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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 26.04.17, 10:34

Hallo Jana,

wenn Du Schüßler Salze oben rechts in die Suchfunktion eingibst, dann gibt es einige Beiträge mit Erfahrungen und Einschätzungen. Stöber doch da schon mal durch, Du kannst Mitglieder dann auch in ihren Threads anschreiben, wenn Du es genauer wissen willst:
search.php?keywords=Sch%C3%BC%C3%9Fler+Salze

Wegen der Panikattacken. Ich habe von einigen Mitglieder hier gelesen, dass ihnen diese Podcast eine gute erste Hilfe waren: https://www.panikattacken-loswerden.de/ ... er-podcast

Grüße, Murmeline
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von JanaWer » Mittwoch, 03.05.17, 9:24

Danke Murmeline für den Hinweis,
das ist sehr nett von dir! Da werde ich mal schauen. Ich habe nun auch selbst viel zu den Salzen gelesen, aber mich würde auch echt interessieren, ob diese Salze helfen. Immerhin werden sie wie in der Homöopathie auch nur verdünnt, da stellt sich die Frage, was dann noch beim menschlichen Körper ankommt?

TheMPK
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von TheMPK » Montag, 04.09.17, 10:19

Hallo ihr Lieben.

Da der Thread etwas eingeschlafen ist, reaktiviere ich ihn mal.
Bin nun seit ca. 6 Wochen auf Abends 25mg Opipram(ol) angekommen und wollte die dann in einer Woche auf 1/4 runtersetzen.
Werde das aber wohl bis nach dem Kanada-Urlaub verschieben, da ich gerade etwas probiert habe (keine Sorge, zu Pflanzlich komme ich gleich).

Ich habe langsam ausgeschlichen, mich immer mehr (ohne Druck) bewegt, angefangen von zu hause zu arbeiten und eben ein Life-Work Balance zu erreichen, damit es einerseits meine Frau beruhigt und mir gleichzeitig Sicherheit und Ruhe vermittelt.
Seit ein paar Wochen (mit ganz wenigen Wacklern wegen Absetzung und Stress) habe ich meinen "Traum" wahr gemacht und bin mal wieder nach Lüsen - das dritte Mal insgesamt, aber das erste Mal mit der Erkrankung.
In den beiden vorherigen Fällen war meine jetzige Frau mit im Auto und ich war ja nicht krank. Diesmal alleine - anfänglich alles gut, aber ich glaub die letzten 20 Minuten (Berg hoch, eng, Gegenverkehr) mit den insgesamt 7 Stunden (3 kleine Pausen) waren zuviel.
Ich brauchte knapp 1 Tag, um einigermaßen wieder ruhig zu sein (jetzt, während ich schreibe).
Ich habe den Urlaub abgebrochen und will nur wieder nach Hause - muss nur für mich selbst einschätzen, wie ich das nun mache (längere Pausen, klar - aber fühle ich mich Fahrtauglich?).

So. Seit einigen tagen nehme ich zusätzlich wegen aufgekommender Unruhe Passionsblüte (Lioarm), Morgens, Mittags bei Bedarf, Abends.
Dazu wie gesagt noch die 1/2 Tablette Opi um 22:00, also kurz vorm Schlafen. Ich meine, es hat mir geholfen, ist aber noch etwas früh, dass genau zu sagen. Auch mich interessiert eigentlich, was ich noch pflanzlich nehmen kann, um meine ALltagstauglichkeit stabiler zu gestalten.
Soll heißen, weniger schnell in Stress zu geraten - ich tendiere dazu, mir zu schnell Gedanken zu machen, rotiere mich selbst in Unruhe.

Therapie: suche nach einem Platz, da die Letzte nicht gepasst hat.
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Lara_86 » Sonntag, 12.11.17, 13:06

Hallo ihr Lieben,

kurz eine Frage zum Kytta sedativum. Hilft das beim Ein- und Durchschlafen? Muss man es täglich vor dem Schlafen gehen einnehmen um etwas von der Wirkung zu merken oder reicht die Einnahme nach Bedarf? Und welche Mengen nimmt man i.d.R. ein?
Ich habe das im Internet nicht rausfinden können.

Wäre schön, wenn ihr mir helfen könntet.
Danke.

LG Lara
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Hinweis: Ich habe hier nur deshalb so schnell reduziert, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Wochen auf 0 war.
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von LinLina » Sonntag, 12.11.17, 13:12

Hallo Lara :-)

generell soll das Kytta sedativum erst wirken, wenn man es 1-2 Wochen täglich nimmt.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es bei mir schon nach 1-2 Tagen wirkt, und ich nehme es auch nicht länger als wenige Tage und auch nur selten, nur für akute Situationen wie jetzt meinen Umzug, wo ich mehrere Tage nicht mehr zur Ruhe kam und Dauerpanik hatte.

Es hilft meiner Erfahrung nach beim Ein- und Durchschlafen indem es einen insgesamt etwas ruhiger macht. Eine akut schlafanstoßende Wirkung konnte ich nicht spüren, wenn überhaupt ganz subtil. Aber das kann individuell unterschiedlich sein.

Wieviel man nehmen soll steht ja auf dem Beipackzettel, ich würde empfehlen auf jeden Fall erstmal mit einer Tablette anzufangen um die Verträglichkeit zu testen.

https://medikamio.com/de-de/medikamente ... il#how_use

Liebe Grüße
Lina
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Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Lara_86 » Sonntag, 12.11.17, 13:28

Hallo Lina,

vielen Dank für die schnelle Info :) ich frage nicht wegen mir, sondern wegen meiner Mutter. Sie hat grosse Probleme mit dem schlafen und der Arzt wollte schon längst ein AD oder Benzo verschreiben. Ich habe ihr davon abgeraten und kytta vorgeschlagen. Ich möchte ihr einfach gerne einen tip geben. Dann würde ich ihr vorschlagen Sie soll mal täglich eine Tablette nehmen und abwarten ob sich etwas tut. Aktuell nimmt sie es bei Bedarf und es hilft ihr zwar aber nur etwas... was denkst du? Wäre die vorgehensweise geeignet?

