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20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

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Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 14.09.14, 20:58

Beitrag gelöscht.
Zuletzt geändert von Kevin05 am Montag, 15.09.14, 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

fruehling
Beiträge: 998
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Sonntag, 14.09.14, 21:24

Dia_HB hat geschrieben:Huhu Anderle,

das mit der Tagesklinik ist gut, bei uns machen die nichts mit Medikamente, sie bringen dich zum anderen denken, sie reden viel und das in Gruppen, so das man eben in das Leben zurück kommt.
Bei uns sind sie auch gegen Medikamente, sie versuchen immer abzuraten und das ist auch gut so.
Sie suchen gemeinsam Hobbys um viel Ablenkung von dem selben Alltag zuhaben.
Meine Erfahrungen ist eine gute, was meine Mutter betrifft.

Liebe Grüße Heike
Das wäre ein Traum, wenn alle Tageskliniken so wären. Ich weiß jedoch, dass z.B. der Chefarzt der Akutklinik auch Chefarzt der Tagesklinik ist.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Dia_HB
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 22:53

Es gibt noch Menschen die in einigen Dingen gute Erfahrungen gemacht haben. Genau genommen waren es zwei Kliniken und beide gegen Medikamente. Selbst die Familie wurde mit einbezogen.

Lg
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Sonntag, 14.09.14, 23:30

Hey Dia,
klar, die gibt es sicherlich. Da kannst du dich glücklich schätzen, denn viele haben das nicht erlebt und die wenigsten sind hier im Forum unterwegs. Tut mir leid, ich bin da ein gebranntes Kind und habe heute noch daran zu knapsen. Wir hatten keinerlei Einfluss auf das, was die machen und ich kenne niemanden, der besser aus der Klinik kam, wie er reinging.
Das sind meine persönlichen Erfahrungen. Tageskliniken an sich kenne ich nicht explizit, aber viele gehören den Akutkliniken an und was da los ist, wissen wir ja.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
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16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

padma
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von padma » Montag, 15.09.14, 20:15

Hallo Anderle, :)

Bezüglich der Tagesklinik könntet ihr das vorab klären, dass ihr keine Änderung der Medikation aktzeptiert. Evtl. nehmen sie dann deine Frau nicht auf, dann könntet ihr nach Alternativen schauen.

Eine Moglichkeit wäre eine ambulant Ergotherapie, evtl. mehrmals die Woche.
Oder ambulant psychatrische Pflege.

Oder ambulant betreutes Wohnen, zunächst vielleicht tägliche Besuche eines Sozialpädagogen bei ihr zuhause, da könnte dann eine Tagesstruktur erabeitet werden.

Diese Sachen mit keine Klamotten,verwahrloste Wohnung etc. sind nur ihre Gedanken, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, oder ? Es könnten neurotische Zwangsgedanken sein, es könnten aber auch psychotische Elemente dabeisein.. Eine Psychose zeichnet sich durch einen Realitätsverlust aus,

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 25.09.14, 10:28

Hallo Anderle, wie gehts euch denn?

Was manche zu viel schreiben (wie ich) bist du ja sehr sparsam, vielleicht schreibst du wieder mal einen aktuellen Status wie es EUCH geht, LG Kevin

anderle
Beiträge: 27
Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Donnerstag, 25.09.14, 23:27

Hi Kevin,
und die anderen die so an unserem Schicksal teilhaben und sogar
nachfragen ( fruehling ) :

sorry dafür, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.
Habe echt ein schlechtes Gewissen, aber zu meiner Entschuldigung wisst ihr ja selber
bestimmt am besten, dass es oft in unserer Situation nicht so einfach ist.


Habe immer mal mitgelesen, aber konnte mich nicht aufraffen, was zu schreiben.

Wobei ich Euch verspreche, dass ich immer wieder was von mir geben werde.

Das bin ich euch schuldig und das berührt mich viel zu sehr, was hier abgeht.....


