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SAMe (S-Adenosylmethionin)

Verfasst: Mittwoch, 11.01.06, 18:04
von Jeannie
Hallo,
hat jemand Erfahrung mit SAMe (S-adenosylmethionin) bei Ängsten und Depressionen?
Es soll bei der Bildung von Neurotransmittern einen wichtigen Beitrag leisten und somit die
Stimmung anheben. Darüberhinaus soll es einen entgiftenden Einfluß auf die Leber haben und Knorpelmasse (Arthrose/Arthritis) aufbauen. Leider ist es sehr teuer, deshalb lieber hier noch mal nachgefragt, ob es schon jemand ausprobiert hat und wenn ja, mit welchem Erfolg. Laut biopsychiatry.com (Studien in Harvard und Rom 2002) wirkt es genausogut wie Imipramin (trizyklischhes Antidepressivum) bei null Nebenwirkungen. Schön wär's, denn es handelt sich um einen körpereigenen Stoff, der einem hofffentlich nicht diese ganze Scheiße wie Paroxetin auflädt! Seit einem halben Jahr knapse ich jetzt an den letzten 5 mg herum, auf 2 mg hab ich's geschafft. Jetzt muß ich aber erstmal pausieren, weil die Winterdepression mich wieder mal voll im Griff hat.
Viele Grüße und daß es uns allen im neuen Jahr besser gehe
wünscht Jeannie :wink:

Re: SAMe

Verfasst: Freitag, 18.05.18, 13:45
von ramires
Dieser Beitrag ist zwar 12 Jahre alt, aber mich würde es auch interessieren, ob in der Zwischenzeit jemand Erfahrungen damit sammeln konnte

Re: SAMe

Verfasst: Freitag, 08.06.18, 18:51
von gemuesemuffin
Das würde mich auch interessieren.

Ich habe von meiner Therapeutin SAMe empfohlen bekommen und werde damit starten, wenn Paroxetin ausgeschlichen ist. Ich werde berichten :)

Re: SAMe (S-Adenosylmethionin)

Verfasst: Freitag, 08.06.18, 20:09
von Gwen
Hallo,

lt Info bei Wikipedia zeigen sich in Studien da auch einige unschöne Nebenwirkungen.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit SAM auftreten: Magenbeschwerden, Durchfall, Ängstlichkeit, manische Symptome, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und allergische Reaktionen.[7] Die nach einer Langzeittherapie auftretenden Auswirkungen sind unbekannt.

Induzierung manischer Symptome

Bei Menschen mit bipolaren Störungen besteht nach Einnahme von SAM die Gefahr der Ausbildung manischer Symptome, wie dies auch bei anderen Antidepressiva möglich ist. Klinische Studien haben ebenfalls gezeigt, dass orale oder injizierte Gaben der Verbindung auch bei Patienten ohne vorher diagnostizierte Bipolare Störungen manische Symptome hervorrufen können.[8] Manche Symptome wie kognitive Dysfunktionen können auch nach Absetzen der Medikation weiterbestehen.[9]
https://de.m.wikipedia.org/wiki/S-Adenosylmethionin

Viele Grüße Gwen

Re: SAMe (S-Adenosylmethionin)

Verfasst: Mittwoch, 13.06.18, 22:05
von gemuesemuffin
oh, das war mir gar nicht bekannt. so gilt das wohl auch hier, vorsichtig ausprobieren und auf Veränderungen achten. danke auf jeden fall für die info!

Re: SAMe (S-Adenosylmethionin)

Verfasst: Sonntag, 16.09.18, 17:10
von Anjalena
Hallo,

ich habe es mir gekauft..und es hat mir nichts gebracht!! Rausgeworfenes Geld!
Liebe Grüße, von Anja/Lena