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Solveig: update. Lorazepam, Citalopram überdosiert, Levomepromazin

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Solveig
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Solveig: update. Lorazepam, Citalopram überdosiert, Levomepromazin

Beitrag von Solveig » Freitag, 20.03.15, 15:34

 ! Nachricht von: Jamie
Ab hier hat Solveig ihren Zustand upgedated:
viewtopic.php?f=35&t=9397&start=120#p221022
Hallo liebes Forum,

bin neu hier und brauche Eure Hilfe. Mache seit 2 Monaten einen Lorazepamentzug durch. Ich habe ein halbes Jahr lang 2,5 mg Lorazepam genommen, aufgrund von Panikattacken. Diese bekam ich nachdem ich ein Medikament nach einer Herz-OP nehmen musste, welches ich nicht vertragen habe. Deshalb fing ich an Lorazepam zu nehmen, um die Panikattacken auszuhalten. Jetzt nehme ich dieses Medikament nicht mehr und wollte deshalb das Lorazepam ausschleichen. Zuerst habe ich 0,5 mg weggelassen und nach 4-5 Tagen weitere 0,5 mg ( auf Anraten meines Psychiaters). Nach 2 Wochen habe ich dann weitere 0,5 mg reduziert. Es schien zuerst ganz gut zu klappen. Hatte keine größeren Reaktionen. Nach und nach ergaben sich dann aber doch Entzugserscheinungen und mein Arzt riet mir eine Pause einzulegen. Nach sieben Wochen Pause riet der Arzt mir ein paar Tropfen eines weiteren Benzos zur Nacht zunehmen, weil es mir immer schlechter ging. Dies klappte aber nicht, da ich die Tropfen nicht vertrug. Mein Zustand verschlechterte sich eher noch mehr dadurch. Die Tropfen habe ich dann abgesetzt und nahm dann wieder eine 0,5 mg Lorazepam mehr, da es so schlimm wurde mit den Entzugserscheinungen, dass ich es nicht mehr aushielt und das auch, aufgrund meiner Herzschwäche nicht körperlich durchhalten würde. Jetzt habe ich leider Einstiegsnebenwirkungen von der zusätzlichen Lorazepam! Bin ziemlich verzweifelt! Komme ich jemals auf einen grünen Zweig? Bitte dringend um Eure Hilfe!

Solveig
Zuletzt geändert von Murmeline am Mittwoch, 08.08.18, 16:40, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt

Jamie
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.03.15, 18:32

Hallo Solveig,

willkommen im adfd :).

Wir müssten als erstes wissen, was jetzt deine aktuelle Dosis ist und ob du es auf einmal nimmst oder über den Tag verteilt (?)
Ferner: wie hießen die Tropfen genau, die du genommen- aber nicht vertragen hast? Waren das Diazepam-Tropfen?
Was verstehst du unter "Einstiegsnebenwirkungen" von der zusätzlichen Lorazepam? Bitte beschreiben.
Und was ist mit deinem Herz los und welche Medikamente musst du wegen deines Herzens nehmen? (oder keine mehr)?
Sorry, dass ich so viele Fragen stelle, aber wir brauchen dringend mehr Informationen, um uns ein Bild zu machen und dich beraten zu können.

Ich kann versprechen, wir werden dich nicht hängen lassen und nach bestem Wissen und Gewissen helfen.

Namaste
Jamie (PS. wie alt bist du? Ich frage wegen des Herzens. Was war das für eine OP? Habe selber eine Herz-OP hinter mir) (angeborener Herzfehler)
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Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Freitag, 20.03.15, 19:04

