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ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

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ViN
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ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz deshalb kurz vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt, Maschinenbauer und stehe eigentlich fest im Leben.
Ich bin zufällig über dieses Forum gestolpert, denn nach monatelangen undefinierbaren Symptomen bekommt man es mit der Angst zu tun und versucht sich selbst einzulesen.

Zu meiner Geschichte:
Ich nehme seit ca. 6 Jahren Venlafaxin 75 mg. Damals verschrieben aufgrund von starkem Tinnitus, begleitet von Ängsten mit depressiven Verstimmungen. Nach dieser langen Zeit wollte ich nun wieder ein Leben ohne Medikamente führen. Ich habe mich trotz Trennung Anfang letzten Jahres sehr gut gefühlt.
im September 2020 habe ich angefangen, wie offiziell von der medizinischen Seite empfohlen, innerhalb von ca. 6 Wochen von 75 mg auf Null zu reduzieren. Nach 6 Wochen 37,5 mg, ohne große Probleme direkt auf Null.
Dann fing es an mit den kleinen gefühlten Stromstößen, etwas Unruhe und bisschen Magen-Darm. Soweit so gut...
Nach ca. 4 Wochen auf "Null" bekam ich einen grippalen Infekt gepaart mit starken Kopfschmerzen und Schwindel. Auch der Tinnitus wurde lauter. Zu diesem Zeitpunkt denkt man noch an nichts Böses. Der Schwindel und die Kopfschmerzen hielten jedoch auch nach dem Abklingen des grippalen Infektes an, wurden eher schlimmer.
Daraufhin begann der dreimonatige Ärztemarathon. HNO wegen Verdacht auf Sinnusitis, CT Befund negativ, Zahnarzt wegen Verdacht auf Verspannung im Kiefer, Physiotherapie, Neurologie, mit EEG, alles ohne Befund bis heute.

Ist es tatsächlich möglich, dass sich derartige Absetzsymptome so lange halten, sich so einschränkend bemerkbar machen. Die Aufklärung seitens der Ärzte über solch (mögliche) krasse Absetzerscheinungen ist nicht erfolgt. Man bekommt Ängste, macht sich Gedanken um eine schwere Krankheit, ist vollständig abgelenkt und mit den Gedanken ununterbrochen bei der Symptomatik. Seit dem Absetzen sind lange und zermürbende vier Monate vergangen und leider bin ich erst jetzt auf dieses Forum gestoßen.

Ist es sinnvoll nach dieser Zeit wieder auf die letzte Dosis von 37,5mg, bzw etwas weniger wiedereinzudosieren? Hat hier im Forum jemand Erfahrungen mit solchen Schritten? Die Vermutung liegt sehr nahe, dass die gesamte Symptomatik der letzten Monate vom Absetzen her rührt.

Ich bin tatsächlich momentan am Anschlag und sehr besorgt über evtl Folgeschäden, lang anhaltende, einschränkende Symptome, etc.
Ich würde mich freuen, wenn hier jemand diesbezüglich Erfahrungen austauschen könnte.

LG
Zuletzt geändert von ViN am 17.02.2021 12:23, insgesamt 2-mal geändert.
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6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
schwere Symptome über Monate, Kopfschmerzen, Schwindel, Kopf wie in Watte, große Sorgen, Gedankenkreisen
FineFinchen
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von FineFinchen »

Hallo ViN,:-)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum.

Viele Grüße
Finchen
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Straycat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Straycat »

