Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: Ilvy08: Trimipramin und Zopiclonentzug

Beitrag von Kop2014 » Donnerstag, 22.08.19, 11:32

Hallo Jamie ich wollte mal fragen wie es Dir denn geht? Man hört von Dir in der PPI Gruppe nichts mehr.
Leider
LG
Kop

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 18834
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von padma » Donnerstag, 22.08.19, 13:24

hallo Kop, :)

Jamie :) kann aufgrund von gesundheitlichen Problemen, aktuell kaum ins Forum. Sobald es ihr besser geht, schaut sie sicherlich in diesen thread wieder rein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18418
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 22.08.19, 15:02

Hallo Kop, :)

bei mir läuft es gesundheitlich und privat leider gerade gar nicht rund, padma :) hat es schon erwähnt.
Ich hab meinen letzten PPI Stand etwas themenfremd hier gepostet:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 7&p=318173

Nett, dass du nachfragst und ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass du zum einen mit der Methode klar kamst und es dir auch gelungen ist dich runter zu ackern :fly:.

Danke auch für die Zusatzinfos, die du recherchiert hast. Das sind wertvolle Inhalte.

Grüße und toi toi toi, dass du endgültig von den PPI los kommst :sports:

Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Sonntag, 25.08.19, 10:42

Guten Morgen,
Ich habe alle 54 Seiten hier gelesen und was mir aufgefallen ist, dass immer wieder die Frage aufkam, wie lange dauert der Rebound.
Doch diese Frage wurde nie wirklich beantwortet.
Also es gibt dazu 2 Studien eine von Mac Gill et all aus Glasgow und eine von C. Reimers aus Kopenhagen.
Dort werden die Ursachen des Rebound erklärt und er dauert 2-3 Monate. In der Studie wurden 60 gesunden Probanten 40mg Esomeprazol gegeben und nach 2Monaten abgesetzt nach 2wochen hatten knapp 50% Probleme wie Sodbrennen etc. Das dauerte bis zu 3 Monate mindestens 2Monate.
Ich hoffe das beantwortet diese Frage ich denke Leute die schon vorher Probleme hatten bei den dauert es wahrscheinlich länger. Aber man sollte beachten, dass in der Studie nicht ausgeschlichen wurde.
Was auch in der Studie beobachtet wurde ist, dass das Gastrin nach 4Wochen nicht weiter anstieg.

Übrigens noch etwas wer Sodbrennen hat sollte mal Liebscher und Bracht Googlen, es gibt Übungen zum Training des Zwergfells um den untern Verschluss der Speiseröhre zu trainieren.
Ich denke das macht Sinn
LG
Kop

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2183
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Towanda » Sonntag, 25.08.19, 11:17

Hallo Kop,
...wer Sodbrennen hat sollte mal Liebscher und Bracht Googlen, es gibt Übungen zum Training des Zwergfells um den untern Verschluss der Speiseröhre zu trainieren.
danke für den Tip - hier die Links dazu:

als Download:
https://www.liebscher-bracht.com/schmer ... odbrennen/

oder als Video:
https://www.liebscher-bracht.com/schmer ... /uebungen/

Gruß, Towanda
► Text zeigen

31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Clarissa
Beiträge: 3008
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 25.08.19, 12:00

P.S.: Liebscher und Bracht haben mir schon viel geholfen, ich übe jeden Tag.

VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Sonntag, 25.08.19, 14:58

Danke Towanda

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5317
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Ululu » Sonntag, 25.08.19, 18:06

Hallo Ka-ro-lin,

ich habe dir hier

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=16832

einen eigenen Thread erstellt.

LG Ute
► Text zeigen
7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Hallo Mary Lou
Beiträge: 408
Registriert: Sonntag, 22.07.18, 20:39

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hallo Mary Lou » Dienstag, 27.08.19, 16:41

Hallo,

also ich habe manchmal noch Sodbrennen, aber dann nehme ich einen Teelöffel Leinsamen in einen Joghurt und gut ist, mehrere Tage... Erst wollte ich mir keine neue Packung kaufen, nachdem ich die erste verbraucht hatte, aber nach ein paar Tagen ging es wieder los und ich hab mich dann doch dafür entschieden! 2-3 Monate, damit kann ich leben...

Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
Mary Lou
Diagnosen inkl. Hilfsmittel:
-Schlafabnoe (ca seit 1990) mit Bilevel-Gerät seit 2008
-sehr schwere Depression (seit 1974) mit Hirnschrittmacher seit November 2015
-Adipositas (ca seit 1980) mit Magenbypass seit März 2015
-Polyneuropathie (seit Juli 2016) mit Qutenzapflaster seit Dezember 2017
-Faszienverklebung (seit Januar 2016) noch in Arbeit, versuche Psycho-, Ergo- + Physiotherapie

Aktuelle Medis:
(wegen meinem Magenbypass)
Gastro-in-Form 3x 1 Kapsel
Calcium 3x 400 mg
Eiweiß ca. 50 g in den Kaffee
Magnesium 800 mg
Vitamin D2 + K 12 Tropfen
(wegen der Polyneuropathie (PNP))
Qutenza geklebt am 21.12.2017, 25.03.2018, 26.03.2019
(wegen der Muskelverhärtung)
Novalgin 0 - 0 - 0 - 2-3 g (Bedarf)
Abstral 200 µg (Bedarf)
Basoforte 0 - 2 - 2 - 0 Kapseln
MSM 4 - 0 - 0 - 0 Kapseln
► Text zeigen
Wer Fehler findet, darf sie behalten! :P

neso22
Beiträge: 45
Registriert: Samstag, 24.03.18, 17:47

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von neso22 » Mittwoch, 28.08.19, 16:21

Hallo zusammen,
ich wollte kurz meine Erfahrungen kundtun.
Nachdem ich über Monate immer wieder -ohne Erfolg- versucht hatte, meinen PPI zu reduzieren, wurde ich in einer Klinik (Bamberg) innerhalb von etwa einem Monat von 40mg auf 0mg runtergesetzt.
Das war mit Sicherheit zu schnell und gut gehen tut es mir auch nicht, aber ich habe nachgewiesenermaßen keine erneute Gastritis oder Refluxösopaghitis bekommen.
Gelungen ist mir das durch eine 3x tägige Einnahme von Heilerde, die ja auch schon als Hilfsmittel in dem Hauptbeitrag steht.
Das ist meines Wissens nach aber nicht das Hauptstandbein, das mich beim Absetzen unterstützt hat, sondern die Einnahme von Leinsamenschleim welcher sich über die natürliche Schleimhaut legt und diese schützt.

Dabei habe ich jeden Morgen in 250ml Wasser 1-2 Teelöffel (je nach Häufung) einfachen ungemahlenen Leinsamen für eine halbe Stunde köcheln lassen.
Der Leinsamen incl Flüssigkeit wird dann durch ein Sieb geschüttet. Die festen Bestandteile werden weggeworfen und die Flüssigkeit in eine warm haltende Flasche gefüllt. Über den Tag verteilt werden dann 3-5mal 20ml von dem Schleim getrunken.

Glaubt mir, das bewirkt wirklich Wunder und sollte definitiv in den Hauptbeitrag.

VG

Außerdem hätte ich noch eine Frage an die Leute hier, die schon mal PPI abgesetzt haben.
Ich bin jetzt bei 0 und habe noch immer das Gefühl, als wäre zu WENIG Magensäure im Magen. Hat das schon mal jemand von euch beobachtet?
Kann es sein, dass der Magen evtl erst seine Zeit braucht, um wieder "anzulaufen"?
Ab März 2017: Einnahme 5mg Escitalopram
Ab 13.März.2018: Reduziert auf 0mg Escitalopram
Ab 14.März 2018: Einnahme 25mg Trazodon
Ab 25.März 2018: Einnahme 1mg Escitalopram
Ab 11.Juni 2018: 0mg Escitalopram 0mg Trazodon

Razia
Beiträge: 727
Registriert: Donnerstag, 13.07.17, 21:45

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Razia » Donnerstag, 29.08.19, 13:36

Clarissa hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 12:00
P.S.: Liebscher und Bracht haben mir schon viel geholfen, ich übe jeden Tag.

