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In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

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Sergey
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In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Sergey » Dienstag, 16.06.15, 9:00

Guten tag ich bin anja und habe eine dringende frage. Ich werde morgen aus der geschlossenen psychatrie entlassen auf 2mg tavor. Am anfang wurde ich auf 5mg gesetzt. Jetzt habe ich angst von 2mg auf null an einem tag zu gehen, aber ich habe zu hause kein tavor und einen arzt der mir das verschreiben kann auch nicht. Ich war jetzt insgesamt drei monate auf tavor. Jetzt zu meiner frage, ist es bedenkenlos das medikament von 2mg auf 0mg an einem tag zu senken. Muß ich auf etwas achten? Danke :?

Dia_HB
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Re: Hallo

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 16.06.15, 9:28

Hallo Anja,


erstmal Herzlich Willkommen hier bei uns.
Also du nimmst seit 3 Monaten Tavor und im Moment sind es 2 mg und kommst ohne dieses Benzodiazepin aus dem Krankenhaus, du solltest so schnell wie möglich einen Arzt finden der es dir verschreibt, denn nach drei Monaten wird das ohne nicht gut gehen.
Nimmst du noch andere Medikamente ?
Benzodiazepine sitzen schnell fest und man ist sehr schnell abhängig davon, wir hier versuchen mit Diazepam auszuscheichen, da dieses Benzo ein lange HWZ hat im Gegensatz zu Tavor.
Hat dich ein Arzt ins Krankenhaus eingewiesen, wenn ja musst du zu ihm und mit ihm an dem Tavor arbeiten .
Normalerweise ist es unverantwortlich dich so zu entlassen ohne einen Arzt der dich weiter behandelt.


Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Lisamarie
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Re: Hallo

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 16.06.15, 9:30

Hallo Sergey,

Willkommen im ADFD.

Also das wird nicht hinhauen das du von 2 mg Travor direkt auf 0 runtergehst, nicht nach drei Monaten. Das sollte langsam ausgeschlichen werden, wir hier im Forum setzen alle 1-4 Wochen 10% ab. In deinem Fall eventuell etwas schneller da du es drei Monate genommen hast , aber direkt auf 0 wird nicht gehen.

Sprech unverzüglich mit den Ärzten, die können dich nicht süchtig machen und dann im Regen stehen lassen, das ist Körperverletzung. Frag sie wo du in Zukunft das Travor herbekommst . Ob sie einen Bericht fertigen das dir der Hausarzt das weiterverschreibt. Was nimmst du denn sonst noch an Medikamenten ?
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Sergey
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Re: Hallo

Beitrag von Sergey » Dienstag, 16.06.15, 10:38

Danke für die schnellen antworten und hut ab für euren kampf. Natürlich hoffe ich das das bei mir nicht so hart wird. Ich nehme noch so einiges, venlafaxin 225 mg 50mg seroquel und 100mg atosil über den tag verteilt. Ich war gerade in meiner letzten visite und mir wurde einfach gesagt das mit dem tavor und wie ich daran komme sei mein problem und im den kurzarzt brief wollen sie die 2mg nur als bedarf erwähnen und ich bekomme zwar alle anderen medikamente für drei tage mit aber nicht tavor. Gut ich muß wohl jetzt einen arzt finden der mir das verschreibt, was mach ich wenn ich keinen arzt finde? Was wären zu erwartende entzug erscheinungen? Danke für eure hilfe

Murmeline
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Re: Hallo

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 16.06.15, 11:09

und mir wurde einfach gesagt das mit dem tavor und wie ich daran komme sei mein problem und im den kurzarzt brief wollen sie die 2mg nur als bedarf erwähnen und ich bekomme zwar alle anderen medikamente für drei tage mit aber nicht tavor.
Ich bin so sauer, dass ich keien Worte finde. Das soll unser "Gesundheitssystem" sein.

Sorry Anja, ich kann es einfach nicht fassen. :frust: :frust: :frust:

Gerade kann ich leider nicht mehr schreiben. Es findet sich hoffentlich eine Lösung.
Bitte schick mir mal Deinen ungefähren Wohnort als PN, ich schau mal auf unsere interne Arztliste.

Grüße Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Oliver
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Re: Hallo

Beitrag von Oliver » Dienstag, 16.06.15, 11:29

Hallo,

nur, dass ich es wirklich richtig verstehe:

1. Dir wurde jeden Tag über 3 Monate Tavor verabreicht?
2. Bei der Entlassung wollen Sie Dich ohne Tavor nach Hause schicken und Dir auch keinen Weg aufzeigen, wie Du die von den Ärzten erzeugte Abhängigkeit schonend wieder beenden kannst?
3. In ihrem Arztbrief werden sie nicht zugeben, dass sie Dir 3 Monate lang jeden Tag Tavor gegeben haben?

