht zu halten und weniger naschen. Vor allem mein Faible für Eiscreme müsste ich dringlichst nochmal überdenken.

Liebe Grüße
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Hallo Foris

ich hab gestern zwei COVID-Impftermine für mich ausmachen können und (glaube!) infolgedessen nicht mehr zur Ruhe gekommen zu sein (obwohl ich dahin begleitet werde).

Hab zur Nacht 2 X Melperon (50 mg) genommen, weil ich so aufgedreht war. Körperlich haben die mich ausgeknockt, aber im Kopf ratterte es weiter und das war ein echt unangenehmes Gefühl irgendwie... konnte kaum meine Arme heben und sozusagen umlagern. Weiß nicht, ob ich das nochmal so mache. Hab die Melperon als Bedarf (statt Tavor). Mein Kopf vergleicht natürlich und der Vergleich hinkt total ist ja klar...

bin erst nach halb Drei irgendwann eingeschlafen.
liebe Grüße
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von padma »

hallo Achterbahn, :)

dieses Impfthema ist ja emotional auch belastend, da verstehe ich gut, dass dich das aufgewühlt hat.

Mit dem Melperon hört es sich nicht so hilfreich an.
Nimmst du es als Bedarf bitte noch in deine Signatur auf?

Ich hoffe, diese Nacht wird besser, :bettzeit:
liebe Grüsse,
padma
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Danke liebe padma 🍀

ja letzte Nacht hab ich auch so gegen drei eine zeitlang gepanikt, aber es wie durch ein Wunder dann doch ohne Tavor geschafft. Zwei Melperon waren wieder wirkungslos. Glaube das kann ich lassen mit denen als Bedarf..

werde es nächstens mit den GABA-Sticks probieren. Tagsüber konnte ich schon gute Erfahrungen mit denen machen, wobei sie das ganz krass derealisierte auch nicht komplett weg schaffen. Denke das ist aber vielleicht einfach auch noch ein Absetzphänomen?

Überlege aber wegen der Panikanfälle nochmal meinen Arzt anzurufen. Vielleicht weiß der noch was...?

Liebe Grüße
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von padma »

liebe Achterbahn, :)

klasse, dass du es ohne Tavor geschafft hast. :D
Die Melperon würde ich auch weglassen, wenn sie eh nichts bringen

Kennst du unseren thread zu Angst und Panik viewtopic.php?f=50&t=11591 ?
Da findest du viele hilfreiche Tipps.
Dein Arzt würde dir vermutlich ein anderes PP empfehlen.

Derealisation ist ein typisches Absetzsymptom.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Danke liebe padma

den Faden kannte ich nicht!

Heute kam die Ablehnung für die Erwerbsminderungsrente. Weiß jetzt gar nichts mehr und hab Bedarf genommen. Die haben gar nicht alles berücksichtigt.

Es wird irgendwie weiter gehen. So viel ist sicher. Nur weiß ich nicht wie. Das macht mich SEHR unruhig.

Ich werde in Widerspruch gehen (müssen). Ich kann wirklich so nicht arbeiten. Gerade aktuell hab ich auch schlimme schlaflose und ängstliche Nächte. DIE haben wirklich keine Vorstellung!

Ich bin oft froh am Tagesende den Tag geschafft zu haben!
Gott sei Dank hab ich meinen Mann, der mir hilft und auch ein paar andere Helferlein. Ohne die würde ich jetzt tavoren, um in komatösen Schlaf zu sinken und mir nicht allzeit Sorgen machen zu müssen..

betrübte Grüße
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Straycat »

Liebe Achterbahn,

das tut mir sehr leid, dass dein Antrag nicht angenommen wurde :(
Ich habe auch oft den Eindruck, dass die, die darüber entscheiden müssen, viel zu wenig wissen, wie es Betroffenen geht :(

Gut, dass du Helferleins um dich hast! Lass dich davon stützen und ablenken, so gut es geht.

Alles Liebe,
Cat
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Danke liebe Cat! 🍀

Einen Moment dachte ich deswegen vorhin wieder ich lass einfach mal alle Medikamente weg (denn mit denen brauche ich ca 11 Std. Schlaf). Nur ohne die und im kalten Entzug hätte ich auch Angst wieder in der Klinik und auf der Geschlossenen zu landen. Allzu lang ist das noch nicht her und verfolgt mich bereits jetzt in die Nächte.