Lg Lara
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von LinLina » Sonntag, 12.11.17, 14:06

Liebe Lara :-)

Bevor deine Mutter ein Benzo oder AD nimmt, würde ich es wirklich mit dem Kytta-Sedativum täglich versuchen.

Man kann bis zu 3 mal täglich eine Tablette nehmen, ich würde jeden Abend zumindest eine nehmen und evtl. noch tagsüber bei Bedarf oder so. Sie muss halt schauen, ob es ihr dann etwas mehr hilft wenn sie mehr davon nimmt und regelmäßig. Ich könnte mir vorstellen dass es ein wenig hilft.

Ansonsten schau doch mal in unserem Bereich Gesundheit rein, da gibt es einen Thread zu Schlafstörungen mit weiteren Tipps.

Wichtig ist natürlich auch, der Ursache auf den Grund zu gehen, zu schauen ob es greifbare psychische oder physische Ursachen gibt.

Meditation und Entspannungsübungen können auch sehr hilfreich sein, ich weiß nicht was deine Mutter schon alles versuche hat.

Alles gute für euch

lg Lina
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Lara_86 » Sonntag, 12.11.17, 14:33

Liebe Lina,
vielen Dank!! Ich hoffe du hast deinen Umzug und die Dauerpanik gut überstanden und kannst ein wenig zur Ruhe kommen. Du bist schon so weit, ich ziehe den Hut! Und zusätzlich zu deinen eigenen Themen hilfst du uns so gut :) vielen dank!

Gruß Lara
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von coxmo » Samstag, 14.07.18, 17:38

Ich habe vor, nun auf pflanzliche Therapie zu setzen.
Nachdem es zig verschiedene Mittel gibt, dürfte es wohl sinnvoll sein, einen Naturheilkundler/Heilpraktiker mit Schwerpunkt Phythotherapie zu fragen, welches die richtigen Mittel sind. Grundsätzlich ist es oft so, dass bei Pflanzen mehrere in Kombination besser wirken, aber einfach alles durcheinander könnte je nachdem welche man nimmt auch negativ sein, wenn sich die Wirkung dadurch aufhebt oder es gar dadurch zu negativen Effekten kommt. Zumal es halt auch ne Kostenfrage ist – wenn man nun zehn verschiedene nimmt und auch drei davon reichen würden, wäre das kostenmäßig sehr ineffizient.

Leider werden die Kosten für einen Heilpraktiker von meiner Krankenkasse, der TK, nicht übernommen, ebenso wie für Akupunktur, jedenfalls nicht für Depressionen, nur für Schmerztherapie.
Gibt es Erfahrungen dazu, wie es bei anderen Krankenkassen aussieht?
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Jamie » Samstag, 14.07.18, 20:06

Hallo coxmo, :)

meine Krankenkasse übernimmt auch keine Homöopathie bzw. nur unter Bedingungen.

Sie übernimmt einmalig Kosten von 100€ für das ganze Jahr, wenn der Homöopath Arzt ist, der eine Zusatzausbildung in Homöopathie hat, aber diese Summe reicht nur für das Erstgespräch (maximal) und dann kommen noch alle weiteren Behandlungs- und Medikamentenkosten auf mich zu.
Völlig unzureichend also.

Ich habe eine ganz tolle Heilpraktikerin, keine approbierte Ärztin, die wird sowieso nicht bezahlt.

Sie testet auch aus, welche Medikamente mir bekommen und der Körper haben will; auf gut Glück kaufe ich also weder pflanzliche noch homöopathische Mittel, denn einerseits ist es teuer und andererseits weiß ich dann auch nicht, ob es mein Körper überhaupt haben will.

Da gebe ich lieber einmalig Geld aus für eine ordentliche Anamnese und Testung und gehe dann mit einem besseren Gefühl in die Apotheke als zu raten, was meinem Körper gut tun könnte.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von coxmo » Samstag, 14.07.18, 21:30

Hi Jamie,
wenn das Erstgespräch 100 € kostet – wie viel Termine brauchst du denn insgesamt, bis klar ist, was dir hilft, also was kostet es zusammen? (Ich weiß, dass es individuell verschieden ist, wie viel Termine man braucht, vielleicht braucht man nachdem alles klar ist auch immer paar Termine im Jahr zur Kontrolle, aber nur damit ich ungefähr weiß, womit ich zu rechnen habe.)

Das Gesundheitssystem ist was das betrifft ein einziger Dreckhaufen. Ich war 8 Wochen in der stationären Psychiatrie, ein Tag kostet soweit ich weiß ~300 €, zusammen wären das 17.400 € – ich glaube nicht, dass eine Heilpraktikerin auch nur ansatzweise diese Höhen erreicht! Natürlich ist nicht gesagt, dass es was hilft, aber die Stationäre hat auch absolut Null gebracht.
Hatte mal bei einer Zusatzversicherung dafür recherchiert, alle wo ich online den Fragebogen ausgefüllt habe, haben wegen des erhöhten Risikos abgelehnt. Ist ja auch irgendwo verständlich. Aber noch mal nen Versicherungsmakler fragen. Wenn dazu der Antrieb besteht.

