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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,
kurzes Lebenszeichen, wenn auch kein sehr positives. Ich habe nach einer guten Woche mit 3 Kügelchen Venlafaxin auf 4 Kügelchen hochdosiert. Aber was da passiert ist wirklich unglaublich. Die innere Unruhe ist extrem gestiegen. Die Nächte sind gerade furchtbar. Ich schlafe nicht mehr durch und die Gedankenspirale hat sich definitiv verschlechtert.
So eine sensible Reaktion meines Körpers hätte ich nicht für möglich gehalten. Was meint ihr, ist das eine typische Unverträglichkeit? Bin ich paranoid, bzw zu arg von allem getriggert?
Ich finde diesen Zustand furchtbar. Würdet ihr wieder auf 3 Kügelchen zurückgehen?

Desweiteren war ich bei einem Psychologen zum Gespräch. Diesem habe ich selbstverständlich alles geschildert uns diverse Fragebögen zu Depression, Angstsymptomatik, etc. ausgefüllt. Er meint auch, dass solche Absetzsymptome möglich sind. Jedoch denkt er wohl an eine mittlere Depression mit generalisierten Ängsten. Definitiv kein Fall für die Psychiatrie, aber er stellt mir einen ambulanten Aufenthalt in einer Tagesklinik in Aussicht, um den ganzen Ballast aufzuarbeiten, primär natürlich auch den Umgang mit meiner momentanen Symptomatik. Auch Psychotherapie bei einem niedergelassenen Psychologen wäre möglich. Ich kann das selbstverständlich selbst entscheiden und wäre nun ab. Tatsächlich fühle ich mich schlecht mit allen bisher geschilderten Symptomen, auch mit der neuen Unruhe.

Aber ich glaube nicht so ganz an die Depression mit Angst als Ursache für die Symptome. Tatsächlich merke ich ja bei dieser kleinen Dosisänderung solch extreme Reaktionen, dass ich mir zu 80% sicher bin an einem Absetzsyndrom zu leiden. Natürlich hat man in dieser Situation depressive Verstimmungen und extreme Sorgen. Es ist wirklich furchtbar!

Was würdet ihr empfehlen? Bin gerade ratlos und sehr bedrückt.

Trotzdem wünsche ich euch allen ein schönes sonniges Wochenende!

LG
ViN
Tinnitus, Ängste:
6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
schwere Symptome über Monate, Kopfschmerzen, Schwindel, Kopf wie in Watte, große Sorgen, Gedankenkreisen

19.2. 1/4 Pellet (3,125 mg) wieder eindosiert, sehr unruhig, schlechter Schlaf

22.4. Pause 2 Tage

24.2. Beginn Einnahme 3 Kügelchen (ca. 0,9 mg), auf Rat des Forums

25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
Abends 50mg Quetiapin

18.03. Gut geschlafen. Tagsüber keine Einnahme. Abends 50mg Quetiapin

19.03. Relativ gut geschlafen. Tagsüber sehr depressiv, ängstlich, Derealisation
Towanda
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Towanda »

Hallo Vin,

kannst Du bitte Deine Signatur auf den neuesten Stand bringen, ohne genaue Angaben ist es schwer, einen Rat zu geben - danke!

Gruß, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli - abgesetzt am 01.02.21


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Towanda,

vielen Dank für den Hinweis. Ist erledigt!

LG
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07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

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Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi Vin,
Ich würde definitiv wieder auf 3 zurückgehen!
So war es bei mir auch und das hat sich auch nicht mehr reguliert - dein Körper zeigt der deutlich das er venlafaxin nicht mehr toleriert.
Und im übrigen würde ich auch die drei Kügelchen in den nächsten wenigen Monaten wieder abdosieren.
So verkürzt du den Leidensweg.
Psychotherapie würde ich auch machen, aber die tagesklinik ist im entzugszustand zu anstrengend und da das primäre Problem, Entzug ist - wird es auch nicht helfen.
Die Psychotherapie kann dich unterstützen besser mit dem Entzug klarzukommen. Für den Entzug an sich, hilft nur Zeit.
Habe keine Angst, es wird wieder besser werden - du brauchst nur Geduld und Durchhaltevermögen..

