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LSD Therapie

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
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LSD Therapie

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 02.02.19, 18:37

LSD scheint niedrigdosiert UND unter kontrollierten Bedingungen, beispielsweise Klinik , gegen Depressionen und Ängste zu helfen.
Allerdings sind die möglichen Indikationen für Psychedelika aus seiner Sicht deutlich eingeschränkter als Enthusiasten solcher Substanzen dies darstellen würden. Auch Preller ist der Ansicht, dass Psilocybin und LSD keine „Wunderdrogen“ für alle Patienten sein werden. „Aber sie könnten möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Medikamenten sein, etwa, wenn Antidepressiva bei einem Patienten nicht wirken oder Nebenwirkungen haben.“
LSD- Trip auf der Couch
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Lithium » Samstag, 02.02.19, 20:35

Hi Arianrhod,

ich habe früher LSD und Pilze genommen. Ich würde es nicht mehr nehmen. Auch nicht niedrigdosiert. Die Wirkung ist einfach zu anstrengend. Besonders nicht mit einem mehr oder weniger fremden Therapeuten. Man sollte sowas mit dem besten Freund machen zu dem man vollstes Vertrauen hat und bei dem man absolut sicher ist dass dieser Freund einen wohlgesonnen ist.

Ich glaube auch nicht dass man dadurch einen langfristigen Therapieerfolg hat. Natürlich rennt man ein bis zwei Wochen später noch wie ein Hippie durch die Gegend und propagiert Love & Peace. :shock: Aber nach spätestens 6 Wochen ist alles wieder so wie früher.

Ich habe gehört dass man in der Palliativmedizin überlegt ob ein Einsatz von LSD sinnvoll wäre. Da könnte ich mir auch vorstellen dass so ein LSD Trip hilfreich sein könnte. Denn man bekommt eine völlig neue Sichtweise auf das Leben und auf den Tod.

Liebe Grüße :)

Lithium
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Melina 17 » Montag, 04.02.19, 12:32

Hi!

Arianhod, du trittst immer sehr interessante Themen los :P , das find ich jetzt auch wieder sehr spannend.

Also grundsätzlich kann man glaub ich nicht vergleichen, ob sich jemand einfach so LSD zwecks Party "einwirft" oder ob das in eine kontrollierten Situation mit Therapeut, Vorbehandlung, Einrichten eines "Settings" und sowas ist.

Das ist genau so wie wenn Schamanen Psychedelika nutzen; ohne das Eingebundene wie Rituale und das ganze drumherum ist es was völlig anderes.

Ich glaub, daß grundsätzlich ein großes Potenzial drin liegen könnte. Vor allem um Zugang zum Unbewußten und damit zu Verdrängtem finden zu können.

In meiner Jugend gab es viele LSD-Parties und alle wollten mir das schmackhaft machen, ich sei doch "genau der Typ" dafür; ich wußte aber, daß es bei meiner Psyche viel zu gefährlich gewesen wäre. Und tatsächlich hab ich mal, als ich eine Winz-Dosis, wirklich nur ein Winzeltröpfchen von in Whiskey eingelegten Pilzen Psilocybin genommen hab direkt Horror erlebt. Ich hatte plötzlich die Illusion von imaginären engen Wänden um mich rum (bin schwerst klaustrophob), das hielt zum Glück nur 10 Minuten an, aber ich hab mich noch Stunden echt mies gefühlt.

Unter kontrollierten Bedingungen (wobei es mir in der damaligen Situation sehr gut ging, war unter guten Freunden) und Notfallmitteln zum Stoppen (funktioniert da Akineton zuverlässig?) könnte ich mir das aber sehr spannend und durchaus hilfreich vorstellen.

Und ich kann mir auch vorstellen, daß gewisse Ängste sogar komplett abgestellt werden könnten...wenn du einmal die Erfahrung von absolutem Vertrauen machst, dem Gefühl, in irgendwas Sinnvolles eingebettet zu sein...das kann tiefgreifende Heilung auslösen. Genau so wie manche nach einer Nahtoderfahrung nie wieder Angst vorm Tod haben. In meinem Fall (Phobien) ist das wohl was anderes. Aber ich weiß, daß ich irgendwas verdränge, und das ist in einer "normalen" Therapie nur sehr schwer zugänglich und für mich auch viel zu bedrohlich.

ich halte aber den Respekt vor solchen Substanzen sehr wichtig, ich hatte eine Freundin, die es später bitter bereute, in ihrer Jugend LSD genommen zu haben, die Gefahr besteht, daß du Türen öffnest, die du eigentlich nicht öffnen willst und die sich dann womöglich nicht mehr verschließen lassen.

Aber wenn du es machst wie die Schamanen, die Jahrhunderte Erfahrung damit haben, damit sehr verantwortlich umgehen, dürfte es etwas völlig anderes sein. Lohnt sich jedenfalls definitiv zu forschen.

Lithium, kannst du vielleicht mal näher ausführen, wie du das meinst, daß sich der Blick auf Leben/Tod ändert? Wie fühlt sich das an?

liebe Grüße

Melina
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Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Pomegranate » Montag, 04.02.19, 12:58

Hallo! :)

Ich denke, ein Problem ist einfach der Mangel an Forschung, was wiederum am Legalitätsstatus von LSD und vergleichbaren Substanzen liegt. Soweit ich weiß, finden in den USA und in der Schweiz vereinzelt wieder Studien mit LSD und Psilocybin statt, in Deutschland hingegen nicht.