Bin jetzt wie gesagt nicht mehr gechillt im urlaub, sondern wieder voll in der Hektik
des Alltags angekommen.
Und zwar nicht Alltag wie er war sondern zusätzlich als Motivationstrainer meiner Frau
unterwegs.

Zur action :

Situation ist wie immer unbeständig.
Mal ist sie top drauf, mal weint sieund sagt, dass sie alles kaputtgemacht hat.

Was jetzt auch wieder verstärkt kommt ( neben den anderen Selbstvorwürfen ) :

Ich springe vom Balkon

Wir wohnen im 3. Stock.
Sie sagt jedes Mal ich springe runter, aber das funktioniert eh nicht.
Ist nicht hoch genug.
Manchmal sagt sie auch sie springt die Treppe runter.
Es hat sich schon fast eine Sprache zwischen uns entwickelt.
Sie macht auch Witze darüber ( weiss manchmal nicht ob ich lachen oder weinen soll )

Aber so doof wie´s klingt: ich glaube das gehört zu ihrer Art Aufmerksamkeit zu erregen.
Und dass Sie es nicht macht.

Meine These : Sie ist den ganzen Tag unterfordert, kann mir nix neues erzählen.
Ihre ständigen normalen Gedankenkreisel finden kein ausreichendes Gehör mehr bei mir.

Dann muss sie halt vom Balkon sprechen, da sieht sie, dass ich nervös werde.

Am Anfang hats mich noch tierisch schockiert und ich war nah dran, sie wieder in die Klinik zu bringen.

Aber das will ich nicht !!!!

Wenn ich das hier so lese und was ich erlebt habe !!!!!

Sobald sie in der Klinik so loslegt mit Balkonspringen und so, geht´s doch in die geschlossene.
Plus heftigste Medis.

Wir waren ja nach dem Urlaub bei der Ambulanzärztin.

Die hat gesagt, Medis bringen nix.
Olanzapin weglassen.

Venlafaxin reduzieren.
Haben ihr nicht gesagt, dass wir schon reduziert haben.

Wir sind jetzt aktuell bei 37,5 Venlafaxin
und 7,5 Mirtazapin.

Bevor jetzt alle wieder losschreien :

Sie ist wie immer !
Das im Schlaf reden ist weg.

Wenn ich ihr Aufgaben gebe, macht sie das zu gerne.

Ich habe sie kürzlich mit auf Montage genommen, mit Übernachtung.

War ein schöner Abend.

Aber sobald sie wieder heimkommt : panik.

Habe ihr dann ( sorry Kevin ) 1 mg Tavor gegeben.
Dann kommt sie wieder bissle runter.

Wir hatten ja den Termin in der Tagesklinik, die hatten auch schon angerufen, ob sie kommt.
Die Ambulanzärztin sagte, sie soll nicht hingehen.

Sie hat mit unserer Psychologin über meine Frau gesprochen und beide meinten,
es wäre am besten die Therapie bei der Psychologin fortzusetzen.

Die Ärztin ist glaub echt gut.

Wir haben jetzt auch ein Angebot einen Kiosk in einer Schule zu übernehmen.
Die Ärztin meinte : machen wir, findet sie gut.
Jetzt erstmal mit den Medis runter, weil das meine Frau ja noch mehr runterzieht.
( SIe hat 12 kg zugenommen, passen keine Hosen mehr )
Sehr schlecht, wenn meine Frau eh immer damit herummacht, dass sie keine Klamotten hat.

Wir haben jetzt vorgestern den Kiosk angesschaut, sieht gut aus.
Wir werden uns bewerben darum.

Im Prinzip möchte meine Frau schon auch ( sie ist gelernte Verkäuferin )
aber sie hätte ja keine Klamotten.

Die Übernahme wäre im Januar. Ich hoffe jetzt, dass bis dahin was passiert.

Wenn nicht auch egal.

Jetzt habe ich wieder heftig aus dem Kopf rausgeschrieben, sorry dafür.