Stimmt das so?

Kannst Du die Zeiträume, wann Du welche Dosis bekommen hast bitte noch genauer nennen?

Alles Gute
Oliver

Sergey
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Sergey » Dienstag, 16.06.15, 12:36

Also seit mitte märz bin ich auf der geschlossenen und da wurde ich gleich auf 5mg tavor gesetzt, dazu gab es immer noch tator als bedarf dazu. Seit etwa einem monat wurde pro woche das tavor um 0,5 bis 1mg gesenkt. Was im langen arzt brief stehen wird das weiß ich nicht aber im kurz arzt brief wird das tavor nur als bedarf erwähnt und ja ich bekomme kein tavor mit. Meine postleitzahl 10247. Aber so wie ihr hier reagiert kann ich es nicht einfach weglassen oder. Vielleicht noch ich bin wegen starker ängste und suizidalität auf tavor gesetzt worden. Danke euch allen, für das schnelle antworten. Bis morgen muß ich für mich eine lösung gefunden haben.

Jamie
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Jamie » Dienstag, 16.06.15, 12:42

Hallo Sergey,

willkommen im adfd :) .

Das Verhalten der Ärzte schlägt dem Fass den Boden aus. Es ist nicht zu fassen! :frust: :frust: :frust:

Zuerst machen sie dich abhängig und dann sollst du sehen, wo du bleibst?
Man kann gar nicht so viel essen wie man brechen möchte :vomit: .

Mir fallen da echt nur Worte wie fahrlässig, gemeingefährlich, herzlos, unverantwortlich und sehr viele Schimpfworte ein :censored: ...

Warum hast du keinen Arzt, wenn ich fragen darf? Hast du nie einen gebaucht? Bist du irgendwohin gezogen und alles ist neu?

Im Zweifel würde ich mit dem Entlassbrief zum ärztlichen Notdienst und deine Situation schildern. Ich würde denen auch ehrlich sagen, dass du das Tavor brauchst. Mehr als "nein" können die auch nicht sagen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass der ärztl. Notdienst manchmal kulant ist bei sowas.

Ansonsten besteht noch die Chance, dass sich vielleicht ein Arzt drauf einlässt, wenn du sagst, dass Privatrezepte für dich auch okay sind.
Das würde ich auf jeden Fall anfragen, auch beim ärztl. Notdienst. Du brauchst etwas zur Überbrückung bis du einen Arzt hast, das muss auch denen in der Notdienstzentrale klar sein!

Man, es ist einfach zum Haareraufen.... :evil:

PS. Habe mir erlaubt deinen Thread aussagekräftiger umzunennen. Wenn dir der neue Titel nicht gefällt, dann sag mir, wie du es gerne hättest :).

Gruß
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Oliver
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Oliver » Dienstag, 16.06.15, 12:47

Hallo,

man kann alles einfach weglassen. Die Frage ist, wie man es verträgt und was dann passiert. Alkohol wird auch kalt abgesetzt und dann gehen bei stark Abhängigen das große Zittern und die Krämpfe und das psychische Leiden los und dann wird gedeckelt mit anderen Substanzen (die auch oft abhängig machen können oder andere Risiken bergen). Ob dass so ein tolles Vorgehen ist ... da bin ich mir mittlerweile selbst beim Alkohol nicht mehr so sicher.

Fakt ist: Du hast über einen längeren Zeitraum Tavor bekommen und hast höchtswahrscheinlich eine Abhängigkeit entwickelt. Unser Weg hier im ADFD ist, solche Abhängigkeiten durch langsames Ausschleichen aufzulösen, ob Du das auch so machen willst, oder ob Du den Ärzten in der Klinik vertraust, dass das schon passen wird, ist Deine Entscheidung, und um die beneide ich Dich sicher nicht, weil das ein schwieriges Thema ist, dass auch viel mit Vertrauen in Experten/Autoritäten und die eigene Wahrnehmung zu tun hat. Dass Du da jetzt auch noch diesen zeitlichen Druck hast, macht die Sache nicht besser.

Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich versuchen mit denen in der Klinik zu reden, zu denen ich das größte Vertrauen habe und denen meine Ängste und Zweifel ehrlich mitteilen und sehen, ob das zu einer Lösung führt.

Alles Gute
Oliver

padma
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von padma » Dienstag, 16.06.15, 14:01

hallo Sergey, :)

ich muss hier auch mal meine Empörung ausdrücken.

Ich denke, dass die absichtlich in den Entlassbrief "Bedarf" schreiben, um zu vertuschen, dass sie dich abhängig gemacht haben. Eigentlich sollte man sowas melden (z.B bei der Krankenkasse) oder du köntest dich an die Unabhängige Patientenberatung wenden http://www.patientenberatung.de/. Aktuell fehlt dir wahrscheinlich die Kraft dafür.

