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Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

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redfraggle
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Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

Beitrag von redfraggle » Dienstag, 10.08.04, 17:15

Hallo!
Ich leide unter spezifischen Ängsten und habe mich bereits an Magnesium, Rosenwurz und Fischöl versucht...weiß aber nicht ob mir das was bringt :?
und jetzt habe ich ein blutbild beim arzt machen lassen und dort haben sie rausgefunden, dass mein lithiumwert im therapeutischen bereich leigt. lithium wird nur getestet, wenn man psychische probleme beim bluttest angibt.
tja, und da ich keine tabletten über jahre hinweg schlucken möchte und dauernd mein blut testen lassen muss (lithium im übermass ist toxisch) wollte ich jetzt mit mineralwasser diesem mangel entgegenwirken (hirschquelle hat einen hohen gehalt). meine frage: habt ihr euch schonmal auf lithium testen lassen und wenn ja, mit welchem ergebnis??? oder habt ihr was gegen einen mangel eingenommen bzw. hat das was gebracht? bin sehr gespannt, weiß aber ehrlich nciht so genau, ob das ein mitgrund für meine lage, (änsgte mit folge depression), ist freu mich auf antwort!
lieben gruß!
redfraggle :)

Uschi
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Beitrag von Uschi » Dienstag, 10.08.04, 18:05

Hallo Redfraggle, :D

also ich hab das noch nie testen lassen, mich hat auch nie ein Arzt daraufhin angesprochen.
Was sagt Dein Arzt dazu?
Wie sieht sein Vorschlag aus diesen Mangel auszugleichen?
Ich kenn eigentlich nur Lithium als Medikament bei schwer behandelbaren Depressionen, und da muß soweit ich weiss auch ständig der Blutwert kontrolliert werden.
Werde mich jedoch mal bei Google kundig machen über natürliche Quellen von Lithium!

Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)

redfraggle
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hirschquelle

Beitrag von redfraggle » Dienstag, 10.08.04, 19:03

hey uschi!
hab mal viel nachgelesen im netz und die beste zufuhr von lithium bekommt man mit heilwasser, aber sowas wie "hirschquelle" mineralwasser hat auch einen sehr hohen gehalt. naja, so richtig depressionen hab ich nicht, nur schubweise wenn meine ängste mich fertig machen. deshalb frage ich mich, wie groß die aussagekraft des lithiumspiegels bei mir wohl ist...ich werde mir jetzt das wasser holen und mal schauen- ich spekuliere auch immerfort auf einen placeboeffekt. aber wer weiß? mein wert liegt bei 0,05, wo der normalbereich bei 0,5-0,7 liegt. mein arzt war mit den lithiumwerten überfordert und hat erstmal in der apotheke angerufen...naja, war die urlaubsvertretung und hatte das blutbild gar nicht erstellt. ist wohl ein relativ unerforschtes gebiet, wie mir scheint. ich teste und gebe dann weiterhin auskunft.
Bis bald :D

Uschi
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Beitrag von Uschi » Dienstag, 10.08.04, 20:12

Hallo Redfraggle, :D
also ich hab auch ein bißchen im Netz gesucht. Wenn man eine natürliche Quelle sucht, sind die Heilwässer eine gute Möglichkeit sich zusätzlich Lithium zuzuführen. Lithium soll jedenfalls einen Einfluss auf die Stimmung haben. Also am besten mal über längere Zeit ausprobieren, verkehrt kann man mit einem Heilwasser sicher nichts machen.
Bin jedenfalls auch gespannt auf Deinen Bericht!
Ich mach zur Zeit auch sehr gute Erfahrungen mit Fischöl. :roll:

Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
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vivie
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Beitrag von vivie » Dienstag, 10.08.04, 20:53

Hallo,

also ich habe auch noch nie gehört, daß Lithium im Bluttest überprüft wird.
Lithium als Medikament kenne ich (zum Glück nicht aus eigener Erfahrung) zur Behandlung von bipolaren Störungen (also manisch-depressiven Zuständen)

Allerdings, wenn jetzt schon festgestellt wurde, daß Dir Lithium fehlt, dann fällt mir dazu ein, daß es dazu auch ein biochemisches Ergänzungsmittel gibt (auch bekannt als "Schüssler Salz).
Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, dann würde ich Dir raten, zu einem Heilpraktiker zu gehen, der mit biochemischen Funktions- und Ergänzungsmitteln arbeitet.
Die haben wirklich bei den unterschiedlichsten Problemen sehr gute Wirkungen, und besonders bei psychischen Problemen helfen sie sehr gut.