Aber ich hatte gerade das Bedürfnis Euch mal wieder zu schreiben.

Habe ja sonst ja niemand und war heute mittag auch ganz schön down.


Muss jetzt Schluss machen,


Grüße an alle
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Freitag, 26.09.14, 2:15

Hallo anderle,

du machst das schon halbwegs richtig mit deiner Frau. :)

Mich irritiert nur so das, was sie sagt. Wenn du das so beschreibst, dann habe ich Assoziationen von einem Kleinkind, das eine Reaktion provozieren will.
So nach dem Motto "Ich hau da mal was raus und gucke, was passiert / wie er reagiert".
Für einen erwachsenen Menschen (und wir reden davon, vom Balkon zu hüpfen) finde ich das ehrlich gesagt ziemlich verstörend.
Sie scheint das wie ein Spiel aufzuziehen.

Ich denke auch, dass eine Tagesklinik nicht der richtige Platz für sie ist. Die Therapie fortzuführen ist wichtig, das sollte unterstützt werden!
Es hört sich auch so an, als ob deine Frau unterbeschäftigt ist / nicht ausgelastet ist. Sofern sie auch für den Kiosk wäre, wäre das vielleicht gar keine so schlechte Idee?

Das mit dem Gewicht wird sich bessern, wenn sie von den Medikamenten runter ist.
Olanzapin geht richtig auf die Hüften und Mirtazapin genau so. Bei Venlafaxin ist alles drin: Gewicht halten, zunehmen, abnehmen. Sehr individuell.
Dass das Olanzapin weg ist, ist schon mal gut. Ich hoffe, sie kriegt keine Absetzsymptome (aber sie scheint ja robust zu sein).


Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 26.09.14, 10:54

Nur ganz kurz andere 1 mg Tavor bei Bedarf ist sicher keine Todsünde, also da hast du mich falsch verstanden, wie gesagt für mich sind die anderen Substanzen viel problematisch, als wenn man alle paar Wochen mal ein Benzo nimmt, klar auch nicht optimal, aber alles besser wie regelmäßig eine Substanz, alles Gute und wie schon Jamie geschrieben hat sieht eh nicht so schlecht aus und Beschäftigung ist wichtig, weil es struktur´ins Leben bringt.

Gestern war auf 3sat ein Bericht über ein Experiment wie jemand reagiert wenn er 5 Tage keinen PC hat, kein Handy, kein fernsehen, eigentlich nur Essen und sonst keine Beschäftigung, er musste das Experiment abbrechen am 5. Tag, hat es nicht geschafft. Für mich war das insofern sehr interessant, weil es eben genau Fälle aufzeigt, wie schlecht auch Langeweile bzw. Nichtstun oder sagen wir keine Beschäftigung zu haben sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, nämlich macht gleich krank wie Dauerstress, schon spannend oder aber keine Überraschung und das betrifft viele, nämlich in Krankenhäuser Patienten, in Altersheimen die Menschen oder auch viele die in der ARbeit unterfordert sind, da gehöre auch ich dazu, oft hab ich nur ganz wenig zu arbeiten, da ist es dann echt eine Qual, also das Thema Langeweile ist sehr interessant, ich schreibe das deshalb weil es mal ein neues Thema ist zumindest für mich im Forum.

Langeweile ist ein Problem, wobei man sagen muss, dass wenn die Versuchsperson z.B. mächtig gewesen wäre zu meditieren hätte sie die Zeit positiv nutzen können, aber 5 Tage 9 Stunden meditieren, das schaffen auch nicht alle, aber nochmals man sieht wie sehr der Mensch schon gelenkt ist von Ablenkungen, Stille macht ihn unruhig, es ist wie eine Folter, es gibt ja diesbezüglich auch Foltermethoden, aber trotzdem sollte einem so eine Entwicklung zu denken geben, dass fast jeder durchzudrehen anfängt, wenn man ihm Handy, PC, Fernsehen wegnimmt bzw. einfach mal nur Ruhe da ist. LG Kevin

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Samstag, 11.10.14, 11:56

Nix neues an der Front.