LG,
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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Jamie » Samstag, 14.07.18, 21:51

Hallo coxmo :),

man braucht eigentlich nur einen Termin für den Anfang.
Den Ersttermin, der auch besonders ausführlich ist und daher in der Regel teurer als Folgetermine (musst du schauen, wie es der Heilpraktiker abrechnet) und am Ende des Ersttermins kannst du normalerweise auch die Medikamente getestet bekommen, die dein Heilpraktiker meint, dass sie hilfreich für dein Problem sein können.
Man kommt ja mit einem speziellen Anliegen hin.

Dann stellt er dir ein Privatrezept aus und du kannst die Sachen in der Apotheke bestellen.
200€ sollte man für Ersttermin und drei vier Medikamente mindestens einkalkulieren.
Nach oben ist dem natürlich keine Grenze gesetzt.

Im Entzug sollten es eh nicht so viele Stoffe gleichzeitig sein, mehr als 3 oder 4 bzw. Kombipräparate, die passen, sollten es für den Anfang nicht werden.

Frage nach, noch bevor du einen festen Termin vereinbarst, ob der Heilpraktiker / Homöopath auch austestet - ich finde das wichtig.
Es gibt auch Praktiker, die das nicht tun und die aus Erfahrungswerten verordnen.
Dazu kann man stehen wie man will, ich möchte ausgetestet haben, was zu mir passt. :roll:

Da Homoöpathie und Phytomedizin keine schnellen Erfolge versprechen, muss man sich innerlich sowieso auf eine längere Einnahmezeit gefasst machen, ehe etwas anschlägt.
Ich gehe nicht häufiger als 3-4mal im Jahr dort hin, auch, weil es mein Budget nicht her gibt.
Das Teuerste sind definitiv die Arzneien, wenn du mich fragst.

Viele Grüße
Jamie
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pflanzliche Alternativen für Absetzsymptome?

Beitrag von Claudi87 » Freitag, 03.08.18, 10:18

Hallo, gibt es pflanzliche Alternativen die man in der Zeit wo man Absetzsymptome hat nehmen kann?
Citalopram 20 mg seit 3 Jahren wegen Depressionen ( zwei Jahre davon auch leichte Hypochondrie).
Abgesetzt innerhalb ca. 4 Monaten
Seit Mai 2018 bei Psychologin.
Auf Null seit Mai 2018 ( seit dem Angststörung, Verdauungsprobleme, Nahrungsunverträgluchkeiten, Weinerlichkeit, Schmerzen im Brustkorb ).

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Re: pflanzliche Alternativen für Absetzsymptome?

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 03.08.18, 11:06

Hallo Claudia,

ich denke, das muß man ausprobieren. Nicht jeder verträgt was in dieser Zeit.

Mir helfen sehr gut Notfalltropfen. Auch Calmvalera und/oder Metacavernit helfen mir wenn z.B. eine Angstwelle kommt. Wirkung oder Placebo? Ist mir egal, hauptsache es hilft :wink:

LG Towanda
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
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09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Welches pflanzliche Mittel

Beitrag von Murmeline » Freitag, 03.08.18, 13:02

Hallo Claudia,

Ich hab deine Frage in den bereits vorhandenen Thread zum Thema eingefügt. Hier kannst du mal lesen, welche Erfahrungen andere machen.

Murmeline
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Re: pflanzliche Mittel als Alternative

Beitrag von knuddlz » Mittwoch, 08.08.18, 23:15

Hallo,
ich habe auch so meine Erfahrungen sammeln dürfen. Auch wenn sie nur gering sind.
Oups. Sind 8 Seiten geworden. Aber vielleicht lohnt es sich für den einen oder anderen?!

Ich:
Viel Ärger und Stress im Leben. Ernährung durchwachsen, Sport relativ viel und wenig Pause. Das führte zu Panikattacken. 6 Jahre ohne Diagnose. Dann endlich eine Diagnose und Erleichterung. Die Panikattacken wurden meistens ausgelöst durch Trigger und begünstigt durch Stress. Die Panikattacken verschwanden und es gab Episoden von generalisierter Angststörung die immer Schubweise mal für einige Tage da waren. Inzwischen gibt es auch Körperliche Symptome wie Myalgin, und Neuropathien. Diese treten in der Regel in Ruhephasen auf. Zwischendurch gab es Episoden von deutlich eingeschränkter Kognitiver Fähigkeiten speziell nach Stressigen Situationen oder langen Arbeitstagen die noch immer präsent sind. Es gibt bei mir noch Nebenbaustellen wir M Furfur( Pilz), Pickel am Rücken, Testosteronmangel, diverse Vitamin/Mineralstoffmängel (Selen, B-Vitamine und Vitamin D3) und eine mittelschwere Darmfehlbesiedlung. Allergien klammere ich mal aus. Damit bin ich auch gesegnet. Diagnose meines Psychologen: Panikattacke, Somatische Störung, Neurasthenie.

Psychopharmaka:
Mein Neurologe/Psychiater wollte mir Citalopram und Alprazolam andrehen nach dem er Panikattacken diagnostiziert hat. Habe ich nie genommen.
Ich bin dann ins Krankenhaus gewechselt und der Psychiater drehte mir Escitalopram an. Eine Diagnose hatte er mir vorenthalten. Das habe ich 4 Tage genommen und dann abgesetzt weil selbst im Bett liegen zu anstrengend war. Meine Frau hat von ihren Hausarzt Opripramol wegen Nervosität bekommen. Sie hat es gut vertragen. Also habe ich es auch probiert. Das probieren ging über 3 Monate a 3x 25mg tägl. Also eine verhältnismäßig sehr geringe Dosis. Mir ist das Zeug wirklich gut bekommen. Ich habe es wegen des Heilpraktikers abgesetzt. Dazu später mehr. Ich bekam einige Tage später ordentliche Absetzerscheinungen.

