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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Ich nehme seit nicht ganz 6 Wochen Lexotanil 3mg (Bromazepam), meist 1 Tablette am tag, manchmal nur eine halbe. Ich hatte ein sehr belastendes Ereignis, dessen Folgen noch nicht ausgestanden sind, aber ich habe Angst, eine Abhängigkeit zu entwickeln und damit ein zusätzliches Problem zu bekommen.
Ich habe nun vor, bis Ende der Woche nur mehr eine halbe Tablette (1,5 mg) zu nehmen und dann aufzuhören.
besteht bei mir nach 6 Wochen bereits eine Gefahr der Abhängigkeit? Muss ich länger ausschleichen? Kann ich gleich kalt absetzen?
Danke für Hilfe.
lg georgy
Zuletzt geändert von padma am 24.02.2021 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
21.2 - 26.2. 1,5mg täglich
27.2 0,75mg
28.2 0,75 mg
1.3 0,75 mg
2.3 0 mg

-> 29.3 (4 Wochen clean): immer noch starke Erschöpfung, leichte bis mittlere Schlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Nackenverspannung. Psychische Verfassung eher schlecht, aber leicht besser als als noch vor 3 Wochen.

Vorgeschichte:
Seit ca. Anfang 20 bis ca. Anfang 30 immer wieder kurzzeitig ADs (Cipralex, Sertralin, etc.), immer kalt abgesetzt, und Psychotherapie wegen Depressionen, Körperwahrnehmungsstörungen, allg. psychischen Problemen.
Ende 20 totaler Zusammenbruch mit Einweisung in Psychiatrie und danach kurzzeitig stationär in psychosomatischer Klinik.
in den letzten ca. 8 Jahren 2mal sehr kurzzeitig (wenige Tage) Bromazepam ohne Absetzprobleme, ansonsten keine ADs.

Jetzt (Alter: 42 J.):
Trennung von Freundin (gemeinsames Kind) nach fast 18 Jahren Beziehung seit 3 Jahren nicht überwunden.
Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
Komme mit dem Leben im Moment einfach nicht mehr zurecht, im Alltag und Beruf überfordert, keine Freude mehr an nichts, totaler sozialer Rückzug, ständige Verzweiflung.
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padma
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)

willkommen im ADFD.

Das Risiko einer Abhängigkeit besteht bereits, du kannst aber auch Glück haben, dass du noch so davon bekommst. Es ist jetzt wirklich höchste Zeit, es abzusetzen um eine Abhängigkeit zu vermeiden.
Ich würde es so, wie du vorhast versuchen, ein paar Tage lang 1,5 mg und dann weg. Es kann ein wenig holprig werden, aber ich würde versuchen, das durchzuhalten.

Wenn du allerdings zu entzügig wirst, dann melde dich, dann schauen wir weiter.

Ich hoffe, du bekommst Unterstützung um mit dem belastenden Ereigniss und den Folgen fertig zu werden. Sowas braucht Zeit, gestehe dir die zu.

Hier noch unser "Begrüssungstext":

Hallo Georgy,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
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georgy123
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

danke für Deine Antwort, padma.
könnte ich auch probieren, einfach ab sofort komplett abzusetzen?
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
21.2 - 26.2. 1,5mg täglich
27.2 0,75mg
28.2 0,75 mg
1.3 0,75 mg
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-> 29.3 (4 Wochen clean): immer noch starke Erschöpfung, leichte bis mittlere Schlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Nackenverspannung. Psychische Verfassung eher schlecht, aber leicht besser als als noch vor 3 Wochen.

Vorgeschichte:
Seit ca. Anfang 20 bis ca. Anfang 30 immer wieder kurzzeitig ADs (Cipralex, Sertralin, etc.), immer kalt abgesetzt, und Psychotherapie wegen Depressionen, Körperwahrnehmungsstörungen, allg. psychischen Problemen.
Ende 20 totaler Zusammenbruch mit Einweisung in Psychiatrie und danach kurzzeitig stationär in psychosomatischer Klinik.
in den letzten ca. 8 Jahren 2mal sehr kurzzeitig (wenige Tage) Bromazepam ohne Absetzprobleme, ansonsten keine ADs.