Das Olanzapin absetzen war jetzt kein Problem.
Venlafaxin nimmt sie noch 75 mg und nachts 7,5 Mirtazapin.

Die Gedankenkreisel sind nach wie vor da.

Bin so langsam auch am Ende meiner Geduld.

Ich merke das mir das alles nicht gut tut.
Gehe auch noch kaum zum Sport, habe auch über 10 kg zugenommen.

Weil ich mich gehen lasse und ich mich den ganzen Tag nur mit
dem Ablauf hier beschäftige.


Sie denkt nach wie vor nicht an ihre Tabletten.
Wenn ich sie ihr nicht geben würde, würde sie die Medikamente weglassen.

Aber irgendwas muss doch geschehen ?!

Was soll ich denn tun ?

Am Montag haben wir Termin bei der Ärztin.

Ist wohl EKT im Gespräch.

Was haltet ihr davon ?
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Lisamarie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 11.10.14, 12:15

Hallo anderle, also so richtig kann ich das alles nicht mehr glauben. Ne EKT, wegen keine Klamotten ? Reicht es nicht das sie mit Medikamenten vollgeknallt wird und jetzt noch ein EKT. Mit welcher Begründung ?
Also ich bin hier raus.
Gruß Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Samstag, 11.10.14, 13:18

Äh weil die Tabletten nicht wirken ?

Psychotherapie kommt auch nicht an sie ran.

Ich weiss nicht mehr weiter.

Ich weiss nur das der Zustand doch nicht so weitergehen kann.

Da platzt mir dann mittelfristig irgendwann mal der Hals und ich hau ab.

Ich will sie ja unterstützen, aber nicht auf Kosten meines Lebens....
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

Dia_HB
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Dia_HB » Samstag, 11.10.14, 13:32

anderle hat geschrieben:
Da platzt mir dann mittelfristig irgendwann mal der Hals und ich hau ab.

Ich will sie ja unterstützen, aber nicht auf Kosten meines Lebens....
Huhu, dazu fällt mir nichts ein, solltet ihr verheiratet sein, da gab es einen Satz.
In Guten Zeiten und in schlechten Zeiten.

Lg Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Samstag, 11.10.14, 14:24

anderle hat geschrieben:Äh weil die Tabletten nicht wirken ?

Psychotherapie kommt auch nicht an sie ran.

Ich weiss nicht mehr weiter.

Ich weiss nur das der Zustand doch nicht so weitergehen kann.

Da platzt mir dann mittelfristig irgendwann mal der Hals und ich hau ab.

Ich will sie ja unterstützen, aber nicht auf Kosten meines Lebens....
Natürlich ist das eine schlimme Situation, aber einfach zu glauben, dass ein paar Pillen helfen könnten, Situationen zu verändern wäre der falsche Ansatz.
Wenn ich mich recht erinnere, hat sie in der Vergangenheit auch Drogen genommen, die den Hirnstoffwechsel auch verändern und sogar Depressionen hervorrufen können. Aber die hat sie ja gar nicht und du sagtest, dass es ihr nicht schlecht geht.
Versuche dir die Zeit für Sport freizumachen.

Außerdem sind solche Medikamentenversuche oft mit längerfristigen Folgen verbunden und da dann direkt mit der EKT anzuknüpfen wäre Körperverletzung!
Sie muss an sich selber arbeitet. In IHR steckt die Lösung.
Wie lange macht sie Therapie? Das kann Jahre dauern!

