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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

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PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Kop2014
Beiträge: 70
Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Hallo,
Nachdem ich hier seit April mitgelesen habe und die Idee von Jamie,auf Kapseln umzusteigen, aufgegriffen habe, bin ich jetzt mit Pantoprazol auf null.
So nun möchte ich mit meinen Erfahrungen beitragen und vielleicht helfen.
Als erstes eine zusätzliche Information.
Die Äquivalenzdosis von 40mg Panto ist nicht 40mg Esomeprazol sondern laut Therapieleitlinien 20mgich bzw. wenn man die pharmalologischen Studien auswertet sind es exact 26mg Esmo bzw Omeprazol.
Heisst also man kann von 40Panto auf 20mg Esmo gehen oder man geht auf Nummer sicher und geht auf 30mg Omeprazol. Die gibt es als 20mg plus 10mg.
So ich habe also den Sprung von 40mg Panto auf 20mg Omep gemacht und dann die Kügelchenmethode von Jamie angefangen.
Ich habe am Anfang schnell reduziert bin die erste Woche dann von 20 auf 15mg runter das klappte ganz gut dann nach weiteren 2Wochen auf 10mg.
Ich war übrigens insgesamt 9Monate auf Panto 40.
Das ging nun mit etwas Sodbrennen einher , was ich früher ,vor dem Start mit Panto, nie hatte.Ich bekam Panto verordnet wegen einer Dauertherapie mit Asperin.
So nun wurde ich vorsichtig und bin dann jede Woche 2mg runter bis ich bei 2mg oder bei Omeprazol 10Kügelchen angekommen war.
Und bei jedem Schritt runter flammte das Sodbrennen immer am 3.Tag nach der Reduktion verstärkt auf. Von 2mg bin ich dann auf 1mg nach 10Tagen runter und dann nach weiteren 10Tagen auf Null.
Jetzt plagt mich ein leichtes Sodbrennen ,das ich mit Mandeln kauen und ab und an einer Talcid behandele.
Laut zwei Studien aus 2009 eine aus Dänemark und eine aus Sottland kann sich das Sodbrennen 3Monate hinziehen.
Das liegt daran, dass durch die PPIs , die Säureproduktion blockiert wird , die aber wiederum das Gastrin steuert.
Heisst Säureproduktion runter Gastrin hoch.
Gastrin wiederum regt die Säureproduktion an und auch das Wachstum von Zellen die Säure produzieren , sogenannte ELCs.
So setzt man nun die PPIs ab schlägt der Gastrineffekt voll durch und man produziert Zuviel Säure , was hier ja schon mehrfach erwähnt wurde.
Aber was nicht erwähnt wurde wie lange das dauert. Wie gesagt 3Monate da der Magen die vermehrt gebildeten Zellen mit der zeit abstossen muss.
Und das dauert lange , in der Literatur steht grösser gleich zwei Monate . Also mindestens 2Monate und nach hinten raus offen.
Reimer et all sagen in einem Interview , dass ihre Probanden nach 3Monaten keine Beschwerden mehr hatten .
Und das Maximum der Beschwerden nach 4Wochen anfing abzuklingen, obwohl Gastrin da schon wieder im Normalbereich war.
Spricht für die Zelltheorie , das die lange brauchen bis die Anzahl wieder normal ist.
Also haltet nach dem Absetzen durch , es wird über die Zeit besser und nehmt die ersten vier Wochen nach demA setzen keine PPI auch nicht ab und an und wenn ihr es nicht aushaltenkönnt und Talcid oder Maloxan etc nicht hilft dann Ranitidin von Ratiopharm denn die 150ziger hat eine Bruchrille und ihr könnt da mit 75mg anfangen.
Magensaft stört die Wirkung einer geteilten Ranitidin laut Schweizer Wirkstudie nicht.
So das ist mein Beitrag , auch als Dank an Jamie, für ihre unermüdliche Arbeit hier.
Wie geht es Dir überhaupt
LG
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Kop2014
Beiträge: 70
Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Pantoprazol ausschleichen.

