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Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Mittwoch, 09.10.19, 18:33

Hallo Tom du kannst einen anderen H2 Blocker nehmen
Famotidin
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Mittwoch, 09.10.19, 18:44

Sumsum
Du kannst Ranitidine nehmen aber nur 150 mg damit der Gastrinspiegel sinken kann aber nicht täglich, sonst dauert es ewig bis du durch bist
Es dauert mindestens 3 Monate du kannst auch an und an Talcid nehmen und lass dich von der Aluminium Diskussion verrückt machen, dazu ist die Dosis in Talcid viel zu gering
Wird aber heute in der Hysterie ignoriert
Vor 30 Jahren gab es nichts anderes und ich habe es früher zeitweise täglich genommen
Übrigens was den Rebound angeht ist es an einem Jahr egal wie lange man es genommen hat.
Da gibt es dann keine weiteren Veränderungen an den Belegzellen im Magen mehr
Durchhalten
Übrigens Mandeln lindern auch sind alkalisch
Gruß
Kop
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Mittwoch, 09.10.19, 18:44

Sorry für die späte Antwort bin im Urlaub
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Mittwoch, 09.10.19, 20:04

Kop ich finde das so nicht ok. Aluminium harmlos und Ranitidin ok. Ich habe selbst erlebt, dass es nicht ok war.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Mittwoch, 09.10.19, 22:18

Luna es geht darum die Kirche im Dorf zu lassen.
Wenn Leute leiden und von den PPIs los kommen wollen dann kommt man mit Nahrungsumstellung nicht viel weiter. Übrigens ist in vielen Heilerden AlUminiumhydroxid.
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Mittwoch, 09.10.19, 23:33

Um das Leiden gering zu halten, tut man langsam ausschleichen. Es geht hier um ausschleichen und nicht das man noch mehr schluckt...vor allem weitere Hemmer...Blocker.

Ich habe selber den Horror durchlebt mit diesen Magensäurehemmer und glaube mir ich bin mit einer Ernährungsumstellung doch weitergekommen. Ich habe Ranitidin probiert und so weiter und das hat ganz sicher alles nur noch verschlimmert. Natürlich es hemmt auch Histamin und so weiter. Keine Lösung für das Problem. Heilerde kannst du nicht mit solchen Tabletten vergleichen. Bitte informieren.

https://www.gesund-heilfasten.de/heilerde.html

Tatsächlich ist in vielen Heilerden Aluminium enthalten, allerdings nicht in seiner "schädlichen" Form. Es ist in der Erde oxidiert und kann in diesem Zustand nicht vom Körper aufgenommen werden. Zusätzlich enthält Heilerde große Mengen an Silizium, das den Körper vor der schädlichen Wirkung von Aluminium schützt.

Ich selbst habe keine Heilerde genommen, weil es mir nicht geholfen hat. Ich hatte einen diagnostizierten Magensäuremangel und zwar auch nachdem ich das die Hemmer abgesetzt habe. Mir half tatsächlich eine Ernährungsumstellung und Geduld. Damit bin ich auch nicht allein.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Donnerstag, 10.10.19, 9:47

Luna tut mir Leid , aber Deine Aussage über das Aluminium in der Heilerde ist schlichtweg falsch.
Übrigens die Aluminiumhysterie kam auf , als man vor 20 Jahren glaubte Al löst Alzheimer aus.
Damals haben alle Ihre Aluminiumtöpfe etc entsorgt.
Heute weiß man das es falsch war.
Hier geht es darum den , durch PPI erhöhten Gastrinspiegel wieder in den Normalbereich zu bringen und das Sodbrennen in einem erträglichen Maß zu halten und da ist Ranitidin und Talcid geeignet und auch in der US Literatur anerkannt
Ich selbst nehme zur Zeit abends eine Talcif vor dem Schlafengehen
Und Aluminiumtöpfe gibt es wieder zu kaufen
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

timoliciouz
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von timoliciouz » Montag, 14.10.19, 12:09

Hallo ihr Lieben,

die Fragen habe ich im Nachhinein fett gedruckt, weil der Text leider sehr lang geworden ist, sorry dafür.

