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Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

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Diamont
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Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Samstag, 13.09.14, 19:44

Hallo :)

Ich erzähle kurz was von mir.

Ich leide seit 3 Jahren unter chronischen Kopfschmerzen.
Nun habe ich Opipramol bekommen um die Schmerzen in den Griff zu bekommen.
Dazu habe ich eine diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion.
Seit 2 Monaten nehme ich das nun.
Jetz ist folgendes passiert.
Mein Körper ist völlig ausgetickt.
Ich habe Herzrasen, Herzschmerzen, Schwindel bekommen.
Bluthochdruck, totales Desinteresse , schlecht gelaunt.
Starke Übelkeit.

Hatte letzte Woche einen Termin zur Kontrolle beim Nuklearmediziner.
Meine Schilddrüsenwerte sind völlig entgleist.
TSH supprimiert, FT3 zu hoch und FT4 auch.

Ich hatte noch nie Probleme mit Überdosierung, meine Werte waren eher immer zu niedrig.

Der NUK meinte davon kann dies nicht kommen.

Kann das vom Opipramol kommen?

Jetzt bin ich völlig verunsichert und möchte das Opipramol gerne runterdosieren, bzw . absetzen

Meine Einstiegsdosies 50 mg.

Wie kann ich das am besten runterdosieren?

Vielen dank und viele Grüße

fruehling
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Registriert: Samstag, 08.03.14, 19:48

Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von fruehling » Samstag, 13.09.14, 21:53

Hallo Diamont,
herzlich willkommen im ADFD. An den Wochenenden machen hier viele helfende Moderatoren eine Pause. Deshalb probiere ich es mal.
Die Symptome die Du hast sind auch die einer Überfunktion. Die Antidepressiva haben soweit ich weiß einen Einfluss auf das Hormonsystem. Es läuft ja über gewisse Regelkreise und dieses kompexe System spielt total ineinander.
Ich würde erst mal die Dosis zu reduzieren (bzw das Medikament ganz absetzen).
Hier wird die 10%-Regel empfohlen, um böse Absetzsymptome möglichst gering zu halten und dem Nervensystem Zeit zu geben, sich umzustellen.
Opipramol ist aber ein sog. trizyklisches Antidepressivum. Dieses lässt sich laut Erfahrungsberichte einfacher absetzen als die SSRI. Ich denke du kannst da schneller vorgehen.
Warte kurz ab, was die anderen dir raten.

Meine Mutter nahm nach einer Schilddrüsen-Überfunktion Carbimacol (gegen die Überfunktion) in Kombination mit einem Antidepressivum. Das klappte vorerst ganz gut. Als das Schilddrüsenmedikament abgesetzt wurde, entwickelte sie paradoxe Reaktionen auf das Antidepressivum (Unruhe, Schweißausbrüche, Bluthochdruck, Angst, Schlafstörungen, ...). Es spielt alles ineinander und auch bei ihr waren die Werte immer auffällig schwankend.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 0:31

Hallo Frühling

vielen dank für deine Antwort

Das kann ich gut verstehen das die Mods am WE Pause brauchen

Das mit deiner Mama hört sich schlimm an.

Ich hoffe ihr geht es wieder besser

Ok, dann warte ich erstmal ab :)

Viele Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

Innerhalb von 9 Tagen ausgeschlichen

Jamie
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.09.14, 1:17

Hallo Diamont,

willkommen im adfd :).

Wir lesen leider recht häufig, dass AD und Schilddrüse eine heikle Sache sind.
Du bist wahrlich nicht die erste, die schreibt, dass unter AD-Einfluss die Schilddrüsenwerte entgleißen. Das kommt immer wieder vor, insbesondere auch bei Hashimoto-Patienten.
Wie fruehling bereits schrieb, beeinflussen AD auch hormonelle Regelkreise, deswegen ist es nicht ungewöhnlich, was du beschreibst.

Sofern es dir möglich ist, würde ich zügig das Opipramol ausschleichen.
Man kann davon ausgehen, dass nach 4 wöchiger Einnahme AD soweit in den Gehirnstoffwechsel eingebaut sind, dass das ZNS es nicht mehr mag, wenn man es abrupt absetzt. Bei Menschen, die ein AD über lange Zeit einnahmen, empfehlen wir daher eine Reduktion von 10% alle 4-6 Wochen.
Du nimmst das AD erst zwei Monate, ich bin zuversichtlich, dass du schneller vorgehen kannst.