Ängstlichkeit
Unruhe
Allgemeines Krankheitsgefühl
Schweißausbrüche
Anspannung

Der Opripramolkonsum beschränkte sich von Dezember 2017 bis Februar 2018. Inzwischen ist August und ich habe über 5 Monate keine Opripramol mehr genommen. Meine Symptome sind unter den Punkt "Ich" oben nachzulesen. Diese sind noch immer sehr präsent. Aktueller Fokus ist Unruhe, Myalgien und Neuropathien mit einhergehender schlechten Kognitiven Fähigkeiten nach Belastung. Meine Probleme waren während des Opripramolkonsums besser aber nicht weg. Darüber hinaus nehme ich seit Sommer 2016 Lorazepam bei Bedarf. Die Dosis beträgt 0.25mg. Ich nehme alle 4-8 Wochen mal eine Tablette (0.5mg).

Instinktiv habe ich von eine Dauermedikation in der empfohlenen Dosis abgesehen. Mit dem Thema Antidepressiva habe ich mich erst während des Opripramolkonsums auseinander gesetzt. Mir gingen öbszöne Fakten zu die bei näherer Betrachtung Sinn machen. Damit meine ich negative Aspekte von Psychopharmaka.

Unter anderen ist bewiesen das mehr Serotonin nicht davor schützt depressiv zu sein. Dazu gibt es Studien. Das bedeutet das AD wie SSRI (Escitalopram) gar nicht so wirken können wie die Pharmaindustrie vermutet. Die Wirksamkeit von SSRI basiert faktisch auf Vermutungen. Ich habe gelesen das jegliche Art von Neuroleptika Nervenzellen auflösen.
Das bedeutet man bekommt über Jahre ein Schrumpfhirn und verblödet faktisch. Es wird einen verheimlicht das diese Substanzen Absetzerscheinungen mit sich bringen. Bei Benzos sagen die einen noch immer Vorbehalte. Aber bei SSRI hält man sich dezent bedeckt.
AD wie SSRI sollen sogar die Symptome auslösen die es bekämpfen soll da es aktiv in die Gehirnchemie eingreift. Das Gehirn versucht sich selbst zu regulieren. Wenn man nun SSRI einnimmt, muss das Gehirn nachregulieren um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das dauert natürlich ein paar Wochen womit auch die Eingewöhnungszeit von 2-4 Wochen zu erklären ist. Diese Zeit ist nicht die Zeit bis SSRI's wirken, sondern die Zeit bis sich das Gehirn umgestellt hat. Mal Rückwärts. Im Gegenzug braucht das Gehirn auch Wochen ehe es wieder im Gleichgewicht ist, wenn man das Zeug abgesetzt hat.

Über ein Ausschleichen oder einen Entzug kann ich nicht viel berichten. 3 Monate Opripramol. 2-3 Wochen Absetzerscheinungen die nicht toll, aber erträglich waren. Ich wusste nicht das man auch Trizyklische AD ausschleichen muss. Heute weiß ich es besser. Das Ausschleichen ist deshalb so wichtig da das Gehirn nicht von jetzt auf gleich so viel umbauen muss. Sondern nur allmälig über Wochen sehr langsam sich den Spiegel der von außen zugeführt wird anpassen muss.

Man muss mit der Pharmaindustrie aber auch mal ein Brot brechen! Man überlege die armen Epileptiker oder Schizos mit ihren Psychosen. Deren Leben ist in der Regel so schon schlecht genug. Mit den Psychopharmaka gibt es zumindest ein erhöhtes Niveau an Lebensqualität. Die Perversion geschieht überwiegend bei den Depressiven. Und da gibt es 3 Seiten der Medaillien.

Phamraindustrie - der Produzent der Geld haben will, Studien manipuliert und aggressiv Marketing betreibt.
Ärzte die nicht sachgemäß geschult werden und sinnfreier Weise zu Hauf verschreiben
Und der Endverbraucher der sich die Dinger blind reinpfeift ohne sich mit seiner Krankheit ernsthaft auseinander zu setzen und oder blind den Arzt vertraut.

Ich gehe mal nur auf das Thema Depression ein. "Komplexere" Krankheiten wie Schizos oder Epis lasse ich mal außen vor da ich mich dahingehend nicht so sehr eingelesen habe und vom Verständnis her auch Alternativen recht dünn gesät sind. Das Neuroleptika bei Epilepsie durchschlagende Erfolge hat und auch seine Daseinsberechtigung hat weil die Menschen teilweise absolut Symptomfrei sind brauchen wir hier nicht zu diskutieren. Das sind Tatsachen. Das Neuroleptika die Nerven auflöst macht die Wirkweise nur authentischer.
Es ist abzuwägen. Risiko / Nutzen

Depression:
Man muss wissen das Depressionen in der Regel Episoden sind. Tage, Wochen, in Ausnahmefällen wenige Monate. Somit ist bei depressiven Episoden immer erstmal eine Einnahme von maximal 6 Monate vorgesehen! Ist man "chronisch Depressiv" liegt es vermutlich an SSRI's oder man ist Beratungsresistent und arbeitet nicht an eine Heilung. Gehen wir aber mal davon aus man begibt sich in ambulanter Psychotherapie und krempelt sein halbes Leben um was in der Regel die notwendige Folge des Therapieerfolgs darstellt. Dann ist sehr wahrscheinlich das wir uns nach wenigen Monaten besser fühlen. Warum?
Denn, wenn man alles negative abschüttelt, und sich in das positive Getümmel wirft, reagiert das Gehirn ganz anders. So nach dem Motto: Tue gutes und dir wird gutes Widerfahren. Und tue schlechtes und dir wird schlechtes widerfahren. Eigentlich simpel.