Jetzt (Alter: 42 J.):
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Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
Komme mit dem Leben im Moment einfach nicht mehr zurecht, im Alltag und Beruf überfordert, keine Freude mehr an nichts, totaler sozialer Rückzug, ständige Verzweiflung.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von Straycat »

Hallo Georgy,

willkommen im Forum :)

Es ist schwer vorherzusagen, was das richtige ist. Wenn du nun kalt absetzt, kann es sein, dass sich Absetzsymptome stärker zeigen. Dann wäre ein Zwischenschritt von 1,5mg, wie von padma :) vorgeschlagen, vermutlich besser.
Du könntest es einmal ausprobieren, es ab morgen wegzulassen und schauen, wie es dir damit geht.
Vielleicht kommst du ja noch einmal "mit einem blauen Auge" davon und hast noch keine starke Abhängigkeit entwickelt.

Denkst du bitte auch noch daran, eine Signatur anzulegen und dich an unsere Netiquette zu halten? Darauf legen wir hier großen Wert :)
Infos dazu hat dir padma :) im Begrüßungstext verlinkt.

Liebe Grüße,
Cat
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)

du kannst auch einen Mittelweg gehen, zwei Tage lang 1,5 mg und dann weg.

liebe Grüße,
padma
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Bin jetzt seit ein paar Tagen auf 1,5 mg. Ab morgen nehme ich 0,75mg bis geplant Sonntag und dann aus. Hoffe, dass es hinhaut.
Heute hatte bzw. habe ich leichte Kopfschmerzen, so ein leichtes Dröhnen.macht mir schon Angst. Ich hätte am besten gar nicht im Internet lesen sollen, was alles beim Absetzen passieren kann, placebo-effekt und so.
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
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-> 29.3 (4 Wochen clean): immer noch starke Erschöpfung, leichte bis mittlere Schlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Nackenverspannung. Psychische Verfassung eher schlecht, aber leicht besser als als noch vor 3 Wochen.

Vorgeschichte:
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Jetzt (Alter: 42 J.):
Trennung von Freundin (gemeinsames Kind) nach fast 18 Jahren Beziehung seit 3 Jahren nicht überwunden.
Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Nehme seit heute bachblüten tropfen und passedan tropfen, kann nicht schaden, oder?
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
21.2 - 26.2. 1,5mg täglich
27.2 0,75mg
28.2 0,75 mg
1.3 0,75 mg
2.3 0 mg

-> 29.3 (4 Wochen clean): immer noch starke Erschöpfung, leichte bis mittlere Schlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Nackenverspannung. Psychische Verfassung eher schlecht, aber leicht besser als als noch vor 3 Wochen.

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Jetzt (Alter: 42 J.):
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Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Eine Frage noch:
Ich hatte den Eindruck, dass lexotanil bei mir sehr schwach gewirkt hat, von Anfang an eigentlich. Ich hatte kaum bis nicht das Gefühl, dass es eine greifbare Wirkung hat, im Sinn von "ich merke wie ich ruhiger und entspannter werde".
Ist das im Nachhinein positiv und erleichtert den Entzug?
Und ja,ich weiss, dass es umso bescheuerter war, trotz marginaler Wirkung nicht früher abzusetzen. Ich bin ein Idiot.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)
Bin jetzt seit ein paar Tagen auf 1,5 mg. Ab morgen nehme ich 0,75mg bis geplant Sonntag und dann aus. Hoffe, dass es hinhaut.
Das hört sich gut an. Ich drücke dir die Daumen.
Heute hatte bzw. habe ich leichte Kopfschmerzen, so ein leichtes Dröhnen.macht mir schon Angst.
Das können leichte Entzugssymptome sein, kann aber auch wo anders her kommen. Es ist nicht weiter besorgnisseregend.
Nehme seit heute bachblüten tropfen und passedan tropfen, kann nicht schaden, oder?
Das wird beides zumeist gut vertragen.

