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20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

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Lisamarie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 31.08.14, 0:12

Hallo anderle, lass uns doch erstmal wirklich in vier Wochen schauen wie es deiner Frau geht, und beraten dann neu, ob was schneller geht und darum geht es leider nicht ob sie eine Wirkung verspürt, sondern das es in ihre Gehirnfunktion mit eingebaut wurde und wenn es rausgenommen wird fehlt dem Gehirn genau diese Bausteine. Du hast jetzt zwei Sachen reduziert. Das ist schon heftig.

Geh da doch lieber auf Nummer sicher. Denn eins ist mal sicher das viele rumdosieren hat ihr sicher nicht gut getan , lass ihr Gehirn doch ein wenig zur Ruhe kommen. Und sie hat doch schon eine Medikamenten Odyssee hinter sich. Das eine rein das andere raus. Das sind doch alles keine Smarties, sondern sie greifen in die Gehirnchemie ein. Gönnt euch beiden eine Ruhepause. Und wenn es ihr dann gut geht könnt ihr eventuell das Venlafixin in ein oder zwei größeren Schritten reduzieren.
Wie wäre das ? Lg Lisamarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 31.08.14, 11:28

Na gut,

habe halt so das Gefühl, dass ich meine Frau mit jeder Pille vergifte.

Und sie scherts echt null, vertraut auf mich, dass ich schon das richtige mache.

Dann machen wirs halt so, dass wir das mal so ne Weile beibehalten.

Aktuell : guter Zustand. Ab und zu Kreisel, aber gleich wieder vorbei.

Gruß aus Korcula
Ende Dezember 2013
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Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 31.08.14, 13:26

Hallo Anderle,

also ich schreib dir heute wirklich als Laie wie du es wohl auch bist und wenn du etwas resignierend schreibst über die Sinnhaftigkeit des Ganzen bzw. es nicht ganz verstehst, warum das so ist kann ich das gut nachvollziehen.

Weil mit deiner Grundaussage hast du ja sehr recht, jede Pille vergiftet uns ein Stück mehr, daher ist es auch schwer zu verstehen, dass man das "Gift" weiter nehmen soll und dass das gut sein soll. Aber wir beide sind keine Fachleute bzw. nicht Betroffene, daher können wir es nicht sagen, die anderen hier haben Erfahrung, viel sogar und Ärzte werden dir sogar sagen, dass man die Mittel nicht einfach so absetzen kann.

Ich habe diese Mittel eher wenig genommen, aber mein Respekt davor ist groß, ich komme ja aus dem Benzobereich und dort geht das auch nicht mit dem Stoppen von einem Tag auf den anderen, also funktioniert definitiv nicht.

So gesehen kann ich dir nur raten, dem zu folgen, was man dir hier rät, wobei das Tempo schon ein wenig variabel ist, heißt vielleicht geht es auch ein kleines Stück schneller, aber wie gesagt ich bin auch nur Laie. Richtig zügig absetzen ist sicher fatal, auch wenn man das nicht gleich bemerkt.

Aber nochmal mit deiner Aussage bzw. deinem Frust kann ich mich gut identifizieren, weil du ja recht hast, aber diese Substanzen haben wie soll ich sagen ein "Eigenleben" und ein ziemlich unberechenbares. Wenn man etwas extrem kurz genommen hat, dann kann man schnell absetzen, aber wenn es einige Wochen sind, dann geht das nicht mehr, leider und die Mitglieder hier sind sehr Pharmakritisch kann mir schwer vorstellen, dass da einer rät was zu nehmen länger als es notwendig ist. Bin gespannt wie es weitergeht mit euch, alles Gute und genießt den Urlaub noch, Kevin

anderle
Beiträge: 27
Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 31.08.14, 16:13

Was ich auch nicht kapiere ist 10 % Regel.

150 Venlafaxin

nach 4Wochen 10 % = 15 mg weniger

4 Wochen 135
8 Wochen 121,5
12 Wochen 109
16 Wochen 98,1
20 Wochen 88,29
24 Wochen 79,46
?
?
Und danach das gleiche mit Mirtazapin undOlanzapin ?