Sinnestherapien:
Wie diese Therapie im einzelnen ausfällt muss individuell entschieden werden.
Tue was gutes und dir wird gutes widerfahren ist ein toller Therapieansatz. So entstanden auch Aroma, oder Akustiktherapie. Es gibt sogar Geschmacks und Geruchstherapie. Jeder hat ein Laster was ihm gefällt. Der Hintergrund ist jener, das im Gehirn was gutes passiert wenn einen etwas gutes widerfährt. Der eine reagiert positiv auf Akustik. Der hört Beethoven, oder Bach oder Trilax Basic oder aber auch diverse Binaural Beats. Der eine ist akustisch völlig schmerzfrei und wird erregt bei einen tollen saftigen Rindersteak. Wiederum andere mögen den Duft von Lavendel, Patscholi oder Orangenöl. Man kann mit jeden Sinnesorgan etwas gutes empfinden was etwas positives im Gehirn macht. Das der Hintergrund warum solche Therapieansätze auch helfen. Helfen. Die machen nicht gesund, helfen aber wieder positives zu empfinden. Diese Therapieverfahren kann man auch wahllos kombinieren.

Natur:
Ein weiter Ansatz ist die Verbundenheit der Natur. Wir sind streng genommen erst seit ein paar wenigen Tausend Jahren "Sesshaft" in Wohnungen. Unsere Natur ist es raus zu gehen. Natur zu genießen. Das beruhigt. Die Natur zu erleben. Dazu gehören auch Tiere. Nicht gerade träge Goldfische. Aber tolle Spielgefährten wie Hunde und Katzen die in unseren Kopf positive Reaktionen hervorrufen. Wer will nicht mit einen Hundebaby rumtollen? So gesehen kann man sich auch in Tierheimen engagieren. Patenschaften für Hunde die man regelmäßig ausführt. Das hilft nicht nur dem Hund sondern auch einen selber.

Sport:
Sport ist existentiell. Sport baut Energie ab. Im weitesten Sinne kann man sagen. Viel Sport, wenig Unruhe. Unruhe ist eine Art der Energie. Wenn die Energie durch Sport verloren geht, bleibt auch keine Unruhe. Logisch?!. Ein gesunder Körper ist nicht so anfällig für eine gestörte Biochemie im Kopf. Ein Leistungsfähiger Körper kann lang anhaltende Stresssituationen besser meistern. Mein Kardiologe meint jeden Tag 30min Aktivität.
Kein Hochleistungssport. Aber Fahrrad fahren, Tischtennis, schwimmen oder sowas geht schon in Ordnung. Den Körper bewegen!

Man muss sich nicht nur um sich selbst kümmern. Sondern auch um sein Umfeld. Familie. Freunde. Arbeit.

Umfeld:
Ein Großteil verbringen wir auf Arbeit. also muss man zusehen das man auf Arbeit kein Stress und keine Differenzen hat. Wenn man Feierabend hat, will man nach Hause zur Familie. In der Regel aber auch nur dann wenn dort Harmonie herrscht und man sich dort Stärke holt. Hat man zu Hause auch oft Stress, schädigt einen das und der Heilungserfolg wird damit deutlich gemindert. Und zu guter letzt braucht man auch reale soziale Kontakte. Raus mit den Freunden. Was erleben und gute Erfahrungen sammeln. All jenes ist zwingend nötig für ein gesundes Dasein. Vernachlässigt man dies alles, kann man sich Pillen reindrommeln wir man will. Man wird auf ewig krank bleiben. Nicht nur bei sich therapieren. Sondern man muss auch leben.

Meditation:
Es gibt noch sehr tolle andere Therapieformen die ergänzend helfen können. Da geht es darum gezielt die Nerven zu beruhigen. Meditation. Es ist im EEG nachgewiesen das Meditieren die Hirnaktivität positiv beeinflusst. Meditieren ist meines Erachtens nach eines der viel versprechensten Therapieformen. Jeder der kann sollte das verfolgen. Und es gibt nicht nur Omm und Schneidersitz und sich das blaue vom Himmel vorstellen. Es gibt noch wesentlich mehr Formen der Meditation. Ziel ist es seinen Geist frei von allem zu machen. Den Bereich der Aggression, der Denkspirale und der Sorgen zu verlassen. Vereinfacht gesagt: Wenn wir nicht ans negative denken, "verlernen" wir das. Und wenn wir nicht mehr an das negative denken, schüttet unser Gehirn auch nicht mehr so viele negative Substanzen aus die uns schlecht fühlen lassen.

PMR
Tolle Sache ist auch PMR die entspannt und soll speziell Myalgin bessern. Hinzu kommt Yoga, Pilates und andere aktive Formen der Entspannung. Im wesentlichen geht es auch da darum unsere Nerven zu beruhigen. Zu entspannen. Das geht mit diversen Sinnestherapien oftmals auch nicht ausschließlich da diese im gewissen Maße auch die Nerven reizen. Zwar positiv....

Homöopathie:
Kommen wir neben Antidepressiva aber zu anderen Substanzen. Viele schwören auf Homöopathie. Glückwunsch wenn es hilft. Ich bin dafür zu wissenschaftlich veranlagt. Für jede Substanz gibt es eine therapeutische Dosis. Homöopathie vermittelt mir den Eindruck, um so höher die Potenz, also um so weniger Wirkstoff im Medikament vorhanden ist, desto besser wirkt es.