Schau mal in meinen Thread, wie lange wir kämpfen.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Samstag, 11.10.14, 15:26

Hallo anderle,

EKT ist eine letzte-Option-Therapie bei Versagen aller Möglichkeiten bei schwersten Depressionen.
Zuvor hat man in der Regel erst viele andere Therapien und Medikamente ausprobiert und das schon viele Jahre.
Dass das bei deiner Frau überhaupt im Gespräch ist, ist schon die Höhe! Das hab ich so ja noch nie gehört.
Sie ist weder schwerst depressiv noch sonstwas...
Also was ich davon halte?? Steht in den vier Zeilen obendrüber. :roll:

Dass du genervt und belastet bist, kann ich verstehen.
Kannst du dir nicht mehr Räume freischaufeln?

Gruß
Jamie
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Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Samstag, 11.10.14, 20:27

Hallo,

nun sind wir also bei worst szenario angelangt über das ja niemand so offen sprechen wollte, alles immer locker vom Hocker, alles kein Problem.

Äh weil die Tabletten nicht wirken ?
Die Tabletten haben ja gewirkt, aber leider in die falsche Richtung.

Psychotherapie kommt auch nicht an sie ran.
Wie denn auch? Da braucht es eine Grundvernunft und einen halbwegs besonnen Geisteszustand.

Ich weiß nicht mehr weiter.
Die Geister, ich rief?

Ich weiß nur das der Zustand doch nicht so weitergehen kann.
Da hast du recht, es wird aber so weitergehen, es wird viel Zeit brauchen, wenn sie eine Chance haben will, genau das haben wir ja von Anfang an befürchtet.

Da platzt mir dann mittelfristig irgendwann mal der Hals und ich hau ab.
Ich habe nichts anderes erwartet, wenn jemand krank ist oder nicht mehr so funktioniert wie er oder sie soll, dann wird ausgetauscht.

Ich will sie ja unterstützen, aber nicht auf Kosten meines Lebens....
Du hast eine Mitverantwortung und jetzt willst du sie hängen lassen? Weißt du all das bestätigt mein mieses Bild der Menschen, wie eiskalt doch die Gesellschaft geworden ist, entweder du funktionierst oder wirst abgeschoben bzw. ausgetauscht.

Danke genau solche Beiträge brauch ich, Kevin

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 12.10.14, 12:55

Hallo,

das Hauptprolem ist ja, dass meine Frau keine Krankheitseinsicht hat.
Sie sitzt mir den ganzen Tag in meinem Büro gegenüber spielt auf dem Ipad
oder liest in Foren. ( nichts über ihre Krankheit sondern Facebook und so Kram )

Sie ist ja nicht Krank !

Morgens werde ich mit "habe keine Klamotten" begrüsst und diesen Satz muss ich
den ganzen Tag hören.
Egal was ich sage : keine Klamotten

Und dieser Zustand ist von Anfnag an da. So hats angefangen und die Tabletten
haben null Veränderung gebracht. ( Ausser das sie zusätzlich am Anfang nicht
schlafen konnte )

Seit Mirtazapin kann sie schlafen.

Ich kann ja jetzt nur auf Durchzug schalten.
Kann doch ned den ganzen Tag mit ihr diskutieren : dann geh Klamotten kaufen
Ich war mit ihr auch schon Jeanshosen und BH´s :frust: kaufen.
ist ja nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung :)

Ich brings sie schon auch in Action, sie macht auch mit.

Wir gehen jetzt gleich mit dem Fahrrad ein bisschen raus.

Aber ich habe gelesen, dass das alles chroniosch werden kann.
(unbehandelte) Depressionen werden immer schwerer heilbar usw.

Was soll ich denn machen ?

Die Situation so annehmen ?
Ich merke doch auch, dass es sie quält ?

Und dann auch immer diese Todesphantasien mit runterschspringen und so.

Ich mein, ich kann die Situation aushalten, aber wenn sie dann odch eines Tages
wo runterspringt, weil sie es nicht mehr aushält ?

Ich vermeide schon Orte wo Züge vorbeifahren, dass sie nicht auf die Idee
kommt dass man sich auch so umbringen kann.

