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Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

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Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 10.05.18, 8:10

Hallo,

ich schreib das mal hier rein, weil ich es gerade in einem Thread angesprochen habe: mir hat es langfristig sehr geholfen, von Berlin weg aus der WG in eine eigene Wohnung in einer kleineren Stadt zu ziehen. Meine Eltern wohnen hier.
Nun überlegen wir, ob wir langfristig nicht in eine noch "abgehängtere" Region ziehen sollen, weil uns das Landleben einfach gut tut (bei den Eltern meines Mannes ums Eck).

Habt Ihr damit auch gute Erfahrungen gemacht?

(Ich las auch einmal, dass psychische Erkrankungen in der Großstadt öfter vorkommen, vielleicht natürlich auch wegen der besseren Versorgung = Diagnostizierbarkeit, aber vielleicht auch wegen der Reizüberflutung)

LIebe Grüße,
Claudia
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 10.05.18, 9:03

Hallo Claudia,

Ich würde gern in eine richtige Wallachei ziehen, eben wegen der Reize. Ich war zu meiner Langzeit-Reha auf einem Dorf in Meckpomm, alle haben gemeckert, weil NICHTS los, nur ich hab es genossen. Stundenlang allein im Wald.

Allerdings halten mich eventuelle Probleme bei der Versorgung ab. Ich bin Ü60, alleinlebend, im Moment zwar noch mobil ...

Deswegen bleibe ich weiter in der Großstadt: kurze Wege. Aber ich lebe zurückgezogen, so gut es geht, und bin viel im nahegelegenen Auwald. Ich bin gern mit mir allein - wegen der Reizüberflutung.

VG von Clarissa
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 10.05.18, 9:21

Hallo Clarissa,

oh, das hört sich aber schön an.
Ich frage mich, ob dieses ruhige Leben nicht eigentlich das "Normale" ist, im Sinne von, was der Körper noch erträgt. Alles andere führt vielleicht bei jedem über kurz oder lang zu Reizüberflutung.

Übrigens noch ein Tip, der mir geholfen hat: Smartphone wieder abschaffen, weder fb noch whatsapp. Nun habe ich einen "Knochen" (also ein Handy ohne Internet) und es ist toll: abends nicht mehr als letztes Smartphone, morgens nicht mehr als erstes Smartphone... bin drauf gekommen, weil ich mir überlegte, dass es besser sei, den Tag mit beten zu beginnen und abzuschließen (in der Fastenzeit war das) und dann habe ich das Smartphone komplett gestrichen. Nun will mein Mann vielleicht nachziehen...

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Marko92 » Donnerstag, 10.05.18, 9:30

Hallo,

prinzipiell finde ich die Idee auch sehr verlockend, man muss nur aufpassen, dass man nicht eine stoffelige, fremdenfeindliche Gegend erwischt, wo man der ewige Zugezogene bleibt. -

Ich komm bei meinen Outdoortouren ganz schön in der Walachei rum, In manchen Gegenden merkt man es deutlich, dass jeder nich Alteingesessene unerwünscht ist.

Kleinstädte finde ich persönlich einen guten Kompromiß, weil da doch eine größere Vielfalt auch an Standpunkten vorhanden ist.

LG Markus :)
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 10.05.18, 9:53

Hallo :-)

ich wohne in der Stadt aber recht am Rand und habe auch immer wieder diese Überlegung und wäge auch immer Vorsorgung/kurze Wege/leichter, Unterstützung und Kontakte zu bekommen und andere Vorzüge der Stadt gegenüber mehr Ruhe und Natur gegeneinander ab, und finde es ganz schwierig.

Einerseits merke ich , wie gut mir eine ruhige, reizarme umgebung tut und mein inneres Stresslevel sehr sinkt wenn ich in ruhigere Gegenden komme wo nicht ständig Stadtgeräusche oder Menschen sind oder wenn ich im Wald bin.