Dass Bromazepam bei dir nur schwach gewirkt hat, sagt nichts darüber aus, wie leicht oder schwer der Entzug wird.

Mach dir keine Vorwürfe, dass du es eingenommen hast. Die Zeit ist ja noch recht überschaubar und es wird keinen grossen Schaden angerichtet haben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Padma, danke für deine Worte., das hilft mir sehr.

Gerade eine viertel Tab, also 0,75 mg genommen. Morgen die gleiche Dosis nochmal und dann Ost hoffentlich Schluss.
Ab wann, wenn es nicht hinhaien sollte, gehen die Entzugssymptome richtig los?
Wenn es so bleibt wie jetzt, leichte Kopfschmerzen und leichte Gereiztheit, dann ist es auszuhalten. Ich rede nur vielleicht auch einiges ein nach den Horrorgeschichten, die man hier und anderswo lesen kann.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Habe eben die letzte Viertel Tablette 0,75 mg genommen.
Ehrlich gesagt bin ich panisch, nach allem, was ich so gelesen habe: stationäre Entzüge nach 4 Wochen Einnahme, süchtig nach 2 Wochen, usw.
Da bin ich mit meinen 6 Wochen ja extremat zu weit gegangen. Im Beipackzettel der Lexotanil steht, dass man bei Angststörungen maximal 8-12 Wochen nehmen darf. Im Internet ist meist von 2, maximal 4 Wochen, manchmal 6 Wochen die Rede.
Ich wess nicht, was ich mir Einrede, aber ich habe schon leichte Kopfschmerzen, innere Unruhe (hatte ich wegen meiner Sorgen vorher aber auch) und kann nur so ca. 6 Stunden schlafen, wobei ich zwischendurch malaufwache (hatte ich aber während det Einnahme auch ständig).
Ich habe vor Jahren bereits einmal Tenesta genommen, und auch einmal Bromazepam. Ich kann mich nicht mehr erinnern, aber es werden schon so 2-3 Wochen jeweils gewesen sein. Da habe ich aus Unwisse Zeit weder ausgeschlichen noch sonst was getan. Es war nix.
Ich habe in meinen 20ern auch immer wieder mal über Wochen/Monate cipralex und andere ADs genommen, auch immer mehr oder weniger kalt abgesetzt. War auch nie was.
Ich bin insgesamt glaub ich eher weniger sensibel auf Medikamente.
Diesmal habe ich aber echt Angst, steigere mich da gerade ziemlich rein.
Wenn ich die letzten Wochen so Revue passieren lasse, dann hat nur das Mittel Null geholfen. Ich war wegen meiner Sorgen trotzdem immer innerlich unruhig, konnte nicht durchschlafen und habe sehr wenig Appetit gehabt und wenig gegessen, ziemlich abgenommen.
Ach, jetzt habe ich statt einer Sorge zwei.
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
21.2 - 26.2. 1,5mg täglich
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)

du musst bedenken, dass sich hier im Forum, die versammeln, bei denen der Entzug besonders schwierig ist.
Bei 6 Wochen Einnahmezeit hast du eine realistische Chance mit einem blauen Auge davon zu kommen. Leichte Entzugssymptome wie Kopfschmerzen oder etwas weniger Schlaf sind jetzt nicht so besorgniserregend. 6 Stunden Schlaf sind noch ganz okay.

Lese besser nicht weiter hier im Forum oder im Netz, sondern versuche dich mit etwas anderem zu beschäftigen.
Du schaffst das schon.

liebe Grüsse,
padma
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Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Gestern die letzte Dosis genommen.
Heute kein Kopfweh, aber Kribbeln in Beinen und Armen. Könnte psychosomatisch sein, weil ich geradezu auf Symptome warte und dauernd in mich hineinhöre. Sorgen, dass es schlimmer wird, sind aber massiv da.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)

versuch dich wirklich abzulenken.
Wenn man seine Aufmerksamkeit stark auf mögliche Symptome fixiert, wird man immer irgendetwas finden.

liebe Grüsse,
padma
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georgy123
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!

