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20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

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Dia_HB
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 12.10.14, 16:27

Huhu Anderle,

ich habe eine wirklich depressive Person in der Familie und die lag nur rum und starte in die Luft , da ging garnichts.
Es war egal was man vorgeschlagen hat , da kam Null , ich hätte sonst was machen können, sie verzog keine Mine.
Ich glaube nicht , das deine Frau eine Depression hat, sie würde sich zu nichts bewegen lassen.
Kann es sein , das deine Frau mit ihrem Leben unzufrieden ist, denn dann kommen auch solche Sachen von wegen Klamotten kaufen und sich zu verändern.
Ich habe sowas selber schon gebracht, komplett verändert, von weiß mach schwarz und gesprochen habe ich auch nicht darüber, hatte auch alles im Schrank, nachher brachte ich 2 x 5 Türen als Schrank, da kam noch so einiges , was ich abgeschlossen habe und als Frisörin war die komplette Umgestaltung auch kein Problem für mich.
Bei mir lag es an dem immer wieder selben ablauf vom Tag , stumpf und das Gefühl nur aufzustehen um den selben Tag zu erleben, eben nie was neues , also habe ich mich vollkommen verändert.
Du hast mal geschrieben , das du sie reden lässt und nur zuhören würdest, das halte ich für nicht gut, das ist ja als wenn keiner auf mich eingehen würde.
Innerlich sich alleine fühlen kann auch sowas machen.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 12.10.14, 17:02

Jamie1979 hat geschrieben:Ganz ehrlich, ihr solltet euch um eine zweite Meinung bemühen. Ich glaube nicht, dass die Ärzte wissen, was sie da eigentlich behandeln (?)
Oder was sagen die?
Die sagen, dass sie es nicht wissen und die Medikamente nicht angeschlagen haben.
Und das mit den Selbstmordgedanken finden sie gar nicht gut.
Die Ärztin meinte auch, dass die auf Station das nicht gerafft haben.
Und am Montag ist Gespräch mit einer Ärztin die anscheinend fähiger ist ?!

Andere Meinung zu finden ist sehr schwierig. Wartezeiten. Schlechte Bewertungen
für örtliche Psychater.
fruehling hat geschrieben:Wenn ich mir vorstelle, wie sie vor dem PC sitzt und ein wenig surft,
Aufstehen, in den Sessel gegenüber mir setzen und ins IPAD schauen.
Den ganzen Tag...
Ich sage ihr, zieh dich an : keine Klamotten.
Ich gehe an den Schrank, lege ihr Klamotten hin.
SIe ziehts widerwillig an, setzt sich wieder in den Sessel, spielt.

Ich schicke sie einkaufen, sie kommt zurück : IPAD.

Es geht jetzt nicht ums IPAD oder so, ich finds ja sogar gut, dass sie sich mit
etwas beschäftigt.

Sie ist auch noch noch ganz selten im oberen Stockwerk wo unsere Küche und
unser Wohnzimmer ist, nur noch wenn ich abends mit hochgehe.

Komischer Weise bringt sie aber doch manchmal versteckte Ansätze.

So z.b.: Es ist ja verkaufsoffener Sonntag heute, oder heute ist doch Fussballspiel.

Wie wenn sie mir so sagen will, dass wir ja da hingehen könnten.
( Mach ich dann auch immer mit ihr )
fruehling hat geschrieben:Wo ist der Ansatz und wieso soll sie eine krankheitseinsicht haben wo evtl keine Krankheit ist?!
Das Problem ist, dass sie offensichtlich jegliche Eigeninitiative
verloren hat. Sie kann sich zu gar nix aufraffen. Der Impuls für sämtliche Aktivität muss von mir
kommen.
Ich muss jetzt wieder öfters in den Aussendienst und dann kann ich sie doch nicht den ganzen Tag
vor sich hinsiechen lassen.
Sie muss doch mal einsehen, dass irgendwas in ihrem Leben nicht stimmt.
Es tut ihr nicht gut.