Ich habe die Mittel selber auch schon öfter ausprobiert, allerdings war bei mir noch nie das Lithium dran. Jeder hat natürlich auch einen anderen Mineralstoffhaushalt.
Mir hilft Kalium phosphoricum und Kalium jodatum immer wieder.

Viele Grüße
vivie
Symptome: Depression, Essprobleme, Selbstverletzungsgedanken
Medikation: Paroxetin >> 4/2002 - 7/2004 >> (zwischen 10 und 30mg...)
Bisherige Absetzversuche: 8/2004 15mg Absetzversuch gescheitert wegen zu starker Entzugserscheinungen - auch nach drei Wochen noch sehr schlimm
Absetzverlauf: innerhalb eines Jahres von 15mg auf 5mg reduziert - sogar deutliche Absetzerscheinungen bei 2mg Reduzierung
am 12.8. abgesetzt von 5mg auf 0mg wegen Zeitmangel für weitere Minischritte) >> 2 Wochen stärkste Absetzprobleme - Dämmerzustand, Schwindel, Alpträume, Übelkeit, Schwitzen und Frieren, Hautjucken
Jetzt endlich paroxetinfrei!!!

[

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große verwirrung

Beitrag von redfraggle » Dienstag, 17.08.04, 12:31

Hallo!
Also mein Bericht ist eher komisch: die Ärzte sind verwirrt und wissen selbst nicht so genau, was sie da getestet haben...verrückt. Jetzt wohl doch nicht unbedingt therapeutischer Bereich, jeder hat da so sein Halbwissen. Glaub auch nicht, dass mir physisch was fehlt, sondern eher an den kleinen Teufel in meinem Kopf der es mir so schwer macht...Wie auch immer, hab jetzt viel Hirschquelle getrunken und fühl mich echt okay...aber ich weiß nciht ob das kausal so auf irgendwas zurückzuführen ist. Heilpraktiker wär echt mal ne Lösung, je schlimmer ich meine Ängste und meinen Selbsthass habe desto schlimmer habe ich körperliche Reaktionen (beim Sport Quaddelbildung und bei Kälte ebenso etc.)
nur mal so nebenan bemerkt: ich nehme jetzt seit längerem Rosenwurz und Fischöl. Kann es sein, dass eins von beidem Gewicht reduziert??? Hab nämlich ca. 3 Kilo in zwei Monaten abgenommen ohne irgendwas zu ändern, ganz bestimmt! Wär ja schon nicht schlecht.
Also macht es gut und bis bald,
wünsch Euch alles Gute und eine fröhliche Woche.
Liebe Grüße :D
redfraggle

Oliver
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Beitrag von Oliver » Dienstag, 17.08.04, 12:59

die Ärzte sind verwirrt und wissen selbst nicht so genau, was sie da getestet haben...verrückt
:shock: ... Was sind das denn für welche?

Ich habe mal was zu Lithium ausgegraben:

http://www.novamex.de/nnb/vitaminspur/S ... rlith.html

Es ist als Spurenelement im Körper vorhanden.
Als Spurenelement gilt Lithium bisher für den Menschen als nicht-essentiell, jedoch sind eine Reihe von therapeutischen Wirkungen, besonders auf die Psyche, nachgewiesen.
Das bezieht sich wohl auf die Erfahrungen mit der Behandlung von manischen Depressionen mit Lithium. In zu hohen Dosierungen wirkt es allerdings toxisch und führt zu einigen unangenehmen Nebenwirkungen.

dort haben sie rausgefunden, dass mein lithiumwert im therapeutischen bereich leigt
Ich weiss nicht, ob Deine Ärzte wirklich das Wort "therapeutisch" in Bezug auf die Menge verwendet haben. Wenn sie es aber getan haben, heisst das eigentlich, dass du viel Lithium im Blut hast - so viel, dass es eine therapeutisch wirksame Menge ist. Du solltest das auf jeden Fall genau abklären, was die denn jetzt meinen und warum sie verwirrt sind - fang jetzt nicht einfach an, auf eigene Faust an mehr Lithium in dich reinzuschütten.