Andererseits gingen gestern meine Schuhe die ich immer zum Spazieren gehen trage kaputt und ich konnte damit wirklich keinen einzigen spaziergang mehr machen. Ich konnte, da es meine Symptome auch gerade zuließen, dann gestern einfach in den nächsten großen Sportladen und mir welche kaufen. Da mir die meisten Schuhe nicht passen aufgrund einer Fehlstellung ist online bestellen mehr als ein Glücksspiel, davon abgesehen dass es eine weile dauert, und so konnte ich gestern einfach mit dem neuen paar Schuhe die wirklich gleich bequem waren wieder mit dem Hund raus. Auf dem Dorf wäre das schwieriger gewesen, ich hätte jemanden gebraucht der mich in einen Laden fährt, mich dafür extra verabreden müssen und dann hoffen dass ich in dem Moment halbwegs fit bin und die Fahrt dahin wäre schon zu stressig gewesen usw.

So war der Einkauf zwar immer noch eine ziemliche Herausforderung da ich Gerüche (chemie im Klamottenladen) und Geräusche (läuft immer viel zu laute und nervige musik) sehr schlecht vertrage, aber ich konnte es bewältigen.

Ich denke, es macht auch einen Unterschied ob man mobil ist grundsätzlich und ob man alleine oder mit Familie/Freunden irgendwo hin zieht. So ganz alleine macht es für mich z.b. vermutlich keinen Sinn, irgendwo abgelegen hin zu ziehen auf Dauer.

Allerdings gibt es ja auch in den meisten Städten ruhigere Wohngegenden, vielleicht wäre das ein Kompromiss, wenn das möglich ist, so dass man trotzdem einigermaßen leicht mobil ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber nicht direkt an einer Hauptstrasse oder in der Innenstadt lebt.

Was ich schön fände, wäre dazu eine Art eigenes Ferienhäuschen/Gartenhäuschen das wirklich ruhig und schön gelegen ist aber dennoch gemütlich und alles wichtige vorhanden, so dass man dort immer mal wieder Auszeiten nehmen könnte.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 10.05.18, 10:13

Hallo Claudia,

ich hab gerade erst gesehen, dass Du hier einen Thread zu diesem Thema aufgemacht hast :)

Ich hab ja gerade schon bei Dir geschrieben, dass es mir genauso geht: in der Großstadt hatte ich meine schlimmsten Zeiten. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich dort nicht so lange gelebt habe. Aber auch daran, dass einfach die vielen fremden Menschen, unbekannten Orte, der viele Lärm usw mich total gestresst haben. So langweilig Routinen und immer gleiche Orte etc auch sein mögen, mir gibt es Sicherheit und Ruhe, mich nicht dauernd mit neuen Sachen beschäftigen und Entscheidungen treffen zu müssen. Wenn es mir nicht gut geht brauche ich Ruhe.

Ich lebe mittlerweile mit meiner Familie auf dem Land. Hier in der Nähe gibt's einen kleinen Supermarkt wo ich zu Fuss hin gehen kann. Da gibt's nicht alles, aber ich weiß genau, was wo steht. Und ich kenne die Verkäuferin beim Bäcker, die nett mit mir plaudert und schon lächelt, wenn sie mich an der Supermarktkasse stehen sieht. Die Leute hier Grüßen auch wenn man sie nicht kennt. Ich kann mit meinem Kind auf der Straße sitzen und Kreidebilder malen. Und in fünf Minuten in den Wald fahren oder abends eine kleine Fahrradtour zu einem Aussichtspunkt machen wo wir dann ganz alleine Picknicken und durch die Gegend schauen.

Dafür gibt's keinen Chinesisch Kurs für Kleinkinder. Wenn ich was Bestimmtes will, wir Kleidung oder was für den Haushalt brauchen muss ich in die nächste Großstadt fahren oder mir die Sachen bestellen. Und natürlich gibt's hier auch "soziale Kontrolle", die Nachbarn wissen viel voneinander. Früher hätte ich gesagt, dass ich das ganz furchtbar finde. Heute stört es mich nicht und ich sehe eher die Vorteile.