Ich diskutier doch auch mit ihr und versuche die Ursache zu finden.
Wir gehen öfters mal unser komplettes Leben in Gedanken durch und sprechen die schönen
Dinge und auch die Situationen wo wir uns gestritten haben durch.

Wenn Sie doch mal einsehen würde, dass sie sich in der momentanen Situation quält
und sie Hilfe zu lassen würde.

Aber : bin nicht krank, habe keine Klamotten, habe unser Leben kaputtgemacht, die Tabletten
bringen doch nix. ( Spruch bei fast jeder ! Tablette )


Dia_HB hat geschrieben:Du hast mal geschrieben , das du sie reden lässt und nur zuhören würdest, das halte ich für nicht gut, das ist ja als wenn keiner auf mich eingehen würde.
Innerlich sich alleine fühlen kann auch sowas machen.

Wir haben das Gesprächsthema " Klamotten " durch :oops:
Ich kann nicht mit ihr den ganzen Tag über Klamotten reden.
Beispiel :

Ich habe keine Klamotten -
Ich : dann geh welche kaufen
Sie : kann nicht, hab nix anzuziehen

Ich : Bestell dir Klamotten im Katalog
Sie : ich brauche so viele, dass geht nicht

Zwischenzeitlich bestelle ich ihr sogar Hosen und Pullis.
Bringt aber auch keine große Linderung.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das eine Flucht ist, bei der
ich ihr nicht folgen kann.
Ich habe keine Chance sie zu überzeugen.



Sie muss einsehen dass sie krank, oder was auch immer ist.
Andernfalls muss ich auf "Durchzug" stellen und sie so blöd wie´s
klingt labern lassen.

Weil sie mich sonst einlullt und es mich auch noch erwischt.
( ich merke schon wie mir alles egaler wird )

Bitte nicht falsch verstehen : ich werde weiterhin mein bestes geben und sie
antreiben und respektieren.

Aber ich muss anfangen mich mit ihrem "Anderssein" zu arangieren.

Ich kann sie nicht verändern, das kann nur sie selbst.


Anderle
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
***********
Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
***********
150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

fruehling
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Registriert: Samstag, 08.03.14, 19:48

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Sonntag, 12.10.14, 18:43

Man darf auch nicht vergessen, dass die Medikamente sie auch verändern.
Scheinbar machen die Medikamente und das Absetzen ja keine Probleme. Dafür ist das Forum ja eigentlich gedacht.
Für mich hört sich das ganze mittlerweile nach Unzufriedenheit und nichts ändern wollen an.
Vielleicht hilft ja eine Eheberatung und weiter Verhaltenstherapie?! Ich bin keine Psychologin und niemand hier kennt deine Frau. Was klar ist; Medikamente werden das Problem nicht lösen und einmal bzw 10 Mal das Gehirn unter Vollnarkose unter Strom setzen wohl auch nicht.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

anderle
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Sonntag, 15.03.15, 23:47

Ha !!!!!

hier ein kleines update :

Mann o mann, das Leben ist ein Abenteuer :-)

Wir haben also Ende Oktober mit den EKT angefangen,

1.

2.

3.

4. EKT

--keine Änderung

Dann das 5. EKT !!!!!!!!!!!

Am 11.11.2014 Anruf meiner Frau ( ich war auf Tagung in Würzburg )

O-Ton :" Anderle, warum bin ich eigentlich im Krankenhaus ?"

Wie wenn man nen schwarzen Teppich weggezogen hätte.

Jetzt im März : Meine Frau ist wieder an bord !
Wir haben so einen Riesenspass am Leben.

Wollte schon früher mal schreiben, habe aber gerade so ein
Hammer erfülltes Leben.

Nach all dem Scheiss, was wir erlebt haben :-(

Medikamente :

Mirtazapin abgesetzt
Venlafaxin 75 mg weiterhin nehmen

Seit 20.2 halbiert auf 37,5 mg
Etwas Übelkeit und Magenprobleme als Nebenwirkung

nach Ostern Termin bei der Ärztin wegen absetzen.