VG von Clarissa
Hallo
Liebscher und Bracht haben mir schon bei so vielem geholfen, ich bin da sehr dankbar für und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

LG
Ramona
Mein Thread
► Text zeigen

Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Donnerstag, 29.08.19, 15:18

Neso, das Absetzen von Omep führt nicht zu einem Säuremangel, denn dann hättest du in der Phase des Absetzens keine Heilerde etc gebraucht.
Omep blockiert die Belegzellen des Magens,die sich allerdings alle 5-7 Tage erneuern.
Das ist auch der Grund warum nach dem Absetzen von PPIs die Symptome erst nach einer Woche verstärkt auftreten
LG
Kop

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18418
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 18.09.19, 7:34

Guten Morgen,

temporär (nicht für immer) werden zahlreiche Ranitidin Präparate diverser Stärken von verschiedenen Herstellern wegen Verunreinigungen mit möglicherweise krebserregender Stoffe zurückgerufen.

Hier die aktuelle Liste des BfArM
https://www.abda.de/amk-nachricht/artik ... cb3fab396c

Grüße
Jamie

Ich poste die Liste auch im Arzneimittel-News Thread / edit: hat FineFinchen :) schon getan
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Elisabeth54
Beiträge: 112
Registriert: Sonntag, 11.08.19, 12:13

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Elisabeth54 » Freitag, 20.09.19, 17:38

Hallo zusammen,

Danke Jamie für die Liste.
Ich habe da auch meine Tabletten drauf gefunden:
Ranitidin 75 von 1 A Pharma

Ich war am 18.7. für ein paar Tage im Krankenhaus wegen meiner Rippenfraktur.
Dort habe ich natürlich Pantoprazol als Magenschutz erhalten, wegen der vielen Schmerzmittel. Mein Heilpraktiker hat mich dann auf Ranitidin 75 umgestellt.
Habe täglich 1 Tablette genommen.
Vor 2 Wochen habe ich dann schreckliche Magenschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen bekommen und musste Schonkost einlegen, weil ich fast nichts mehr vertragen habe.
Da ich jetzt seit 10 Tagen keine Schmerzmittel mehr nehme, wollte ich - ohne das Wissen aus deinem Bericht - das Ranitidin absetzen, da ich vermute, dass auch einige Probleme, wie Schwindel, Sehstörungen, ohrgeräusche und leichte Depressionen daher kommen.
Hängt aber wahrscheinlich auch mit dem AD zusammen.

Mein Arzt meinte ich soll die unbedingt weiter nehmen. Bin aber jetzt schon den 3. Tag ohne, da man die Tabletten angeblich nicht teilen darf, obwohl eine Bruchrille vorhanden ist.

Momentan halten sich die Probleme noch im Rahmen, habe mir aber heute Luvos Heilerde magenfein besorgt und auch genommen.
Ich habe seit 2 Tagen eine depressive Phase und weiß gar nicht wem oder was ich das jetzt zuordnen soll. Kann das alles von dem Ranitidin kommen und soll ich weiter ohne durchhalten, da der Artikel ja keine Begeisterung bei mir auslöst.

Ich bin total verunsichert, will auch gerne von dem Zeug weg.😩

Viele liebe Grüße von Elisabeth
Juni 2017 Burnout (keine Medikamente)
Oktober 2018 Operation an der Halsschlagader
Danach Angstzustände und Panikattacken
Ende Oktober 2018 Citalopram vom Hausarzt
November 2018 eine Woche Psychatrie
Citalopram abgesetzt und dafür 15mg Mirtazipin
nach 1 Woche entlassen und Mirtazapin reduziert auf 7,5 mg wegen Nebenwirkungen
10.12.18 Mirtazapin komplett abgesetzt auf Empfehlung vom Hausarzt wegen Nebenwirkungen
13.12.18 Total schlechter Zustand - Doxepin 25 mg erhalten (angeblich gut verträglich)
27.12.18 Doxepin reduziert auf 12,5 wegen Herzrasen
09.01.19 8wöchiger Aufenthalt in einer psychosamtischen Klinik
auf Aponal (Doxepin) 10 mg umgestellt.
Nach anfänglichen Krisen hat sich mein Zustand im Laufe des Aufenthalts stabilisiert
28.02.19 Aponal kalt abgesetzt - laut den Klinikärzten kein Problem, ist ja nur eine geringe Dosis.
06.03.19 Entlassung - Zustand katastrophal verschlechtert.
14.03.19 Aponal 10 mg wieder eingenommen.
07.04.19 reduziert auf 9 mg
21.04.19 reduziert auf 8 mg
07.05.19 Umstellung auf Tropfen (5 mg Tablette + 3 mg Tropfen)
10.05.19 Nur noch Tropfen
12.05.19 reduziert auf 7,5 mg
21.05.19 reduziert auf 7,0 mg
31.05.19 reduziert auf 6,5 mg
04.06.19 reduziert auf 6,0 mg
09.06.19 reduziert auf 5,0 mg
15.06.19 reduziert auf 4,0 mg
23.06.19 reduziert auf 3,0 mg große Entzugsprobleme
03.07.19 aufdosiert auf 3,5 mg
17.07.19 Fahrrad-Unfall - Rippen gebrochen und Lungenflügel zusammengefallen
5 Tage Krankenhaus - kleine OP (Schlauch in der Lunge) werde vollgedröhnt mit Schmerzmitteln
Ibuprofen, Novalgin und irgend ein Opiat
29.07.19 reduziert auf 3,0 mg
nehme nur noch Ibuprofen für die Schmerzen (3-4 Stück)
Nach ein paar Tagen geht es mir immer schlechter
06.08.19 aufdosiert auf 3,5 mg - keine Veränderung
08.08.19 aufdosiert auf 4,0 mg - keine Veränderung
9 Wochen Absetzpause zum stabilisieren
10.10.19 reduziert auf 3,75 mg

