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Yvi112: Opipramol

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Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hallo!

Ich bin neu hier. Wegen Schlafstörungen und Ängsten habe ich von meinem Hausarzt Opipramol bekommen. Ich hatte 4 Tage lang 100mg zur Nacht genommen. Ich fühlte mich damit nicht wohl (mit einem Antidepressivum) und habe direkt eigentlich wieder beschlossen auszuschleichen.

Mein Hausarzt meinte, ich könne die Tabletten einfach weglassen. Das habe ich mich nicht getraut. Ich bin 2 Tage auf 75 mg runter, dann 3 Tage auf 50 mg, dann 3 Tage auf 25 mg und gestern auf 12,5 mg.

Ich hatte diese Nacht mit den 12,5 mg wieder Schlafstörungen, Herzklopfen und Ängste. Genau die Symptome, wie vor den Tabletten.

Jetzt weiß ich nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Sind das nach so kurzer Zeit schon Absetzerscheinungen oder meine alten Symptome, die wieder aufflammen? Ich habe große Angst um meine Libido. Die funktioniert nicht richtig seit den Tabletten. Manchmal klappts manchmal gehts gar nicht.

Könnt ihr mir bitte weiterhelfen?
DANKE
Zuletzt geändert von padma am 18.07.2021 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Towanda »

Hallo Yvi112,

willkommen im ADFD.

Nach 10 Tagen Einnahme ist es sehr unwahrscheinlich, daß Du unter Entzugssymptomen leidest. Was wurde denn außer Tabletten für/gegen Deine Symptome getan? Wurde versucht, der Ursache auf den Grund zu gehen? Hast Du einen Therapeuten?

Daß nun, nach der kurzen Einnahme, nach dem reduzieren Deine Symptome wieder da sind ist ganz normal. Erstens heilen Tabletten nicht sondern deckeln nur die Symptome und zweitens: Warum soll sich nun plötzlich nach 10 Tagen etwas verändert haben?



Hier nun noch einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum - bitte liest Dir die Links sehr genau durch, im Thread "Was finde ich wo im Forum" findest Du einen thread "Alternativen zu Psychopharmaka" - da bekommst Du Tips, was Du gegen Deine Symptome tun kannst:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
viele Grüße,

Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli - abgesetzt am 01.02.21


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi112, :)

auch von mir willkommen.
Inhaltlich schliesse ich mich Towanda :) an.

Zum weiteren Vorgehen:
Jetzt nach dieser kurzen Einnahmezeit, kannst du Opipramol noch sehr schnell wegassen. Du könntest jetzt noch einen Tag 12,5 mg nehmen und dann weglassen.

Deine Bedenken bzgl. des Antidepressivum sind sehr berechtigt. Libidoprobleme sine eine sehr häufige NW, neben vielen anderen Risiken. Jetzt hast du noch die Möglichkeit unbeschadet da wieder raus zu kommen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Vielen Dank für eure Antworten.Gestern hatte ich aus Panik heraus nochmal 25mg eingenommen.
Wäre es ok,wenn ich jetzt noch 2x 12,5 mg einnehme und es dann weglasse?
Ich möchte es nur richtig machen.
Ich werde hoffentlich bald mit einer Gesprächstherapie starten können.Ansonsten versuche ich Progressive Muskelentspannung,Atemübungen,Passionsblume und Baldrian
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi,

das müsste okay sein. Dass du etwas Symptome bekommst, kann man zwar nicht völlig ausschliessen, aber ich würde es jetzt nicht länger rausziehen.

Das wäre gut, wenn du bald eine Gesprächstherapie machen könntest. Deine geplanten Maßnahmen hören sich sinnvoll an.

Könntest du bitte noch eine Signatur erstellen? Erst dann kannst du komplett freigeschaltet werden.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Signatur erstellen,ja....ich muss erstmal schauen wie das geht...bin da nicht so fähig...ahhh
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi, :)

ist bei dir ganz einfach, über diesen link http://adfd.org/austausch/ucp.php?i=ucp ... =signature
Schreib einfach den Medikamentenverlauf rein und dann "Senden".
Ausführliche Anleitung: viewtopic.php?f=46&t=15035

liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hi,hab ich gemacht.Ich hoffe es ist so richtig
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi, :)

fast perfekt. :D
Wenn du statt "vor 14 Tagen" etc, ein konkretes Datum einträgst, ist es ganz perfekt. "Vor 14 Tagen" ist relativ, in einer Woche stimmt es nicht mehr, dann ist es dann schon seit 3 Wochen her.

Ich schalte dich jetzt frei,
liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hallo nochmal,
also heute nochmal 12,5 mg und morgen nochmal und dann weglassen? Oder würde einmal 12,5 reichen?Bin mir so unsicher...
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi, :)

da du vorgestern 25 mg genommen hast, würde ich heute nochmal 12,5 mg nehmen und dann weglassen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hi,also vorgestern waren es 12,5 mg,gestern nochmal aus Panik 25 mg...Heute wären es dann 12,5mg...und meine Frage war jetzt,ob es besser wäre 2x hintereinander 12,5 mg zu nehmen?
Dankeschön
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi, :)

ja, genau so hatte ich dich auch verstanden.
Also ich würde heute nochmal 12,5 mg nehmen, damit du an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 12,5 mg eingenommen hast.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Ok,dann 2 x hintereinander.DANKE!!!
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hallo nochmal,
Ich hab da nochmal eine Frage,obwohl ich gar nicht weiß,wir ich das so recht fragen soll.
Woher würde ich merken,ob die Runterdosierung zu groß war?
Ich nehme das Opipramol ja noch nicht lange ein.
Ich habe halt so Angst meine Libido komplett zu zerstören durch falsches Ausschleichen...
Mich verunsichert total,dass sich es manchmal untenrum wie gefühllos anfühlt meist,wenn ich eine Stufe runterdosiere...st das normal?manchmal ist dann wieder alles gut.Das wechselt sich so extrem ab...ich hab so Angst was falsch zu machen...
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Straycat »