Guten Tag, ich habe gestern noch eine wichtige andere Frage die hier häufiger aufkam und mit der ich mich ausführlich beschäftigt habe, vergessen zu erörtern.
Kann man die Kügelchen auch ohne Pellets schlucken?
Jamie hatte die Frage mit ja beantwortet , ich schließe mich dem an.
Aber zu beachten ist , die Kügelchen haben die gleiche Galenik oder Beschichtung wie Pantoprazol, das heisst wenn ihr nur die Kügelchen nehmt, dann wie Panto eine Stunde vor dem Frühstück damit sie vor dem Nahrungsbrei in den Dünndarm durchrutschen, Sonst werden sie an den Nahrungsbrei gebunden und im Magen deaktiviert.
Ich habe es ausprobiert, und ich kann bestätigen , wenn man den zeitlichen Abstand einhält, funktioniert es sehr gut.
Kügelchen in ein Glas mit etwas Wasser und dann in einem Schluck runter und mit einem halben Glas Wasser "Nachspülen"
Ich selbst bin jetzt eine Woche auf Null und kämpfe etwas mit dem nun aufgetretenem Sodbrennen.Das kannte ich so bisher nicht, aber auch das wird wohl irgendwann vorüber sein.
Ich melde mich in 4 Wochen mit einem Update
LG
Kop
An Jamie eine Frage wie sieht es denn bei Dir aus, nach Deinem Rückschlag wegen der Antibiotikatherapie, und hat die denn wenigstens geholfen?
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Kop2014
Beiträge: 70
Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: Ilvy08: Trimipramin und Zopiclonentzug

Beitrag von Kop2014 »

Hallo Jamie ich wollte mal fragen wie es Dir denn geht? Man hört von Dir in der PPI Gruppe nichts mehr.
Leider
LG
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21677
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von padma »

hallo Kop, :)

Jamie :) kann aufgrund von gesundheitlichen Problemen, aktuell kaum ins Forum. Sobald es ihr besser geht, schaut sie sicherlich in diesen thread wieder rein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie »

Hallo Kop, :)

bei mir läuft es gesundheitlich und privat leider gerade gar nicht rund, padma :) hat es schon erwähnt.
Ich hab meinen letzten PPI Stand etwas themenfremd hier gepostet:
viewtopic.php?f=35&t=16147&p=318173

Nett, dass du nachfragst und ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass du zum einen mit der Methode klar kamst und es dir auch gelungen ist dich runter zu ackern :fly:.

Danke auch für die Zusatzinfos, die du recherchiert hast. Das sind wertvolle Inhalte.

Grüße und toi toi toi, dass du endgültig von den PPI los kommst :sports:

Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Kop2014
Beiträge: 70
Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Guten Morgen,
Ich habe alle 54 Seiten hier gelesen und was mir aufgefallen ist, dass immer wieder die Frage aufkam, wie lange dauert der Rebound.
Doch diese Frage wurde nie wirklich beantwortet.
Also es gibt dazu 2 Studien eine von Mac Gill et all aus Glasgow und eine von C. Reimers aus Kopenhagen.
Dort werden die Ursachen des Rebound erklärt und er dauert 2-3 Monate. In der Studie wurden 60 gesunden Probanten 40mg Esomeprazol gegeben und nach 2Monaten abgesetzt nach 2wochen hatten knapp 50% Probleme wie Sodbrennen etc. Das dauerte bis zu 3 Monate mindestens 2Monate.
Ich hoffe das beantwortet diese Frage ich denke Leute die schon vorher Probleme hatten bei den dauert es wahrscheinlich länger. Aber man sollte beachten, dass in der Studie nicht ausgeschlichen wurde.
Was auch in der Studie beobachtet wurde ist, dass das Gastrin nach 4Wochen nicht weiter anstieg.