Hallo Jamie1979,


danke für Deine nette Antwort! :) Meine aktuelle Dosis war bis vor zwei Tagen 1mg Lorazepam und bin jetzt wieder mit 0,5 mg reingegangen, also dann bei 1,5 mg. Ich nehme es 3x über den Tag verteilt. Ja, die Tropfen waren Diazepam Tropfen. Mit Einstiegsnebenwirkungen meine ich, dass ich schon eine Besserung der Entzugssymptomatik merke, nachdem ich wieder etwas mehr Lorazepam nehme, aber trotzdem auch davon wieder Nebenwirkungen bekomme, dass ich wieder mehr nehme. Wie zum Beispiel starke Depersonalisation, Verwirrung. Kann das sein, dass es Nebenwirkungen gibt, wenn man wieder mehr Lorazepam nimmt? Mit meinem Herz ist es so, dass ich seit einer Herzmuskelentzündung eine Herzschwäche zurückbehalten habe. Als ich die Herzmuskelentzündung bekam war ich 26, heute bin ich 35. Als Medikamente muss ich Betablocker, ACE-Hemmer, Blutverdünner, Diuretika und Citalopram, wegen meiner Angststörung nehmen. Die OP war eine Defibrillatorimplantation.

Danke, dass Ihr mir helfen wollt! :)

Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

- Schilddrüsenentzündung seit Juli 2018, zur Zeit Cortisoneinnahme( Prednisolon)

-ab 30.07.18: 20 mg Prednisolon um 2,5 mg reduziert, jetzt bei 17,5 mg Prednisolon

- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

- ab 4.01.19: bei 3 mg Prednisolon
- ab 29.03.19: bei 0 mg Prednisolon; Pantoprazol und Vitamin D abgesetzt

fruehling
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von fruehling » Freitag, 20.03.15, 20:18

Hallo Solweig,
herzlich willkommen im ADFD.
Jetzt noch mehr Fragen :?
Hast du die Citalopram immer vertragen? Hast du die immer nur in Kombination mit der Tavor genommen?
Die Citalopram kann zu den Entzugssymptomen der Tavor auch Ängste verstärken.
Was hättest du für Nebenwirkungen bei der Einnahme der Diazepam?
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Jamie
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.03.15, 20:26

Hallo Solveig,

puh, du Arme :hug: . Es tut mir leid, dass dein Herz so geschädigt ist :( ; ich bin selbst immer wieder (gerade jetzt wieder) mit meinem Herz befasst und das ist ganz schön belastend.
Das sind sehr viele Medikamente, die du da genannt hast- und dann auch Citalopram! Kannst du damit überhaupt normal arbeiten?

Bitte nenne uns die Wirkstoffe (Betablocker, ACE-Hemmer, Diuretika, Blutverdünner) explizit mit Namen, z.B. Bisoprolol, Marcumar....
Manche Herz-Medikamente können auch Auswirkungen / Nebenwirkungen auf die Psyche haben oder sich quer kommen, vor allem Betablocker sind uns da bekannt.
Beim Betablocker und Citalopram benötigen wir auch die Dosierung.

Und ja, das ist möglich, dass sich Nebenwirkungen ändern, wenn die Dosis erhöht oder gewechselt wird. Wobei Depersonalisation und Verwirrung auch auf eine zu hohe Dosis hinweisen können. Man muss bedenken, dass dein Körper sehr viele Arzneistoffe abbauen muss, möglicherweise ist es zusammen etwas zuviel?
Wäre es möglich, vielleicht auf 1,25mg zurückzugehen?
Wir können dir Methoden verlinken, wie man eine TGablette so auflöst (das geht bei Lorazepam), dass man ganz feine Dosierungen hinbekommt.

Ansonsten kann ich dir für den Anfang mitgeben, dass das Prinzip deines Arztes gar nicht verkehrt war, vom Ansatz her. Nur viel zu schnell.
Auch wir empfehlen das Umstellen auf ein lang wirksames Medikament wie Diazepam (lange Halbwertszeit HWZ), da damit Mini-Entzüge vermieden werden, die beim Lorazepam kaum zu vermeiden sind.
Es wäre überlegenswert für dich, ob du nicht vielleicht einen Versuch mit Clonazepam starten könntest, das ist ebenfalls ein Benzo mit noch recht langer HWZ, auch Oxazepam wäre noch eine Alternative.
Das Problem beim Lorazepam ist, dass es sehr potent ist und sehr schnell abhängig macht und die kurze Halbwertszeit ist dann wirklich echt problematisch, da man im Entzug nicht den kompletten Tag über mit Wirkstoff abgedeckt ist und dann in Mini-Entzüge fällt. Sprich: Ein Lorazepamentzug ohne Substitution ist echt hart! Nicht unmöglich, aber sehr anstrengend.