Das Problem mit den Zugezogen kenne ich auch. Das ist hier GsD gar nicht der Fall. Ich glaube hier sind einerseits genug "Neue". Und andereseits hatten wir das Glück, nette Nachbarn zu haben die uns auch integrieren wollten. Und wir haben uns dann auch direkt mit eingebracht, die Nachbarn nach unserem Einzug eingeladen, bei Feiern mitgemacht und mitgeholfen wenn es was zu Arbeiten gab. Ich bin zwar nicht super aktiv, das schaffe ich nicht. Aber ich helfe in Rahmen meiner Möglichkeiten.

Was ich nicht wollen würde wäre, das meine Erkrankung bzw der Entzug bekannt wird. Ich glaube das ist auf dem Land eher noch immer ein schwieriges Thema und ein Stigma wenn man psychisch krank ist.

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Flummi » Freitag, 11.05.18, 10:40

Hallo,

gerade sind wir wieder auf dem Lande bei den Schwiegereltern und es ist wirklich schön hier. Tut uns sehr gut, mein Mann hat hier auch seine Zeit in der Tagesklinik verbracht und insgesamt bessere Erfahrungen in der Psychatrie gemacht. Das würde ich auch bei mir bestätigen: besser als in Berlin war die mittelgroße Stadt, in der wir jetzt wohnen. Die Versorgung ist irgendwie besser, mehr Ruhe etc.
Klar, ich wüßte auch nicht, wie es hier auf dem Lande ist mit psychischer Krankheit und der sozialen Kontrolle darüber. Muss man sicher abwägen.

Viele Grüße an alle Land- und Stadtbewohner von hier.
Claudia
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von inandout » Freitag, 11.05.18, 12:16

Hallo,

das ist ein sehr interessanter Thread, danke. Ich kann sagen, dass mir Berlin definitiv nicht gut tut, und vielen anderen auch nicht, ob mit oder ohne "psychische Erkrankung". Das ständige Gedränge und Gerempel, Baulärm, anderer Lärm, Stress mit der Miete (was fast alle hier betrifft) usw. Kann sehr gut eure guten Erfahrungen mit dem Umzug in Kleinstädte oder aufs Land nachvollziehen.

Eigentlich wurde alles schon gesagt: die andere Seite ist die Versorgung, besonders, wenn man nicht verpartnert ist. Da sind die Wege in der Großstadt natürlich kürzer, man kommt an alles ran, was man so braucht. Vor allem auch das soziale Netz, was ich hier auch noch habe. Mit Familie würde ich sicherlich in eine ruhigere Gegend ziehen. Ich sehne mich sehr nach der Natur, komme aber auch oft nur ganz schwer hier heraus aus dem Moloch. Ich hoffe, da tut sich noch mal eine Gelegenheit auf. Man merkt ja teilweise schon gar nicht mehr, wie einem einen Großstadt zusetzt, oder stumpft ab. Ich sehe das auch einfach in vielen Gesichtern hier, dass die Leute sehr unentspannt sind.

Auch die Tatsache, dass man an kaum einem Ort einfach so willkommen ist, sondern sich erst einmal "beweisen" muss, also die Codes und Regeln checken, schlagfertig sein, auf Sprüche kontern, das ist unwahrscheinlich anstrengend.

Bayern finde ich zwar politisch gruselig, aber als ich dort letzten Sommer mal in einer ländlichen Gegend war, allein das Einkaufen in einem Drogeriemarkt, für Berlin-Geplagte unfassbar, diese Freundlichkeit und Entspanntheit der Mitarbeiterinnen dort. Wow.

Viele Grüße,
inandout
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Eva » Freitag, 11.05.18, 13:18

Hi!

Ich bin vor etlichen Jahren umständehalber aus der Großstadt weggezogen. Hier wohne ich kleinstädtisch-ländlich und recht idyllisch. Ich vermisse nichts, obwohl ich selbst nicht mal autofahre und der Nahverkehr hier - sagen wir: nicht über ein paar Pferdekutschen hinauskommt. :wink:

Ich bin bisher trotzdem noch überall hingekommen, wo ich hin wollte oder musste.

