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Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

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Estefania
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Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Estefania »

Hallo ,

Ich bin Estefania und komme aus Österreich.
Am 23.März wurde ich von meiner Schwester in die Psychiatrie eingewiesen weil ich durch zu viel Diazepam und Alkohol nicht mehr ansprechbar war.

In der Klinik hatte ich einen brutalen Entzug von Benzos, Alkohol und Nikotin( war Kettenraucherin) innerhalb von drei Wochen.
Am 21. April bekam ich mein letztes Benzo und seitdem nichts mehr.

Ich denke jeden Tag ich sterbe an den Symptomen die ich wirklich alle habe!
Hatte jemand noch so einen grausamen Entzug?

Lg
Esti
Zuletzt geändert von padma am 19.05.2021 19:57, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel nach Rücksprache geändert
Seit 2018 Diazepam und Halcion 0,25mg (Triazolam)
wegen Panik und Angstörung mit Schlaflosigkeit bekommen.

Seit 2020 Diazepam mit Alkohol zusammen konsumiert. (Menge unklar hatte Diazepam Tropfen und zuletzt nur mehr aus der Flasche getrunken).

21.3.2020 Einweisung Klinik toxische Vergiftung Diazepam und Alkohol.
Benzospiegel 1463????

Entgiftung von Diazepam Alkohol und Halcion(Triazolam) 0,25mg.
Als Krampfschutz 3.Wochen Carbamazepin.

Gedeckelt wurde der Entzug durch das Neuroleptika Quetiapan 100mg unretardiert.
Wegen Wirkungslosigkeit Quetiapin nach ungefähr 14.Tagen Einnahme beendet.
Wegen dem schlechten körperlichen Befinden gleich einen Nikotinentzug von ehemals 50. Stk.Zigaretten am Tag.

Entlassen am 21.04.2021

Zustand katastrophal (Bettlägerig, der festen Überzeugung zu sterben)
Niemandsland
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Estefania,

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Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

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Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße

Niemandsland
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Estefania
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug

Beitrag von Estefania »

Hallo,

entschuldigt wenn ich etwas wirr schreibe bin im Überlebensmodus.

Lg
Esti
Seit 2018 Diazepam und Halcion 0,25mg (Triazolam)
wegen Panik und Angstörung mit Schlaflosigkeit bekommen.

Seit 2020 Diazepam mit Alkohol zusammen konsumiert. (Menge unklar hatte Diazepam Tropfen und zuletzt nur mehr aus der Flasche getrunken).

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Benzospiegel 1463????

Entgiftung von Diazepam Alkohol und Halcion(Triazolam) 0,25mg.
Als Krampfschutz 3.Wochen Carbamazepin.

Gedeckelt wurde der Entzug durch das Neuroleptika Quetiapan 100mg unretardiert.
Wegen Wirkungslosigkeit Quetiapin nach ungefähr 14.Tagen Einnahme beendet.
Wegen dem schlechten körperlichen Befinden gleich einen Nikotinentzug von ehemals 50. Stk.Zigaretten am Tag.

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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug

Beitrag von Estefania »

Hallo,

könnt jemand den Titel noch ergänzen das ich auch das Schlafmittel Halcion 0,25mg (Triazolam) entzogen habe.
Danke.

Ps: Also hatte ich vier Entzüge davon habe ich hier noch nichts gelesen :(

Lg
Esti
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug / Triazolam abgesetzt

Beitrag von padma »

hallo Esti, :)

dir setzt sicherlich vor allem der schnelle Benzoentzug von einer extremen Hochdosis sehr zu. Ich glaube dir gerne, dass dein Zustand katastrophal ist und du das Gefühl hast zu sterben.
So schlimm dieser Zustand auch ist, sterben wirst du daran glücklicherweise nicht.

Die vierzehntägige Quetiapineinnahme wird vermutlich keine grosse Rolle dabei spielen, der Nikotinentzug kann zusätzliche Symptome machen.

Bist du noch in der Klinik?
Bei einem derartigen Benzomißbrauch wäre eine Langzeittherapie wichtig, damit du nicht rückfällig wirst.

Die körperliche Symptomatik kann nach einem solchen Entzug leider lange anhalten. Ein langsames Ausschleichen ist sehr viel schonender, bei einer akuten Entgiftung ist das natürlich nicht möglich.