Ich habe von meinem 20. bis 29. Lebensjahr täglich 20mg und hin und wieder 40mg Omeprazol genommen. Dank dieses Threads (habe ich bereits vor 2 Jahren entdeckt) habe ich es durch Reduzierung der Kügelchen geschafft nur noch unter 10mg pro Tag zu nehmen. Innerhalb eines Dreivierteljahres hab ich anfangs 5 Kügelchen entommen, dann nach etwa einer Woche 10 und so weiter und wenn ich dadurch Sodbrennen bekam erstmal wieder die Dosis des Vortrags, mit der ich noch klargekommen bin. Irgendwann habe ich sie dannganz abgesetzt, was dann immer 2-3 Tage gut ging bis ich doch eine ganze 20mg Tablette nehmen musste.

Weil ich neben früher Sodbrennen (heute Refluxkrankheit) auch an chronischer Gastritis (nicht diagnostiziert, aber absolut sicher), Reizdarmsyndrom, chronischer Diarrhö, ADHS, Hyperhidrose, somatoformen Störungen, Raynaud-Syndrom, derzeit leichten Angstproblemen und zahlreichen Allergien leide, renne ich natürlich seit vielen Jahren verzweifelt von Arzt zu Arzt. Ich hatte, nachdem ich (außer einer säure- und bitterstoffarmen Kaffeesorte, die aber sehr teuer ist) keinen Kaffee mehr vertragen konnte, ohne aufs Klo zu müssen, nicht nur darauf sondern auch auf Zigaretten komplett verzichtet, weil ich gehofft habe, dass zumindest die Hyperhidrose dadurch besser wird. Das hat auch geklappt und sie fällt geringer aus, solange es meinem Magen einigermaßen gut geht. Sobald ich wieder Gastritis habe, meldet sich starke Hyperhidrose zurück.

Da der Verzicht auf Rauchen und Kaffee an meiner chronischen Diarrhö und dem Sodbrennen so gut wie nichts geändert hat, habe ich meinen behandelnden Oberarzt der örtlichen gastroenterologischen Ermächtigungsambulanz gefragt, ob er mir helfen kann von dem Omeprazol wegzukommen, in der Hoffnung, dass sich Diarrhö und Hyperhidrose reduzieren. Er verschrieb mir 150mg Ranitidin für Morgens und Abends. Da ich eine Refluxkrankheit habe und nun Sodbrennen und Reflux zurückkamen haben wir die Dosis auf 300mg erhöht. ICh nehme also derzeit seit etwa einem Dreivierteljahr 2x300mg Ranitidin täglich. In der Hoffnung irgendwann meine Medikamente reduzieren zu können und auch in der Hoffnung, dass ich ohne Säureblocker vielleicht wieder mehr Lebensmittel vertrage bzw. seltener eine Gastritis bekomme, würde ich das Ranitidin gerne absetzen. Hat jemand Erfahrungen mit dem Absetzen solcher Mengen Ranitidin und kann mir vielleicht einen Tipp geben, wie ich das am besten mache? Sollte ich die (teilbaren) Tabletten irgendwie mehr als halbieren um zu Beginn 3/4 einer Tablette zu nehmen oder so? Gibt es noch Alternativen zu Ranitidin und Omeprazol, die nicht abhängig machen? Talcid hilft bei mir leider überhaupt nicht, im Gegenteil verschlimmert es die Probleme. Ich schätze aber auch nicht, dass ich eine zu saure Magensäure habe, sondern es sich einfach durch die Refluxstörung so anfühlt, wenn die Magensäure im Hals aufsteigt.

