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Hypnosetherapie

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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 23.03.16, 15:43

Hallo Penelope,

Irat war seit über einem Jahr nicht mehr im Forum angemeldet und wird wohl keine Rückmeldung geben.

Aber danke für Deine Ausführungen!

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Penelope
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von Penelope » Mittwoch, 23.03.16, 19:00

Habe es auch mehr geschrieben, um es nicht so stehen zu lassen, mit all den Missverständnissen :-)
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Murmeline
Symptome vor dem SSRI (Frühling 2014 - September 2014)

Kopfschmerzen, erhöhter Puls, Schlafstörung, innere Unruhe, Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Hirn wie unter Strom, inneres Vibrieren, Sehstörungen, Gedächtnisverlust, Wortfindungsstörung, Brustschmerzen, zu geweitete Bronchien

Citalopram (September 2014 - heute)

Dosierung ab September 2014: erst auf 10, 1 Woche später auf 20 mg
Beschwerden gingen alle massiv zurück, blieben nur noch leicht spürbar vorhanden

Dosierung ab Mai 2015: von 20 auf 10 mg
Absetzsymptome: 3 Monate lang gleich wie Grundsymptome, aber die Intensität ging zurück wie zuvor mit 20 mg

Dosierung ab Ende 2016: von 10 auf 5 mg
Absetzsymptome: nach 3 Tagen für 4-5 Tage (gleich wie im Mai 2015), dann bereits verschwunden

Dosierung ab 5. März 2016: von 5 auf 0
Absestzsymptome: nach 3 Tagen steigernd, gleiche Symptome wie vor SSRI, aber nicht so stark

Wechsel zum Ausschleichen auf Ecitalopram Tropfen

Aufdosierung ab 22. März 2016: Beginn mit 3 Tropfen (=3 mg)
Absetzsymptome: nach einer Woche für ein paar Tage sehr schlimm, dann rasche Besserung

Dosierung ab 2. Mai 2016: Beginn mit 2 Tropfen (= 2 mg)
Absetzsymptome: schlechter Schlaf, nach langer Zeit wieder einmal stark erhöhter Puls

Dosierung ab 1. Juni 2016: 1 Tropfen (=1 mg)
Keine Absetzsymtome mehr

Dosierung ab 14. Juli 2016: auf 0

6 Wochen später: Absoluter Terror. Angst, Unruhe, unaushaltbare Gefühle der Traurigkeit

Dosierung ab 8. September: Wiederaufnahme Escitalopram 3 Tropfen (=3 mg)
Sofortige Besserung am 1. Tag

8. Oktober: Erhöhung auf 4 Tropfen (4 mg Escitalopram)

1. Januar - 30. Mai: runter auf 3 Tropfen (3 mg)

30. Juni: Versuch unter 3 Tropfen misslungen (starke Symptome), auf 4 zurück

14. Juli: Runter auf 3.75 mg

Apintofbit
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von Apintofbit » Samstag, 08.07.17, 18:52

Hallo,

benutzt jemand Hypnotherapie gegen soziale Phobie? Hat da wer Erfahrungen? Kann Hypnotherapie auch gegen Absetzsymptome bei Escitalopram helfen? Freue mich über jede Antwort.

Lg,
Chris
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Fibie77
Seit 2015 Escitalopram 10 mg

am 09.02.17 7,5 mg

am 20.3.17 5mg

am 8.6. 0 mg auf Absprache von Psychiater hin.

25.06.17: Schlafstörungen, starke Benommenheit, Depressivität (keine Lust auf nichts, starke Grübelei: Was könnten andere von mir denken?, Unkonzentriertheit)

28.6. 1mg
3.7. 0,5 mg
10.7 3mg
14.7. 5 mg
23.7. 3 mg
8.8. 4mg
15.8. 5mg
20.8. 6mg

Fibie77
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 09.07.17, 16:09

Hallo ,...Chris
Ja,ich habe Erfahrungen damit.
Mache gerade eine Hypnosetherapie nach Dr. Norbert Preetz aus Magdeburg.
Gibt es auch einige Filme auf You Tube dazu.
Ich bin bei einer Frau,die von ihm ausgebildet wurde.
Bin nun bei der 4 Sitzung gewesen und muss sagen,es hilft mir sehr.
Muss jedoch alles selbst bezahlen,pro Sitzung 80 Euro.
Ich mache die Therapie wegen Ängste.
Habe durch das Absetzen von Sertralin,durchgehen mal mehr und mal wieder weniger Symptome.
Dadurch immer Angst,....
Habe Probleme in den Supermarkt zu gehen usw.
Die Hypnose hilft mir ruhiger zu werden und sie tut mir einfach nur gut.
Lg.Fibie
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LinLinapadmaMurmeline
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Straycat
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von Straycat » Montag, 02.10.17, 21:47

Hallo ihr Lieben.

ich mache seit Anfang des Sommers wöchentlich eine Hypnosetherapie.
Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Man denkt - vermutlich durch die eher bekanntere Showhypnose - dass man in Trance versetzt wird und dann in sein Unterbewusstsein "reist". Bei mir sieht es etwas anders aus.
Insbesondere geht es bei den Sitzungen darum, den Körper sehr genau wahrzunehmen und mehr den Körper "sprechen" lassen, als den Verstand. Meine Therapeutin "überwacht" das ganze zusätzlich mit Biofeedback. Man sieht danach dann auch, wie sich das ganze körperlich auswirkt. Speziell das beobachten der Bilder, die man vor dem inneren Auge sieht, wirkt sich in meinem Fall sehr gut aus. Dabei darf man sich keine konkreten Bilder vorstellen, es sind eher Farben und Formen, die sich bewegen und verändern. Meine Therapeutin hat mir erklärt, dass durch diese Aktivität des Sehnervs der Teil im Gehirn stimuliert wird, der auch alte Traumata speichert (wenn ich mich richtig erinnere ist es der Hippocampus).
So schafft man es das Unterbewusstsein zu "öffnen", um dort auch heilen zu können.