War heute mit einer lieben Freundin ein Stück spazieren und sie hat mir einen Ring geschenkt mit Sanskrit-Bedeutung „Ich bin...“ (der ich bin). Daran erfreue ich mich sehr.

Liebe Grüße und gute Nacht
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Straycat »

Liebe Achterbahn,

das klingt schön mit dem Ring <3

Einen Kaltentzug würde ich an deiner Stelle auf keinen Fall machen!!
Ich verstehe, dass es dich an :vomit: und du es lieber gleich weglassen würdest, aber das wäre wohl ein Riesenschlamassel in den du dich dann begeben würdest. Lieber langsam und beständig dran bleiben :schnecke:
Du schaffst das!! :hug:

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von padma »

liebe Achterbahn, :)

lass bitte nicht die Medikamente weg, das würde höchstwahrscheinlich ziemlich schnell in die Klinik führen.

Es tut mir leid, dass die Erwebsminderungsrente abgelehnt wurde :hug: . Die machen das gerne einfach so, weil ein Teil der Betroffenen kein Widerspruch einlegt.

Leg unbedingt Widerspruch ein, am besten ist oft, das von einem Sozialverband oder ähnlichem machen zu lassen.
Es ist so gemein, dass Menschen, die es eh schon schwer haben, um Dinge, die ihnen zustehen auch noch kämpfen müssen.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Genau liebe Cat

ist total schön mit dem Ring und mein neuer Handschmeichler, den ich auch mal nervös drehen kann. Bin heute in Widerspruch gegangen mit Hilfe meines Mannes und jetzt auch Mitglied beim VdK. Das tut wohl, das abgeben zu können!

Kurzzeitig dachte ich heute, ich könne die Last aktuell (mein Sohn wird auch morgen noch operiert..) nicht tragen und war ziemlich verzweifelt. Aber hatte dann gute Telefonate und Hilfen und „musste nichts nehmen“. Das war gut und stark.

Liebe padma

Ja muss versuchen souverän zu bleiben und nichts kopflos entscheiden und ausführen. Damit komme ich auf längere Sicht nicht weiter in meiner Genesung.

Bin auch nach wie vor noch dran, mich mit der TavorNull zu stabilisieren. So richtig gut ist noch nicht. Zwischendurch und insbesondere Nachts angste ich teils stark..

liebe Grüße
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von padma »

liebe Achterbahn, :)

du hast es wirklich nicht leicht. :hug:
Gut, dass du es ohne Tavor geschafft hast.
Der VDK hat viel Erfahrung bei Rentenangelegenheiten, ich denke, das ist eine gute Adresse.

Alles Gute für die OP deines Sohnes morgen, :hug:
liebe Grüsse,
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Danke liebe padma

die Jungs haben das toll gemeistert heute! Ich bin stolz auf sie. Ich weiß nicht, ob ich das so geschafft hätte...

dann haben wir nachmittags Ubongo und Siedler von Catan gespielt. Bin aber sehr müde jetzt. Hatte nachts Alpträume und morgens Angst.. die aktuellen Geschehnisse verfolgen mich in den Schlaf. Hab aber mit jemanden darüber telefoniert und der meinte, dass das absolut normal wäre. Gut gut, dann ist das so...

liebe Grüße
Achterbahn
Feb. - April 2014 paranoide Schizophrenie
weitere stationäre Aufenthalte in 2014 X2, 2016, 2019
Okt. bis Dez. 2020 stationär F20.2 Katatonie Schizophrenie, komplexe PTBS, Abhängigkeitssyndrom Sedativa und Hypnotika (Tavor), Suizidalität
- - - - - - -
täglich : 12,5 mg Olanzapin, 2 mg Risperdal, bis 2 GABA-Sticks, 400 mg Magnesium
Bedarf : bis 10 mg Olanzapin, bis 50 mg Melperon
- - - - - - -
Dez. 2020 ... 15 mg Olanzapin, 2 mg Risperidon, 0,5 mg Tavor
01.01.21 ...0,4 mg Tavor
11.01.21...0,3 mg Tavor
21.01.21...0,2 mg Tavor und 12,5 mg Olanzapin (wegen Milchfluss red., Starke Stimmungsschwankungen, Depersonalisation, Derealisationen, Angst, Schlafstörungen)
31.01.21...0,1 mg Tavor (DP/DR,Unruhe, Angst, Milch(Stau)
12.02.21 1 mg Notfalltavor
25.02.21 0 Tavor, GABA-Pulver 2 X täglich 1/2 Stick á 375 mg
26.02.21 0 Olanzapin
27.02.21 zurück auf 12,5 mg Olanzapin (depressiv) Ängste, Milch
16.3. stationär (katastrophale Anstzustände!) 2 mg Tavor
17.3. 1 mg Tavor
18.3. ab jetzt wieder ohne Tavor, Bedarf 5 mg Olanzapin, fest abends 15 mg Ola
20.3. 1 mg Tavor
31.3. 1.Impfung gegen COVID-19 mit BioNtech (Kopfschmerzen, Muskelkater in Armen und Beinen)
9.4. 12,5 mg Olanzapin (Übelkeit, Reizüberflutung, Unruhe)
:zombie:
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Hallo Foris