Bis demnächst mal

:-)
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
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14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
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Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
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zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
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Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
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Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
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300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

padma
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von padma » Montag, 16.03.15, 13:14

hallo Anderle, :)

es freut mich für euch, dass es deiner Frau besser geht.

Dennoch möchte ich allen Mitlesenden davon abraten, es auch auf diese Weise zu versuchen. Dieses Vorgehen war hochriskant und kann auch ganz anders enden.

Anderle, ich kann euch nur dringend raten, die letzten 37,5 mg nach der hier empfohlenen 10 % Regel abzusetzen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



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: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Jamie » Dienstag, 17.03.15, 18:39

Hallo anderle,

ich kann mich padma :) nur anschließen, bitte langsam ausschleichen!
Es wäre schade, wenn nach dem ganzen Stress und der extremen Therapie durch die EKT Erfolge dadurch verlören gingen, dass man anschließend zu ungeduldig ist.

Was die EKT betrifft, so bin ich immer noch extrem kritisch, werde aber künftig auf euren Fall verweisen und im Hinterkopf behalten, dass eine EKT auch wirklich gut sein kann. Soviel Neutralität schulde ich der Wissenschaft und da zählt es auch nicht, was ich glaube oder ablehne etc.
Ich möchte aber ausdrücklich schreiben, dass ich mich wirklich darum sorge, was passiert, wenn so eine EKT schief geht und ich will mir nicht ausmalen, was da für ein Schaden möglicherweise im Gehirn entstehen kann.
Für deine Frau und dich freut es mich natürlich und ich wünsche euch weiterhin alles Gute.


Namaste
Jamie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Samstag, 02.05.15, 22:33

Hi,

meiner Frau gehts nach wie vor top !

Hatte ja berichtet, dass sie das Venlafaxin auf 37,5 mg halbiert hatte.

Kurz vor Ostern hatte sie es ein paar Mal vergessen es zu nehmen und dann hat
sie´s halt komplett weggelassen.

Nebenwirkung : Null.

Nach Ostern war sie dann bei der Ärztin, die sagte wenns passt und keine Nebenwirkungen
auftreten dann alles prima.

Sie nimmt seit Ende März keine Medikamente mehr.

Mir könnts jetzt ja auch egal sein, meiner Frau gehts ja wieder gut,
aber ich habe in der "dunklen Zeit" so wie wir das nennen :-)
viel über dieses ganze Thema erfahren ( müssen )

Ich wollte einfach mal ein bisschen Mut machen, die ganze Sache nicht nur an den
Medikamenten fest zu machen.

Glaubt nicht an die Medikamente, glaubt an Euch !

Ich denke es geht auch viel schief, wenn man dauernd von Nebenwirkungen liest.

Man sich hinsetzt und wartet, dass diese Nebenwirkungen auch bei sich selbst einsetzen.

Man jedes Unwohlsein auf die Medikamente schiebt.

Meine Frau hat sich nie darum gekümmert, welches Medikament welche Wirkungen
und Nebenwirkungen verursacht. Habe ich ihr abgenommen :-(

Was ich damit sagen will :

Macht Euch weniger Gedanken um Medikamente,
sondern fangt wieder an Euch zu mögen, das Leben zu mögen.

Ich weiss, Scheiss Gelaber, unheimlich schwer zu machen,

Aber einen Versuch ist´s doch wert !

Soll jetzt nicht heissen, dass Ihr alles weglassen sollt.

Aber kämpft aktiv dagegen an !

Hört auf nur noch an Medikamente zu denken !

Lebt Euer Leben

jetzt !

Ich wünsch Euch alles Gute.