Nach unseren Erfahrungen hier, kann ich dich nur davor warnen, Tavor einfach wegzulassen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Sergey
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Sergey » Dienstag, 16.06.15, 19:18

Vielen dank, ich habe mich heute wie wild dafür eingesetzt das ich das tavor absetzen noch im der klinik machen darf. Das ergebnis ich werde erst am freitag entlassen und jeden tag werden 0,5 mg tavor abgesetzt. Jetzt habe ich sogar davor angst. Gestern und heute wurden jetzt jeweils 0,5mg reduziert, so das ich heute auf 1,5 mg komme. Leider stieg jetzt im den letzten stunden meine suizidalität und ich bin total zappelig in den extremiteten, sind das jetzt schon entzug erscheinungen. Danke an alle und ich bin begeistert wie hart ihr alle kämpft :-O

Lisamarie
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 16.06.15, 19:57

Hallo Anja, bitte mach genau das nicht , wir setzen alle Minimum 10 Tage 10% ab. Also bis Freitag haut das nicht hin. Das ist ein Kaltentzug von dem wir dringend abraten !!

Das sind ganz klar Absetzprobleme wenn du wieder suzidaler und zappeliger wirst. Bitte mach das nicht. Bitte geh morgen raus aus der Klinik und seh zu das du das Travor verschrieben bekommst zum vernünftigen ausschleichen. Bring dich nicht in Gefahr..
Besorgte Grüße Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
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fruehling
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von fruehling » Dienstag, 16.06.15, 21:44

Sergey hat geschrieben:Vielen dank, ich habe mich heute wie wild dafür eingesetzt das ich das tavor absetzen noch im der klinik machen darf. Das ergebnis ich werde erst am freitag entlassen und jeden tag werden 0,5 mg tavor abgesetzt. Jetzt habe ich sogar davor angst. Gestern und heute wurden jetzt jeweils 0,5mg reduziert, so das ich heute auf 1,5 mg komme. Leider stieg jetzt im den letzten stunden meine suizidalität und ich bin total zappelig in den extremiteten, sind das jetzt schon entzug erscheinungen. Danke an alle und ich bin begeistert wie hart ihr alle kämpft :-O
Das ist eine bodenlose Frechheit von den Ärzten.
Ich gebe dir einen gut gemeinten Rat!
Mache den Entzug nicht in der Klinik. Bitte drum, mindestens 1mg zu behalten.
Hast du Angehörige?
Ich hatte bei meiner Mutter kein Problem damit und ich habe einen guten Neurologen gefunden.
Du wirst auch einen finden.

Es hört sich für mich stark danach an, als hättest du Angst, ins leere zu laufen und es nicht zu schaffen.
Die Angst ist nicht unbegründet, denn du warst abgeschlossen vom Alltag da draußen. Die Angst ist im Entzug 5 Mal so groß und ja, deine Symptome haben wahrscheinlich mit dem Entzug zu tun.

Wenn du Angehörige hast, die sollen sich bitte erkundigen über das ambulant betreute Wohnen.
Da kommt täglich eine Bezugsperson zu dir nach Hause und unterstützt dich, deinen Alltag zu bewältigen.

Auch das muss ein Neurologe verordnen.
Also, bitte lass es organisieren und geh da raus. Du brauchst Zeit, um das Benzo loszuwerden.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

padma
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von padma » Dienstag, 16.06.15, 22:01

hallo Anja, :)
Frühling schrieb:
Wenn du Angehörige hast, die sollen sich bitte erkundigen über das ambulant betreute Wohnen.
Du kannst dir zunächst "ambulante Psychatrische Pflege" von einem Psychater verordnen lassen, das geht schneller. Da kommt eine psychatrische Fachkrankenschwester/pfleger täglich zu dir nach Hause.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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fruehling
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von fruehling » Dienstag, 16.06.15, 22:35

@padma
Genau das meinte ich eigentlich, ambulant psychiatrische Pflege.
Ich deute es als gutes Zeichen, dass ich es vergessen habe. Es fühlt sich alles weit weg an...
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Sergey
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Sergey » Mittwoch, 17.06.15, 10:30

Sorry das ich schon wieder fragen habe. Gestern abend war meine suizidalität so schlimm, das sie mir wieder 1mg tavor gegeben haben. So geht das ganze natürlich überhaupt nicht auf. Heute morgen wurde das tavor jetzt weggelassen und siehe da, mir geht es bereits jetzt schon schlecht und nachdem ich gestern ja nicht wirklich reduziert wurde steht heute nachmittag noch ein weiterer schritt vor mir. Mir wurde gerade mitgeteilt, das ich maximal unruhe haben dürfte, rede ich mir das zappelige und die gesteigerte suizidalität nur ein? Ach so aus meiner sicht hat sich auch meine atmung verschlechtert auch nur einbildung. Sorry ihr lieben ich bin leider im moment total überfordert und weiß einfach nicht was richtig oder falsch ist. Danke fürs zu hören und unterstützen. :-)