Das als erste Informationen zum Überlegen, wie man die Sache angehen soll und kann.
Letztlich hängt es auch davon ab, ob du bereit bist, nochmal einen Versuch mit einem anderen Benzo zu starten und ob da dein Neurologe mitspielen würde (?)
Ansonsten wird es ein steiniger Weg, aber wir versuchen dir beizustehen, so gut es geht.

Namaste
jamie
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Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Samstag, 21.03.15, 11:18

Danke für Eure Antworten@fruehling@Jamie1979!

@fruehling: Citalopram habe ich vertragen und es hat mir gegen meine Angststörung geholfen. Habe es auch nicht immer in Kombination mit Lorazepam genommen, sondern viele Jahre auch ohne. Von den Diazepam-Tropfen bekam ich plötzlich Weinkrämpfe und extreme Unruhe, obwohl es zuerst gewirkt hatte. Diese Nebenwirkungen schienen erst später aufzutreten nachdem ich die Tropfen ein paar Tage genommen hatte. :?

@Jamie1979: ja, ich konnte mit Citalopram arbeiten. Tut mir auch leid, dass Du es auch so schwer hast mit Deinem Herzen! :hug: Hier die Wirkstoffe meiner Medikamente: Betablocker: Carvedilol, Diuretika: Spironolacton; ACE-Hemmer: Ramipril, Blutverdünner: Acetylsalicylsäure. Von dem Betablocker nehme ich insgesamt 12,5 mg. Nehme davon eine halbe Tablette morgens und eine halbe Tablette abends. Citalopram nehme ich in einer Dosis von 50 mg morgens. Ja, ich würde es versuchen wollen auf 1,25 mg von dem Lorazepam zurückzugehen. Die Methode mit der TGablette würde mich interessieren. Ja, hatte auch den Eindruck, dass es wohl zu schnell war mit dem runterdosieren bei mir. Ich finde auch, dass ein Entzug ohne Substitution sehr hart ist. Das habe ich gemerkt! Deshalb war ich auch verzweifelt, als das Diazepam plötzlich so anders wirkte! :cry: Ich wäre schon bereit es auch nochmal mit einem anderen Benzo zu versuchen. Mein Psychiater würde da bestimmt mitspielen.

Heute habe ich wieder sehr mit Depersonalisierung und Derealisierung zu kämpfen und meine Wahrnehmung spielt irgendwie auch verrückt. Ist das normal? Geht das wieder weg? :? :cry:

Liebe Grüße
Solveig
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- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

- Schilddrüsenentzündung seit Juli 2018, zur Zeit Cortisoneinnahme( Prednisolon)

-ab 30.07.18: 20 mg Prednisolon um 2,5 mg reduziert, jetzt bei 17,5 mg Prednisolon

- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

- ab 4.01.19: bei 3 mg Prednisolon
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Clarissa » Samstag, 21.03.15, 12:53

Hallo,

bei mir sind Depersonalisation und Derealisation und Dissoziation fast vollständig wieder verschwunden (und sie waren quälend), allerdings erst eine gute Weile nach Null von allen Psychopharmaka!

VG sendet sleepless
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Samstag, 21.03.15, 14:17

Danke sleepless2014, das hat mich sehr beruhigt! Bei mir ist das nämlich auch ganz schön quälend! Schön, dass es bei Dir fast vollständig wieder weggegangen ist! Wie lange hat das bei Dir gedauert?