Dasdauert ja Jahre ?


Was mir auch zu schaffen macht :

Wenn wir aus dem Urlaub zurück sind müssen wir ja wieder zu der Ambulanzärztin in der Klinik.
Die hat uns ja einigermassen zugesagt.
Was soll ich denn der sagen wegen den Meds und so ?

Soll ich Grimms Märchen erzählen und sagen , dass sie die meds so wie vorgeschrieben nimmt ?

Ich habe ja leider keinen freien Psychater gefunden, der mir auch den ganzen
Papierkram unterschreibt ( Krankmeldung, Auszahlungsschein usw. )

Ich kann mit der ja auch keinen Zoff anfangen.....
Ende Dezember 2013
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Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
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Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
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zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
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Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 31.08.14, 18:49

Hallo Anderle,

das ist in der Tat schwer, das gebe ich zu, zumindest verstehe ich deine Probleme. Die Wahrheit zu sagen ist auch mein Bestreben. Wenn man von einer Ärztin abhängig ist, ist das nicht leicht.

Also nochmal ich bin bei deiner konkreten Fragestellung auch etwas konstatiert, wie man da vorgeht. Sagt man wie es ist, dann kann es sein, dass man sämtliche Unterstützung verliert und sich jemand neuen suchen muss, was auch nicht immer einfach ist. Andererseits wenn ihr sagt sie nimmt die Medikamente weiter, dann bekommt sie sie ja auch verschrieben und sie nimmt eben einfach weniger davon, wobei wir da dann noch immer das Problem mit der Wahrheit haben, wie kann ich dir schreiben oder raten du sollst lügen, ja, das mag der eine oder andere als Kavaliersdelikt sehen, aber wenn man genau hinsieht ist das nicht okay.

Wobei das ich dich verstehe bringt dich nicht weiter, da müssen dir die Leute hier schreiben, die ja ähnliche Situationen haben, ich habe solche Probleme Gott sei Dank nicht, ich konnte immer bei der Wahrheit bleiben, auch wenn mir das Kritik einbrachte.

Dass das Absetzen so wie du schreibst dann Jahre braucht ist wohl auch nicht falsch, wenn man mehrere Medikamente hat und eines nach dem anderen absetzt in 10% Schritten, dann braucht man kein Genie sein, um zu verstehen, dass das lange dauert, wobei ich da nicht dich meine sondern allgemein, weil nochmal in dem Beitrag verstehe ich deine Sichtweise schon.

Und ich gebe zu, ich verstehe es auch nicht, ohne da jemand in den Rücken fallen zu wollen, für mich auch nicht nachvollziehbar, weil dass das Absetzen langsam erfolgen soll dem kann ich noch folgen, aber Jahre? Einschränkend muss ich aber eingestehen, dass das nicht mein Themenbereich ist und ich daher nicht kompetent bin dir hier zu antworten, wie ich vorher schrieb, ich vertrete da deine Laienmeinung, weil auch ich hier in dem Bereich Laie bin. Aber ich denke wir beiden haben das System richtig verstanden, dass es nämlich so funktioniert.

Dir möchte ich sagen, dass ich dich verstehe, denn anderen dass es mir leid tut hier reinzupfuschen, wo ich mich nicht auskenne, aber ich bin ja auch lernfähig und so gesehen wird es sicher jemand erklären hoffe ich, LG Kevin

Nussknackerin
Beiträge: 38
Registriert: Montag, 25.08.14, 17:01

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Nussknackerin » Dienstag, 02.09.14, 21:36

Hallo,
ich empfinde es diesbezüglich als durchaus in Ordnung, den Arzt einfach als Verschreiber zu sehen und den richtigen Weg weg von den Mitteln mit auf diesem Gebiet kompetenteren Leuten (EIN HOCH AUF DIESES FORUM) zu gehen. Insofern ist es meiner Meinung nach auch okay, eine geringere Dosis einzunehmen als tatsächlich beim Arzt angegeben. Klar entspricht es dann nicht der Wahrheit, aber wieviel Wahrheit können wir Patienten von den Ärzten eigentlich erwarten? Und das ist ja das nächste: wie wenig Zeit widmen sie sich denn überhaupt gerade mal unseren gravierenden, lebensbeeinträchtigenden Problemen? Das kam mir in meiner sehr belastenden Zeit einfach nur wie purer Spott und Hohn vor im Vergleich zu dem, wie es einem da geht...!!!