Desweiteren bin ich sehr verzweifelt, weil der Oberarzt und Leiter der Ermächtigungsambulanz hier im Krankenhaus, der mich in den letzten 2 Jahren behandelt hat in Rente gegangen ist und es keine Ermächtigungsambulanz mehr geben wird. Ich nehme seit 3 Jahren täglich 5-8x2mg Loperamid pro Tag, um überhaupt irgendwie ein vernünftiges Leben führen zu können und zumindest außerhalb der Gastritisschübe das Haus Vormittags verlassen zu können. Loperamid bezahlt die Krankenkasse, der Arzt hat mir immer 6x50 Stück aufgeschrieben, mit denen ich dann zwei Monate hingekommen bin, weil ich hin und wieder am Wochenende die Dosis reduziere, um dem Gewöhnungseffekt entgegenzuwirken. Loperamid ist beim Reizdarmsyndrom verordnungsfähig, trotzdem haben Ärzte, die ein Budget haben, wie zb auch meine Hausärztin Angst es aufzuschreiben und schreiben mir wenn dann einmal im Quartal eine 50er Packung auf mit der ich dann nur 10 Tage hinkomme. Alternativ könnte ich alle 2 Tage zur Apotheke eine 10er Packung kaufen, was ich nicht schaffe und die ich mir auch gar nicht leisten kann (ich bin Student). Hat zufällig jemand ein ähnliches Problem und eine Idee, wie ich einen Arzt finde, der kein Budget beachten muss und mir meine benötigten Medikamente weiter verordnet?

Ich nehme übrigens außerdem noch Tianeurax 2x12,5mg/Tag, Medikinet Adult 20mg+10mg/Tag und Fexofenadin 180mg/Tag.

Sorry für den langen Post, ich hoffe einige haben Zeit ihn zu lesen und vielleicht hat jemand gute Tipps für mich.

Viele Grüße
Timo

sumsumsum
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von sumsumsum » Montag, 14.10.19, 17:40

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, mittlerweile bin ich schon wieder einen Schritt weiter und möchte mal kurz zusammenfassen, wie sich das bei mir entwickelt hat:

Ich habe am 23.8.2019 aufgehört die Zurcal 20mg einzunehmen.
Anfangs waren die Nebenwirkungen (Sodbrennen) noch erträglich, so nach 2 Wochen wurde es sehr schlimm und ich habe mir in der Apotheke Ranitidin geholt (150 mg) die ich aber nur bei Bedarf eingenommen habe, soll heißen 2 Tage hintereinander, am 3. Tag eine halbe und danach wieder 5 Tage keine und danach wieder 1 Tablette.

Das Sodbrennen war bei mir in der Woche 2-4 eigentlich am stärksten, und extrem davon abhängig was man gegessen hat, speziell jegliches Fett und Alkohol war extrem.

Betreffend der Ernährung habe ich von Beginn an sehr darauf geachtet besonders gesund zu leben (Gesund lebe ich sowieso, da die CU nix verträgt) und abends ab ca. 17 Uhr nichts mehr gegessen und da meistens 1 Scheibe Zwieback oder 1 kleines Stück Schwarz/Mischbrot mit etwas Käse/magerem Schinken oder mal ein Yoghurt.

Woche 4-6 war wieder einiger Maßen ok und ich bin mit 1 Tablette Ranitidin etwa 5 Tage ausgekommen. Anfangs der 6. Woche wurde es wieder sehr schlimm (das war der letzte Post) und ich habe 1 Ranitidin an 2 darauffolgenden Tagen nehmen müssen, wobei ich davon Magendrücken bekommen habe (nicht gut vertragen). Gegen Ende der Woche war ich auf einem Ausflug und hab auch etwas Alkohol getrunken was zu einer weiteren Tablette geführt hat.

In Woche 7 habe ich bekonnen etwas Heilerde zu nehmen (Tipp aus dem Forum hier), die sehr gut gewirkt hat.

Die letzte (halbe) Tablette habe ich aktuell vor genau einer Woche genommen, wobei gestern der erste Tag war (trotz einem kleinen Bier zu Mittag und einem Magenbitter) wo ich kein Medikamen/Heilerde gebaucht habe.

Heute ist der erste Tag, an dem ich mich auch wirklich top fühle und keine Magenprobleme bis jetzt zu verzeichnen habe.

