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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Schneckenclub

Murmeline
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 01.08.17, 10:12

Hallo Blutoranger,

wie Mikro Tapering vertragen wird, ist wie so oft individuell unterschiedlich. Bei Simmi18 hat es erfreulicherweise ganz gut geklappt, andere mussten den Versuch wieder abbrechen. Die Methode hat zudem auch seine eigenen Besonderheiten. Den Thread aus SA kennst Du vermutlich: http://survivingantidepressants.org/ind ... decreases/
Mein Problem ist, dass ich die Absetzerscheinungen immer erst nach min. 2 Wochen extrem bekomme. Ich hab deshalb ein bisschen Angst, dass sich dann die Symptome auf einmal kumulieren...
Das scheint mir bei Deinem Reaktionsmuster leider auch eine berechtigte Sorge zu sein. :( Wenn, dann sollten sicher dazwischen wohl wiederum Stabilisierungsphasen eingeplant werden.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Blutoranger
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Blutoranger » Montag, 07.08.17, 15:26

Hi Murmeline,

ich dank dir! Ja leider ist das mit den 2 Wochen ein ziemliches Problem. Nicht, dass sich dann alles "kumuliert" - ich werd mir das wohl noch gut überlegen müssen, es auf diese Weise anzutesten :(

Liebe Grüße
Symptome: Panikattacken
Medikation:
Seit ca. 2008 - 10mg Cipralex, Wirkstoff: Escitalopram täglich
2010 erster Absetzversuch (nicht ausgeschlichen!) - kurz danach wieder abgebrochen
Frühling 2012 zweiter Absetzversuch mit Arzt: Von 10 auf 5mg - 1 Monat lang ausgehalten, dann wieder auf 10mg
Grundsätzlich hab ich mich einerseits viel besser gefühlt (Auch gute Gefühle waren besser) andererseits kamen schlimme Symptome:
Rauschen in den Ohren, Blitze sehen, Stimmen so laut, Angstzustände, Selbstmordwünsche

Seitr 01/2015 Umstieg auf Tropfen. 5mg/5mg Tablette und ich flipp schon aus
04/15 - wieder auf 10mg Tabletten stabilisiert

Anfang 05/2015 - 1 g von Tablette runtergeschliffen aber immer Dosisschwankungen
seit Mitte 05/2015 - 9mg per Wasserlösmethode - nach 2 Wochen wieder Panikattacken, Verzweiflung

Seit 13.06 wieder auf 9,5 g da es mir einfach gar nicht gut geht. Verzweifelt & überfordert
26.06 wieder stabilisiert

per 09.07 auf 9,25 g - mal sehen! EIntrag für mich: Bei Stabilisierung ist alles ok! Keine Verzweiflung, extremen Agressionen etc. es sind einfach diese dummen Tabletten.
per 24.07 erste leichte Absetzerscheinunge, Unruhe etc - per.28.07 auch leicht gereizt etc.. dazwischen aber super phase gehabt/ näöchster Tag schon vollstens gereizt
per 05.08 - noch immer miese tage an denen ich voll gereizt bin. saufe mich auch hin und wieder weg... alles ist so laut und nervt...zwischendrin aber seh rgute phasen
ich versuche den nächsten schritt!
per 09.08 auf 9,00 g
per 23.07 - sehr gereizt. ist schon Beziehungsschädigend - Lust auf Betäubung - Rauchen hop on/hop off
insgesamt extreme müdigkeit
27.08 - totale innere gervtheit - hitze ist sowas ungutes
per. 06.09 wieder besser - stabilierung - diesmal 2 wochen sehr zach!
per Mitte/ Ende Sep super...

per 09.11 versuche ich jetzt einmal einen kleineren schritt:
9,00 - auf 8,875
per 18.11 - tage an denen ich richtig kaputt bin und gereizt, aber auch kreislauf, nicht so schlimm
per 16.12 - gottseidank ist es wieder vorbei

per ca. 20.02 auf 8,8125
nach einer woche genrvtheit und müdigkeit

per ca 23.07.15 langsam auf 0,5/1ml = 8,68
nach ca 10 tagen arg genervt, Panikattacken, Schlafprobleme (Hals geht zu), Unruhe - bei PA Ausbruch aber mit Körperhaltung super gemeister - man merkts halt einfach dass da was Chemisches ist!!! (1 Woche lang)
dann 1-2 tage voll fertig, jetzt genervt

zwischenzeitlich hin und wieder ein bisschen weg...per anfang juli 2017 auf 8,5

Straycat
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Straycat » Sonntag, 01.10.17, 11:29

