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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Eagle
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Eagle »

Hallo ViN, :)
so wie ich das sehe ähnelt dein Zustand sehr dem, den ich gerade durchmache: Ich habe nach versehentlich wechselnden Dosierungen nur minimal aufdosiert und mein Zustand hat sich innerhalb weniger Tage stark verschlechtert. Ich leide unter tagelanger völliger Schlaflosigkeit, großer Verzweiflung, ekelhaften Grfühlszuständen starker Unruhe, auch in den Beinen, Hautbrennen, starkem Durst und bin gestern schließlich vor Verzweiflung weinend in der Notaufnahme der Psychatrie gelandet.

Auch ich habe Atosil/Promethazin bekommen, was durch die Sedierung das gröbste Leiden etwas gelindert hat und konnte heute Nacht zumindest für ein paar Stunden schlafen.
Ich hatte auch bereits am Dienstag wieder um etwa eine Kugel reduziert.
Auch wenn es heute zumindest auszuhalten war und einige Symptome etwas zurückgegangen sind, habe ich noch immer Angst, dass es wieder schlimmer wird

Irgendwo glaube ich, dass diese Ähnlichkeit kein Zufall ist, dass auch kleine Aufdosierungen (zumindest, wenn sie nach einigen Wochen erfolgen) diese schwersten Symptomatiken erzeugen können.
Aber ich sage dir: Das wird wieder. Ich weiß, man kann daran nicht glauben, wenn man gerade durch die Hölle geht, aber wichtig ist einfach, dass man weitergeht.

Viele Grüße
Ein mitfühlender
Eagle
m, Jahrgang 1993
Venlafaxin seit Dezember 2016 wegen Depressionen (zunächst positive Wirkung ab 150 mg)

Erster Entzug im Mai 2017 (150 mg -> ca. 4 Wochen 75 mg -> ca. 2 Wochen 37,5 mg -> 0 mg)
schwere, v.a. psychische Symptome, Wiedereinnahme Venlafaxin nach 5 Wochen ohne Besserung

Auch auf 150 mg keine Rückkehr zum vormals stabilen Zustand, Zustand der Betäubung, chronisch depressiv
mehrfacher Wechsel zwischen 150 mg und 75 mg

Absetzverlauf seit März 2018 (Ausgangsdosis: 150 mg)
02.02.2018: 75 mg
07.03.2018: 37,5 mg
30.03.2018: 24 mg
23.04.2018: 18 mg
04.06.2018: 15 mg
22.07.2018: 13,5 mg
20.08.2018: 12 mg
- ABSETZSTOPP -
irgendwann, spätestens Anfang Oktober 2018: 10,4 mg (unbeabsichtigt, durch kleinere Kügelchen )
09.02.2019: 11,2 mg
07.03.2019: 11,8 mg
25.03.2019: 11,2 mg (Aufdosieren funktionierte nicht)

Schwere, v.a. neuro-emotionale/psychische Absetzsymptome, Derealisationsgefühle, "emotionales System" schwer angeschlagen, besonders seit Erreichen der 12 mg

12.04.2020: 10,6 mg
11.05.2020: 9,6 mg (zu viel/zu schnell)
08.06.2020: 9,9 mg
23.06.2020: 9,6 mg (Aufdosieren funktionierte nicht)
In der Folge heftige Symptomatik, v.a. im Juli/August
25.10.2020: 9,1 mg (zu früh, lange keine Besserung)
01.01.2021: Neue Packung angebrochen
Dosierung stimmt nicht überein, da alte Packung wohl zu alt => nach wenigen Tagen starke Unverträglichkeitsreaktion
06.01.2021: 32 Kugeln ~ 8,8 mg (Fehler!)
Weiterhin keine Stabilisierung, eher nervliche Verschlechterung: Schlafstörungen, tlw. Erwachen in Panik
Erkenntnis, dass ich ständig wechselnde Dosierungen eingenommen habe wg. wechselnder Kügelchenanzahl

