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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Tami87
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Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo mein Name ist Tamara. Ich hab wirklich Probleme mit Neuroleptika absetzen. Kurze Vorstellung der Geschichte, November 2019 verschrieb mir mein Psychiater Quetiapin 150mg Retard abends. Zur Beruhigung nach einer Trennung mit lange andauernden Problemen!

Nach 1,5 Jahren fing es an mit Herzrasen was nicht organisch bedingt war also reduzierte ich auf 75mg indem ich die Retardtabletten einfach teilte 🙈 ausserdem bemerkte ich auch dass ich immer mehr Probleme mit Gedächtnis und Konzentration hatte, alles im Keller. Mein Psychiater segnete immer alles ab.

Einen Monat später hatte ich zum ersten mal Kieferklemme und Schluckbeschwerden. Das bekam ich immer mal wieder leicht nach Kaugummi kauen etc. Ich nahm immer mal wieder 75mg in schwierigen Wochen war aber dann auf 50mg. Vor drei Wochen dann totale Kieferklemme, konnte nicht schlucken und in die Notaufnahme. Da war ich dann min 4 mal bis auch irgendwann ständig Kurzatmigkeit durch enge Brust, Sehprobleme und dadurch Panikattacken dazukamen. Krankenhaus setzte mich dann 3 Tage auf 25mg und dann auf 0 weil sie gelesen hatten dass Schluckbeschwerden in den Nebenwirkungen steht. Mein Psychiater scheint auch 0 Ahnung zu haben und wiegelt alles als nicht so schlimm ab. Sollte nun Opipramol 200mg nehmen aber habe ich jetzt nach 5 Tagen wieder abgesetzt, ich will nichts mehr nehmen müssen.

Mein Problem ist nun sind die ganzen Beschwerden Spätdyskinesien also Spätnebenwirkungen? Ist ja sehr üblich bei NL und trat auch meist auf wenn ich mal rumdosierte. Organisch ist schon alles abgecheckt worden. Denke nicht an Entzug weil es schon vor absetzen anfing. Was kann ich nun tun? Am liebsten wäre mir natürlich das NL nicht wieder einzudosieren 🙈 Neurologen hier haben auch das ganze Jahr keine Termine mehr 🙄 denke in eine neurologisch psychosomatische Klinik zu gehen um das alles checken zu lassen.

Danke wer bis hier gelesen hat ich freue mich auf eure Meinungen 😅
Zuletzt geändert von Annanas am 18.03.2021 19:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt, MedName hinzugefügt
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
Diagnose Anpassungsstörung mit starken Ängsten und Unruhen

Nachdem im Mai 2020 Herzrasen begann auf 75mg reduziert

Danach wiederholt Kieferklemme und Schluckbeschwerden

Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

Seit 05.4. 2mg Akitenon retard gegen Dyskinesien

Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
Keine Veränderung der Symptome, hinzu kommen Übelkeit, Unruhe, DP, Vergesslichkeit, Gefühl nicht mehr richtig denken zu können

Seit 12.04. Quetiapin unretadiert auf 25mg (50mg Wiedereindosierung war zu hoch)

Akineton nach Tagesklinik Absprache wegen NW abgesetzt am 15.04.
simonb
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von simonb »

Hallo Tami :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße Simon
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Mit dem Entzug ist es wie mit dem Glück, wenn man's zwingt ist's Schei :censored: e!

"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von simonb »

Hallo Tami,

wieso gehst du denn jetzt von Spätdyskenisien aus? Wurde das diagnostiziert?
Naja Kieferklemme und Schluckbeschwerden sind ja erst aufgetreten, als du die Dosis halbiert hast oder?
Das Herzrasen könnte durch das Quetiapin gekommen sein...

