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Das ADFD Team

Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
Marsupilami

-

Beitrag von Marsupilami » Samstag, 29.03.08, 11:00

Hallo Sabine M.

träum weiter... Die Leute, die hier sind, sind richtig heftig krank und über das Stadium hinaus zu glauben, dass man mit esoterischen und pflanzlichen Sachen heftige psychische Erkrankungen, di ezum Teil schon Jahre andauern, bereinigen kann. So schön es auch wäre...

Mikele
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Wohnort: Nähe München

Beitrag von Mikele » Samstag, 29.03.08, 16:20

Hi Antje,
danke für deine Wünsche. ich kann mir normale medis net leisten und will sie auch nicht. mein Versuchsballon lautet halt "mal" Lithium-Orotat. Würde gerne andere dinge probieren, allein das geld fehlt. ;)

Antje2105

Beitrag von Antje2105 » Montag, 31.03.08, 11:17

verstehe ich jetzt nicht ganz, diese medikamente gibt es doch auf rezept...... lg antje

Agilulf

hallo mikele

Beitrag von Agilulf » Dienstag, 17.06.08, 10:07

den Vergleich zu Lobotomie kenne ich auch, ebenfalls der Elektroschock hat eine gleiche Zielsetzung, es geht einfach um die Stillegung gewisser Hirnteile (Abtötung)!
Bei Litium ist das Gefährliche, das es oft mit Kalium in verbindung steht, welches die Vergiftung erzeugt!
Überdosierungen führten auch schon zu Todesfällen!

Blockbuster
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Beitrag von Blockbuster » Sonntag, 10.08.08, 20:41

So ich habe das Board hier grade durch die Suche gefunden, und möchte auch mal hier meinen Senf abgeben.

@mikele
Ich habe gelesen, das du in dem Posting vom Mittwoch, 23.03.05, 9:45 schreibst: - Der Körper stellt L. selbst in gewisser Dosis her. Hoffe, ich liege hier nicht daneben.

Damit liegt du leider völlig daneben, da Lithum ein Element ist. Heute ist es zwar möglich aus Blei Gold zu machen, aber nicht so das es sich rechnen würde. Und unser Körper kann kein Element herstellen auch wenn wir alles aus Sternenstaub bestehen ;-)

Zur Bestellung in diversen Shops

Ich gehöre auch zu denen die immer wieder aus Verzweifelung zu irgendwelchen Mittelchen aus diversen shops greifen. Nur diese ziehen uns "Kranken" das Geld aus der Tasche.

Wenn ich lese bei sup* gibt es 60 kapseln mit Lithiumorotate 50 mg für 25,- €

60 x 50 macht 3000mg Lithiumorotate. Mann bekommt aber auch den reinen Stoff im Handel 25g = 25.000mg für 22,- €. natürlich wird es hier schwierig das ganze zu dosieren, da kaum einer eine Labor bzw. Analysenwaage zu Hause hat. Nur hier seht ihr mal wie die Firmen euch abzocken. Über den Preis von Lithiumorotate, im Chemiegroßhandel möchte ich garnicht nachdenken.

Lithiumorotate enthalt ungefähr 3,9% Lithum, weil ich hier irgendwo auch glesen habe das jemanden die Dosis von 50mg recht hoch erscheint. Das macht also bei einer kapsel mit 50mg Lithiumorotate ca. 2 mg Lithium. Das gleiche wäre dann auch in 150ml Bad Mergentheimer Albertquelle, oder in 400 mL Bad Mergentheimer Karlsquelle.

Tagesbedarf (geschätzt): zwischen 3 und 10 mg je nach Quelle

500 µg Lithium sind enthalten in:

300 g Eier
500 g Butter
500 g Getreide
500 g Reis
500 g Fleisch
700 g Milch
1200 g Schokolade

Das heist um den unteren Tagesbedarf von 3mg zu decken, müsste ich die Verzehrmenge mit 6 Multplizieren denn 1000 µg sind 1mg. Um 10 mg Lithium aufznehmen wären dann 20 X 500g = 10 KG Reis notwendig oder ca. 14 L Milch.

