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20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

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anderle
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20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Dienstag, 19.08.14, 9:32

Hi an alle,

habe mich soeben angemeldet, wollte meine Signatur erstellen.

Geht aber nicht. Also schreibe ich Sie hier rein und werde diese dann als Signatur
reinkopieren, sobald ich das kann.

Es geht um meine Frau. ( Ich hoffe, das ist auch ok wenn Angehörige hier posten )

Sie tickt seit Dezember letztes Jahr aus.

Da sie selber immer sagt, ihr helfen keine Tabletten, bin ich derjenige, der auf sie aufpasst.

Und leider auch zu den Tabletten und Klinikaufenthalten nötigt.

Historie :

Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin
Mirtazapin 15 mg
Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin
10 mg Olanzapin
75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin
Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin
Erhöhung auf 20 mg Olanzapin
Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin
20 mg Olanzapin
Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

So jetzt ist sie seit 11. August wieder daheim.
Jetzt könnte man meinen, hier läuft ein Zmbie herum, so wie ich das in den
Foren lese.
Ich habe fast keine Berichte gelesen bei denen 20 mg Olanzapin vorkommen.
"Ich schleiche gerade auf 2,5 mg aus usw"

Meine Frau hat keine Nebenwirkungen, ist im Prinzip so wie
vor den ganzen Behandlungen. Nur hat Sie etwas zugenommen,
hat Heisshunger. ( ca. 5-6 kg zugelegt )

Deshalb haben wir auch am meisten Bammel vor den 20 mg Olanzapin

Der Hammer :
Die entlassende Ärztin sagte dass sie bei Olanzapin auf 10 mg
runtergehen kann.
9. August 10 mg Olanzapin
Seit 13. August hat sie Olanzapin ganz weg gelassen
Seit 14. August nahm Sie nur noch 7,5 mg Mirtazpain

Nebenwirkungen : keine

Sie ist meiner Meinung nach sogar gut drauf, wie noch nie
(seit Dezember).

Wir wollen am Freitag für 2 Wochen mit dem Wohnmobil wegfahren.

Könnt ihr mir mal eine Einschätzung der Lage geben ?

Ich habe das Gefühl, dass hier von den Ärzten mit Kanonen auf Spatzen
geschossen wird ?

fruehling
Beiträge: 998
Registriert: Samstag, 08.03.14, 19:48

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Dienstag, 19.08.14, 10:02

Hallo Anderle,
herzlich willkommen im ADFD.
Du wirst in Kürze einen Link bekommen. Dann kannst du auch ei e Signatur erstellen.

Was ich vorab schon mal sagen kann;
20mg Olanzapin ist eine ganze Menge, auch 300mg Venlafaxin ist viel.

Das mit den Kanonen trifft die Sache ganz gut. Das kommt mir bekannt vor.

Wir schleichen hier mit der 10%-Regel aus. Immer nur 1 Medikament ausschleichen.
Es wurde innerhalb kürzester Zeit unwahrscheinlich viel umgestellt, was für das Nervensystem der Horror ist.

Wenn du das Olanzapin ausschleichst, kannst du die ersten Schritte recht zügig machen, aber den Rest schön langsam.
Sie nimmt es noch nicht so lange, also schnell weg damit. Es gibt Menschen, die so d schon bei 5mg gefühlstot und Zombiemäßig.

Wichtig zu wissen, was deine Frau für eine Grunderkrankung hat?!
Was hat zu den ambulanten Aufenthalten geführt?!
Was hat sie aktuell für Symptome ?
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Dienstag, 19.08.14, 10:21

UUps ja :

Anfänglich F33.2 bei der Entlassung stand jetzt F33.3 drin

Sie hat das Gefühl an allem Schuld zu sein.
Sie hat unser Leben ( Meins und Sohn 18 Jahre ) kaputt gemacht
Sie ist eine schlechte Mutter.
Sie ist ein Messi.
Sie hat keine Klamotten.

Sie war früher sehr sprotlich, kann sich aber nicht mehr aufraffen,
weil sie ja keine Klamotten hat :roll:

Das sind so die Hauptsymptome.

Ist aber im Nachhinein gar nicht so schlimm wie damals im Dezember
empfunden. Ich habe damals einfach Panik gehabt, weil ich meine
Frau so nicht kenne.

Und bin dann in die Klinik, weil ich mir von "Profis"
helfen lassen wollte.