Ich sehe an Hand der Tabkettenanzahl, dass ich wohl auch öfter mal 2-3 lexotanin am Tag in den ersten Wochen genommen haben muss. Insgesamt habe ich so um die 60 Tabletten verbraucht in 6 Wochen. Habe das gar nicht richtig registriert. Ausserdem habe ich, das habe ich noch gar nicht erwähnt, auch öfter, hochprozentigen Alkohol getrunken um mich noch mehr zu betäuben, weil mir vorkam, die lexotanil wirken zu schwach. So ca 4-5 Flaschen Vodka insgesamt. Sonst trinke ich nie. Habe mir also 5 Wochen extrem die Kante gegeben für meine Verhältnisse, und alles nur, um mich für 10-12 Stunden am Tag in den Schlaf zu flüchten. Wahnsinn eigentlich. Erst letzte Woche hat es klick gemacht und ich habe realisiert, was ich da treibe und sofort den Alk Konsum eingestellt und die lexotanil in 1 Woche ausgeschlichen.

Ich spüre Entzugserscheinungen, die aber untertags wenn abgelenkt, auch mal komplett weg sind. Jetzt in Bett habe ich leicht Kopfweh, leichte Nackenverspannung und ein Knistern in Armen und Beinen. Und kann nicht einschlafen.
Wenn es nicht schlimmer wird, ist es auszuhalten. Ich hoffe, dass es Ende der Woche mehr oder weniger vorbei ist.
Und dann nie wieder benzos.
Seit 16.1.2021 3mg Bromazepam täglich (manchmal auch 6 bzw. 9 mg täglich)
21.2 - 26.2. 1,5mg täglich
27.2 0,75mg
28.2 0,75 mg
1.3 0,75 mg
2.3 0 mg

-> 29.3 (4 Wochen clean): immer noch starke Erschöpfung, leichte bis mittlere Schlafschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Nackenverspannung. Psychische Verfassung eher schlecht, aber leicht besser als als noch vor 3 Wochen.

Vorgeschichte:
Seit ca. Anfang 20 bis ca. Anfang 30 immer wieder kurzzeitig ADs (Cipralex, Sertralin, etc.), immer kalt abgesetzt, und Psychotherapie wegen Depressionen, Körperwahrnehmungsstörungen, allg. psychischen Problemen.
Ende 20 totaler Zusammenbruch mit Einweisung in Psychiatrie und danach kurzzeitig stationär in psychosomatischer Klinik.
in den letzten ca. 8 Jahren 2mal sehr kurzzeitig (wenige Tage) Bromazepam ohne Absetzprobleme, ansonsten keine ADs.

Jetzt (Alter: 42 J.):
Trennung von Freundin (gemeinsames Kind) nach fast 18 Jahren Beziehung seit 3 Jahren nicht überwunden.
Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
Komme mit dem Leben im Moment einfach nicht mehr zurecht, im Alltag und Beruf überfordert, keine Freude mehr an nichts, totaler sozialer Rückzug, ständige Verzweiflung.
3/2021 Therapie angefangen
Straycat
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von Straycat »

Hallo Georgy,

bitte Benzodiazepine NIEMALS gemeinsam mit Alkohol einnehmen. Das kann lebensgefährlich enden mit einer Atemlähmung.
Gut, dass du den Alkoholkonsum nun eingestellt hast.

Das ist schon mal gut, dass die Entzugssymptome zeitweilig auch deutlich besser sind (oder sogar weg) sind.
Vielleicht hast du ja Glück und es wird jetzt laufend besser und du bist die Symptome dann los.
Ich drücke dafür die Daumen :)