Liebe Grüße

Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

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2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

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- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

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- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

- Schilddrüsenentzündung seit Juli 2018, zur Zeit Cortisoneinnahme( Prednisolon)

-ab 30.07.18: 20 mg Prednisolon um 2,5 mg reduziert, jetzt bei 17,5 mg Prednisolon

- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

- ab 4.01.19: bei 3 mg Prednisolon
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Clarissa
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Clarissa » Samstag, 21.03.15, 17:04

Hm, so bestimmt 4 Monate nach dem Absetzen des letzten Psychopharmakons D*minal forte, welches ich zur Deckelung des Zolpidementzuges bekommen hatte. Und fast 3/4 Jahr nach Zolpidem-Stop. Allerdings mußte ich kalt entziehen und bin wegen Schlaflosigkeit mit etlichen sedierenden AD/NL gedeckelt worden, die ich allesamt nicht vertrug und wiederum kalt entzog. Ein Riesen-Durcheinander in meinem armem Kopf!
Ich habe zwar immer noch allerhand Entzugssymptome, aber DR/DP/Dissoziation gehören so gut wie gar nicht mehr dazu - ein Glück. Diese Symptome empfand ich eigentlich als mit am schlimmsten im Entzug!
Geduld-Geduld-Geduld. Es wird wieder. Bei mir allerdings erst im Zustand der völligen Medikamentenfreiheit...
Sende Dir ein Kraftpaket!
VG von sleepless.

Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Sonntag, 22.03.15, 10:42

Hallo sleepless2014,

Danke Dir! Da hast Du ja auch allerhand durchgemacht! :hug: ja, empfinde die Depersonalisation und Derealisation auch am schlimmsten von allen Entzugssymptomen! Es macht mir Mut, wenn Du schreibst, dass es wieder werden wird! Denn das glaubt man manchmal nicht, wenn man da mittendrin ist!

Danke auch für Dein Kraftpaket! Das kann ich gut gebrauchen! :) :sports:

Ganz liebe Grüsse

Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

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3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

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Clarissa
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 22.03.15, 11:47

Doch-doch, das hab ich wirklich kaum noch, und das war beängstigend! Manchmal/selten ist "es" noch ganz abgeschwächt da.
Heute habe ich wieder eher schlechten Tag mit "Messer im Kopf" (sicher zu viel erledigt, v.a. unangenehme Dinge; ich denke oft, ich bin gesund - von wegen!), aber derealisiert oder so bin ich nicht.
Ich habe damals echt gedacht, ich sei die Einzige, die sowas hat, und war am Verzweifeln.
Halte durch!!!

VG von sleepless.

Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Sonntag, 22.03.15, 17:39

Das ist schön zu hören, dass Du das kaum noch hast! Du Arme, tut mir leid, dass es Dir heute nicht so gut geht! :hug: Hoffe, es geht Dir bald besser!
Geht mir heute auch nicht so aber
werde versuchen durchzuhalten!

Glg Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

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3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Mittwoch, 25.03.15, 11:44

Hallo!

Habe da noch zwei Fragen an Euch:

Ist es eigentlich so, dass wenn ich das Lorazepam in Kleineren Dosen über den Tag verteilen würde weniger Entzugssymptome bekommen würde?

Und wie mache ich das am besten?

Ist es eigentlich bei jedem so, dass sich eine Toleranzentwicklung gegenüber Lorazepam entwickelt oder ist dies nicht der Fall, wenn die Grunderkrankung einigermaßen im Griff ist?

Würde mich sehr über Antworten freuen!

Ganz liebe Grüße

Solveig
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seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

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2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

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- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.03.15, 12:11

Hallo Solveig,

unserer Erfahrung nach wird der Entzug leider nicht abgemildert, wenn man das Lorazepam über den Tag verteilt einnimmt (Wasserflaschenmethode).
Das liegt oft daran, dass die zugeführte Menge zu niedrig ist / einen gewissen Schwellenwert nicht erreicht, um ausreichend zu wirken.
Wir haben Berichte von Leuten, bei denen das meistens nicht klappte. [Aber ich glaube wir hatten einen User, bei dem es klappte, weiß aber den Namen nicht.]
Ich will dich aber ermuntern es trotzdem zu probieren. Womöglich gehörst du ja zu denen, bei denen es trotzdem klappt! Einen Versuch ist es wert!
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt... :roll:

Abdosieren geht entweder mit einem Tablettenteiler, mit der Lösemethode (dann auch ggf. mit der Wasserflaschenmethode) oder auch per Individualrezeptur (durch Apotheke befüllte Kapseln in Spezialdosis), sofern der Arzt da kooperiert.

