Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo.
Jedes Jahr im Winter nehme ich Benzodiazepine, da ich für ca. 3 Monate unter massiven Schlafstörungen leide.Noctamid konte ich jedesmal problemlos absetzen. Das gibt es aber nicht mehr daher Wechsel auf Oxazepam. Schon während der ca. 8 wöchigen Einnahme (vorher 4 Wochen 0.75 mg Noctamid) gabe es Toleranzprobleme. Nachmittags ab 5 Uhr starkes Kribbeln, psych. Labilität bishin zu Suizidgedanken. Ich dosierte ab auf 10 mg und hier bekam ich dann richtige körperliche Probleme, wie Herzrasen, Schlaflosigkeit, Kribbeln.
Mein Hausarzt wollte mich auf ein anderes Benzo setzen, aber ich will nicht mehr.
Jetzt nach dem 2.Versuch mit 10 mg nach 5 Tagen wird es langsam besser. Durch das Lesen hier im Forum, weiß ich die Symptome einzuordnen. Das hilft sehr. Ich werde nun langsamer absosieren. Als Hilfsmittel bekam ich Atosil bei Bedarf. Trimipramin nehme ich seit 2 Jahren. Ich freue mich auf den Entzug bzw. auf die Zeit danach. Ich bin sehr froh, hier Unterstützung zu finden. Viele Grüße Mondlaub
Zuletzt geändert von Straycat am 06.03.2021 08:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 23757
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 13558 Mal
Danksagung erhalten: 8472 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von padma »

Hallo Mondlaub, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo,
Seit 3 Tagen kann ich ohne Atosil nicht einschlafen und nach 4 Stunden bin ich wieder wach. Dabei klappte die Reduktion von 10 mg auf 9 mg sehr gut.

Ich hatte ja Probleme bei der Einnahme von Oxazepam Entzugssymptome bei der Einnahme. Das Gefühl habe ich jetzt auch. Vielleicht sollte ich doch schneller entziehen.
Der Schlafmangel macht mich verzweifelt und depressiv.
Wegen Schlaflosigkeit habe ich Oxazepam.eingenommen. Jetzt nehme ich noch Atosil dazu und kann trotzdem nicht schlafen. Das frühe Wachwerden ist fast noch schlimmer als nicht einschlafen können.

Na ja. Heute reduziere ich auf 0 .8 mg. Aber ich fühle mich mutlos und habe das Gefühl, es wird nie mehr gut.
Viele Grüße Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Clarissa
Beiträge: 4121
Registriert: 24.08.2014 18:37
Hat sich bedankt: 609 Mal
Danksagung erhalten: 1223 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Mondlaub (was für ein hübscher Name!).

Doch, mit viel Geduld wird es wieder gut.

Mit PP erzwingst Du Dir ja den Schlaf und zerstörst Dir ein Stück weit die natürliche Schlafstruktur. Zu der muß Dein Körper "ohne" erstmal wieder finden - das dauert. Aber er kann es.
Bei mir hat es geklappt, juhu. Und ich war richtig Schlafmittel-abhängig!

Alles Gute und VG von Clarissa.
► Text zeigen
simonb
Teamunterstützung
Beiträge: 1287
Registriert: 12.04.2018 21:40
Hat sich bedankt: 972 Mal
Danksagung erhalten: 724 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von simonb »

Hallo Mondlaub,

ich glaube das Oxazepam hat nur eine Halbwertszeit von 5-15 Stunden,teilst du deine Dosis auf 2 Gaben auf?

LG Simon
► Text zeigen
Mit dem Entzug ist es wie mit dem Glück, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Simon,
Nein ich teile es nicht auf. Ich habe es als Einschlafmittel. Das frühere Aufwachen hatte ich so nie. Ich kenne mich heute selbst nicht.
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Clarissa (das ist auch ein schöner Name)

Was ist PP?. Ich entziehe ja von Oxazepam (Benzo). Atosil bekam ich als Begleitung neu. Die ersten 11 Tage habe es nur 1 x genommen. Jetzt seit Freitag kann ich ohne nicht einschlafen und wache nach 4-5 Std. auf. Und dann geht nichts mehr.

