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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Niemandsland
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Tami,

die 5 mg kriegt man (soweit ich weiß) auch nicht in ganzen Tabletten, auch ein Arzt würde diese nicht verschreiben können (ausser selbstgemachte aus der Apotheke). Wie Padma schon geschrieben hat, kennen sich die Ärzte mit dem Entzug dieser Medikamente leider nicht aus.
padma hat geschrieben: 25.03.2021 19:17 Aber egal, zum Wiedereindosieren brauchst du unretardiertes Quetiapin, am besten die 25 mg Tabletten.

Du hast also vor 14 Tagen 2-3 Tage lang 25 mg bekommen, davor 50 mg.
Du könntest es zunächst mit 5 mg versuchen. Wasserlösemethode oder Feinwaage ist möglich, lies dich am besten nochmal selbst ein.
Informationen zu den Dosierungsmethoden findest du hier: viewtopic.php?p=257753#p257753

Ich kenne mich mit dem Medikament leider nicht wirklich gut aus, deswegen möchte ich jetzt keine Dosisänderung empfehlen.
Du scheinst wohl unretardiertes Quetiapin zu benötigen, um genau dosieren zu können. Deine Beschwerden hören sich nach Dyskinesien an.

Leider kann man Ibuprofen nicht mit den Psychopharmaka vergleichen. Ist das Nervensystem erstmal sensibilisiert, dauert es etwas bis wieder Ruhe einkehrt. Aber auch das wird geschehen und sich stabilisieren!

Liebe Grüße

Niemandsland
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Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Ja ich bin jetzt in der Neurologie die versuchen jetzt Akineton gegen die Dyskinesien weil ich das sonst nicht mehr aushalte
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
Diagnose Anpassungsstörung mit starken Ängsten und Unruhen

Nachdem im Mai 2020 Herzrasen begann auf 75mg reduziert

Danach wiederholt Kieferklemme und Schluckbeschwerden

Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

Seit 05.4. 2mg Akitenon retard gegen Dyskinesien

Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
Keine Veränderung der Symptome, hinzu kommen Übelkeit, Unruhe, DP, Vergesslichkeit, Gefühl nicht mehr richtig denken zu können

Seit 12.04. Quetiapin unretadiert auf 25mg (50mg Wiedereindosierung war zu hoch)

Akineton nach Tageklinik Absprache wegen NW abgesetzt am 15.04.
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Tami,

versuche dir selbst und deinem Nervensystem viel Ruhe und Gelassenheit zu gönnen und die Klinik als sicheren Raum anzusehen,
an dem du dich hoffentlich nicht um viel kümmern musst.

Ich kann dir leider über Akineton (vielleicht hilft auch hier die Suchfunktion) nicht viel sagen, kommuniziere aber den Ärzten,
wenn dir eine Einnahme nicht passt, es bleibt dein Körper.

Liebe Grüße

Niemandsland
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Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Ja Dankeschön. Sich um nichts kümmern müssen ist immer die Sache. Müsste mich hier ja schon drum kümmern dass die Ärztin mich nicht noch mehr runterdosiert weil absetzen ja besser wäre 🙈 man kann sich auf sie einfach nicht verlassen, muss immer fragen und mitdenken

Die Empfehlung von Padma war mir leider voll empfallen, sonst hätte ich das so bestimmt besser gehändelt 🙄
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Tami87 hat geschrieben: 05.04.2021 21:00 Ja Dankeschön. Sich um nichts kümmern müssen ist immer die Sache. Müsste mich hier ja schon drum kümmern dass die Ärztin mich nicht noch mehr runterdosiert weil absetzen ja besser wäre 🙈 man kann sich auf sie einfach nicht verlassen, muss immer fragen und mitdenken

Die Empfehlung von Padma war mir leider voll empfallen, sonst hätte ich das so bestimmt besser gehändelt 🙄
Hallo Tami,

ja das ist leider ein Spagat den man in der Klinik irgendwie hinbekommen muss. Versuch dir trotzdem genug Ruhepausen zu gönnen.
Kannst du noch das Datum deiner Wiedereindosierung in die Signatur mit aufnehmen? Das wäre recht wichtig.