Es war bei mir nie so, dass mir auf einmal wieder etwas lange Vergessenes eingefallen ist und damit der Knoten gelöst wurde; sondern eher so, dass sich mein Körper an einiges erinnern und so auch Blockaden gelöst wurden. Wie es ganz exakt funktioniert kann ich schwer beschreiben, aber es funktioniert bei mir um einiges besser als die klassische Gesprächstherapie. Ich habe viele Jahre Gesprächstherapie gemacht und bin damit nie zu meinen echten Problemen durchgedrungen. Ich neige dazu, alles über den Verstand lösen zu wollen und dabei meinen Körper und seine Signale auszublenden. Die Hypnosetherapie hat mir geholfen, wieder mehr auf den Körper, die Intuition zu hören.

Ich kann es nur sehr empfehlen!
Bei meinen Panikattacken hat es mir indirekt auch geholfen, weil Anspannung durch die Sitzungen auch besser wieder bewusst zugelassen wurde und sich dadurch nicht angestaut und in Form von Panikattacken aus mir heraus gebrochen ist. So wie wenn man es schafft einen Tsunami und regelmäßige Wellen umzuwandeln ;)

Alles Liebe,
Cat
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padmaMonalindeKaulquappe 411MurmelineJamieLenaLena
Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
Behandlung mit Escitalopram 10mg, später Steigerung auf 15mg und 20mg - ingsgesamt 10 Jahre
08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Link zu meinem Thread

JayBlue
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von JayBlue » Freitag, 19.01.18, 10:03

Hallo,

ich wollte hier auch mal meinen Senf dazu geben. Ich hatte auch eine Hypnosesitzung, die mich leider extrem getriggert hat. Es wurde mit dem "inneren Kind" gearbeitet und scheinbar hat es in mir etwas ausgelöst. Nach der Sitzung hatte ich starke Panikattacken, die ich so seit Jahren schon nicht mehr hatte. Ich bin seither nun krankgeschrieben und konnte mich mit Hilfe eines homöopathischen Beruhigungsmittels wieder einigermaßen fangen. Ich möchte mit diesem Post die Hypnose nicht verteufeln, allerdings sollte man aufpassen, wenn man im Entzug steht, dass es evtl. stark Triggern kann und die Entzugssymptome evtl. verstärken kann. Vor Allem Menschen, die arbeiten gehen, brauchen danach erst einmal Zeit das zu verarbeiten und bei mir ging das beim Arbeiten nicht.

Ich wünsche jedem, dass er seinen Weg finden und seine Probleme in den Griff bekommt!

Viele Grüße :hug: :group:
Jay
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Mein Absetzthread: viewtopic.php?f=18&t=11981
In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!

LenaLena
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Re: Hypnosetherapie

Beitrag von LenaLena » Montag, 14.05.18, 17:54

Hi,

ich hab ja schon häufig darüber geschrieben und werde daher auch hier meine Erfahrungen verewigen :)

Ich habe nach einigen anderen erfolglosen Therapien (Angststörung) eine Hypnosetherapie gemacht, teilweise mit Biofeedback. Sie lief so ab, wie es Straycat :) oben beschreibt. Naturalistische Hypnose.
Und es war das Erste, was mir nachhaltig geholfen hat! Ich lernte meinen Körper zu verstehen und zu entspannen, Dinge zu verarbeiten und loszuwerden.
Ich war übrigens die ganze Therapie über unter SSRI (leider). Ich nahm sie damals schon viele Jahre und kam ja nicht davon weg. Ich hatte aber dennoch das Gefühl, halbwegs an mein Inneres ranzukommen - wenn das nicht der Fall war, wird sich das nach Beenden meines Entzugs 8-) zeigen, dann müsste ich noch mal einige Stunden nehmen.
Ich musste übrigens die Therapie wie immer selbst bezahlen, 100-130 Euro pro Stunde (die Therapeutin forscht auch selbst und ist sehr sehr gut, daher der hohe Preis...).

Hypnosetherapie im Entzug:
Als ich die Medikamente absetzte und recht schnell Entzugssymptome bekam, machte ich mir noch mal einige Termine aus. DerTherapeutin war Entzug bekannt und ich kommunizierte klar, dass sie mir helfen soll, damit klarzukommen.
Leider griffen im Entzug die Methoden nicht. Teilweise triggerte es sogar ein wenig, ich konnte mich schlecht auf die Hypnose konzentrieren und war total unruhig und zappelig... was wieder Panik auslöste...

Das war das erste Mal, wo ich merkte, dass Entzug was durchgängig Körperliches ist, das mit den Methoden aus der Psychologie nicht erreicht werden kann. Diese Erfahrung habe ich in den letzten 10 Monaten sehr häufig gemacht.

LG Lena
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Evapadma
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Zu rasches Reduzieren (5 Monate), Entzug auf Null seit August 2017

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