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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 21.03.18, 12:01

Hallo ff :)

ich wiederhole meine Fragen, die ich am 12.3. postete
Ich habe eine Frage, wie soll das jetzt bei dir weitergehen?
Wie oft wird das denn wiederholt mit der Ketamininfusion?
Gibt´s da sowas wie eine "Erhaltungsinfusion" oder wie darf man sich das vorstellen?

Es ist nur mein laienhafter Eindruck, aber mir scheint diese Form von Therapie ist nur für Akutsituationen hilfreich; wie soll denn da ein Effekt auf die Depression auf längere Sicht hin geschehen?
Es wäre schön, wenn du darauf mal eingehen würdest.
Für mich geht es OK, wenn sich jemand nach reiflicher Überlegung für so etwas wie Ketamininfusionen entscheidet, aber es ist doch wirklich auch relevant zu wissen, vor allem für dich als Betroffener, wo da die Perspektiven liegen?
Ich kann mir zB überhaupt nicht richtig vorstellen, wie es bei dir weitergehen soll.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 21.03.18, 16:11

Hallo

ich überlege und erinnere mich zurück an die Zeit einer extremen Depression für mich die Medikamenten Depression

Andere Depressionen ua

schwere
KindheitsDepression
waren zu bewältigen


in einer solchen Situation

meiner Escitalopram - Depression nach null und währenddessen

in meiner derzeitigen Situation wurde ich begleitet
gestürzt durch Gespräche

damit habe ich es dann auf meinem selbstverständlich ganz persönlichen Weg bis heute geschafft

die Extreme Depressionen mit extremen Gedanken durch Medikamenten Neuro- Emotionen hier genannt

bedarf vielleicht eine Art Eingriff

jeder muss sehen wie

meine Eingriffe waren die stützenden Gespräche


andere sagen
es gibt Geräte
zum Beispiel habe ich mich in dieser Medikamente Depression schriftlich informiert das war meine Art des Durchhaltens
Ich habe alle Zentren und Kliniken angeschrieben als ich fast nur lag und tippen konnte

Um etwas zu tun
zu suchen
Hilfe zu finden

da Medikamenten Depression mir fast über den Kopf zog



NES Gerät, darauf wollte ich mich versteifen

Heute schüttele ich den Kopf
Gott sei Dank weder probiert
noch Geld investiert

ich wiederhole ich möchte mich betiteln als jemanden der damals unter und nach Escitalopram in der akuten Depression
nicht mehr sehr ich selber war

ich habe nichts angestellt

rückblickend sind meine Gedanken damals 2016 in Sommer erschreckend absurd gewesen

Es ging mir so miserabel das ich dachte ich brauche mehr als Gespräche

Dabei musste die Zeit vergehen...

Gott sei Dank habe ich eine grundsätzliche schwere Avversion

gegen Dinge die mir von außen in mein Inneres zugefügt
aufgezwungen
verordnet werden

Ich will aus eigener Kraft heraus bewältigen

Ich lasse offen in weichem Bereich
auch immer

EINMALGABEN um zu
retten.

eine Operation
Narkose selbstverständlich

für mich in akut Situationen würde ich versuchen in ein geschütztes menschliches was auch immer mich zu begeben

ich spreche wie immer über mich
von mir
aus meiner Erfahrung

ich ertrage es nicht wenn jemand wenn etwas von außen in mich dringt

ich habe vier lange Jahre eine Therapie machen müssen
um erneut zu akzeptieren:

ich muss Medikamente nehmen und zwar die für die Leber

hätte ich gewusst dass dann nach zwei Jahren Psychopharmaka dazu gehörten

vielleicht hätte ich niemals eine Leber Therapie gemacht

Das ist aber zu weit in die Vergangenheit geschaut

alles Gute

Katharina
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f332

Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 13:05

Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 21.03.18, 12:01
Hallo ff :)

ich wiederhole meine Fragen, die ich am 12.3. postete
Ich habe eine Frage, wie soll das jetzt bei dir weitergehen?
Wie oft wird das denn wiederholt mit der Ketamininfusion?
Gibt´s da sowas wie eine "Erhaltungsinfusion" oder wie darf man sich das vorstellen?

Es ist nur mein laienhafter Eindruck, aber mir scheint diese Form von Therapie ist nur für Akutsituationen hilfreich; wie soll denn da ein Effekt auf die Depression auf längere Sicht hin geschehen?
Es wäre schön, wenn du darauf mal eingehen würdest.
Für mich geht es OK, wenn sich jemand nach reiflicher Überlegung für so etwas wie Ketamininfusionen entscheidet, aber es ist doch wirklich auch relevant zu wissen, vor allem für dich als Betroffener, wo da die Perspektiven liegen?
Ich kann mir zB überhaupt nicht richtig vorstellen, wie es bei dir weitergehen soll.