Anbei ein Link zur Berechnungsgrundlage

http://www.engel-apotheke-freiburg.de/m ... enzen.html

Einmal verkürzt dargestellt. Die Potenz D6 bedeutet. 0,0001% Wirkstoffanteil.
Heißt so viel wie: 70% Alkohol, 69,9999% Wasser und 0,0001% Wirkstoffanteil.
Und man beachte das D6 keine Hochpotenz ist. D1 bedeutet 1:10.
D6 bedeutet 1:10 hoch 6. Es gibt da noch ganz andere Potenzen. Bis zu 1: 50000 hoch X
Im wesentlichen lässt sich die Wirkung von Homöopathie nicht auf die Quantität des Wirkstoffes zurück führen. Eine so geringe Dosis kann defakto nicht wirken. Es geht bei Homöopathie schlicht weg um Informationen. Dem Homöopathischen Mittel wird ein Quäntchen an Information des Hauptwirkstoffes beigemischt der irgendwas im Körper auslösen soll damit er genesen kann. Das klingt, wenn man daran glaubt authentisch.
ABER
Die Trägersubstanzen wie Wasser und Alkohol haben mit so vielen Substanzen Kontakt gehabt die in ähnlichen Hochpotenzen an Inhalt zählen dürften. Denn das Wasser kommt aus irgendwelche Quellen. "Kontaminiert" mit Salzen, und sonstiger Chemie zur Aufbereitung der deutschen Wasserwirtschaft. Faktisch ist der Medizin die wir zu uns nehmen noch mit viel mehr Informationen, also winzigen Partikeln belastet die wir gar nicht kennen, und auch nicht kennen wollen. Diese müssten ebenso ein hohes Wirkspektrum haben. Gewünschtes oder auch ungewünschtes. Ich machs kurz. Ich glaube nicht an Homöopathie.

Kognitive Verhaltenstherapie/ Sprachtherapie
Sollte immer stattfinden. Mit der Sprachtherapie setzt du dich in irgendeiner Weise mit dich und deinen Problemen auseinander. Du bekommst Tipps vom Profi und verarbeitest alles mehr oder weniger noch einmal und ordnest es beim zweiten mal vielleicht anders ein und kommst besser damit klar.
Die Kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab Verhaltensmuster zu entdecken die dich stressen. Diese Verhaltensmuster sollen umprogrammiert werden.
Beispiel: Du hast eine Eigenschaft das du nicht Kritikfähig bist. Kritisiert dich jmd zickst du notorisch rum ohne nach zu denken. Das macht dir Stress und schafft Konflikte. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab genau dieses Problem zu identifizieren und dich umzuprogrammieren. Du sollst nicht mehr notorisch rumzicken sondern Kritik offen gegenüberstehen und den Mist den du verbockt hast akzeptieren. Der Gegenüber will dir doch nur helfen und mitteilen wie es besser geht damit du hinten raus im Leben besser klar kommst.

Akkupressur:
Es gibt Gewisse Triggerpunkte - Meridiane im Körper. Man kann sich das wie eine Straße vorstellen. Sind diese Straßen durch einen Unfall blockiert, können gewisse Funktionen negativ beeinflusst werden die zu Symptomen führen. Dann gilt es diese Straße/diesen Weg wieder frei zu machen. Mit Akupressur. Man nennt es auch Klopftherapie. Ohne Scheiß. Bereits nach eine Minute klopfen kann sich das Wohlbefinden spürbr verbessern. Auch wenn diese nur relativ kurz anhalten. Welche Punkte es lohnt zu klopfen kannst du hier nachlesen.
Neben Akustiktherapie, Yoga und Kognitive Verhaltenstherapie eines der bequemsten Therapieformen bei mir.

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Und unterhalb am der Schilddrüse. Manubrium Sterni.
Meridiane sind Straßen für den Energietransport. Gibts Stau, gibts Energiestau und an anderer Stelle fehlt dann Energie.

Massage/Ostheopathie
Massage und Ostheopathie geht eher gegen Blockaden, Orthopädische Probleme oder Stressbedingte Muskelprobleme. Sowohl die KMT (Klassische Massagetherapie) als auch die Ostheopathie ist toll und hochwirksam. Das wichtigste ist jedoch das der Therapeut gut ist.
Mann muss mal bei 3-4 verschiedenen Therapeuten, unterschiedlicher Preisklassen gewesen um wirklich zu wissen wers drauf hat. Darüber hinaus kann man mit Wärme oder Kältepads viel erreichen. Die Schulmedizin setzt auf Wärme in Form von Fangopackungen. Das ist so falsch nicht. Der Osteopath sagt: Wir dürfen da keine Energie reinbringen. Wir müssen dem Energie entziehen und wollen lieber mit Kälte ran. Faktisch ist das Individuell. Der eine verträgt das, der anderer das, wiederum ein anderer verträgt beides. Nebenbei bemerkt kann man sich für 20€ selber Wärmekissen kaufen. Oder Fangopackungen. Man sollte darauf achten das der Tragekomfort gut ist und die Packungen die Wärmeenergie lange speichern können. Im Sommer lasse ich mich gerne therapieren. Im Winter mache ich selber gerne Fango. Positiver Effekt. Man kann während dessen mal richtig die Seele baumeln lassen.
Ergänzend erwähne ich den Youtube Kanal Liebscher und Bracht. Hochwirksame Dehnungsübungen meistens mit Soforteffekt mit einer Therapiedauer von 5-10min!


Mineralstoffe:
Speziell Magnesium beruhigt die Nerven. Wirkt Muskelentspannen und sollte ergänzend eingenommen werden da erhöhter Stress den viele Unruhepatienten haben Magnesium killt.
Somit besteht ein erhöhter Mageniumbedarf. Ich nehme aktuell 200mg nach Feierabend ein und 200mg vor dem Schlafen gehen. Magnesiumcitrate helfen gut, machen mir aber Magenschmerzen. Magnesiummalate haben gar nicht gewirkt. Ich nehme die billigen Magnesiumcarbonate aus der Drogerie. Es gibt auch Leute die machen Magnesiumbäder.
Das Magnesium wird Transdermal aufgenommen und so in die Muskeln befördert.
Ein heißes Bad hilft ohne hin zu entspannen. Sowohl Muskeln als auch Geist. Wer es täglich kann, dem sei es angeraten.