Zur 10%-Absetzregel wollte ich noch anmerken:
So wie ich es verstanden habe, geht es um 10% von der URSPRÜNGLICHEN Dosis, sprich bei ursprünglich 150mg -> 135mg -> 120mg -> usw.
Insofern nicht ganz so langsam wie von dir befürchtet anderle, aber es geht eben nicht im Hauruckverfahren. Die Gründe haben dir die anderen ja bereits ausführlich geschildert.

So anderle, ich hoffe du weißt die äußerst kompetente Hilfe, Wertschätzung und Empathie in diesem Forum zu schätzen!
Dass du selbst an deine Grenzen kommst, ist durchaus nachzuvollziehen, aber keine Rechtfertigung für Beleidigungen o.Ä.

Dir und Deiner Frau gutes Weiterkommen!
2012: Angststörung und Panikattacken aus heiterem Himmel mit starker, fast ununterbrochener innerer Unruhe und massiven Schlafstörungen

Ohne viel Aufklärung und Alternativen der Ärzte folgende AD nacheinander verordnet bekommen:
  • Opipramol
    Paroxetin
    Mirtazapin (bis 30mg)
    Cymbalta (eine probiert - nicht vertragen)
    Valdoxan (gar nicht erst probiert)
    Lorazepam (Tavor) als Bedarfsmedikation
    Opipramol (zuletzt bis zu 100mg)
Anfang 2013: schlimmstes Absetzen mit Mirtazapin erlebt - heftige, langandauernde Absetzsymptome, da leider zu schnell runterdosiert
Ende 2013 wieder mit Opipramol begonnen (erst 50mg, dann kurzzeitig 100mg, dann 50mg)
05 - 07/2014: Opipramol ausgeschlichen und abgesetzt (ich weiß, ich war wieder mal zu schnell, hab mich aber immer gut gefühlt)
08 + 09/2014: erträglich von den Absetzsymptomen her
seit 10/2014: wieder unerträgliche Absetzsymptome: starke innere Unruhe, Schlaflosigkeit sind die Symptome, mit denen ich am wenigsten zurechtkomme

Im Verlauf dieser Medikamentenhistorie Entwicklung SD-Unterfunktion (Medikation: L-Thyroxin 37,5) und hormonelle Ungleichgewichte als Langzeitfolgen.
Bezüglich Beschwerden, die sich irgendwann wieder besserten, war von extremen Magen-Darm-Problemen mit Verstopfung, starken Krämpfen, Blähungen über Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode) bis hin zu vielen weiteren Symptomen unserer Symptomliste hier im Forum alles dabei - Horror!

Versuche nun wieder in ein Gleichgewicht zu kommen und distanziere mich ausdrücklich von diesem ganzen Teufelszeug!

Lisamarie
Beiträge: 9529
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 03.09.14, 11:26

Hallo anderle, ich Lüge auch nicht gerne, aber bei meinem Arzt hab ich da null Hemmungen , wenn ich das alles nehmen würde was mir der gute Mann verschreibt, wäre ich eine gut gefüllte Pillenbox. Und die belügen uns doch auch, nehmen sie das mal wird ihnen gut tun, na klar. Soll er sie doch nehmen wenn die so gut sind. Von neuen Medikamenten nehme ich das Rezept an , vernichte es und auf Nachfrage hab ich das leider nicht vertragen. Also beim Arzt muss ich mir meine Lügen aufschreiben, sonst weiß ich beim nächstenmal nicht worüber der gerade spricht. Ich seh die inzwischen als Zuhälter der Pharmaindustrie. Und die geht doch auch nicht ehrlich mit mir um, ne da hab ich 0 Skrupel.
Zumal er mir Krankheiten andichtet die ich definitiv nicht habe, wie eine Depression. Wenn ich dann wirklich mal was habe nickt er wissentlich, na klar kommt natürlich von der Depression, was sonst ?
Lg LisaMarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 03.09.14, 13:54