Viele Grüße
Jamie


hallo alle 3 wochen ca, leider hat die wirkung jetzt bei mir nachgelassen und ich werde am 10.4 wieder in freiburg sein
genaue daten gibt es nicht, es soll auch fälle geben die machen das 2-3 mal und es hält dann länger als 3 wochen.

LG

f332

Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 13:06

siehe auch hier bglz anzahl
 ! Nachricht von: ADFD
Werbelink zu einem Ketamintherapie Anbieter entfernt. Wer das wirklich wissen will, soll selber googeln. @ff32 bitte sieh davon ab solche Links zu posten.

f332

Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 13:12

schade im weblink wäre nämlich genau beschrieben wie es abläuft, wenn es aber die admins entfernen wird es wohl keine genaue antwort geben auf die von den usern gestellten fragen

aufgrund der löschung noch die aussage des arztes :Wir erhoffen uns jeweils eine Wirkung von 2-4 Wochen, sodass eine Behandlung im 4-Wochen-Abstand möglich ist, um eine deutliche Besserung im Alltag zu ermöglichen"

Oliver
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 13:17

Hallo,

ich habe jetzt den Titel des Themas geändert. Ketamin ist meiner Meinung nach genausowenig eine Revolution in der Therapie psychischer Störungen, wie alle anderen psychoaktiven Substanzen zuvor. Alle psychoaktiven Substanzen bergen große Risiken und müssen mit großer Vorsicht verwendet werden. Sie haben auch in der Langzeitanwendung immer ihren Preis, der sich meistens durch Gewöhnung und Organschädigungen ausdrückt. Das Wundermittel ohne Risiken und ohne Nebenwirkungen gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben.

Alles Gute
Oliver
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 13:20

Hallo f332,

ich kann verstehen, dass Du verzweifelt bist und exotische Methoden ausprobierst. Das ist Dein gutes Recht. Ich mag aber keine Links zu Anbietern, die sowas verkaufen, weil ich keine Werbung für die machen will. Wenn du hier einen Link zu denen postest, dann ranked Google das höher in ihren Algorithmen und ich bin mitverantwrtlich dafür, dass ein kommerzieller Anbieter einer Therapie, die ich für höchst fragwürdig halte, eventuell mehr Kunden bekommt.

Danke für Dein Verständnis
Oliver
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 13:31

ok, welche therapie hälst du für nicht fragwürdig? würd mich mal intressieren zb in meinem fall.

Eva
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Eva » Dienstag, 27.03.18, 13:43

Hallo,

dass es für diese Behandlung gewerbliche Anbieter gibt, schockt mich gerade ... :shock:

Ich finde so eine Sache schon in den Händen von Medizinern hochriskant, aber als "Konsumgut" noch einmal umso fragwürdiger; danke deshalb ausdrücklich an Oliver für die konsequente Reaktion.

Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht verstehen kann, wenn leidende Menschen durch die Hoffnung, Erleichterung zu finden, eben einiges versuchen, das zumindest noch viele Fragezeichen aufwirft.

Gruß, Eva
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 14:05

Hallo Eva,
Eva hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 13:43
Ich finde so eine Sache schon in den Händen von Medizinern hochriskant, aber als "Konsumgut" noch einmal umso fragwürdiger; danke deshalb ausdrücklich an Oliver für die konsequente Reaktion.
Die Leute die das verkaufen haben auch einen Dr. vor dem Namen stehen, aber das heißt ja nichts. Krankenkassen übernehmen das nicht (was auch nichts heißt), also wird das privat verkauft.

LG
Oliver
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 14:13

f332 hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 13:31
ok, welche therapie hälst du für nicht fragwürdig? würd mich mal intressieren zb in meinem fall.
Ich empfehle niemandem hier Therapien. Wenn Du wissen willst, wie ich mit meiner Situation umgehe, dann siehst Du das hier im Forum an vielen Stellen dokumentiert. Ich sehe mich selber auch schon lange nicht mehr als psychisch gestört an. Insofern haben die Diagnosen, die man mir irgendwann mal gegeben hat keinen Wert mehr.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dich in diesem Unterforum mehr umzusehen. Vielleicht ist was für Dich dabei.

Alles Gute
Oliver
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Eva » Dienstag, 27.03.18, 14:41

Hallo Oliver,
Die Leute die das verkaufen haben auch einen Dr. vor dem Namen stehen, aber das heißt ja nichts. Krankenkassen übernehmen das nicht (was auch nichts heißt), also wird das privat verkauft.
Hast Recht - anscheinend heißt das alles nichts. Ich hab mich persönlich immer noch nicht dran gewöhnt, dass auch der Titel "Dr." im Grunde nichts aussagt, was mehr Bestand an Zuverlässigkeit hätte ... :cry:
Medizinische Behandlungen privat zu verkaufen, führt nur noch einmal deutlicher vor Augen, wo der Hase vielfach hinläuft. :hase:

LG Eva
Zuletzt geändert von Eva am Dienstag, 27.03.18, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 27.03.18, 14:46

"Dr." kann jeder HS-Absolvent werden, der genügend Ausdauer für eine "wissenschaftliche" Arbeit aufbringt, und sei sie auch noch so sinnfrei :wink: .