Besuche ich meine ehemalige große Stadt, bewege ich mich zwischen permanentem Zusammenzucken und innerlich ächzendem: "Neeeeee ... hier möchtest du NIE wieder hin!" Gerade im Benzoentzug, aber schon vorher wegen einer Schilddrüsenfehlfunktion, war ich oft sehr nervös, angespannt und überaus reizempfindlich, und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das in der alten Heimat abgelaufen wäre.

Bessere Luft gibts hier auch, ich mag Kuh- und Pferdeduft lieber als Dieselgestank. :whistle:

Also, von mir: klare Empfehlung fürs Land.

Grüße von Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Erst kürzlich Rückfall mit beidem (zum Schlafen :cry: gehabt) glücklicherweise wieder losgeworden.

Neu: Trimipramin 25 mg,
verordnet als regelmäßige Einname am Abend zum Schlafen.

Vor 5 Wochen mit 25 mg begonnen und dann gleich 50 mg, weiter auf 75 mg und 100 mg hochdosiert - höchste erlaubte Menge zum Schlafen.

Erst bei 100 mg spürte ich nach 2 Stunden (!) Müdigkeit. Trotzdem hat das Einschlafen kaum geklappt, allerdings das Durchschlafen, wenn es mal gelangt, in den Schlaf zu kommen; das war dann bemerkenswert tief und ohne zwischendurch zu erwachen. Aber der Körper hatte sich rasend schnell angepasst, das Durchschlafen klappte nämlich dann auch schon mit 100 mg nicht mehr.

19.08.2018 - 12,5 mg Trimi. abgesetzt

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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Marko92 » Freitag, 11.05.18, 15:06

Hallo :)
inandout hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 12:16
Bayern finde ich zwar politisch gruselig, aber als ich dort letzten Sommer mal in einer ländlichen Gegend war, allein das Einkaufen in einem Drogeriemarkt, für Berlin-Geplagte unfassbar, diese Freundlichkeit und Entspanntheit der Mitarbeiterinnen dort. Wow.
Ich kann s mir nicht verkneifen, ich vermute stark, dass das in Südbayern war :wink:
Kenne nämlich so einige Franken, die ganz begeistert von der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit in Berlin sind... :wink:

Bei der Anbindung auf dem Land oder von eingemeindeten Dörfern gibt es extreme Unterschiede. - Meine Kleinstadt erreicht man von den umliegenden Dörfern so gut wie gar nicht, Schulbus und in einigen wenigen Ortsteilen Anrufsammeltaxi ein paar mal am Tag. Begründung - angeblich kein Bedarf. Schade, da sind öfters mal Wohnungen frei, die man leider nur mit Auto erreicht. -
Und dass, obwohl meine Kleinstadt Teil eines goßen Ballungsraums ist, zum Glück am Rand, auf die Großstädte hier hätte ich auch keine Lust, das liegt aber auch an dem grummeligen Menschenschlag hier.

Einkaufsmöglichkeiten sind mir nur wichtig, wenn es um Lebensmittel geht. Alles andere bestelle ich. Da kann ich in Ruhe probieren und auf alle Fälle umtauschen, Allergenen bin ich auch nicht ausgesetzt im Gegensatz zu Kauf- oder Möbelhäusern.

Die Nachbarkleinstadt macht es ganz anders - da wird wirklich jedes Dorf, sogar das kleinste mit knapp 100 Einwohnern werktags einmal pro Stunde mit dem Bus an den Ort angebunden. Abends und am WE gibt es einen Bedarfsbus mit Anmeldung.

Eine andere völlig ländliche Gemeinde hat einen Bürgerbus eingerichtet mit ehrenamtlichen Fahrern, die alle einsammeln, die einkaufen, zum Arzt oder zum Zug müssen und nicht selber mobil sind.

LG Markus :pillowtalk:
Zuletzt geändert von Marko92 am Freitag, 11.05.18, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 11.05.18, 15:26

Grundsätzlich mag ich große Städte. Vielleicht weil ich dort so schön untertauchen kann. Früher habe ich auch am liebsten in Mitte gewohnt, jetzt wäre mein Traum ein "grünes Viertel" in einer Großstadt. Um beim Beispiel Berlin zu bleiben, so was wie Zehlendorf.
Leider sind diese Viertel völlig außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten. Ich MUSS laut, dreckig, sozialer Brennpunkt....wenn Stadt.
Und Dorf ist wieder problematisch , im Winter könnte ich dann auf Grund meiner Gangprobleme gar nicht raus.