Und dann sagt eine blutjunge osteurpäische Ärtztin dass es eine
gute Idee war das Olanzapin auf 20 mg zu erhöhen.

Im Nachhinein könnte ich kotzen, dass ich sie in die Klinik gebracht habe.


Das Lorazepan hat sie nur wenige male ( 5 x seit Dezember ? ) genommen.
In 0,5 überhaupt keine Wirkung

Am Samstag war sie wieder überdreht, da haben sie dann 1 mg gut runtergebracht.
Seitdem ist sie eigentlich noch besser drauf ?!
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.08.14, 18:33

Hallo anderle,

willkommen im adfd :)

F 33.2. ist Depression ohne psychotische Schübe, F33.3 ist Depression mit psychotischen Schüben.

Vorsicht! Was du beschreibst klingt nach einem möglicherweise psychotischen Schub oder einer Manie (krankhaftes Hochgefühl!)
Menschen in einem solchen Zustand können möglicherweise sich oder andere gefährden bzw. neigen zu Realitätsverlust (dadurch kommt das Gefährdungspotential zustande). Typische Symptome neben dem Aufgedrehtsein sind auch, dass die Menschen Dinge machen, die sonst nicht machen (zB. viel zu viel Geld ausgeben...), sich leichtfertig verhalten etc.
Bitte habe Acht auf deine Frau.

War das denn schon so, bevor sie all die Medikamente bekam? Ich habe das Venlafaxin in Verdacht; es wirkt agitierend / antriebssteigernd und ist in dieser Dosis ausgereizt (300mg sind extrem viel! Absolutes Ende der noch zulässigen Höchstdosierung!!!).
Habe gerade eben nochmals im INet recherchiert und gelesen, dass die Manie auch eine Nebenwirkung von Venlafaxin sein kann!
Ich hatte da sowas im Hinterkopf.


Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das gut mit der Medikamentierung läuft (eher nicht) und ob das mit dem Urlaub was wird, kann ich auch nicht sagen.
Ich kann nur eins sagen: Keine Klinik! Klinik nur, wenn´s um Leben oder Tod geht :!: .
Was wir hier für Horrorberichte über Psychatrieaufenthalte hören, da wird es einem ganz schlecht.
Die Menschen werden teils gnadenlos mit Chemie zugestopft und derart übermedikamentiert, dass man dafür kaum noch Worte findet.
Auch das, was deine Frau alles schlucken muss, finde ich krass.
Ist sie denn überhaupt depressiv? Sie nimmt ja Medikamente in Dosierungen, dass man meint, sie sein permanent an der Grenze dazu Suizid zu begehen.. :o
*Kopfschüttel*

Bitte bitte vorsichtig sein. Mit deiner Frau besprechen, ob sie vielleicht auf 275mg Venlafaxin gehen will (?) Wenn ja, dann abdosieren auf 275mg, einige Tage dort bleiben und weiter runter auf 250mg. Schauen, ob das krankhafte Hochgefühl abnimmt.


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von padma » Dienstag, 19.08.14, 22:40

Hallo Anderle, :)

ihr habt viel zu schnell reduziert. :shock:

Wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr Mirtazapin von 30 mg direkt auf 7,5 mg reduziert und paralell Olanzapin innerhalb von 13 Tagen von 20 mg aus abgesetzt. Auch wenn sie möglicherweise völlig überdosiert ist, waren diese Reduktionen viel zu schnell.

Zu schnelles Absetzen löst bei manchen für ein paar Tage ein Hochgefühl aus, doch dann kommt der Absturz.
Diese Medikamente müssen wirklich schrittweise ausgeschlichen werden, ansonsten kann sich ein schweres Absetzsyndrom entwickeln. :!:

Ich würde sofort auf 15 mg Mirtazapin und 10 mg Olanzapin zurückgehen, in der Hoffnung, dass sie sich darauf stabilisieren kann. Danach kann man 1 Medikament nach dem andere ausschleichen, da muss man dann nochmal gut überlegen, welche Reihenfolge gut wäre.

Hier Basisinfos zum sicheren Ausschleichen, gilt auch für Neuroleptikas:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6456

Zum Urlaub: Es kann sein, dass sich innerhalb der nächsten Tage /Wochen Absetzsymptome entwickeln. Sie braucht jetzt Ruhe und auch Rückzugsmögllichkeiten. Ob da ein Wohnmobil geeignet ist, bin ich mir nicht so sicher.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Mittwoch, 20.08.14, 15:58

Ja,

scheinst recht zu haben :(

Gestern gings ihr echt beschissen.
Heute morgen auch, gegen mittag gehts jetzt wieder.