Phytopharmaka:
Bei Depressionen ist bei leichten bis mittleren Verlauf immer eine Kombitherapie angeraten. Das bedeutet, Psychotherapie + Medikamente. Speziell bei leichten bis mittleren Depressionen sind Phytopharmaka vorzuziehen weil sie genau so wirksam sind, aber deutlich weniger Nebenwirkungen haben. Es gibt da ja die tollsten Sachen. Ich habe viel recherchiert und einiges getestet. Zunächst einmal muss man mal nachdenken was denn eigentlich wirken kann. Tee's, sind aus meiner Sicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Habe ich probiert. Aber man kann niemals so viel mg an Wirkstoffe durch Tee konsumieren wie man mittels Tabletten zuführen kann und auch braucht. Ich bin auch kein großer Freund von Cremes oder Bäder wobei diese wohl noch mehr Wirkung zeigen als ein Tee. Also beschränken wir uns mal auf Tabletten mit Wirkstoffextrakte. Ich habe alle die hier beschrieben Wirkstoffe über 3 Wochen getestet es sei denn ich habe nach 2 Wochen keine Veränderung gespürt.
Bei der Dosierung ist wichtig wie hoch der Wirkstoff konzentriert ist. 500mg sind nicht gleich 500mg!!!

Baldrian/Hopfen Stark für die Nacht von Abtei:
800mg Anfangsdosis über eine Woche. Wirkeintritt nach 2 Tagen. Man spürt das Sedativa.
Nach 4 Tagen kommt die Ruhe auch im Kopf an. Nach eine Wohce habe ich auf 400mg runterdosiert. Ich war weitgehend Symptomfrei. Unschöne aber erträgliche Nebenwirkung ist eine diffuse Müdigkeit.

Neurodoron:
Sehr gut bewertet in Medpex. Hat bei mir aber faktisch nichts gebracht. Daher habe ich es nach 2 Wochen abgesetzt. Eigentlich Typisch Homöopathie.

Passionsblume (Passidon):
800mg pro Tag. Ich habe nichts gespürt. Ein Freund von mir konnte seine Muskelschmerzen und Anspannung durch 1000mg leicht verbessern.

Rosenwurz 3.6% Sanct Bernhard:
Die geistige Erschöpfung war nach 5 Tagen faktisch wie weggeblasen. Ich brauchte keinen Mittagsschlaf mehr. Ich fühlte mich wieder einigermaßen Vital. 200mg.

Lasea:
80mg Lavendelölextrakt. Wirkt primär auch auf den Kopf wie Rosenwurz. Ist aber nicht so stark. Darüber hinaus fehlt die sedierende Wirkung. Bei Rosenwurz hatte ich keine Unruhe. Bei Lasea schon. Teilweise sehr ausgeprägt sodass ich Baldrian dazudosieren musste.

CBD ÖL 28mg/Tag
Habe ich 3Wwochen genommen. Wirklich geholfen hat es nicht. Wirksam jedoch ab ca, 100mg/Tag. Wird dort in der Krebstherapie eingesetzt.

L- Trypthophan:
Habe ich noch nicht getestet. Klingt aber Vielversprechend. Jeder sollte mal danach googlen. Tagesdosis 500-100mg.

Ashwagandha:
Habe ich noch nicht getestet. Tagesdosis 1800mg. Soll gut gegen Angst und Depressionen sein.

Bachblüten:
Ich bin Skeptisch aber werde ab kommende Woche für 3 Wochen Bachblüten testen.
Hof Apotheke Stuttgart hat ein Onlineformular wo man Symptome ankreuzt. Dann wird einen ein Fläschchen zurecht gemixt. Ich verspreche mir durch Bachblüten nicht besonders viel.
Da es aber teilweise Wunder wirken soll habe ich mir auch mal ein Flächchen Zaubertrank besorgt. 30ml kosten ca 15€

Es gibt noch jede Menge anderer Substanzen die jedoch nicht ganz so authentisch klingen und oder fast gar nicht verbreitet sind. Erstens fehlen umfangreiche Studien, oder man kommt nur schwer heran. Das hat meistens seinen Grund. Oder man bekommt keine wirksame Therapeutische Dosis heraus. Diese ist oftmals anders als auf dem Etikett drauf steht. Ich verfolge den Ansatz, was viele Publizieren muss irgendwo auch was bringen. Speziell Baldrian ist seit Jahrtausenden bekannt und nie in Vergessenheit geraten. Vermutlich nicht weil es so schlecht wirkt. Es gibt aber auch andere vielversprechende Substanzen wie Beispielsweise Safran. Safran ist jedoch sehr teuer. Johanniskraut ist hochwirksam, aber wegen der Lichtempfindlichkeit speziell im Sommer nicht empfehlenswert. Auch Frauen mit der Pille könnten durch Spass nach 9 Monaten Ernst bekommen.

Die Wahl des richtigen "Naturheilkstoffs" ist von den Symptomen abhängig.
Aktuell, nach nicht fertiger Testreihe würde ich mir selbst 400mg Baldrian zum dämpfen, 200mg Rosenwurz zur geistigen Stabilität und 400mg Magnesium zur Muskelentspannung verordnen.

Kombipräperate:
Es gibt aus sogenannte Kombipräperate die viel versprechen und vermutlich auch einiges davon halten wenn man sich die Wirkstoffe anschaut. Ich spreche von Kraftkraut.

https://www.amazon.de/KRAFTKRAUT-TESTOS ... B07CP5R9YH

Mönchspfeffer geht ordentlich auf die Potenz im positiven Sinne. Rosenwurz geht gut aufs Hirn ( also bessere geistige Leistungsfähigkeit). Ashwagandha soll gut bei Angst und Depressionen helfen. Ginseng hat auch so seine Vorzüge. Passionsblume soll sedierend/dämpfend wirken. Sumaextrakt sagt mir jetzt nichts... Klingt auf jeden Fall vielversprechend. Da ich auch Testosteronmangel habe, habe ich mich auch mal nach 3 Substanzen Ausschau gehalten damit ich mir keine 140€ teure Hormonspritze kaufen muss. Mönchspfeffer gehört unter anderen dazu! So an sich halte ich aber nichts von Kombipräperate da man nie weiß was in welcher Dosis tatsächlich benötigt wird.