Alles Gute
Oliver
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Glitzerfee
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lithium

Beitrag von Glitzerfee » Mittwoch, 09.03.05, 23:46

Ich hätte da einige Fragen:
hat jemand feststellen können, dass es ihm mit lithiumreichen Wasser besser geht?
Ich habe eine Lactoseintoleranz. Wie kann ich das Schüsslersalz dennoch probieren? Laut Apotheke gibts das nur als Milchzuckertablette, nicht als Tropfen, bzw. würden solche sowieso zuviel Alkohol enthalten. Von Alkohol kriege ich aber Panikattacken, schon von sehr wenig.

liebe Grüße
Andrea

Mikele
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@ redfraggle

Beitrag von Mikele » Mittwoch, 23.03.05, 8:34

Hi!
Interessant, was Du über Lithium schreibst und Deine Alternativ-Versuche.
Sag ich mal Folgendes zu:
0) Hier meine Spontanreaktion auf Deine *erste* Nachricht.
1) Lithium in der Dosierung eines Mineralwasser dürfte daneben gehen. Die verschiedenen Formen von Lithium sind ausschlaggebend, so viel ich weiß.
Also, im Mineralwasser findest Du nicht das, was Du (angeblich) brauchst.
2) Vielleicht mal einen Homöopathen darauf ansprechen?
3) Vielleicht mal über Schüßler-Salze informieren. Ein "neueres" (wurde später hinzugefügt) Ergänzungsmittel ist dort Lithium.
4) Ich bin ein Verfechter von Fischöl und hochdosierten Vitaminen. Kann selbst auch nicht sagen, was die nun bei mir genau bringen. Vitamine "spürt" man nicht. Da kann man wohl nur abwarten, wie sich das langzeitmäßig verhält.
Lithium und die anderen "brutalen" Mittel spürt man in der Regel, weilse einem echt ne Kelle geben.
5) Angeblich (Quellen bitte selbst finden) wird Lithium inner Psychiatrie meistens viiiel zu hoch dosiert. Also Vorsicht; das Zeugs ist falsch dosiert giftig, wie alles andere auch. Man kann sich auch mit kaffee umbringen. ;)
6) Eine Info, die ich selbst nur gelesen habe und die ich nur als solche weitergeben kann: Lithium macht angeblich auf chemischem Weg das, was früher mittel präfrontaler Lobotomie (= Leukotomie) erreicht wurde -. (Eispickel in bzw. innen an einem Auge vorbei in den Kopf gestoßen, trennt die Gehirnhälften oder irgendwelche vorderen Lappen. Danach ist man ziemlich "ungefährlich"; also ne lebendige Leiche.) - in entsprechender Dosis, versteht sich.
7) Harte Worte - ich weiß.
8) ich wünsche Dir, daß Du bei Deinen Alternativversuchen bleibst.
Ich selbst futter übrigens ein ziemlich riesiges tägliches Vitaminpaket, worüber der Schulmediziner fürchterlich den Kopf schütteln würde.
9) Es existieren einige gute und glaubwürdige Quellen, die die Funktionsfähigkeit von Vitaminen belegen, auch anhand von Studien, doppelblind und so.

Herzlich - Mikele

Mikele
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Beitrag von Mikele » Mittwoch, 23.03.05, 8:45

- Lithium ist nicht gleich Lithium.
Wenn man an Eisen leckt, kann man nicht unbedingt einen Eisenmangel ausgleichen.
- Am besten mal jemanden fragen, der sich damit auskennt. Also einen Chemiker zum Beispiel oder ein Pharma-Studenten oder einen PTA.
- Der Körper stellt L. selbst in gewisser Dosis her. Hoffe, ich liege hier nicht daneben.
- Lithium zu hoch dosiert ist giftig und kann angebl. schlimme Folgen haben.
- Inner Klapse wird das Zeug angeblich oft viel zu hoch dosiert.
- Schüßler-Salze könnten eine funktionierende Alternative sein.
- Homöopathen fragen.