Werde also heute abend 10 er Olanzapin und heute nacht 15 er Mirtazapin geben

Hab mir den Urlaub auch schon fast abgeschminkt, hab ich auch keinen Bock,
wenn´s ihr nicht gut geht.

Mal schauen, wie sich´s weiter entwickelt.

Wir sind ja ziemlich flexibel mit dem Wohnmobil
Ende Dezember 2013
************************
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3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 20.08.14, 16:19

Hallo anderle,

ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass die Ärzte zwar oft so tun, als könne man locker was dazunehmen oder weglassen oder von heute auf morgen etwas absetzen, aber das ist mitnichten der Fall :!: .
Das sind hoch potente Wirkstoffe, die vom Gehirn in seinen Hirnstoffwechsel eingebaut werden und darum muss man behutsam mit diesen Medikamenten umgehen. Es sind hoch problematische Medikamente, auch wenn einem die Pharmaindustrie gerne etwas Anderes erzählt :evil: .

Ihr müsst dringend nach einer Dosis suchen, auf der sich deine Frau wieder stabilisieren kann.
Insofern bitte meine Anregung mit dem Venlafaxin runterzugehen erst mal nach hinten stellen, weil deine Frau sich erstmal wieder fangen muss.

Sollte sie die letzten Tage mit einem "High"-Gefühl unterwegs gewesen sein, dann kann es sein, dass sie sich jetzt fühlt als würde die Welt untergehen, weil das Gehirn sich versucht zu normalisieren.
Im Hinterkopf muss man auch ein manisch-depressives Verhalten haben (Abwechslung zwischen himmelhoch-jauchzend und zu-Tode-betrübt); da gibt es auch solche "Abstürze".


Grüße
Jamie
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anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Mittwoch, 20.08.14, 16:51

Sie hat gestern auch noch zusätzlich nur die Mittagsration Venlafaxin genommen.
Quasi 150 mg Morgens weggelassen.

Ich weiss,

alles Mist, was wir machen.

Aber ich verspreche jetzt genau darauf zu achten......

Habe mir schon mein Handy gestellt

Ich werde peinlich genau darauf achten.

Euch vielen Dank, fürs coachen.

Ich steh hier quasi alleine seit Dezember und meine Frau tut mir soooo leid....

Unsere Freunde und Bekannte habe nur dumme Ratschläge parat.
Es gibt nur eine Freundin meiner Frau, die sich ab und zu um Sie kümmert.

Und mich nervt dieser Mist aus dem Krankenhaus !
Dachte eigentlich das ist professionelle Hilfe.
Aber die sind ja so was von verpeilt.

Wenn ich mal sehe, dass ehemalig Alkohol oder Drogenabhängie mit 5 mg bis höchstens mal
10 mg Olanzapin behandelt werden. ( Soll jetzt nicht abwertend sein, habe ich auch Verständnis )

Ich kann das nicht beurteilen, was bei anderen abgeht, aber soooo heftig ist es auch nicht bei meiner Frau,
dass man innerhalb kürzester Zeit von 10 mg auf 20 mg Olanzapin geht ?

Es gibt keine größeren Selbstmordabsichten bei Ihr oder geschweige den Gefahr für andere.

Ist doch auch klar wenn meine Frau bei der Visite mit 7 Ärtzten mit Laptop gefragt wird, ob
Sie Selbstmordabsichten hat, dass dann meine Frau zugibt, dass die Lage aussichtslos ist.
Und Sie am liebsten in einem Loch verschwinden würde.
Sie hat zugegeben, dass Sie schon daran gedacht hat, aber es nicht konkret plant.

Ihr deswegen solche Höchstdosen reinzujagen ?

20 mg Olanzapin
300 mg Venlazapin ?
30 mg Mirtazapin ?


Für mich ist das manchmal wie ein Alptraum.......

Aber ich gebe nicht auf :wink:

Danke nochmal........
Ende Dezember 2013
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3.März 2014
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Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
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Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Mittwoch, 20.08.14, 22:45

Na toll,

erster eindruck von 10 mg olanzapin
Genommen heute abend um 18:00 Uhr :

Haben nen video ausgeliehen, sie bewegt keine miene.
Spricht nur, wenn ich sie anspreche.
Schaltet die emotionen weg, oder ?