Habe vorhin mal 5 Tropfen Atosil genommen, wirkt auch, weil ich heute total verzweifelt bin und auch zittere. Schlafmangel? Oder Entzugssymptome? Heute 14.Tag der Dosisreduzierung.
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 6191
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 4697 Mal
Danksagung erhalten: 3109 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Mondlaub,

PP ist die Abkürzung für "Psychopharmakon". Damit sind alle Psychopharmaka, wie zB Antidepressiva (AD), Neuroleptika (NL), Benzodiazepine etc. gemeint.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Clarissa
Beiträge: 4121
Registriert: 24.08.2014 18:37
Hat sich bedankt: 609 Mal
Danksagung erhalten: 1223 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Mondlaub.

Sorry für die Abkürzung "PP".

Mußt Du tags arbeiten oder Familie versorgen und mußt fit und ausgeschlafen sein? Es ist so schwer, mit wenig Schlaf auszukommen, ich weiß das. Aber ich fürchte, ganz ohne Schlafstörungen wird der Entzug nicht ablaufen.

Immer neue Medikamente bringen irgendwann keine Erfolge mehr, weil Dein Zentralnervensystem gereizt darauf reagiert.
Das Neuroleptikum Atosil kann das Benzodiazepam Oxazepam nicht ersetzen, außerdem hättest Du dann wieder ein Psychopharmakon am Hals und abzusetzen. Darüber mußt Du Dir im Klaren sein.

Kannst Du Dir genug Zeit und Ruhe gönnen für den Entzug?

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
► Text zeigen
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo,
Ich habe noch eine Frage.
Eine Bekannte nimmt freiverkäufliches GABA und schwört darauf. Ich habe mich ja schon ziemlich eingelesen ins Thema Benzo und weiß, dass Benzos an die GABA Rezeptoren andocken. Wäre es in einem Fall kontraproduktiv so etwas zu nehmen?

Ich habe ein wenig Angst davor, dass Atosil mein neues Benzo wird.

Eine weitere Frage noch. Sind diese Durchschlafstörungen normal? Legt sich das oder bleibt es so während des gesamten Entzugs. Gibt es Tipps?

Sorry für die vielen Fragen, aber nach 3 kurzen Nächten bin ich gerade ziemlich fertig.

Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo,
Ich bin echt verzweifelt. Gestern wollte ich von 0,9 auf 0,8 Oxazepam reduzieren. Obwohl ich seit Samstag richtig Schlafprobleme habe. Ein- und Durchlafen. Mehr als 4 Std. Werden es nicht. Die 3, Nacht und ich gehe psychisch und physisch am Stock (Letzte Reduktion davor von 10 auf 0.9 letzte Woche Montag.).

Bis Freitag war alles o.k.. dann fingen Symptome wie Weinen, kribbelig, pampig, Unruhe und Schlaflosigkeit an. Nun hatte ich gestern auf 0.8 reduziert (trotz bestehender Probleme), weil es mein Plan war. Ich lag im Bett und versuchte einzuschlafen und ich hatte eine Stromwelle nach der anderen durch den ganzen Körper. Adrenalin für 3. Ich habe dann nach 2 Std. die 0.1 nachgekommen. Dann hörte es auf.

Meine Frage. Ich habe ja unter dem Oxazepam eine Toleranz entwickelt. D.h. unter den 12,5 mg vorher hatte ich irgendwann die gleichen Symptome wie jetzt.
Sind das jetzt Entzugsprobleme oder ist es, weil ich ein Toleranzproblem bei 0.9 habe. Bei letzterem müsste ich doch schneller absetzen oder?

Es macht mich kirre, weil ich nicht weiß, was richtig ist. Ich will nicht auf Diazepam umsteigen.
Bei Noctamid hatte ich auch schon mal Toleranzproblem aber da war das Absetzen von 0,5 auf 0 kein Problem.