Hallo Lisamarie,

mit deiner Einschätzung triffst du vermutlich eine hohen Prozentsatz der Ärzte, zumindest der Kassenärzte. Wenn man sich wirklich austauschen will und auch seine Interessen ausdrücken will muss man dafür zahlen, leider ist das auch meine Erfahrung. Die normalen Ärzte haben keine Zeit für Diskussionen und ich auch nicht, weil sie sind ja die Ärzte und wissen ohnedies alles besser. Ich habe auch viele Rezepte nicht eingelöst in meinem Leben, aber mir fehlte auch oft die Kraft dagegen zu halten.

Daher sollte sich Anderle sofern er überhaupt noch hier mitliest, woran ich ehrlich gesagt fast ein wenig zweifle, falls er das tut keine Skrupel haben wegen der Ärztin, das Rezept halt nehmen und eben in dem Tempo absetzen was er für richtig hält für seine Frau, wichtig ist ja dass sie die Medikamente weiterbekommt und wenn er die Strategie ändern will wird er auch um einen Privatarzt nicht rumkommen, so denk ich halt.

Leider ist meine Erfahrung mit "normalen" Ärzten ähnlich wie deine, offen sprechen kann man wirklich nur mit Privaten und da auch nicht mit allen, zusammenfassend es gibt viele, die nicht so ideal sind und wenige die aber ihr Bestes geben im Sinne für den Patienten, da sollte man nicht alle in den gleichen Topf werfen, so meine persönliche Erfahrung, alles Liebe Kevin

anderle
Beiträge: 27
Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Mittwoch, 03.09.14, 14:43

Hi Kevin,

wieso sollte ich nicht mehr mitlesen ?

:-)

Ich bin auf jegliche Hilfe angewiesen. Sonst gibts ja niemand, der mir hilft.

:-(

Nicht mal meine Frau...

Ihr könnt zumindest mal einschätzen, wie die meds bei euch wirken.
Ich kanns halt ned.

Ich muss sie beobachten, lesen und mir dann meine Meinung bilden.

Ich werde mir nächste Woche einen guten Privatarzt suchen und versuchen eine
weitere neutrale Meinung einzuholen. ( also ich als Patient )

@profis (lisamarie, frühling usw.)
Die ganz Thematik mit den meds hin oder her :
Meine Frau sitzt ja in ihrem Hamsterrad der Gedanken. Mal mehr ,mal weniger.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass eine Psychotherapie alleine nicht helfen wird.

Ich meine damit, wenn sie die richtigen Medikamente in der richtigen Dosis erhält,
könnte es ihr doch auch besser gehen ?

Oder seid ihr gänzlich gegen Phsychpharmaka ?
Und bedingungslos auf die Psychotherapie setzen ?

Noch was : wir haben nen Termin in der Tagesklinik.
Wird dort die Einnahme der Medikamente überwacht ?

Hingehen ?
Oder eher nicht ?

Viele Grüße

Anderle
Ende Dezember 2013
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zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Seroquel sofort abgesetzt
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Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
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zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
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Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 03.09.14, 15:14

Hi Anderle,

oh Mann, ich bin Weltmeister im Brechen meiner eigenen Vorsätze.

Ich bin dir wie jedem hier gut gesinnt, ich hoffe du weißt das!