Anderle
Ende Dezember 2013
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Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
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14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
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Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
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Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
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225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
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in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

fruehling
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von fruehling » Samstag, 02.05.15, 23:37

Hallo Anderle,
schön dass es deiner Frau gut geht. Sie hat bisher sehr viel Glück gehabt.
Leider ist es nicht immer so, dass die Betroffenen ihre Medikamente problemlos absetzen können. Bei vielen kommt der "Rückschlag" zeitverzögert, also auch noch Wochen nach dem Absetzen.
Es ist für jeden Betroffenen auch nicht leicht, die Symptome die auftreten zu ignorieren. Wenn man entweder so viele Nebenwirkungen oder Absetzsymptome erfahren musste, lernt man seinen Körper kennen und wenn einen diese Symptome immer wieder begleiten, denkt man automatisch an die Tabletten.
Ich bin noch nicht mal selber betroffen und an jeden verdammten Tag denke ich an die Tabletten. Wenn ich meine Mutter sehe, wie sie sich in der Zeit verändert hat, wie schlecht und abgekämpft sie an manchen Tagen aussieht, wie ihr Mund und ihre Zunge unkontrolliert zuckt... Ich denke es sind Schäden durch das Neuroleptikum.
Jeden Tag wenn ich sie anrufe bleibt mein Atem stehen, weil ich nicht weiß, was mich erwartet. Es kommen Bilder in mir hoch wie meine Mama während des Einschleichen eines antriebsteigernden Medikaments schreiend und voller Angst vor sich selber durch ras Haus gelaufen ist. Sie hatte Stromschläge im ganzen Körper. Es dauerte Wochen, bis diese Symptome nachgelassen haben.

Heute sehe ich diese Bilder oft im Schlaf und nein, glaube nicht, dass es besser wurde als meine Mutter die vielen Medikamente absetzte.
Sie kämpfte er ter mit den Folgen, mit Symptomen die sie vorher nie hatte
Sie konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr sitzen, nicht mehr denken, sich selber nicht mehr fühlen... Sie musste sich zwanghaft bewegen.
Es wurde so schlimm, dass sie wieder in eine Klinik musste, wo sie mit schweren Psychopharmaka behandelt wurde, bis sie nicht mehr sprach.
Heute 1 1|2 Jahre später ist sie immer noch am reduzieren und die Angst, dass es wieder passiert ist immer da. Niemand aus der Familie würde es noch mal über stehen.
Jeder kleine Krümel der Olanzapin den sie weniger nimmt merkt sie sehr stark...
Wenn ich dieses Forum nicht hätte, wäre meine Mutter vielleicht schon wieder in einer Klinik oder sogar in einem Heim, denn meine Mutter war nach der Klinik nicht mehr lebensfähig.
Heute ist sie wieder eine selbständige Frau, obwohl sie noch oft neben sich steht durch die vielen Medikamente...
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Murmeline
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 03.05.15, 7:38

Hallo Anderle,

es freut mich, dass mit Deine Frau vier Wochen nach Beendigung der Medikamente alles in Ordnung ist.
Ihr hattet ja letztes Jahr eine schwere Zeit und ich hoffe, nun bleibt alles in geregelten Bahnen.

Du hast in einem Deiner ersten Beiträge geschrieben:
Sie hat vor dem Ausbruch sehr viel Gras geraucht.
Also wirklich viel !
Wahrscheinlich liegts auch daran.......
Ich kann Deiner Frau nur dringend raten, dass sie von psychoaktiven Drogen zukünftig die Finger lässt. :!:
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie sonst wieder einen Rückfall erleidet.

Mir sind aus meiner Schulzeit zwei Fälle bekannt, in der Drogen (Cannabis oder LSD) zu ähnlichen Zustände geführt haben. Beide Personen haben etwa ein Jahr gebraucht, bis die Normalität wieder da war - der eine mit, der andere ohne Medikamente.

Dem Risiko einer erneuten Beeinträchtigung durch externe Einwirkungen auf die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems, die im Zentralnervensystem und im Immunsystems sitzen und eine wichtige Rolle bei der Modulation synaptischer Prozesse spielen, sollte sich Deine Frau nicht mehr aussetzen.

Euch alles Gute, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Lisamarie
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 03.05.15, 8:31

Hallo anderle, wenn diese unglaubliche Geschichte wirklich wahr ist dann hat deine Frau mehr Glück als DU Verstand gehabt.