Was mich dann nun wieder aufregt, das es keine Spurenelemete Präperat in Deutschland gibt, wo wenigstens 2-3 mg Lithum drin sind, und das man kostengünstig im Discounter bekommen kann. Weil den Tages bedarf decke ich über die Nahrung garnatiert nicht.

Ich selbe hatte mal alle Medis abgesetzt, und es mit Heilwasser (wegen dem Lithium), Tryptophan, Tyrosin probiert. Und auch wenn ich im letzten Jahr mal einen Tag hatte seit 15 jahren wo es mir von morgens bis Abends richtig gut ging, würde ich jetzt nicht sagen es lag an den Mittelchen.

An Medikamenten habe ich fast alles durch was der Markt so hergibt. Ich habe Depris, eine Angstörung und seit letztem jahr auch die Diagnose ADHS.

So dann war das wohl mein erstes Poscht hier

Flummi
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Re: Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

Beitrag von Flummi » Samstag, 19.05.18, 15:51

Hallo,
der Thread ist 10 Jahre alt, aber ich gebe mal meinen Senf hierzu ab, falls das jemadn ernsthaft glaubt, er hätte einen Lithiummangel.

Der normale Lithiumwert eines Menschen liegt bei 0,03-0,05 mg/l, dass sind 0,003-0,005 mg/dl, also 0,003-0,005 mmol/l. Es ist ein Spurenelement, sogar ein Ultra-Spurenelement.

http://www.bioenergetic.cc/files/rte/La ... nostik.pdf

Der therapeutische Wert soll bei 0,6-1,2 mmol/l liegen. Das ist nicht einfach bei Prof. Google herauszufinden, so dass jeder denken könnte, man bräuchte diesen therapeutischen Wert als Normalsterblicher. Das stimmt jedoch nicht.

Mein Mann wurde u.a. aufgrund dieser falschen Annahme als bipolar behandelt mit Unmengen an Lithium, über 5 Jahre.
Seid bitte gewarnt, wenn ein Arzt meint, Ihr hättet Lithiummangel.

Herzliche Grüße,
Claudia
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Re: Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

Beitrag von Flummi » Sonntag, 20.05.18, 7:25

PS: Hier die Laborwerte falls es jemand nachrechnen möchte (1. Tabelle: Normalwert, 2. Tabelle: therapeutischer Wert):

https://www.mlhb.de/analysen/komfort-su ... ab366143c7

Mmol/l und mg/dl werden anderes umgerechnet, habe ich gerade gesehen, als ich oben geschrieben habe, was aber grundsätzlich nicht so viel ändert...

http://www.diabsite.de/diabetes/labor/umrechnung.html (mmol/l in mg/dl)

https://www.einheiten-umrechnen.de/einh ... typ=dichte (mg/dl in mikrogramm/l)


Also lasst Euch nicht auf den Arm nehmen...
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Re: Lithium Mangel- Auslöser für Depressionen...

Beitrag von LinLina » Sonntag, 20.05.18, 9:25

Hallo :-)

ich habe nich nochmal speziell recherchiert, aber auch meines Wissens nach ist es völliger Unsinn, Lithium in therapeutisch wirksamer Dosis aufgrund eines angeblichen Lithiummangels einzunehmen.

Lithium als psychoaktives Medikament wo extrem hohe Dosierungen zum Einsatz kommen im Vergleich zur normalen Aufnahme ist überhaupt nicht vergleichbar mit der wirkung von Lithium als Spurenelement, das wie der name schon sagt normalerweise nur in Spuren vorkommt.

Wenn ein Arzt das als Behandlungsgrund angibt, ist das m.M.n. wirklich ein grober Behandlungsfehler :?

Liebe Grüße
Lina
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FlummiJamiepadma
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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