Du bist jetzt seit etwa 10 Tagen wieder auf 50 mg, wenn ich das richtig sehe. Ich weiß nicht genau welche Dosierungen in der Klinik vorhanden sind.
Padma meinte ja es gibt nur unretardierte 25 mg Tabletten. Kann dir nicht genau sagen, ob du jetzt gleich wieder auf 25 mg runtergehen solltest. Etwas anderes ist in der Klinik wahrscheinlich nicht möglich. Es kann helfen, oder auch nicht, kommt darauf an ob es Nebenwirkungen/Unverträglichkeiten oder Entzugssymptome sind. Ich bin mir sicher, es meldet sich noch jemand der sich besser auskennt mit einer Idee.

Liebe Grüße

Niemandsland
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Tami,

ich kenne mich mit NL auch nicht so gut aus, aber bei Akineton ist wohl auch Vorsicht geboten. Folgendes von padma :) habe ich dazu bei einem anderen Benutzer gefunden:
padma hat geschrieben: 28.10.2019 11:20 Akineton ist selbst sehr problematisch. Es wird zwar auch gegen NL bedingte Akathisie (starke Unruhe) eingesetzt, hauptsächlich jedoch bei NW wie Bewegungsstörungen und Blickkrämpfe. Es kann selbst ebenfalls Unruhe auslösen.
Es wäre wichtig, dass du alles in deine Signatur aufnimmst, da man sonst schwer den Überblick behalten kann, was du seit wann in welcher Dosis einnimmst.

Ich vermute auch, dass die 50mg Quetiapin eine zu hohe Wiedereinstiegsdosis sind.
In der Klinik hast du jetzt aber nur bedingt Möglichkeiten. Denn dort fertigen sie keine individuellen Dosierungen an, da sie meist Absetzsymptome oder Probleme beim Wiedereindosieren nicht als das anerkennen, was sie sind. Sie versuchen es dann eben mit anderen Medikamenten, wie zB Akineton.

Liebe Grüße,
Cat
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Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Ja das mit den 50mg Einstieg wird schon so sein aber das ist alles so verwirrend. Versuche ich jetzt auf der Dosis zu bleiben bis die Absetzsymptome sich wieder beruhigen oder wechsel ich auf 25mg und riskiere vl weitere Absetzsymptome oder es sind Nebenwirkungen die sich dann beruhigen 🙈 dann müsste ich aber auch auf unretadiert wechseln was nochmal zusätzlich reizen würde.

Ich bin eigentlich ganz froh über das Akineton weil die Schlundkrämpfe einfach nicht mehr auszuhalten sind, so kann man doch nicht leben
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Ich bin nun heute aus der Klinik entlassen worden und muss sagen man kann immer nur wieder mit dem Kopf schütteln. Beim Aufnahme Gespräch hundert mal drauf hingewiesen dass ich 50mg Quetiapin RETARD nehme. Ich bin ziemlich sicher sie haben mir unretadiert gegeben, was auch im Arztbrief steht. Gut dass ich mein eigenes mit hatte und genommen habe. Dann wollten sie mir 3x täglich Tavor geben. Hab ich schön gesammelt und nicht genommen, brauche doch nicht die nächste Abhängigkeit 🤨 ausserdem wer weiß denn dann am Ende ob das Akineton die Besserung gebracht hat und nicht das Tavor 🤦🏻‍♀️ dann Akineton eingeschlichen. Im Arztbrief steht ich hab einmal am Tag 2mg RETARD bekommen. War eine geteilte Tablette. Retard und teilen. Aha gut dass die solch eine Kompetenz besitzen 🤦🏻‍♀️ und jetzt soll ich bis morgen einen Psychiater finden der mir das weiter verschreibt und mich dann weiter betreut. Leute man sollte meinen in Kliniken ist man sicher, kann man sich zurücklehnen
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Tami,

im Beipackzettel der 4mg Retard Akineton-Tabletten steht "darf nicht geteilt werden". :x