Hier bei Oxazepam, was ich nun seit Dezember nehme, ist es so schwierig. Warum? Die Äquivalenzdosis Noctamid 0,5 zu Oxazepam 15 mg. Ich nejme also viel weniger Oxazepam als ich Noctamid genommen habe.

Kann das jemand alles einordnen. Was soll ich nun tun? Weiter Abdosieren, trotz der Beschwerden? Praktisch Aussitzen. Oder erst mal bei 0,9 bleiben? Ich bin verzweifelt, weil ich das Gefühl habe, ich mache es falsch. So oder so.

Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
simonb
Teamunterstützung
Beiträge: 1287
Registriert: 12.04.2018 21:40
Hat sich bedankt: 972 Mal
Danksagung erhalten: 724 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von simonb »

Hallo Mondlaub,
Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22 Hallo,
Ich bin echt verzweifelt. Gestern wollte ich von 0,9 auf 0,8 Oxazepam reduzieren. Obwohl ich seit Samstag richtig Schlafprobleme habe. Ein- und Durchlafen. Mehr als 4 Std. Werden es nicht. Die 3, Nacht und ich gehe psychisch und physisch am Stock (Letzte Reduktion davor von 10 auf 0.9 letzte Woche Montag.).
Das war glaube ich keine gute Idee, reduzieren würde ich nur, wenn ich mich einigermaßen stabil fühle.

Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22Bis Freitag war alles o.k.. dann fingen Symptome wie Weinen, kribbelig, pampig, Unruhe und Schlaflosigkeit an. Nun hatte ich gestern auf 0.8 reduziert (trotz bestehender Probleme), weil es mein Plan war. Ich lag im Bett und versuchte einzuschlafen und ich hatte eine Stromwelle nach der anderen durch den ganzen Körper. Adrenalin für 3. Ich habe dann nach 2 Std. die 0.1 nachgekommen. Dann hörte es auf.
Das das nachnehmen der Dosis zu einer schnellen Verbesserung führte, weist auf Entzugssymptome hin.
Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22Meine Frage. Ich habe ja unter dem Oxazepam eine Toleranz entwickelt. D.h. unter den 12,5 mg vorher hatte ich irgendwann die gleichen Symptome wie jetzt.
Sind das jetzt Entzugsprobleme oder ist es, weil ich ein Toleranzproblem bei 0.9 habe. Bei letzterem müsste ich doch schneller absetzen oder?
Vermutlich hast du sowohl Entzugsprobleme, wie du auch in der Toleranz bist. Hast du dich mal in deinen Begrüßungstext zu Thema Benzodiazepine absetzen eingelesen? Du nimmst seit Jahren Benzos, jetzt schneller abzusetzen, würde ich mir gut überlegen.
Vorher hast du lange Noctamid genommen, bist dann auf Oxazepam umgestiegen, aber der Körper ist noch an das Noctamid gewöhnt.
Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22Es macht mich kirre, weil ich nicht weiß, was richtig ist. Ich will nicht auf Diazepam umsteigen.
Bei Noctamid hatte ich auch schon mal Toleranzproblem aber da war das Absetzen von 0,5 auf 0 kein Problem.
Hier wird oft empfohlen aufgrund der längeren HWZ auf Diazepam umzusteigen, ob das in deinem Fall gerechtfertigt ist weiss ich grade nicht.
Bitte lies dich doch mal in deinem Begrüßungstext nach[/quote]
Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22Hier bei Oxazepam, was ich nun seit Dezember nehme, ist es so schwierig. Warum? Die Äquivalenzdosis Noctamid 0,5 zu Oxazepam 15 mg. Ich nejme also viel weniger Oxazepam als ich Noctamid genommen habe.