02.03.2021: 8,8 mg (zurück zur Zieldosis)
08.03.2021: Plötzliche massive Verschlechterung: Massive Unruhe, völlige Schlaflosigkeit, ekelhafte Gefühlszustände, starker Durst - unerträglich, erstmals im Entzug komplette Arbeitsunfähigkeit
09.03.2021: 8,55 mg (ca. Dosisdurchschnitt der letzten sieben Wochen)
10.03.2021: Zusammenbruch, mehrere Tage unerträgliche Zustände, Bettlägerigkeit
10.03.2021 bis 16.03.2021: Atosil/Promethazin 25 mg nach Bedarf
Langsame Besserung der Symptomatik
15.04.2021: Rückfall, Nervensymptome wieder verschlimmert

Außerdem:
- Kortisonhaltiges Asthmaspray täglich seit vielen Jahren
- Neurexan zur Nacht (08.03. - 09.04.2021, Wiedereinnahme seit dem 15.04.)
Manati
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Manati »

Lieber ViN,

es tut mir so wahnsinnig leid, was Du gerade durchmachen musst. Wow - weißt Du was, mir ging es genau wie Dir: nach dem Wiedereindosieren massive Unruhe und Schlaflosigkeit, beim Sprung von 3 auf 4 Kügelchen bin ich fast abgedreht vor Agitiertheit. Das kann doch kein Zufall sein. Damit wären wir (mit Eagle und Sabs) ja schon zu viert! Im Gegensatz zu Dir hab ich mich seither aber nicht getraut, die Kügelchen komplett abzusetzen, sondern seit Anfang des Monats erst damit angefangen. Glaub mir, ich kann Dir so gut nachempfinden - diese grauenhafte Schlaflosigkeit ist Folter.
Was ich merkwürdig finde, ist dass die Schlaflosigkeit bei Dir nach dem Abesetzen nicht besser geworden ist.. Aber vielleicht/hoffentlich(!!) wird sie das ganz bald!! Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen und fühle mit Dir. Du schaffst es da durch!! Halt uns auf dem Laufenden, wie es Dir geht, wir fühlen alle mit!!

LG Manati
Fluoxetine (25mg?) Dezember 2002 - November 2005 wegen Angst/Depression

Venlafaxine (Retard, 75mg) wegen Panikattacken November 2005 bis ca. Mai 2020, dann langsam con 75mg zu etwa 33mg im September runterdosiert. Versehentlich Einnahme versäumt, aber ok gefühlt und daraufhin naiverweise von 33mg auf 0 abgesetzt am 26. September 2020. Gegen die ersten Absetzerscheinungen habe ich CBD Öl und 5htp genommen, aber irgendwann aufgehöft.

Momentan nehme ich abends 1 Kapsel Fischöl Omega 3 (1400mg) und Magnesium (400mg).

25. Dezembe 2020: Venlafaxine mit einem Kügelchen (0.3/0.4mg) abends wieder eingeschlichen, seitdem 2 Kügelchen (0.7/0.8mg) pro Tag gegen Mittag. Da ich das Magnesium am gleichen Tag einzunehmen begonnen habe, kann ich einen 'Maskierungseffekt' nicht ganz ausschließen.

1. Januar 2021: Auf 3 Kügelchen (etwa 1mg) Venlafaxin aufdosiert

2. Januar: Wieder auf 2 Kügelchen runter. 1/4 Diazepam als Notfallmaßnahme vormittags. 12mg Pregabalin abends

3. Januar: 3 Kügelchen und 12mg Pregabalin abends

4. Januar: 3 Kügelchen und 12 mg Pregabalin abends

3. - 15. Januar 2021: 3 Kügelchen (etwa 1mg Venlafaxin) täglich und sonst nichts außer Omega 3 Fischöl und Magnesium

15. 17. Januar: 4 Kügelchen

18. Januar: Wieder auf 3 Kügelchen runter wegen extremer Agitiertheit

19. - 22. Januar: 3 Kügelchen (etwa 1mg Venlafaxin) täglich, außerdem Omega 2 Fischöl, Magnesium und Ashwagandha-Pulver (etwa 2g), letzteres scheint mir tatsächlich bei den Cortisol-Spikes zu helfen

23. Januar: 3 Kügelchen und ca 6mg Pregabalin abends, + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

24. Januar: 3 Kügelchen und ca. 2mg Pregabalin abends, + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

05. Februar: 3 Kügelchen und mittlerweile 8mg Pregabalin abends + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

27.Februar: 2,5 Kügelchen und ca. 6mg Pregabalin + Omega3, Magnesium, 500mg Ashwagandha, 500mg Baldrian

02. März: zusätzlich GABA-Sticks
ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo zusammen,

ich bin immer noch krankgschrieben. Die letzten beiden Nächte konnte ich mit Hilfe von Atosil-Tropfen (30mg) das erste Mal wieder schlafen. Tagsüber sind Derealisation, Angst und Depression immer noch sehr ausgeprägt, ebenso die Agitiertheit. Ganz schlimmer Zustand!