Oliver
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Oliver » Mittwoch, 17.06.15, 11:02

Hallo,

lass Dir bitte von den Ärzten nicht einreden, was sein darf und was nicht. Das ist in meinen Augen eine Form von emotionalem Missbrauch, dem Du Dich nicht aussetzen musst - wenn die Leute ihre Hausaufgaben gemacht hätten, würden sie Dir so einen Quatsch nicht erzählen. Niemand kann in Dich reingucken und niemand kann Dir sagen, was Du fühlst - das kannst nur Du ganz allein. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich erstmal sicherstellen, dass ich nicht in den Entzug komme. Wann der losgeht merkst Du ja selber gerade. Wenn die Dir in der Klinik da nicht helfen wollen und Dir lieber irgendeinen Quatsch einreden, dann geh da weg! Such Dir draußen einen Arzt und alle Hilfe die Du kriegen kannst von Freunden, Familie oder sonstwem. Du hast das ADFD gefunden und somit eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig beim schonenden Ausschleichen von Psychopharmaka unterstützt, also kannst Du dir nun langsam Deine Werkzuege zusammensuchen, um die ärztlich verordnete Abhängigkeit schonend zu überwinden, ohne dass Du in die nächste Krise stürzt.

Alles Gute
Oliver

Jamie
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 17.06.15, 12:11

Hallo Anja,

wie können sie dich entlassen, wenn du so suizidal bist?
Das macht mir Sorgen.
Sie wollen dich unbedingt vom Tavor losbekommen, aber die Suizidalität ignorieren sie?
Patient clean aber tot - oder wie???? :o :shock:

Wie auch immer - du musst für dich selbst sorgen. Hast du Familie, Freunde, Nachbarn, die nach deiner Entlassung nach dir gucken können?
Einen Therapeuten, an den du dich wieder wenden kannst?
Da steht ja direkt ein Wochenende an, das erstmal überbrückt werden muss.
Es wäre auch schön, wenn du kurz meine Frage beantworten würdest, warum du keinen Arzt hast? Danke.
Wäre es ein Problem dir nach der Entlassung schnell einen zu suchen? Das steht meines Erachtens als erstes an.
Mit ihm gemeinsam (sofern kooperativ) und auch mit Hilfe des ADFD könntest du dich dann richtig vom Lorazepam entwöhnen.

Auch padmas Idee mit der ambulanten psychiatrischen Pflege ist überlegenswert wie auch generell frühlings Vorschlag mit einem ambulanten betreuten Wohnen.
Nun, das ist natürlich jetzt alles ein bisschen viel - das ist mir klar, aber wichtig wäre es, dass du dir ein Umfeld schaffst, das dich unterstützt.
Hast du etwas Ablenkung, ein paar Hobbies, sodass du dich etwas zerstreuen kannst, wenn du wieder raus bist?
Wie sieht es mit Schule, Studium, Job, Beruf aus? Krankgeschrieben?

Wünsche viel Kraft und lass dich nicht unterkriegen :group:
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Sergey » Mittwoch, 17.06.15, 12:30

Danke, ich habe keinen arzt da ich es seit drei jahren kaum raus schaffe. Leider ertrage ich menschen nicht wirklich, deshalb kann mir mein wirklich bezauberndes umfeld nicht helfen. Meine eltern sind im urlaub. Durch meine erkrankung bin ich mittlerweile berentet. Deshalb bleibt mir fast nichts anderes übrig als all das gerade zu dulden. Sorry mir geht es gerade nicht so gut, deshalb der jammerige ton, ich bin sonst ein sehr positiver mensch. Danke euch allen! :-)

Oliver
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Re: In Klinik Lorazepam bekommen, jetzt keine Weiterverordnung

Beitrag von Oliver » Mittwoch, 17.06.15, 12:40

Hallo Anja,

Fragezeit :)

Was war denn der Grund, warum Du in der Geschlossenen gelandet bist?
Hast Du das Gefühl, dass Dir in der geschlossenen geholfen wurde?
Wie geht es Dir denn im Moment generell, wenn Du die Menge Tavor bekommst, an die Dein Körper sich nun gewöhnt hat?
Was meinst Du genau, wenn Du sagst Du errägst Menschen nicht wirklich?
Was ist denn Deine Einschätzung, wie man Dir im Moment am Besten helfen könnte (wenn Du Dir was wünschen dürftest)?

Alles Gute
Oliver

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