Dass derartige Substanzen sinnvoll einsetzbar sein könnten, kann ich mir durchaus vorstellen, aber im Moment ist die Studienlage wohl so dünn, dass die Meinungen dazu vor allem ideologisch geprägt sind: strikte Gegner (LSD = Droge = böse) auf der einen Seite, Befürworter (LSD = Wundermittel, das so ziemlich alles heilen kann) auf der anderen Seite. Gut, das ist jetzt etwas überspitzt, aber so von der Tendenz her. Deshalb fände ich es wünschenswert, wenn es mehr Forschung dazu gäbe.

Liebe Grüße

Pom
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Lithium » Montag, 04.02.19, 16:54

Melina 17 hat geschrieben:
Montag, 04.02.19, 12:32


Lithium, kannst du vielleicht mal näher ausführen, wie du das meinst, daß sich der Blick auf Leben/Tod ändert? Wie fühlt sich das an?

Hi Melina, :)

ich muss dafür noch kurz etwas ausholen. Mein letzter LSD Trip war 2007. Meine experimentelle Phase mit LSD und Pilzen war um die Jahrtausendwende. Damals hat man Pilze überall in Wasserpfeifenläden legal kaufen können. LSD war schwerer zu besorgen, war aber eigentlich auch kein Problem.

Ein Trip ist durch keinen erfahrenen Tripbegleiter, Freund oder Therapeuten steuerbar, kontrollierbar oder wie man es immer nennen möchte. Bei psychisch labilen Menschen auch nicht in homöopathischen Dosen. Die wichtigste Regel bei einem Trip ist: Alles ist im Fluss, nichts ist kontrollierbar und jeder Versuch wieder die Kontrolle über den psychischen Zustand zurückzuerobern wird gegen einen verwendet. Der Versuch die Kontrolle zurück zu bekommen ist meist der Anfang eines schlechten Trips. Und um so schlechter der Trip wird um so größer wird man versuchen Kontrolle zu bekommen. Was scheitern wird. Und wenn der Trip mal schlecht ist dann hilft es auch nicht mehr wenn der Person gesagt wird dass es in 6 Stunden vorbei ist. Denn mit Zeit kann man dann auch nichts mehr anfangen (wobei das natürlich schon dosisabhängig wäre). Ich bin nicht mehr naiv genug um so eine Anstrengung nochmal bewältigen zu wollen. Auch wenn es wunderschön sein kann. :) Und wenn ich es vor hätte dann nur mit Menschen zu denen ich vollstes Vertrauen habe und ich ganz sicher weiß dass sie mich in jeder Situation mögen und das Beste für mich wollen.

Durch einen Trip bekommt man die Sicht dass alles im Fluss ist und man nicht versuchen sollte gegen diesen Fluss anzukämpfen sondern akzeptieren sollte dass man nur geringfügige Richtungsänderungen herbeiführen kann. Es gibt niemals eine Kontrolle. Und schon garnicht über den Tod. Ich habe auch selbst die Erfahrung gemacht (und ich habe das auch oft gelesen) dass man auf dem Höhepunkt eines Trips das Gefühl hat ein winzig kleiner Bestandteil eines gigantischen, organischen, wabernden Universum ist. Und es ist irgendwie schön zu wissen dass man ein winziger Bestandteil von allem ist. Auf irgendeine Art und Weise leistet man seinen Beitrag zum Großen und Ganzen. Irgendwie ist es dabei völlig irrelevant dass man irgendwann mal kein Bestandteil davon sein könnte. Der "Fluss" wird eben wissen wann es vorbei ist.

Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich.

Liebe Grüße :)

Lithium
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Melina 17 » Samstag, 09.02.19, 14:07

Hi,
das ist aber doch schon interessant, solche Erfahrungen zu machen, oder? Auch heilsam, also wir Menschen im Westen haben ja ein viel zu aufgeblähtes Ego, hat einen viel zu großen Stellenwert....zu erleben, daß man nur ein winziges Rädchen ist, das aber völlig sinnvoll im großen eingebettet ist....das kann einem doch irgendwie Vertrauen geben, oder?

Aber ich glaub, mir persönlich wäre das auch zu risikoreich, wenn ich nicht ABSOLUTEN Notanker hätte. Ich hab aber mal gehört, daß Akineton (eigentlich ein Mittel gegen durch Neuroleptika ausgelöste Bewegungsstörungen) jeden schlechten Trip sofort stoppen kann, ob Hasch, LSD oder sonstwas. weiß da vielleicht jemand was drüber?

liebe grüße

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Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
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immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
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09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
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Re: LSD Therapie

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 09.02.19, 18:16

Melina 17 hat geschrieben:
Samstag, 09.02.19, 14:07
ch hab aber mal gehört, daß Akineton (eigentlich ein Mittel gegen durch Neuroleptika ausgelöste Bewegungsstörungen) jeden schlechten Trip sofort stoppen kann, ob Hasch, LSD oder sonstwas. weiß da vielleicht jemand was drüber?
Ich weiß nur, dass Akineton selbst ein Suchtpotential hat, weil es wohl manche Menschen euphorisiert.
Mich hat es nicht euphorisiert.

Die Wirkung, die du beschreibst, habe ich nirgends dokumentiert gefunden.

Gruß Arian
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