Niemand dürfte etwas von der Wirkung von Lithium unmittelbar bemerken; bzw. nur extrem sensible Leute vielleicht oder falls zu hoch dosiert.
Das mit dem Milchzucker inner Apo stimmt. Siehe Schüßlersalze.
Da gibt es eine äußerst preiswerte Quelle in Holland. Preislich konkurrenzlos günstig. Qualität absolut einwandfrei.

(Ich nennne keine Namen, da man mir bisher unterstellt, ich würde das nur tun, um daran zu verdienen. Meine Einstellung dazu: Sollte es tatsächlich die Möglichkeit geben, ein paar Prozente in Form von Ware für eine Vermittlung zu bekommen und der Kunde hat keinen finanziellen Nachteil: Was ist bitteschön damit verkehrt???)

Herzlich - Mikele

Amadee
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Lithium Mangel-Auslöser für Depressionen

Beitrag von Amadee » Samstag, 22.03.08, 9:46

Hallo an alle!

Ich leide seit 50 Jahre an Depressionen und habe unzählige Medikament (Antidepressiva) eingenommen, doch leider ohne Erfolg. Kürzlich habe ich zwei interessante Links gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte, weil ich schon einen langen Leidensweg hinter mir habe:

http://www.diagnostisches-centrum.de/Pu ... August.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

Mein Hausarzt hat auf Verdacht meinen Lithiumspiegel messen lassen: Wert 0,06 mmol/dl
Der Referenzwert für manisch Depressive liegt bei 0,40 bis 1,2 mmol/dl. Ihr könnt Euch vorstellen, daß ich meinen Neurologen zur Verschreibung des Lithiums genötigt habe, weil ich ahne, daß das der Grund ist, warum bei mir kein Medikament angeschlagen hat. Lithium hat die Aufgabe den Transport von Medikamentenwirkstoffen an die Bereiche im Gehirn weiterzuleiten. Diese Wirkstoffe sind bei mir wahrscheinlich nie angekommen.
In nehme seit kurzem das Medikament Quilonorm retard 150 mg entspricht 12,1 mmol/dl kombiniert mit dem Antdepressiva Wellbutrin ein. Ich muß in 10 Tagen den Lithiumspiegel messen lassen, um einer toxischen Wirkung vorzubeugen. Ich werde mich dann wieder in diesem Forum melden und Euch von meinem Krankheitsverlauf und von der Wirkung des Lithiums mitteilen. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Herzlichst
Amaee

Rieke
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Beitrag von Rieke » Samstag, 22.03.08, 14:13

Hallo,
ich habe auch fast 8 Monate Lithium genommen. Weinkrämpfe wurden nicht besser, TSH-Spiegel stieg enorm an. Als positive Wirkung kann ich sagen, dass es total die Suizidgedanken genommen hat.
Rieke

Marsupilami

Vitamine

Beitrag von Marsupilami » Samstag, 22.03.08, 15:18

Hallo Mikele,

ich war vor Kurzem auch bei einem orthomolekularen Arzte, weil ich wegen Depressionen schon viele Jahre völlig am Ende bin. Er hat gemeint, er kann nur meinen Vitamin- u. Mineralstoffversorgung überprüfen, bei der rauskam, dass die - bis auf einen Selenmangel - optimal ist. Hast Du nachgewiesene Mängel oder nimmst Du auf eigene Faust die Vitamine, und was, und geht es Dir dadurch spürbar besser? Ich nehme derzeit einen Vitamin-B-Komplex, Vitamin C sowie Kalzium-Magnesium-Zink (wobei mir letzteres nicht gut bekommt), alles hochdosiert, hab die Sachen aus Holland. Schreib doch mal Näheres, würde mich interessieren. Danke.