Lösemethode: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=7936
Wasserflaschenmethode: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=4694
Individualrezeptur: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=1030


Zur zweiten Frage.
Nicht jeder entwickelt eine Toleranz gegenüber Benzos; es gibt Menschen, die können 20 Jahre lang dieselbe Dosis nehmen und es hilft immer noch.
Aber das ist die Ausnahme. Ich denke mal, (persönliche Schätzung) dass 90% der Patienten irgendwann (und da rede ich schon von 3-6 Wochen) eine Toleranz und Abhängigkeit entwickeln.
Gerade Lorazepam ist sehr potent und macht unserer Erfahrung nach besonders schnell abhängig, weil es eben so gut und rasch wirkt.

Grüße
Namaste
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Lisamarie
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 25.03.15, 12:13

Hallo Solveig,

Also wir hatten hier User die sich die Dosis des Lorazepam morgens in Wasser aufgelöst haben und haben über den Tag verteilt immer einen Schluck genommen wenn sie merkten das sie in einen Kurzentzug geraten sind und haben dann so das Lorazepam entziehen können. Um den Spiegel gleichmäßig zu halten.Vielleicht hilft dir das ja weiter. Ist natürlich kein Garant das es bei dir klappt, aber sicher einen Versuch wert.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Mittwoch, 25.03.15, 12:39

Danke für Eure Antworten! :) Ich werde es einfach mal probieren! Bei mir ist es im Moment nämlich Morgens ganz schlimm mit den Entzugserscheinungen und ich dachte es liegt vielleicht an dem Lorazepamspiegel, der über die lange Nacht stark abgesunken ist. Kann das sein?

Ganz liebe Grüße

Solveig
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seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

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2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

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- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

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- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

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- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.03.15, 12:43

Hallo Solveig,

einfaches und klares JA.

Und deswegen ist es auch so schwer mit dem Lorazepam; wegen der kurzen Halbwertszeit.


Namaste
Jamie
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Mittwoch, 25.03.15, 16:14

OK! Danke Jamie1979 ! Dann weiss ich ja warum! Und danke auch an Dich Lisamarie! :)

Ganz liebe Grüße

Solveig
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2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

- Schilddrüsenentzündung seit Juli 2018, zur Zeit Cortisoneinnahme( Prednisolon)

-ab 30.07.18: 20 mg Prednisolon um 2,5 mg reduziert, jetzt bei 17,5 mg Prednisolon

- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

- ab 4.01.19: bei 3 mg Prednisolon
- ab 29.03.19: bei 0 mg Prednisolon; Pantoprazol und Vitamin D abgesetzt

fruehling
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von fruehling » Mittwoch, 25.03.15, 18:54

Hallo Solveig,
ich sehe das genau so. Die Toleranzentwicklung setzt irgendwann höchstwahrscheinlich ein. Bei meiner Mutter ist es ähnlich, sie wacht am Morgen meistens schon unruhig auf (Sie nimmt es insgesamt bestimmt schon über 1 1/2 Jahre). Sie ist zwar immer auf 2 x 0,5mg geblieben, aber am Morgen erfährt sie gar keine Wirkung mehr und Mittags merkt sie nach 3 Std wie sie unruhig und zittrig wird.
Da sie mittlerweile aufgeklärt ist, hat sie keine große Angst mehr vor den Symptomen. Im letzten Entzug ist sie in einer Klinik gelandet, als sie bei 0,25 gelandet war. Als Zombie ist sie dann wieder rausgekommen.
Ich wünschedir viel Glück, dass es mit der Lorazepam klappt. Falls nicht, quäle dich nicht. Es gibt Alternativen und viele Menschen, die dich unterstützen können.
L.G
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Solveig
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Re: Hilfe beim Lorazepamentzug

Beitrag von Solveig » Donnerstag, 26.03.15, 12:26

Danke fruehling!

ja, die Toleranzentwicklung ist schon ein Problem! Deshalb muss man ja wohl auch ganz rausgehen mit dem Lorazepam, weil man ja sonst immer mehr nehmen muss. Gibt es denn wirklich Alternativen? Welche meinst Du genau?

