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Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

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Juliajule
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Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Juliajule »

Hallo ihr Lieben,
Ich bin ganz neu hier und wollte zuerst etwas über mich erzählen
Seit letzen Jahr Februar hat sich bei mir eine depressive Episode und panikstörung entwickelt nach der Geburt meines Kindes
Jedoch eher schleichend.
Da ich aber den total appetitverlust hatte, hat mir mein Hausarzt
Mirtazapin 15mg verschrieben
Ich hatte beim eindosieren ehrlich gesagt schon eine leichte Unruhe aber die verging nach einiger Zeit von allein
Leider hat mir das Mirtazapin nicht wirklich geholfen sowohl nicht beim Appetit als auch nicht bei der Depression
Wir haben sogar im Oktober auf 30mg erhöht
Der Appetit kam ehrlich gesagt von alleine wieder habe viele Vitamine eingenommen und viel gelesenen
Das einzige was ich vom Mirtazapin hatte Nebenwirkungeb
Schlechte Träume, das ganze Jahr über Taubheitsgefühle auf einer Körperhälfte zuerst war es das Gesicht dann immer im Wechsel arm und bein alles links ..
Unterzucker Gefühl wenn ich zu lange nichts gegessen habe und hitzewallungen
Seit Januar war ich in einer Tagesklinik
Psychisch hat sie mir sehr gut geholfen!
Während der Tagesklinik Zeit hab ich von einem zum anderen Tag so eine schlimme Nebenwirkung gehabt das es sich angefühlt hat das meine arme brennen von innen, hab es sofort der Ärztin mitgeteilt und ihr gesagt ich möchte gerne endlich absetzen.
Übrigens die Ärzte glauben nicht dass alle meine Nebenwirkungen, Nebenwirkungen sind sondern von der Psyche kommen lediglich mein Neurologe der außerhalb der Tagesklinik ist hat es mir bestätigt!
Wir sind leider rasant von 30 auf 15 mg runter gegangen
Weil die Ärztin meinte das macht man so das sollte jetzt besser werden
Seit 4 Wochen habe ich jeden Tag Gliederschmerzen, schwitze hatte unnruhe, Angst und Panikattacken und fühle mich zu nichts zu gebrauchen!
Meint ihr der Schritt war zu groß und zu schnell??
Ich habe so Angst das es nicht besser wird oder das ich das Medikament nicht mehr vertrage!!
Ich wollte eig die letzen 15mg schrittweise und langsam ausschleichen
Kennt das jemand?? Wann denkt ihr vergehen solche Symptome
Es ist zum heulen!! :cry: :cry:
Liebe Grüße Jule
Zuletzt geändert von Murmeline am 22.02.2021 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Ausgangssymptome: nach Geburt vom Kind ab Februar 2020 Panikattacken, innere unnruhe,
Komplette Appetitlosigkeit, Traurigkeit
Diagnose: mittelschwere depressive Episode
Und Panikstörung

Medikation vom Hausarzt ab Mai 2020
Mirtazapin 15mg
Nebenwirkungen seit Beginn: Taubheitsgefühle Gesicht, linker Arm, linkes Bein im Wechsel, schwitzen, Albträume, Knrischen und Pressen der Zähne, Unterzucker Gefühl
Besserung ab wann?: keine Besserung von Appetit und Stimmung auch nicht wirklich!
10/2020 erhöht auf 30mg Wirkung: keine Veränderung wurde nicht besser
01/2021 - 02/21 Aufenthalt Tagesklinik, plötzlich starke neue Nebenwirkungen Brennen in den Armen

Andere Medikamente/NEM: täglich Zink,Magnesium, Vitamin D3+k2, seit 20.02.21 Eisen 50mg da starker Eisenmangel
Omega 3, Ashwagandha,Kurkuma kommen dazu!
Frühere Absetzversuche: keine

Weitere Erkrankung: Keine

Aktueller Absetzverlauf: Mirtazapin 30 mg seit 22.01.21 auf 15mg wegen neuer starker Nebenwirkung
Seit 22.01.21 bis Heute 22.02.21
Gliederschmerzen, Unruhe, Panikattacken, Atemnot (könnte auch vom starken Eisenmangel kommen), hin und wieder noch das brennen in den Armen, Kraftlosigkeit, Weinerlich aber nicht depressiv
Bis jetzt keine wirkliche Besserung, unterstützend dazu CBD Öl und selten eine Ibuprofen wenn’s nicht mehr geht
Juliajule
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Juliajule »