Obwohl das alles Benzos sind, ist jedes Medikament anders, und der Körper will immer das wiederhaben, was ihm entzogen wurde also Noctamid.
Eventuell hast du also auch noch Entzugssymptome vom Kaltentzug des Noctamids. Bzw du nimmst jetzt im Äquivalent viel weniger Oxazepam als vorher Noctamid, und dadurch kommt es dann zum Entzug.
Mondlaub hat geschrieben: 16.03.2021 13:22Kann das jemand alles einordnen. Was soll ich nun tun? Weiter Abdosieren, trotz der Beschwerden? Praktisch Aussitzen. Oder erst mal bei 0,9 bleiben? Ich bin verzweifelt, weil ich das Gefühl habe, ich mache es falsch. So oder so


Ich würde erstmal bei 0,9 bleiben. Eventuell wäre zu überlegen, ob du die Dosis nach und nach auf 2 Gaben aufteilst (müsstest aber schauen, ob das dann mit dem Schlaf so geht), bzw längerfristig auf Diazepam umstellst. Denn die HWZ des Oxazepams nur 5-15 Stunden, könnte bei dir auch zu Entzügigkeit führen. Nimm das Ozazepam am besten auch immer zu denselben Zeiten, und vermeide Schwankungen bei der Dosis.

Ich würde jetzt mal eine länger Reduktionspause einlegen, du bist relativ schnell von dem Zeug runter...
LG Simon
► Text zeigen
Mit dem Entzug ist es wie mit dem Glück, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Vielen vielen Dank Simon.

Es macht Sinn, was du bezüglich des Noctamids sagst. Ich hatte von Anfang an Probleme mit Oxazepam. Wahrscheinlich, weil es insgesamt geringer dosiert wurde als Noctamid. So gesehen bin ich jetzt deutlich bei weniger als bei 0.5 Noctamid. Aber dann bin ich ja schon 3 Monate im Entzug. Praktisch seit dem ich Oxazepam nehme. Das ist aber dann ein sehr sehr langsamer Entzug.

Trotzdem ist es komisch, weil ich 05. Noctamid nach 3 Monaten Einnahme relativ problemlos einfach absetzen konnte.
Im Prinzip bin ich ja dankbar, dass es Noctamid nicht mehr gibt. Ich glaube, ich hätte nie gedacht, dass ich ein Abhängigkeitsproblem habe, hätte ich nicht umstellen müssen.

Du meinst, ich entziehe auch das Noctamid. Es geht gar nicht um die 3 Monate Oxazepam, sondern um alles, all die Jahre, wo immer wieder...... oh je.

Viele Grüße und nochmals Danke.
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6419
Registriert: 04.05.2017 17:43
Hat sich bedankt: 4214 Mal
Danksagung erhalten: 2000 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Mondlaub,

du nimmst seit Jahren immer mal wieder und teilweise über längere Zeiträume Benzos.

Es ist leider so, dass sich dein Körper jeden einzelnen deiner Entzüge "merkt". Das nennt sich kindling Effekt und ist leider eher die Regel als eine Ausnahme.
Als Konsequenz davon wird jeder Entzug schwieriger und oft wird das Medikament/ Benzo überhaupt nicht mehr vertragen.
Dein Organismus ist nicht mehr in der Lage, sich anzupassen und im schlimmsten Fall geht es dann weder mit dem Benzo, noch ohne es.

Benzoentzügen sind ein enormer Kraftakt für dein Gehirn und jetzt mag es nicht mehr, mal ganz einfach ausgedrückt.

Ratsam wäre es, einen anderen Weg zu finden, um mit deinen Schlafstörungen umzugehen.

Kennst du schon unseren Schlafthread ?

Hier ist der Link.
viewtopic.php?f=57&t=9278

In Sachen Benzoeinnahme würde ich jetzt versuchen, mich auf einer Dosis, so gering wie möglich, zu stabilisieren und dann so schnell wie möglich und so behutsam wie nötig abzusetzen.

Das mit der GABA Einnahme könntest du vorsichtig versuchen, ich glaube aber nicht, dass dir das viel bringt. Im schlimmsten Fall verschlimmert es deine Probleme, weil dein Nervensystem weiter angetriggert wird.

LG Ute
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Ute,
Ich habe ja mit dem NICHTNoctamid Probleme. Ich denke, es ist eher so, wie Simon es beschreibt.