Übrigens noch etwas wer Sodbrennen hat sollte mal Liebscher und Bracht Googlen, es gibt Übungen zum Training des Zwergfells um den untern Verschluss der Speiseröhre zu trainieren.
Ich denke das macht Sinn
LG
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Towanda
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Towanda »

Hallo Kop,
...wer Sodbrennen hat sollte mal Liebscher und Bracht Googlen, es gibt Übungen zum Training des Zwergfells um den untern Verschluss der Speiseröhre zu trainieren.
danke für den Tip - hier die Links dazu:

als Download:
https://www.liebscher-bracht.com/schmer ... odbrennen/

oder als Video:
https://www.liebscher-bracht.com/schmer ... /uebungen/

Gruß, Towanda
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Clarissa
Beiträge: 3689
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clarissa »

P.S.: Liebscher und Bracht haben mir schon viel geholfen, ich übe jeden Tag.

VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Kop2014
Beiträge: 70
Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Danke Towanda
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6036
Registriert: 04.05.2017 17:43

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Ululu »

Hallo Ka-ro-lin,

ich habe dir hier

viewtopic.php?f=35&t=16832

einen eigenen Thread erstellt.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Hallo Mary Lou
Beiträge: 576
Registriert: 22.07.2018 20:39

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Hallo Mary Lou »

Hallo,

also ich habe manchmal noch Sodbrennen, aber dann nehme ich einen Teelöffel Leinsamen in einen Joghurt und gut ist, mehrere Tage... Erst wollte ich mir keine neue Packung kaufen, nachdem ich die erste verbraucht hatte, aber nach ein paar Tagen ging es wieder los und ich hab mich dann doch dafür entschieden! 2-3 Monate, damit kann ich leben...

Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
Mary Lou
Diagnosen inkl. Hilfsmittel:
-Schlafapnoe (ca seit 1990) mit Bilevel-Gerät seit 2008
-sehr schwere Depression (seit 1974) mit Hirnschrittmacher seit November 2015
-Adipositas (ca seit 1980) mit Magenbypass seit März 2015 - aktuelles Gewicht 122,5 kg
-Polyneuropathie (seit Juli 2016) mit Qutenzapflaster seit Dezember 2017 - hilft nur nicht mehr!
-Faszienverklebung (seit Januar 2016) noch in Arbeit, versuche Psycho-, Ergo- + Physiotherapie
[spoil]
Aktuelle Medis:
(wegen meinem Magenbypass)
Gastro-in-Form 3x 1 Kapsel (ein Multivitamin)
Calcium 3x 400 mg
Eiweiß ca. 40-60 g in den Kaffee (habe mich für Fresubin Protein Powder entschieden)
Magnesium 600 mg
Vitamin D2 + K 8 Tropfen
Biotin und Folsäure zum Mittag
(wegen der Polyneuropathie (PNP))
Qutenza geklebt am 21.12.2017, 25.03.2018, 26.03.2019, 25.10.2019, 30.01.2020, 02.07.2020
(wegen der Muskelverhärtung)
Oxycodon 5 mg 0 - 0 - 0 - 1
Zopiclon 7,5/3,75 mg (Bedarf)
Basoforte 0 - 1 - 1 - 0 Kapseln
MSM 1 - 0 - 0 - 0 Kapseln



wegen der Absetzsymptome ausprobiert: Zopiclon (3,75-15 mg) und Pipamperon (40-80 mg) Stangyl (50 mg) aber die haben so gar nicht gewirkt!

von 03/2016 - 01/2019 Lyrica (1 Jahr reduziert)

Medikamente, die ich bisher genommen habe:

wegen der PNP
Abstral 200 µg Bedarf (6 Monate)
Amitriptilin 12,5 - 100 mg (seit Oktober 2017)
Duloxetin 1 - 60 mg (seit Dez. 2017)
Fentanylpflaster 125 µg alle 2 Tage (6 Monate)
Gabapentin 200 - 400 mg (3 Wochen)
Milgamma 300 mg (2 Wochen)
Oxycodon 2x 10 mg (1 1/2 Wochen)
Palexia 50 mg (1 Woche)
Pregabalin (Lyrica) 900 - 225 mg (seit April 2017)
Qutenzapflaster ca. alle 7 Monate (seit Dez. 2017)
Thiogamma 600 mg (3 Wochen)
Timox bis 1950 mg (6 Monate)
Tolperisonhydrochlorid AL 2x 50 mg (1 Woche)
Versatispflaster alle 2 Tage (6 Monate)

gegen die Depression ca. 30 vers. ADs und einige Benzos in unterschiedlichen Dosierungen[/spoil]