Liebe Grüße Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,
danke für die Antwort. Die Nacht war furchtbar! Lag seit drei Uhr wach. Extreme Unruhe und grübeln. Ich hab tatsächlich Angst überhaupt noch Venlafaxin zu nehmen. Ich fühle mich schrecklich. Aber wahrscheinlich ist es genau der falsche Weg direkt wieder mit dem Einzudosieren aufzuhören und sofort auf Null zu gehen.
Dann mach ich mir natürlich Gedanken, ob ich vllt doch in eine Depression gerutscht bin. Ich bin momentan richtig durch und alles ist sehr anstrengend.
Schönstes Wetter und ich hänge wie ein grübelnder Sack rum und kann mich nicht mehr freuen. Wirklich ganz schwierig damit umzugehen, bin total durch den Wind!

LG ViN
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09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,

ich habe gestern Wieder auf 3 Kügelchen runterdosiert. Ich bin völlig durch den Wind und habe so gut wie nicht geschlafen. Die innere Unruhe und die damit einhergehenden Ängste sind fast nicht auszuhalten. Ich mache mir extreme Sorgen, ob ich nachhaltig geschädigt bin, bzw durch dieses ganze Chaos in eine wirkliche psychische Krankheit gerutscht bin, bzw diese evtl wieder aufflammt.
Gestern kam auch der ganze Schmerz der gescheiterten Ehe und die dadurch resultierende räumliche Distanz zu den Kindern hoch. Hab geweint wie ein Schlosshund, was ich seit Jahren nicht mehr getan habe.
Das Wochenende war so anstrengend, dass ich das Gefühl habe, ich würde mich am liebsten einweisen lassen. Vermutlich kompletter Unsinn, aber gerade mein Empfinden. Ich möchte diese Emotionen und Symptome einfach nur loswerden. Ich hab auch wirklich angst davor dieses geringe Dosis von 3 Kügelchen weiter zunehmen. am liebsten würde ich das Zeug sofort wieder loswerden...
#
Einen ziemlich verzweifelten Gruß

ViN
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07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

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Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hey,
Das tut mir leid.
Du nimmst venlafaxin erst kurz wieder und könntest sie auch weglassen.
Ich vermute manche Foris würden dir raten es noch ein wenig mit 3 k zu probieren, meine Erfahrungen sind, dass wenn der Körper so unerträglich reagiert bei der geringen Menge, man es besser weglässt.
Dass du so viel geweint hast, ist okay - es musste vielleicht einfach raus.
Versuche dich zu beruhigen, mach entspannungsübungen.
Die Klinik bringt dir eher wenig.
Und versuche die Ängste ruhen zu lassen, lass dich nicht abgleiten in eine angstspirale.
Es ist ganz normal, dass es dir jetzt schlecht geht, es wird wieder besser.

Gruß Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,

danke für deine Nachricht.
Momentan ist fühlt es sich so an, als würde ich verrückt werden. Heute ist der zweite Tag mit 3 Kügelchen und die Unruhe ist unerträglich. Kann im Büro nur schwer konzentriert arbeiten, bin fix und fertig. Ich hoffe, das liegt wirklich nur an der Wiedereindosierung.

LG
ViN
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Straycat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Straycat »

Hallo ViN,

dass du wieder auf 3 Kügelchen runtergegangen bist, war mMn eine gute Idee. Bitte nimm das auch noch in die Signatur auf.
Es ist wirklich sehr wichtig, die Signatur aktuell zu halten. Denn ansonsten sieht man nicht gleich, was du in den letzten Tagen an der Dosierung verändert hast und kann dir kein vernünftiges Feedback geben. Eine aktuelle Signatur ist also auch für dich selbst sehr sinnvoll!

Als du die 3 Kügelchen wiedereindosiert hast, hattest du da all diese Symptome bereits? Oder sind sie erst seit der Wiedereindosierung da?
Das wäre ein wichtiger Indikator, ob es Absetzsymptome sind oder du auf die Wiedereindosierung so schlecht reagierst.

