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WDR-Journalist sucht Antidepressiva-Konsument/in

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Matthias Seibt
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WDR-Journalist sucht Antidepressiva-Konsument/in

Beitrag von Matthias Seibt » Montag, 18.09.17, 14:48

Liebe Nutzer/innen des Forums,

der WDR-Journalist Fritz Sprengart schreibt:

"Ich arbeite für den WDR an einem Fernsehbeitrag zum Thema “zunehmender
Konsum von Antidepressiva und die Folgen“. In diesem Kontext bin ich auf
der Suche nach jemandem der Antidepressiva wieder abgesetzt hat, oder
dabei ist und von seinen Erfahrungen berichten könnte. Kennen Sie
jemanden der dafür in Frage käme? Über eine kurze Rückmeldung würde ich
mich sehr freuen: 0176-202 66 955 oder Fritz.Sprengart@fm.wdr.de.

Beste Grüße Fritz Sprengart"


Es soll ein 4-minutiger Fernsehbeitrag für die Sendung "Hier und Heute" des WDR-Fernsehens entstehen.

Ich grüße Euch freundlich Matthias
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Matthias Seibt für den Beitrag (Insgesamt 11):
MurmelineLinLinapadmaJamieOlivercarlottaClaudiiiiTerkoLuisa1974jollyalongRockola
Von Dezember 77 bis Januar 85 nach einem 10-wöchigen Psychiatrieaufenthalt von Neuroleptika (und teilweise von Antidepressiva) dauerabhängig. Mehrere vorsichtige Reduktions- und Absetzversuche musste ich in diesen Jahren rückgängig machen, weil ich nach einiger Zeit merkwürdige Seelenzustände erlebte. Einen zweiten Psychiatrieaufenthalt wollte ich nicht riskieren. 85 bis 10 gelegentlicher (0 bis 4-mal jährlich, meistens halbe oder ganze Tablette) Konsum von 25 mg Neurocil / Levomepromazin zum Zweck der Schlaferzwingung. In dieser Zeit (90 und 92) zwei kurze (14 Tage und 3,5 Tage), zwangsweise Psychiatrieaufenthalte. Seit 11 nur noch Alkohol (sehr massvoll) und Kaffee. Letzterer wird bei beginnenden Schlafstörungen auf eine Tasse am Tag reduziert.

Luna
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Re: WDR-Journalist sucht Antidepressiva-Konsument/in

Beitrag von Luna » Freitag, 29.09.17, 10:13

Schön, dass interesse besteht an Menschen, die wegen Pillen durch die Hölle gehen aber 4 Minuten finde ich echt wenig. Da wird dann wohl nicht viel weiter gegeben was los ist. Zu wenig Zeit für so etwas...
Man könnte sagen...besser als nichts aber 4 Minuten gehen schnell unter.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Murmeline
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Re: WDR-Journalist sucht Antidepressiva-Konsument/in

Beitrag von Murmeline » Samstag, 30.09.17, 7:10

Es braucht immer erstmal ein Samenkorn, damit eine Pflanze entstehen und wachsen kann.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 3):
ArianrhodpadmaMela
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

jollyalong
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Re: WDR-Journalist sucht Antidepressiva-Konsument/in

Beitrag von jollyalong » Montag, 02.10.17, 15:22

Hallo Herr Seibert,
sind Sie fündig geworden? Anonsten können Sie mir gerne ein PN schicken.
Meine "Karriere" und mehrfaches Absetzen wären sicher viel Material, auch wenn ich denke das viele hier noch viel besser berichten könnten.
LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor jollyalong für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaMurmelineMela
Symptome: Angstzustände Inbes. Herzphobie, zahlreiche körperliche Sympthome der Angst und Depression (Extrasystolen, Palpitationen, totale Erschöpfung, Muskelschmerzen, Alpträume, Reizdarm, Lähmungserscheinungen, Schluckbeschwerden), starke körperliche Anspannung, Grübelzwang, Gereiztheit und Schuldempfinden
Diagnose: Herzphobie (somatoforme Störung), wiederkehrende schwere Depressive Episoden (erstmal 2009 diagnostiziert), Agoraphobie (seit 1990), generalisierte Angststörung
Medikation:
1995: Amitriptylin - ca. 3 Mon. dann Wechsel auf Fluoxetin 20 mg - bis 1997.
20 mg Fluoxetin insgesamt ca. mind. 4 Jahre von 1998 - 2007.
2009 Klinik nach Zusammenbruch (Erste Erschöfpungsdepression) - erneut 20 mg Fluoxetin + Tavor bei Bedarf
01.2010 Wechsel auf Cipralex 9 Mon. / 10 mg
10.2010 Wechsel auf Fluoxetin erneut - Wirkungslos.
2011 für 8 Monate dann Paroxetin 20 mg - keine Wirkung auch über längere Zeit
September 2013 Versuch mit Bupropion (Elontril) beendet nach schlimmsten Angstzuständen, die kein Benzo mildern konnte!
Dez 2013 Sertralin - keine Besserung
Tavor (Lorazepam) 1-2 mg täglich Dauereinnahme von 07.2013. - 03.2014.
Benzoentzug nach Ashton ambulant mit Klinikbegleitung - Wechsel auf Diazepam 03.2014
0 mg Diazepam 27.3.2014

Paralell Sertralin 50 mg - Abgesetzt mit Lorazepam ohne Auschleichen.
Rückkehr zu Fluoxetin 20 mg 05.2014 - 09.09.2014
O mg Fluoxetin seit 10.09.14

Dez 2014 Venlafaxin Beginn Steigerung bis auf 150 mg
Erstes Jahr folgte wieder als "Mensch" ohne Sympthome!

Ab Dez 2015 starke Zunahme Alpträume u immer länger andauernde Morgentiefs :cry:
Daher ausgeschlichen nach Kügelchenmethode bis auf 0 mg am 23.01.2016
:evil: Nach nur 5 Tagen erneute Einnahme aufgrund psych Sympthome (Körperl Entzug massiv dazu) von 37,5 mg

12.02.16 Umstellung auf Cymbalta 30 mg
Starkes Grippegefühl - stechende Bauchschmerzen - Durst u Hunger ohne Appetit ständig - massive Nesselsucht im Gesicht nach Anstrengung draußen ...

16.02.2016: 1. Tag ohne Cymbalta oder anderes....
Körperl. Sympthome: Schwere Beine und Muskelschmerzen, Hungergefühl und Übelkeit im Wechsel, Haut brennt und juckt, krasses Schwitzes mit Jucken bei leichter Anstrenung, Müdigkeit im Kopf, erste Zaps, ertrage keine Helligkeit
Psyche: Mischung aus weinerlich, dünnhäutig, euphorisch und aggressiv im Wechsel von Minuten je nach Auslöser

20.02.2016: Zurück auf Venlafaxin erst 75 mg, dann 150 mg

27.09.2016: 0 mg Venlafaxin nach Kügelchenmethode
Emtional völlig schutzlos, dünnhäutig, extrem unruhig, rauf und runter.

Es war ein fast gutes Jahr...
bis Mai 2017: fast täglich Einnahme Lorazepam 1 mg :frust: bis
Umstellung auf Diazepam 10.08.2017:
Versuche auszuschleichen scheitern seitdem an massiven Entzugssympthomen und Stress in allen Formen von Außen...

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