Wer Fehler findet, darf sie behalten! :P

neso22
Beiträge: 47
Registriert: 24.03.2018 17:47

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von neso22 »

Hallo zusammen,
ich wollte kurz meine Erfahrungen kundtun.
Nachdem ich über Monate immer wieder -ohne Erfolg- versucht hatte, meinen PPI zu reduzieren, wurde ich in einer Klinik (Bamberg) innerhalb von etwa einem Monat von 40mg auf 0mg runtergesetzt.
Das war mit Sicherheit zu schnell und gut gehen tut es mir auch nicht, aber ich habe nachgewiesenermaßen keine erneute Gastritis oder Refluxösopaghitis bekommen.
Gelungen ist mir das durch eine 3x tägige Einnahme von Heilerde, die ja auch schon als Hilfsmittel in dem Hauptbeitrag steht.
Das ist meines Wissens nach aber nicht das Hauptstandbein, das mich beim Absetzen unterstützt hat, sondern die Einnahme von Leinsamenschleim welcher sich über die natürliche Schleimhaut legt und diese schützt.

Dabei habe ich jeden Morgen in 250ml Wasser 1-2 Teelöffel (je nach Häufung) einfachen ungemahlenen Leinsamen für eine halbe Stunde köcheln lassen.
Der Leinsamen incl Flüssigkeit wird dann durch ein Sieb geschüttet. Die festen Bestandteile werden weggeworfen und die Flüssigkeit in eine warm haltende Flasche gefüllt. Über den Tag verteilt werden dann 3-5mal 20ml von dem Schleim getrunken.

Glaubt mir, das bewirkt wirklich Wunder und sollte definitiv in den Hauptbeitrag.

VG

Außerdem hätte ich noch eine Frage an die Leute hier, die schon mal PPI abgesetzt haben.
Ich bin jetzt bei 0 und habe noch immer das Gefühl, als wäre zu WENIG Magensäure im Magen. Hat das schon mal jemand von euch beobachtet?
Kann es sein, dass der Magen evtl erst seine Zeit braucht, um wieder "anzulaufen"?
Ab März 2017: Einnahme 5mg Escitalopram
Ab 13.März.2018: Reduziert auf 0mg Escitalopram
Ab 14.März 2018: Einnahme 25mg Trazodon
Ab 25.März 2018: Einnahme 1mg Escitalopram
Ab 11.Juni 2018: 0mg Escitalopram 0mg Trazodon

Ab 15.3.2020: 50mg Quetiapin aufgrund von Krise und starken Schlafstörungen

Razia
Beiträge: 783
Registriert: 13.07.2017 21:45

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Razia »

Clarissa hat geschrieben:
25.08.2019 12:00
P.S.: Liebscher und Bracht haben mir schon viel geholfen, ich übe jeden Tag.

VG von Clarissa
Hallo
Liebscher und Bracht haben mir schon bei so vielem geholfen, ich bin da sehr dankbar für und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

LG
Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Neso, das Absetzen von Omep führt nicht zu einem Säuremangel, denn dann hättest du in der Phase des Absetzens keine Heilerde etc gebraucht.
Omep blockiert die Belegzellen des Magens,die sich allerdings alle 5-7 Tage erneuern.
Das ist auch der Grund warum nach dem Absetzen von PPIs die Symptome erst nach einer Woche verstärkt auftreten
LG
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen,

temporär (nicht für immer) werden zahlreiche [highlight=yellow]Ranitidin [/highlight]Präparate diverser Stärken von verschiedenen Herstellern wegen Verunreinigungen mit möglicherweise krebserregender Stoffe zurückgerufen.