Du hast Glück gehabt, dass deine Schwester dich in die Klinik gebracht hat, die Kombinatin Benzo und Alkohol in solch extremen Dosen kann durchaus lebensbedrohlich sein.

Es liegt jetzt sicher ein harter Weg vor dir. Aber er lohnt sich, du kannst diese Situation durchstehen und kannst dann wieder ein gutes Leben haben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug / Triazolam abgesetzt

Beitrag von Estefania »

Hallo Padama,

Ich bin seit dem 21. April zuhause.
Der Entzug und die Behandlung in der Klinik haben mich traumatisiert.

Wie geschrieben ich hatte vier Entzüge mein Gehirn steht unter Schock ich bin kurz vorm durchdrehen.
Rückfällig werde ich nicht weil ich habe Angst vor einer paradoxen Reaktion.

Mein Körper besteht aus Schmerzen, ich weiß nicht mehr bin ich unheilbar krank oder haben die Ärzte mein Gehirn geschrottet.

Lg
Esti
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug / Triazolam abgesetzt

Beitrag von padma »

hallo Esti, :)

Dass du durch die Klinikzeit sehr traumatisiert bist, kann ich mit gut vorstellen. Du bist jedoch nicht unheilbar krank und die Ärzte haben dein Gehirn auch nicht geschrottet.

Du leidest jetzt unter einem schweren Entzugssyndrom. Das vergeht wieder, nur leider kann es dauern.
Wurdest du einfach so entlassen, ohne weitere Unterstützung?

Ich denke, du wirst noch Antworten bekommen, von anderen Betroffenen, die einen scweren Benzoentzug durchgemacht habe.
Vielleicht wäre es gut, deinen Titel noch aussagekräftiger zugestalten, wie "schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich( Diazepam ,Triazolam, Alkohol, Nikotin) "

liebe Grüsse,
padma
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Re: Estefania: Diazepam Alkohol und Nikotinentzug / Triazolam abgesetzt

Beitrag von Estefania »

Hallo Padma,

kannst du bitte den Titel ändern ?

Ja ich wurde knallhart entlassen es war eine Demütigung in der Klinik.
Es hat den Ärzten anscheinend Spass gemacht mich so zu quälen weil ich war wie im Delirium aber der Entzug wurde beinhart fortgesetzt.

Lg
Esti
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von padma »

hallo Esti, :)

ich habe den Titel geändert, Nikotin passte nicht mehr in die Zeile. Es reicht aber auch, wenn das in deiner Signatur steht.

Ich weiß nicht, ob die Ärzte dich wirklich quälen wollten. Sie sind nach ihrem Schema vorgegangen und sind anscheinend nicht weiters auf dein Befinden eingegangen. Das ist wohl leider in vielen solchen Kliniken traurige Realität. :(

liebe Grüsse,
padma
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Estefania
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Estefania »

Hallo Padma,

danke für die Änderung.
Doch das war quälen ich konnte nichts mehr ich bin quasi in der Klinik ein Pflegefall geworden.

Ich konnte nicht mehr allein duschen,nicht mehr gehen, an keiner Therspie teilnehmen ich konnte gar nichts mehr.

Ich habe gebettelt und gefleht das ich eine Absetzpause brauche und wurde ignoriert.
So jetzt liege ich zuhause und schaffe es zum Wc und das ist ein Marathon für mich :(
Ich habe Symptome das ich denke ich überlebe die nächsten Minuten nicht mehr und das schlimmste ist es mir glaubt kein Mensch.

Lg
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Die »

Hallo,

Bist du in Therapie? Weshalb hast du benzos genommen?

Ich finde es bemerkenswert, wie ihr das mit den benzos schafft. Der Anfang ist gemacht und es wird besser. Ganz bestimmt.

Lg
2009-2018 citalopram, sertralin, venlafaxin usw...
Zum Schluss 100 mg sertralin, über einen Monat ausgeschlichen. 2 Monate später heftige "depressionen"
Ausgestanden und irgendwann war es plötzlich vorbei

Frühjahr und Sommer 2020 (vor dem Citalopram)
1 Woche Atosil
2 Wochen Pipamperon
2 Wochen Valdoxan

Von 2019 bis August 2020 Opipramol 100mg
Dieses wurde in der Klinik einfach weggelassen


14.08.2020 citalopram 20mg
26.08.2020 citalopram 10mg reduziert
04.11.2020 9mg, gestartet mit der Wasserlösemethode
Soweit läuft es, gelentlich schwindel, Kopfweh, immer noch Albträume
17.11.2020 8mg :fly:
10.12.2020 7mg
17.01.2021 6,3mg
Versehentlich 5,4 mg
Bleibe erstmal bei der dosis
15.03.2021 4,7 mg seit 3 Tagen endlich erträglicher, mehr Antrieb.
06.06.2021 4mg
27.07.2021 3,6mg
padma
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von padma »

hallo Esti, :)

wir hier glauben dir.