Somit hat es bei mir ziemlich genau 7 Wochen gebraucht, bis ich die PPI abgesetzt habe und weitestgehend beschwerdefrei geworden bin.

Positiver Nebeneffekt: ich vertrage wieder Salat und andere Dinge die zuvor unmöglich waren und die Verdauung hat sich auch massiv verbessert.

Auch wenn der Weg steinig ist, kann ich aus heutiger Sicht jedem nur empfehlen ihn zu gehen.
PPI habe ich über mehr als 10 Jahre eingenommen, meist Zurcal 20mg
23.8.19 - PPI kalt abgesetzt
nach 2 Wochen Ranitidin geholt da Sodbrennen zu stark
In Woche 4-6 bin ich mit 1 Tablette Ranitidin ca. 5 Tage ausgekommen
Ab Woche 7 habe ich begonnen Heilerde zu nehmen mit relativ gutem Erfolg.
Ab Woche 9 Verschlechterung (vielleicht zuviel gegessen) und mit Ranitidin begonnen da starke Probleme.

Ani1989
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Ani1989 » Mittwoch, 16.10.19, 11:52

Hallo ihr Lieben ich bin neu hier,

vielleicht habt ihr einen Tipp für mich ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll.

Ich hatte Zungenkrebs, wurde operiert, während des intubierens verletzt, so dass ich jetzt eine Narbe an den Stimmbändern habe, ein sogenanntes Granulom (welches mir oft Probleme beim Sprechen macht)
Das Spital hat mir damit es "verheilen" kann PPI (Omeprazol 40mg) verschrieben, ich habe es nach 17 Tagen abgesetzt (wusste nichts vom ausschleichen) .
9 Tage Rebound der Hölle, meine Hausärztin meinte das kann nicht sein ich habe eine Magenentzündung (hatte nie Probleme mit dem Magen)
Gestern hatte ich eine Magenspiegelung, Reflux Grad 2 durch Rebound, nach der Magenspiegelung wurde mir Esomeprazol 40 mg verschrieben für 4 Wochen und ich soll es dann mir 20mg ausschleichen lassen.
Jetzt bin ich bei Tag 2 mit Esomeprazol und ich habe so ein Brennen, angeblich wirkt es erst ab Tag 7, jetzt bin ich am überlegen den Rebound einfach durchzustehen und gar nichts mehr zu nehmen, wie lange dauert das? Kann der Reflux so schlimmer werden? (ich nehme 3mal Sucralfat am Tag zum Schutz) Ich bin am verzweifeln...

Danke euch!
Lg
Ani

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Donnerstag, 17.10.19, 17:38

Hallo Timo
Deine Situation ist ja ziemlich verfahren,
2 Dinge 2 x 300 Ranitidin macht keinen Sinn um von Omeprazol los zu kommen.
Denn 600 mg Ranitidin haben die gleiche Wirkung auf die Gastrinsuppression wie grob 30 mg Omeprazol, da bist du mit 20mg Omeprazol besser dran.
Übrigens bei psychisch bedingten Durchfall hilft Duspartal ist da auch zugelassen.
Bei Dir liegt wahrscheinlich schon ein Loperamidabusus vor.
Also siehe zu dass du davon los kommst.
Übrigens wenn Du einen echten nachgewiesen Reflux hast kann eine Dauertherpie mit 10mg Omeprazol indiziert sein.
Also erst auf 20 Omeprazol umsteigen dann schrittweise auf Omeprazol 10 reduzieren und dann schauen wir weiter
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Freitag, 18.10.19, 19:07

Ani
nach 17 Tagen gibt es keinen Rebound,
der Reflux muss eine andere Ursache haben.
Egal Du hast einen Reflux und da reichen 20 mg Esmoprazol , 40 ist zu hoch liest Du auch im Beipackzettel.
Esomeprazol wirkt nach 36 Stunden voll , liegt am Wirkprinzip, nach 7 Tagen sollten die Refluxsymtome beseitigt sein
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Freitag, 18.10.19, 19:08