Probleme:
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, keine Kraft (Gummibeine) schaffe es nicht mal mehr einen kleinen Spaziergang,
Ohrgeräusche, Sehstörungen, Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall mal wieder keinen Hunger (seit Beginn 8kg abgenommen) trinke Astronautennahrung damit ich nicht ganz vom Fleisch falle, Unruhe, weinerlich, depressive Phasen, starkes Herzklopfen, Atemprobleme, Schluckbeschwerden unw..........
Zusätzliche Medikamente

Betablocker BisoHexal 1,25 mg morgens + 1,00 mg abends
ASS protect 100 mg abgesetzt und ersetzt durch Nattokinase
Telcor Arginin plus Granulat
Magnesium als Öl zum auftragen auf die Haut und Schüssler Salz Nr. 7
Luvos Heilerde für Magen und Darm

Glutenunverträglichkeit

Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Sonntag, 22.09.19, 16:42

Hallo Elisabeth,
Du kannst im Gegensatz zum Pantoprazol Ranitidin teilen.
Die Schweizer Arzneimittelkommison hat mal die Genauigkeit der Bruchrillenteilung bei Ranitidin untersucht.
Also wenn man die 150mg teilt, bekommt man dann genau 2mal 75 bzw hat die Abweichung einen therapeutischen Einfluß.
Das war nicht der Fall , Fazit man kann bedenkenlos teilen.
Übrigens in der Klinik wird oft nur die 300 bestellt und dann auf der Station oft geteilt morgens eine halbe und abends eine halbe.
Was Deine andere Frage angeht , bei 75mg ist es unwahrscheinlich, dass die Symptome vom Ranitidin kommen.
Also ich würde die 75mg weiter nehmen und mit der Apotheke sprechen wann sie deine Ranitidin gegen eine andere Charge tauschen kann.
Gruß
Kop

Kop2014
Beiträge: 12
Registriert: Montag, 19.08.19, 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Sonntag, 22.09.19, 16:51

Elisabeth ich habe gerade Deinen Leidensweg gelesen, eine Frage wirst Du psychotherapeutisch betreut, um mit den Ängsten umzugehen, die die Carotisoperation ausgelöst hat.

sumsumsum
Beiträge: 1
Registriert: Sonntag, 22.09.19, 17:53

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von sumsumsum » Sonntag, 22.09.19, 17:58

Hallo!

Hab hier schon etwas gelesen und seit 4 Wochen die PPI (Zurcal 20mg) kalt abgesetzt.
Die ersten 2 Wochen gingen relativ erträglich, danach wurde es schlimmer und ich habe mir ein Ranitidin Präparat geholt, das natürlich auch von den Verunreinigungen betroffen ist und ich habe es sofort wieder abgesetzt.

Nun kämpfe ich mit doch sehr starkem Sodbrennen, nehme täglich Rennie (meist 1 - 4 Lutschtabletten am Tag).

Das der "Entzug" relativ lange dauert (habe die PPI mindestens 10 Jahre genommen) ist mir klar, ich würde aber auch gerne wissen, ob es ein Medikament gibt, dass man alternativ noch einnehmen kann, da es doch auch mal Tage gibt wo man Alkohol trinken möchte, das mit Rennie alleine nahezu unmöglich ist.