Hier die aktuelle Liste des BfArM
https://www.abda.de/amk-nachricht/artik ... cb3fab396c

Grüße
Jamie

Ich poste die Liste auch im Arzneimittel-News Thread / edit: hat FineFinchen :) schon getan
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Elisabeth54
Beiträge: 440
Registriert: 11.08.2019 12:13

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Elisabeth54 »

Hallo zusammen,

Danke Jamie für die Liste.
Ich habe da auch meine Tabletten drauf gefunden:
Ranitidin 75 von 1 A Pharma

Ich war am 18.7. für ein paar Tage im Krankenhaus wegen meiner Rippenfraktur.
Dort habe ich natürlich Pantoprazol als Magenschutz erhalten, wegen der vielen Schmerzmittel. Mein Heilpraktiker hat mich dann auf Ranitidin 75 umgestellt.
Habe täglich 1 Tablette genommen.
Vor 2 Wochen habe ich dann schreckliche Magenschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen bekommen und musste Schonkost einlegen, weil ich fast nichts mehr vertragen habe.
Da ich jetzt seit 10 Tagen keine Schmerzmittel mehr nehme, wollte ich - ohne das Wissen aus deinem Bericht - das Ranitidin absetzen, da ich vermute, dass auch einige Probleme, wie Schwindel, Sehstörungen, ohrgeräusche und leichte Depressionen daher kommen.
Hängt aber wahrscheinlich auch mit dem AD zusammen.

Mein Arzt meinte ich soll die unbedingt weiter nehmen. Bin aber jetzt schon den 3. Tag ohne, da man die Tabletten angeblich nicht teilen darf, obwohl eine Bruchrille vorhanden ist.

Momentan halten sich die Probleme noch im Rahmen, habe mir aber heute Luvos Heilerde magenfein besorgt und auch genommen.
Ich habe seit 2 Tagen eine depressive Phase und weiß gar nicht wem oder was ich das jetzt zuordnen soll. Kann das alles von dem Ranitidin kommen und soll ich weiter ohne durchhalten, da der Artikel ja keine Begeisterung bei mir auslöst.

Ich bin total verunsichert, will auch gerne von dem Zeug weg.😩

Viele liebe Grüße von Elisabeth
Juni 2017 Burnout (keine Medikamente)
Oktober 2018 Operation an der Halsschlagader
Danach Angstzustände und Panikattacken
Ende Oktober 2018 Citalopram vom Hausarzt
November 2018 eine Woche Psychatrie
Citalopram abgesetzt und dafür 15mg Mirtazipin
nach 1 Woche entlassen und Mirtazapin reduziert auf 7,5 mg wegen Nebenwirkungen
10.12.18 Mirtazapin komplett abgesetzt auf Empfehlung vom Hausarzt wegen Nebenwirkungen
13.12.18 Total schlechter Zustand - Doxepin 25 mg erhalten (angeblich gut verträglich)
27.12.18 Doxepin reduziert auf 12,5 wegen Herzrasen
09.01.19 8wöchiger Aufenthalt in einer psychosamtischen Klinik
auf Aponal (Doxepin) 10 mg umgestellt.
Nach anfänglichen Krisen hat sich mein Zustand im Laufe des Aufenthalts stabilisiert
28.02.19 Aponal kalt abgesetzt - laut den Klinikärzten kein Problem, ist ja nur eine geringe Dosis.
06.03.19 Entlassung - Zustand katastrophal verschlechtert.
14.03.19 Aponal 10 mg wieder eingenommen.
07.04.19 reduziert auf 9 mg
21.04.19 reduziert auf 8 mg
07.05.19 Umstellung auf Tropfen (5 mg Tablette + 3 mg Tropfen)
10.05.19 Nur noch Tropfen
12.05.19 reduziert auf 7,5 mg
21.05.19 reduziert auf 7,0 mg
31.05.19 reduziert auf 6,5 mg
04.06.19 reduziert auf 6,0 mg
09.06.19 reduziert auf 5,0 mg
15.06.19 reduziert auf 4,0 mg
23.06.19 reduziert auf 3,0 mg große Entzugsprobleme
03.07.19 aufdosiert auf 3,5 mg
17.07.19 Fahrrad-Unfall - Rippen gebrochen und Lungenflügel zusammengefallen
5 Tage Krankenhaus - kleine OP (Schlauch in der Lunge) werde vollgedröhnt mit Schmerzmitteln
Ibuprofen, Novalgin und irgend ein Opiat
29.07.19 reduziert auf 3,0 mg
nehme nur noch Ibuprofen für die Schmerzen (3-4 Stück)
Nach ein paar Tagen geht es mir immer schlechter
06.08.19 aufdosiert auf 3,5 mg - keine Veränderung
08.08.19 aufdosiert auf 4,0 mg - keine Veränderung
9 Wochen Absetzpause zum stabilisieren
10.10.19 reduziert auf 3,75 mg
01.12.19 reduziert auf 3,5 mg
31.12.19 reduziert auf 3,0 mg
27.01.20 reduziert auf 2,5 mg
18.02.20 reduziert auf 2,0 mg
25.03.20 reduziert auf 1,75 mg
15.04.20 reduziert auf 1,5 mg
08.05.20 reduziert auf 1,25 mg
06.06.20 reduziert auf 1,0 mg