Ich würde sofort runter auf 40mg und eine Woche später weiter runter auf 30mg; möglicherweise kannst du auch einen größeren Schritt machen, z.B. von 50mg direkt auf 30mg .. das ist schwer für uns zu beurteilen. Wir wissen nicht, wie dein ZNS reagieren wird.
Von daher würde ich dir raten, es einfach mal zu probieren. Wenn dein Gefühl sagt: 40mg - dann mach das; und wenn dein Gefühl sagt 30mg, dann probiere es auch. Hochdosieren kann man immer noch, falls das dem ZNS zu schnell gehen sollte.
Wir möchten, dass die User hier möglichst schonend durch den Entzug kommen und keine unnötigen Fehler machen; darum schreib uns ruhig, wenn du weitere Fragen hast.


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 11:22

Hallo Jamie ,

Danke :)

Ok, dann bin ich erleichtert.
Der NUK möchte nämlich das ich meine SD Hormondosies senke.
Obwohl ich ihm erklärt habe das es in der Gebrauchsanweisung drin steht das Opipramol Auswirkungen auf die Schilddrüse hat.
Dann meinte er das würde nicht stimmen, sowas hat er ja noch nie gehört.
Meine Hausärztin glaubt natürlich dem Bericht vom NUK.
Es ist zum Haare raufen.

Ich bin froh das ich dieses Forum gefunden habe.

So stehe ich damit nicht alleine da.

Danke :) ich rezudiere gleich auf 30 runter.

Liebe Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

Innerhalb von 9 Tagen ausgeschlichen

Nussknackerin
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Nussknackerin » Sonntag, 14.09.14, 11:38

Hallo Diamont,
ich kann genau mitfühlen, habe das Ganze nun leider schon seit über zwei Jahren.
Auch bei mir haben die Antidepressiva, u.a. Opipramol, hormonell und schilddrüsenmäßig alles durcheinander gebracht.
Ich kann dir auch nur raten auszuschleichen und abzusetzen.
Bei hormonellen Veränderungen ist es dann sehr schwer zu beurteilen, welche Beschwerden dann vom absetzen und welche vom hormonellen her kommen. Daher lass auf jeden Fall weiter regelmäßig deine SD- und Hormonwerte bestimmen. Solche Hormonbefunde sind zwar Momentaufnahmen und stark schwankend, aber man kann nach mehreren Bestimmungen bestimmte Entgleisungen erkennen und ggf. näher hinschauen.
Übrigens auch ich hatte chronische Kopfschmerzen, AD bekam ich allerdings erst bei den vor zwei Jahren heftig auftretenden Panikattacken verordnet.
Lies doch mal in meinem Thread oder meinen Beiträgen, dann wirst du viele Parallelen bei unserer Problematik sehen, u.a. auch die Blutdruckprobleme.
Hast du denn überhaupt schon mal nen Hormonstatus (außer SD-Hormone) machen lassen?
Wenn nicht, würd ich es dir raten.

LG
2012: Angststörung und Panikattacken aus heiterem Himmel mit starker, fast ununterbrochener innerer Unruhe und massiven Schlafstörungen

Ohne viel Aufklärung und Alternativen der Ärzte folgende AD nacheinander verordnet bekommen:
  • Opipramol
    Paroxetin
    Mirtazapin (bis 30mg)
    Cymbalta (eine probiert - nicht vertragen)
    Valdoxan (gar nicht erst probiert)
    Lorazepam (Tavor) als Bedarfsmedikation
    Opipramol (zuletzt bis zu 100mg)
Anfang 2013: schlimmstes Absetzen mit Mirtazapin erlebt - heftige, langandauernde Absetzsymptome, da leider zu schnell runterdosiert
Ende 2013 wieder mit Opipramol begonnen (erst 50mg, dann kurzzeitig 100mg, dann 50mg)
05 - 07/2014: Opipramol ausgeschlichen und abgesetzt (ich weiß, ich war wieder mal zu schnell, hab mich aber immer gut gefühlt)
08 + 09/2014: erträglich von den Absetzsymptomen her
seit 10/2014: wieder unerträgliche Absetzsymptome: starke innere Unruhe, Schlaflosigkeit sind die Symptome, mit denen ich am wenigsten zurechtkomme

Im Verlauf dieser Medikamentenhistorie Entwicklung SD-Unterfunktion (Medikation: L-Thyroxin 37,5) und hormonelle Ungleichgewichte als Langzeitfolgen.
Bezüglich Beschwerden, die sich irgendwann wieder besserten, war von extremen Magen-Darm-Problemen mit Verstopfung, starken Krämpfen, Blähungen über Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode) bis hin zu vielen weiteren Symptomen unserer Symptomliste hier im Forum alles dabei - Horror!

Versuche nun wieder in ein Gleichgewicht zu kommen und distanziere mich ausdrücklich von diesem ganzen Teufelszeug!

Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 13:27

Hallo Nussknackerin :)

vielen dank das du deine Erfahrungen mit mir teilst!

Tut mir sehr leid, das du ähnliches erleben musstest.

Ein Hormonstatus wurde mal gemacht, allerdings vor dieser AD Geschichte.

Da kam raus das ich Progesteron, DHEA, Testosteron und Östrogenmangel habe.

Progesteron benutze ich als Creme.

Den Rest führe ich mir nicht zu.

Opipramol habe ich bekommen, weil bei mir keine Schmerzmittel anschlagen.

Die wirken bei mir einfach nicht.

Vor Opipramol hatte ich Amitriptillin, das hat mir aber auch nicht geholfen.

Naja und jetzt halt die Entgleisung mit dem Opipramol.

Wo finde ich denn deinen Blog?

Ich war vorhin auf deinem Profil, habe aber leider nichts gefunden.

Vielleicht war ich auch wieder blind :shock:

Viele Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

Innerhalb von 9 Tagen ausgeschlichen

Lisamarie
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 14.09.14, 13:49

Hallo Damond,

Hier ist der Thread von Nussknackerin

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8854

Lg LisaMarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Dia_HB
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 14:04

Huhu Diamant,

ich habe Opipramol auch genommen und das 4 Wochen, ich konnte es nicht vertragen, es machte mir Angst eben genau das Gegenteil , was es eigentlich machen soll.
Ich konnte es nach den 4 Wochen einfach so weglassen , nach so kurzer Einnahme ging es, ich hatte keine Entzugssymtome, da es wie bei dir nur negativ regiert hat war ich froh das es aufhörte.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

fruehling
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von fruehling » Sonntag, 14.09.14, 14:11

Hast Du deine Schilddrüse auch mal komplett untersuchen lassen, um z.B eine Autoimmunerkrankug auszuschließen?

Da wäre einmal die Szintigrafie und vor allem aussagekräftigere Blutwerte, nämlich die Antikörper, die aussagekräftig sind, um Morbus Basedow (TRAK) oder Hashimoto (TPO).
Soweit ich weiß, gibt es auch noch andere.

Jetzt sind die Werte leider verfälscht, aber mit der Zeit wird es sich nach dem Absetzen sicher wieder regulieren.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Dia_HB
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 15:14

Wenn du mich meinst, dann ja meine Werte sind ok.
Mein Neurologe besteht jede 4 Wochen auf die Werte und auch auf alle anderen, ich bin nächste Woche wieder dran, auch immer EKG.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 15:38

Hallo Dia HB,

Vielen dank für deine Antwort :)

Das ist schön, das es bei dir problemlos ging mit dem ausschleichen.

Nimmst du jetzt ein anderes AD oder garkeins mehr?

Liebe Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 15:42

Danke für den Link Lisa Marie :)

Hallo Frühling :)

Ja , bei mir wurde eine Schilddrüsendiagnostik gemacht.
Mit Ultraschall, Szintigraphie und alle Antikörperwerte.
Hashimoto und Morbus sind ausgeschlossen worden.

Viele Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

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Dia_HB
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 16:41

Huhu Diamant,

ich nehme ein AD , aber aus der Schmerz Therapie , da ich eine Schmerzpatientin bin.
Die Dosis ist ganz klein, aber hindert das ich starkes Schmerzmittel nehmen muss, die Dosis bringt mir keine hilfe um das Benzodiazepin auszuscheichen, dafür müsste ich 150 mg davon nehmen, was ich aber nicht will.


Liebe Grüße Heike
PS. Siehe Signatur
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Jamie
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.09.14, 18:42

Hallo Diamont,

die Schmerztherapie - da wäre es gut, wenn man etwas Anderes finden würde, um den Schmerz zu bekämpfen.
Ich zähle dazu auch alternative Heilmethoden und Dinge wie Meditation, Reiki, Achtsamkeit etc., um einen "Gesamtkomplex" an Maßnahmen zu haben, mit dem Schmerz umgehen zu können. Nicht nur Medikamente.
Ich prophezeie dir, dass sie dir vermutlich als nächstes Lyri*a vorschlagen werden und sage: bloß nicht! Viel stärkere NW als Amitriptylin und Opipramol und hohes Abhängigkeitspotential :( .

Ich weiß, es klingt leicht dahergeredet, wenn ich davon schreibe, einen Schmerz (den ich selber nicht habe) behandeln zu wollen, aber jede gute Schmerztherapie fußt auf mehreren Säulen, nicht nur Medikamenten und ich hoffe, dass du viell. etwas finden wirst, was dir hilft (?)