Is ja alles schön und gut, sie anzutreiben, ihr Aufgaben stellen
Dia_HB hat geschrieben:Huhu, dazu fällt mir nichts ein, solltet ihr verheiratet sein, da gab es einen Satz.
In Guten Zeiten und in schlechten Zeiten.
Ich bin ja für sie da, aber vielleicht kommt das "bis zum Lebensende" relativ schnell ??

Kevin,
Kevin05 hat geschrieben:Psychotherapie kommt auch nicht an sie ran.
Wie denn auch? Da braucht es eine Grundvernunft und einen halbwegs besonnen Geisteszustand.
und wie stelle ich den her ?

Kevin05 hat geschrieben:Ich weiß nur das der Zustand doch nicht so weitergehen kann.
Da hast du recht, es wird aber so weitergehen, es wird viel Zeit brauchen, wenn sie eine Chance haben will, genau das haben wir ja von Anfang an befürchtet.
und wenn sie sich umbringt ?
Kevin05 hat geschrieben:Du hast eine Mitverantwortung und jetzt willst du sie hängen lassen? Weißt du all das bestätigt mein mieses Bild der Menschen, wie eiskalt doch die Gesellschaft geworden ist, entweder du funktionierst oder wirst abgeschoben bzw. ausgetauscht.
Ich will sie nicht hängen lassen.
Ich habe Angst, dass sie sich irgenwann mal was antut.
Soll ich darauf warten ?
Mir bleibt ja gar nix anderes übrig, als auf die Ärtzte zu vertrauen.

Gruß
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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14. September
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Sonntag, 12.10.14, 14:07

Hallo anderle,

ich weiß ja nicht genau, was deine Frau hat, aber einfach nur "Depressionen" hat sie nicht.
Ihr solltet euch mal eine zweite Meinung einholen.
Wäre sie schwer depressiv, würde sie das Bett nicht mehr verlassen oder einen Schritt vor die Tür machen.
Ich habe schwer Depressive kennengelernt - das waren Zombies, die sich durch die Flure geschleppt haben.
Deren Gesicht war wie eingefroren; das waren "lebendige Tote" - so hat sich ein Betroffener selbst beschrieben.
Bei deiner Frau klingt das nicht danach.
Natürlich hat sie etwas, aber da ist ja auch eine wahnhafte Komponente mit dabei - immer das mit den Klamotten.
Ganz ehrlich, ihr solltet euch um eine zweite Meinung bemühen. Ich glaube nicht, dass die Ärzte wissen, was sie da eigentlich behandeln (?)
Oder was sagen die?


Gruß
Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Sonntag, 12.10.14, 15:39

Also ganz ehrlich; es hört sich wirklich schräg an. Du schreibst, dass es deiner Frau nicht schlecht geht, nur die Klamotten usw...
Das alles hört sich wie Jamie schon schreibt nicht nach einer behandlungspflichtigen Depression an.
Es gibt genügend Ehepaare, die sich aufregen, weil der Partner zu viel im Internet surft oder die haufenweise Geld für Klamotten ausgeben, oder mein Freund, der nie von sich aus einen Wischer in die Hand nimmt...
Selbst gegen das Nasebohren gibt es Tabletten, warum denn nicht für andere "Macken".
Wo ist der Ansatz und wieso soll sie eine krankheitseinsicht haben wo evtl keine Krankheit ist?!
Wenn ich mir vorstelle, wie sie vor dem PC sitzt und ein wenig surft, sich nicht für ihre scheinbaren "Defizite" interessiert, hört es sich für mich nicht so an, am hätte sie Leidensdruck. Auch hört es sich nicht so an, als wäre sie suizidal. Das kann höchstens passieren, wenn du ihr alle Tavletten wegnimmst von heute auf morgen.
Für mich sieht es auch irgendwie nach Eigenschaften aus, die nicht in euer Leben passen. Ihr seid beide unzufrieden und da seid ihr gefragt, etwas zu ändern.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Kevin05

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 12.10.14, 16:22

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