LG Simon
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo Simon. Na ja Spätdyskinesien war das Einzige was ich nachlesen konnte, mittlerweile haben mir aber auch viele ihre Erfahrungen geteilt und haben beim Reduzieren oder Absetzen die gleichen Probleme. Ich bin jetzt rarlos. Ich bin seit 10 Tagen von 50 auf 0 und möchte eigentlich auch nicht wieder eindosieren, habe aber Angst vor monatelangen Entzug.
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
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Nachdem im Mai 2020 Herzrasen begann auf 75mg reduziert

Danach wiederholt Kieferklemme und Schluckbeschwerden

Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

Seit 05.4. 2mg Akitenon retard gegen Dyskinesien

Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
Keine Veränderung der Symptome, hinzu kommen Übelkeit, Unruhe, DP, Vergesslichkeit, Gefühl nicht mehr richtig denken zu können

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Annanas
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Annanas »

Guten Morgen, Tami :) ,
kannst du bitte eine Signatur erstellen (Anleitung ist im Begrüßungstext verlinkt), dann hat man ein besseres Gesamtbild, kann deine Situation genauer einschätzen u entsprechende Antworten geben. Danke, liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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28.02.21 11 Kügelchen (ca. 3,3 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Tami87, Kaltentzug Quetiapin nach Krankenhaus Aufenthalt

Beitrag von Tami87 »

Hallo, nachdem ich seit mehreren Wochen bis auf 50mg retard Quetiapin war kam ich vor 3,5 Wochen wegen starker Kieferkrämpfen mit Schluckbeschwerden ins Krankenhaus. Dort hatte man die Symptome unter Nebenwirkungen von Quetiapin gelesen und mich dann einige Tage auf 25mg und dann auf 0 gesetzt. Die Probleme mit dem Kiefer sind immer noch da und es kamen starke ständige Atemnot, Sehstörungen und irgendwann auch Panikattacken hinzu. Also seit 11.03 auf 0mg Quetiapin.

Es wird ein wenig besser, der Hausarzt hat mich wegen der Panik die ich wegen der Atemnot hatte gleich am 13.03. auf 200mg Opipramol gesetzt was ich aber nur 4-5 Tage genommen habe und dann nach einiger Recherche nicht ein neues Psychopharmaka anfangen wollte.

Wie gehe ich nun mit Kaltentzug um? Ich weiß nicht was da noch auf mich zukommt, wie ich es vielleicht mit anderen Mitteln abdämpfen kann oder bei welchem Arzt ich Rat suchen kann. Mein Psychiater, Hausarzt, Therapeut tun das alles als Unsinn ab.
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von padma »

hallo Tami, :)

bitte schreibe hier in deinem thread weiter. Ich habe den neuen Beitrag hinzu gefügt. Der Titel deines threads können wir ändern, möchtest du den deines letzten Beitrags haben?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo, tut mir leid irgendwie blicke ich durch den Aufbau noch nicht ganz durch. Und Antworten hab ich bis jetzt leider auch keine 😔
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von padma »

hallo Tami, :)

jede/r hat im Forum einen persönlichen thread, in dem über den eigenen Absetzverlauf berichtet werden kann, Fragen gestellt werden und Erfahrungen ausgetauscht werden können.
Wie gehe ich nun mit Kaltentzug um?
Da gibt es kein Patentrezept. Je nach Symptomen kann man schauen, ob etwas Erleichterung verschafft. Das ist individuell immer sehr unterschiedlich. Im Bereich "Umgang mit dem Entzug" findest du viele Erfahrungen, was den einzelnen hilft.

Ich weiß nicht was da noch auf mich zukommt, wie ich es vielleicht mit anderen Mitteln abdämpfen kann.
Ob und was noch auf dich zukommt, kann man nicht wissen. Versuche erstmal abzuwarten und nicht gleich davon auszugehen, dass was Schlimmes nachkommt.
Von anderen Psychopharmaka zur Deckelung raten wir i.d.R. ab. Pflanzliche Substanzen (nicht Johanniskraut!) können hilfreich sein, auch dazu gibt es viel Erfahrungen im Forum.
oder bei welchem Arzt ich Rat suchen kann. Mein Psychiater, Hausarzt, Therapeut tun das alles als Unsinn ab.
Die meisten Ärzte kennen sich damit nicht aus. Und die wenigen, die sich auskennen, haben auch keinen wirklichen Rat.
Das Heilmittel heisst Zeit und Geduld.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Klaudia »

