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Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

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Leinad
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Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo liebe Forummitglieder,

ich habe 2 Jahre Duloxetin 30mg genommen, und es im Sommer 2020 begonnen auszuschleichen. Ich habe die Kügelchen abgezählt, und bin im 4 Wochentakt 20 Kügelchen runter, sodass ich vor 3 Wochen damit fertig war. Hatte während des gesamten Ausschleichens absolut keine Asbetzsymptome. Jetzt, nach 3 Wochen des fertigen Ausschleichens, gingen seit gestern heftige Symptome los. Starker Schwindel, Art Depersonalisierung und vor allem beim liegen oder zu schlafen versuchen kommen Paniken, brennen in Händen, Brain Zaps, wie als wenn ich mich auflöse oder falle :shock: . Hat jemand eine Hilfevorschlage, 1. wie ich mit der Situation/Symptome umgehen kann 2. wieder eindosieren, und wenn wieviel? 3. schlafen kann? das ist die reinste Folter, weil es genau dort am schlimmsten ist.

Vielen Dank.

Liebe Grüße
Daniel
Zuletzt geändert von Annanas am 07.02.2021 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt
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Towanda
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Towanda »

Hallo Leinad,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Jamie »

Hallo Daniel,

willkommen im Forum :).

Auf die Schnelle: es ist sehr wahrscheinlich, dass bei dir zeitverzögert Absetzsymptome zugeschlagen haben. Dein Ausschleichtempo war auch viel zu hoch / schnell.
Auch wenn man während des Absetzens keine Symptome bemerkt, so kann doch im Hintergrund eine Destabilisierung des ZNS eintreten und irgendwann gibt s dann den großen Knall.
Ärzte interpretieren das dann sehr gerne sofort als Rückfall in die Grunderkrankung, aber bei dir ist ja ein zeitlicher Zusammenhang offensichtlich.

Ich würde morgen (oder auch heute noch) mit 10 Kügelchen in der Kapsel wieder neu einsteigen.
Dieser Wert muss aber dann dringend noch angepasst werden, denn wir müssten wissen, wie viele Kügelchen überhaupt in einer Kapsel drin sind (bitte mal durchzählen bei mind 5 Kapseln und Werte notieren).

Grüße
Jamie
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo Jamie,

vielen Dank für die schnelle Antwort. In der Kapsel sind 166-171 Kügelchen, variiert leicht (Stichprobe von 10 Kapseln). Ich habe auch heute schon einmal wieder eine eingenommen mit 20 Kügelchen, das war meine letzte Dosis bevor ich ganz raus bin. Ich bin eben verunsichert, wie lange ich dieser Dosis Zeit geben sollte jetzt und nichts überstürze mit dem Hochdosieren, wobei ich gleichzeitig ja eine schnellstmögliche Linderung dieser schlimmen Symptome möchte.

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Straycat »

Hallo Daniel,

Willkommen im Forum :)

Bitte leg dir eine Signatur an, in der die einzelnen Reduktionsschritte aufgelistet sind. Das ist sehr wichtig, damit wir dir ein passendes Feedback geben können.
Was genau in die Signatur gehört und wie du sie anlegst hat dir Towanda :) verlinkt.

Wenn du nun schon 3 Wochen auf 0mg warst und jetzt wieder 20 Kügelchen (müsste ca 3,5mg entsprechen, oder?) einnimmst, könnte das zu viel sein.
Ich denke 1-2 mg wären wohl passender. Aber das kann man erst genauer sagen, wenn du eine Signatur angelegt hast.

Im Thread "Was finde ich wo im Forum?" findest du unter "W" die FAQ zum Wiedereindosieren verlinkt. Dort findest du auch viele wichtige Infos.

Liebe Grüße,
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo Cat,

danke für die schnelle Antwort. Ich habe heute, aber einfach wegen meiner Unsicherheit und Angst wegen der Symptome, 40 Kügelchen genommen in der Kapsel, sind 7 mg. Ich wusste es ja nicht wie man wieder eindosiert :(, Infos bekomme ich ja jetzt erst nach und nach durch Community und den Infos hier im Forum. Kann die Einnahme jetzt nicht rückgängig machen, hoffe ich verschlimmere dadurch nichts unnötig. Will aber nicht höher gehen, sondern möglichst auf dieser Dosis bleiben. Habe Signatur jetzt auch angelegt.