Probleme:
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, keine Kraft (Gummibeine) schaffe es nicht mal mehr einen kleinen Spaziergang zu machen.
Ohrgeräusche, Sehstörungen, Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall mal wieder keinen Hunger (seit Beginn 8kg abgenommen) trinke Astronautennahrung damit ich nicht ganz vom Fleisch falle, Unruhe, weinerlich, depressive Phasen, starkes Herzklopfen, Atemprobleme, Schluckbeschwerden usw..........
Zusätzliche Medikamente
Betablocker BisoHexal 1,25 mg morgens
ASS protect 100 mg abgesetzt und ersetzt durch Nattokinase
Telcor Arginin plus Granulat
Magnesium als Öl zum auftragen auf die Haut und Schüssler Salz Nr. 7
Omega 3 Kapseln und 1 Esslöffel Leinöl
Luvos Heilerde für Magen und Darm (bei Bedarf wenn der Magen rebelliert)

Glutenunverträglichkeit

Kop2014
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Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Hallo Elisabeth,
Du kannst im Gegensatz zum Pantoprazol Ranitidin teilen.
Die Schweizer Arzneimittelkommison hat mal die Genauigkeit der Bruchrillenteilung bei Ranitidin untersucht.
Also wenn man die 150mg teilt, bekommt man dann genau 2mal 75 bzw hat die Abweichung einen therapeutischen Einfluß.
Das war nicht der Fall , Fazit man kann bedenkenlos teilen.
Übrigens in der Klinik wird oft nur die 300 bestellt und dann auf der Station oft geteilt morgens eine halbe und abends eine halbe.
Was Deine andere Frage angeht , bei 75mg ist es unwahrscheinlich, dass die Symptome vom Ranitidin kommen.
Also ich würde die 75mg weiter nehmen und mit der Apotheke sprechen wann sie deine Ranitidin gegen eine andere Charge tauschen kann.
Gruß
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

Kop2014
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Registriert: 19.08.2019 14:32

Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 »

Elisabeth ich habe gerade Deinen Leidensweg gelesen, eine Frage wirst Du psychotherapeutisch betreut, um mit den Ängsten umzugehen, die die Carotisoperation ausgelöst hat.
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60.Dann von 60 auf 40 dann nach 4 Wochen auf 20 und nach weiteren 2 Wochen auf Omeprazol 10 und in Wochenschritten von 10 auf 8 6 4 2 und Null. Wegen des Wiederauftretens von Sodbrennen seit 3 Wochen täglich 8mg Omeprazol was ausreichend ist. Null funktioniert nicht und 5 mg hat immer nach 14 Tagen zu Brennen in der Speiseröhre geführt.

sumsumsum
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von sumsumsum »

Hallo!

