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HPU

Was gibt es für andere Behandlungsformen? Was hast Du ausprobiert? Was hilft Dir? Antidepressiva, Benzodiazepine, Neuroleptika und andere Psychopharmaka können manchmal kurzfristig helfen, sind aber keine dauerhafte Lösung.
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ataraxia
Beiträge: 120
Registriert: Donnerstag, 21.02.13, 19:50

HPU

Beitrag von ataraxia » Samstag, 21.06.14, 23:45

Hat jemand von euch schon von HPU (Hämopyrrollaktamurie) gehört bzw. die "Behandlung probiert"?
Soweit ich das verstanden habe geht es um eine Stoffwechselstörung, die einen chronischen Mangel an Zink und B6 auslöst.
Das wiederum kann zu verschiedenen Symptomen und zu sozialer Ängstlichkeit führen.
Ich habe so eine Homepage zu dem Thema (samt Fragebogen) entdeckt und frage mich, was da dran sein könnte?
http://d117039-809.pem.kpn.net/de/hpu/fragebogen.html
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell!), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und im protrahierten Entzug

Nach 6 Monaten kleine Besserung, nach 18 Monaten große Besserung! Nach 2 Jahren gesund.

Monalinde
Beiträge: 530
Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10

Re: HPU

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 24.06.14, 10:15

Hallo ataraxia,

Du möchtest etwas über HPU wissen. Vielleicht kannst Du im Forum Libase.de fündig werden. Ich habe da einige Beiträge gefunden, von Betroffenen. Am besten du gibst den Begriff in die Suchmaschine ein.

Das Forum ist wirklich sehr informativ, auch was Nahrungsmittelunverträglichkeiten anbelangt. Mir wurde schon öfters dort geholfen.

Liebe Grüße Monalinde
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

linka
Beiträge: 56
Registriert: Samstag, 20.07.13, 19:04
Danksagung erhalten: 59 Mal

Re: HPU

Beitrag von linka » Dienstag, 24.06.14, 21:40

hallo ataxaria,

ich selbst bin an HPU bzw. KPU erkrankt, d.h. ich habe einen nachweislichen Mangel an Vitamin B6 und Zink. Die Behandlung durch Heilpraktiker erfolgt zumeist durch eine "Vitamin- und Spurenelementmischung", die meiner Meinung nach stark überteuert ist. Ich selbst nehme nur Zink und Vitamin B6. Die Stoffwechselstörung ist gut diagnostizierbar anhand eines Tests. Ich habe zusätzlich noch Zink und Vitamin B6 im Blut messen lassen und die Mängel waren eindeutig.
Allerdings bin ich ein wenig vorsichtig damit, was die Symptombeschreibung angeht. Es gibt im Internet viele Informationen dazu und einige Quellen schreiben dieser Stoffwechselstörung alle möglichen Beschwerden zu. Mag mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke die Symptome sind eben nur die Symptome des Zink- und Vitamin B6-Mangels. Das ist aber nur meine Meinung.
Schau mal nach KPU, das ist nur eine andere Bezeichnung für die Störung.
Lg
linka
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor linka für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamieedgar
Grunderkrankung: unbekannt! Verdacht auf Bartonellose, Magnesiumverlusterkrankung
Medis
April 2009 - Jun. 2009: ca. 7 Wo. Sulpirid (50 mg abends und morgens)
Juni 2009: ca. 2 Wo. Paroxetin 20 mg zusätz. zum Sulpirid; bei Bedarf zusätz.
Ende Juni 2009: Sulpirid abrupt abgesetzt, Paroxetin nach zweiwöchiger Einnahme abgesetzt bzw. Umstellung auf Cipralex 20 mg
zusätz. für 2 Wochen Seroquel (Dosierung im Nachhinein unbekannt)
Bis Ende Juli 2009: für ca. 6 Wo. Cipralex 20 mg + Alprazolam 0,5 mg; danach einfach abgesetzt
Juli 2010 und Jan. 2011: jeweils 4 Wo. Antibiotika in Form von täglichen Infusionen
April 2011 - Sept. 2011: zwei weitere Antibiotika-Therapien über mehrere Monate und zusätzlich wieder Cipralex in (leider!!!) wechselnder Dosierung zwischen 5 mg und 15 mg (über etwa vier Wochen "ausgeschlichen")
Jan. 2012: nach totalem Zusammenbruch Mirtazapin 15 mg für 3 Wochen, dann 1,5 Wochen 7,5 mg und 1 Woche 3,75 mg, danach auf 0.
Gleichzeitig Wiedereinstellung auf Cipralex 10 mg
Seit Ende Jan. 2012 nun Cipralex 10 mg
Mai 2013: Reduzierung auf 5 mg
nach vier Wo. auf 4 mg
nach weiteren 3 Wo. auf 3 mg
nach 2 Wo. auf 2 mg
nach 2 Wo. auf 1 mg
dann nach einer Woche auf 1 mg starke Depression, Unruhe, Kribbeln, Brennen der Füße, Schmerzstiche im Knie und anderen Körperteilen, Schwindel, Benommenheit etc.
zurück auf 2 mg
erst leichte Stabilisierung dann "Fast"-Zusammenbruch nach 9 Tagen mit totaler Depression, Verzweiflung, Übelkeit, Zittern, Schwitzen, Frösteln etc.
31.07.13: zurück auf 3 mg
04.08.13: 4 mg
07.08.13: freiwillig in Klinik, da nicht mehr aushaltbar
08.08.13: 5 mg
21.08.13: Klinikarzt verordnet Abdosierung auf 4,5 mg
01.09.13: aufgrund großer Verunsicherung in der Klinik erneuter Zusammenbruch, lasse mir Lyrica aufschwatzen, 2x 50 mg
01.12.13: 4 mg Cipralex
Seit Jan. 14 Abdosierung Lyrica, Seit Mitte April 14 auf Null
26.07.14: 3,8 mg Cipralex
27.08.14: 3,6 mg Cipralex
05.10.14: 3,4 mg Cipralex
08.11.14: 3,1 mg Cipralex
01.01.15: 2,8 mg Cipralex
03.02.15: 2,5 mg Cipralex
03.03.15: 2,2 mg Cipralex
01.04.15: 2 mg Cipralex
29.04.15: 1,8 mg Cipralex
24.05.15: 1,6 mg Cipralex
Mai - Oktober 2015: alle vier Wochen um 0,2 mg reduziert, aktuell bin ich bei 0,3 mg und in vier Wochen geht's auf Null!!!
seit 03.12.15 MEDIKAMENTENFREI :haha:

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