Sagt nicht viel aus über fachliche und erstrecht nicht menschliche Qualitäten.

Grüße von Clarissa.
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 15:16

mal an alle ketamin gegner, ihr kennt ketamin vermutlich alle, eine vollnarkose wird mit 100% ketamin gemacht, ich finde es nicht ok, über etwas, was man gar nicht kennt, gar nicht gemacht hat, schlecht zu reden. und geld verdienen will jeder, von dem her müssten in meinem ort beide psychater zusperren, sind nämlich privat und man muss es selber zahlen

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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von f332 » Dienstag, 27.03.18, 15:24

Eva hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 14:41
Hallo Oliver,
Die Leute die das verkaufen haben auch einen Dr. vor dem Namen stehen, aber das heißt ja nichts. Krankenkassen übernehmen das nicht (was auch nichts heißt), also wird das privat verkauft.
Hast Recht - anscheinend heißt das alles nichts. Ich hab mich persönlich immer noch nicht dran gewöhnt, dass auch der Titel "Dr." im Grunde nichts aussagt, was mehr Bestand an Zuverlässigkeit hätte ... :cry:
Medizinische Behandlungen privat zu verkaufen, führt nur noch einmal deutlicher vor Augen, wo der Hase vielfach hinläuft. :hase:

LG Eva
in österreich muss man auch alle gesprächstherapien selber zahlen, kostet die h 90 euro, es werden lediglich 21 euro zurückerstattet.

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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 16:14

f332,
f332 hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 15:16
mal an alle ketamin gegner, ihr kennt ketamin vermutlich alle, eine vollnarkose wird mit 100% ketamin gemacht, ich finde es nicht ok, über etwas, was man gar nicht kennt, gar nicht gemacht hat, schlecht zu reden.
Ich habe keine Ahnung mit wem Du redest. Falls Du mich meinst: Ich drücke mein allgemeines Misstrauen gegenüber der Verheißung einer chemischen Rettung für seelisches Leid aus. Dieses Misstrauen hat sehr viele gute Gründe. Viele davon findest Du hier im Forum.
f332 hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 15:16
und geld verdienen will jeder, von dem her müssten in meinem ort beide psychater zusperren, sind nämlich privat und man muss es selber zahlen
Falsch. Ich z.B. will kein Geld verdienen. Ich will in der Lage sein, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Leider brauche ich dazu im existierenden System Geld, für das ich große Teile meiner Lebenszeit verkaufen muß. Ich könnte, wenn ich wollte schon lange auch mit dem ADFD Geld verdienen. Tu ich aber nicht. Ich zahl sogar dafür, dass Du Dich hier austauschen kannst.

Die Leute die Geld verdienen wollen und zwar wenn es geht möglichst viel Geld mit möglichst wenig Aufwand, sind Teil des Problems. Drogendealer ist ein beliebter Berufszweig für solche Menschen, wenn sie skruppellos oder verzweifelt genug sind.

Alles Gute
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Eva » Dienstag, 27.03.18, 16:28

Hallo,
f332 hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 15:16
mal an alle ketamin gegner, ihr kennt ketamin vermutlich alle, eine vollnarkose wird mit 100% ketamin gemacht, ich finde es nicht ok, über etwas, was man gar nicht kennt, gar nicht gemacht hat, schlecht zu reden. und geld verdienen will jeder, von dem her müssten in meinem ort beide psychater zusperren, sind nämlich privat und man muss es selber zahlen
Es geht doch gar nicht gegen Dich hier, auch nicht gegen Ketamin an sich, von Letzterem weiß man eben noch nicht genug, und wenn es als Narkosemittel genommen wird, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass es als Dauerbehandlung unschädlich ist; auch Du kannst das mit Sicherheit nicht sagen.

Dies ist nun mal ein pharmakritisches Forum, und die Skepsis kommt nicht von ungefähr, sondern resutltiert aus den vielen schlechten Erfahrungen. Es ist ja Deine Sache, was Du machst, nur wird hier eben ein vorsichtiger Umgang mit psychoaktiven Wirkstoffen und Behandlungen angeraten. M. E. kein Grund für eine verschnupfte Reaktion. :wink:

Gruß, Eva
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 19:09

Ich verweise auch nochmal auf http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 48#p235848

Was ist denn Deine Meinung jetzt dazu?
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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von f332 » Mittwoch, 28.03.18, 5:08

Meinung zu ketamin o zu vision der plattform?lg

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Re: Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von Oliver » Mittwoch, 28.03.18, 9:16

Ob Du immer noch an den Mythos von der Gehirnstoffwechselstörung glaubst.
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