Hab hier schon etwas gelesen und seit 4 Wochen die PPI (Zurcal 20mg) kalt abgesetzt.
Die ersten 2 Wochen gingen relativ erträglich, danach wurde es schlimmer und ich habe mir ein Ranitidin Präparat geholt, das natürlich auch von den Verunreinigungen betroffen ist und ich habe es sofort wieder abgesetzt.

Nun kämpfe ich mit doch sehr starkem Sodbrennen, nehme täglich Rennie (meist 1 - 4 Lutschtabletten am Tag).

Das der "Entzug" relativ lange dauert (habe die PPI mindestens 10 Jahre genommen) ist mir klar, ich würde aber auch gerne wissen, ob es ein Medikament gibt, dass man alternativ noch einnehmen kann, da es doch auch mal Tage gibt wo man Alkohol trinken möchte, das mit Rennie alleine nahezu unmöglich ist.

Ich wäre echt über den einen oder andere Tipp dankbar - ich habe schon vieles hier gelesen betreffend Heilerde und Leinsamen, da ich aber auch noch eine Colitis habe kann ich vieles nicht essen, da es dann auf der anderen Seite Probleme gibt.

LG Tom
PPI habe ich über mehr als 10 Jahre eingenommen, meist Zurcal 20mg
23.8.19 - PPI kalt abgesetzt
nach 2 Wochen Ranitidin geholt da Sodbrennen zu stark
In Woche 4-6 bin ich mit 1 Tablette Ranitidin ca. 5 Tage ausgekommen
Ab Woche 7 habe ich begonnen Heilerde zu nehmen mit relativ gutem Erfolg.
Ab Woche 9 Verschlechterung (vielleicht zuviel gegessen) und mit Ranitidin begonnen da starke Probleme.

Elisabeth54
Beiträge: 440
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Elisabeth54 »

Hallo zusammen,

Bin heute den 5. Tag ohne Ranitidin und es geht mir ganz okay damit. Leichtes Sodbrennen morgens nach dem Frühstück und selten Magenschmerzen. Ich achte allerdings sehr darauf was ich esse und trinke und versuche dabei Zucker und einige Lebensmittel zu vermeiden.
Milchprodukte gehen momentan gar nicht.
Da ich das Ranitidin „nur“ 6-7 Wochen genommen habe, mein Magen aber schon vor meinem Unfall durch das AD angeschlagen war, hoffe ich, dass ich jetzt ohne zurecht komme.
Ich nehme jetzt regelmäßig Luvos heilerde magenfein und trinke nur Salbeitee und Wasser ohne Kohlensäure . Alkohol ist seit meiner carotisoperation nur noch selten auf dem Programm und Kaffee nur noch morgens. Sollte ich eigentlich auch sein lassen, aber auf alles verzichten ist auch Sch.........

Also ich hoffe, dass ich das Ranitidin nicht mehr brauche. Meine Magen und Darmprobleme werden mich wahrscheinlich bis zum Ende des Entzugs begleiten.

Kop, ich war in Gesprächstherapie und im Januar war ich 8 Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Leider hat mir der kaltenzug des Antidepressiva alles wieder zunichte gemacht. Heute habe ich vor allem Ängste, dass ich nicht mehr gesund werde.
Dieses Medikament macht mich fertig und ob ich die Ängste von der carotisoperation wirklich überwunden habe, werde ich wahrscheinlich erst erfahren wenn ich damit durch bin.

Ich versuche mir Tag für Tag zu sagen, dass meine Probleme durch den Entzug kommen und ich sonst gesund wäre.
Im Oktober steht allerdings wieder eine Nachuntersuchung an und da habe ich auch Angst davor, ob alles in Ordnung ist. Ganz los wird das man wahrscheinlich nie.

Hast du eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Tom, mit heilerde kannst du nix falsch machen, ein Versuch ist es wert.