Ja, so ein schneller Entzug von einer solchen Dosis grenzt schon an Körperverletzung. Es sei denn, es war aus medzinischen Gründen so notwendig, wegen der Intoxikation. Das kann ich nicht beurteilen.

Wie lebst du denn? Hast du zuhause Unterstützung? Das wäre schon wichtig. Kümmert sich deine Schwester um dich?
Und ein Suchttherapeut wäre vermutlich auch gut, vorausgesetzt er verfügt über Empathie.

Es tut mir sehr leid, was du jetzt erleidest.
Du hast einen grossen Schritt schon geschafft, du bist die Suchtmittel los. Jetzt beginnt dein Heilungsprozess.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Esti.

Ich habe auch zwei entwürdigende Klinikentzüge hinter mir. Allein die Aussicht auf ein weiteres Mal, denn dazu würde es bei mir unweigerlich kommen, hält mich von einem Rückfall ab.

Liebe Esti, ich habe im Grunde ähnlich entzogen wie Du - und es überlebt.

Ich sehe es wie padma: Du bist die Suchtmittel los, jetzt beginnt Dein Heilungsprozeß.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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Estefania
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Estefania »

Hallo Die, Padma und Clarissa,

Ich habe Benzos genommen weil ich starke Panikattacken hatte und leicht hypochondrische Züge.
Therapie hatte ich jahrelang ohne Erfolg und jetzt in diesem Zustand ist daran gar nicht zu denken :(

Es kümmert sich jemand um mich aber ohne Verständnis, kann ich irgendwie nachvollziehen weil ich kenne mich selbst nicht mehr.

Es dringt nichts mehr zu mir durch weil ich mir sicher bin das ich eine schwere Krankheit habe.

Lg
Esti
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von padma »

hallo Esti, :)
Es dringt nichts mehr zu mir durch weil ich mir sicher bin das ich eine schwere Krankheit habe.
Dass nichts zu dir durchdringt liegt an deinem Entzugszustand. Bei einem so extremen Entzug ist das leider normal. Du hast keine sonstige Krankheit, das ist der Entzug.

Gut, dass sich jemand um dich kümmert. Verständnis und Empathie wäre natürlich schon gut, gerade weil es dir so schlecht geht.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Esti.

Fast alle von uns traf der Entzug mit solch einer Wucht, daß wir überzeugt waren, eine schwere Krankheit zu haben. Ich war anfangs auch auf Abklärung aus, bis hin zu stationärer Diagnostik. Ganz abgesehen davon, daß ich nicht ernst genommen wurde - es kam nichts bei raus. Man wollte mich wieder in die Psychiatrie abschieben.

Der Entzug ist so unverständlich und für Außenstehende nicht nachvollziehbar - auch das geht uns fast allen so. Ich bin sehr froh, mich wieder allein versorgen zu können. Das wird wieder.
Vielleicht wirst Du nicht topfit und so belastbar wie früher, aber man kann einen lebenswerten Zustand erreichen, mit dem man sich gut arrangieren kann - glaub mir.

Bitte gib nicht auf.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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Estefania
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Estefania »

Hallo Padma,

danke, ihr hier im Forum seid jetzt die einzigen die mich verstehen alle anderen sagen das ist kein Entzug mehr.

In der Klinik bekam ich so schreckliche Derealisation und einen Kopfdruck mit Schwindel das bis heute noch anhält.
Magen-Darm usw. es ist alles kaputt.