Ich dachte nur, dass du nicht mehr mitliest, weil du einige Tage nicht mehr geschrieben hast. Auch dein kurzes negatives Statement über das Forum sollte niemand hier überbewerten, weil niemand von uns ist so gut und perfekt, dass er oder wir dich dafür nachhaltig taddeln dürfen oder sollten, es war ja kein so großes Mißgeschick, mein Gott, wie oft machen wir täglich irgendwas was nicht so gut ist, würden wir dafür permanent getaddelt wäre das echt anstrengend, also ich hoffe auch dieses Thema gehört der Vergangenheit an, nachdem inklusive mir vermutlich ohnedies mindestens 5 andere auch noch ihren Unmut darüber bezeugt haben, aber ich denke es ist genug.

Meine Frau hilft mir übrigens auch nicht :)

Die Medikamente wirken wohl bei jedem anders, aber generell wird man dir, da dies ja ein Absetzforum ist eher Empfehlungen geben, die abseits von einer Medikation sind und wenn es sich vermeiden ließe wäre das wohl der richtige Weg. Ich denke das wenn es irgendeine Chance gibt, dass sie halbwegs normal leben kann ohne Medikamente dann nützt diese Chance, auch wenn nicht alles ideal ist, aber der worstcase ist wirklich, dass es auch deutlich schlechter werden kann und dann ist einmal ihr Leben mit Sicherheit dauerhaft gelaufen und deines vielleicht auch und das soll ja nicht das Ziel sein. Eine Psychotherapie alleine wird ihr nicht helfen, ihr müsst aktiv was tun dafür, dass es ihr gut geht, nicht heute und morgen sondern vielleicht euer Leben lang und damit mein ich nicht Medikamente sondern eben alle möglichen andere Strategien, die ich aber nicht zum hundersten Male wiederhole, aber das ist der Weg, es sei denn deine Frau hätte eine wirkliche psychiatrische Erkrankung, was ich nicht hoffe, wobei wer diagnostiziert die bzw. wer sagt, dass das stimmt?

Also nochmals lass dich beraten und hier ist sicher wertvoller als bei jedem Arzt, nicht von mir, weil ich bin ja nur ein Benzoabhängiger sondern von den Mitgliedern des AD-Bereichs, weil auch wenn ich an gute Ärzte glaube, dass du grad auf so einen triffst ist wie ein Lottosechser, jeder wird dir die Medikamentenschiene raten, da bin ich mir relativ sicher, also nütze wirklich die Chance hier und selbst wenn du Zweifel hast wie hier die Leute absetzen, dann sag es und versuch es halt sachlich zu sagen, damit du nicht wieder in den Fokus geratest mit einer ungewollten Aussage. Aber du hast auch das Recht hier Vorschläge zu hinterfragen und anzuzweifeln bzw. vielleicht einen Mittelweg zu gehen, wie gesagt meine persönliche Meinung ist, dass Medikamente in Richtung Psyche eher nur in den Abgrund führen, auch wenn das für einen Laien schwer verständlich ist, es ist so. Es geht hier wirklich um euer gemeinsames Glück und Leben, nimm es ernst und triff die richtigen Entscheidungen, falsche sind schon einige getroffen worden, also pass auf dich auf und auf deine Frau.

Tageskliniken sind meiner Ansicht nach auch nicht ideal, weil da ist deine Frau dann ja schon ernsthaft bedient, wenn sie dorthin gehen muss, ich war mal zu Besuch in einer, die waren alle wie Zombies, komplett zugedröhnt, also ich hoffe, dass das in Deutschland vielleicht besser ist, aber dass die nicht mit Medikamenten arbeiten schließe ich aus, da sie ja meist zu Psychiatrien gehören und ich habe noch keinen Neurologen oder Psychiater kennengelernt in meinem ganzen Leben, der mir kein Medikament aufschwatzen wollte, nicht einen!!!

Alles Gute und wie gesagt hör auf die anderen hier, die kennen sich wirklich gut aus, LG Kevin

fruehling
Beiträge: 998
Registriert: Samstag, 08.03.14, 19:48

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Mittwoch, 03.09.14, 22:47

Wie gehts deiner Frau Anderle?
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Donnerstag, 04.09.14, 17:31

Es geht ihr gut soweit.

Unsere Freunde hatten vor 2 Tagen ne Autopanne, dann sind wir alleine weitergefahren.