Ich ergänze die 15mg hab ich angefangen einzunehmen
Anfang Mai 2020
Die 30 mg Anfang Oktober 2020
Seit 22.Januar 2021 bei 15mg
Also sofort von 30mg runter auf 15mg
Mit der Ärztin
Ausgangssymptome: nach Geburt vom Kind ab Februar 2020 Panikattacken, innere unnruhe,
Komplette Appetitlosigkeit, Traurigkeit
Diagnose: mittelschwere depressive Episode
Und Panikstörung

Medikation vom Hausarzt ab Mai 2020
Mirtazapin 15mg
Nebenwirkungen seit Beginn: Taubheitsgefühle Gesicht, linker Arm, linkes Bein im Wechsel, schwitzen, Albträume, Knrischen und Pressen der Zähne, Unterzucker Gefühl
Besserung ab wann?: keine Besserung von Appetit und Stimmung auch nicht wirklich!
10/2020 erhöht auf 30mg Wirkung: keine Veränderung wurde nicht besser
01/2021 - 02/21 Aufenthalt Tagesklinik, plötzlich starke neue Nebenwirkungen Brennen in den Armen

Andere Medikamente/NEM: täglich Zink,Magnesium, Vitamin D3+k2, seit 20.02.21 Eisen 50mg da starker Eisenmangel
Omega 3, Ashwagandha,Kurkuma kommen dazu!
Frühere Absetzversuche: keine

Weitere Erkrankung: Keine

Aktueller Absetzverlauf: Mirtazapin 30 mg seit 22.01.21 auf 15mg wegen neuer starker Nebenwirkung
Seit 22.01.21 bis Heute 22.02.21
Gliederschmerzen, Unruhe, Panikattacken, Atemnot (könnte auch vom starken Eisenmangel kommen), hin und wieder noch das brennen in den Armen, Kraftlosigkeit, Weinerlich aber nicht depressiv
Bis jetzt keine wirkliche Besserung, unterstützend dazu CBD Öl und selten eine Ibuprofen wenn’s nicht mehr geht
Towanda
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Towanda »

Hallo Juliajule,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli - abgesetzt am 01.02.21


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Jule,

willkommen im Forum, hier bist du aufjedenfall richtig.

Leider erkennen Ärzte die Absetzsymptome sehr oft nicht an und reduzieren immer viel zu schnell und mit zu großen Dosisreduktionen. Das führt dann zu den unangenehmen Symptomen mit denen du leider konfrontiert bist. Ich würde dich bitten, die Infos im Begrüßungstext gründlich zu lesen und dir ein Grundwissen zum schonenden Absetzen von Antidepressiva anzueignen.

Die Grundregel in den Selbsthilfe-Foren lautet maximal 10 % der zuletzt genommenen Dosis alle 4 - 6 Wochen zu reduzieren. Man sollte sich langsam rantesten, um zu sehen, wie der Körper reagiert.

Um dir zu helfen, ist es wichtig eine Signatur anzulegen, auch dazu findest du im Begrüßungstext Infos. Wir brauchen dazu das möglichst genaue Datum der Einnahme und die Höhe der Dosis sowie der Reduktionen.


Liebe Grüße

Niemandsland
Zuletzt geändert von Niemandsland am 22.02.2021 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

Euer Behandler erkennt den Entzug nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Straycat
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Straycat »

Hallo Jule,

herzlich willkommen bei uns :)
Juliajule hat geschrieben: 22.02.2021 16:37 Seit 4 Wochen habe ich jeden Tag Gliederschmerzen, schwitze hatte unnruhe, Angst und Panikattacken und fühle mich zu nichts zu gebrauchen!
Meint ihr der Schritt war zu groß und zu schnell??
Das hört sich sehr stark nach Entzugssymptomen an :(
Hier findest du eine Liste der Absetzsymptome, die bekannt sind: viewtopic.php?f=18&t=12534

Ich vermute stark, dass die Dosisreduktion um 50% für dich zu schnell war.

Wenn die Symptome zu heftig sind, dann könntest du es versuchen eine klein wenig die Dosis wieder anzuheben.
Aber ich würde nicht zu viel aufdosieren, denn du bist nun schon seit 1 Monat auf deiner aktuellen Dosis und das ZNS hat bereits begonnen, sich an diese neue Dosis von 15mg wieder anzupassen.
Wenn du die Dosis ein kleines bisschen wieder steigern willst, wäre vielleicht eine Dosis von 17mg sinnvoll. Das müsstest du dann ausprobieren, ob sich die Symptome auf dieser Dosis wieder legen und du dich besser fühlst.

Krumme Dosierungen bekommt man am besten mit der Wasserlösmethode hin. Infos dazu hat dir Towanda :) im Begrüßungstext verlinkt. Am besten du liest dir die Grundlageninfos dort mal in Ruhe durch. Da beantworten sich auch viele Fragen.