Am aller,allerunglücklichsten war ich in einer Kleinstadt direkt am Meer, 200 m weg meine Wohnung. vom Strand. Seitdem weiss ich, dass das leider auch kein Glück garantiert. Wenn man reizempfindlich ist, dröhnt sogar das Meeresrauschen wie ein Düsenjet in den Ohren.....

liebe Grüße Arian
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von inandout » Freitag, 11.05.18, 16:59

Marko92 hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 15:06

Ich kann s mir nicht verkneifen, ich vermute stark, dass das in Südbayern war :wink:
Kenne nämlich so einige Franken, die ganz begeistert von der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit in Berlin sind... :wink:
Haha, nein, es war tatsächlich in Nordbayern. Kann mir gut vorstellen, dass Menschen aus Bayern Berlin aufgeschlossen finden. Ist ja die berühmte egal Haltung, die Verkehrsbetriebe machen damit sogar für sich Werbung. Ihnen sei alles egal, was in den Öffis passiert, hauptsache Fahrkarte. Soziale Kontrolle praktisch nicht vorhanden. Aber Freundlichkeit? Das kann ich mir nicht vorstellen. Das merken auch die Feriengäste aus aller Welt hier.

LG, inandout

PS: am liebsten wär ich in Italien. Ist nur alles sehr kompliziert, solange man Anbindung ans Gesundheitswesen braucht.
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Marko92 » Freitag, 11.05.18, 17:08

@ inandout

... Ich staune :o :o :D

Kann aber gut sein, dass weniger soziale Kontrolle als hier im schwarzen Bayern als freundlich empfunden wird, speziell wenn man zur kleinen roten Partei gehört oder sie wählt, die es in Bayern so gut wie nicht gibt ... :wink:

LG Markus :D
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von inandout » Freitag, 11.05.18, 19:09

@Markus

Das war diese Region, wo früher Porzellanmanufakturen standen, eine nicht-schwarze Armuts-Insel wurde mir gesagt. Ich weiß leider den Namen nicht mehr.

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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Marko92 » Freitag, 11.05.18, 19:22

inandout hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 19:09
@Markus

Das war diese Region, wo früher Porzellanmanufakturen standen, eine nicht-schwarze Armuts-Insel wurde mir gesagt. Ich weiß leider den Namen nicht mehr.

VG inandout
Achja, ich hab eine grobe Vorstellung, da ist es recht entschleunigt :)

LG Markus
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 12.05.18, 22:00

inandout hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 16:59


PS: am liebsten wär ich in Italien. Ist nur alles sehr kompliziert, solange man Anbindung ans Gesundheitswesen braucht.
Da wäre mir am liebsten Spanien. Ich war ganz angetan davon, dass ich für ca. 12 Euro im Monat Medikamente gegen Migräne haben kann , was hier doch die KK viel mehr kostet. In den Arztambulanzen sind auch immer alle voll nett....ich glaube, mit dem Gesundheitssystem würde ich klar kommen, zumal ich hier ca. das Dreifache zahle, was ich dort bezahlen müsste.

Reizüberflutung .....ja, ich habe gemerkt, dass ich im Ausland grundsätzlich einfacher abschalten und mich ausklinken kann, wenn ich beispielsweise mich nicht mehr aufs Zuhören konzentriere.

Das Leben ist entschleunigter , das klingt erstmal gut, ich habe aber auch gemerkt, dass es ganz schön nervig sein kann, wenn Leute, von denen man etwas will/braucht total unzuverlässig sind.

liebe Grüße Arian
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Clarice » Sonntag, 13.05.18, 9:15

Hallo!
ich wohne in einer Kleinstadt (ca. 14.000) vor den Toren Frankfurts und fühle mich hier sehr wohl (ist auch meine Heimatstadt). Die Großstadt ist nah, aber ich wohne außerhalb. Nichtdestotrotz hat das Rhein-Main-Gebiet insgesamt natürlich eine gewisse Hektik.