Liebe Grüße

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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Ich hab eben als ich es in der Apotheke geholt habe nochmal gefragt, der sagte es sei ne Kerbe drin dann dürfte man das 😠 zu unserem Gesundheitssystem fällt mir NICHTS mehr zu ein. Das sind doch die Basics, die müsste man doch zumindest kennen 😠
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Tami,

naja eine Kerbe heißt nicht immer das man es teilen darf, die haben in der Apotheke eigentlich so eine spezielle Datenbank
wo man das nachschauen kann. Es kann natürlich auch von Hersteller zu Hersteller verschieden sein, ob geteilt werden darf
oder nicht.

Liebe Grüße

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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Ululu »

Hallo Tami,

es ist von Medikament zu Medikament unterschiedlich, wo die Retardierung sitzt.

Manchmal ist das im Wirkstoff selbst, dann darf man auch retardierte Tabletten teilen.
Manchmal ist es in der Umhüllung.
Dann darf man nicht teilen.

Nu so zur Info. :)

LG Ute
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Vielen Dank für die Info da gibt es ja leider viele Meinungen und wenig Informationen 😊
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Re: Tami87: Akineton gegen Dyskinesien oder NL Wechsel?

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Ich schleiche ja nun das Akineton ein. Im Arztbrief wöchentlich erhöhen. Krämpfe werden besser, Laune und innere Unruhe sehr deutlich verbessert. Habe nun leider bis jetzt noch keinen Psychiater oder Neurologen, der das weiter betreut bzw wissen wir ja dass da sowieso nur eingefahrene Meinungen rumkommen werden.

Ich hoffe hier kann jetzt jemand etwas helfen. Mein Gedanke war das 50mg Quetiapin retard weiter zu nehmen bis sich das System wieder darauf eingestellt hat und dann das Akineton wieder auszuschleichen.

Diesen Punkt kann ich ja aber nur rausfinden indem ich das Akineton reduziere und gucke was noch an Dyskinesien vorhanden ist oder 🤷🏻‍♀️? Und was wenn der Körper Quetiapin überhaupt nicht mehr annimmt, NL Wechsel?

Angst macht mir auch das weitere Reduzieren, dann treten evtl ja gleich wieder Dyskinesien auf, oder kann man Akineton längere Zeit nehmen? Unter Nebenwirkungen steht nichts wirklich gravierendes, wobei ich in anderen Berichten einiges Abschreckendes gelesen habe.

Ich würde mich freuen wenn sich hierzu vl jemand findet 😅
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Maria__ »

Liebe Tami,

habe ich richtig gelesen, dass Du vor kurzem wieder auf 50mg Quetiapin retard gegangen bist um einem Langzeitentzug vorzubeugen? Hattest Du denn Entzugssymptome ohne?
Dein ZNS scheint empfindlich ggü. Neuroleptika und Du hast unter einer - vergleichsweise niedrigen Quetiapindosis bereits diese Neuroleptikaspezifische Nebenwirkung bekommen... das ist meiner Meinung nach ein wichtiges Zeichen, dass Du das Quetiapin vorsichtig aber relativ zügig loswerden solltest. Deswegen wundere ich mich gerad, dass Du direkt wieder auf 50mg gegangen bist.
Das Akineton unterdrückt die Symptome effektiv, aber der Auslöser ist weiterhin vorhanden. Ich kenne es aus der Akutpsychiatrie, dass Akineton meist nur kurzzeitig gegeben wird um Schlundkrämpfe etc zu lösen; es gibt einige Patienten die es auch längerfristig einnehmen, meist solche die hohe Dosen Neuroleptika bekommen, aber ich denke es ist sehr wichtig, dass man den Auslöser der Krämpfe bzw Kieferklemme so schnell es eben geht, natürlich ohne Entzugssymptome zu riskieren, verbannt.