Dass muss das erste medi sein, dass weg muss......

Wann kann sie reduzieren ?
Ende Dezember 2013
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14 Tage Klinikaufenthalt.
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6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Lisamarie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 21.08.14, 8:51

Hallo anderle, es ist schön wie du dich um deine Frau kümmerst. Ich denke auch das ihr als erstes das Olanzapin ausschleichen solltet. Allerdings hab ich gelesen das ihr schon das Venlafixin um die Hälfte reduziert habt. Ob ihr da jetzt gleich das ausschleichen vom Olanzapin anfangen sollt, denke ich dann die nächsten vier Wochen eher nicht. Da der Körper erst Zeit braucht sich an die neue Dosis zu gewöhnen . Deshalb kann ich das jetzt echt nicht sagen, da müsste jetzt mal eines unserer erfahrerenden Mitglieder drüber schauen. Aber ich kann dir mal einem Link dalassen von jemanden der so was ähnliches passiert ist wie bei euch, sind Mama und Tochter.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=8479

Les das einfach mal vielleicht sind da auch Tipps für euch bei.
Lg Lisamarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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padma
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.08.14, 18:16

Hallo Anderle, :)

ich habe dich so verstanden, dass sie nur einmalig nur 150 mg Venlafaxin genommen hat?
Ich würde zunächst auf die 300 mg Venla zurück gehen und schauen, wie sie sich auf den 10 mg Olanzapin stabilisieren kann.

Dann könnte man nach 4 Wochen schauen, was als erstes reduziert werden sollte, Olanzapin oder Venlafaxin. Grundsätzlich wird ein Medikament komplett nach dem anderen ausgeschlichen, aber wenn eines stark antriebssteigernd und das andere stark sedierend ist, kann wenn man ein Medikament reduziert ein zu starkes Ungleichgewicht entstehen.

Dann muss man evtl erst ein Stück von einem und dann vom anderen weg nehmen, aber nie gleichzeitig.

Wichtig ist zunächst, dass sie sich bei einer gleichbleibenden Dosis stabilisiert, erst dann kann man weiter sehen.
Jamie schrieb:
F 33.2. ist Depression ohne psychotische Schübe, F33.3 ist Depression mit psychotischen Schüben.
Hatte deine Frau bei der zweiten Diagnose, denn bereits Venlafaxin?
Hast du denn Eindruck, dass sie auf Venlafaxin in Richtung "manisch" reagiert hat?
Oder hast du bereits früher Anzeichen für "psychotische Schübe" festgestellt?
Ärzte gehen mit solchen Diagnosen teils sehr leichtfertig um, daher wäre dein Eindruck wichtig.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Donnerstag, 21.08.14, 22:33

Meine frau hat von Haus aus sehr viel Antrieb.

Die einzige Veränderung durch die medikamte ist, dass sie eine spur gechillter ist.
Nicht mehr so total verzweifelt ist.

Von mehr Antrieb kann ich nix bemerken und das bei 300 mg Venlafxin !!!!

Vor der Klinik war sie nicht in der lage ans Telefon zu gehen oder ich musste sie überreden einkaufen
zu gehen.

Sie geht jetzt ans Telefon, macht dem Briefträger auf.
Schimpft auch mal mit mir, wenn ich oder mein Sohn Dreck macht.
Sie macht sogar Witze !


Und schläft gut. Was eigentlich das wichtigste ist.
( Ich schätze Mirtazapin )

Das einzige ist halt, dass sie sich nach wie vor schuldig fühlt und sehr oft das Thema :
Ich habe keine Klamotten !




Und hey lisamarie : wenn ich das durchlese, was fruehlings Mutter mitmacht, dann wird mir ja himmelangst:

Bei meiner Frau jeweils doppelte Menge an Olanzapin und Venlafaxin ????????!!!!!!

ich lese von ehemals schwerst Drogenabhängigen die 5 - 10 mg Olanzapin rummachen ??????


Wir haben morgen Termin bei der Klinikambulanz, hey da muss ich mich zusammenreissen !!!


Wird schon werden.
Wir machen den ganzen Tag schon rum wegen morgen in Urlaub fahren.
Wir wollen nach Dubrovnik zu Freunden.

Momentan denke ich, dass wir das machen.
Wir haben heute sogar schon Pläne gemacht mit einkaufen und so.

