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Allgemeine Übersicht auf meine Alternativen

Beitrag von Offene Reise » Dienstag, 24.05.16, 16:27

Diesen Threat habe ich ursprünglich als Antwort auf eine Frage zu meinem Erfahrungsbericht geschrieben, denke aber, dass es in diesem Bereich besser aufgehoben ist.

Hey Arianrhod,

über die Zeit habe ich einiges umgestellt:
- ich nutze nur noch naturheilkundliche Mittel (aus Ayurveda, Homöopathie, Yoga, basische Ernährung nach Jentschura) und Functional Medicine (natürliche Nahrungsmittelergänzungen). Es gibt natürlich noch vieles mehr, was in die Klammern gehören würde, aber da kannst du dich ja auf den entsprechenden Seiten umschauen. :wink:
- wir (meine Partnerin & ich) haben auch konsequent Chemie-Sachen aus dem Haushalt geschmissen und essen entsprechend nur bio und unverarbeitete Sachen (vieles machen wir selbst, z.B. Brot). Das Thema hier ist "möglichst gift- und chemie-frei leben".
- was mir genauso geholfen hat, war mein Menschen- und Weltbild umzumodeln: Wer an die reduktionistische, mechanische Sichtweise glaubt, wird sich in vielen Fällen anders entscheiden (und fühlen), als jemand, der sich davon gelöst hat. Ich selbst halte die vorherrschende Meinung aus zum Beispiel Psychiatrie & Medizin für ungeeignet, um zu dem guten Leben zu kommen, das wir uns so wünschen (und ich bin nicht der einzige, der das als deprimierend empfindet, Neurologen finden das oft auch trostlos - also zu denken, dass wir ausschließlich aus Synapsen und elektronische Verschaltungen bestehen).

Das irrwitzige dabei ist ja: wenn man sich die Studienlage ungefiltert anschaut, müssten einige "alternative" Sichtweisen und Praktiken der Standard sein - wir leben in einer ziemlich verdrehten Welt... Mir hat die Arbeit zum Beispiel von IONS gut geholfen, um mir eine eigene Vorstellung zu machen, wie ich mich selbst und die Welt sehen möchte (also aus was wir bestehen und wie wir funktonieren).

Auch habe ich die Rolle von den konventionellen Sachen überdacht:
- die Schuldmedizin kommt für mich nur noch als Akut-Hilfe in Frage (selbst da schaue ich ganz genau hin, ob z.B. das Antibiotikum wirklich notwendig und sinnvoll erscheint. Und als ich damals nach einem Autocrash gut versorgt wurde, war ich froh um die moderne Unfallmedizin - daran ändert sich natürlich nichts).
- Professionals wissen es eben meist nicht besser (sonst würden wir uns wahrscheinlich nicht in diesem Forum treffen). Ich tue gut daran, mir ein eigenes Bild von der Situation zu machen und ihre Vorschläge auf Widersprüche zu checken.
- Aspirin & Co. nehme ich auch nicht mehr (da gucke ich lieber, was die Schmerzen und Probleme verursacht hat und arbeite mit natürlichen Mitteln & Lebensgestaltung daran. Wenn die Schmerzen an sich zu unaktzeptablen Schwierigkeiten führen sollten, würde ich natürlich auch chemische Schmerzmittel nehmen - ich möchte aber die Pro & Contras gut abwägen).

So, das reicht erstmal. :wink: Die Veränderungen in meinem Leben sind schon recht krass, so dass ich zufrieden bin mit den Umstellungen (mehr gibts auf meinem Blog und dem Gastartikel auf My Free Mind).

War es das, wonach du gefragt hast?

LG

Lukas
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Ich bitte euch um Verständnis, dass meine PN-Funktion ausgeschaltet ist. Euch allen viel Kraft und Ausdauer!

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Re: Allgemeine Übersicht auf meine Alternativen

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 25.05.16, 16:04

danke für die ausführliche Antwort. :)
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Re: Allgemeine Übersicht auf meine Alternativen

Beitrag von Offene Reise » Donnerstag, 26.05.16, 14:00

gerne! :) LG
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