Ganz liebe Grüße

Solveig
Angststörung und Herzschwäche (Grunderkrankungen), Panikattacken

- Citalopram gegen Angststörung 50 mg, Spironolacton (Diuretikum) 25 mg,Carvediol (Betablocker) seit Juli 2017 auf 2x 25 mg erhöht Acetylsalycilsäure( Blutverdünner) 100 mg , seit November 2016 Sacubitril/ Valsartan 24/26 mg, gegen Herzerkrankung,

seit Juli 2017 Amiodaron 200 mg und Ezetimib (Cholesterinsenker) 10 mg, seit Mitte August 2017 wieder Lorazepameinnahme, aufgrund von Defischocks

-1.Lorazepamentzug vom 8.01.15- 20.10.16


- ab 20.10.16: auf 0 mg Lorazepam- aber leider ab Mitte August 2017 wieder Lorazepam 1mg, aufgrund von Defischocks im Juli 2017 :(

——————————————————————————————————

2. Entzug von Lorazepam:

- nach 2 Defischocks am 1. und 2.07.17 wieder mit Lorazepam eindosiert, zuerst nur bei Bedarf (unregelmäßig) 1mg oder weniger

- ab Mitte August 2017 angefangen Lorazepam wieder regelmäßig zu nehmen (1mg)

- ab 3.09.17: 1.Entzugsversuch: von 1mg 0,125 mg reduziert auf insgesamt 0,875 mg Lorazepam

- ab 6.09.17: 0,125 mg reduziert= 0,75 mg Lorazepam

-ab 11.09.17: 0,625 mg Lorazepam

- ab 22.09.17: 0,5 mg Lorazepam

- ab 13.10.17: 0,375 mg Lorazepam

- ab 6.11.17: 0,25 mg Lorazepam

- ab 18.11.17: erst dann schwere
Entzugssymptome, Levomepromazin bekommen, unregelmäßig eingenommen

- ab 22.11.17: fürchterliche Entzugsymtome hielten bis 3.12.17 an, nicht mehr auszuhalten

- ab 4.12.17 Wiedereinstieg mit 1,125 mg Lorazepam, 2. Entzugsversuch

- ab 14.12.17: Citalopram von 50 mg auf 45 mg reduziert( aufgrund von Herzerkrankung)

- ab 15.12.17: Lorazepam erhöht auf 1,25 mg = 1,25 mg Lorazepam insgesamt

-ab 15.01.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine Kapsel mit 0,375 mg ersetzt, insgesamt auf 1,125 mg Lorazepam

- jeden Abend 3- 6 Tropfen Levomepromazin

- ab 26.02.18: 2x 0,5 mg Lorazepam, insgesamt auf 1mg Lorazepam

- ab 9.04.18: eine 0,5 mg Lorazepamtablette durch eine 0,375 mg Kapsel ersetzt, insgesamt auf 0,875 mg Lorazepam

- ab 4.06.18: eine 0,25 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt auf 0,75 mg Lorazepam

-ab 16.07.18: eine 0,125 mg Kapsel und eine 0,5 mg Lorazepamtablette, insgesamt bei 0,625 mg Lorazepam

-seit einigen Monaten kaum noch Levomepromazin

- durch Amiodaron Schilddrüsenüberfunktion seit Mai 2018

- Schilddrüsenentzündung seit Juli 2018, zur Zeit Cortisoneinnahme( Prednisolon)

-ab 30.07.18: 20 mg Prednisolon um 2,5 mg reduziert, jetzt bei 17,5 mg Prednisolon

- zusätzlich zum Prednisolon auch 40 mg Pantoprazol und Vitamin D 1000 I.E. seit Juli 2018

3.01.19: seit 16.07.18 keine Reduktion von Lorazepam mehr, aufgrund von Cortisoneinnahme(voraussichtliche Einnahme bis März 2019) also immernoch bei 0,625 mg Lorazepam

- ab 4.01.19: bei 3 mg Prednisolon
- ab 29.03.19: bei 0 mg Prednisolon; Pantoprazol und Vitamin D abgesetzt

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