Liebe Grüße von Elisabeth
Juni 2017 Burnout (keine Medikamente)
Oktober 2018 Operation an der Halsschlagader
Danach Angstzustände und Panikattacken
Ende Oktober 2018 Citalopram vom Hausarzt
November 2018 eine Woche Psychatrie
Citalopram abgesetzt und dafür 15mg Mirtazipin
nach 1 Woche entlassen und Mirtazapin reduziert auf 7,5 mg wegen Nebenwirkungen
10.12.18 Mirtazapin komplett abgesetzt auf Empfehlung vom Hausarzt wegen Nebenwirkungen
13.12.18 Total schlechter Zustand - Doxepin 25 mg erhalten (angeblich gut verträglich)
27.12.18 Doxepin reduziert auf 12,5 wegen Herzrasen
09.01.19 8wöchiger Aufenthalt in einer psychosamtischen Klinik
auf Aponal (Doxepin) 10 mg umgestellt.
Nach anfänglichen Krisen hat sich mein Zustand im Laufe des Aufenthalts stabilisiert
28.02.19 Aponal kalt abgesetzt - laut den Klinikärzten kein Problem, ist ja nur eine geringe Dosis.
06.03.19 Entlassung - Zustand katastrophal verschlechtert.
14.03.19 Aponal 10 mg wieder eingenommen.
07.04.19 reduziert auf 9 mg
21.04.19 reduziert auf 8 mg
07.05.19 Umstellung auf Tropfen (5 mg Tablette + 3 mg Tropfen)
10.05.19 Nur noch Tropfen
12.05.19 reduziert auf 7,5 mg
21.05.19 reduziert auf 7,0 mg
31.05.19 reduziert auf 6,5 mg
04.06.19 reduziert auf 6,0 mg
09.06.19 reduziert auf 5,0 mg
15.06.19 reduziert auf 4,0 mg
23.06.19 reduziert auf 3,0 mg große Entzugsprobleme
03.07.19 aufdosiert auf 3,5 mg
17.07.19 Fahrrad-Unfall - Rippen gebrochen und Lungenflügel zusammengefallen
5 Tage Krankenhaus - kleine OP (Schlauch in der Lunge) werde vollgedröhnt mit Schmerzmitteln
Ibuprofen, Novalgin und irgend ein Opiat
29.07.19 reduziert auf 3,0 mg
nehme nur noch Ibuprofen für die Schmerzen (3-4 Stück)
Nach ein paar Tagen geht es mir immer schlechter
06.08.19 aufdosiert auf 3,5 mg - keine Veränderung
08.08.19 aufdosiert auf 4,0 mg - keine Veränderung
9 Wochen Absetzpause zum stabilisieren
10.10.19 reduziert auf 3,75 mg
01.12.19 reduziert auf 3,5 mg
31.12.19 reduziert auf 3,0 mg
27.01.20 reduziert auf 2,5 mg
18.02.20 reduziert auf 2,0 mg
25.03.20 reduziert auf 1,75 mg
15.04.20 reduziert auf 1,5 mg
08.05.20 reduziert auf 1,25 mg
06.06.20 reduziert auf 1,0 mg

Probleme:
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, keine Kraft (Gummibeine) schaffe es nicht mal mehr einen kleinen Spaziergang zu machen.
Ohrgeräusche, Sehstörungen, Magenschmerzen, Sodbrennen, Durchfall mal wieder keinen Hunger (seit Beginn 8kg abgenommen) trinke Astronautennahrung damit ich nicht ganz vom Fleisch falle, Unruhe, weinerlich, depressive Phasen, starkes Herzklopfen, Atemprobleme, Schluckbeschwerden usw..........
Zusätzliche Medikamente
Betablocker BisoHexal 1,25 mg morgens
ASS protect 100 mg abgesetzt und ersetzt durch Nattokinase
Telcor Arginin plus Granulat
Magnesium als Öl zum auftragen auf die Haut und Schüssler Salz Nr. 7
Omega 3 Kapseln und 1 Esslöffel Leinöl
Luvos Heilerde für Magen und Darm (bei Bedarf wenn der Magen rebelliert)

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