Alles Gute!
Maria
Absetzprozess:
29.12.20 Queti. 177mg; Fluox. 22,2mg
12.01.21 Queti. 176mg; Fluox. 22,2mg
16.01.21 Queti. 176mg; Fluox. 22mg
21.02.21 Queti. 173mg; Fluox. 21,5mg
13.03.21 Q. 170mg; F. 21,5mg
07.04.21 Q. 165mg; F. 21,4mg

Vorgeschichte
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Symptome: Angst, Anspannung, schlimmes Endlosgrübeln, stark intensivierte Gefühle/Neuroemotionen,rasche Stimmungswechsel,Horrorgefühle,DR, DP, nur im Kopf sein,Ohrwürmer,Durchdrehgefühle,Unwohlsein,Grauen,Terror, Übelkeit, Gedankendrängen, Zwangsgedanken,irrationale Gedanken, schlimme Träume,Übelkeit,Schwindel, Schwäche uvm

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Jamie
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Jamie »

Hallo Tami, :)

offiziell ist Biperiden (Akineton) ein Parkinson-Medikament und es gehört definitiv in fachmännische Hände.
Es ist vermutlich möglich, es längere Zeit zu nehmen, aber muss dann streng überwacht werden, zumal Biperiden teilweise das auslösen kann, was es behandeln soll.

Ich weiß das von meinem schwerst schizophreniekranken Stiefopa (Ruhe in Frieden, E), der nur durch eine Bullendosis Clozapin von schweren gewalttätigen Ausbrüchen und Delirien abgehalten werden konnte und der zusätzlich Biperiden nehmen musste, um die schweren massiven NW des starken Clozapins abzufedern.
Das war auch laut Neurologe immer ein Ritt auf der Rasierklinge.

Es ist gut zu lesen, dass du offenbar schon profitierst.
Und wenn es schon ganz gut klappt, würde ich auch die Dosis nicht mehr weiter steigern und wenn, dann nur unter strengster Abwägung und mit fachmännischer Betreuung.

Ich weiß auch um deine Schwierigkeiten mit dem Quetiapin, aber es ist meine offene Meinung, dass dieses Mittel raus aus deinem Körper muss / sollte (irgendwann), weil es dir schwerwiegende NW verursacht und wir wissen von NL, das einmal aufgetretene EPS und (Früh/Spät-) Dyskinesien möglicherweise nicht mehr verschwinden.

Ich hoffe hier kann jetzt jemand etwas helfen. Mein Gedanke war das 50mg Quetiapin retard weiter zu nehmen bis sich das System wieder darauf eingestellt hat und dann das Akineton wieder auszuschleichen.
Verständlich, aber meine oben genannten Sorgen bleiben.
Letztlich musst du das für dich abwägen und entscheiden.

Und bleib dran, dir einen Neurologen / Psychiater zu suchen; du wirst einen bei deiner komplexen Geschichte benötigen, notfalls eine PIA (Psychiatr. Institutsambulanz) an einem Klinikum oder Uniklinkum.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,

Ja mit 50mg retard einzudosieren war ein Fehler aber zu dem Zeitpunkt wusste ich echt nicht mehr was ich noch machen soll und hatte auch nur die 50mg retard da, Arzt war nicht zu erreichen. Seit ich aus der Klinik bin geht's wieder schlechter, ich habe Bedenken dass vl auch die 0,5mg Tavor, die ich morgens in der Klinik bekam, die Dyskinesien verbessert haben und nicht das Akineton. Habe auch den Fehler gemacht gestern Kaffee zu trinken danach war es wieder viel schlimmer und hält bis heute an.

Ja das Quetiapin los werden ist schon klar aber wie soll ich das machen 😞 ich muss erstmal auf unretard wechseln. Als ich die 2 Wochen das Quetiapin weggelassen hatte waren die Symptome gleich.