Natürlich habe ich jetzt alles in die Wege geleitet, um der nächste winterlichen Attacke zu entgehen. Dazu brauche ich eine Diagnose. Meinen Hausarzt hat es nicht interessiert. Ich habe ihn zig mal darauf angesprochen, weil ich keine Benzos mehr nehmen wollte. Auch jetzt hat er sich gewehrt und wollte mir lieber ein anderes geben. Da habe ich keine Unterstützung.

Ich werde tun, was ihr sagt. Stabilisieren und weiter absetzen.
Danke für den Link. Da werde ich sicherlich reinschauen
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo liebe Fories,
Erst einmal vielen Dank für eure bisherige Unterstützung. Ihr habt viel Sicherheit gegeben. 💕
Ich wäre heute eigentlich soweit, um auf 0, 7 Oxazepam zu reduzieren. Es läuft bisher ganz gut.

Nun habe ich gerade gehört, dass morgen die Uhr umgestellt. Ich bin total empfindlich gegen Störungen, die die Schlafenszeit angehen und auch Geräusche usw.

Da sich durch die Uhrumstellung meine Schlafenszeit eh verschiebt, bin ich gerade unsicher, ob ich heute reduzieren soll oder erst einmal diese Umstellung "bewältigen" soll?.
Bisher hatte ich kein Muster bzgl. Schlaflosigkeit. Mal direkt nach der Reduzierung für 1-3 Tage oder auch erst 3 Tage später. Was würdet ihr raten?
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6419
Registriert: 04.05.2017 17:43
Hat sich bedankt: 4214 Mal
Danksagung erhalten: 2000 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Mondlaub,

ich denke, es macht Sinn, wenn du erst die Zeitumstellung "verdaust" und dann weiter reduzierst.

Es gibt doch einige Menschen, denen diese Stunde hin und her Probleme bereitet.

LG Ute
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Danke liebe Ute. So mache ich es.
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Mondlaub
Beiträge: 30
Registriert: 28.02.2021 09:39
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo ihr Lieben,
Es ist zum Verrücktwerden.
Eigentlich möchte ich auf 7 mg Oxazepam reduzieren, weil die letzte Reduktion wirklich gut klappte. Ich konnte gut Einschlafen, wachte zwar früh auf nsch 5 Std. Schlaf, aber auch das wurde viel besser.

Nun habe ich plötzlich wieder die volle Symptomatik. Vor dem Reduzieren. Kribbeln, Grübeln, Ängste, Unruhe vor allem abends vor dem Einschlafen.
Ein ewiges Thema-hin und her.
Ich habe ja ein Toleranzproblem bei Oxazepam. D. h. Unter der Einnahme exakt die o g. Symptome.

Habe ich nun ein Entzugsoroblem (Auftreten nach 7 Tagen erst) oder ist es Zeit weiter zu reduzieren. ?
Habe ich gerade ein Schlafproblem, weswegen ich ja immer wieder Benzos eingenommen habe? Ich drehe mich im Kreis, weil ich nicht weiß, was nun schon wieder los ist.

Nehme nun Atosil, um überhaupt schlafen zu können. Das will ich nicht. Nicht eine neue Baustelle.
Was macht mich kirre, nicht zu wissen, was ich tun soll.
Am liebsten würde ich alle Tabletten in den Müll werfen.
Ich bin verzweifelt
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Biggi 64
Beiträge: 49
Registriert: 30.11.2019 23:34
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 70 Mal

Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Hallo Mondlaub, ich kenne teilweise diese Symptome auch, war zu ungeduldig mit dem ausschleichen und auch ungeduldig mit mir selbst...wie steht es hier geschrieben halte es langsam und konsequent und bitte die Medikamente nicht einfach in den Müll schmeißen, Deine Verzweiflung kann ich gut verstehen, aber habe ein klein wenig Geduld , Du bist hier in einem richtig guten Forum! Wenn es mir Mal so geht dann lese ich hier...das gibt mir die Zuversicht es auch zu schaffen.
Wir schaffen dass! GLG Biggi
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
Antworten