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Musik als Kraftquelle

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lollarossa
Beiträge: 125
Registriert: Montag, 01.08.16, 16:20

Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von lollarossa » Sonntag, 13.05.18, 10:37

Guten Morgen,

hier eines meiner Lieblingslieder: https://www.youtube.com/watch?v=tIdIqbv7SPo (Ain't no sunshine)
Ich singe es auch selbst sehr gerne :)

Das müsste ich auch dringend mal wieder mehr tun: Singen!

Gruß, LOLLA
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Eva
Beiträge: 2017
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47

Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von Eva » Sonntag, 13.05.18, 13:58

Hallo,

und TANZEN. Neulich habe ich zufällig einen Twist gehört und kräftig mitgetanzt. Mir ging es so gut damit!

Yeah - lets twist again! :lol:

Swingende Grüße,
Eva
Im Januar 2018 waren Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Anfang Juli 2018 wegen schwerer Insomnie dann 100 mg Trimipramin, es folgen Nebenwirkungen, die mich zum Absetzen veranlassen.
23.08.18: 75 mg, nun weiter ca. alle 5 Tage 1/2 Tablette = 12,5 mg weniger
06.09.18: 50 mg Trimi. erreicht - gehe nun langsamer vor. Wieder so gut wie kein Schlaf.
23.09.18: (vorläufige?) Kapitulation: Trimi. auf 75 mg aufdosiert.

houelle1
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von houelle1 » Montag, 06.08.18, 7:30

Meine Lieben,

wenn es mir so gut geht, dass ich Musik hören - und fühlen - kann, dann drehe ich das da laut auf! (Manchmal tanze ich dabei auch herum und sag mir die Durchhalteparolen auf...)

Es ist für uns alle:

https://www.youtube.com/watch?v=gYkACVDFmeg

schön, dass ihr da seid und dass wir da gemeinsam durchgehen,


in dem Sinne: we will survive :)

Eure Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaKaulquappe 411
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Finchen88
Beiträge: 41
Registriert: Donnerstag, 30.03.17, 17:38

Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von Finchen88 » Dienstag, 28.08.18, 21:19

Einige Lieder, die ich aktuell rauf und runter höre...

Love - Gianluca Vacchi
https://www.youtube.com/watch?v=mupdmf-ftRw

Tired - Alan Walker (sehr berührend)
https://www.youtube.com/watch?v=YnaEoCY_vzc

Masterpiece - Andy Grammer
https://www.youtube.com/watch?v=fwnNV1FZZvc

Keep your head up - Andy Grammer
https://www.youtube.com/watch?v=ILtDs0MmRHE

Risk it all - Mono Inc
https://www.youtube.com/watch?v=mRAY9Dl8NH0
Diagnosen:
7 Jahre lang Fehldiagnose "Borderline" inklusive Fehlbehandlung

seit 2016 endlich die korrekten Diagnosen: komplexe PTBS, DIS.

mehrere Retraumatisierungen in Psychiatrien und durch Psychiater, u.a. unterlassener Hilfeleistung, Zeuge von grundloser gewaltsamer Fixierung eines Patienten durch 3 Pfleger, Verleugnung von Nebenwirkungen, Beleidigungen, Erpressung.

Venlafaxin:
* von 2010 bis Ende 2015 - 150mg
* seit Ende 2015 Reduzierung um jeweils 12.5 mg (entspricht einem Kügelchen) mit jeweils mindestens 4 Wochen pro Reduktionsschritt
* seit 15.03.2017 auf 0 mg. Entzugserscheinungen: Schwindel, Suizidgedanken, Weinattacken, dumpfes Gefühl im Kopf
* seit 31.03.2017 - 21 Kügelchen Venlafaxin, entspricht ca 6 mg
* seit Dezember 2017 auf NULL - Reduzierung stets um 1 Kügelchen, gegen Ende um 2 Kügelchen.
aktuell noch vorhandene Symptome: leichte Benommenheit, Schwitzen, Schlafprobleme

Pipamperon
* 2010 - 2/2018 (mit Unterbechung) jeweils 20mg zur Nacht
* 2/2018 - verliert Wirkung, daher 3 Tage lang Dosis verdoppelt - Wirkung wird nicht besser!
* seit 14.02.18 - Radikalentzug auf Null, stattdessen Melatonin 2mg.
Symptome: Schwitzen, Zittern (selten), Unuhe, Speichelfluss