Ich habe auch Angst wenn ich jetzt als wechsel und reduziere dass es als noch schlimmer wird. Ich hatte wie gesagt gehofft dass es Absetzsymptome sind, weil sie immer auftreten wenn ich reduziert habe, und sie sich nach einer Zeit wieder legen und ich dann ganz langsam reduzieren kann
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Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
Keine Veränderung der Symptome, hinzu kommen Übelkeit, Unruhe, DP, Vergesslichkeit, Gefühl nicht mehr richtig denken zu können

Seit 12.04. Quetiapin unretadiert auf 25mg (50mg Wiedereindosierung war zu hoch)

Akineton nach Tageklinik Absprache wegen NW abgesetzt am 15.04.
Tami87
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Re: Tami87: Akineton gegen Dyskinesien

Beitrag von Tami87 »

Ich habe seit heute wieder schwer Probleme mit den Zungen Kiefer und Schlundkrämpfen. Ich nehme an es war nicht das Akineton was mir die Tage in der Neurologie gut geholfen hat sondern die 0,5mg Tavor morgens 😞😞 seit ich die nicht mehr nehme geht es wieder los. Nur durch Koffein gestern kann das ja kaum so schlimm sein.

Ich bin echt richtig verzweifelt und weiß nicht mehr wohin ich mich noch wenden kann.

Wenn ich nicht bald wieder arbeiten kann geht mir alles den Bach runter
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
Diagnose Anpassungsstörung mit starken Ängsten und Unruhen

Nachdem im Mai 2020 Herzrasen begann auf 75mg reduziert

Danach wiederholt Kieferklemme und Schluckbeschwerden

Seit dem 21.2. auf 50mg reduziert

Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

Seit 05.4. 2mg Akitenon retard gegen Dyskinesien

Seit 10.4. 4mg Akineton retard gegen Dyskinesien
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Tami87
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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Tami87 »

Hallo,
Die Kiefer und Schlundkrämpfe sind immer noch gleich, ausserdem ist mir manchmal übel, heute mittag hatte ich ein ganz komisches Gefühl, konnte nicht richtig sehen, war wie in Watte gepackt, schwindelig und kurz hat mir die Haut an den Armen gebrannt. Innerlich bin ich wieder sehr unruhig.

Die Wiedereindosierung mit 50mg retard war ein großer Fehler 😔😔 das Akineton wirkt bis jetzt auch kaum. Wenn es ja nur ein Parkinson ähnliches Symptom wäre oder so aber diese Schlundkrämpfe etc sind nicht auszuhalten besonders die Angst dass sie bleiben oder schlimmer werden können in Zukunft

Was ist das Beste nun? Abwarten ob sich das Quetiapin wieder auf der Dosis stabilisiert oder auf unretadiert wechseln und gleichzeitig reduzieren?
Quetiapin retard 150 mg seit Dezember 2018
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Seit dem 28.2. Kiefer und Schluckmuskulatur Krämpfe gefolgt von Panikattacken, Sehstörungen und ständiger Atemnot

Am 08.03. auf 25mg retard im Krankenhaus gesetzt

Am 11.03. auf 0 Symptome bleiben aber gleich

Vom 12.03. bis 15.03. 200mg Opipramol vom Hausarzt gegen Angstzustände und Panik

Am 25.03. auf 50mg Quetiapin retard Wiedereindosierung

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Re: Tami87: Hallo, meine Vorstellung (zu Quetiapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Tami,

wann hast du die 50mg Quetiapin wiedereindosiert? In deiner Signatur steht 25.11., aber ich vermute das ist ein Tippfehler und es war der 25.03.?

Da ich auch vermute, dass die Wiedereinstiegsdosis für dich zu hoch war, würde ich eventuell auch probieren, auf unretardiertes Quetiapin umzustellen und wenn du die Umstellung halbwegs verkraftet hast, ein wenig abzudosieren.
Da das unretardierte Quetiapin weniger lange wirkt, wäre es vielleicht sinnvoll es auf 2 Einnahmezeitpunkte aufzuteilen (also zB 25mg morgens und 25mg abends).
Wenn das Akineton keine Wirkung hat, würde ich es möglichst rasch wieder weglassen. Denn sonst hast du nur ein neues Medikament an der Backe, das du langsam ausschleichen musst.

Liebe Grüße,
Cat
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