Hallo ViN,

herzlich willkommen bei uns :)
ViN hat geschrieben: 17.02.2021 11:23 im September 2020 habe ich angefangen, wie offiziell von der medizinischen Seite empfohlen, innerhalb von ca. 6 Wochen von 75 mg auf Null zu reduzieren. Nach 6 Wochen 37,5 mg, ohne große Probleme direkt auf Null.
Auch wenn ein solches Vorgehen oft von ärztlicher Seite empfohlen wird, vertragen viele Betroffene so große Absetzschritte nicht. Absetzsymptome sind dann sehr häufig die Folge.
ViN hat geschrieben: 17.02.2021 11:23 Dann fing es an mit den kleinen gefühlten Stromstößen, etwas Unruhe und bisschen Magen-Darm. Soweit so gut...
Nach ca. 4 Wochen auf "Null" bekam ich einen grippalen Infekt gepaart mit starken Kopfschmerzen und Schwindel. Auch der Tinnitus wurde lauter. Zu diesem Zeitpunkt denkt man noch an nichts Böses. Der Schwindel und die Kopfschmerzen hielten jedoch auch nach dem Abklingen des grippalen Infektes an, wurden eher schlimmer.
Alle Symptome die du aufzählst, sind als Absetzsymptome bekannt. Es kann natürlich sein, dass du auch zusätzlich einen Infekt hattest - man kann bekanntlich ja "Läuse und Flöhe gleichzeitig haben" ;-)
ViN hat geschrieben: 17.02.2021 11:23 Daraufhin begann der dreimonatige Ärztemarathon. HNO wegen Verdacht auf Sinnusitis, CT Befund negativ, Zahnarzt wegen Verdacht auf Verspannung im Kiefer, Physiotherapie, Neurologie, mit EEG, alles ohne Befund bis heute.
Das ist schon mal gut, dass du vieles abklären hast lassen und alle Befunde ohne Auffälligkeiten sind.
Für mich spricht das dann sehr dafür, dass es sich um Absetzsymptome handelt.
ViN hat geschrieben: 17.02.2021 11:23 Ist es tatsächlich möglich, dass sich derartige Absetzsymptome so lange halten, sich so einschränkend bemerkbar machen.
Ja das ist (leider) tatsächlich möglich. Absetzsymptome können sich nach einem zu raschen Entzug (oder auch nach einem Kaltentzug) lange halten. Bei manchen gehen sie nach einigen Wochen wieder weg, bei anderen halten sie sich aber auch deutlich länger.
ViN hat geschrieben: 17.02.2021 11:23 Ist es sinnvoll nach dieser Zeit wieder auf die letzte Dosis von 37,5mg, bzw etwas weniger wiedereinzudosieren? Hat hier im Forum jemand Erfahrungen mit solchen Schritten? Die Vermutung liegt sehr nahe, dass die gesamte Symptomatik der letzten Monate vom Absetzen her rührt.
Bei Absetzsymptomen ist es grundsätzlich sinnvoll eine kleine Menge des Wirkstoffs wiedereinzudosieren. So erleichtert man dem ZNS den Absetzprozess, da es nicht mehr "von heute auf morgen" mit dem Fehlen des Wirkstoffs klarkommen muss.
Allerdings ist eine Wiedereindosierung am sinnvollsten (und meist auch am verträglichsten), wenn sie sehr zeitnah zum Absetzen erfolgt.
Du bist nun seit Mitte Oktober 2020 auf 0mg, richtig?
Das wären ca. 4 Monate. Es ist fraglich, ob eine Wiedereindosierung da noch greifen würde, aber es besteht eine Chance.
Wenn du wieder das in Erwägung ziehst, würde ich an deiner Stelle allerdings eine minimale Menge wiedereindosieren, keinesfalls die vollen 37,5mg.
Du musst bedenken, dass dein Gehirn die letzten 4 Monate schon daran gearbeitet hat, wieder ohne den Wirkstoff zu leben. Das heißt, dass es schon einiges wieder "remodelliert" hat, was unter Einnahme des Venlafaxin in der Rezeptorenlandschaft im Gehirn angepasst wurde.
Deshalb ist es sinnvoll nur eine minimalste Menge wiedereinzudosieren, wenn man wie du schon so lange auf 0mg ist - wenn man denn eine Wiedereindosierung noch vornehmen will.
Ich denke ich würde es an deiner Stelle mit 0,5-1mg probieren und erst mal schauen, ob du den Wirkstoff noch verträgst.
Manche Betroffene vertragen nach einer längeren Zeit auf 0mg den Wirkstoff gar nicht mehr und reagieren mit einer Unverträglichkeit. Deshalb empfiehlt es sich eine minimale Menge anzutesten und bei Bedarf zu steigern.
Hier sind noch unsere FAQ zum Wiedereindosieren: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 15#p106315

Bitte lies dir auch die Infos, die dir Finchen :) im Begrüßungstext verlinkt hat, gründlich durch. Dann versteht man viele Zusammenhänge schon besser und es werden darin viele Fragen beantwortet.

Alles Gute,
Cat

P.S.: Bitte ergänze in deiner Signatur auch noch die genauen Zeitangaben, wann du Venlafaxin jeweils reduziert hast und wann du auf 0mg warst. Das ist sehr wichtig, damit man weiß wie lange du auf 0mg bist.
Zuletzt geändert von Straycat am 17.02.2021 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: P.S. eingefügt
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo straycat,

erstmal vielen Dank für deine Nachricht. Die Signatur ist angepasst ;-)
Ja, ich ziehe es in Erwägung wieder leicht einzudosieren, da die Symptome tatsächlich sehr krass und beunruhigend sind. Diesbezüglich hab ich schon einiges gelesen und die "Risiken" nach so einer langen Zeit sind mir bekannt.