Gruß
Jamie
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Dia_HB
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 14.09.14, 19:13

Huhu Diamant,

das stimmt, die werden dir Lyri.c geben wollen, sag bloß nein dazu , ich habe ein Kapsel davon genommen und konnte nichts mehr, alles ist ausgefallen bei mir brauchte einen Krankenwagen.
Jamie hat recht, wenn es möglich ist versuchen ohne Medikamente, bei mir geht es leider nicht mehr.
Da haben Ärzte für gesorgt.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Sonntag, 14.09.14, 20:32

Hallo Dia- HB,

dann geht es dir wie mir.
Ich habe seit drei Jahren auch tägliche Schmerzen.
Vorher immerwieder mal, schon öfter wie andere Menschen.
Jedoch lange nicht so oft wie jetzt.

Ich wünsche dir das es schnell besser wird!

Hallo Jamie ,

Danke :)
Ich weiss garnicht so genau was L..ca sind.
Mag aber glaub ich auch meinem Körper erstmal Ruhe gönnen.
Du hast da auf jedenfall recht das auch andere Sachen probiert werden müssen.

Ich habe schon einen langen Weg hinter mir.
Habe wirklich schon viel versucht.
Zahnarztbehandlungen, Aufbissschiene, Einrenken beim Orthopäden, Krankengymnastik.
Sport, Muskelaufbau für Nacken und Rücken, Ernährungsumstellungen, Yoga, Spaziergänge.
Leider alles erfolglos.

ABER solangsam schöpfe ich Hoffnung.
Ich habe ungefähr schon genauso lange wie das Kopfweh Verdauungsprobleme.
Das heisst mehrmals am Tag starke Durchfälle.
Dadurch sehr schlechte Blutwerte, also Mängel bei Magnesium , B12 , Folsäure, Eisen, Vitamin D, Vitamin C.
Andere Sachen habe ich noch nicht prüfen lassen.

Jetzt habe ich aber herausgefunden das es vermutlich an der Bauchspeicheldrüse/ Galle liegt und seit ich Fett weglasse und Pankreasenzyme nehme.
Diagnostik läuft noch.
Ist mein Bauch viel besser und damit auch mein Kopf, habe aber auch wegen der Mängel Infusionen und Spritzen bekommen.
Weil ja alles wieder rauskam.
Ich glaube das der Durchfall und das Kopfweh zusammenhängen und hoffe das ich das jetzt in den Griff bekomme.
Ansonsten schmiere ich wieder Progesteron, weil ich trotz meiner 30 Jahre laut Hormonstatus und laut Arzt in den Wechseljahren bin.

Nächste Woche habe ich meinen ersten Termin beim Osteopathen und ja ich hoffe ganz fest das es wieder gut wird.

Ich danke euch sehr für eure Unterstützung!
Ich war jetzt 3 Tage hintereinander schmerzfrei, vorher hatte ich noch nicht einmal 3 schmerzfreie Tage im Monat!
Da fühlt man sich aufeinmal so frei, auch die Überdosierungsprobleme die ich hatte sind fast weg.


Bis jetzt geht es mir gut mit der Reduzierung.

Heike das tut mir leid für dich, ich wünsche dir das es dir bald besser geht!

Liebe Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

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Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Dienstag, 16.09.14, 16:28

Hallo zusammen :)

Kennt das jemand von euch?

Ich habe das Gefühl das ich seit ich das Opipramol nehme und auch ausschleiche viel aggressiver und wütender bin.
Eigentlich hatte ich das vorher nicht.
Also ich war schon mal sauer, aber nicht so das ich jemanden wirklich zum Teufel gewünscht habe und überreagiert habe.
Also so eine Wut im Bauch habe das ich das Gefühl habe mich abreagieren zu müssen, aber doch genug Selbstbeherrschung habe jetzt eben doch nicht den Stuhl wegzukicken.

Bin auch überhaupt nicht cholerisch von meinen Grundzügen her , eher friedliebend und harmoniebedürftig.
Mein Freund hat auch gesagt das er mich nicht wieder erkennt.
Ich wäre so zickig und aufbrausend.

Kennt das jemand?

Liebe Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

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Lisamarie
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 16.09.14, 17:17

Hallo Diamont, ja kennt jeder das man einfach dünnhäutiger ist und einem die Sicherung schneller durchbrennen, wie setzt du denn ab , in welchen Schritten, vielleicht zu schnell ?
Lg Lisamarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Diamont
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Re: Hilfe beim Absetzen und Schilddrüsenwerte

Beitrag von Diamont » Dienstag, 16.09.14, 18:19

Hallo Lisamarie :)

Ich bin von 50 mg auf 30 mg runter, aber das mit der Wut hatte ich ja schon als ich die vollen 50 mg genommen hatte

viele Grüße
1 Monat 50 mg Opipramol

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