In deiner Signatur steht bei den 3 Kügelchen:
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten
Und bei der Erhöhung auf 4 Kügelchen:
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich
Für mich zeigt sich daher das Bild, dass das Aufdosieren auf 4 Kügelchen die Verschlechterung gebracht hat und nicht die Wiedereindosierung generell.
Ich würde die 3 Kügelchen daher nicht einfach weglassen.

Dass du die Symptome und die Emotionen dazu einfach gerne wegmachen würdest, ist absolut nachvollziehbar. Aber leider geht das nicht, dass man sie einfach "wegmacht". Sie sind höchstwahrscheinlich durch den zu raschen Entzug im Herbst ausgelöst worden und das ZNS braucht oft viel Zeit, um sich wieder zu beruhigen, wenn es erstmal irritiert ist. Das ist absolut normal, dass das nicht so rasch klappt (ich weiß, das ist nicht unbedingt ein Trost, aber vielleicht kannst du so besser akzeptieren, dass es normal ist und nicht ungewöhnlich oder bedrohlich).

Liebe Grüße,
Cat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Cat,

leider kann ich gerade gar nichts rational betrachten, mir geht es richtig mies!
Der Schwindel und die Kopfschmerzen haben sich seit dem Wiedereindosieren nicht wirklich gebessert, die Unruhe war wie gesagt auszuhalten. deshalb habe ich gedacht, langsam aufdosieren und seit dem ist alles viel schlimmer als zuvor!
Die innere Unruhe und das schlechte Schlafen habe ich erst seit der Aufdosierung auf 4 Kügelchen. Auch die Angst, die Hoffnungslosigkeit sind seit den 4 Kügelchen viel stärker geworden. Ich würde selbst die 3 Kügelchen am liebsten ab morgen weglassen. Keine Ahnung, was dann passieren würde. Aber diese extrem Agitiertheit ist kaum auszuhalten, sowas krasses hab ich noch nie erlebt!

LG
ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Straycat »

Hallo ViN,

dass man während einer Welle von Absetzsymptomen nicht klar sehen kann und schwer einschätzen kann, was gerade akut ist und was schon länger da ist, ist absolut normal. Mitten in einer Welle neigen viele zum "Katastrophisieren".

Wenn du die 3 Kügelchen jetzt einfach wieder weglässt, kann es sein, dass das dein ZNS noch mehr irritiert. Ganz sicher wird man das nie sagen können. Denn es ist individuell sehr unterschiedlich, wie sich etwas auswirkt.
Aber da du ohnehin schon ein stark gereiztes ZNS hast (durch den zu raschen Entzug Ende letzten Jahres) würde ich es an deiner Stelle nicht riskieren, das ZNS noch mehr zu reizen.
Aber die Entscheidung bleibt natürlich deine eigene, die können wir dir auch nicht abnehmen.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Cat,

habe soeben mit meiner Neurologin telefoniert. Ich soll die 3 Kügelchen noch min. zwei Tage weiter nehmen und schauen, ob sich eine Verbesserung ergibt. Gibt es vielleichtt irgendetwas um wenigstens den Schlaf zu verbessern? Das ZNS brauch doch ruhe und Erholung. Momentan überhaupt nicht gegeben. Ich fühle mich wie eine Katze die sich mit ihren Krallen kopfüber an die Tapete krallt!
Bin über jeden Tip dankbar.

LG

ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Straycat »

Hallo ViN,

wir haben einen Thread zum Thema Schlafprobleme. Du findest ihn in "Was finde ich wo im Forum?" unter S.
Vielleicht findest du dort ein paar hilfreiche Tipps.

Alles Gute,
Cat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,
gestern bin ich früher von der Arbeit heim, habe diese innere Unruhe nicht mehr ausgehalten. Habe wieder die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich bin extrem desorientiert und hoffnungslos. Ich kann nicht mehr einordnen, was Krankheit, was Sorgen und was Medikamente sind. Bin diese Woche krankgeschrieben.
Nächste Woche habe ich einen Termin bei einem Psychiater weil die Neurologin meint, ich solle mich an einen psychatrischen Spezialisten wenden.
Morgen früh nochmal einen Termin bei der Psychosomatik.
Ich lasse auf Anraten des Psychologen in der Psychosomatik die 3 Kügelchen Venlafaxin weg. Der Schlafmangel ist sonst zu krass und macht alles noch viel schlimmer. Ich weiß gerade einfach nicht mehr weiter. Ich hoffe, das wird alles wieder. Momentan fühlt es sich nicht so an. Jede Minute fühlt sich wie eine Stunde an....