Ich wäre echt über den einen oder andere Tipp dankbar - ich habe schon vieles hier gelesen betreffend Heilerde und Leinsamen, da ich aber auch noch eine Colitis habe kann ich vieles nicht essen, da es dann auf der anderen Seite Probleme gibt.

LG Tom

Elisabeth54
Beiträge: 112
Registriert: Sonntag, 11.08.19, 12:13

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Elisabeth54 » Sonntag, 22.09.19, 21:14

Hallo zusammen,

Bin heute den 5. Tag ohne Ranitidin und es geht mir ganz okay damit. Leichtes Sodbrennen morgens nach dem Frühstück und selten Magenschmerzen. Ich achte allerdings sehr darauf was ich esse und trinke und versuche dabei Zucker und einige Lebensmittel zu vermeiden.
Milchprodukte gehen momentan gar nicht.
Da ich das Ranitidin „nur“ 6-7 Wochen genommen habe, mein Magen aber schon vor meinem Unfall durch das AD angeschlagen war, hoffe ich, dass ich jetzt ohne zurecht komme.
Ich nehme jetzt regelmäßig Luvos heilerde magenfein und trinke nur Salbeitee und Wasser ohne Kohlensäure . Alkohol ist seit meiner carotisoperation nur noch selten auf dem Programm und Kaffee nur noch morgens. Sollte ich eigentlich auch sein lassen, aber auf alles verzichten ist auch Sch.........

Also ich hoffe, dass ich das Ranitidin nicht mehr brauche. Meine Magen und Darmprobleme werden mich wahrscheinlich bis zum Ende des Entzugs begleiten.

Kop, ich war in Gesprächstherapie und im Januar war ich 8 Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Leider hat mir der kaltenzug des Antidepressiva alles wieder zunichte gemacht. Heute habe ich vor allem Ängste, dass ich nicht mehr gesund werde.
Dieses Medikament macht mich fertig und ob ich die Ängste von der carotisoperation wirklich überwunden habe, werde ich wahrscheinlich erst erfahren wenn ich damit durch bin.

Ich versuche mir Tag für Tag zu sagen, dass meine Probleme durch den Entzug kommen und ich sonst gesund wäre.
Im Oktober steht allerdings wieder eine Nachuntersuchung an und da habe ich auch Angst davor, ob alles in Ordnung ist. Ganz los wird das man wahrscheinlich nie.

Hast du eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Tom, mit heilerde kannst du nix falsch machen, ein Versuch ist es wert.

Liebe Grüße von Elisabeth
Juni 2017 Burnout (keine Medikamente)
Oktober 2018 Operation an der Halsschlagader
Danach Angstzustände und Panikattacken
Ende Oktober 2018 Citalopram vom Hausarzt
November 2018 eine Woche Psychatrie
Citalopram abgesetzt und dafür 15mg Mirtazipin
nach 1 Woche entlassen und Mirtazapin reduziert auf 7,5 mg wegen Nebenwirkungen
10.12.18 Mirtazapin komplett abgesetzt auf Empfehlung vom Hausarzt wegen Nebenwirkungen
13.12.18 Total schlechter Zustand - Doxepin 25 mg erhalten (angeblich gut verträglich)
27.12.18 Doxepin reduziert auf 12,5 wegen Herzrasen
09.01.19 8wöchiger Aufenthalt in einer psychosamtischen Klinik
auf Aponal (Doxepin) 10 mg umgestellt.
Nach anfänglichen Krisen hat sich mein Zustand im Laufe des Aufenthalts stabilisiert
28.02.19 Aponal kalt abgesetzt - laut den Klinikärzten kein Problem, ist ja nur eine geringe Dosis.
06.03.19 Entlassung - Zustand katastrophal verschlechtert.
14.03.19 Aponal 10 mg wieder eingenommen.
07.04.19 reduziert auf 9 mg
21.04.19 reduziert auf 8 mg
07.05.19 Umstellung auf Tropfen (5 mg Tablette + 3 mg Tropfen)
10.05.19 Nur noch Tropfen
12.05.19 reduziert auf 7,5 mg
21.05.19 reduziert auf 7,0 mg
31.05.19 reduziert auf 6,5 mg
04.06.19 reduziert auf 6,0 mg
09.06.19 reduziert auf 5,0 mg
15.06.19 reduziert auf 4,0 mg
23.06.19 reduziert auf 3,0 mg große Entzugsprobleme
03.07.19 aufdosiert auf 3,5 mg
17.07.19 Fahrrad-Unfall - Rippen gebrochen und Lungenflügel zusammengefallen
5 Tage Krankenhaus - kleine OP (Schlauch in der Lunge) werde vollgedröhnt mit Schmerzmitteln
Ibuprofen, Novalgin und irgend ein Opiat
29.07.19 reduziert auf 3,0 mg
nehme nur noch Ibuprofen für die Schmerzen (3-4 Stück)
Nach ein paar Tagen geht es mir immer schlechter
06.08.19 aufdosiert auf 3,5 mg - keine Veränderung
08.08.19 aufdosiert auf 4,0 mg - keine Veränderung
9 Wochen Absetzpause zum stabilisieren
10.10.19 reduziert auf 3,75 mg