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Straycat »

Hallo Daniel,

7mg halte ich für recht hoch als Wiedereinstiegsdosis. Ich würde an deiner Stelle ab morgen weniger einnehmen, vielleicht wirklich die 1,7mg, wie von Jamie :) vorgeschlagen.
Leider sitzt man bei PP oft dem Irrglauben auf "Mehr hilft mehr". Aber so ist es nicht unbedingt. Dein Körper hat sich durch das runterdosieren und die Zeit auf 0mg ja auch schon daran gemacht, die Rezeptorenlandschaft in deinem Gehirn wieder zu ändern. Wenn da dann plötzlich wieder eine recht hohe Dosis daherkommt, dann kann das das ZNS ebenfalls sehr irritieren. Besser in kleinen Schritten vorgehen ;-)

Alles Gute,
Cat
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo Cat,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ok ich werde es dann so versuchen ab morgen. Man ist da so schnell verleitet mehr zu nehmen, weil diese Symptome so stark sind, und man schnell nach jedem "Notgroschen" greifen möchte. Da ist jetzt Geduld und Vertrauen in den Körper angesagt, trotz der belastenden Symptome...

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo zsuammen,

noch eine Frage. Wie lange sollte ich einer Wiedereinschleichdosis Zeit geben, Symptome zu verbessern. Ab wann erhöht man ggf.?

Liebe Grüße
Daniel
Zuletzt geändert von Straycat am 08.02.2021 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarname editiert
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Towanda »

Hallo Leinad,

Cat hat Dir oben dazu schon geschrieben:
Straycat hat geschrieben: 08.02.2021 08:22
Im Thread "Was finde ich wo im Forum?" findest du unter "W" die FAQ zum Wiedereindosieren verlinkt. Dort findest du auch viele wichtige Infos.
Hast Du Dir den Thread mit den Informationen schon durchgelesen? Den Link findest Du im Begrüßungstext, bitte auch die anderen Informationen sehr genau durchlesen. Dort findest Du Antworten auf Deine Fragen zu dem Thema.

Viele Grüße, Towanda
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Straycat »

Hallo Daniel,

1-2 Wochen würde ich dem Körper an deiner Stelle auf jeden Fall Zeit geben, sich an die neue Dosis zu gewöhnen. Dann kannst du schauen, ob du ggf. erhöhst.
Off Topic
Ich habe übrigens deinen kompletten Klarnamen in deinem letzten Post editiert. Ich weiß nicht, ob du versehentlich deinen Familiennamen dazu geschrieben hast. Aber es ist auf wohl besser, nicht seinen kompletten Namen in einem Internet-Forum preiszugeben (Schutz der Privatsphäre). Deshalb entfernen wir Klarnamen, wenn wir sie in Beiträgen sehen, um die Teilnehmer zu schützen.
Liebe Grüße,
Cat

überschnitten mit Towanda :)
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Guten Abend,

Update: Regulation der Symptome hat geklappt. Sind bereits nach 2-3 Tagen Wiedereinnahme fast ganz verschwunden. Bin auf 20 Kügelchen (3,5mg) wiedereinreguliert. Bleibe dort jetzt vorerst.

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von padma »

hallo Daniel, :)

ja super, dass es geklappt hat. :D
Ich würde jetzt mindestens 6 Wochen auf der Dosis bleiben, bevor du erneut reduzierst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Towanda »

Hallo Leinad,

ich antworte Dir hier auf Deine PN:

Informationen zur Wasserlösmethode findest Du im Begrüßungstext. Es ist wichtig, diesen sehr genau durchzulesen, auch die Links. Diese Informationen sind essentiell für die Teilnahme am Forum.

Kannst Du das Mirtazapin bitte noch in Deine Signatur aufnehmen - danke!

Grüße, Towanda
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Guten Morgen,

Update zu meiner Wiedereinnahme von Duloxetin. Nachdem ich eine Woche lang die Entzugssymptome reduzieren konnte, sind sie seit gestern schlagartig und verstärkter als beim ersten Mal da. Schwindel, null Schlaf, inneres Beben und zittern. Bin noch bei 3,5 mg. Soll dort bleiben oder erhöhen?