Liebe Schnecken,

ich möchte mich nun offiziell eurem Club anschließen, da ich das Absetzen von 75mg Venlafaxin vor mir habe und es seeeehr langsam angehen möchte.
Nach 10 Jahren Escitalopram setzte ich dieses viel zu schnell ab. Die ersten Absetzsymptome waren zum Glück nach 3 Horrorwochen dann vorbei, doch Monate später hatte ich auf einmal massive Panikattacken, die nie zu meinem ursprünglichen Krankheitsbild gehört hatten. Ich vermute, dass diese vom Absetzen des Escitaloprams einige Monate zuvor herrührten. Deshalb will ich den neuerlichen Entzug - leider kam ich um neuerliche Medikamenteinnahme in der ärztlichen Therapie nicht herum - bewusst äußerst langsam angehen.

Im Moment habe ich noch die Venlafaxin Retardtabletten, doch ich will mir nun bei meinem nächsten Arztbesuch die Retardkapseln verschreiben lassen und dann mit der Kügelchenmethode beginnen in Minischritten zu reduzieren.
Meint ihr ist eine Reduktion von 10% der Dosis alle 4 Wochen ein zu großer Schritt für den Anfang oder sollte ich es zunächst einmal damit probieren?
Ich werde über den gesamten Absetzprozess hinweg ein genaues Tagebuch führen, um spätere Schlussfolgerungen zu Symptomen etc. gewährleisten zu können - einerseits für mich selbst und andererseits auch um evtl. anderen beim Absetzen helfen zu können.

Alles Liebe,
Cat
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Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
Behandlung mit Escitalopram 10mg, später Steigerung auf 15mg und 20mg - ingsgesamt 10 Jahre
08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
03-04/2017: starke Panikattacken, Diagnose: Burnout. Ich vermute aber eher verspätete Absetzerscheinungen und arbeitsseitige Überbelastung. Danach folgten 6 Monate Krankenstand und intensive Psychotherapie.
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Seit 19.09.2018: Reduktion Venlafaxin auf 50 mg (ca. um 7%)
Seit 14.11.2018: Reduktion Venlafaxin auf 42 mg
Seit 14.12.2018: Reduktion Venlafaxin auf 36 mg - seit Ende Dezember immer wieder leichte bis mittlere Panikattacken
Seit 03.01.2019: Erhöhung Venlafaxin auf 37,5 mg (wegen Absetzsymptomen, Panikattacken) - erstmal Reduktionspause, bis sich alles wieder stabilisiert hat
Seit 29.04.2019: Reduktion auf ca. 35,6 mg (Absetzsymptome haben sich weitgehend wieder stabilisiert)
Seit ca. 01.06.2019: Reduktion auf 31,1 mg (Absetzsymptome halten sich in Grenzen)
Seit ca 01.07.2019: Reduktion auf 27,9 mg (leichte Absetzsymptome, aber weiß, wie ich sie in Griff bekomme)
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 19.07.18, 14:29

Hallo,

auch hier mal ein kleines Update:
Seit Anfang Mai diesen Jahres setze ich alle 4 Wochen 10% meiner Dosis Venlafaxin ab. Somit bin ich von 75mg jetzt schon auf 54,7 mg.
Bisher kann ich von keinen Absetzerscheinung berichten :)

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Razia » Mittwoch, 22.05.19, 14:16

Hallo ihr Lieben

ich hole den Thread mal wieder hoch, weil ich mich auch gerne dem Schneckenclub anschließen möchte. Ich hatte eine Kaltentzug von 15mg Mirtazapin im Mai 2017. Im Juli 2017 hab ich wieder 3,75 mg eindosiert und bin gerade bei sage und schreibe *trommelwirbel* 2,8 mg angelangt. In meiner Signatur seht ihr ja, dass mein Absetzverlauf mehr aus Pausen, statt aus Absetzen besteht, aber so ist es halt. Momentan hab ich tagsüber keine Symptome, aber werde nachts mit Unruhe wach, obwohl der letzte Schritt von 2,9 auf 2,8 schon am 21.02. war und erst nach 8 Wochen Symptome kamen.

Im Moment hab ich wieder Akzeptanz Probleme, besonders, wenn ich sehe, wie mich andere mühelos "überholt" haben und schon fast duch sind mit Entzug. Das freut mich für die Betreffenden, macht mich aber für mich persönlich halt traurig und auch ängstlich. Ich will schließlich arbeitsfähig bleiben.