Ich war gestern morgen noch bei einer neuen Psychaterin. Die Diagnose unabhängig von der Absetzsymptomatik ist Depression, Angsterkrankung Substanzinduziert mit Verzögerung (viel Drogenerfahrung in der Jugend, damals auch schon den ersten Angstschub). Sie verschrieb mir Quetiapin niedrig dosiert. Ich möchte das aber eigentlich nicht nehmen.
Allerdings habe ich mittlerweile Zweifel, dass mein psychischer Zustand nur vom Absetzen des Venlafaxins herrühren kann. Ich bin so durch den Wind, so agitiert und gleichzeitig depressiv. Bei mir ist seit dem Versuch des Wiedereindosierens eine richtige Erkrankung ausgebrochen!
Gestern Abend hatte ich dann zusätzlich noch ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten. Der hat mir (ebenso wie die Psychosomatik) dringend einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik empfohlen. Er könne in diesem Zustand nicht mit mir arbeiten!
Ich muss erstmal alles wieder zurechtrücken. Ich habe sehr viele Dämonen aus der Vergangenheit, die nun alle aufdroppen, tiefe Schuldgefühle, viele Ängste, viel Mist gemacht! Dies Alles gilt es aufzuarbeiten.

Und tatsächlich fühle ich mich genau so. Ich habe den Bezug zu mir selbst verloren, an Arbeiten ist nicht zu denken, meine Gedanken kreisen und ich mach mir solche Sorgen. Ich habe mich jahrelang betäubt und funktioniert aber mich selbst nicht mehr gespürt. Ganz furchtbar, diese Erkenntnis! I

Ich werde mich nun in verschiedenen psychosomatischen Kliniken bewerben und hoffentlich bald einen Platz bekommen.
Gibt es überhaupt Hoffnung für so einen Fall wie mich jemals ohne Medikamente ein gutes Leben zu führen?
Was denkt ihr darüber? Sollte ich das Quetiapin zu Stabilisierung einnehmen und mich wieder in eine ungewisse Abhängigkeit begeben?

Es ist alles so wirr und ungewiss. Den Ärzten vertrauen? Man kann alles nur falsch machen. Ich selbst möchte eigentlich nichts neues einnehmen. Bin mir aber nicht sicher, ob die Notwendigkeit es erfordert.
Tinnitus, Ängste:
6 Jahre Venlafaxin 75mg,
nach Absetzen (September 2020) innerhalb von 6 Wochen von 37,5 mg auf 0 mg (Mitte Oktober 2020),
schwere Symptome über Monate, Kopfschmerzen, Schwindel, Kopf wie in Watte, große Sorgen, Gedankenkreisen

19.2. 1/4 Pellet (3,125 mg) wieder eindosiert, sehr unruhig, schlechter Schlaf

22.4. Pause 2 Tage

24.2. Beginn Einnahme 3 Kügelchen (ca. 0,9 mg), auf Rat des Forums

25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
Abends 50mg Quetiapin

18.03. Gut geschlafen. Tagsüber keine Einnahme. Abends 50mg Quetiapin

19.03. Relativ gut geschlafen. Tagsüber sehr depressiv, ängstlich, Derealisation
Susanne1978
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo ViN, natürlich kannst du ein Leben ohne PP führen. Aber ganz sicher.
Allerdings bedarf die jetzige Situation Geduld und Spucke.

Mir ging es vor 4 Jahren genauso wie dir. Ich war am Ende meiner Kraft. Damals habe ich mich damit abgefunden ein Leben auf Sparflamme zu Leben.

Aber ganz langsam und in Minischritten habe ich mich zurück gekämpft.