Ist so ein Spiel zwischen uns. Wir sagen immmer angenommen wenn wir morgen fahren....

Medikament hab ich jetzt beschlossen ( nachdem 10 mg Olanzapin gestern so gewummt haben ) :

300 mg Venlafaxin
2,5 mg Olanzapin
7,5 mg Mirtazapin


Schau mer mal
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Lisamarie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 21.08.14, 23:00

Hallo anderle, also einen Schreck wollte ich dir jetzt nicht einjagen. Und Frühlings Mama ist auch schon älter als deine Frau, ich wollte nur aufzeigen das ihr kein Einzelfall seid. Und jeder verträgt Medikamente anders.

Welche Dosis hat deine Frau denn vor den gestrigen 10 mg Olanzapin genommen ? Dann die eventuell im Urlaub halten.Das sie nicht in den Entzug kommt. Und ja das Mirtazapin ist schlaffördernd.

Hast du mit der fehlenden Kleidung eine Idee wie du ihr ihre Ängste da nehmen kannst. Eventuell einen Katalog von irgendeinem Versandhandel schicken lassen und sie darf sich da was aussuchen ? Und aufschreiben was sie denkt das ihr das fehlt ? Wenn sie wieder diese Ängste entwickelt im Katalog schauen ? Wäre so meine Idee.

Dann wünsch ich euch einen schönen Urlaub wenn ihr beschließt zu fahren.
Lg Lisamarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Freitag, 22.08.14, 11:25

anderle hat geschrieben:Na toll,

erster eindruck von 10 mg olanzapin
Genommen heute abend um 18:00 Uhr :

Haben nen video ausgeliehen, sie bewegt keine miene.
Spricht nur, wenn ich sie anspreche.
Schaltet die emotionen weg, oder ?


Dass muss das erste Medikament sein, dass weg muss......

Wann kann sie reduzieren ?
Da sie es noch nicht so lange nimmt würde ich es wahrscheinlich auch so machen, aber da die Venlafaxin so hoch dosiert ist, müsst ihr darauf achten, dass keine psychomotorische Unruhe auftritt. Das wird gerne verwechselt mit manischen oder psychotischen Zuständen. Dann hat man direkt eine neue Diagnose und so wird man bipolar oder schizophren.

Man muss da wirklich an feinen Schrauben drehen und nichts überstürzen, aber die Einnahmezeit auch nicht unnötig verlängern. Das ist hier die Kubst und stellt jeden da vor großen Herausforderungen.

Das mit der Spracharmut kenne ich und es war grausam, wie sich ein Mensch so schnell in ein emotionsloses, schweigsames nahezu juristisches Häufchen Elend verwandelt ohne jegliche Gesichtszüge.
Auch das wird nämlich über Dopamin gesteuert.
Spricht man das bei den Ärzten an, wird gesagt, dass es das Symptom einer Depression ist.

Zu meiner Mutter;
sie ist ja schon 67 Jahre und hatte vorher ihre Gehirchemie schon durch viele andere gescheiterte Medikamentenversuche in der Klinik durcheinandergebracht.
Der Stoffwechsel ist ja in dem Alter sich deutlich langsamer und sich der Abbau.
Wie geht es deiner Frau am frühen Morgen?
Sie kommt wahrscheinlich schwer raus oder?
Sie nimmt die Olanzapin schon sehr früh am Abend. So ist ab 18.00 Uhr ja quasi nichts mehr mit ihr anzufangen.
:frust:
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Samstag, 23.08.14, 11:32

Seid ihr jetzt in den Urlaub gefahren?
:?
Bisher hörte sich alles ja nicht so lustig an und ich kann dich schon mal vorwarnen...
Du wirst wahrscheinlich nicht viele emotionale Regungen bei deiner Frau sehen unter der Medikation. Nicht, dass du dich wunderst oder denkst, du könntest es ihr nicht recht machen.
Trotzdem wünsche ich euch gute Tage.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 24.08.14, 23:27

Hallo ihr,

also, wir sind gefahren bis an den arsch der welt.
Sitze gerade in dubrovnik vor dem wohnmobil und meine frau schaut diesen
Big Brother Scheiss :-)

Da is doch gut wenn mann sich wlan geholt hat und selbst im tiefsten sueden auf nichts
Verzichten muss.

Uns gehts gut soweit, meine frau ist zum grössten teil gut drauf.