LG
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Re: Schneckenclub

Beitrag von padma » Mittwoch, 22.05.19, 17:31

liebe Ramona, :)

willkommen im Schneckenclub. :party2:
Für eine :schnecke: bist du gar nicht sooo langsam. Schau dir mal meine Signatur an.
Auch wir Schnecken erklimmen den Kilimanjaro, dauert halt etwas länger.

liebe Grüsse
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Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Schneckenclub

Beitrag von Razia » Mittwoch, 22.05.19, 18:02

Danke liebe padma

Zum Glück ist das hier kein Wettbewerb. Schön, wenn man damit nicht alleine ist

LG Ramona
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 11.07.19, 13:56

Hallo Razia,
Hallo Padma,

auch ich bleibe dem Schneckenclub treu. Lieber langsam ans Ziel, als wieder solche Absetzerscheinungen wie bei meinem letzten viel zu schnellen Absetzen!
Die Geduld zahlt sich aus!!

Alles Gute euch weiterhin,
Liebe Grüße.
Cat
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Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Seit 19.09.2018: Reduktion Venlafaxin auf 50 mg (ca. um 7%)
Seit 14.11.2018: Reduktion Venlafaxin auf 42 mg
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Susanne1978 » Donnerstag, 11.07.19, 20:17

Gehöre ich mit meiner 5% Regel auch zum Club? Mir scheint es der richtige Weg zu sein. Ich möchte es langsam machen, so dass das normal Leben ungestört weitergehen kann....
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Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg


NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

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Re: Schneckenclub

Beitrag von Melina 17 » Freitag, 12.07.19, 9:23

Hi,

super Idee mit dem thread, daß sich die langsamer machenden unterstürzen können, kann ja schon mal frustrierend sein. Bei mir war das so, daß ich die ersten Schritte noch großzügig machen konnte, also von 40 auf 10 mg runter war noch kein Problem, das ging fast nach schulmedizinischer Empfehlung.

Dann, ab 10mg werden aber auch schon die 10%-Schritte zuviel. Ich hab dann erst nach 6, statt nach 4 Wochen weiter reduziert, geht, hat aber nen unangenehmen Absacker. Deshalb hab ich weiter nur 5 % alle 4 Wochen reduziert.

Ging erst gut, jetzt bin ich auf 5, und ich hab so die Befürchtung, daß ich noch langsamer machen muß, je weiter nach unten ich komme. Im Moment ist es soo wacklig, daß ich das ganze Projekt infrage stelle.

Aber ich vertraue mal darauf, daß ich nur entzugsbedingt momentan psychisch so durchhäng, daß der Körper weiter heilt und den Umbauprozeß erledigt.

Dann lob ich uns mal tüchtig, wie tapfer wir sind und daß wir bereit sind, eine extra "Geduldübungslektion" zu lernen, wir kommen alle an`s Ziel!

liebe Grüße

melina
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Raziapadmakrasiva
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
19.07. 4,7 mg

Ash
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Ash » Samstag, 13.07.19, 10:16

Hallo zusammen,

Schnecke hier aber überhaupt nicht schleimig.
Jamie hat mich auf den Beitrag aufmerksam gemacht, würd mich gern in die Gruppe sneaken.

Zuletzt hat eine 3% Reduktion mir die Schuhe ausgezogen.
6mg Amisulprid von 270mg auf 264mg.
2 1/2 Monate habe ich nun besser gewordene teils stärkere Symptome + zuletzt massiver Erschöpfung und fast ausgebrochener Episode.

Schöne Grüße
Ash
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Straycat
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Re: Schneckenclub

Beitrag von Straycat » Samstag, 20.07.19, 9:38

Hallo Susanne, Melina und Ash!