Und mittlerweile fühle ich mich so stabil dss ich die Reduktionen gut verkrafte.

LG Susanne
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 . /. 5% = 142,50 mg/ 01.02.2019 . /. 10% = 128,25 mg/ 01.03.2019 . /. 10%= 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg/ 01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg/ 11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg/ 11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg/ 29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg/ 18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg/ 01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5% = 62,50 mg/ 26.08.2020 = abzgl. 10% = 56,25 mg/ 23.10.2020 = abzgl. 10% = 50,00 mg
25.01.2021 = abzgl. 10% = 45,00 mg
29.01.2021 wieder auf 50 mg
10.02.2021. /. 10%= 45 mg
01.04.2021. /. 10%=40,5 mg
Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hey Vin,
Ich verstehe nicht, dass es so schwer fällt zu glauben, dass du im entzug bist und durch die versuchte Eindosierung nun nochmal ein gereizte NS hast.
Du kannst etliche Verläufe durchlesen (uA auch meinen) und ging es allen genauso.
Wenn du es ohne Quentiapin nicht auszuhalten glaubst, kannst du es schon versuchen.
Ich bin mir aber sicher, dass es auch ohne neue PP mit der Zeit besser wird, egal wie unmöglich das nun scheinen mag.
Deine Vergangenheit aufzuarbeiten ist sicher sinnvoll, dafür brauchst Du aber keine neuen PP's.
Lass Dir von den lieben Ärzten keinen must erzählen.
Anstatt wahrzunehmen, dass du unter dem venlafaxin - Entzug erheblich leidest, wird es nun auf den drogenkonsum in der Jugend geschoben, fällt dir nicht auf, wie die Ärzte nach tollen Erklärungen suchen, anstatt denn klaren Zusammenhang mit venlafaxin ernstzunehmen?!
Ich ärgere mich sehr darüber, nicht über dich! Sondern über die augenverschliessende Ärzteschaft.
Es gibt so viele Artikel und auch Bücher mittlerweile, die klar bestätigen, dass alle PP's erhebliche Entzugserscheinungen verursachen können (ebenso wie die nach drogenmissbrauch) und trotzdem wird weiterhin das Gegenteil behauptet...

Gruß Sabs
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ViN
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,
Die Ärztin hat die Absetzsymptomatik nicht grundsätzlich geleugnet. Sie sagte schon, dass es zu solchen Problemen auch langfristig kommen kann. Aber natürlich ist die Ärzteschaft schnell mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.
In meinem Fall ist das Problem, dass ich viele Nächte nicht mehr geschlafen habe, unglaubliche Ängste und Depressionen entwickelt habe. Ich bin komplett agitiert und gerade nicht mehr handlungsfähig.
Normale Symptome wären auszuhalten, diesen Zustand jedoch muss ich temporär mit einem dämpfenden Medikament entgegenwirken. Ich werde hier jedoch nicht den Fehler begehen und langfristig einzudosieren. Ich brauche Schlaf und Ruhe für den Genesungsprozess.
Es ist leider nicht möglich ohne weitere Hilfe einzuschlafen. Wirklich ganz schlimm. Deshalb die ganz schwierige Entscheidung temporär der Panik und den Ängsten so zu begegnen.
Es ist nicht mehr anders möglich.

LG ViN
Tinnitus, Ängste:
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25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hi,
Ja das verstehe ich..
Und hast du es mal mit Baldrian-passionsblume probiert?
Warum nicht bei Bedarf atosil, anstatt Quentiapin (wenn du 2eres ein paar Wochen durchnimmst, kannste dich nämlich schon auf den nächsten Entzug einstellen).
Dass du gegen die Schlaflosigkeit was machen willst, verstehe ich vollkommen!
Die Depressionen und Ängsten ließen sich jedoch eine gewisse Zeit aushalten bzw mit pflanzlichen Mittel mal versuchen.
Versuchs echt erstmal mit Baldrian, bevor du quenti nimmst. Mein Rat für dich ;-)