Wir haben in dubrovnik gut gegessen und es war fast so wie früher.

Zum Thema Medis :

Auf der fahrt war alles gut.
Dann habe ich ihr olanzapin 5 mg gegeben.
Ergebnis : sie ging nach hinten ins bett und hat wie bewusstlos geschlafen.
Um 2 uhr habe ich ihr dann noch zusätzlcih 7,5 mg mirtazpain gegeben.
Um 8 uhr morgens sind wir dann gemeinsam auf einem rastplatz aufgewacht und sie wusste von nix
Mehr.

Sie ist dann morgens ganz normal. Sie hat morgens eh keine Antriebsschwierigkeiten.
Meine Frau ist wie wesagt ein Wirbelwind.
( momantan natürlich in abgeschwächter form )

Wenn das Venlafaxin zu Antrieb führen soll merke ich nix davon.
Und das in der Dosis von 300 mg !!!!

Wir sind morgens um 9 uhr weiter gefahren.
150 Venla
Alles ok. Wir hatenn ne schöne fahrt
Mittags nochmal 150 venla
Keine Änderung.
So sind wir auf das Ziel zugeschippert und dann kam 18 Uhr :
Olanzapin zeit.

Dann musste ich meine frau quasi den Hahnen abdrehen und ihr das
Scheisszeug geben. Nur noch 5 mg.

Und dann merk ich wie sie "runter" geht.

Kein lächeln mehr wie den ganzen tag, nur noch das nötigste.

Kann doch nicht sein, dass ich sie mit diesen tabletten abdrehe.

Ich habe beschlossen, dass sie die jetzt nur noch kurz vor dem schlafen gehen nimmt.


Ausserdem hat sie heute nur 225 venla genommen.

Sagt mir doch mal einen grund warum meine fau überhaupt noch tabletten nehmen soll :

Venlafaxin 300 mg

Meine Frau hatte schon immer Antrieb
Sie ist momantan halt nur in einer Gedankenspiraleaus der sie nicht rauskommt.

Olanzapin 20 mg

Die Gedanken sind immer noch da :
Ich habe nichts anzuziehen
Ich habe euer leben kaputtgemacht
Ich bin ein assi

30 mg Mirtazapin


Jetzige Dosis

225 venla
5 olanzapin
7,5 mirta




Das einzige was sich gebessert hat, sie schläft nachts
Früher ist sie teilweise neben mir im bett gehockt.

Ich glaube einfach, dass sie mit ihren gedanken nicht mehr klar kommt.

Ihr fehlt irgendwie der plan vom leben. Früher ist sie in sport hat hat die
Wohnung aufgeräumt oder was bebastelt.

Heute sagt sie einfach : ich habe keine klamotten.....


Nächster schritt :

225 venla
2,5 olanzapin
7,5 mirta



Sie hat vor dem Ausbruch sehr viel Gras geraucht.
Also wirklich viel !

Wahrscheinlich liegts auch daran.......

Ich glaube das mit den tabletten war ein Fehler....


So jetzt ist big brother aus.

Ich hoffe sie kommt noch ein bisschen raus zu mir.

Veiel grüsse
Ende Dezember 2013
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Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
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14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Montag, 25.08.14, 18:27

Hallo Anderle,
wenn du meine ehrliche Meinung hören möchtest, kann ich dir nur nahelegen, nicht so mit der Dosis zu spielen. Du solltest bei einer Dosis bleiben, denn so wird es definitiv nicht besser.
Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich ist schon einiges durch das Kiffen durcheinander geraten.
Ich hoffe, davon lässt sie die Finger!!!
Falls nicht, ist es hier wohl nicht das richtige Forum, denn hier gibt es eine Menge Leute, die eher durch Unwissenheit und blindes Vertrauen in ein Chaos geraten sind.
Eine richtige Therapie auf weite Sicht ist wohl das Beste.
Dafür sollte sie aber auf Dauer Medikamentenfrei sein.
Wenn du ihr mitten in der Nacht die Mirtazapin gibst, könnte es zu einem Überhang führen. Die sollte sie zusammen nehmen mit der Olanzapin.
Ein sicheres Zu Hause und ein geregelter Tagesablauf ist in dieser Phase auch sicherlich geeigneter.
Sicherlich haben die die Venlafaxin der Olanzapindosis angepasst :frust:
Wenn du dann einfach zu viel Olanzapin, also dämpfendes Mittel auf ein Minimum reduzierst, entseht ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter und du riskierst ein Durchdrehen, was dann schnell zum Klinikaufenthalt und Fehldiagnosen führen kann.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
Beiträge: 27
Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Dienstag, 26.08.14, 22:31

Was passiert, wenn meine Frau Venlazapin absetzt ?
Vor 3 Wochen 300 mg
Vor 1 Woche225 mg
Vor 3 Tagen 150 mg
Heute 75 mg


Was passiert, wenn sie zusätzlich Olanzapin weglässt ?