Dann hatte sie abends wieder "Hamsterrad"
Also die Probleme, die sie vor der ganzen Medikamentenodysee bereits hatte.

War aber nur ne kurze Episode. Jetzt ist wieder ok.

Kein Schwindel oder sonstiges.

Immer wieder kommen mir gegenüber die gleichen Themen.

Was mich aber echt fertig macht ist die Träumerei.
Kommt anscheinend von Venlafaxin.

Sie redet im Schlaf, schreit teilweise.
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 04.09.14, 19:15

Beitrag unpassend daher gelöscht.
Zuletzt geändert von Kevin05 am Freitag, 05.09.14, 9:37, insgesamt 1-mal geändert.

Dia_HB
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Dia_HB » Donnerstag, 04.09.14, 21:22

Huhu Anderle,

ich habe nun die ganze Zeit mitgelesen und bin erschrocken und wusste auch nicht ob ich schreiben soll.
Das zulesen ist wie ein zweites mal erleben.

Meine Mutter war genauso , wie du deine Frau beschreibst , nur das sie noch böse dazu wurde, sie gab sich für alles die Schuld , grübelte nur rum, hecktig pur und auf einmal lag sie nur noch rum, geschlafen hat sie aber nicht.
Wir wussten nie was in ihr vorgeht, wie in einem Schneckenhaus war sie .
Als dann nichts mehr ging brachten wir sie ins Krankenhaus, ich dachte das ihr geholfen wird , leider wurde alles noch schlimmer, die Medikamente machten nur eins mit ihr, sie wurde noch stumpfer, man sprach mit ihr und man hätte auch mit einer Wand reden können, oder alles ging um Probleme, was eigentlich keine waren.
Sie wurde immer wieder auf andere Medikamente umgestellt , als dann nichts mehr ging haben sie meine Mutter entlassen.
Sie hat auch geredet im schlaf und das deutlich und klar, mal laut und mal normal.
Heute denke ich, wo ich soviel weiß über diese Medikamente, das es falsch war was wir getan haben, wir hätten sie nie ins Krankenhaus bringen dürfen.
Ich lege dir ans Herz , halte zu ihr egal was ist und versuche langsam die Medikamente abzudosieren.
Ich kann nichts rückgängig machen und wenn ich würde alles versuchen.

Ganz viel Glück wünsche ich dir und deiner Frau


Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Freitag, 05.09.14, 17:49

Hallo Ihr !

Danke für eure Worte.

Bringt mir echt viel, abseits von den Ratschlägen unserer Freunden und Bekannten.
"Sie soll die Tabletten nehmen"
"Schick sie doch mal in eine Kur "
usw

Klar, die kennen die Thematik auch nicht. Habe ich ja auch erst kennenlernen müssen.

@freuhling
Danke für die Nachfragen. Finde ich echt nett von dir. :roll:

@kevin
Danke für die Aufmunterungen.
Du hast Recht : Kämpfen !
Wir sind jetzt schn 25 Jahre zusammen und haben so viele schöne Momente gehabt.
Nach Regen folgt Sonnenschein :P

@lisamarie und edgar
Danke fürs Engagement und euere Tipps und Einschätzungen

@ alle anderen
Danke



Viele Grüße aus Zadar

Am Montag gehtswieder zurück in den Alltag.
Mal sehen, wie sichs entwickelt.
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 05.09.14, 21:12

Hallo Anderle,

wie du sagst, mal abwarten und dann in Ruhe entscheiden wie ihr weiter vorgeht, alles Gute derweil, LG Kevin

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Samstag, 13.09.14, 12:17

Hey Anderle,
wie gehts dir und deiner Frau?
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
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Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 14.09.14, 19:53

fruehling hat geschrieben:Hey Anderle,
wie gehts dir und deiner Frau?

Hey fruehling und all die anderen,

musste mich erstmal von einem Haufen Arbeit freischaufeln :lol:

Zur Lage :

nach anfänglichem "Hamsterrad" stablisiert sich die Lage.