Gruß Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,

Ich war komplett am Ende, wirklich panische Ängste und Schlaflosigkeit, extrem agitiert und depressiv! Promethazin war zwar einigermaßen hilfreich, aber auch sehr viele Nebenwirkungen. Von Kreislaufproblemen, Delirium, schwitzen, etc war alles vertreten. Dazu kommt, dass bei mir der Verdacht Glaukom besteht und hier ist Promethazin besonders schädlich.
Ich habe selbstverständlich einen wahnsinnigen Respekt wieder ein PP einzunehmen. Gestern Abend habe ich das erste Mal 50mg zum schlafen genommen. War von der Wirkung her sehr gut. Aber länger als ein paar Tage möchte ich das nicht nehmen. Die Angst vor einem Entzug ist enorm.
Ich habe jetzt zwar 2 Tage hintereinander schlafen können, aber bin trotzdem völlig durch den Wind. Fühle mich zwar nicht mehr so panisch ängstlich wie vor 8 Tagen, aber immer noch depressiv, grundsätzlich, hoffnungslos und vor allem wie neben mir stehend.
Jetzt mal ernsthaft, das kann doch nicht nur durch den Versuch des Wiederndosierens kommen?!? So gereizt und wie in einer beginnend Psychose! Generalisierte Angst bis ins Unermessliche! Tagelang Todesangst und das Gefühl nie wieder zurückzufinden und in die Psychiatrie zu müssen! So muss sich die Hölle anfühlen. Dagegen war der Schwindel/Kopfschmerzen davor eine harmlose Lachnummer!!! Es fühlt sich so an, als ob ich durch den Versuch des Wiedereindosiens eine richtige Lawine losgetreten habe. Gedanken sind nicht mehr zu beherrschen, ein Hamsterrad hoch 10. Unfassbar!!! Alle verborgenen Schuldgefühle, bzw überhaupt Gefühle der letzten 20 Jahre brechen über mich herein. Alle immaginären Mauren, die ich mir Zeit meines Lebens aufgebaut habe, sind innerhalb von wenigen Tagen komplett zerbrochen. So fühlt sich das gerade an, wirklich unbeschreiblich. Wie ein psychischer Pflegefall!!!
Deshalb musste ich Hilfe suchen, es war anders nicht mehr zu bewerkstelligen. Hätte nie gedacht, dass ich so sensibel bin, bzw so reagieren könnte.

Liebe Grüße
ViN
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22.4. Pause 2 Tage

24.2. Beginn Einnahme 3 Kügelchen (ca. 0,9 mg), auf Rat des Forums

25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

09.03. Venlafaxin weggelassen, Schlaflosigkeit. Depressiv, Hoffnungslosigkeit

10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
Abends 50mg Quetiapin

18.03. Gut geschlafen. Tagsüber keine Einnahme. Abends 50mg Quetiapin

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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Sabs »

Hey,
Ja, dann bin ich mal froh dass dir Quentiapin geholfen hat - kannst ja in ein paar Tagen trotzdem mal Baldrian-passionsblume ausprobieren.
Du leidest gerade unter einer massiven Unverträglichkeitsreaktion <-selbst erlebt. Das wird wieder weniger, du brauchst nur Geduld.

Gruß Sabs
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von ViN »

Hallo Sabs,

Ich fühle mich, als ob ich an einer generalisierten Angststörung leide. Ausgebrochen seit dem Versuch des Wiederndosierens. Diese Angst hat mich so fest im Griff, dass ich seit zwei Wochen keine ruhige Minute mehr habe. Es ist wirklich ganz furchtbar. Ich habe solche Angst verrückt zu werden, bzw aus dieser Spirale nie wieder rauszufinden. Depressionen und extreme Schuldgefühle sind ebenfalls ständig präsent. Ich leide unglaublich darunter. Ein normaler Alltag ist nicht mehr möglich.
Heute ist es wieder ganz schlimm. Aber ich fahre morgen wenigs für ein paar Stunden zu meinen lieben Kindern. Ich hoffe, dass meine Kraft ausreicht.