Rückfallprophylaxe:
Das bedeutet, man muss nach der Therapie weiter richtig leben damit man keinen Rückfall bekommt. Das was man gelernt hat um gesund zu werden muss man mehr oder weniger weiter beherzigen und praktizieren. Denn viele kommen aus der Klinik und nach 4 Wochen geht es denen wieder schlecht. Man verfällt in alte Muster, hat nicht die Betreuung die man eigentlich bräuchte ect. pp.. Wenn man Probleme hat sich selbst zu organisieren dann sollte man mit den Therapeuten gemeinsam einen _Wochenplan machen. Einfach abhandeln und nicht weiter darüber nachdenken. Man sollte generell auch viele Pausen einplanen. Wisenschaftler haben nicht umsonst herausgefunden das die geistige Leistungsfähigkeit nach 2h Konzentration rapide absinkt. Burnout oder Neurastheniepatienten schaffen teilweise nicht mal eine Stunde. Es gab Wochen da konnte ich nur mal eine Serie gucken weil es an Konzentration für einen Film fehlte!

Außenseiter Marihuana:
Oder auch medizinisches Gras. Ich hatte mal die Idee selber CBD Öl herzustellen weil eine Monatsdosis 100mg CBD/Tag etwa 100€ kosten würde. Das ist zu teuer. Das CBD wirkt ist unumstritten. Jedoch sind das Studien mit hoher Dosis. 100-200mg die kein normaler Mensch täglich einnehmen würde weil es nicht bezahlbar ist. Dort habe ich gelernt das Gras Depressionen und auch chronische Schmerzen lindern kann. Teilweise bis zur Symptomfreiheit. Ich habe gelernt das es nicht nur ein Gras gibt sondern sehr viele verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Knalleffekt. Es gibt Gras welches platt macht, sediert und entspannt. Es gibt aber auch Gras welches die eigene Aktivität fördert. Ich habe dort einige Leute kennen gelernt die in Marihuana die einzige Lösung gefunden haben. Ich selbst habe zu meiner Jugend auch gekifft. Allerdings hatten wir vor knapp 20 Jahren nur einfach billiges Gras mit einen THC Gehalt von 3-5% Also sehr gering und wir waren schon ordentlich breit. Inzwischen gibt es Sorten die haben bis zu 17% THC. Das knallt richtig böse.
Es gibt aber auch THC Arme Pflanzen. Pflanzen mit hohen CBD Gehalt die für mich in Frage gekommen wären. Die Aktion habe ich aus Kostengründen sein lassen. Mit Rosenwurz Baldrian und co hat man weniger Arbeit, es ist günstiger und dennoch wirksam und gut bekömmlich. Das Ziel ist es nicht sich mit Gras wegzuballern, sondern sein Leben erträglicher zu machen. Manche mögen meinen ein Glas Rotwein vor dem Schlafen gehen erleichtert die Nacht! Bei Gras ist es ähnlich. Wobei CBD-haltige Pflanzen mit geringen THC Ghhalt nicht Psychoaktiv sind. Das bedeutet man wird nicht breit. Das was breit macht ist das psychoaktive THC.

Ergänzungen Meinungen und Verbesserungsvorschläge sind willkommen.

Grüße

Edit: Autogenes Training habe ich vergessen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor knuddlz für den Beitrag (Insgesamt 2):
reddiemajaa

knuddlz
Beiträge: 5
Registriert: Dienstag, 07.08.18, 7:22

Re: pflanzliche Mittel als Alternative

Beitrag von knuddlz » Donnerstag, 09.08.18, 15:33

Kurze Ergänzung:
Ich komme gerade aus Erfurt einen Medizinzentrum für Ganzheitliche Medizin, Sport, Psychosomatik, Schmerzen, Chiropraktik und Radiologie.
Ich selbst habe eine außerordentlich hohe Schwermetallbelastung welche sich nicht nur auf Quecksilber und Nickel beschränkt.
Quecksilber liegt 50x höher und Nickel liegt 8mal höher als Normal. Darüber hinaus gibt es noch weitere Belastungen von Blei das um Faktor 2 erhöht ist sowie 4-5 andere Metalle die im Schnitt 15-30% erhöht sind. Bereits 2 Metalle können Symptome auslösen. Bei mir sind es 8 Schwermetalle wovon 3 deutlich überschritten sind.

Ich bin psychisch anfällig ja. Allerdings können auch Schwermetalle die Symptome hervorrufen die sehr viele hier haben.
Meien Ärztin hat mich gefragt ob ich AD nehme. Ich sag so nein. Ich teste verschiedene Naturheilstoffe.
Sie hat mir für meinen Kopf Pro Omnineuro empfohlen. Hauptwirkstoff ist Ashwagandha.
https://shop.tisso.de/Pro_Omnineuro_von_Tisso

Ich werde mir das mal kaufen und auch mal testen. Das Zeigt mir das meine Recherchen in die richtige Richtung gelaufen sind.
Ich selbst muss jetzt meine 10 Amalgamfüllungen entfernen lassen. Alle 4 Wochen eine. Und ich bekomme alle 4 Wochen eine Infusion für die kommenden 10 Monate. Die Therapie geht darüber hinaus noch sicher weiter.

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