Natürlich hat die Medaille zwei Seiten:
Ich hab jetzt schon vier Monate durch und hab deshalb natürlich Angst, mir diesen Fortschritt zu Nichte zu machen. Vllt legt sich die Symptomatik in ein paar Wochen, wer weiß...
Zum Anderen sind die Symptome so schwer, dass ich komplett in ihnen gefangen bin und sie mich sehr einschränken. Gedanken kreisen pausenlos um Genesung, etc und das reibt einen unheimlich auf.

Freitag morgen habe ich einen weiteren Termin bei meiner Neurologin und werde mit ihr über meine Vermutung sprechen. Mal sehen,wie ernst sie das nimmt. Man liest ja viel von Ärzten, die solche Symptome verleugnen. Ohne jetzt zu pauschalisieren...

Liebe Grüße
Tinnitus, Ängste:
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von padma »

hallo VIN,

mit dem Wiedereindosieren einer minimalsten Menge würdest du deinen Fortschritt nicht zunichte machen.Dein ZNS ist dabei sich an ein Funktionieren ohne das AD anzupassen, du würdest es in diesem Prozss unterstützen, indem du minimal wieder eindosierst.

Du bräuchtest dafür ein Venlafaxinpräparat mit vielen Kügelchen, hier eine Übersicht viewtopic.php?p=332775#p332775 und ich würde es dann mit zunächst 1 Kügelchen versuchen.

Ob es allerdings noch greift, kann man nicht wissen. Es wäre ein Versuch.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi und willkommen,

Sieh es mal so, nun kannst du dir zumindest sehr sicher sein, dass du unter keiner Krankheit, sondern Entzug leidest.
Ich habe ebenfalls Venlafaxin kalt abgesetzt und kann dir sagen, ich kämpfte mich 10 Monate durch unerträgliches Leid und mittlerweile geht es mir zwar deutlich besser, aber oft noch immer nicht gut - ich kenne alle deine Symptome und bin davon überzeugt, dass du ein fettes entzugssyndrom hast.
Ich konnte beim ersten Versuch wieder Eindosieren und die Symptome ließen innerhalb weniger Wochen nach, beim zweiten Versuch reagierte ich unverträglich, daher blieb mir nur der lange Weg.
Ich würde dir empfehlen das Eindosieren zu probieren, sollte es dir dadurch plötzlich deutlich schlechter gehen, würde ich es aber zügig wieder seinlassen (ich habe beim 2.versuch viel zu lange weiter versucht einzudosieren und meinen Körper sehr damit gequält).
Diese Entscheidung würde ich unabhängig vom neurologentermin fällen.
Ich würde sogar soweit gehen, garnicht zu erklären, dass du unter Entzug leidest und in mini-schritten Eindosieren willst, denn du wirst höchstwahrscheinlich auf unqualifizierte Antworten stoßen :-/ leider

Gruß Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Padma,

danke dir!
Ich hatte bisher ohnehin immer die Retardkapseln. Vllt ist es tatsächlich einen Versuch wert.
Es ist unglaublich erschreckend, wenn man sich selbst dabei beobachten muss, wie aus einem "normalen" Menschen innerhalb von ein paar Monaten ein grübelndes, eingeschränktes Wrack wird.
Vor allem wenn man nicht klassifizieren kann, was mit einem los ist. Wirklich beängstigend, sowas habe ich noch nicht erlebt!

Liebe Grüße
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von padma »

hallo ViN, :)

ja, es ist wirklich erschreckend, was ein AD Entzug für Folgen haben kann.

Es gibt unterschiedliche Retardkapseln. Du brauchst welche mit kleinen Kügelchen, die mit nur wenigen Pellets sind ungeeignet.

liebe Grüsse,
padma
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,

das klingt wirklich nicht sehr prickelnd und genau das sind meine Sorgen. Langer Leidensweg, sehr kräftezehrend.
Ich werde das schon mit der Ärztin besprechen, die Entscheidung treffe ich jedoch selbst. Tatsächlich bin ich gespannt, wie "offen" sie zu dieser Thematik steht.

Darf ich fragen, wie genau sich deine Unverträglichkeit beim zweiten Versuch geäußert hat?