LG
ViN
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25.2. - 03.03. Dosis: 3 Kügelchen (0,9 mg)
keine große symptomatische Veränderung, nicht negativ, Unruhe gut auszuhalten

Ab 04.03. Erhöhung auf 4 Kügelchen (1,2 mg)
Krass!!! Sehr starke Unruhe, Sorgen, Gefühl von Depersonalisierung, Kopfschmerzen/Schwindel gleich, Schlaflosigkeit

07.03. Reduzierung auf 3 Kügelchen. Sehr starke Unruhe, sehr schlecht geschlafen.

08.03. 3 Kügelchen, Unruhe sehr stark, extreme Sorgen, nicht geschlafen. Komplett depressiv

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10.03. Promethazin 3x3mg tagsüber, 10mg nachts. Sehr verzweifelt. Wieder nicht geschlafen. Angst etwas gedämpft.

11.03-15.03. Promethazin ab heute 3x5mg tagsüber, nachts 25mg. Wieder nicht geschlafen

16.03. 30mg Promethazin nachts. Das erste Mal geschlafen! Angst, Depression tagsüber

17.03. Tagsüber nichts eingenommen. Sehr depressiv, Depersonalisierung
Abends 50mg Quetiapin

18.03. Gut geschlafen. Tagsüber keine Einnahme. Abends 50mg Quetiapin

19.03. Relativ gut geschlafen. Tagsüber sehr depressiv, ängstlich, Derealisation
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Felia »

Hallo vin,
Ich bin nicht sabs und habe speziell mit venlafaxin keine Erfahrung. Aber die Zustände, Gefühle und Gedanken die du durch machst könnten 1a von mir sein als ich das erste Mal das Escitalopram unwissentlich kalt abgesetzt hatte und teilweise mache ich es auch jetzt in abgeschwächter Form während des Absetzens durch.
Ausser das ich die selbe Erfahrung gemacht habe, hab ich es hier im Forum schon bei so vielen gelesen, dass sie nach Absetzen das selbige durchmachen.
Auch dass das Ad bei Wiedereindosierung nicht mehr so gut vertragen wird und die Situation eher noch verschlimmert habe ich hier schon öfter gelesen.
Für mich hört sich dein Zustand schon nach Psychopharmaka induziert an. Ich glaube nicht dass sich deine Grunderkrankung verschlimmert hat oder gar eine neue psychische Erkrankung dazu gekommen ist.
Ich glaube dein ZNS braucht jetzt ganz viel Ruhe um sich wieder einzupendeln.
LG Felia
Diagnose: Rezidivierende Depression nun auch Angststörung. Seid mehr als 10 Jahren ssri. Erste Jahre Citalopram, dann Escitalopram. Teilweise bis 20 mg. Meiste Zeit 15 mg. März 2018 auf 0 gesetzt. Ab Ende Februar 2019 Wiedereinnahme Escitalopram 10 mg und zusätzlich Mirtazipin 15 mg.
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Aktueller Reduktionsverlauf: microtapering:alle 3 Tage 0,01 mg reduziert, zu schnell
27.04.20 7,5 mg Mirtazipin in einem Schritt:kein microtapering
05.05.20 auf 8,5 mg erhöht weil Unruhe und Bluthochdruck zu stark wurden
13.07.20 Start erster Versuch brassmonkey Methode: 2,5 % Reduktion Mirtazipin= 8,29mg , ich werde vermutlich 2 Wochen halten anstatt, wie eigentlich vorgesehen, nur eine Woche
27.07.20 2,5 % Senkung= 8,08 mg Mirtazipin
Nach wie vor 8,5 mg Escitalopram
20.08.20 2,5 % Reduktion = 7,87 mg Mirtazipin
03.09.20 2,5 % Reduktion = 7,67 mg Mirtazipin
10.09.20 " = 7,50 mg Mirtazipin
04.11.20 weiter mit Escitalopram von 8,5 mg auf 5 mg
Weiterhin 7,5 mg Mirtazipin
15.01.21 aus Verzweiflung und Ungeduld nächster
Riesenschritt: 2,5 mg Escitalopram
Innerhalb von weiteren 2 Wochen auf 2,3
Escitalopram
27.02.21 2,5 mg Escitalopram, weiterhin 7,5 mg
Mirtazipin
07.04.21 2,2 mg Escitalopram, 7,5 mg Mirtazapin
Manati
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Re: ViN: Venlafaxin absetzen, monatelange Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen

Beitrag von Manati »