Liebe Grüße,
Cat
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georgy123
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Ich habe die Tabletten 1 Tag länger genommen als geplant, also am Montag auch noch mal eine viertel, weil ich am Dienstag was wichtiges zu tin hatte und Angst, dass ich dort total neben der Spur auftauche. Bin jetzt also den 3. Tag ohne. Kribbeln ist weg, ab und an Kopfschmerzen, psychisch eher schlwxt, war aber mit Tabletten genauso, wenn nicht sogar schlechter. Habe immer noch Angst, dass EA erst richtig los geht. Ein befreundeter Psychiater, den ich angerufen habe, sagte, dass wenn ich schon 3 Tage um 50% und dann nochmal 3 Tage um 50% und dann 1 Tag ohne von 3mg ausgehend runter bin, dann hätte ich bereits heftige Symptome, wenn ich denn welche bekommen würde. Hm.
Ich bleibe am Ball.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von padma »

hallo Georgy, :)

wichtig ist, dass du jetzt konsequent auf 0 bleibst, auch wenn ein wichtiger Termin anstellen sollte. Aber das ist dir wahrscheinlich klar.

Dass du jetzt kaum Symptome hast, ist auf jedenfall sehr gut. Benzos sind insofern "ehrlicher" als AD, dass Entzugssymptome i.d.R. ziemlich zeitnah auftreten.

Das schaffst du schon.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!

4 Tag ohne Lexotanil. Ich konnte bisher jede Nacht schlafen, auch wenn ich lange zum Einschlafen brauche und mind. alle 2 Stunden aufwachen und maximal 6 Stunden schlafe. Innere Unruhe, die aber auch wegen meiner Sorgen bestehen könnte l, weswegeb ich mit den Tabletten ja angefangen habe, und nicht am Entzug liegen muss. Hatte ich ja vorher auch. Wenn mich etwas sehr belastet, dann habe ich ein verkrampftes Herz, ich nehme mir sowas sprichwörtlich zu Herzen. Ist extrem kräftezerrend so ein Zustand von früh bis spät. Ansonsten merke ich einen schrillen Ton in Kopf beim Einschlafen,immer mal wieder Kopfschmerzen, nervös (Beine wippen). Alles in allem fühle ich mich gleich schlecht wie vor und zum Teil auch während der Tabletteneinnahme. Ach ja, Appetitlosigkeit habe ich auch, war aber vorher auch da. Ich zwinge mich aber zum Essen, damit ich die verlorenen 6 Kilo der vergangenen 2 Monate schnell wieder rauf bekomme. Ich war vorher schon schlank und sehe jetzt echt nicht mehr gesund aus.
Ich hoffe sehr, dass es jetzt nach 4 Tagen nicht noch.merkbar schlimmer wird, habe sowas gelesen, dass es dann anfangen kann bei mittellang wirksamesn Benzos. Klopf auf Holz.
Ein Tipp an alle mit Einschlafproblemen. Ich nehme Hova Tabletten (Hopfen Baldrian) und Baldrian Tropfen cor den Schlafen, und es scheint echt eine Wirkung zu haben. Nicht dass ich gut schlafe, aber es macht merklich müder.
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1.3 0,75 mg
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in den letzten ca. 8 Jahren 2mal sehr kurzzeitig (wenige Tage) Bromazepam ohne Absetzprobleme, ansonsten keine ADs.

Jetzt (Alter: 42 J.):
Trennung von Freundin (gemeinsames Kind) nach fast 18 Jahren Beziehung seit 3 Jahren nicht überwunden.
Traumatisches Ereignis Ende 2020 hat starke Depressionen und Suizidgedanken ausgelöst bzw. meine "Krankheit" wieder voll ausbrechen lassen.
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Re: georgy123: Ausschleichen nach 6 Wochen Bromazepam notwendig?

Beitrag von georgy123 »

Hallo!
Heurw der 6. Tag ohne Tabletten. Gut gehts mir nicht. Bin sehr unruhig (Wippe ständig mit den Beinen). Gelegentlich, vor allem in Menschenmengen bekomme ich Panikgefühle.
Beim Einschlafen Druck in der Brust und, aber nur leicht, schriller Ton im Kopf.
Meine Sorgen quälen mich auch.
Ich kann nicht genau sagen,was nun dem Entzug geschuldet ist und was ich wegen meiner Probleme sowieso hätte.
Ich hoffe sehr, dass es bald besser wird.
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