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von padma »

hallo Daniel, :)

ich würde jetzt zunächst auf den 3,5 mg bleiben. Möglicherweise ist es eine Symptomwelle, die wieder abklingt. Es ist bei einer Wiedereindosierung nicht ungewöhnlich, dass es auf und ab geht.

Gab es irgendetwas, das die Symptome ausgelöst haben könnte? viewtopic.php?f=19&t=6442

liebe Grüsse,
padma
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo Padma,

danke für die Antwort. Ich habe mal unter dem Link geschaut, aber mir wäre nichts bekannt was es ausgelöst hätte können. Für mich ist es auf jeden Fall schon mal hilfreich, dass so eine „Welle“ nicht ungewöhnlich ist. Mich verunsichert nur die Intensität. Es ist stärker als die Symptome wie vor dem Eindosieren und es kam von einer auf die andere Stunde und blieb. Ganz schlimm ist dieses innere Beben/innerer Stress und die Brainzaps beim Einnicken, wodurch ich kein bisschen schlafen kann.
Gibt es irgendwas homöopathisches was man bezüglich dieser geschriebenen Symptome von mir unterstützend nehmen kann? Es macht mir nämlich wirklich Angst wie stark die Symptome sind, habe da regelrechte Panik.

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Towanda »

Hallo Leinad,

im Begrüßungstext im Link „Was finde ich wo im Forum“ findest Du unter „A“ „Alternativen zu Psychopharmaka“ oder „Angst und Panik - Umgang damit“ - da gibt es Erfahrungsberichte, was den Entzug lindern kann. Auch unter „Hilfen zum Absetzen“ kannst Du mal lesen - einfach mal im Forum stöbern, es gibt jede Menge Tips.

Gruß, Towanda
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Leinad »

Hallo zusammen,

ich habe mal eine generelle Frage, habe dazu beim Stöbern im Forum nichts gefunden, möchte aber die Wahrheit oder Meinung wissen.
1. Können AD grundsätzlich was nachhaltig (irreparabel) beschädigen durch die Einname?
2. Kann ein (falscher) Entzug nachhaltig was (irreparabel) beschädigen?

LG
Daniel
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Jamie
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Re: Leinad: Duloxetin Absetzsymptome - was tun?

Beitrag von Jamie »

Moin Daniel :)
ich habe mal eine generelle Frage, habe dazu beim Stöbern im Forum nichts gefunden, möchte aber die Wahrheit oder Meinung wissen.
1. Können AD grundsätzlich was nachhaltig (irreparabel) beschädigen durch die Einname?
2. Kann ein (falscher) Entzug nachhaltig was (irreparabel) beschädigen?
Zu 1)
Jain.
Die uns bekannte, möglicherweise irreparable mögliche Störung (Forschung steht noch aus) bei SSRI - AD ist die PSSD, die post SSRI sexual dysfunction.
Es mehren sich Hinweise, dass die Sexualstörung bei manchen bleibend ist (längster bislang dokumentierter Fall 20 Jahre, siehe PSSD Artikel bei wikipedia)

In der Dauereinnahme - man mag sich jetzt drüber streiten ob man es nachhaltig oder irreparabel oder Nebenwirkung nennt - können AD ferner genau den Zustand aufrecht erhalten, den man eigentlich bekämpfen will, das nennt sich tardive Dysphorie - eine dauerhafte, medikamenteninduzierte Depression.


Zu 2)
Jain.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Gehirn / ZNS neuroplastisch ist und sich anpassen und umbauen kann.
Wir wissen aber, dass dies umso schwieriger wird, je älter ein Mensch ist und je länger und hoch dosiert er PP einnahm.
Trotzdem ist auch hier Heilung möglich und wenn nicht das, dann zumindest Besserung und wieder mehr Lebensqualität und Linderung.

Ich selber vertrete für mich die Haltung, dass der Entzug bei mir nachhaltig und nicht mehr abänderbar zu einer starken Hypersensibilität meines ZNS geführt hat, mit der ich aber lerne zu leben.
Ob dies einer echten Studie stand halten würde, weiß ich nicht und ist auch nicht von Interesse, weil es nichts an meinem Ist-Zustand ändern würde.
Aber sowas wird auch keiner erforschen - die Ergebnisse könnten nämlich äußerst unpopulär für die Pharmaindustrie werden.

Grüße
Jamie
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