Sie ist eigentlich unternhehmugslustig, geht auch einkaufen, macht Haushalt.
hat sich sogar ne Hose ! gekauft.

Aber das ständige getackere ist halt wieder häufiger da.
Im Urlaub war sie abgelenkt.

Zusätzlich konnte sie morgens nicht ausschlafen, wacht um 5 Uhr auf und lädt sich
dann halt mit ihren Gedanken auf.

Wir ( ich :cry: ) haben jetzt das Olanzapin auf 5 mg erhöht, jetzt schläft sie wieder durch.

Es wäre alles ganz normal, sie hat durchaus den Durchblick hier, kümmert sich um
unseren Sohn, um mich.

Aber die Gedanken sind halt immer vorhanden.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie einfach kein Gesprächsthema hat und
dann eben ihr Zeug herunterbetet.

Nochmal zur Info : Sie hat keine Klamotten, sie hat die Wohnung verwahrlosen lassen,
Sie hat unser Leben kaputt gemacht......

Das kommt auch davon, weil sie den ganzen Tag nix erlebt.
Keine Arbeitstelle, keine Besuche bei Freundinnen, keine Anrufe.

Ich bin jetzt halt am grübeln, was ich weiter mache.
Nehme sie sogar auf meine Arbeit zum helfen mit.

Es ist so wie´s ist ertragbar. Wir haben uns arangiert. Sie weiss dass ich
mit ihr über ihre Themen nicht diskutiere. ( zuhören tue ich )
Sie macht sogar schon Späße darüber.

Die Psychologin hat auch angerufen, und gesagt dass es nach ihrem Urlaub ( 25.9 )
weitergeht.

Am 24.9. hätten wir einen Platz in der Tagesklinik.
Aber ich habe Angst, dass die sie dann wieder mit Medikamenten zuschmeissen.

Wobei eine Tagestruktur und psychologische Betreuung nicht schlecht wären.

Ich habe über Psychosen gelesen, die eigentlich behandelt gehören, sonst wird das
ein chronischer Verlauf ?

Hat meine Frau eine Psychose ?
Soll ich sie in die Tagesklinik bringen ?
( gleiche Klinik, in der sie so hochdosierte Medikamnte bekommen hat )
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
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14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Sonntag, 14.09.14, 20:21

Hallo Anderle,
was dahintersteckt kann hier sicher niemand aus der Ferne beurteilen. Wir sind ja auch keine Ärzte, die Diagnosen stellen (manchmal aber leider schon nach 10 Minuten).
Das, was man sieht (die Symptome), ist ja durch die Medikamente verfälscht. Leider kann es nur zu schnell zu Fehldiagnosen und daraus resultierenden unsinnigen Verordnungen von Medikamenten führen. Da beginnt der Teufelskreis :frust:

Die Tabletten können nicht das Wesen und den Charakter zu positiven verändern. Da muss sie selber aktiv werden und sich z.B eine Tagesstruktur erarbeiten, sich eine Aufgabe suchen,...
Ich bin mir sicher; für diese Eigenschaften (keine Klamotten, Wohnung nicht aufräumen usw...) gibt es keine Tabletten.
Leidet sie selber sehr darunter oder leidest du mehr darunter?

Ihr müsst Geduld haben und bei einer Dosis bleiben. Wenn sie unter der Dosis halbwegs stabil ist, macht so weiter.
In eine Klinik halte ich für keine gute Idee und so akut hört es sich jetzt nicht an.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Dia_HB
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 20:31

Huhu Anderle,

das mit der Tagesklinik ist gut, bei uns machen die nichts mit Medikamente, sie bringen dich zum anderen denken, sie reden viel und das in Gruppen, so das man eben in das Leben zurück kommt.
Bei uns sind sie auch gegen Medikamente, sie versuchen immer abzuraten und das ist auch gut so.
Sie suchen gemeinsam Hobbys um viel Ablenkung von dem selben Alltag zuhaben.
Meine Erfahrungen ist eine gute, was meine Mutter betrifft.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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