Ich bin ja Hypochonder ich weiss nicht mehr was ist real und was ist Einbildung :(

Lg
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Straycat »

Liebe Esti,

auch von mir willkommen hier in unserer Runde :)

Für einen Hypochonder ist es sicherlich noch mal schwieriger, wenn solche fiesen Symptome auftreten. Mir half es immer sehr im Rückblick zu schauen, ob diese Symptome erstmal während/nach dem Entzug aufgetreten sind oder ob ich sie schon von früher kenne. Aber auch bereits bekannte Symptome können im Entzug auch nochmal verstärkt werden.
Wenn es Dinge gibt, die ich lieber ärztlich abgeklärt haben wollte, dann habe ich das auch ab und zu getan. Aber in der Regel reagieren viele Ärzte nicht sehr hilfreich, wenn es Entzugssymptome sind, da sie nicht wissen/nicht wissen wollen, dass Entzugssymptome eben NICHT nach einigen Wochen weg sein müssen.

Für mich war es damals auch ein Segen, das Forum gefunden zu haben, da man dann weiß: Es geht auch anderen so, ich habe keine schräge und außergewöhnliche Erkrankung, sondern viele andere leiden unter den gleichen oder ähnlichen Entzugssymptomen.

Versuch dir viel Ruhe zu gönnen und vielleicht kannst du dich ja auch etwas ablenken mit seichtem Fernsehprogramm, Hörspielen oder dergleichen. Das klappt natürlich nicht immer, aber manchmal kann man so besser zur Ruhe kommen, wenn dann die eigenen kreisenden Gedanken etwas unterbrochen werden.

Alles Liebe,
Cat
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Estefania
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Estefania »

Hallo Straycat und Clarissa,

Ich habe die Symptome ich spüre sie und sie fühlen sich bedrohlich an.
In der Klinik wurde ein Ct vom Schädel gemacht zum Glück ohne Befund.
Dann hatte ich so Unterleibsschmerzen ab zum Gyn wieder o.b. naja jetzt ist es Darmkrebs weil ich nur Durchfall habe.

Ich bin in einem Krankheitswahn gefangen der mir selbst Angst macht :(
Auch habe ich so starken Haarausfall und meine Regelblutung kommt alle 14. Tage.
Durch die Derealisation und Depersonalisation fühle ich mich wie in einer anderen Welt.

Sry fürs jammern.

Lg
Esti
Seit 2018 Diazepam und Halcion 0,25mg (Triazolam)
wegen Panik und Angstörung mit Schlaflosigkeit bekommen.

Seit 2020 Diazepam mit Alkohol zusammen konsumiert. (Menge unklar hatte Diazepam Tropfen und zuletzt nur mehr aus der Flasche getrunken).

21.3.2020 Einweisung Klinik toxische Vergiftung Diazepam und Alkohol.
Benzospiegel 1463????

Entgiftung von Diazepam Alkohol und Halcion(Triazolam) 0,25mg.
Als Krampfschutz 3.Wochen Carbamazepin.

Gedeckelt wurde der Entzug durch das Neuroleptika Quetiapan 100mg unretardiert.
Wegen Wirkungslosigkeit Quetiapin nach ungefähr 14.Tagen Einnahme beendet.
Wegen dem schlechten körperlichen Befinden gleich einen Nikotinentzug von ehemals 50. Stk.Zigaretten am Tag.

Entlassen am 21.04.2021

Zustand katastrophal (Bettlägerig, der festen Überzeugung zu sterben)
Straycat
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Re: Estefania: schweres Benzoentzugssyndrom nach Schnellentzug aus dem Hochdosisbereich (Diazepam, Triazolam, Alkohol)

Beitrag von Straycat »

Hallo Esti,

bist du denn in Psychotherapie wegen der Hypochondrie?
Aus so einem Muster kommt man häufig ja schwer alleine wieder heraus, weil man ja quasi unzugänglich wird für logische Argumente.

Ich denke, es ist aber schon mal gut, dass du dir selbst bewusst bist, dass du unter Hypochondrie leidest.
Durchfall ist ein sehr sehr häufiges Entzugssymptom. Ich habe das auch immer wieder beim Reduzieren.
Zur Unterstützung könntest du es mit Pfefferminzölkapseln probieren. Die haben mir bei Durchfall immer recht gut geholfen.

Ich weiß, die Symptomatik kann sich manchmal lebensbedrohlich anfühlen. Aber es ist ganz wichtig, sich auch immer wieder zu sagen (oder vielleicht kannst du es auch aufschreiben und dir den Zettel irgendwo sichtbar aufhängen): es ist der Entzug, es ist keine echte Bedrohung für mein Leben, der Entzug geht vorbei.

Liebe Grüße,
Cat
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