Olanzapin vor 4 Wochen 20 mg
Vor 3 Wochen 10 mg
Vor 2 Woche 5 mg
Vor 3 Tagen 2,5 mg
Heute 0 mg

Das einzige, was sie noch nimmt : Mirtazapin 7,5 mg


Ich meine, was passiert ?
Was kann passieren ?

Sie ist weder aufgedreht noch müde.
Sie ist in etwa so wie früher, vor der Depression, nur ein bisschen zurückhaltender.

Die Hauptthematik keine Klamotten usw. Kommt immer noch manchmal durch,
da hat kein Venlafaxin und kein Olanzapin in Höchtsdosis geholfen.

Die Medikamente haben zu keiner Zeit irgendwas gebracht !!
Einzige Ausnahme : sie schläft gut

Aber ich glaube das würde sie auch so.

Sie hat kürzlich die Mirtazapin vegessen und trotzdem super geschlafen.

Was kann also passieren, wenn sie beide Medikamte so schnell absetzt ?

Sie sagt, sie möchte keine Tabletten, bringen eh nix.

Ihr gehts gut, sie ist nicht überdreht, sie ist nicht panisch.

Sie zittert nicht

Ihr ist nicht schwindlig.

Welche Anzeichen für einen "Entzug" oderwelche Absetzerscheinungen gibt es ?
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Lisamarie
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Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 26.08.14, 23:03

Hallo anderle, versteh ich das jetzt richtig, ihr seid mitten im Nirgendwo und ihr setzt mal eben zwei Mittel ab ? Klar merkt sie noch nichts, sie hat noch genügend Restmedikamente im Blut. Aber wie das in einer Woche aussehen kann oder sogar drei möchte ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen und ich glaube du auch nicht. Das ist ein Kaltentzug von drei starken Mitteln. Les mal bei mir in meiner Signatur. Ich hab genau das gleiche gemacht drei Mittel kalt abgesetzt, aus Unwissenheit aber diese Unwissenheit hat mich nicht davor geschützt nicht mitten in der Hölle zu landen .

Auch wenn die Mittel augenscheinlich keine Wirkung haben dürfen sie nicht einfach weggelassen werden, die Medikamente werden mit in die Gehirnchemie eingebaut und sind die plötzlich nicht mehr verfügbar gerät die ganze Gehirnchemie durcheinander. Im schlimmsten Fall kann das einen epileptischen Anfall auslösen und dann steht ihr irgendwo in einem fremden Land. Und dann ?
Die Mittel sollten ausgeschlichen werden eins nach dem anderen und zwar nach der 10% Regel alle vier bis sechs Wochen.So wie es schon beschrieben wurde. Und immer nur ein Medikament. Das was ihr da macht ist brandgefährlich...
Gruß LisaMarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Dienstag, 26.08.14, 23:29

Lisamarie hat genau beschrieben, was passieren kann. Mit solchen Mitteln ist nicht zu spaßen und auch wenn die Dinger ihr nicht helfen, heißt es noch lange nicht, dass sie keine Absetzsymptome bekommen wird.
99,9% von denen, die hier aktiv sind möchten wie Deine Frau keine Tabletten nehmen. Wenn das so einfach wäre, wären diese 99,9% hier nicht im Forum aktiv und an jedem Tag mit Symptomen kämpfen.
Klar helfen die Tabletten ihr nicht, das " Klamottenproblem" zu lösen.

Fakt ist nun, dass Deine Frau die Tabletten zu lange nimmt um so vorzugehen wie du es machen möchtest.
Sie nimmt Olanzapin seit Mai! Das ist über ein viertel Jahr. Mirtazapin nimmt sie noch länger!

Die Symptome kommen zeitverzögert. Du liest hier doch auch die Beiträge, also bitte überlegt den nächsten Schritt.
Alles Gute
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
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2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

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