LG ViN
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19.2. 1/4 Pellet (3,125 mg) wieder eindosiert, sehr unruhig, schlechter Schlaf

22.4. Pause 2 Tage

24.2. Beginn Einnahme 3 Kügelchen (ca. 0,9 mg), auf Rat des Forums

25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
Abends 50mg Quetiapin

18.03. Gut geschlafen. Tagsüber keine Einnahme. Abends 50mg Quetiapin

19.03. Relativ gut geschlafen. Tagsüber sehr depressiv, ängstlich, Derealisation
Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hey Vin,
Ich hoffe dass das hilft!
Es wird besser - versprochen! Dauert nur leider quälend lange :-(

Gruß Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,

Heute ist der dritte Tag an dem ich die Kügelchen wieder weggelassen habe. Ich habe immer noch nicht geschlafen. Ich glaube, das ist jetzt der 7 Tag in Folge. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie es mir gerade geht. Unglaubliche innere Unruhe und ängstlich ohne Ende, völlig verwirrt! Werde ich verrückt? Wieso kann ich so lange nicht schlafen?!? Kennt das jemand von euch?

Gestern habe ich von der Ärztin der Psychosomatik Promethazin verschrieben bekommen. Zur Dämpfung der Unruhe und um endlich mal wieder schlafen zu können. Gestern ganz gering angefangen mit 3x3Tropfen (3mg) tagsüber, 10 Tropfen für die Nacht. Sie meinte erstmal schauen, wie ich es vertrage, wenn ich auf die Wiedereindosierung von Venlafaxin so sensibel regiert habe. Wie oben erwähnt habe ich trotzdem nicht schlafen können, jedoch war die Angst des Nachts etwas besser gedämpft. Heute soll ich auf 3x5Tropfen tagsüber und 25 Tropfen nachts hochgehen.

Jeder Tag ohne Schlaf zehrt extrem, ich fühle mich kurz davor mich einweisen lassen zu müssen. Man kann nichts mehr rational entscheiden, Schlafentzug ist eine Folter! Ich hoffe, heute Nacht wird es ein bisschen besser...
An Arbeit war diese Woche nicht zu denken und ich weiß auch nicht ob ich am Wochenende zu meinen Kindern fahren kann. Das drückt natürlich zusätzlich aufs Gemüt. Hat jemand von euch schon mal sowas Einschneidendes erlebt? Sich binnen 2 Wochen total zu verlieren? Geht das wirklich wieder weg? Ich hab die letzten Tage so oft geweint, wie noch nie in meinem Leben zuvor.

Liebe aber sehr verzweifelte Grüße
ViN
Tinnitus, Ängste:
6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
schwere Symptome über Monate, Kopfschmerzen, Schwindel, Kopf wie in Watte, große Sorgen, Gedankenkreisen

19.2. 1/4 Pellet (3,125 mg) wieder eindosiert, sehr unruhig, schlechter Schlaf

22.4. Pause 2 Tage

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25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

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Straycat
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Straycat »

Hallo ViN,

es tut mir leid, wie schlecht es dir geht :cry:
Schlafentzug ist Folter - da hast du absolut recht!

Ich glaube dennoch, dass du dich wieder erholen wirst. Aber es wird vermutlich einiges an Zeit brauchen - das kann man schwer sagen wie lange.

Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es bald besser wird!!! :hug:

Liebe Grüße,
Cat
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Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi Vin,
Viele hier im Forum haben solch eine verschlechterung innerhalb weniger Tage erlebt.. Du bist damit nicht alleine. Ich selbst auch.
Und es wird wieder besser.