Willkommen bei den Schnecken :schnecke: :D
Ich krieche nun auch schon seit ca. eineinhalb Jahren dahin, aber ich kann euch versichern: Es zahlt sich aus, langsam zu machen.
Beim ersten Mal absetzen wollte ich zu viel zu schnell und habe einen unschönen Preis dafür bezahlt. Diesmal lasse ich mir Zeit.
Melina 17 hat geschrieben:
Freitag, 12.07.19, 9:23
Dann, ab 10mg werden aber auch schon die 10%-Schritte zuviel. Ich hab dann erst nach 6, statt nach 4 Wochen weiter reduziert, geht, hat aber nen unangenehmen Absacker. Deshalb hab ich weiter nur 5 % alle 4 Wochen reduziert.
Liebe Melina,
das ist ganz typisch, dass die ersten Schritte besser gehen, als die im unteren Bereich!
Mach einfach so langsam, wie es dir gut tut und überstürze nichts. Auf die Zeit kommt es hier nicht an - sondern auf die Lebensqualität! Und die bleibt einem definitiv besser erhalten, wenn man es langsam angeht.
Susanne1978 hat geschrieben:
Donnerstag, 11.07.19, 20:17
Gehöre ich mit meiner 5% Regel auch zum Club? Mir scheint es der richtige Weg zu sein. Ich möchte es langsam machen, so dass das normal Leben ungestört weitergehen kann....
Hallo Susanne,
definitiv! 5% sind gute kleine Schritte. Ich setze auch mit Schritten unter 10% ab - und das oft nicht alle 4 Wochen sondern manchmal warte ich auch mehrere Monate, bis ich den nächsten Schritt mache. Absetzsymptome können natürlich immer auftreten, aber unserer Erfahrung in diesem Forum nach, treten sie seltener auf, wenn man langsamer ausschleicht.
Ash hat geschrieben:
Samstag, 13.07.19, 10:16
Zuletzt hat eine 3% Reduktion mir die Schuhe ausgezogen.
6mg Amisulprid von 270mg auf 264mg.
2 1/2 Monate habe ich nun besser gewordene teils stärkere Symptome + zuletzt massiver Erschöpfung und fast ausgebrochener Episode.
Hallo Ash,
ich hatte im Winter auch so eine Episode um Weihnachten herum, da ging einfach nichts mehr. Ich habe dann minimal wieder eindosiert und bin für mehrere Monate (ca. bis April) auf der Dosis geblieben, bis sich alles wieder halbwegs normalisiert hat.
Absetzpausen schaden oft nicht - dann kann sich das ZNS erstmal wieder beruhigen und danach kann man den nächsten Schritt setzen.
Nicht vergessen: Auch mit 1% Reduktionen kommt man ans Ziel - zwar nicht so schnell, aber wozu die Eile?

Wünsche euch allen weiterhin alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat
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AshSusanne1978padma
Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
Behandlung mit Escitalopram 10mg, später Steigerung auf 15mg und 20mg - ingsgesamt 10 Jahre
08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
03-04/2017: starke Panikattacken, Diagnose: Burnout. Ich vermute aber eher verspätete Absetzerscheinungen und arbeitsseitige Überbelastung. Danach folgten 6 Monate Krankenstand und intensive Psychotherapie.
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Seit 19.09.2018: Reduktion Venlafaxin auf 50 mg (ca. um 7%)
Seit 14.11.2018: Reduktion Venlafaxin auf 42 mg
Seit 14.12.2018: Reduktion Venlafaxin auf 36 mg - seit Ende Dezember immer wieder leichte bis mittlere Panikattacken
Seit 03.01.2019: Erhöhung Venlafaxin auf 37,5 mg (wegen Absetzsymptomen, Panikattacken) - erstmal Reduktionspause, bis sich alles wieder stabilisiert hat
Seit 29.04.2019: Reduktion auf ca. 35,6 mg (Absetzsymptome haben sich weitgehend wieder stabilisiert)
Seit ca. 01.06.2019: Reduktion auf 31,1 mg (Absetzsymptome halten sich in Grenzen)
Seit ca 01.07.2019: Reduktion auf 27,9 mg (leichte Absetzsymptome, aber weiß, wie ich sie in Griff bekomme)
Link zu meinem Thread

Susanne1978
Beiträge: 138
Registriert: Sonntag, 23.12.18, 19:51

Re: Schneckenclub

Beitrag von Susanne1978 » Samstag, 20.07.19, 14:53

Hi Cat, vielen Dank für deine Nachricht. Ich sehe es genauso, lieber langsam, dafür mit Lebensqualität. Und als ich es vor 2-3 Jahren absetzen wollte das AD, waren die Schritte zu gross. Obwohl die Ärzte ihre bekannte Leier sprachen..... "Sie befinden sich im homöopathischen Bereich, gleich alles weglassen, Depression ist wieder...."

Ich hoffe nun schlauer zu sein und werde diese 5 % einfach beherzigen...
LG Susanne
-------------------- :P
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg


NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

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