Liebe Tami,

ich versuche mal, deine Quetiapin Einnahme aus deinen vorherigen Posts und deiner Signatur zu rekonstruieren:

12.2018 Quetiapin retard 150 mg
05.2020 Quetiapin retard 75 mg durch halbieren der Retardtablette wg Herzrasen
Ab hier Kieferklemme und Schluckbeschwerden
01.2021 Quetiapin 50 mg Retard oder unretadiert? Ganze Tablette oder wieder geteilt?
??.03.2021 Quetiapin 25 mg Retard oder unretadiert? Ganze Tablette oder wieder geteilt?
11.03.2021 Quetiapin 0 mg

Ist das soweit richtig?

Für mich hören sich, bis auf das Herzrasen, alle deine Symptome nach Absetz-/Entzugserscheinungen an. Ich persönlich (nach vielem Lesen hier im Forum) würde weder von irreversibelen Spätdyskinesien ausgehen, noch ein Neues PP ausprobieren. Vlt. auch ausgelöst durch das Teilen der retard Tablette.

Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Symptome zusätzlich noch Panik auslösen. Wer hätte das nicht, bei Schluckbeschwerden und Kieferklemme. Das ist ja ein sehr sensibler Bereich.

Padma hat dir ja schon geschrieben, vlt. bekommst du ja noch eine Einschätzung, ob eine Wiedereindosierung Sinn machen könnte.

Ich wünsche dir sehr, dass es dir bald besser geht.

Liebe Grüße
Klaudia
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Risperidon 0-0-1-0
Quetiapin unretadiert 0-0-200-0
NEMs (bei Bedarf): Passionsblumentee, Flohsamenschalen, CBD-Öl, Melatonin 2 mg, Baldrian 700 mg
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Ja ich korrigiere nochmal die Signatur. Da es ja nach bis zu 3 Wochen wohl noch möglich ist wieder einzudosieren denke ich das wäre die beste Möglichkeit. Auch Herzrasen steht leider unter den Nebenwirkungen kann aber natürlich auch woanders her kommen, Schilddrüse, Hormone etc.
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Also nur die 75mg waren eine gebrochene 150mg retard Tablette, da ich damals gar nicht wusste dass man sie nicht teilen darf und auch mein Psychiater immer alles abgesegnet hat 🙄 die 50mg und 25mg waren dann ganze Retardtabletten
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von padma »

hallo Tami, :)

bitte schaue nochmal genau nach, was du für Tabletten hast. 25 mg gibt es meines Wissens nach nur unretardiert.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Sie 25mg hatte mir das Krankenhaus 3-4 Tage zum 'Ausschleichen' gegeben. Ich habe auch extra drauf bestanden retard zu bekommen 🤷🏻‍♀️ wie ist denn überhaupt der Plan wieder einzudosieren? 14 Tage ist es jetzt her und ich hätte 50mg retard hier. Das 25mg retard war ja wie gesagt im Krankenhaus
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von padma »

hallo Tami, :)
Sie 25mg hatte mir das Krankenhaus 3-4 Tage zum 'Ausschleichen' gegeben. Ich habe auch extra drauf bestanden retard zu bekommen
Da haben sie dich wohl angeschwindelt, ich glaube nicht, dass die im Krankenhaus die extra angefertigt haben. :wink:

Aber egal, zum Wiedereindosieren brauchst du unretardiertes Quetiapin, am besten die 25 mg Tabletten.

Du hast also vor 14 Tagen 2-3 Tage lang 25 mg bekommen, davor 50 mg.
Du könntest es zunächst mit 5 mg versuchen. Wasserlösemethode oder Feinwaage ist möglich, lies dich am besten nochmal selbst ein.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Also ich kann es nicht beweisen aber am ersten Tag gaben sie mir eine tablette die mich voll weggehauen hat, also unretadiert. Am nächsten habe ich das angemerkt und bekam eine anders aussehende die dann auch gewirkt hat wie retard 🤷🏻‍♀️ ist ja auch nicht so wichtig aber ich bin auch der Meinung hab das schon mal gelesen dass 25mg retard gibt
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Nachdem ich jetzt vor einer Woche nach 14 Tagen Kaltentzug wieder 50mg Quetiapin retard eindosiert habe weil ich nicht in den Langzeitentzug rutschen wollte haben vorgestern die Symptome wieder angefangen 🙈 kann kaum Schlucken, Druck auf den Augen, Kopfschmerzen, Kiefer und Halsmuskeln richtig wie durch Elektrik durchzogen und verspannt, Globusgefühl, etc etc. Ist es nun nur eine heftige Verspannung durch den ganzen Stress oder ist es wirklich vom Quetiapin, ich weiß es nicht mehr 😔