Ani und dann kannst Du versuchen auf Omeprazol 10 mg umsteigen und dann langsam ausschleichen
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

Thiago33
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Thiago33 » Dienstag, 22.10.19, 13:12

Guten Nachmittag,

bin neu hier und wollte mich auch mal melden.
Bei mir wurde im Jahr 2012 mit einer Magenspiegelung eine kleine Hiatushernie festgestellt. Hatte vermehrt Reflux und teils auch Sodbrennen. Seitdem nehme ich Esomeprazol 40mg. Hatte von da an keine Probleme mehr, über die Nebenwirkungen hat mich niemand informiert, und hatt auch keinelei Beschwerden.

Seit ca. 3 Jahren habe ich Probleme mit meinem Stuhlgang (Vermehr Durchfall mehrmals die Woche, oftmals Krämpfe). Nun war es für mich an der Zeit, das Problem in Angriff zu nehmen, da es mich doch einschränkt.

Hatte einen Termin im Krankenhaus beim Oberarzt für Innere Medizin (spezialisiert auf Gastroenterologie). Er meinte, dass mein Problem durch die Einnahme von Esomeprazol kommen könnte. Ich solle ab morgen kein Esomeprazol mehr nehmen, bei Beschwerden bei Bedarf Riopan nehmen. Er hat mir 5 Wochen nachher wieder einen Termin gegeben um das weitere vorgehen zu Besprechen.

Ich habe seinen Rat befolgt, auch wenn etwas skeptisch. Die ersten 3 Tage waren für mich noch annähernd erträglich, aber die Beschwerden wurden von Tag zu Tag schlimmer. Hatte einen sehr starken Druck im Brustkorb bis hin zum Hals, ein Brennen wie ich es noch nie erlebt habe. Zudem wurde ich immer müder, war nicht mehr leistungsfähig und konnte auch noch kaum normal essen. Hatte sowieso schon auf alles verzichtet was Sodbrennen verursacht. Zudem täglich Riopan, Heilerde Mandeln... versucht. Ohne auch nur eine minimale Besserung.

Am 11. Tag (Sonntag) nach 2 schlaflosen Nächten hatte ich für mich beschlossen, Esomeprazol zu nehmen, jedoch nur 20mg. Es fand eine leichte Verbeserung statt, jedoch hatte ich das Brennen unabhängig vom Essen, egal ob ich esse, oder nicht, egal ob ich was dagegen nehme oder nicht. Am Montag habe ich morgens dann wieder 20mg genommen und gleich im Krankenhaus angerufen, um mit dem Oberarzt in Kontakt zu treten, und das weitere Vorgehen zu besprechen, da ich es weder körperlich (und solangsam auch psychisch) noch schaffe. Die Sekretärin meint er würde mich zurückrufen.

Heute dann der erlösende Anruf, jedoch leider nur die Sekretärin: Sie solle mir vom Arzt ausrichten, ich müsse mich an die besprochene Therapie halten, und keine weitere Tabletten nehmen, bis zum nächsten Termin. Ich durfte also nicht mit dem Arzt selbst sprechen, auch nach mehrmaligen Bitten. Ich hatte zuvor auch der Sekretärin nicht genau geschildert wie es mir ergeht. Deswegen habe ich auch die Ferndiagnose des Arztes nicht verstanden. Es war für mich erniedrigend. Ich fühlte mich nicht gut behandelt. "Du muss auf Esomeprazol verzichten, egal was passiert!"
Nun bin ich verunsichert, ob ich wieder aufhören soll, obwohl ich schon mit den 20mg ein Brennen habe.
Ich weiss nicht mehr weiter, deswegen habe ich mich hier gemeldet.

Ich hoffe auf ein Input von euch oder einigen Tipps.