Für mich ist es ganz wertvoll mich mit jemandem austauschen zu können, der ähnl. durchgemacht hat.
Man ist ja (leider) generell erstmal allein auf weiter Flur.

Liebe Grüße
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo ViN, ich setze auch Venla ab. Zum Glück habe ich vorher das Forum gefunden.

Seit einer Woche nehme ich 5 mg weniger und merke das schon sehr doll.

Meine Ärztin, so alt wie ich, belächelt mich, wenn ich ihr davon erzähle. Und das macht mich wütend. Ich bin eine nicht ganz dumme erwachsene Frau, die als Simultantin dann dahin gestellt wird.

Aber ich übe mich in Gelassenheit.

LG Susanne 🙋
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg

Seit 07.01.21 täglich 5 mg Amlodipin
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von padma »

hallo ViN, :)

schau mal hier, viewtopic.php?f=6&t=18092 , hat Niemandsland :) gerade übersetzt, kannst du zu deiner Ärztin mitnehmen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Nachrichten. das hilft schon sehr.
Ich hätte nicht daran gedacht, so langsam ausschleichen zu müssen und im Milligramm-Bereich zu agieren.
Ich bin sehr gespannt auf das Neurologengespräch morgen und werde ihr selbstverständlich das oben verlinkte Paper vorlegen.
Ich habe mich entschieden den Versuch zu wagen, wieder leicht einzudosieren. Vllt. lindert es die Symptome etwas, sonst bleibt wohl nur der harte Weg.

Liebe Grüße
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi Vin,
Ich hoffe die Eindosierung klappt. Natürlich kannst du das mit deinem Arzt besprechen, bin mal gespannt wie sie reagiert.
Ich will jetzt nicht alle Symptome aufzählen, in meiner Signatur steht vieles oder du machst dich mal daran meinem Thread zu lesen. Aber nicht, dass er dich zu sehr ängstigt, muss ja nicht so laufen!

Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hey Sabs,

ich hab deine Thread bissel quer gelesen. Vieles klingt tatsächlich nach einer sehr schweren Zeit. Zum Glück geht es dir nun viel besser!
In meinem Fall wird man sehen. entweder es klappt, oder eben nicht... Dann muss man es auch akzeptieren und weiter in die Zukunft blicken.

Für mich ist es wichtig einen Mittelweg zu finden zwischen objektiver Informationsbeschaffung und ständigem Verweilen in der Symptomatik.
Sicherlich, man könnte den ganzen Tag damit verbringen Dr. Google zu befragen, aber hierbei kurbelt man sein Gedanken-Karussell immer weiter an.
Ich merke, dass mir das nicht allzu gut tut.
Ich versuche mich abzulenken und mein normales Leben soweit wie möglich "positiv" zu bestreiten, obwohl das momentan ein wirklicher Kraftakt ist. Ich hab mit meiner Exfrau drei kleine kinder, die ich fast jedes Wochenende in 300 km Entfernung besuche und die möchten natürlich einen fitten Papa ;-) Das klappt zum Glück momentan sehr gut!

Die vier letzten Monate der Ungewissheit um die Ursachen der Symptomatik waren unglaublich anstrengend.
Deshalb nochmal vielen Dank für alle lieben Nachrichten hier.

Ganz liebe Grüße
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,

kurzes Update:
Der heutige Neurologentermin war sehr positiv. Die Neurologin sagt, dass sie auf dem Gebiet der Absetz-Symptomatik keine Expertin sei, jedoch können solche Symptome sicherlich vereinzelt auftreten. Sie meinte, dass es auf einen Versuch ankäme und würde als Dosis 5 mg empfehlen, diese dann über min. 2 Wochen einnehmen, um evtl. Unverträglichkeiten abklopfen zu können. Was haltet ihr davon?

Desweiteren habe ich aufgrund der (auch familiären) Belastungssituation eine Überweisung zum Psychologen bekommen (Aufarbeitung/Stressreduktion, Tinnitus-Kompensation, etc.). Ich denke, es ist der richtige Weg auch diese Baustellen aufzuarbeiten. Jahrelanges Funktionieren auf einem enorm hohen Stresslevel fordert wohl auch bei mir seinen Tribut.
Der Termin zum ersten Vorgespräch ging unglaublich flott und ist schon nächsten Mittwoch. Mal sehen wie es wird. Habe diesbezüglich keine Erfahrungen.

Euch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Niemandsland »

Hallo ViN,

danke für deine Rückmeldung.