Im Beipackzettel finden sich die Symptome unter gelegentlich, das wirklich interessante ist aber dass viele dieser Symptome in Beipackzetteln anderer Firmen widerrum nicht auftauchen 🤨 finde ich ja auch Hammer.

Wie findet man raus, ob so was durchs Nervensystem oder muskuläre Verspannungen kommt?
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
Diagnose Anpassungsstörung mit starken Ängsten und Unruhen

Nachdem im Mai 2020 Herzrasen begann auf 75mg reduziert

Danach wiederholt Kieferklemme und Schluckbeschwerden

Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

Seit 05.4. 2mg Akitenon retard gegen Dyskinesien

Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
Keine Veränderung der Symptome, hinzu kommen Übelkeit, Unruhe, DP, Vergesslichkeit, Gefühl nicht mehr richtig denken zu können

Seit 12.04. Quetiapin unretadiert auf 25mg (50mg Wiedereindosierung war zu hoch)

Akineton nach Tagesklinik Absprache wegen NW abgesetzt am 15.04.
Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo, Nachdem ich die Beschwerden immer weiter bestanden bzw noch quälender wurden bin ich heute in die Neurologische Akutklinik gegangen. Dort bekomme ich ab Morgen ein "Gegenmittel" gegen die Dystonien. Ich nehme an ein Anticholinergika.

Hat damit jemand Erfahrung?
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Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

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Niemandsland
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Tami,

es könnte sein, dass die 50 mg Quetiapin zuviel für ein Wiedereindosieren gewesen sind und deine Beschwerden eine Mischung aus Nebenwirkungen, Unverträglichkeitsreaktionen und Entzugssymptomen sind. Das genau auseinander zu halten ist jetzt recht schwierig. Padma hatte eine Wiedereindosierung mit 5 mg angeraten.

Quetiapin hat (laut englischem Wikipedia) selbst auch anticholergene Eigenschaften.
Außerdem konnte ich folgendes bei Wikipedia lesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Quetiapin):

"Quetiapin sollte daher bei Patienten, die Arzneimittel mit anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen erhalten, mit Vorsicht angewendet werden."

Ich hoffe das und der Entzug allgemein wird in der Klinik berücksichtigt.

Versuche mal Anticholinergika in die Suche ganz oben rechts einzugeben. Es gibt ein paar Beitrage dazu, wenn auch nicht alzu viele.
Es wäre nett, wenn du noch deine Signatur aktualisierst.

Liebe Grüße

Niemandsland
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"Alt ist man erst, wenn man mehr Freude an der Vergangenheit hat als an der Zukunft!"

Euer Behandler erkennt Entzugssymptome nicht an? Zeigt ihm diese Patienteninformation -> viewtopic.php?p=401827#p401827
Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Danke für deine Antwort. Ich hatte leider nichts Anderes da als 50mg retard und es war auch kein Arzt zu erreichen 😞 also sagen wir so sie wollen morgen mal ein Gegenmittel ausprobieren und ich nehme an es sind Anticholinergika. Was genau kann ich ja vl vorher fragen. Ich nehme auch an es war einfach alles zuviel und es ist alles durcheinander jetzt an Symptomen aber so halte ich die ständigen Schlundkrämpfe die es mittlerweile sind nicht mehr Zuhause aus 😞

Normalerweise bin ich auch resistent wie ein Elefant was Medikamente angeht, bei Ibuprofen muss ich 800 nehmen um was zu merken und ich hatte schon so viele AD und nie irgendwelche Probleme 🙈
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