Danke
Grüße
Klaus
Dezember 2012 Befund Magenspiegelung: kleine Hiatushernie seitdem Esomeprazol 40mg aufgrund starken Sodbrennen und Reflux
Vom 09.10-19.10 Versuch kalter Entzug gescheitert, extrem starkes Sodbrennen
Ab 20.10 halbe Ration Esomeprazol (20mg)

Kop2014
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Donnerstag, 24.10.19, 0:15

Hallo Klaus das klingt nach einem klassischen Rebound.
Ich würde bei einem Reflux bei einer kleinen Hiatushernie nicht von 40 auf null gehen sondern auf 20 und das so lange bis die Magenbeschwerden weg sind. Das geht bei 20 weg dauert aber mindestens eine Woche.
Dann würde ich anfangen langsam weiter zu reduzieren.
Es kann sein, dass Du auf Dauer nicht ganz ohne PPI auskommen kannst, da die Hernie den Verschluss der unteren Speiseröhre verhindert.
Musst Du ausprobieren.
Nicht alle kommen komplett ohne PPI aus.
Versuche erstmal bis auf 10 mg Omeprazol runter zu kommen.
Also wenn du nach 20 Esomoprazol wieder Ruhe im Magen hast wechsele auf 10 Omeprazol und dann schauen wir weiter
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Thiago33
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Thiago33 » Freitag, 25.10.19, 12:09

Guten Morgen,
mal ein Update. Nehme noch weiterhin 20mg, aber die Beschwerden sind noch nicht weg. Habe noch immer ein leichtes Sodbrennen 24 Stunden am Tag ... Hoffe es wird bald besser...
Finde die psychische Belastung schon heftig.
Ich hoffe auf baldige Besserung.

Grüße
Klaus
Dezember 2012 Befund Magenspiegelung: kleine Hiatushernie seitdem Esomeprazol 40mg aufgrund starken Sodbrennen und Reflux
Vom 09.10-19.10 Versuch kalter Entzug gescheitert, extrem starkes Sodbrennen
Ab 20.10 halbe Ration Esomeprazol (20mg)

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Samstag, 26.10.19, 12:38

Ja Klaus das permanente Sodbrennen ist zermürbend, aber das System muss sich erst einpendeln und die Schleimhautreizung im Ösophagus abklingen.
Du kannst ja ab und zu eine Riopan nehmen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Samstag, 26.10.19, 12:59

Klaus wird es denn besser?
Wenn nicht solltest du vielleicht auf 30 mg gehen heißt ein Tag 40 und dann ein Tag 20 und dann wieder 40 bis das Sodbrennen weg ist und dann auf 20 reduzieren für 14 Tage und dann auf 10 für 4 Wochen
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Thiago33 » Samstag, 26.10.19, 13:13

Guten Morgen,
Tatsächlich ist eine Besserung schon da, so kommt es mir momentan vor... das Brennen ist meines Erachtens momentan schon aushaltbar und eher leicht.
Ich fühl mich halt körperlich sehr schwach und psychisch nicht mehr in top form (also keine depression oder so), alles zusammen bin ich halt noch nicht bei 100%... eher so 60%... ich bleib dran.
Hab Angst vor dem Arzttermin... da ich den kalten Entzug nicht geschafft habe....
Dezember 2012 Befund Magenspiegelung: kleine Hiatushernie seitdem Esomeprazol 40mg aufgrund starken Sodbrennen und Reflux
Vom 09.10-19.10 Versuch kalter Entzug gescheitert, extrem starkes Sodbrennen
Ab 20.10 halbe Ration Esomeprazol (20mg)

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Kop2014 » Samstag, 26.10.19, 14:27

Davor brauchst du keine Angst haben.
Sage dem OA , dass Du wegen des Rebounds, der ja in der Literatur belegt ist, schrittweise ausschleichst.
Was macht der Durchfall ist das denn unter der Dosisreduktion besser geworden?
Ein Jahr Pantoprazol 40 dann 60 nach rupturiertem Bauchaortenaneurysma , da ich danach Clopidogrel nehmen musste, eigentlich lebenslang,das ich nicht vertragen habe und nun abgesetzt habe, weshalb ich dann angefangen habe Panto auszuschleichen.Bin seit 3 Monaten auf Null, aber seit 1er Woche Magenprobleme und nehme nun temporär 10 mg Omeprazol und es wird besser.

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