Zusätzliche Medikation:
* bei Bedarf Tavor 1 mg und Diazepam 2.5 bis 5 mg
* bei Bedarf Naratriptan gegen Migräne
* zum Schlafen: Melatonin 2mg

Daniel89
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von Daniel89 » Mittwoch, 29.08.18, 14:04

Hallo ihr Lieben,

also ich würde gerne Nick Hakim mit euch teilen. Er hat 2014 zwei Mini-Alben (insgesamt 9 Songs) veröffentlicht, die ich jetzt schon Jahre höre. Es ist ein einzigartiger Sound, der die Fähigkeit besitzt, mich schnell zu beruhigen, wenn ich mal in Unruhe verfalle. Nichts, um in Frohsinn zu verfallen, aber den braucht es auch nicht immer. :)

Where will we go, Pt. 1
https://www.youtube.com/watch?v=2cfmq-4 ... lxMeOsR_KR

Where will we go, Pt. 2
https://www.youtube.com/watch?v=C8wNpiB ... yn58PSbWCe

Liebe Grüße,
Daniel

PS: Noch was eingefallen:
Nils Frahm - Says
https://www.youtube.com/watch?v=dIwwjy4slI8
Ist etwas bekannter, also vielleicht wurde es schon geteilt. Wunderbar, um die Augen zu zu machen und die Gedanken mit der Musik fließen zu lassen.
Selbstdiagnose: Seit früher Jugend depressive und hypomane Phasen, mit geringen Auswirkungen auf den Alltag. Falsche fachärztliche Indikation seit 2011 führte zu zahlreichen Nebenwirkungen.
Aktuelle Medikation: Lamutrigin (150mg), Burpropion (150mg), Mirtazapin (30mg), Escitalopram (10mg)
Aktuelle Symptome: Angstzustände, betäubtes Selbstbewusstsein, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Gedankenkreisen, Nervosität, öfters auftretende leichte Übelkeit und Mundtrockenheit.
Aktuelle Diagnose: bipolare-II Störung (F31.8), Ängstlich-vermeidende (selbstunsichere) Persönlichkeitsstörung (F60.6)
Ziel: Sämtliche Medikamente ausschleichen ab Mitte Juli 2018.
Absetzverlauf:
Escitalopram (Wasserlösmethode)
18.7. 9mg
16.8. 8mg
15.9. 7mg
Gesamter Behandlungsverlauf: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 79#p258779

Zusammenfassung Behandlungsverlauf:
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Daniel89
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Re: Musik als Kraftquelle

Beitrag von Daniel89 » Mittwoch, 29.08.18, 14:11

houelle1 hat geschrieben:
Montag, 06.08.18, 7:30
in dem Sinne: we will survive :)
:)

Mir hat ja immer diese Coverversion von Cake gut gefallen. Vielleicht auch was für dich.

https://www.youtube.com/watch?v=7KJjVMqNIgA

Liebe Grüße,
Daniel
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Daniel89 für den Beitrag:
houelle1
Selbstdiagnose: Seit früher Jugend depressive und hypomane Phasen, mit geringen Auswirkungen auf den Alltag. Falsche fachärztliche Indikation seit 2011 führte zu zahlreichen Nebenwirkungen.
Aktuelle Medikation: Lamutrigin (150mg), Burpropion (150mg), Mirtazapin (30mg), Escitalopram (10mg)
Aktuelle Symptome: Angstzustände, betäubtes Selbstbewusstsein, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Gedankenkreisen, Nervosität, öfters auftretende leichte Übelkeit und Mundtrockenheit.
Aktuelle Diagnose: bipolare-II Störung (F31.8), Ängstlich-vermeidende (selbstunsichere) Persönlichkeitsstörung (F60.6)
Ziel: Sämtliche Medikamente ausschleichen ab Mitte Juli 2018.
Absetzverlauf:
Escitalopram (Wasserlösmethode)
18.7. 9mg
16.8. 8mg
15.9. 7mg
Gesamter Behandlungsverlauf: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 79#p258779

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