Hallo ViN,

es tut mir so leid, was Du durchmachen musst - ich kann es mir so gut vorstellen!! Ich wollte Dir nur schreiben, dass bei mir kurz nach dem Absetzen vom Venlafaxin im November ebenfalls schrecklich depressive Gefühle und vor allem Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle aufgequollen sind. Das scheint eine normale emotionale Reaktion auf das zu schnelle Absetzen zu sein. Sicher wurden einige Emotionen durch das Venlafaxin jahrelang gedeckelt - aber ich würde sie in ihrer Vehemenz dennoch nicht überbewerten: Du bist weder Schuld an etwas noch hast Du die Depressionen verdient!
Ich hoffe, Du hattest einen schönen Besuch bei Deinen Kindern, und es geht Dir mittlerweile ein wenig besser!?

LG Manati

ViN hat geschrieben: 19.03.2021 15:13 Hallo Sabs,

Ich fühle mich, als ob ich an einer generalisierten Angststörung leide. Ausgebrochen seit dem Versuch des Wiederndosierens. Diese Angst hat mich so fest im Griff, dass ich seit zwei Wochen keine ruhige Minute mehr habe. Es ist wirklich ganz furchtbar. Ich habe solche Angst verrückt zu werden, bzw aus dieser Spirale nie wieder rauszufinden. Depressionen und extreme Schuldgefühle sind ebenfalls ständig präsent. Ich leide unglaublich darunter. Ein normaler Alltag ist nicht mehr möglich.
Heute ist es wieder ganz schlimm. Aber ich fahre morgen wenigs für ein paar Stunden zu meinen lieben Kindern. Ich hoffe, dass meine Kraft ausreicht.

LG
ViN
Fluoxetine (25mg?) Dezember 2002 - November 2005 wegen Angst/Depression

Venlafaxine (Retard, 75mg) wegen Panikattacken November 2005 bis ca. Mai 2020, dann langsam con 75mg zu etwa 33mg im September runterdosiert. Versehentlich Einnahme versäumt, aber ok gefühlt und daraufhin naiverweise von 33mg auf 0 abgesetzt am 26. September 2020. Gegen die ersten Absetzerscheinungen habe ich CBD Öl und 5htp genommen, aber irgendwann aufgehöft.

Momentan nehme ich abends 1 Kapsel Fischöl Omega 3 (1400mg) und Magnesium (400mg).

25. Dezembe 2020: Venlafaxine mit einem Kügelchen (0.3/0.4mg) abends wieder eingeschlichen, seitdem 2 Kügelchen (0.7/0.8mg) pro Tag gegen Mittag. Da ich das Magnesium am gleichen Tag einzunehmen begonnen habe, kann ich einen 'Maskierungseffekt' nicht ganz ausschließen.

1. Januar 2021: Auf 3 Kügelchen (etwa 1mg) Venlafaxin aufdosiert

2. Januar: Wieder auf 2 Kügelchen runter. 1/4 Diazepam als Notfallmaßnahme vormittags. 12mg Pregabalin abends

3. Januar: 3 Kügelchen und 12mg Pregabalin abends

4. Januar: 3 Kügelchen und 12 mg Pregabalin abends

3. - 15. Januar 2021: 3 Kügelchen (etwa 1mg Venlafaxin) täglich und sonst nichts außer Omega 3 Fischöl und Magnesium

15. 17. Januar: 4 Kügelchen

18. Januar: Wieder auf 3 Kügelchen runter wegen extremer Agitiertheit

19. - 22. Januar: 3 Kügelchen (etwa 1mg Venlafaxin) täglich, außerdem Omega 2 Fischöl, Magnesium und Ashwagandha-Pulver (etwa 2g), letzteres scheint mir tatsächlich bei den Cortisol-Spikes zu helfen

23. Januar: 3 Kügelchen und ca 6mg Pregabalin abends, + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

24. Januar: 3 Kügelchen und ca. 2mg Pregabalin abends, + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

05. Februar: 3 Kügelchen und mittlerweile 8mg Pregabalin abends + Omega3, Magnesium und Ashwagandha

27.Februar: 2,5 Kügelchen und ca. 6mg Pregabalin + Omega3, Magnesium, 500mg Ashwagandha, 500mg Baldrian

02. März: zusätzlich GABA-Sticks
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