Hallo Yvi,

wie groß die Reduktionsschritte sein können, ist bei jedem sehr unterschiedlich. Manche vertragen größere Schritte, andere nur kleinste.
Das muss man wirklich einfach ausprobieren.
Dabei ist es aber sinnvoll es erst mit kleineren Schritten zu versuchen und nur wenn diese sehr gut vertragen werden, größere auszuprobieren.

Probleme mit der Libido und auch Gefühlstaubheit im Intimbereich sind sowohl bekannte NW von PP, als auch Absetzsymptome.
Wenn das immer nach dem Reduzieren auftritt, wäre es vielleicht überlegenswert es mit kleineren Reduktionsschritten zu versuchen.

Allerdings kommt bei dir hinzu, dass du das Opipramol insgesamt erst sehr kurz eingenommen hast. Wenn man nun die Reduktionsschritte verkleinert, verlängert sich dadurch insgesamt die Einnahmezeit - das kann auch ungünstig sein, weil sich das ZNS dann immer mehr an den Wirkstoff gewöhnt.
Es ist da eine sensible Sache genau den Mittelweg zu finden, der für einen selbst der beste ist. Absetzsymptome können allerdings immer auftreten. Viele Betroffene können nur mit Absetzsymptomen ausschleichen - da ist es dann das wichtigste, dass sie in einem erträglichen Ausmaß bleiben und bis zur nächsten Reduktion möglichst schon besser oder ganz verschwunden sind.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Hallo Cat!
Danke für deine Antwort.
Gefühlt schleiche ich ja schon ewig aus,mehr als doppelt so lang wie ich das Medikament genommen habe.
Jetzt kann man ja nicht von einem kalten Entzug sprechen,oder?
Ich wollte heute eigentlich nur noch einmal heute Abend 12,5 mg einnehmen und dann weglassen.
Nach dem Weglassen habe ich die Hoffnung,dass sich alles wieder normalisiert...Oder habe ich schon zu lange ausgeschlichen?Oh man...Was soll ich bloß tun?Falls es nach dem Weglassen nicht besser wird könnte man auch nochmal das Medikament nehmen,damit evtl.Schäden "aufgehoben" werden können?
Wie würdest du vorgehen?
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von padma »

hallo Yvi, :)

du nimmst es erst 15 Tage. Da ist in den allermeisten Fällen weglassen noch problemlos möglich. Erst ab ca. 4 Wochen ist ein AD fest im Hirnstoffwechsel eingebaut.

Da die Libidostörung als NW unter dem AD aufgetreten ist, würde ich es nun wirklich weglassen. Ich schätze das Risiko, das eine längere Einnahme mit sich bringt, als deutlich höher ein, als es jetzt wegzulassen.

Wenn es dir allerdings lieber ist, könntest du noch 2 Tage auf 6,25 mg gehen.

liebe Grüsse,
padma

P.S. ich sehe gerade deinen letzten Beitrag. Nein, das ist kein kalter Entzug. In den allermeisten Fällen reguliert sich alles wieder nach dem Absetzen. Evtl. kann es etwas dauern.

Eine Wiedereindosierung ist bei der kurzen Einnahmezeit i.d.R. nicht sinnvoll.
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Yvi112 »

Danke für deine Antwort!
Ich habe 50 mg Tabletten.Die habe ich von Hand geteilt.Das ging noch ganz gut auf 12,5..
Auf 6,25 mg wird es schon schwieriger.
Am liebsten würde ich es jetzt heute einfach direkt weglassen
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Re: Yvi112: Opipramol

Beitrag von Towanda »

Hallo Yvi,

kannst Du bitte in Deine Signatur immer ein Datum dazuschreiben? Die Formulierung "dann 2 Tage" ect. macht es schwerer nachzuvollziehen wie wenn da ein Datum steht.

Du nimmst Opioramol grade mal 15 Tage, da würde ich jetzt nicht mehr groß reduzieren, sondern, wie Padma schon mehrmals geschrieben hat, wirklich weglassen. Je länger Du es noch einnimmst, desto mehr stellt sich Dein ZNS darauf ein. Nach 4 Wochen Gesamteinnahme ist es fest im Gehirnstoffwechsel verankert, so lange solltest Du nicht warten.

Ich habe Dir im Begrüßungspost Fragen gestellt - wäre schön, wenn Du die noch beantworten könntest:
Was wurde denn außer Tabletten für/gegen Deine Symptome getan? Wurde versucht, der Ursache auf den Grund zu gehen? Hast Du einen Therapeuten?
Daß nun, nach der kurzen Einnahme, nach dem reduzieren Deine Symptome wieder da sind ist ganz normal. Erstens heilen Tabletten nicht sondern deckeln nur die Symptome und zweitens: Warum soll sich nun plötzlich nach 10 Tagen etwas verändert haben?

Noch eine Bitte: Denkst Du bitte an unsere Forumsnettiquette, Deine Beiträge mit einem Gruß zu beginnen und zu beenden - danke! :)


Viele Grüße, Towanda

Edit: Überschnitten mit Padma :)
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli - abgesetzt am 01.02.21


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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