Liebe Grüße Sabs
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CoraFR
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von CoraFR »

Lieber ViN
Schlafentzug ist echt schlimm. Ich drücke dir fest die Daumen, dass die kommende Nacht besser wird. Ich habe momentan auch Angst vor dem Bett. Kannst du vielleicht mal ein anderes Nachtlager versuchen? Damit die negativen Gefühle und das Bett nicht so verbunden sind?
Alles, alles Liebe und viel Kraft von
Corinna
Momentan im Venlafaxin-Entzug; reagiere stark und/oder paradox auf viele ADs

2007 schwere Depression, Citalopram 1 Jahr: Zombiegefühl (Depression mit Therapie weg)
2010 Panikattacken, Verhaltenstherapie
8/19 Schlafmangel, Trimipramin 1–10 Tropfen: Zombiegefühl, Schlaf nicht besser
10/19 Schlafmangel, Mitrazapin 1/4 Tablette: restless legs, Aufschrecken, Panik, Visionen, Angst, Verzweiflung
11 und 12/19: schwere Depression, Unruhe, extremer Schlafmangel
19.12.19 Akut-Klinik 3 Monate
24.12. Venlafaxin bis 225 mg aufdosiert; fast jeden Tag suizidal, viele, heftige NW, keine Besserung Depressionen/Schlaf
1/20 Schlafmangel, Promethacin: restless legs, keine Besserung
1/20 geschlossene Station Suizidgefahr
1/20 suizidal, Tavor 4x/Tag, keine Erinnerung
1/20 Doxepin 1-1-1 hohe Dosis zum Tavorentzug: völlig antriebslos, depressiv
3/20 Doxepin Kaltentzug: keine Antriebslosigkeit, Entlassung aus der Klinik
wg. Corona mangelhafte Unterstützung
zu Hause:
4/20 Schlafmangel, Doxepin 25 mg 0-0-1; extremer Schlafmangel
Vertretungs-Psychiater verschreibt:
1. 1 Woche Doxepin
2. 1 Woche Quetiapin 100 mg; 12,5 mg zu viel, extreme Benommenheit, Einschlafprobleme!
3. 1 Woche Olazapin 2,5 mg, auf Drängen des Psychiaters; manische Episode! Redezwang, Bewegungsdrang, keine Kontrolle, keine Besserung des Schlafs.

ICH HABS SATT, VERSUCHSKANINCHEN ZU SEIN!!!

Venlafaxin ausschleichen:
27.5.20 225 auf 187,5 mg
2.7. auf 150
25.6. auf 137,5
Tages- und Akutklinik, 6 Wochen wg. ständiger Depressionen und Suizidgedanken
14.8. auf 112,5
22.9. auf 100
28.10 auf 87,5
Suizid meiner Mutter
27.11 auf 75
4.12. auf 62,5 (Unruhe weg)
26.12. auf 50
11.1.2021 auf 37,5 (3 Pellets)
28.2. auf 25 (2 Pellets)
3.4. Herstellerwechsel (65 Kügelchen)
15.4. auf 20 (52 K.)
Starke NW normalerweise nach 2 Tagen und 2 Wochen; extreme Körperschmerzen (3x Corona-Verdacht), Unruhe, Herzstolpern, Migräne/Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute Mund/Augen/Nase/Hals, Harndrang, brennende Füße, Hitzewellen
Depression, Angst, Akathisie, Wortfindungsprobleme

Mit abnehmender Dosierung weniger NW
ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Danke ihr lieben,

Ich versuche durchzuhalten und gebe nicht auf. Das muss irgendwann irgendwie besser werden. Ich habe nächste Woche Dienstag einen Termin bei einem Psychiater, die Neurologin hat wie schon gesagt diesen Weg empfohlen. Bin gespannt, wie er auf meine Situation reagiert und was er zu der Absetzsymptomatik, bzw der geringen Eindosierung mit derart heftigen Nebenwirkungen sagt. Ich habe riesen Angst davor aus dieser Spirale nicht mehr rauszukommen.

LG ViN
Tinnitus, Ängste:
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19.2. 1/4 Pellet (3,125 mg) wieder eindosiert, sehr unruhig, schlechter Schlaf

22.4. Pause 2 Tage

24.2. Beginn Einnahme 3 Kügelchen (ca. 0,9 mg), auf Rat des Forums

25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
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