Und ganz sicher bildet sich hier niemand Absetzproblematiken ein , es gibt hier pharmageschädigte Menschen die Aufgrund ihre Medikation oder dessen absetzen alles verloren haben, Familie, Ehepartner, Freunde, Arbeit. Und da ist es dann mit Verlaub schwer zu sagen denkt nicht bei jedem Unwohlsein an die Medikamente. Wobei Unwohlsein der blanke Hohn ist diese Menschen leiden unglaublich , manche über Jahre.

Daher bitte ich dich um mehr Respekt den anderen Usern gegenüber . Und nicht gedankenlos solche Parolen auszugeben.

Gruß Petra

Clarissa
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Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 03.05.15, 16:21

Hallo anderle, wirklich seid dankbar, wenn Deine Frau so davon gekommen ist. Sicher und zum Glück trifft die Absetzproblematik nicht jeden (so hart). Es sei jedem gegönnt, der besser wieder los kommt.
Aber gegen Pauschalurteile über Betroffene mit anderen Verläufen möchte ich mich auch verwahren.
Wir sind keine überkandidelten Spinner, die sich über ihre Problemchen mit Medikamenten definieren wollen.

VG sendet sleepless.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

anderle
Beiträge: 27
Registriert: Montag, 18.08.14, 23:26

Re: 20 mg Olanzapin + 300 mg Venlafaxin ( neu hier )

Beitrag von anderle » Donnerstag, 07.05.15, 18:31

Auch ich mit weniger Verstand ;-)
habe das alles neben meiner Frau liegend mitbekommen :

Schreie in der Nacht, zucken, Abwesenheit usw.

Ich habs nicht am eigenen Körper erlebt, aber ich kann mir in etwa
vorstellen, was für Qualen die Betroffenen erleben.

Ich würde im Leben nicht dran denken zu vehöhnen und Pauschalurteile abzugeben.

Ich wollte hier einfach meine Erfahrung weitergeben.

Is ja ein Forum = Erfahrungsaustausch

Habs doch so erlebt.


Das Thema ist doch soooo komplex, es gibt keine Standardlösung.
Ende Dezember 2013
************************
Nach diversen Besuchen in der Ambulanz 15 mg Cirpalex
+ Lorazepan als "Notfallmedikament"
Keine NW. Lorazempan 0,5 keine Wirkung

3.März 2014
***************
14 Tage Klinikaufenthalt.
Cipralex ohne ausschleichen auf Seroquel umgestellt
Am Ende 150 mg Seroquel
zusätzlich 15 mg Mirtazapin

6.Mai 2014
**************
Ambulante Behandlung :
Seroquel sofort abgesetzt
einschleichend Cipralex von 0 auf 20 mg
Mirtazapin 15 mg beibehalten

26. Mai 2014
****************
zusätzlich 10 mg Olanzapin, Mirtazapin 15 mg,Cipralex 20 mg

4. Juli 2014
**************
Klinikaufnethalt zwecks Tabletteneinstellung
Cipralex abgesetzt
15 mg Mirtazpin,10 mg Olanzapin,75 mg Venlafaxin

10. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 150 mg Venlafaxin Rest bleibt

25. Juli 2014
***************
Erhöhung auf 300 mg Venlafaxin, Erhöhung auf 20 mg Olanzapin, Mirtazapin bleibt bei 15 mg

1.August 2014
******************
300 mg Venlafxin, 20 mg Olanzapin, Erhöhung auf 30 mg Mirtazapin

9. August
**********
Entlassende Ärztin sagt erst auf Nachfrage, dass wir auf 10 mg Olanzapin
reduzieren können. Rest bleibt.

11. August
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Wieder daheim, Beginn von chaotischem weglassen und wiedereinnehmen.
Olanzapin teilweise ganz weg gelassen
Seit 14. August nur noch 7,5 mg Mirtazapin

22. August
***********
225 Venlafaxin, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

25 August
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150 mg Venlafaxin, 2,5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

14. September
*****************
in langsamen Schritten auf 75 mg Venlafaxin gesenkt, 5 mg Olanzapin, 7,5 mg Mirtazapin

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