Mikele
Beiträge: 118
Registriert: Freitag, 18.03.05, 9:14
Wohnort: Nähe München

Beitrag von Mikele » Montag, 24.03.08, 22:30

hi,
vitamine immer gut. ich nehm z.Zt. mega2000. 3-4 am tag. isn Multivit.. Dazu (als test) Lithium-orotat. gibt evtl. die chance, auf dieses extrem hoch dosierte "normal" Lithium zu verzichten. ich will diese pscho-dosen net. keine ahnung, ob ich dadurch n nächste schub (normalerweise in ca. jahren) verhindern kann.

Marsupilami

-

Beitrag von Marsupilami » Dienstag, 25.03.08, 10:39

Hallo Mikele,

danke für die Info. Die Vitamine gehen ja preislich noch, obwohl es immer noch schweineteuer ist. Damit wird ein Geld gemacht, es ist der Wahnsinn. Es wäre interessant mal zu hören, ob Dir das dauerhaft hilft, berichte doch mal weiter.

Rieke
Beiträge: 229
Registriert: Samstag, 10.01.04, 11:42

Beitrag von Rieke » Dienstag, 25.03.08, 10:52

Hallo,
was ist Lithium orotat? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Rieke

Mareile
Beiträge: 99
Registriert: Donnerstag, 17.01.08, 20:04

Beitrag von Mareile » Dienstag, 25.03.08, 13:04

Hallo Rieke,

Lithiumorotat ist Lithium gebunden an Orothsäure. Die fungiert dabei als Schlepper.

Würde man dem Körper reines Lithium anbieten würde er es kaum nehmen, weil er es so entweder nicht kennt oder als anorganische Substanz nicht verwerten kann. Daher bindet man den Stoff an einen Schlepper den der Körper kennt. Orotsäure kommt in Milch- und Molkeprodukten vor und wird auch im menschlichen Stoffwechsel gebildet . Der Körper kennt das Orotat nimmt es auf und das daranhängende Lithium gleich mit. Je besser bzw dem menschlichen Körper bekannter der Schlepper, umso besser die Aufnahme in den Körper.
Auf dem deutschen Arzneimittelmarkt gibt es da kein Produkt, das muss man als Nahrungsergänzung übers Netz bestellen.
Gruß
Mareile

Marsupilami

-

Beitrag von Marsupilami » Dienstag, 25.03.08, 17:10

Hallo Mareile,

aber man soll ja sicher kein Lithium nehmen, wenn man nicht nachgewiesenermaßen einen Mangel daran hat, oder? Oder kann man das einfach auf gut Glück nehmen, ohne sich Schaden zuzufügen?

PhilRS
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Beitrag von PhilRS » Dienstag, 25.03.08, 18:48

Hi zusammen,

ich fasse mich mal so kurz wie möglich (bitte nicht als unhöflich verstehen).

1. Es gibt beim Menschen keinen Lithiummangel. Der Organismus enthält geringe Mengen Lithium, weil es eben u.a. im Trinkwasser in Spuren vorkommt. Der Körper verwendet es nicht und braucht es nicht. Es gibt lt. MedLine keinen einzigen medizinischen Artikel, der so was sagen würde.

2. Bei der psychiatrischen Lithiumtherapie wird mit hochdosierter Lithiumgabe ein künstlicher Zustand eingestellt. Wie die "Stimmungsstabilisierung" zustandekommt, weiß man nicht.

3. Die Argumentationen der Verkäufer sind hanebüchen und haben nicht mal den Realitätsgehalt von Vermutungen. Lithiumorotat & Co. sind teure Plazebos.

Grüße
-PhilRS.

Mareile
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Registriert: Donnerstag, 17.01.08, 20:04

Beitrag von Mareile » Dienstag, 25.03.08, 19:01

Hallo Marsupilami,

ich schließe mich der Meinung von PhilRs an.
Nichts Genaues weiß man nicht, auf dem deutschen Markt gibt es kein legales Arzneimittel zum Selbstbehandeln und was im Internet da unter Nahrungsergänzung sich tummelt mit zum Teil unbewiesenen dubiosen Versprechungen macht ein Geschäft mit unserer Not.
Und wer weiß auch , ob da drin ist , was draufsteht.
Ich würde das nicht einfach so nehmen.
Gruß
Mareile

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