Ich hätte die Gelegenheit in eine etwas ruhigere Gegend zu ziehen, da mein Freund ein Haus hat. Aber ich tue es nicht (und wohne lieber weiter zur Miete und nicht mit ihm zusammen :shock: ), wieso? Die Gründe wurden angesprochen: Am A der Welt.

In dem Nest ist nichts: kein Supermarkt, kein Metzger, keine Bank, keine Apotheke, keine S-Bahn. Mein Weg zur Arbeit würde sich (Zeitlich, die KM wären gar nicht so schlimm - aber der Verkehr) mindestens vervierfachen (ich habe jetzt nur 10 Min). Man muss für alles aus dem Kaff raus und in eine der zwei nächsten Städte fahren. Das wäre für mich extremer Stress.

Jedesmal wenn ich dorthin fahre, bestärkt mich das wieder. Ich müsste für alles (Arbeit, Freunde treffen, Einkaufen, Shopping, Ärzte, Ausgehen, zu meiner Mutter) meilenweit und umständlich fahren. Ach nö.... :D

LG
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von LenaLena » Montag, 14.05.18, 16:45

Hallo,

ich denke auch ganz ganz viel über dieses Thema nach. Schon seit Jahren.

Es ist nämlich so: Ich bin am Land aufgewachsen. Sehr in der Natur, wie man es sich vorstellt. Bauernhof in der Nachbarschaft, viel draußen, Kinderabenteuer erlebt...
Und obwohl ich eine sehr schwierige und auch traumatische Kindheit hatte, war ich dort immer ausgeglichen.

Als junge Erwachsene zog ich dann in die Großstadt. Auch wenn ich es anfangs spannend fand, war es mir von Anfang an "zu viel Reiz". Geräusche, Gerüche, Optisches, unfreundliche Menschen, ständig angestoßen und gedrängt zu werden, viele Menschen auf wenig Raum.... und kein Jahr später wurde ich, obwohl sich meine sonstigen Lebensumstände absolut zum Besseren gewendet hatten, immer unausgeglichener und schließlich krank (Angststörung).
Ich habe schon unendlich oft überlegt, ob da ein Zusammenhang besteht.

Bald ziehen wir wieder ein Stück aus der Stadt raus, und jedes Mal, wenn ich dort draußen bin, atme ich freier. Ich genieße den frischen Geruch und die zahlreichen Vogelstimmen... allein dass mir das so auffällt, zeigt, dass ich es wohl unterbewusst in den vielen Jahren (über 10) in der Stadt vermisst habe.

Meine Tendenz geht übrigens auch dahin, dass das Landleben (oder Kleinstadtleben; auf jeden Fall nicht das Leben in der Großstadt) eigentlich das Gesündeste für jeden Menschen wäre. Manche Menschen haben aber ihre Naturverbundenheit und Instinkte schon so weit verloren, dass sie das gar nicht mehr merken.

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Flummi
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Flummi » Dienstag, 15.05.18, 17:08

Hallo,
ich möchte Euch meinen "Knochen" vorstellen, der mir auch digital geholfen hat, mich von der Großstadt nebst digitalen "Großstädten" wie fb und whatsapp zu verabschieden....:)

https://www.flickr.com/photos/153382990 ... 6J-25pSeWW

Smartphone war wirklich Reizüberflutung....

Liebe Grüße,
Claudia
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Gwen
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Re: Umziehen aufs Dorf/Kleinstadt gegen Reizüberflutung

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 17.05.18, 20:21

Artikel in der aktuellen Zeit:
Vereinte Nationen: Zwei Drittel der Weltbevölkerung werden 2050 in Städten leben
Das Zeitalter der Megastädte steht laut den UN bevor: 2030 wird es 43 Städte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern geben. Die größte Metropole liegt dann in Indien.
17. Mai 2018, 9:37 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, vk

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... aedte-2050
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 3):
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Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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