Entzugssymptome gehen auch wieder weg, aber es kann leider einige Zeit dauern.
Dein ZNS ist jetzt durch den großen Absetzschritt erstmal irritiert und das bewirkt diese Symptome. Sie sind idR aber nicht gefährlich, aber fühlen sich sehr grauenvoll an :(

Leider lesen wir das hier sehr oft, dass Ärzte zu einem sehr raschen Reduzieren raten. Viele Betroffene vertragen das aber überhaupt nicht - so wie wohl du auch. Da ist es besser man reduziert viel kleinschrittiger (maximal 10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen ist da so die Faustregel - steht auch alles in den Grundlagentexten).

Ich wünsch dir alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat

überschnitten mit Niemandsland :)
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Juliajule
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Juliajule »

Hallo ihr Lieben,
Eine Sigantur habe ich erstellt und mir die Infos gerade durchgelesen,
Ich hoffe ich habe die Sigantur richtig geschrieben :-)
Aufdosieren möchte ich am liebsten überhaupt nicht mehr, da ich von den 30mg plötzlich neue starke Nebenwirkungen bekommen habe.
Ich hoffe nicht das es für mich bedeutet das Ich das Mirtazapin nicht mehr vertrage und ich hoffe mein ZNS stellt sich endlich mal darauf um auf die 15mg.
Ich dachte noch an 2 Wochen mind 15mg
Was sagt ihr dazu?? Oder lieber am besten warten bis ich mich wieder richtig gut fühle??
Die Wassermethode finde ich prima und das wird gleich das erste sein was ich mache wenn ich weiter reduzieren darf.
Ich habe am Freitag einen Neuen Termin bei meinem Neurologen und werde euch berichten was er denn meint wie lange ich das noch halten soll.

Ich danke euch von Herzen für dieses Forum
Es tut gut zu wissen das man nicht allein ist!!
Fühlt euch gedrückt
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Besserung ab wann?: keine Besserung von Appetit und Stimmung auch nicht wirklich!
10/2020 erhöht auf 30mg Wirkung: keine Veränderung wurde nicht besser
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Andere Medikamente/NEM: täglich Zink,Magnesium, Vitamin D3+k2, seit 20.02.21 Eisen 50mg da starker Eisenmangel
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Frühere Absetzversuche: keine

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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Straycat »

Hallo Jule,

danke für die Signatur, die passt super :)

Ich würde die Dosis von 15mg mal so lange halten, bis du dich wieder stabiler fühlst und die Absetzsymptome abgeklungen sind. Wie lange das dauert, kann leider niemand vorhersagen, das ist individuell unterschiedlich.
Generell ist es am sinnvollsten, wenn man nur dann reduziert, wenn man sich auch stabil genug fühlt.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Jule,

du findest hier ganz viele Betroffene und kannst auch gerne in deren Threads ein bisschen nachlesen.
Das du schon bei der Einnahme stärkere Nebenwirkungen hattest ist natürlich mist. Aber auch du wirst dich wieder stabilisieren
und kannst dann schonend nach den Empfehlungen hier im Forum reduzieren. Es kann nur leider etwas dauern, da sind 2 Wochen noch
keine lange Zeit.

Sei nicht überrascht, wenn dein Neurologe nicht viel von den Entzugssymptomen und schonendem Absetzen weiß und diese als "normalerweise mild und kurzweillig" bezeichnet. Das hören wir hier im Forum täglich alzu oft. In die offiziellen Leitlinien und Behandlungsempfehlungen ist dieses Wissen, trotz vieler Betroffenenberichte, noch nicht vorgestoßen.

Du kannst dir hier eine Patienteninformation des Berufsverbandes der Psychiater (Royal College of Psychiatrists) in Großbritannien runterladen und ausdrucken, in deutsch und/oder englisch: viewtopic.php?p=401827#p401827

Darin sind Entzungssymptome beschrieben und es wird außerdem kleinschrittiges Absetzen empfohlen. Das könnte dir vielleicht ärztliche Unterstützung zusichern, fals du (wie alzu oft) auf Ahnungslosigkeit bei Behandlern triffst. Es ist besser etwas Offizielles zu haben und vorzuzeigen als sich anhören zu müssen "In Online-Foren kann ja jeder schreiben was er will, das stimmt alles nicht".

Liebe Grüße

Niemandsland
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Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=17576

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Re: Juliajule: Mirtazapin Absetzsymptome

Beitrag von Juliajule »

Danke ihr lieben das werde ich mir gleich anschauen
Oh Wahnsinn ich dachte wenn ich dem ganzen noch 2 Wochen geben sind ja schon 6 Wochen rum.... hoffentlich pendelt sich das alles ein ich will doch für mein Kind normal da sein

Ich berichte euch was der Neurologe sagte!
Danke euch :-)
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