mir gehts mies fühl mich psychotisch und hab Bedarfs genommen und in der Klinik angerufen. Ich soll Tavor wieder nehmen und dann stationär ausschleichen lassen...

möchte ich aber nicht!

Liebe Grüßw
Achterbahn
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01.01.21 ...0,4 mg Tavor
11.01.21...0,3 mg Tavor
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18.3. ab jetzt wieder ohne Tavor, Bedarf 5 mg Olanzapin, fest abends 15 mg Ola
20.3. 1 mg Tavor
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houelle1
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von houelle1 »

Liebe Achterbahn,

das ist besch :censored:

Ich denke fest an Dich!!

Hat es einen Auslöser gegeben? Ist jemand bei Dir, der dich etwas auffangen kann?

Herzlich,

Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Seit dem: gute und schlechte Phasen im Wechsel. Seit Mai 2019 eher schwierig. Unruhe- und Depressionsphasen (mit Appetitlosigkeit, Erschöpfung, großer Angst). Ca. 2x im Monat Tavor 1 mg. (Allerdings mit Buchführung, um zu kontrollieren.)

Mit ADs und NLs nach wie vor auf 0 :)
Achterbahn
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Liebe houelle

der Auslöser war vermutlich das reduzierte Tavor dazu noch irgendein Familienkram. Das reicht dann offenbar schon ...

bin jetzt seit paar Tagen in der Klinik, erhole mich.

Bekam am ersten Tag 2 mg Tavor am zweiten Tag 1 mg Tavor und gestern an Tag 3 nur noch auf meinen Wunsch hin 5 mg Olanzapin als Bedarf und kein Tavor mehr und schlafe immerzu. Gut, dass das hier möglich ist und ich diesmal gefragt werde wegen der Medikation.

Denke ich werde nächste Woche wieder heim können, wenn nicht noch was nach kommt...

liebe Grüße
🐌
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26.02.21 0 Olanzapin
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17.3. 1 mg Tavor
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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von houelle1 »

Liebe Achterbahn,

wollte Dir einen Gruß zum Wochenende hierlassen, in der Hoffnung freilich, dass Du etwas zur Ruhe kommen konntest und bald wieder heim kannst..

Hoffe freilich auch, dass 'die' in der Klinik weiterhin fragen wegen der Medikation... das wäre gut...

Achte gut auf Dich!

Sehr herzlich,

Houelle
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fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Seit dem: gute und schlechte Phasen im Wechsel. Seit Mai 2019 eher schwierig. Unruhe- und Depressionsphasen (mit Appetitlosigkeit, Erschöpfung, großer Angst). Ca. 2x im Monat Tavor 1 mg. (Allerdings mit Buchführung, um zu kontrollieren.)

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Re: Achterbahn: Tavor, Risperidon, Olanzapin

Beitrag von Achterbahn »

Danke liebe Houelle!

Du bist immer so lieb und aufmerksam!

Mir geht es selbst mit 20 mg Olanzapin und 2 mg Risperdal nicht wirklich gut (hatte heute auch Arztgespräch deswegen und sie sagten nur sie seien noch nicht am Ende! Ich aber schon!) Heute Nacht hab ich 1 mg Tavor bekommen, war wieder psychotisch.
Meine Jungs waren eben kurz da und ich hab mich die Mini-Runde durch den Park geschleppt.. fühl mich nicht ganz da und endlos müde und eben sediert und hab gleichzeitig Heimweh.

Ob es wohl sinnvoller wäre zum Beispiel 0,1 oder 0,2 mg Tavor abends wieder zu nehmen als dann gleich ein ganzes Milligramm, wenn gar nichts mehr geht?

So oder so fühl ich mich allein gelassen mit dem KXXXck...

Liebe Grüße
Achterbahn
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