Dafür das (nehme ich an) sie die jenige ist, deren du 4 Monate ungewisser Qualen und einen Ärztemarathon voller ahnungsloser Ärzte zu verdanken hast,
klingt das natürlich so lala. Aber es ist schonmal gut das sie sagt, solche Symptome treten "vereinzelt" auf.
Experten auf diesem Gebiet gibt es auch wahrscheinlich kaum/noch nicht, leider. Komische Aussage von ihr, wer, wenn nicht Neurologen/Psychiater, sollten in diesem wichtigen Gebiet Experten sein?

Psychotherapie ist sicher immer ein guter Ansatz, um einen gesunden Umgang mit sich selbst zu finden. Auch wenn das natürlich nur bedingt gegen Absetzsymptome hilft. Bin erstaunt wie schnell du einen Termin bekommen hast, das ist sehr erfreulich. :P

Du hast hier ja schon Antworten bekommen, was das Wiedereindosieren betrifft. Ich denke, die von der Neurologin empfohlene Dosis ist rein aus der Luft gegriffen, aber immerhin hat sie dir nicht die "therapeutische" Mindestdosis vorgeschlagen. Ich weiß nur, dass eine zu hohe Dosis sich recht fatal auswirken könnte. Langsam steigern kann man immer, wenn man sich entscheidet wiedereinzudosieren. Hat sie dir denn ein Kügelchenpräparat verschrieben? Oder wie sollst du ihrer Meinung nach auf die von ihr empfohlene Dosis kommen?

Liebe Grüße

Niemandsland
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"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
padma
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von padma »

hallo ViN, :)

es ist schon mal positiv, dass deine Ärztin Entzugssymptome nicht komplett ausschliesst.
5 mg fimde ich allerdings nach 4 Monaten nach 0 zu riskant. Ich würde es mit der kleinstmöglichsten Dosis, also einem Kügelchen versuchen.

Wenn du das gut verträgst, kannst du es langsam schrittweise steigern, allerdings nicht gleich auf 5 mg.

Psychotherapie halte ich für sinnvoll zum Aufarbeiten deiner Baustellen.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,
ich bin wieder aus dem Wochenende zurück und nun den vierten Tag des Wiedereindosierens. Ich habe mich für Venlafaxin von Heumann entschieden (Pellets) und als Anfangsdosis als den Mittelweg 3.125 mg (1/4 Pellet) gewählt. Diese lassen sich mit einem Skalpell relativ gut teilen.

Die erste Nacht war kurz, weil ich einfach nicht einschlafen konnte, sehr große Unruhe. Man merkt trotz der geringen Dosis ein deutlich verändertes Körpergefühl. Das hätte ich so nicht erwartet und erklärt auch, dass der Körper verrückt spielt, wenn man von der über 10-fachen Dosierung abrupt auf Null reduziert :-(
Auch merke ich Veränderungen am Kopf/Schwindelgefühl. Manchmal etwas besser, manchmal präsenter. Aber ich vertrage es bisher einwandfrei, habe ein normales Hungergefühl und bin relativ fit. Ob es mittelfristig in dieser Dosierung gegen die Symptome hilft bleibt abzuwarten. Ich werde diese Dosis erstmal für 2 Wochen beibehalten und beobachten.

Was genau meint ihr eigentlich mit kritisch, oder riskant bei einer höheren Anfangsdosis? Wie genau könnte sich eine Unverträglichkeit äußern?

Liebe Grüße
Tinnitus, Ängste:
6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
schwere Symptome über Monate, Kopfschmerzen, Schwindel, Kopf wie in Watte, große Sorgen, Gedankenkreisen
Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi Vin,
Die Unverträglichkeit würde sich dadurch äußern, dass bestehende Symptome deutlich stärker werden oder neue hinzukommen.
Ich würde sagen, dass starke Unruhe, Schlaflosigkeit, Herzrasen, Schwindel oder magen-darm-symptome häufige Symptome einer Unverträglichkeit sind.
Generell aber tatsächlich einfach verstärkte Symptome, verstärktes Unwohlsein.

Gruß Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Ich beobachte das mal die nächsten Tage. Ich denke am vierten Tag kann man noch nicht viel erwarten und möglicherweise kann eine gewisse Unruhe auch normal sein. Ich erinnere mich, dass es damals zu Beginn der Therapie auch über einige Wochen so war. Danach wurde es sehr viel besser.
Ich hoffe einfach, dass es einige Linderung bringt. Vermutlich ist einfach Geduld angesagt.

Liebe Grüße
Tinnitus, Ängste:
6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
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