Probleme:
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, keine Kraft (Gummibeine) schaffe es nicht mal mehr einen kleinen Spaziergang,
Ohrgeräusche, Sehstörungen, Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall mal wieder keinen Hunger (seit Beginn 8kg abgenommen) trinke Astronautennahrung damit ich nicht ganz vom Fleisch falle, Unruhe, weinerlich, depressive Phasen, starkes Herzklopfen, Atemprobleme, Schluckbeschwerden unw..........
Zusätzliche Medikamente

Betablocker BisoHexal 1,25 mg morgens + 1,00 mg abends
ASS protect 100 mg abgesetzt und ersetzt durch Nattokinase
Telcor Arginin plus Granulat
Magnesium als Öl zum auftragen auf die Haut und Schüssler Salz Nr. 7
Luvos Heilerde für Magen und Darm

Glutenunverträglichkeit

sumsumsum
Beiträge: 1
Registriert: Sonntag, 22.09.19, 17:53

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von sumsumsum » Dienstag, 01.10.19, 13:06

Ich hätte mal wieder einen Rat gebraucht.

Ich bin aktuell in der 6. Woche seitdem ich keine PPI mehr nehme, habe mir aber Ranitidin als Ersatz geholt.

Es ist jedoch so, dass mit die Ranitidin (300 mg) eigentlich zu schwach sind, dass ich einen ganzen Tag auskomme.
Nun würde es mich interessieren ob das während dem Absetzen normal ist, dass nach fast 6 Wochen immer noch viel zu viel Magensäure gebildet wird, oder ob mein Reflux ggf. so stark ist, dass ich einfach etwas nehmen muss (PPI???) oder ggf. einen OP Eingriff in Erwägung ziehen sollte.

Wie ist es bei euch mit dem Absetzen gelaufen, hattet ihr nach so langer Zeit auch noch massive Probleme mit Sodbrennen???

Danke für die Hilfe!

Luna
Beiträge: 1380
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Mittwoch, 02.10.19, 23:48

Hallo sumsumsum
Ranitidin als Ersatz zu nehmen macht keinen Sinn.
Ranitidin ist ein Wirkstoff, welcher in die Klasse der Histamin-H2-Rezeptor-Blocker fällt.
Durch Magensäurehemmer wurde dein Magen geschädigt, weil er keine Magensäure hatte. Magensäure ist lebensnotwendig. Die Magen Darmschleimhaut muss sich erst wieder aufbauen und heilen und das brauch Zeit.
Ich würde das Ranitidin langsam absetzen und bei der Ernährung schauen. Häufig sind bestimmte Lebensmittel nicht verträglich und führen zu reizen. Nicht selten haben Menschen durch Magensäurehemmer auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Ich weiß nicht was du verträgst, aber es macht Sinn hier auf totale Schonkost zu gehen und vor allem auf Qualität der lebensmittel zu achten vor allem auch wegen deinen Darm. Mir hat das damals sehr geholfen. Bei Colitis ist es wichtig entzündungshemmend zu essen und schonend. Vor allem auch zu schauen was man verträgt und nicht. Viele mit Colitis haben auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie auf Laktose, Fruktose, Gluten und so weiter. Magensäurehemmer können Colitis auslösen. Hier hatte Carlotta zwar eine Studie zu Pantoprazol eingefügt aber ich bin sicher, dass es auch andere Magensäurehemmer können.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

► Text zeigen

Antworten